Der Haribo-Check

Am Montag kommen im Ersten immer sogenannte Tests von Unternehmen unter der Bezeichnung „Der Marken-Check“. Das ganze ist ganz amüsant zu sehen. Das meiste was dort an „Checks“ gemacht wird halte ich für subjektiv. So am Montag die Prüfung des „Suchtfaktors“ von Haribo Gummibären, die man bei einer Besprechung auslegte und zählte, wie oft zugegriffen wurde. Würde jetzt bei mir ein ganz anderes Resultat geben, weil ich nicht auf Gummibären stehe. Ich esse lieber Bonbons. Die haben genausoviel Zucker, aber man hat mehr davon.

Da eigentliche journalistische an diesen „Checks“ sind eigentlich nur die Recherchen für die Produkte. Nicht irgendwelche subjektiven Tests oder Umfragen. Bei Haribo ging es um die Herkunft der Gelatine und des Carnaubawachses. more

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    "Ich bin eigentlich Science-Fiction Fan, aber als ich Doctor Who mal vor 5-10 Jahren versucht habe zu..."
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  • Martin_M kommentiert Zeit für etwas Arianegroup-Bashing
    "Nur weil die Anderen an Methan Triebwerken forschen muss jetzt auch dafür Geld ausgegeben werden. ..."
  • kay kommentiert Das Musk und das Elon
    "Die Raptor Triebwerke die getestet werden sind doch zum Testen von Methan. Für die spätere Rakete ..."

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post Der Doktor und die Landshut

Heute zur Abwechslung mal ein Blog über Nicht-Raumfahrtthemen. Es geht eigentlich um zwei Themen. Das eine ist eine Fernsehserie mit Tradition: „Doctor Who“ – die wohl längste Sciencefiction Serie der Welt. Mit Unterbrechungen seit den sechziger Jahren aktiv. Star Trek kann wohl auch auf eine so lange Geschichte zurückblicken, allerdings in einem Serienuniversum mit unterschiedlichen zeitlichen Episoden und Orten.

Der Doctor ist der (fast) letzte Timelord. Damit die Maske es einfach hat, sieht er wie ein Mensch aus, hat aber zwei Herzen. Er ist über 900 Jahre alt und potentiell unsterblich. Er kann sich, wenn er stirbt „regenerieren“ und nimmt eine neue Gestalt an – Super Trick um in verschiedenen Staffeln immer neue Schauspieler einzusetzen. Natürlich hat er auch ein Raumschiff – Eine Telefonzelle, die aber innen größer als außen ist. Ob das britischer Humor oder nur ein Zugeständnis an das Budget ist, wage ich nicht zu beantworten. Nach Wikipedia hatte die Serie anfangs ein kleines Budget und so gab es die gleichen Kritikpunkte wie bei Raumpatrollie Orion – man zweckentfremdete Alltagsgegenstände. So war einer der Ausleger der Daleks ein Pümpel. Darüber haben sich die Kritiker natürlich lustig gemacht. more


post Zeit für etwas Arianegroup-Bashing

Nach SpaceX denke ich ist es an der Zeit mal wieder Europa zu kritisieren. Im gleichen Zusammenhang – Rakentenwicklung. Bekanntlicherweise wird gerade die Ariane 6 entwickelt. Bevor sie überhaupt geflogen ist gibt es schon die Diskussion über Prometheus. Prometheus ist ein LOX/LNG Triebwerk das 1 Million Euro kosten soll, ein Zehntel eines Vulcain 2. Allerdings auch nur mit 1.000 kN Schub und es soll wiederverwendbar sein.

Seit Februar wird das ganze mit 85 Millionen Euro gefördert, im Rahmen des FLPP Projektes. Das ist nun nichts so besonderes. Auch das Vinci lief, als man 2003 die Mittel für die eigentliche Entwicklung strich beim FLPP Programm auf Sparflamme weiter. Irgendwann so bisher mein Verständnis wird daraus mal ein richtiges Projekt und dass könnte zur Ariane 7 führen, wobei ich das in ferner Zukunft sehe und daher auch ungewiss. Das Prometheus ist so in meinen Augen mehr ein Technologiedemonstrator. Nun wird aber gemeldet, dass zumindest einige Stimmen meinen, man könnte das Prometheus einige Jahre nach dem Erstflug der Ariane 6 in dieser einsetzen. more


post IRC: Noch ne Raketenfirma

Bei all dem Trubel um SpassX ist einiges bei der letzten AIAA Tagung im September untergegangen, unter anderem auch die Präsentation vom George Ford. Seines Zeichen CEO der Industrial Rocket Company (IRC). Wie man am Namen schon erraten kann – wieder eine Firma die Raketen bauen will. Allerdings mit einem komplett anderen Ansatz als SpassX oder Blaue Ursprünge. Während die immer größere Träger entwickeln, fängt die Firma klein an. Sie will zuerst den Markt kleinerer bis mittlerer Nutzlasten adressieren. Zumindest was den US-Markt angeht, ist das nicht so doof, denn da fehlt ein Träger. Zumindest ein zuverlässiger und finanzierbarer Träger. more

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