Massenaussterben durch einen Gammablitz?

Bei der Nebenunterhaltung auf dem zweiten Monitor habe ich mir die Serie „Apokalypse Urzeit“ heruntergeladen und angeschaut. Die Serie beschäftigt sich mit Massenaussterben zum Ende des Ordoviziums, Devon, Perm und der Kreide. Die Serie ist recht schlecht gemacht, mit grob auflösenden Grafiken aber dem Anspruch, dass man ganz genau weiß, wie sich Tiere damals verhalten haben und was passierte.

Eine Folge habe ich als Aufhänger für den heutigen Blog genommen: Tödliche Strahlen, die sich mit dem Aussterben am Ende des Ordoviziums beschäftigt. Obwohl in dem Film mehrmals gesagt wird „Aufgrund einer umstrittenen Theorie“ wird genau diese Theorie im ganzen Film breitgetreten, inklusive der angeblichen Folgen. Fangen wir mal mit den Fakten an: more

Neueste Kommentare (in allen Artikeln)

  • Thierry Gschwind kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Ich habe mal einen Bericht über Elektroautos in Norwegen gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=..."
  • kay kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Ich meine das Ergebnis von Power to Gas Methanisierung. Dieses wird langfristig die sinnvollste Ar..."
  • Peter Langer kommentiert Nach dem Breakxit
    "Das Märchen von der aufgeblähten EU Bürokratie: In der Kommission gibt es ca 33.000 Personen ht..."
  • Bernd Leitenberger kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Methan wird nicht mit Strom gewonnen, sondern wenn man es nicht direkt als Erdgas nutzt aus Biogas o..."
  • Arne kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Das Auto macht allerdings auch noch viel größere Entwicklungen durch als die Beleuchtung. Man soll..."
  • kay kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Das nit den Wasserstoffauos oder E-Autos ist mittelfristig Blödsinn. Ich lebe in einem Ort mit ca ..."
  • bernie kommentiert Nach dem Breakxit
    "Muss Anja mal wieder Recht geben. Die Sache ging nämlich nicht darum welcher Landwirt die geradest..."
  • emjay kommentiert Die ISS und die Abbremsung durch die Atmosphäre
    "Sehr geehrter Herr Leitenberger, mich interessiert wie groß der Widerstand in tangential Richtung ..."
  • Elendsoft kommentiert Mit Vollgas gegen die Mauer
    "Autos haben aber auch einen unbestreitbaren Vorteil: Man sitzt nicht bei jedem Mistwetter im Freien...."
  • Michel Van kommentiert Nach dem Breakxit
    "Die Kettenreaktion ist voll im gang In Niederlande, Dänemark, Schweden, Frankreich willen Populis..."
  • Anja kommentiert Nach dem Breakxit
    "@Mario: Die Geschichte mit dem "Krümungsgrad [sic!] von Gurken" wurde im übrigen von den Agrarbet..."
  • Simon kommentiert Nach dem Breakxit
    "Oh nein, jetzt sind die AfDler auch hier in den Kommentaren schon unterwegs... Ich sehe das ganze a..."
  • Mario kommentiert Nach dem Breakxit
    "Ich sehe es so: Die Briten haben nicht grundsätzlich gegen Europa gestimmt, sondern vor allem gegen..."
  • Thierry Gschwind kommentiert Nach dem Breakxit
    "Ja, es gibt in jedem Land eine eigene Fussball Liga https://de.wikipedia.org/wiki/Scottish_Premiers..."
  • Peter Langer kommentiert Der Breakxit
    "..."Ich denke, die nächsten Jahre wird das (entgegen der Aussagen unserer Politiker und der Wirtsch..."

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post Mit Vollgas gegen die Mauer

Ich habe eine Vorliebe für Effizienz. das merkt man sicher in den Blogposts, denn ich bevorzuge Wasserstoff als Treibstoff, einfach weil er den höchsten spezifischen Impuls aufweist und so die Nutzlast ansteigt. Das gleiche gilt auch für Ionentriebwerke. Sie haben das Potenzial die Nutzlast für bestimmte Bahnen nicht nur um 30% zu erhöhen, sondern um 100% und mehr. Das treibt manchmal seltsame Blüten, so kann ich einen Nachmittag damit verbringen einen Algorithmus zu verbessern, der bei den Programmen nicht mal eine Sekunde Rechenzeit beansprucht. Und ich rede von Programmen, die nur ich selber benutze, also die eingesparte Zeit ist nur meine eigene. Na ja effizient wäre es also, eher gar nichts zu ändern.

Im wahren Leben geht es meistens nicht um Effizienz. Für eine ganze Branche scheint das Wort ein Fremdwort zu sein. Wovon ich rede, ist die Automobilbranche. Das Automobil ist eigentlich per Se ineffizient. Es nun mal einfach nicht besonders intelligent ein Gefährt zu bauen, dass etwa eine Tonne wiegt, nur um in der Regel 1-2 Personen, also eine Nutzlast von 100 bis 200 kg zu transportieren. Nun existiert es aber schon eine Weile. Aber was die Branche von anderen unterscheidet, ist das sie es im Laufe der Zeit nicht verbessern können. Elektrische Geräte im Haushalt verbrauchen heute weniger Strom als vor wenigen Jahren oder gar Jahrzehnten. Manchmal nur durch neue Erfindungen wie dem Ersetzen von Glühbirnen durch LED-Lampen, manchmal auch durch effizientere Technik. So verbrauchten Geräte früher viel mehr Energie im Standby. Das ging meistens als Heizleistung für ein ineffizientes Netzteil drauf. more


post Nach dem Breakxit

Nun ist das angeblich unvorstellbare eingetreten, die Engländer haben für den Ausstieg gestimmt. Anders als die Politik, Wirtschaft und Buchmacher habe ich diesen Ausgang befürchtet. Seit ich denken kann gab es von der britischen Regierung immer wieder Ausstiegsdrohungen, wurde quergeschossen oder Sonderregelungen erzwungen. Das geht über die lange Zeit, nicht wenn man nicht den Rückhalt im eigenen Volk hat.

Ich halte es auch auf Dauer für die bessere Option. Warum? Nun, dass es knapp sein würde war vorher klar. Wenn deutlich für das Verbleiben gestimmt worden wäre, dann wäre das ein erstrebenswertes Votum gewesen. Das hätte die EU gestärkt und vor allem die Möglichkeiten der britischen Regierung stark beschränkt Sonderregelungen zu fordern. Wenn (was die meisten glaubten) man knapp für den Verbleib in der EU stimmt, wäre der Effekt weitaus schlechter gewesen als beim Breakxit. Das bedeutet nichts anderes, als das man dauernd damit rechnen müsste wenn die Briten sich wieder benachteiligt fühlen, das sie nochmals ein Votum starten – so wie jetzt die Schotten es nochmal mit der Unabhängigkeit versuchen. Man braucht dann nur einen kleinen Anlass und es wäre die ideale Ausgangsposition für die britische Regierung erneut Forderungen zu stellen, damit ja die Briten nicht nochmal abstimmen wollen. more


post Stratolaunch und die Trägerfrage

Da die Firma selbst noch nach einem Träger sucht, will ich mal Unterstützungshilfe leisten und die Möglichkeiten sondieren die sie hat. Damit man eine Berechnungsgrundlage hat habe ich folgendes angenommen:

  • Startmasse: 250.000 kg
  • Verluste für einen LEO: 1.100 m/s (600 m/s weniger als beim Start vom Erdboden aus), bei existierenden Trägern 600 m/s weniger als die Standardversion. Sie setzen sich aus 250 m/s Startgeschwindigkeit, 150 m/s geringerer Luftwiderstand und 200 m/s durch den Start beim Breitengrad 0 zusammen. Für höhere Inklinationen ist eher 400 m/s typisch.

Wenn man die verfügbaren US-Träger ansieht so sieht es schlecht aus. Am ehesten passt noch die Antares von der Masse. Die Daten der neuen Antares gibt es noch nicht, doch die alte wiegt rund 292 t. Wenn man nun 42 t bei dem Treibstoff der ersten Stufe weglässt, kommt man auf eine Lösung. Die Nutzlast ist mit 6.800 kg nur wenig kleiner als bei der Antares mit 7.200 kg. (für einen 38 Grad Orbit, am Äquator gestartet noch höher). Am Äquator gestartet könnte die Rakete auch 1.600 kg in einen GTO bringen, mit einer kleinen Feststoffoberstufe (Star 48B) sind es über 2.200 kg. more

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