Das Sojus Raumschiff (Teil 3)

Sojus TMA-M

Ursprünglich sollte die Sojus durch ein neues, wiederverwendbares Raumfahrzeug ersetzt werden. Russland untersuchte verschiedene Konzepte. Am intensivsten wurde das Konzept des Raumgleiters Kliper untersucht. Russland hoffte, das Projekt zusammen mit der ESA durchführen zu können. Doch es gab Differenzen bei der Aufgabenverteilung. Nach russischen Vorstellungen sollte die ESA sich zwar finanziell stark engagieren, alle technologisch interessanten Entwicklungen sollten aber von Russland durchgeführt werden. Dies führte dazu, dass die ESA aus dem Projekt ausstieg. Alleine war Kliper aber für Russland nicht finanzierbar. So beschloss Russland das Sojus-Raumschiff zu modernisieren, um vor allem dessen Herstellungskosten zu verringern.

Ab 2010 soll daher der neue Typ Sojus TMA-M (???????? [???????????], russisch für digitale Modifikation) eingesetzt werden. Er soll weitere analoge Systeme durch digitale ersetzen (wie bei den Progress M+M) und ein geringeres Leergewicht und geringere Herstellungskosten aufweisen. Im einzelnen sind folgende Änderungen vorgesehen: