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	<title>Bernd Leitenbergers Blog</title>
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	<description>Alles was sie nicht wissen wollen</description>
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		<title>B&#252;cher, B&#252;cher, B&#252;cher!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Ariane 1-4]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich das Manuskript der zweiten Auflage des ATV Buchs bei BOD hochgeladen, zugleich sind drei B&#252;cher neu von mir erschienen und am Wochenende konnte die Website den viermillionsten Besucher feiern &#8211; der nat&#252;rlich auch ein Buch zugeschickt bekommt. Also gen&#252;gend Stoff um das Thema B&#252;cher wieder einmal hervorzukramen.
Fangen wir mit dem letzten an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich das Manuskript der zweiten Auflage des ATV Buchs bei BOD hochgeladen, zugleich sind drei B&uuml;cher neu von mir erschienen und am Wochenende konnte die Website den viermillionsten Besucher feiern &#8211; der nat&uuml;rlich auch ein Buch zugeschickt bekommt. Also gen&uuml;gend Stoff um das Thema B&uuml;cher wieder einmal hervorzukramen.</p>
<p>Fangen wir mit dem letzten an &#8211; wie beim <a href="http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2008/05/31/and-the-winner-is/"> dreimillionsten Besucher</a> gab es auch f&uuml;r den viermillionsten Besucher einen Preis. Er ging diesmal an Reinhard K. Geschafft habe ich die Million (echte Besucher, nicht Seitenabrufe) in 22 Monaten. Am Samstag war es soweit. Die dritte Million wurde am 30.5.2008 erreicht. Den viermillionsten am Samstag, also dem 20.3.2010. Der Preis ist wie beim letzten Mal ein Exemplar des Gemini Programms &#8211; diesmal aber von der zweiten Auflage (die wegen zwei abgeschnittenen Grafiken nicht mehr im Handel erh&auml;ltlich ist, also eine echte Rarit&auml;t. Was mich erstaunt ist, dass es wieder ein Dauerblogleser war. Der Blog macht schlie&szlig;lich nur ein Viertel der Zugriffe aus.</p>
<p>Dann sind nun drei neue B&uuml;cher von mir bei Amazon erh&auml;ltlich &#8211; nun ja es sind keine neuen B&uuml;cher. Es ist das dritte Buch &#8220;Europ&auml;ische Tr&auml;gerraketen 1&#8243; aufgespalten in drei Teilb&auml;nde. Die Intention dahinter ist die, dass ich davon ausgehe, dass es bestimmt zahlreiche Leute gibt, die sich f&uuml;r Ariane 1-4 interessieren, aber wahrscheinlich deutlich weniger f&uuml;r die Black Arrow und Diamant oder die Europa Rakete. Da ich nun den Inhalt in drei B&auml;nden aufgesplittet habe ist es m&ouml;glich sich das Buch &uuml;ber Ariane 1-4 f&uuml;r 13,90 anstatt 29,99 Euro f&uuml;r alle drei Tr&auml;ger kaufen. (Analoges gilt f&uuml;r die anderen beiden B&auml;nde). Genaueres findet man wie immer auf <a href="http://www.raumfahrtbuecher.de/traegerraketen.shtml"> Raumfahrtbuecher.de</a>.<span id="more-2401"></span></p>
<p>Beim ATV Buch habe ich nachdem ich das Manuskript zur&uuml;ckbekommen habe eine Kehrtwende vollzogen. Ich hatte beim Manuskript urspr&uuml;nglich noch ein etwa 100 Seiten starkes Kapitel &uuml;ber die ISS mit drin. Der Hintergedanke war, dass ich dem Leser einen deutlichen Mehrwert gegen&uuml;ber der ersten Auflage bieten wollte. Das Umdenken begann, als sich in den letzten Wochen die Schlagzeilen &uuml;ber die ISS und das NASA Programm h&auml;uften und ich mir Gedanken &uuml;ber den Titel machte. Geplant war &#8220;Das ATV und die ISS&#8221; mit dem Untertitel: &#8220;Die Raumstation und ihre Versorgung&#8221;. Doch was denkt sich der potentielle K&auml;ufer? Meint er nicht, dass es ein Buch &uuml;ber die ISS mit einem Kapitel &uuml;ber das ATV ist? Es w&auml;re ja gerade umgekehrt (60 % waren &uuml;ber die Versorgung der Station und nur 40 % &uuml;ber die Station).</p>
<p>Da die Station Ende September fertiggestellt sein sollte und damit ein Buch nur &uuml;ber die ISS erst mal f&uuml;r Jahre den aktuellen Stand wiedergibt, habe ich mich entschlossen das Kapitel &uuml;ber die ISS wieder raus zunehmen und dieses nach Fertigstellung der ISS aktualisiert in einem separaten Buch zu ver&ouml;ffentlichen. Ich habe auch kurz nachgedacht ob ich das beim ATV auch machen soll, schlie&szlig;lich steht der n&auml;chste Start knapp 2 Monate sp&auml;ter an &#8211; da er aber bis zu einem halben Jahr angedockt sein w&uuml;rde, k&ouml;nnte das bedeuten, dass die Mission nicht vor Ende Mai 2010 abgeschlossen ist. Wenn er l&auml;nger angedockt bleibt, wie Jules Verne sogar noch sp&auml;ter. Und dann steht im Januar 2012 schon der n&auml;chste Start an.</p>
<p>So ist das ATV Buch das was die alte Auflage auch war: Ein Buch &uuml;ber den europ&auml;ischen Raumtransporter und die anderen Transporter. Die Kapitel &uuml;ber diese wurden erweitert und um Cygnus, Dragon und Orion erg&auml;nzt. Ich habe mich bem&uuml;ht (und ich denke es ist mir mit meinen beiden Korrekturlesern auch gelungen) die Sprache deutlich zu verbessern und die Struktur des Buches zu optimieren. Die meisten Fakten die in Zahlen steckten, wurden in Tabellen extrahiert. Weitere Diagramme und Abbildungen der Integration zeigen die Subsysteme des Transporters.</p>
<p>So ist ein deutlich besseres Buch entstanden. Auch aktualisiert &uuml;ber die Daten von Johannes Kepler und die Namensgebung f&uuml;r das dritte ATV. Der Umfang ist auf 176 Seiten gestiegen &#8211; das sieht nach weniger aus, als es ist. Denn das Kapitel &uuml;ber Ariane 5 entfiel, so dass der Umfang &uuml;ber die Transporter von 116 auf 176 Seiten angestiegen ist. F&uuml;r mich am wichtigsten war, dass es ein deutlich besseres Buch als die erste Auflage ist. Die sprachlichen und konzeptionellen M&auml;ngel sollten abgestellt sein und es bei Amazon wie die anderen B&uuml;cher im Durchschnitt wieder &uuml;ber 4 Sternen rangieren. Schlussendlich will ich ein Buch haben, auf das ich stolz sein kann. Wenn pro Exemplar nur etwa 100 Exemplare pro Jahr verkauft werden, dann sollte wenigstens gelten &#8220;exklusiv aber gut&#8221;. Bei allen anderen B&uuml;chern ist mir das recht gut gelungen. Man sieht es auch an dem fehlenden Sekund&auml;rmarkt: Niemand verkauft sein Buch wieder und bietet es &#8220;gebraucht&#8221; an. Auch hier die Ausnahme: Das ATV Buch. Zeit das zu &auml;ndern! Ich denke dass es in 1-2 Wochen f&uuml;r 14,90 Euro verf&uuml;gbar ist.</p>
<p>So f&uuml;r alle die bis zum Schluss dieser Dauerwerbesendung durchgehalten haben: Die alte (erste) Auflage des ATV Buchs ist nun als eBook kostenlos verf&uuml;gbar. Mand findet es unter obiger URL.</p>
<p>Heute weils so passend ist ein Lied meiner Lieblingsgruppe als Musiktipp:<br />
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		<item>
		<title>Mit dem Ballon um die Welt, die vergessenen Versuche (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 23:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KevinG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ballon]]></category>
		<category><![CDATA[Breitling Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Earthwinds]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Glinka]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Newman]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nun auf den Tag genau 11 Jahre her, dass Bertrand Piccard und Brian Jones es geschafft haben, mit einem Ballon um die Welt zu fahren (der Start war am 1. M&#228;rz 1999 in der Schweiz, die Landung am 21. M&#228;rz 1999 in &#196;gypten).
Wer sich etwas mehr mit der Materie auseinandergesetzt hat, wei&#223;, dass es au&#223;er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nun auf den Tag genau 11 Jahre her, dass Bertrand Piccard und Brian Jones es geschafft haben, mit einem Ballon um die Welt zu fahren (der Start war am 1. M&auml;rz 1999 in der Schweiz, die Landung am 21. M&auml;rz 1999 in &Auml;gypten).</p>
<p>Wer sich etwas mehr mit der Materie auseinandergesetzt hat, wei&szlig;, dass es au&szlig;er den beiden noch andere Teams gab, die versucht haben, dieses Ziel zu erreichen. Richard Branson und Per Lindstrand versuchten es insgesamt drei Mal mit dem<em> Virgin Global Challenger</em> (beim dritten Versuch <em>ICO Global Challenger</em>). Steve Fossett versuchte es insgesamt sechs Mal, mit den Ballons <em>Solo Challenger</em>, <em>Solo Spirit 1-4</em> und 2002 mit dem <em>Bud Light Spirit Of Freedom</em>, mit dem er endlich sein Ziel einer Solo-Weltumrundung im Ballon erreichte. Kevin Uliassi versuchte es ebenfalls zwei Mal alleine mit dem Ballon <em>J.Renee</em>. Dazu kommen noch die Versuche von Dick Rutan (<em>Global Hilton</em>, der nach einem Ballonfehler unbemannt in eine Starkstromleitung driftete, worauf die Propantanks explodierten), und den Ballon <em>Cable &amp; Wireless</em>, mit Andy Elson und Colin Prescott (der nur wenige Tage vor Piccard und Jones startete aber wegen elektrischer Probleme bei Japan wassern musste). Au&szlig;erdem gab es die Ballone <em>Spirit Of Peace</em> von Jacques Soukup und seinem britisch-amerikanischen Team, sowie den s&uuml;dafrikanischen <em>The Global Conqueror</em> von Gerrit Coetzee.</p>
<p>Piccard brauchte drei Versuche, bis er es schaffte: <em>Breitling Orbiter 1</em> landete im Mittelmeer nach nur sechs Stunden Fahrt, weil durch ein defektes Ventil Kerosin in die Druckkapsel floss. <em>Breitling Orbiter 2</em> konnte wegen einer defekten Luke f&uuml;r einige Tage nicht in die ben&ouml;tigten H&ouml;hen aufsteigen und verbrauchte dadurch in niedrigen H&ouml;hen zu viel Treibstoff f&uuml;r die Brenner, was zur Landung in Myanmar f&uuml;hrte. Der <em>Breitling Orbiter 3</em> kam dann schlie&szlig;lich ans Ziel.<span id="more-2383"></span></p>
<p>Es gibt aber zwei Teams, die heute fast vergessen sind, zu Unrecht wie ich finde, da beide anstatt der bei allen anderen Teams verwendeten Rozier-Ballons (Hei&szlig;luftballone mit einer Heliumzelle) ganz andere Ballone verwendet haben. Dies sind die Teams <em>Earthwinds</em> (1992-1995) und <em>RE/MAX</em> (1998). Dieser Teil besch&auml;ftigt sich mit ersterem.</p>
<p>Der Leiter dieses Projektes war der Amerikaner Larry Newman. Er hatte bereits mit Maxie Anderson und Ben Abruzzo im <em>Double Eagle II</em> 1978 als erste per Ballon den Atlantik &uuml;berquert, 1981 mit Abruzzo, Ron Clark und Rocky Aoki im <em>Double Eagle V</em> auch den Pazifik. Nach der Fahrt dieses Ballons erfuhr Newman, dass unter g&uuml;nstigeren Umst&auml;nden (d.h. ohne die Vereisung die der Ballon erfahren hatte) der Ballon von Japan aus &uuml;ber die USA bis nach Spanien h&auml;tte fahren k&ouml;nnen, in 10 Tagen h&auml;tte er sogar die Welt umrundet.</p>
<p>Nun ist es so, dass Maxie Anderson und Don Ida 1981 ebenfalls versuchten, den Pazifik zu &uuml;berqueren, jedenfalls k&uuml;ndigten sie das an, der Start war aber am 11. Januar 1981 in Luxor, &Auml;gypten. Der Gasballon <em>Jules Verne</em> kam in zwei Tagen nach Indien, wo er dann landen musste, weil der Ballast ausging. Am 20. Dezember 1981 zeigte der zweite Start, dass nicht nur der Pazifik &uuml;berquert werden sollte (das hatte Newman ja schon geschafft): Der Ballon hob in Indien nahe der Landestelle vom Januar ab, nach 32 km landete er aber wieder, weil die H&uuml;lle leckte. Am 7. November 1982 versuchten die beiden es schlie&szlig;lich von der &#8220;Stratobowl&#8221; in South Dakota erneut, landeten aber nach 16 Stunden in Midland, Ontario, Kanada; ebenfalls wegen eines H&uuml;llenschadens. Beide Piloten starben 1983 bei einem Ballonrennen in Westdeutschland, weil sich der Ballon erst nicht vom Korb l&ouml;ste und dann in 100 m H&ouml;he die Absprengung doch z&uuml;ndete.</p>
<p>Ben Abruzzo verbrannte 1985 bei einem Absturz mit seiner Frau in seinem Privatflugzeug, bis zu diesem Tag hatte auch er am Traum der Weltumrundung gearbeitet. Damit war nur noch Newman &uuml;brig. Er hatte die Idee, dass ein normaler Gasballon bei l&auml;ngeren Fahrten chronisch unter Ballastmangel leidet. (Die Gondel des <em>Double Eagle II</em> war kurz nach dem Start noch voller Gegenst&auml;nde, am letzten Tag &uuml;ber Frankreich war sie nahezu leerger&auml;umt)</p>
<p>Die Regeln der FAI (Federation Aeronautiqe Internationale) erlaubten es, vom Ballon Wasser oder Luft als Ballast aufzunehmen, ohne dass dies als Ende der Fahrt gez&auml;hlt wird. Daher ging Newman an ein neues Ballondesign: &Uuml;ber einer l&auml;nglichen, zylindrischen Druckkapsel mit abgerundeten Enden (diese sah wie der sp&auml;tere <em>Breitling Orbiter</em> aus) befindet sich der normale Heliumballon aus PE-Folie (31.150 Kubikmeter). An der Kapsel befinden sich allerdings zwei gro&szlig;e Tanks mit fl&uuml;ssigem Helium, mit denen man den Ballon nachf&uuml;llen kann. Unter der Kapsel h&auml;ngt ein gro&szlig;er Ballon aus festem Gewebe, der mit kalter Luft gef&uuml;llt ist (15.575 Kubikmeter). Dieser Ballon kann nach Belieben entleert und durch einen Kompressor wieder gef&uuml;llt werden. Damit sollte der normale Ballast ersetzt werden und die Fahrt um die Welt sollte nun zu schaffen sein. Hier bei einer Testfahrt 1990/1991: <a href="http://www.aerostar.com/hotair/images/HAB/Earthwinds.jpg">http://www.aerostar.com/hotair/images/HAB/Earthwinds.jpg</a></p>
<p>Leider funktionierte das Projekt nicht so wie geplant, obwohl man sich sehr viele Gedanken &uuml;ber den internationalen Aspekt gemacht hatte, und den Russen Vladimir Dzhanibehov mit an Bord geholt hatte, wie auch den britischen Milliad&auml;r Richard Branson (der aber wieder aus der Crew ausschied). Das Projekt verlief dann so:</p>
<ul>
<li>13. bis 21. Januar 1992: L. Newman, V. Dzhanibehov, Don Moses <em>Virgin-Earthwinds</em>: Der Ballon wartet mit gef&uuml;lltem Ballastballon im Zeppelinhangar von Akron, Ohio auf ein g&uuml;nstiges Wetterfenster, das aber nicht eintritt. Daher Umzug der Basis nach Reno, Nevada.</li>
<li>19. November 1992: Ein starker Windsto&szlig; zerst&ouml;rt den leichten Hangar des Ballastballons und besch&auml;digt auch die Kapsel, der Schaden kann aber repariert werden. (Das gleiche passiert auch am 27. Dezember 1992)</li>
<li>12. Januar 1993: L. Newman, V. Dzhanibehov, D. Moses <em>Virgin-Earthwinds</em> (<em>Earthwinds 1</em>). Der Ballon startet erfolgreich, trifft aber auf eine Inversionsschicht, die den Aufstieg aufh&auml;lt. Weil nicht schnell genug Ballast abegegeben werden kann, wird der Ballastballon durch den Kontakt mit dem 2.393 Meter hohen Petersen Mountain besch&auml;digt, der Ballon muss nach nur 19 km landen.</li>
<li>5. November 1993: L. Newman, Richard Abruzzo, David Melton, V. Dzhanibehov <em>Earthwinds</em>: Bei den Startvorbereitungen zieht der Ballon einen Erdanker aus dem Boden, worauf die Kapsel in die H&ouml;he schnellt und die Crew den oberen Ballon zerst&ouml;rt, was zur Folge hat, dass die Kapsel hart landet. Mehrere Helium- und Treibstoffleitungen sind zerbrochen, der Start muss aufgegeben werden.</li>
<li>12. Januar 1994: L. Newman, R. Abruzzo, D. Melton, V. Dzhanibehov <em>Earthwinds-Hilton</em> (<em>Earthwinds 2</em>): Der Start ist erfolgreich und der Ballon f&auml;hrt zun&auml;chst nach S&uuml;den. V&ouml;llig unerwartet friert eines der Ventile im Ballastballon zu, was dazu f&uuml;hrt, dass die Crew den Ballon nicht mehr richtig steuern kann. Nach 320 km Landung bei San Joaquin, Kalifornien.</li>
<li>31. Dezember 1994: L. Newman, D. Melton, George Saad <em>Earthwinds-Hilton</em> (<em>Earthwinds 3</em>): Der Ballon steigt normal auf und erreicht eine H&ouml;he von 9.750 Metern. Dort platzt der Ballastballon, was die Crew wiederum zwingt, zu landen, 113 km vom Startplatz entfernt.</li>
</ul>
<p>Im Jahre 1995 war Newman bei einem Fallschirmtraining, als sich sein Fallschirm mit dem von einem anderen Springer verhedderte und beide aus 18 Meter H&ouml;he zu Boden fielen. Newman erlitt einen Sch&auml;delbruch, &uuml;berlebte aber. Er wurde davor gewarnt, je wieder Fallschirm zu springen, was effektiv das Ende von <em>Earthwinds</em> bedeutete. Newman hatte zuletzt noch erwogen, seine Konstruktion durch einen Rozier-Ballon zu ersetzen, diese &Uuml;berlegungen verliefen dann aber im Sande. Heute lebt Larry Newman in Arizona und fliegt noch immer ab und zu Frachtmaschinen nach Europa und S&uuml;damerika.</p>
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		</item>
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		<title>Chemischer Antrieb und Ionentriebwerke &#8211; Ein Vergleich</title>
		<link>http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2010/03/20/chemischer-antrieb-und-ionentriebwerke-ein-vergleich/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ionentriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos]]></category>
		<category><![CDATA[rit-xt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine oder andere hat es vielleicht schon gemerkt: Ich bin ein Fan von Ionentriebwerken. Sie erlauben es den Treibstoffverbrauch radikal zu reduzieren wenn man erst einmal eine Erdumlaufbahn erreicht hat. Ich habe mir heute mal eine Beispielsrechnung ausgedacht wo ich beide Konzepte &#8211; chemischer und Ionenantrieb vergleichen will. Es soll nicht um eine konkrete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eine oder andere hat es vielleicht schon gemerkt: Ich bin ein Fan von Ionentriebwerken. Sie erlauben es den Treibstoffverbrauch radikal zu reduzieren wenn man erst einmal eine Erdumlaufbahn erreicht hat. Ich habe mir heute mal eine Beispielsrechnung ausgedacht wo ich beide Konzepte &#8211; chemischer und Ionenantrieb vergleichen will. Es soll nicht um eine konkrete Mission gehen, sondern ein grundlegendes Rechenbeispiel.</p>
<p>Damit man beides Vergleichen kann, muss man die Bedingungen festklopfen. Die Mission soll eine hypothetische Raumsonde sein. Sie fliegt von der Erde zum Mars. Gelangt dort in eine Umlaufbahn, passt diese zuerst so an, dass sie Phobos erreicht, dann setzt sie dort einen Lander aus, der Bodenproben entnimmt und fliegt dann zu Deimos, wiederholt dort das Spiel und fliegt mit den Bodenproben zur&uuml;ck zur Erde. Eine Abbremsung in einen Orbit um die Erde ist nicht vorgesehen.</p>
<p>Die Sonde mit dem chemischen Antrieb gibt die Bedingungen vor. Sie soll mit einer Sojus 2 gestartet werden (Startgewicht: 1.600 kg zum Mars). Die wichtigste Rahmenbedingung, die die Sonde mit chemischen Antrieb vorgeben kann, ist die Reisedauer: Bei chemischen Antrieben liegt sie aufgrund der Himmelsmechanik fest: Der R&uuml;ckstart muss 1 Marsjahr nach dem Start erfolgen. Zusammen mit der Reisedauer in einer Hohmannbahn kommt man so auf eine Gesamtreisedauer von 32-34 Monaten. Bei Ionentriebwerken kann man in Ma&szlig;en Gewicht durch l&auml;ngere Reisedauern erkaufen. Daher soll am Mars jeweils bei Deimos und Phobos eine minimale Aufenthaltsdauer von 3 Monaten m&ouml;glich sein.</p>
<p>Zur Vereinfachung der Rechnung sollen die Man&ouml;ver bei Phobos und Deimos nicht einbezogen werden, auch soll die zus&auml;tzlich mitgef&uuml;hrte Nutzlast (Bodenproben) und der Verbrauch an Treibstoff zur Landung genau entsprechen.  Aerobraking, sofern m&ouml;glich wird genutzt (in meiner Rechnung habe ich das aber nur bei dem chemischen Antrieb gemacht, da Ionentriebwerke nicht so lange brauchen wie das Aerobraking dauern w&uuml;rde.<span id="more-2381"></span></p>
<h3>Chemischer Antrieb</h3>
<p>Beim Mars muss um 800 m/s abgebremst werden um eine elliptische &Uuml;bergangsbahn zu erreichen. Diese wird dann durch Aerobraking abgebremst bis ein 200 x 6000 km Orbit erreicht ist (Umlaufbahn von Phobos). dann wird chemisch der marsfernste Punkt angehoben. Es folgt eine Beobachtung von Phobos und danach eine Wechsel auf einen 20.000 km hohen Orbit von Deimos (im Zweiimpulstransfer). Von dort aus kehrt die Sonde dann zur&uuml;ck zur Erde. Das f&uuml;hrt zu folgender Geschwindigkeitsbilanz in Hohmann Bahnen (mittlere Marsentfernung von 227 Millionen km angenommen)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Bahn</th>
<th>Geschwindigkeits&auml;nderung</th>
</tr>
<tr>
<td>interplanetar -&gt; Mars</td>
<td class="style1">800 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>Aerobraking 200 x 79.000 km → 200 x 6.000 km</td>
<td class="style1">-</td>
</tr>
<tr>
<td>200 x 6.000 km → 6.300 km kreisf&ouml;rmig</td>
<td class="style1">556 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>6.300 km kreisf&ouml;rmig → 6.300 km x 20.000 km</td>
<td class="style1">395 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>6.300 km x 20.000 km → 20.000 km kreisf&ouml;rmig</td>
<td class="style1">318 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000 km kreisf&ouml;rmig → Fluchtkurs zur Erde</td>
<td class="style1">1915 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>Summe:</td>
<td class="style1">3.984 m/s</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wenn beim chemischen Antrieb von einem Voll/Leermasseverh&auml;ltnis von 7 und einem spezifischen Impuls von 3.180 m/s (typische Werte f&uuml;r Satellitenantriebe) ausgegangen wird, dann kommen noch 457 kg bei der Erde an, von denen 190 kg auf den Antrieb entfallen. Also nur noch 267 kg f&uuml;r die Nutzlast entfallen. Selbst bei einer zweistufigen L&ouml;sung (die zweite Stufe f&uuml;hrt die R&uuml;ckkehr vom Mars aus durch) w&auml;ren es nur 334 kg.</p>
<h3>Ionenantrieb</h3>
<p>Auch hier einige Nebenbedingungen. Ich habe als Energieversorgung Solarkonzentratorarrays mit einer Leistungsdichte von 180 W/kg gew&auml;hlt. Von diesen existieren Prototypen. Das gew&auml;hlte Triebwerk ist das RIT-XT. Zu den Triebwerken sollen noch 200 kg f&uuml;r Strukturen, Spannungswandler etc. kommen. Das Voll/Leermasseverh&auml;ltnis der Hochdrucktanks f&uuml;r das Xenon soll 7 zu 1 betragen. Die aufzubringende Geschwindigkeit ist deutlich h&ouml;her als beim chemischen Antrieb. Beim herauf spiralen aus der Erdumlaufbahn (Ausgangsh&ouml;he: 500 km) habe ich als Ansatzpunkt &#8220;Hohmann + 20 %&#8221; genommen. Bei den Umlaufbahnen zum Mars, beim Mars und zur&uuml;ck jeweils die Geschwindigkeitsdifferenzen der Bahnen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Bahn</th>
<th>Geschwindigkeits&auml;nderung</th>
</tr>
<tr>
<td>Erde 500 km → Sonnenumlaufbahn</td>
<td class="style1">3.784 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 21px;">Sonnenumlaufbahn → Marstransferbahn</td>
<td class="style1" style="height: 21px;">2.918 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 21px;">Marstransferbahn → Mars 200 x 79.000 km</td>
<td class="style1" style="height: 21px;">2.730 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>200 x 79.000 km → 6.300 km kreisf&ouml;rmig</td>
<td class="style1">1.398 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>6.300 km kreisf&ouml;rmig → 20.000 km kreisf&ouml;rmig</td>
<td class="style1">759 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000 km kreisf&ouml;rmig → Fluchtkurs zur Erde</td>
<td class="style1">2.627 m/s</td>
</tr>
<tr>
<td>Summe:</td>
<td class="style1">14.266 m/s</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das sieht auf den ersten Blick wesentlich schlechter aus. Selbst wenn als Trost uns eine Sojus 2 nun 8.000 kg in eine 500 km hohe &auml;quatoriale Kreisbahn absetzt. Abz&uuml;glich der beiden Hohmannbahnen (mit jeweils 8 Monaten Flugzeit) und 6 Monaten an den Monden bleiben so insgesamt 12 Monaten f&uuml;r Flugman&ouml;ver mit dem Ionentriebwerk. Ich habe ein bisschen mit den Zahlen gespielt und hier die Ausgabe meines Programms f&uuml;r die Berechnung:</p>
<p>Ionentriebwerk:<br />
Spezifischer Impuls: 44130 m/s<br />
Stromverbrauch 5000 W<br />
Schub 0,15 N<br />
Wirkungsgrad 66 Prozent<br />
Gewicht eines Triebwerks 7 kg<br />
Treibstoffverbrauch 3,4 mg<br />
Gewichtsbilanz:<br />
Strukturgewicht: 200 kg<br />
Treibstoff: 2163 kg<br />
Tankgewicht: 361 kg<br />
Triebwerkszahl 33<br />
Triebwerksgewicht: 231 kg<br />
Nutzlast: 4000 kg<br />
Startgewicht: 7855 kg<br />
Solargenerator:<br />
Leistung: 180 W/kg<br />
Gewicht: 900 kg<br />
Mittlere Distanz zur Sonne: 227,0 Mill km<br />
Leistung bei der Distanz 78 W/kg<br />
Bahndaten:<br />
Geschwindigkeit um die Erde zu verlassen: 6702 m/s<br />
Geschwindigkeit um zum Planeten zu gelangen: 7516 m/s<br />
Gesamte Geschwindigkeit: 14218 m/s<br />
Gesamte Reisedauer: 355 Tage<br />
Davon in der Erdumlaufbahn (12 h/d) 228 Tage<br />
Davon in der Sonnenumlaufbahn (24 h/d) 127 Tage</p>
<p>Die wichtigste Angabe ist die Nutzlast: 4.000 kg. So viel kommt noch bei der Erde an! Selbst wenn man das Solar Array von Dawn nimmt (80 W/m²) sind es noch 3.200 kg. Das bedeutet dass man eine Leistungssteigerung um den Faktor 10-15 gegen&uuml;ber dem chemischen Antrieb hat, oder man auf eine kleinere Tr&auml;gerrakete bei gleicher Nutzlast ausweichen k&ouml;nnte: F&uuml;r SpaceX Fans: Eine Falcon 1e m&uuml;sste vollkommen ausreichen.</p>
<p>Ich gebe zu, das ist eine Idealkonfiguration, da sie praktisch nur mittels Ionenantrieb zur&uuml;ckgelegt werden kann. Bei einer Mars Sampling and Return Mission geht das schon nicht mehr. Vom Mars kommt man nur mit chemischen Antrieb weg und wegen der abnehmenden Effizienz im &auml;u&szlig;eren Sonnensystem wird man auch bei den &auml;u&szlig;eren Planeten zum Einschwenken in den Orbit nicht auf den chemischen Antrieb verzichten k&ouml;nnen. Es zeigt aber das Potential &#8211; wenn dies nicht schon Dawn derzeit macht. Leider wurde die Sonde noch konventionell auf eine Fluchtbahn gebracht: Genauso gut h&auml;tte sie sich auch von einem 500-700 km hohen Orbit hinauf spiralen k&ouml;nnen. Doch da die Amis keine preiswerte Alternative im Nutzlastbereich unter der Delta hatten, stand dies wohl nie zur Disposition. Meine Meinung nach sollte es von einer Erdumlaufbahn ausgehen. Schon beim Erreichen der Fluchtbahn geht die Nutzlast bei fast allen Tr&auml;gern auf Werte von einem Drittel bis einem Virtel derer f&uuml;r eine erdnahe Umlaufbahn zur&uuml;ck. Das es machbar ist bewies Smart-1 &#8211; Nachahmung wird empfohlen!</p>
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		<title>Die Modell Domina</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 22:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Germanys next top modell]]></category>
		<category><![CDATA[GNTM]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Klum]]></category>
		<category><![CDATA[Peyman]]></category>

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		<description><![CDATA[Als &#8220;Modell-Domina&#8221; hat vor zwei Jahren der Pfarrer der morgens vor 7 die Predigt h&#228;lt Heidi Klum bezeichnet und ich muss ihm recht geben. Derzeit l&#228;uft ja wieder eine Staffel. Die Quoten sollen nicht so toll sein, trotz immer mehr Gemeinheiten und das ist es was auch daran st&#246;rt. Letztes Mal der &#8220;Catwalk&#8221; im ICE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8220;Modell-Domina&#8221; hat vor zwei Jahren der Pfarrer der morgens vor 7 die Predigt h&auml;lt Heidi Klum bezeichnet und ich muss ihm recht geben. Derzeit l&auml;uft ja wieder eine Staffel. Die Quoten sollen nicht so toll sein, trotz immer mehr Gemeinheiten und das ist es was auch daran st&ouml;rt. Letztes Mal der &#8220;Catwalk&#8221; im ICE im Bikini, dieses mal auf dem Laufband auf dem M&uuml;nchner Flughafen. Das ganze nennt sich &#8220;Challenge&#8221;. Nur was hat dies mit Modeln zu tun? Nichts! Wie mir eine Reportage vermittelte, bekommen in Agenturen Models die Grundlagen des Ganges und Possens in einem Wochenende in einem Crash Kurs vermittelt und Erfahrung m&uuml;ssen sie wie in anderen Berufen dann eben in der Praxis sammeln.</p>
<p>Irgendwelche Situationen die passieren k&ouml;nnen, wie abgebrochene Abs&auml;tze, bewusst zu provozieren oder die Modells auf sich bewegende oder r&uuml;ttelnde Untergrund zu setzen hat damit gar nichts zu tun und wird auch nichts trainieren. Das ganze geht nur um Effekthascherei und Spannung oder um das Scheitern zu provozieren und Tr&auml;nen in der Gro&szlig;aufnahme zu sehen. Dabei wei&szlig; man als Zuschauer schon wie es ausgeht: Ich hatte in der alten Staffel nie Probleme vorherzusehen wer rausfliegt. Bei der neuen bin ich noch schlauer: Die wo h&auml;ufig zu sehen sind, kommen weiter! Da alles schon vor 2 Monaten gedreht wurde (Pauline kommt nun frisch dazu, dabei wurde sie schon in der vorletzten &#8220;Wetten  dass&#8221; Show gecastet) wissen die wo das Material zusammen schneiden ja schon, wer weiterkommt und die Verlierer wurden schon in den ersten zwei Folgen kaum gezeigt.<span id="more-2379"></span></p>
<p>Wie wird es weitergehen? Wird es bei der n&auml;chsten Staffel einen Catwalk &uuml;ber lebende Krokodile geben, wie der von Roger Moore im James Bond &#8220;Live and let die&#8221;? (Damals &Uuml;brigens &uuml;ber echte Alligatoren!) Nur damit es &#8220;Spannend&#8221; bleibt? Vor allem ist die Dramaturgik k&uuml;nstlich aufgebauscht &#8211; Schweigeminute mit Anstarren vor der Verk&uuml;ndung eingeschlossen. Die letzte Staffel fand ich ganz am&uuml;sant, aber jetzt f&auml;ngt es an mich mehr und mehr zu nerven. Vielleicht ein Effekt, das ich die letzte Staffel nebenher beim Arbeiten angeschaut habe und diese aktiv &#8211; und dann frage ich mich, ob ich nicht meine Zeit besser nutze. Nachdem das M&auml;dchen das mir am besten gefiel, heute rausflog denke ich schaue ich mal so lange wie Miriam noch dabei bleibt. Sie f&auml;llt mit der bodenst&auml;ndigen Art aus dem ganzen Zirkus raus.</p>
<p>Interessant ist nat&uuml;rlich, warum die Jury ausgewechselt wurde. &#8220;Peyman&#8221; scheint sich ja mit seiner &#8220;Modell-WG&#8221; unbeliebt gemacht zu haben, obwohl das Format wesentlich zahmer war als Klum die ihre M&auml;dchen als &#8220;langweilig&#8221; oder &#8220;Weniger lebhaft als die Wachfigur&#8221; bezeichnet. Ob die neue Jury besser ist? Der Fotograf scheint ja recht bekannt zu sein, aber dieser &#8220;Q&#8221; scheint wohl mehr ein Witz als Marketing Agent zu sein, mit 26 kaum &auml;lter als die &auml;lteste Kandidatin. Lebenserfahrung? Null! Durchblick? Wohl kaum. Er schaut immer nach oben und sieht wohl nur seine eigenen Augenbrauen. Das gilt auch f&uuml;r die anderen Zutaten. Es scheint mehr um das Promoten zu gehen. Denn von den &#8220;weltbekannten&#8221; Designern kannte nicht nur ich fast keinen. es gint wohl mehr darum denen neue Kunden zuzuschanzen oder andere Marken kostenlos zu bewerben.</p>
<p>Die Chancen stehen gut, dass es die letzte Staffel sein wird. Unverst&auml;ndlich ist, warum sich so viele junge Frauen auf die Castings bewerben und die enorme Entt&auml;uschung wenn man nicht weiter kommt &#8211; schlie&szlig;lich wurde noch keine Gewinnerin wirklich ein &#8220;Top Modell&#8221; sondern bekam nur einen Modelvertrag. Ob dieser bei Heidi Klum ist oder bei einer anderen Agentur denke ich ist Wurst im Prinzip z&auml;hlt die Person und die wird ja nicht besser durch den Gewinn der Show. Es ist aber erschreckend, dass 2000 M&auml;dchen meinen nur durch dieses Format erfolgreich sein zu m&uuml;ssen. Gut man muss noch weniger k&ouml;nnen als bei der Suche nach einem &#8220;Superstar&#8221; oder &#8220;Supertalent&#8221;. Doch die Auswahl l&auml;uft ja auch einfacher .- kein Vorsprechen vor der Jury eine Sekunden Laufen m&uuml;ssen ausreichen. Was sagt das &uuml;ber unsere Gesellschaft aus? M&uuml;ssen wir bei zunehmender Krise bald bef&uuml;rchten das RTL2 das Format &#8220;Germanys next Superhure&#8221; oder &#8220;Deutschland sucht die Superprostituierte&#8221; aufleben l&auml;sst?</p>
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		<title>Ein herzlicher Dank an meine Korrekturleser!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Glinka]]></category>
		<category><![CDATA[Korrekturleser]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Graber]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Van]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Kanig]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Ich habe am Montag von Ralph die korrigierte Fassung der Neuauflage des ATV Buchs zur&#252;ckbekommen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe bisher kaum etwas nachkorrigieren m&#252;ssen. So denke ich komme ich mit einmal Korrekturlesen aus und kann n&#228;chste Woche an das Einf&#252;gen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Ich habe am Montag von Ralph die korrigierte Fassung der Neuauflage des ATV Buchs zur&uuml;ckbekommen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe bisher kaum etwas nachkorrigieren m&uuml;ssen. So denke ich komme ich mit einmal Korrekturlesen aus und kann n&auml;chste Woche an das Einf&uuml;gen der Abbildungen gehen. Mit etwas Gl&uuml;ck erscheint es dann noch diesen Monat, womit dann vier B&uuml;cher im M&auml;rz erschienen w&auml;ren. (Okay davon nur ein halbes neues).</p>
<p>Da ich das Gef&uuml;hl habe, die Resultate werden von Buch zu Buch besser und die Geschwindigkeit mit der korrigiert wird auch (Kevin hat gerade einmal drei Tage f&uuml;r die 245 Seiten des ATV Buchs gebraucht) scheint es dass sich nun alles recht gut eingespielt hat. Daher hier mal meinen expliziten Dank an:</p>
<ul>
<li>Ralph Kanig (Korrektur von Europ&auml;ische Tr&auml;gerraketen Band 1, Raketenlexikon Band 1+2, Die ISS und das ATV)</li>
<li>Thomas Jakaitis (Korrektur von Europ&auml;ische Tr&auml;gerraketen Band 1,Raketenlexikon Band 1)</li>
<li>Kevin Glinka (Korrektur von: Raketenlexikon Band 2, Die ISs und das ATV)</li>
</ul>
<p>und mit einem Gru&szlig; in das sonnige Florida:</p>
<ul>
<li>Lukas Graber (Korrektur von das Gemini Programm, Auflage 2)</li>
</ul>
<p>Dazukommt noch &#8211; last but not least &#8211; Michel Van, der zahlreiche Grafiken f&uuml;r den ersten Band der Europ&auml;ischen Tr&auml;gerraketen erstellt hat und auch f&uuml;r den nun folgenden Band &uuml;ber Ariane 5 und Vega sich bereit erkl&auml;rt hat Abbildungen beizusteuern. Michel, Thomas und Kevin kennt der Eine oder Andere ja von Kommentaren und Blogtexten auf dieser Seite. Ralph und Lukas konnte ich bisher noch nicht dazu gewinnen einen Gastkommentar zu verfassen (Ralph kommt wahrscheinlich vor lauter B&uuml;chern die er nun zu lesen hat gar nicht mehr dazu was anderes zu tun <img src='http://www.bernd-leitenberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Da ich wei&szlig;, wie aufwendig das Korrekturlesen ist &#8211; es ist ja viel intensiver als normales Lesen, man wird zudem, wenn etwas zu korrigieren oder umzuformulieren ist, dauernd im Lesefluss gest&ouml;rt, so dass ich denke, dass die Korrekturleser nicht viel weniger Zeit wie ich daf&uuml;r brauchen (ich schaffe etwa 50 Seiten am Tag, wobei ich dann aber kaum etwas anderes tue) und das alles f&uuml;r einen symbolischen Lohn (ein Gratisexemplar des Buches und die namentliche Erw&auml;hnung im Vorwort) geschieht kann man die Leistung meiner vier Korrekturleser nicht hoch genug w&uuml;rdigen.</p>
<p>Ich hoffe beim n&auml;chsten Band, der &#8211; so zumindest meine Pl&auml;ne &#8211; vor meinem Urlaub am 10.4. fertig sein sollte sind dann auch wieder die beiden Schweizer (Lukas und Thomas) dabei.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SpaceX und die OTRAG</title>
		<link>http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2010/03/16/spacex-und-die-otrag/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Kayser]]></category>
		<category><![CDATA[otrag]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mit dem Gedanken gespielt mal was &#252;ber die neuerliche Nutzlastzunahme bei Falcon 9 Heavy und das Wundertriebwerk in der zweiten Stufe zu schreiben. (nur durch eine etwas l&#228;ngere D&#252;se 400 m/s h&#246;here Ausstr&#246;mgeschwindigkeit und damit besser als bei russischen Hochdrucktriebwerken mit geschlossenen (nicht wie beim Merlin offenen) Kreisl&#228;ufen). Aber dann fiel mir ein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mit dem Gedanken gespielt mal was &uuml;ber die neuerliche Nutzlastzunahme bei Falcon 9 Heavy und das Wundertriebwerk in der zweiten Stufe zu schreiben. (nur durch eine etwas l&auml;ngere D&uuml;se 400 m/s h&ouml;here Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit und damit besser als bei russischen Hochdrucktriebwerken mit geschlossenen (nicht wie beim Merlin offenen) Kreisl&auml;ufen). Aber dann fiel mir ein, woran mich das erinnert: An die OTRAG. Wer sich nicht mehr richtig erinnert, hier mein Eintrag aus dem Raketenlexikon:</p>
<h3>OTRAG</h3>
<p>Im Sommer 1971 vergab das BMFT (<strong>B</strong>undes<strong>m</strong>inisterium f&uuml;r <strong>F</strong>orschung und <strong>T</strong>echnologie) Studien, um eine kosteng&uuml;nstige Alternative f&uuml;r die Europa I zu finden. Unter den Firmen, die Vorschl&auml;ge einreichten, befand sich auch die von Lutz Kayser gegr&uuml;ndete Technologieforschung GmbH. Ihr Konzept war v&ouml;llig anders als bei allen etablierten Firmen. Es sah die Verwendung von Salpeters&auml;ure und Heiz&ouml;l als preiswerte Treibstoffe, sechs Tanks mit je 36 einfachen, kleinen, ablativ gek&uuml;hlten Triebwerken pro Modul und sechs Module f&uuml;r die Erste und ein Modul f&uuml;r die zweite Stufe vor. Die Treibstofff&ouml;rderung sollte durch Druckgas erfolgen. In den folgenden Jahren erhielt die Technologieforschung GmbH 4,5 Millionen DM an F&ouml;rdergeldern, mit denen das Konzept verfeinert und Triebwerke auf DLR Testst&auml;nden erprobt wurden. Danach hatte das Forschungsministerium wegen der Beteiligung an Ariane kein Interesse mehr an einer weiteren Untersuchung.</p>
<p>Lutz Kayser gr&uuml;ndete daraufhin am 17.10.1974 die OTRAG (<strong>O</strong>rbital <strong>T</strong>ransport- und <strong>R</strong>aketen-<strong>A</strong>ktien<strong>g</strong>esellschaft). Bis 1978 hatte er rund 95 Millionen DM von rund 1.150 Gesellschaftern akquiriert. Dies fiel deswegen leicht, weil nach dem damals geltenden Steuerrecht Aktion&auml;re Verluste bis zu 275 % ihrer H&ouml;he steuerlich geltend machen konnten. Vorstandsvorsitzender und Galionsfigur, aber ohne Einfluss, war Kurt Debus, ehemaliger Chef des Kennedy Space Centers. Kayser verkaufte der OTRAG die Rechte an seinen „Erfindungen“ f&uuml;r 150 Millionen DM und strich davon gleich 20 Millionen ein. Der Rest sollte bei erfolgreichen Fl&uuml;gen gezahlt werden, zus&auml;tzlich zu einer Gewinnbeteiligung von 3 bis 5 %.<span id="more-2375"></span></p>
<p>Das urspr&uuml;ngliche Konzept hatte sich nur in einem Punkt ge&auml;ndert. Anstatt der gro&szlig;en Module setzte Kayser nun auf kleine Tanks; einen pro Triebwerk. Der Grund war die F&ouml;rderung der Treibstoffe durch Druck – dadurch w&uuml;rden die B&ouml;den der Tanks ausbeulen. Sie mussten aber, um die Triebwerke gleichm&auml;&szlig;ig zu versorgen, plan sein. So verwandte die OTRAG d&uuml;nne Tanks von 3 m L&auml;nge und nur 27 cm Durchmesser. Die Wandst&auml;rke betrug zwischen 0,5 mm und 1 mm. Mehrere dieser Rohre wurden zu einem Modul verbunden. Den Abschluss bildeten Tanks mit Treibstoffleitungen. Verl&auml;ngerungen hatten jeweils durchl&ouml;cherte B&ouml;den. Ein Tank f&uuml;r die Orbitalversion sollte 24 m hoch sein und aus 8 einzelnen Tanks bestehen. Die Unteren zwei nahmen das Kerosin auf, die Oberen sechs konzentrierte Salpeters&auml;ure. Die Treibstoffleitung f&uuml;hrte dann am Kerosintank herunter. Die Tanks bestanden aus Edelstahl und waren nur zu etwa zwei Drittel gef&uuml;llt. Der Rest war Druckluft unter 40 bar Druck zur F&ouml;rderung der Treibstoffe. Am Boden des Kerosintanks befand sich w&auml;ssrige Furanoll&ouml;sung. Sie vermischte sich nicht mit Kerosin, war schwerer als dieses und entz&uuml;ndete sich mit Salpeters&auml;ure hypergol.</p>
<p>Das Triebwerk bestand aus einem Einspritzblock und einer Brennkammer. Am Ende des Einspritzblocks sa&szlig;en Kugelventile aus der chemischen Industrie. Sie wurden von einem Scheibenwischermotor bet&auml;tigt. Es gab drei Stellungen: zu, halb offen und offen. Der radiale Einspitzblock bestand aus drei Ringen mit jeweils 48 L&ouml;chern. Dieses Konzept wurde, wie auch die Druckgasf&ouml;rderung, von deutschen Raketenwissenschaftlern &uuml;bernommen, die vorher an der Veronique und Diamant arbeiteten. Die eigentliche Brennkammer war eine zylindrische H&ouml;hle in einem Phenolharz/Astbestblock. Der D&uuml;senhals aus Graphit hatte eine &Ouml;ffnung von 100 mm. Bei den Testfl&uuml;gen gab es keine Entspannungsd&uuml;se, sp&auml;ter w&auml;re sie aus dem Block heraus gefr&auml;st worden. Der Durchmesser des Blocks begrenzte das Entspannungsverh&auml;ltnis auf einen niedrigen Wert von etwa 5 bis 6. Das Triebwerk war insgesamt 1 m lang und wog rund 65 kg. W&auml;hrend des Betriebs wurde Wandmaterial durch Ablation abgetragen.</p>
<p>Ein einzelnes Modul wog betankt 1.515 kg und 165 kg leer. Der Schub nahm durch den abnehmenden Tankdruck von 35 kN auf 15 kN ab. Die Brenndauer war durch den D&uuml;senhalsdurchmesser variierbar zwischen 20 und 150 Sekunden. Die Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit war bei den Tests recht niedrig und lag wegen der fehlenden D&uuml;se bei nur 1800 m/s. &Uuml;ber den m&ouml;glichen spezifischen Impuls, der entscheidend f&uuml;r die H&ouml;he der Nutzlast ist, gab es unterschiedliche Angaben. Lutz Kayser hielt bis zu 2900 m/s durch einen D&uuml;seneffekt vieler Module f&uuml;r m&ouml;glich. Interne Papiere und unabh&auml;ngige Experten nahmen dagegen einen Wert von maximal 2400 m/s am Boden und 2600 m/s im Vakuum an.</p>
<p>Die Rakete selbst bestand aus Stufen, die wie Zwiebelschalen die inneren Stufen umgaben. Die kleinste Version der OTRAG-Rakete sollte in der ersten Stufe 48 Module, in der Zweiten 12 und in der Dritten vier Module einsetzen. Sie sollte rund 1 t in eine Umlaufbahn bef&ouml;rdern. Gr&ouml;&szlig;ere Versionen sollten 64, 128, 256 oder 512 Module einsetzen. Doch mehr als Tests mit maximal vier Modulen, die nur teilweise mit Treibstoff bef&uuml;llt waren und eine Gipfelh&ouml;he von 10 bis 12 km erreichten, konnte in mehreren Jahren Entwicklung nicht vorgewiesen werden. Auch zahlreiche wichtige Fragen, wie die Lageregelung durch Herunterregeln einzelner Triebwerke oder die Stufentrennung der ineinander verschachtelten Stufen funktionieren sollten, blieben offen.</p>
<h3>Die OTRAG und die Politik</h3>
<p>Die OTRAG geriet in internationale Schlagzeilen weniger durch ihre fachliche Kompetenz oder Erfolge bei Raketenstarts, als vielmehr durch Anbiederung an Diktatoren und Spekulationen &uuml;ber eine milit&auml;rische Nutzung der Rakete. 1976 pachtete die OTRAG ein Gel&auml;nde in Zaire. Sehr schnell war sich Kayser mit Diktator Mobutu einig geworden. Von dort aus fanden drei Starts von vier Modulen mit 6 und 12 m Tankl&auml;nge statt. Der letzte scheiterte, als die Rakete wegen eines versp&auml;teten Besuchs Mobutos zu lange aufgetankt blieb. Dadurch korrodierten Lager und der Motor konnte eines der Triebwerke nicht in die „Offen“ Stellung bringen und die Rakete driftete wegen der Schubasymmetrie vom Start weg nach links ab. Die Nachbarl&auml;nder vermuteten eine milit&auml;rische Nutzung der Rakete und protestierten gegen die OTRAG-Aktivit&auml;ten, Angola sogar beim Weltsicherheitsrat. Moskau betrieb Propaganda gegen die Aufr&uuml;stung Zaires durch „westdeutsche Raketen“. Im Juni 1978 bekam Bundeskanzler Helmut Schmidt die Beschwerden pers&ouml;nlich bei einer Afrikareise vorgetragen. Als Folge entfiel der Sonderstatus der OTRAG. Verluste konnten nun nur noch mit ihrem tats&auml;chlichen Wert steuerlich geltend gemacht werden. Das beendete den Zufluss neuen Kapitals. Mobutu k&uuml;ndigte 1979 den Pachtvertrag auf Druck verschiedener Staaten und zugesagter Entwicklungshilfe Deutschlands f&uuml;r den Stopp der OTRAG-Aktivit&auml;ten.</p>
<p>Doch anstatt daraus zu lernen, schloss Kayser nun einen Vertrag mit Gaddafi ab und startete von der Libyschen W&uuml;ste aus die Raketen. Kurt Debus verlie&szlig; die Firma, weil er den Schwenk von einer zivilen Nutzung zu einer milit&auml;rischen nicht mittragen wollte. Nur der erste Start, der nach 21 Sekunden scheiterte, wurde noch &ouml;ffentlich bekannt gemacht. Die folgenden 10 Tests waren dann schon geheim. 1982 war die ORTAG fast bankrott. Kayser musste gehen und Frank Wukasch, als sein Vize, versuchte eine Einigung mit der Bundesregierung, indem er die OTRAG als H&ouml;henforschungsrakete anbot. Es gab nur einen Start 1982 in Kiruna. In Wirklichkeit arbeiteten zahlreiche Mitarbeiter der OTRAG direkt f&uuml;r das libysche Milit&auml;r weiter, w&auml;hrend die Firma selbst Konkurs anmeldete. Die CIA berichtete, dass die ehemaligen OTRAG-Mitarbeiter Libyen ma&szlig;geblich beim Bau der Mittelstreckenrakete Al-Fatah geholfen haben sollen. Kayser behauptet, enteignet worden zu sein. Dies hinderte in aber nicht daran, bis Ende 2002 in Libyen zu arbeiten, einen Wohnsitz in Tripolis zu haben und einen Posten als Direktor der libyschen Akademie der Wissenschaften einzunehmen.</p>
<p>Heute lebt Lutz Kayser in Amerika und hat die Einpersonengesellschaft „von Braun Debus Kayser Rocket Science LLC“ gegr&uuml;ndet. Er ist Berater der US-Firma Interorbital Systems, die mit dem OTRAG-Konzept Satelliten und bemannte Raumfl&uuml;ge zu Dumping Preisen durchf&uuml;hren m&ouml;chte. In rund vier Jahren hat die OTRAG mit niemals mehr als 40 Mitarbeitern rund 150 Millionen DM ausgegeben und kann daf&uuml;r etwa ein Dutzend Starts von einzelnen Modulen, nicht gr&ouml;&szlig;er als kleinere H&ouml;henforschungsraketen, vorweisen. Inflationsbereinigt ist dies heute mehr als die gesamten Entwicklungskosten f&uuml;r die Vega von 2002 – 2009.</p>
<hr />Es fallen einige Parallelen auf:</p>
<ul>
<li>In der Presse werden heute SpaceX wie auch damals die OTRAG als revolution&auml;re Konzepte vorgestellt um die Transportpreise rapide zu senken.</li>
<li>Seitens derer die sich professionell mit Raumfahrt besch&auml;ftigen, oder zumindest eine gewisse technische Vorbildung haben werden die Konzepte stark kritisiert.</li>
<li>Beide Firmen leben von ihren schillernden Chefs, welche anstatt Pressesprecher gerne in der &Ouml;ffentlichkeit auftreten und oft Vergleiche ziehen anstatt technische Konzepte zu beleuchten.</li>
<li>Beide Firmen haben eine &#8220;Anh&auml;ngerschaft&#8221; die weitgehend kritiklos ist.</li>
<li>Vollmundigen Versprechen stehen bislang nur geringe Erfolge gegen&uuml;ber.</li>
</ul>
<p>Es gibt nat&uuml;rlich noch Unterschiede. So hat sich Lutz Kayser von dem Gr&uuml;ndungskapital gleich mal 25 Millionen Mark f&uuml;r die Rechte an seinen &#8220;Erfindungen&#8221; auszahlen lassen &#8211; In Anf&uuml;hrungszeichen deswegen, weil diese noch entstanden als sie vom BMFT finanziert wurden und so eigentlich der Bundesrepublik geh&ouml;ren und die Konzepte so einfach sind, dass sie wohl diesen Betrag nicht wert sind. Elon Musk hat zumindest die Firma anfangs selbst finanziert, auch wenn nun die Haupteinnahmequelle NASA F&ouml;rdermittel sind.</p>
<p>Aber es gibt auch Parallelen. Das auff&auml;lligste sind Versprechen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Raketen die im krassen Gegensatz zu den erreichten Leistungen stehen. Die OTAG versprach enorm niedrige Startpreise durch B&uuml;ndelung vieler Module, erreichte mit nur vier Modulen aber gerade einmal 10-12 km Gipfelh&ouml;he und ging sp&auml;ter sogar von vier auf nur noch ein Modul herunter, anstatt mehr Module zu b&uuml;ndeln. Auch das postulieren irreal hoher Leistungen ist nicht neu: Bei dem kleinen Brennkammerdruck, den kurzen D&uuml;sen war der spezifische Impuls der OTRAG recht schlecht. Am Boden wurden 1.800 m/s erreicht. Im Vakuum mit angepassten D&uuml;sen w&auml;ren vielleicht 2.400-2.600 m/s beim Start (dann aufgrund des abnehmenden Drucks abnehmend) m&ouml;glich gewesen. Kayser postulierte 2.900 m/s aufgrund eines &#8220;D&uuml;seneffekts&#8221; &#8211; nur gibt es den bei keiner anderen Rakete und eine theoretische Untermauerung dieses Effektes gibt es auch nicht.</p>
<p>Bei SpaceX sind es die irreal hohen Nutzlastangaben die mit dieser Treibstoffkombination nicht mal bei einer Rakete ohne eigene Leermasse erreichbar sind und der spezifische Impuls des Merlin Triebwerks das alleine durch eine l&auml;ngere D&uuml;se 400 m/s mehr erreichen soll &#8211; Praktische Daten gibt es nicht, da SpaceX es nie in einem H&ouml;henteststand getestet hat und auch niemals mit voller D&uuml;senl&auml;nge einen Test durchf&uuml;hrte. Wer sich auskennt hat da seine Zweifel &#8211; 400 m/s mehr durch eine neue D&uuml;se? Beim Vulcain w&uuml;rde eine verl&auml;ngerte D&uuml;se gerade mal 40 m/s bringen. Bei den Triebwerken der N-1 die es einmal in der Version f&uuml;r den Bodenbetrieb und den Vakuumbetrieb gab sind es 150 m/s.</p>
<p>Vor allem verwundert wie dies erreicht werden soll: russische Triebwerke dieser Leistungsklasse arbeiten mit extrem hohen Brennkammerdrucken um den hohen spezifischen Impuls zu erreichen. Sie verwenden den Hauptstromantrieb um selbst noch das Gas f&uuml;r die Turbinen in der Brennkammer. Beim Merlin geht wird das wie bei klassischen Nebenstromtriebwerken nicht genutzt und mit dreimal geringerem Druck betrieben. Das ist wie wenn ein Opel Corsa einen Porsche abh&auml;ngt, obwohl dessen Motor in allen Punkten besser ist&#8230; Mehr noch: Anders als bei anderen Triebwerken sinkt beim Merlin der Schub im Vakuum offenbar von 556 auf 411 kN ab&#8230;</p>
<p>doch es ist ja ganz einfach: Wir m&uuml;ssen nur abwarten und sehen was eingel&ouml;st wird. Bei der OTRAG wissen wir es: Nachdem sie in ein paar Jahren rund 150 Millionen DM durchgebracht hat (anders kann man es nicht nennen, wenn mit dieser f&uuml;r die damalige Zeit (fr&uuml;he siebziger Jahre) hohen Summe gerade einmal 40 Mitarbeiter bezahlt wurden und einige Starts von &#8220;H&ouml;henforschungsraketen&#8221; auf der Positivbilanz stehen. Bei SpaceX lief es bei der Falcon 1 so: Zuerst stiegen bis zum Jungfernflug die Ank&uuml;ndigungen an, was die Rakete alles tolles k&ouml;nnte, dann nahm die Nutzlast kontinuierlich ab und die Startpreise steigen: 2006 sollte die Rakete noch 670 kg f&uuml;r 5,9 Millionen Dollar in den Orbit bringen, 2008 waren es dann noch 420 kg f&uuml;r 8,9 Millionen Dollar &#8211; 113 % h&ouml;here Kosten in zwei Jahren. Auch bei der Falcon 1e wurde schon die Nutzlast abgesenkt und die Preise angehoben. Ich wage zu prophezeien, dass dies auch noch bei den anderen SpaceX Projekten so sein wird&#8230;.</p>
<p>So gesehen warte ich mal mnit Spannung auf die Performancedaten nach dem ersten Falcon 9 Start. Wetten, dass dann die Nutzlast von 10.450 kg nach unten korrigiert wird?</p>
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		<title>Mein Credo</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 05:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastautoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verfolge im Administrationspanel des Blogs ab und an, wer auf mich verlinkt und da fallen mir dann doch einige Titulierungen auf: Mal bin ich der &#8220;Raumfahrtguru&#8221;. Mal der &#8220;Raumfahrtexperte&#8221;. Im Raumfahrer.net Forum, in dem sehr gerne &#252;ber meine Blogeintr&#228;ge diskutiert wird (warum ist mir ein R&#228;tsel, schlie&#223;lich kann man direkt den Blog kommentieren) ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verfolge im Administrationspanel des Blogs ab und an, wer auf mich verlinkt und da fallen mir dann doch einige Titulierungen auf: Mal bin ich der &#8220;Raumfahrtguru&#8221;. Mal der &#8220;Raumfahrtexperte&#8221;. Im Raumfahrer.net Forum, in dem sehr gerne &uuml;ber meine Blogeintr&auml;ge diskutiert wird (warum ist mir ein R&auml;tsel, schlie&szlig;lich kann man direkt den Blog kommentieren) ist es vor allem der &#8220;Raumfahrtexperte&#8221;. Je nach Geschmack noch erg&auml;nzt um &#8220;umstrittene&#8221; oder &#8220;selbst ernannte&#8221;. Gestern dann noch der Kommentar von JosefW, der impliziert, dass es sich um dieser Seite um ein journalistisches Produkt handelt.</p>
<p>Nun kommt die b&ouml;se &Uuml;berraschung: Ich zieh mir keinen der Schuhe an. Man m&ouml;ge einmal die Suchfunktion anwerfen und suchen wann ich mich als Raumfahrtexperte bezeichnet habe &#8211; man wird nichts finden. Denn ich kenne noch die Zeiten wo es diese gab: B&uuml;deler, Siefahrt und Johannsen um einige zu nennen. Wobei ich Zweifel h&auml;tte, ob diese heute noch die Raumfahrt &uuml;berblicken w&uuml;rden Schlie&szlig;lich wusste man damals kaum etwas &uuml;ber das russische Programm, das europ&auml;ische Programm war praktisch nicht existent und im Apollo Programm gab es wenige Missionen und das unbemannte Programm interessierte kaum jemand. Ich denke, dass ich mich recht gut in zwei Teilgebieten auskenne, ohne dass ich auch dort jedes Detail kenne. Doch es gibt gro&szlig;e Bereich der Raumfahrt, die mich nicht interessieren und wo ich auch kaum was dar&uuml;ber wei&szlig;. Das f&auml;ngt an mit den Astronauten, oder Space Shuttle Missionen im Allgemeinen; geht &uuml;ber den kompletten Bereich der Anwendungssatelliten bis hin zu Forschungssatelliten die nichts mit Fernerkundung oder Astronomie zu tun haben. Wenn man es in Starts ausdr&uuml;ckt, also den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Raumfahrt.<span id="more-2372"></span></p>
<p>Daher lasse ich mich auch nicht gerne in die Schublade des Experten stecken und die Website ist kein Nachschlagewerk und der Blog nicht die Kolumne von &#8220;Raumfahrtexperte&#8221; Bernd Leitenberger. Schon alleine weil es nicht nur um Raumfahrt geht. Ich hab mir schon immer Sachen zusammengeschrieben die ich in verschiedenen Zeitschriften fand, um selbst alles kompakt an einer Stelle zu haben. Ich fing mit der Website an, indem ich zuerst das online gestellt habe. Da es nun im Internet viel mehr Infos gab, begann ich nach und nach alle Tr&auml;ger und Raumsonden in einem Artikel zu behandeln &#8211; weil es mich interessiert, wenn das auch andere lesen k&ouml;nnen okay, aber ich mache es eben f&uuml;r mich.  Nur sollten dann die die es umsonst lesen k&ouml;nnen, nicht anfangen zu meckern.</p>
<p>Mit dem Bloggen habe ich angefangen, um &uuml;ber Sachen zu schreiben die f&uuml;r einen Artikel zu klein  waren oder nicht ins Raster passten. Mehr und mehr habe ich wie bei einem klassischen Blog mehr meine Meinung geschrieben. Nach mehr als drei Jahren stelle ich fest, dass ich zu so ziemlich allem schon was geschrieben habe. Daher auch vor einiger Zeit der Aufruf &#8220;<a href="http://www.bernd-leitenberger.de/blog/gastautoren-gesucht/">Gastautoren gesucht</a>&#8220;. Das hat nun aber auch nicht die gro&szlig;e Schwemme an Gastautoren gebracht. Wenn jeder der hier kommentiert mal einen Blog verfassen w&uuml;rde, dann w&auml;re das Problem gel&ouml;st.</p>
<p>So gesehen holt mich aber mein Motivationsproblem ein: Solange ich an etwas wirklich interessiert bin, arbeite ich intensiv daran, wenn nicht? Dann wird&#8217;s kritisch, zumindest solange ich nicht daf&uuml;r bezahlt werde. Es w&auml;re nicht das erste was ich mal nach einiger Zeit wieder aufgeben w&uuml;rde. Vor zwei Jahren habe ich Lipsyncvideos gedreht. Nun finde ich irgendwie hat es sich so langsam &#8220;ausgeblogt&#8221; und selbst bei meiner neuen Leidenschaft &#8211; B&uuml;cher schreiben &#8211; gibt es nicht so viele Themen die mir noch vorschweben: Mercury und Skylab und vielleicht ein Gegenst&uuml;ck zum Raketenlexikon, nur eben mit Raumsonden. Das war es aber dann auch schon. Mal sehen was ich dann neues mache. Vielleicht mal eine Reihe von Programmen abschlie&szlig;en die so halb fertig auf der Platte warten&#8230;</p>
<p>Bis dahin werde ich wohl etwas k&uuml;rzer mit dem Bloggen treten&#8230;</p>
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		<title>Kevins erstes Buch</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 02:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchautor]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Glinka]]></category>
		<category><![CDATA[Stratosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich nun ja schon fast zwei Jahre Buchautor bin, habe ich nun auch jemanden andern inspiriert: Von Kevin ist sein erstes Buch , eine Brosch&#252;re &#252;ber das sein Projekt zur Stratosph&#228;renforschung erschienen. Auf 32 Seiten beschreibt er, warum er die private Stratosph&#228;renforschung f&#252;r wichtig h&#228;lt und welche Experimente er vorschl&#228;gt: Es h&#228;tte durchaus mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nun ja schon fast zwei Jahre Buchautor bin, habe ich nun auch jemanden andern inspiriert: Von Kevin ist sein erstes <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3839164230?ie=UTF8&amp;tag=berndleitenbs-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3839164230">Buch</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berndleitenbs-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3839164230" border="0" alt="" width="1" height="1" /> , eine Brosch&uuml;re &uuml;ber das sein Projekt zur Stratosph&auml;renforschung erschienen. Auf 32 Seiten beschreibt er, warum er die private Stratosph&auml;renforschung f&uuml;r wichtig h&auml;lt und welche Experimente er vorschl&auml;gt: Es h&auml;tte durchaus mehr sein k&ouml;nnen, denn die Preisgestaltung ist bei BOD so, das bis 48 Seiten alles einen Einheitspreis kostet und danach er linear pro Seite ansteigt. Es gibt &uuml;brigens da einen Bruch: Wenn Kevin 52 Seiten gedruckt h&auml;tte, und auf den letzten 20 Seiten nicht gestanden w&auml;re, w&auml;re entweder seine Verdienstspanne um 50 % h&ouml;her gewesen oder er h&auml;tte den Preis um 20 % senken k&ouml;nnen.</p>
<p>Es gibt zwei kleine stilistische Fehler, doch das ist beim ersten Buch normal. Auch bei mir stand beim ersten Buch in den Kataloginformationen &#8220;Gemini Program&#8221; mit nur einem &#8220;m&#8221; und die Seitenzahlen waren alle auf dem Innenrand anstatt dem Au&szlig;enrand. Wenn man dann das zweite macht, denkt man dran oder man greift gleich auf eine Vorlage zur&uuml;ck bei der die ersten 6 Seiten schon fertig formatiert sind. Bei Kevin sind die Seitenzahlen &uuml;brigens alle links <img src='http://www.bernd-leitenberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich finde das Buch gut. Der einzige Kritikpunkt: Ich h&auml;tte mir viel mehr gew&uuml;nscht. Mehr hei&szlig;t, mehr Erkl&auml;rungen, mehr Erl&auml;uterungen. Wie ist die Atmosph&auml;re geschichtet? Was l&auml;uft in der Stratosph&auml;re ab? Das wird nur angeschnitten. Auch bei Experimenten w&auml;ren noch umfangreichere Erkl&auml;rungen oder eine Art Diskussion hilfreich gewesen: Sinn und zu erwartende Erkenntnisse Versus Gewicht/Kosten (so als Beispiel). Ich habe ihm in der Mail zwei Beispiele genannt wo ich mitreden kann wie z.B. die Diskussion: Stromversorgung Solarzellen/Batterien. Man kann das leicht ausrechnen was schwerer ist oder ab welcher Betriebsdauer &uuml;berhaupt Solarzellen sinnvoll w&auml;ren, wenn es darum geht Gewicht zu sparen. <span id="more-2368"></span></p>
<p>Ich vermisse daher auch so eine Art Beispielsmission: Wie sieht der Ballon aus, wie ist er ausger&uuml;stet, wie l&auml;uft alles ab, was k&ouml;nnte das kosten und k&ouml;nnte es bringen? Also Kevin kann in einer zweiten Auflage noch eine ganze Menge mehr schreiben. Aber auch das verstehe ich: Das erste Buch war auch bei mir ein Versuchsballon. Es ist kein Zufall, dass die erste Auflage des Gemini Programms nur 68 Seiten dick ist: Ich wollte einfach nicht mehr als 2-3 Wochen in das Projekt investieren, wer wei&szlig; ob &uuml;berhaupt irgend jemand es kauft? Ich denke so was &auml;hnliches hat sich Kevin sicher auch gedacht. Und man kann ja dann sp&auml;ter eine zweite nachschieben&#8230;.</p>
<p>Mal sehen ob ich noch andere inspiriere. F&uuml;r mich hat B&uuml;cher schreiben einen wichtigen Nebeneffekt: Er zwingt mich mich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen als ich es bei einem Webaufsatz tun w&uuml;rde. Da gibt es Gr&ouml;&szlig;enbeschr&auml;nkungen und ehrlich gesagt sind mir da die Leser wurst. Die zahlen nichts und haben auch meiner Ansicht nach keinen Anspruch auf etwas. Irgendwie mildert das bei mir das Beharrungsverm&ouml;gen bei einem Thema&#8230; Wochen oder Monate lang recherchieren und schreiben ben&ouml;tigt schon eine gewisse Motivation. Beim Buch ist es so, dass es eigentlich nie richtig fertig ist: Bei jedem Durchlesen f&auml;llt mir etwas ein, dass man noch nachschauen k&ouml;nnte oder eine Frage stellt sich die man erst recherchieren muss. Man lernt eine Menge &uuml;ber das Thema. Und sp&auml;ter kann man nachschlagen (ja ich benutze meine eigenen B&uuml;cher als Nachschlagewerk, da ich vor allem Zahlen ganz schnell wieder vergesse)</p>
<p>Kevin hat mich &uuml;brigens noch auf etwas gebracht. Meinen Erfahrungen nach werden B&uuml;cher nach Preis gekauft. Ich habe das auch gemerkt, in der Zeit in der noch beide Auflagen des Gemini Programms bei Amazon gleichzeitig zu haben waren: Die erste billigere ging schneller weg, obwohl die zweite nicht nur besser ist sondern auch mehr Inhalt pro Euro enth&auml;lt (kleinere Schrift und R&auml;nder, nur zwangsl&auml;ufiger Overhead von etwa 6-8 Seiten f&uuml;r Pflichtangaben fallen nicht so ins Gewicht). Ich ticke da etwas anders und schaue erst auf die Kommentare, dann die Seitenzahlen und dann den Preis. Ich neige aber auch auch dazu, B&uuml;cher mit vielen Seiten zu kaufen weil sie verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig billig sind. Dann stellt sich meist raus, dass es jemand bei den Schrifttypen sehr gut mit mir meint oder viele Bilder verwendet. Auf jeden Fall habe ich kurzerhand etwas umgesetzt: Ich habe da Buch &#8220;Europ&auml;ische Tr&auml;gerraketen 1&#8243; dass schon seit fast einem Jahr auf den Markt ist in drei Teile auf gespaltet und diese getrennt ver&ouml;ffentlicht. Je eines f&uuml;r die Black Arrow und Diamant, die Europarakete und die Ariane 1-4. Wenn also nur Ariane interessiert, kann einfach den Band kaufen und kommt mit weniger als der H&auml;lfte des ersten Buches weg. Ich habe zuerst &uuml;berlegt ob das sinnvoll ist, kommt sich nicht jemand verschei&szlig;ert vorkommt, der schon den Dicken Band kauft und dann nochmal einen der kleinen? Beim genauen Nachdenken f&auml;llt mir aber kein Grund ein, warum man erst das eine Buch und dann das andere vom selben Autor kaufen sollte. Trotzdem ist in den Kataloginformationen ein Hinweis drin, dass es sich nur um Teile des zuerst erschienen Bandes handelt.</p>
<p>Mal sehn ob sich mehr K&auml;ufer finden &#8211; die B&uuml;cher sind mit 7,90, 9,95 und 13,90 Euro deutlich billiger als der erste Band. Wenn ja, dann backe ich vielleicht in Zukunft kleinere Br&ouml;tchen, sprich B&uuml;cher mit maximal 200 Seiten die dann auch maximal 16-17 Euro kosten. Auch andere B&uuml;cher kann man noch splitten &#8211; das ATV/ISS Buch kann man in ein reines ATV und reines ISS Buch aufgliedern und Ariane 5/Vega in zwei B&uuml;cher &uuml;ber Ariane 5 und Vega. Mal sehen&#8230;</p>
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		<title>Unzufriedenheit</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 11:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Unzufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Was mir so auff&#228;llt ist das mich in den letzten Monaten viel mehr Dinge st&#246;ren als fr&#252;her. Sei es in der Raumfahrt, wie man am einen oder anderen Blogeintrag sieht, aber auch der Lebensmittelkennzeichnung mit der ich mich nach ein paar Jahren Pause wieder besch&#228;ftigt habe. Aber auch allgemein mit der politischen Situation die wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mir so auff&auml;llt ist das mich in den letzten Monaten viel mehr Dinge st&ouml;ren als fr&uuml;her. Sei es in der Raumfahrt, wie man am einen oder anderen Blogeintrag sieht, aber auch der Lebensmittelkennzeichnung mit der ich mich nach ein paar Jahren Pause wieder besch&auml;ftigt habe. Aber auch allgemein mit der politischen Situation die wir jetzt haben und auch den Problemen die in Deutschland seit Jahrzehnten immer wieder vor sich hin geschoben werden.</p>
<p>Die Frage ist nat&uuml;rlich wieso? Vielleicht ist es eine Mentalit&auml;tsfrage oder ein jahreszeitlicher Effekt &#8211; schlussendlich ist bei mir im Winter die Stimmung nie besonders gut. Aber vielleicht auch nur ein Effekt womit man gerade besch&auml;ftigt ist. Solange ich gearbeitet habe, war ich damit besch&auml;ftigt. Abends blieb noch etwas Zeit f&uuml;r den Blog oder die Arbeit an einem Buch. Daneben noch etwas Sport treiben -schwupps ist die Woche rum. Wenn man da Unzufrieden ist dann vielleicht wegen der starren Strukturen an der Hochschule und den immer gleichen Aufgaben ohne Herausforderungen. Kurzum: Der Fokus ist auf die Arbeit gerichtet oder man hat keine Zeit. Nun habe ich Zeit und der Fokus geht auf andere Dinge, die f&uuml;r mich pers&ouml;nlich nicht so wichtig sind. Was geht es mich pers&ouml;nlich an wenn Constellation eingestellt wird oder unsere Regierung Milliarden Schulden macht? Solange ich sie nicht pers&ouml;nlich zahlen muss gar nicht.</p>
<p>Vielleicht ist es aber auch ein Effekt der sich einstellt wenn man die Wunschvorstellungen nicht verwirklicht sind. Mir f&auml;llt immer auf wenn ich mit einem amerikanischen Freund diskutiere wie es bei uns so ist. Vieles kommt einem da im Argen vor. Auf der anderen Seite: Ich m&ouml;chte nicht in den Staaten leben. Einem Land mit hoher Kriminalit&auml;tsrate, fehlendem sozialen Netz und dem Egoismus als &#8220;American Dream&#8221;. Hier kommt mir vieles zu stark geregelt vor. Vom Schilderwald &uuml;ber die Gemeindeordnung die vorschreibt wie hoch Bepflanzungen sein d&uuml;rfen bis hin &#8211; aktuell zu Verpflichtung den Gehweg um 7 Uhr morgens zu r&auml;umen (vor allem wenn die Stadt selbst bei Wochen mit Dauerschnee nicht dran denkt die Seitenstra&szlig;en zu r&auml;umen). Aber auch das ist subjektiv: Ich habe mal von einem italienischen Ort geh&ouml;rt, bei dem die Einwohner genug hatten von dem Schlendrian ihrer Verwaltung und nachdem der neue B&uuml;rgermeister fr&uuml;her in Deutschland war wurde dort eine Verwaltung nach deutschem Vorbild installiert. Das wollten auch die Einwohner so: Es gab noch mehr Heimkehrer die mal fr&uuml;her in Deutschland in der Automobilindustrie arbeiteten und wenn etwas noch nicht so funktionierte oder wieder der alte Trott einkehrte bekamen die st&auml;dtischen Angestellten dann zu h&ouml;ren &#8220;In Deutschland w&auml;re das nicht m&ouml;glich&#8221; oder &#8220;In Deutschland l&auml;uft das anders&#8221;. Ich bin mir aber sicher das die Italiener nicht alle unsere Regeln, Verordnungen und Gesetze &uuml;bernommen haben.</p>
<p>Die Frage an meine Blogleser ist: Womit sind sie unzufrieden hier in Deutschland? In der Raumfahrt? oder ganz allgemein?</p>
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		<title>Nein zu Russland!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[RD-180]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mache mir gerne Ideen unter der &#220;berschrift &#8220;Was w&#228;re wenn&#8221; &#8212; also Ideen, was technisch m&#246;glich w&#228;re, gest&#252;tzt auf schon existierende Erfahrungen oder vorhandene Hardware. Das animiert den einen oder anderen, auch so zu verfahren und ich bekomme Ideen oder Pl&#228;ne zugeschickt, wie man dieses oder jenes besser machen k&#246;nnte. So ziemlich das h&#228;ufigste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache mir gerne Ideen unter der &Uuml;berschrift &#8220;Was w&auml;re wenn&#8221; &#8212; also Ideen, was technisch m&ouml;glich w&auml;re, gest&uuml;tzt auf schon existierende Erfahrungen oder vorhandene Hardware. Das animiert den einen oder anderen, auch so zu verfahren und ich bekomme Ideen oder Pl&auml;ne zugeschickt, wie man dieses oder jenes besser machen k&ouml;nnte. So ziemlich das h&auml;ufigste dabei ist das Ersetzen der Ariane 5 Booster durch russische Erststufen oder Stufen mit russischen Triebwerken wie dem RD-0120. Ich bin da immer sehr skeptisch. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen, was wie viel bei der Fertigung einer Ariane 5 kostet, aber aus dem Anteil von MT Aerospace, welche f&uuml;r knapp 10 % Beteiligung am Programm nicht nur die Boosterh&uuml;llen, sondern auch Tankdome und andere Teile fertigen kann man ableiten, dass die Booster nur etwa 20-30 % des Tr&auml;gerpreises ausmachen. Unter der Pr&auml;misse muss ein Ersatz schon sehr leistungsf&auml;hig oder billig sein.</p>
<p>Aber ich habe auch noch zwei andere Gr&uuml;nde. Das eine sind die Arbeitspl&auml;tze. Ich bin ja nicht gegen Raumfahrtkonzerne an sich, sondern denke, dass sie bei der industriellen Produktion ihre St&auml;rke ausspielen k&ouml;nnen &#8211; die Erfahrung diese optimal zu gestalten und preislich zu optimieren. Daher sollte eine europ&auml;ische Rakete auch in Europa produziert werden. Was allerdings nicht sein muss ist das bei Ariane 5 eingezogene Schema, das jede Leistungssteigerung gleich eine Neuentwicklung notwendig macht wie das Vulcain 2 oder Vinci. Es w&auml;re durchaus auch Spielraum die vorhandenen Triebwerke und andere Ressourcen sinnvoll zu kombinieren wie dies bei der Ariane 4 geschah. Diese &#8220;jetzt entwickeln wir was neues&#8221; Mentalit&auml;t ist auch ein Punkt der mich bei den Ariane 6 Pl&auml;nen so st&ouml;rt. Sicher Ariane 5 ist nun 25 Jahre alt, wenn man die Designphase dazu nimmt &#8211; na und? Sie ist technisch noch immer auf der H&ouml;he der Zeit und viele US Tr&auml;ger und die meisten russischen Tr&auml;ger sind noch viel l&auml;nger in Dienst! Die als Alternativen dargestellten russischen Triebwerke sind auch nicht j&uuml;nger als das Vulcain.<span id="more-2362"></span></p>
<p>Es gibt aber auch einen handfesten wirtschaftlichen Grund nicht russische Triebwerke oder andere Teile aus Russland zu beziehen. Die Teile sind ja nicht per se preiswert (&uuml;ber die Performance m&uuml;ssen wir kein Wort verlieren, die ist aufgrund jahrzehnterlanger Weiterentwicklung meistens Top). Sie werden nur so lange preiswert angeboten bis man von Ihnen abh&auml;ngig ist. Ich m&ouml;chte das an ein paar Beispiel verdeutlichen:</p>
<p>Die Atlas III und V sollten dank des RD-180 deutlich preiswerter werden. Das Triebwerk ist die wesentliche Neuerung, die Centaur wurde kaum ver&auml;ndert. Doch dem war nicht so: Die Kosten explodierten innerhalb weniger Jahre und haben sich heute auf einem hohen Stand eingependelt. Das kostete Lockheed-Martin massiv Marktanteile.</p>
<p>Die Proton, die zusammen mit der Atlas von ILS angeboten wurde blieb immer etwas billiger als die Atlas und bekam so mehr Auftr&auml;ge. Vorst&ouml;&szlig;e von Lockheed-Martin den Proton Startpreis um 10-.15 % anzuheben wurden von Chrunitschew abgelehnt und f&uuml;hrten dazu, das LM seine Anteile an ILS verkaufte &#8211; kaum war nun die Atlas nicht Bestandteil des ILS Sortiments wurden die Startpreise der Proton massiv erh&ouml;ht.</p>
<p>Solange die Sojus nur ein Transporter zur ISS war, waren sie und die Progress recht preiswert. Sobald dem nicht mehr so ist wurde sie echt teuer. F&uuml;r 12 Sitze von 2009-2011 zahlt die NASA insgesamt 700 Millionen Dollar, also fast 60 Millionen pro Astronaut, Wenn die n&auml;chste Verhandlungsrunde ansteht werden sie wohl noch teurer, denn es gibt ja auf absehbare Zeit keine Alternative zur Sojus. Die ISS Transporte machen im aktuellen russischen Raumfahrtprogramm rund 40 % der Einnahmen aus.</p>
<p>Nun lese ich dass 14 Sojus Raketen Arianespace 1 Milliarde Dollar kosten sollen. Das sind 71 Millionen pro Tr&auml;ger. Zum Vergleich: Von Baikonur aus kostete der Start f&uuml;r den Kunden (nicht nur der Tr&auml;ger) rund 40 Millionen, vom CSG aus waren 50 Millionen vorgesehen. So wird der Start sicher nicht unter 80 Millionen zu haben sein, das bedeutet er ist sogar noch pro Kilogramm Nutzlast teuer als eine Ariane 5, die ja Ende des Jahres 10 t Nutzlast erreicht &#8211; das 3,3 fache der Sojus. Was mich dabei fuchsteufelswild macht: F&uuml;r de Errichtung der Startplattform zahlte die ESA 2/3 der Kosten. Bei solchen Preissteigerungen, sobald man einen attraktiven Standort hat, da sollte man sofort die 223 Millionen Euro von der ESA von der Milliarde abziehen.</p>
<p>Diese Beispiele machen klar: Russland ist nur so lange preiswert, solange es Konkurrenz gibt. Warum auch nicht? In den letzten Jahrzehnten hat man auch dort erkannt was Marktwirtschaft und Monopole sind. Daher sehe ich auch keinen Preisvorteil russische Triebwerke oder Stufen einzustzen und genauso gut kann man dann europ&auml;ische Entwicklungen einsetzen.</p>
<p>Links:</p>
<p>http://www.kommersant.com/p757815/r_500/Roscosmos_NASA_Soyuz_International_Space_Station/</p>
<p>http://www.space-travel.com/reports/France_To_Pay_Russia_One_Billion_For_14_Soyuz_Carrier_Rockets_999.html</p>
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