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Nachdem meine Artikel schon die wesentlichen Bestandteile der Lebensmittel und die zugelassenen Zusatzstoffe behandelt haben, findet sich in dieser kleinen Serie nun die Stoffe die unerwünscht in Lebensmitteln sind. Entweder weil sie giftig sind oder "gesundheitsgefährdend", wie es der Gesetzgeber ausdrückt.
Von der Herkunft her habe ich die Stoffe eingeteilt in vier Gruppen :
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Dieser Aufsatz behandelt Vergiftungen durch Bakterien und Pilze in Lebensmitteln sowie von Ihnen abgegebene Giftstoffe. Von der Anzahl der Fälle ist dies die wichtigste Ursache für Lebensmittelvergiftungen |
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Zahlreiche Lebensmittel enthalten Rückstände aus der Umwelt : Schwermetalle, PCB's, DDT, PAK's sind nur einige der Stoffe deren gesundheitliche Bedeutung und Gefahr Thema dieses Aufsatzes ist |
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Der Aufsatz über Rückstände in Lebensmittel wie Insektizide, Fungizide, Hormone und Antibiotika geht auf Stoffe ein die bewusst in der Landwirtschaft oder Tiermast zugesetzt wurden und durch nicht Einhaltung von Wartefristen oder Missbrauch in Lebensmitteln zu finden sind. |
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Und es gibt noch die giftige Stoffe die von vornherein in den Lebensmitteln vorhanden sind : Blausäure, Solanin, Muscheltoxine und Oxalsäure seien hier als Stichworte genannt. Nicht alle Nahrungsmittel sind auch in jeder Menge und in jeder Zubereitungsart ungefährlich. |
In diese Thematik hinein fallen noch zwei Aufsätze die jedoch etwas tiefer gehen und sich jeweils mit einem Thema befassen :
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Der Aufsatz über Dioxine behandelt diese wichtigen Umweltkontaminanten, die Quellen und das Gefährdungspotential. Er stammt allerdings von 1994 und ist nicht mehr auf dem ganz neuesten Stand. |
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In dem Aufsatz über Nitrat und dessen Abbauprodukt Nitrit geht es über Vorkommen, Gefahr für die Ernährung und Vermeidung von Gefährdungen. Natürlich bleiben auch die krebserregenden Nitrosamine nicht unerwähnt. |
Zum Thema Lebensmittelchemie/recht Ernährungsberatung ist bislang ein Buch von mir erschienen:
Das Buch Was ist drin?: Die Tricks der Industrie bei der Lebensmittelkennzeichnung verstehen und durchschauen
wendet sich an diejenigen, die unabhängige Informationen über Zusatzstoffe und Lebensmittelkennzeichnung suchen. Unabhängig heißt: Eine Beschreibung des Nutzens und der Risiken, ohne eine eigene Wertvorstellung dem Leser aufzwingen zu wollen. Das Buch zerfällt in vier Teilen. Es beginnt mit einer kompakten Einführung in die Grundlagen der Ernährung (wozu werden Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß benötigt, was sind die Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr und bei Vitaminen und Mineralstoffen). Der zweite Teil hat zum Inhalt eine kurze Einführung in die Lebensmittelkennzeichnung - wie liest man ein Zutatenverzeichnis. Welche Informationen enthält es? Ergänzt wird dies durch einige weitere Regelungen für weitergehende Angaben (EU Auslobung von geographischen Angaben, Bio/Ökosiegel etc.).
Der größte der vier Teile entfällt auf eine Beschreibung der technologischen Wirkung, des Einsatzzweckes und der Vorteile - wie auch bekannter Risiken - von Zusatzstoffen. Dieser Teil ermöglicht es, schnell nachzuschlagen, was sich hinter bestimmten Stoffen auf der Verpackung verbirgt.
Der letzte Teil zeigt beispielhaft an 13 Lebensmitteln, wie man ein Zutatenverzeichnis sowie andere Angaben liest, was man schon vor dem Kauf für Informationen aus diesem ableiten kann, die einem helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und welche Tricks Hersteller einsetzen, um Zusatzstoffe zu verschleiern oder ein Produkt besser aussehen zu lassen, als es ist.
Geplant ist für das Jahr 2011 ein zweites Buch mit dem Titel „Das ist drin!“. Es ist eine Ergänzung zu dem ersten Buch. Es wird die einzelnen Lebensmittelgruppen genauer beschreiben und neben Angaben über den Nährwertgehalt, ernährungsphysiologische Bedeutung (die man auch in anderen Büchern findet) auch die eingesetzten Zusatzstoffe, mögliche Rückstände und Kontaminationen beschreiben.
Beide Bücher wenden sich an interessierte Laien, wobei ich mich speziell auf den Themenbereich Kennzeichnung und Zusatzstoffe konzentriere, da es sehr viele Bücher zum Thema Ernährung oder die Inhaltsstoffe der Grundnahrungsmittel gibt. Dagegen wird der Bereich der verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln und die rund 300 möglichen Zusatzstoffe meist ignoriert. Des weiteren gibt es kaum Bücher für den Laien, die über die rechtlichen Grundlagen oder was die Angaben auf den Verpackungen bedeuten informieren. Die meisten haben dann auch eine Zielsetzung, wie die Industrie anzuprangern oder eine vorgefasste Meinung dem Leser näher zu bringen. Ich halte es für wichtiger den Leser zu befähigen selbst sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass dies auch Kritik mit einschließt, zeigt sich durchaus im letzten Teil des Buchs „Was ist drin?“, da die meisten dort besprochenen Lebensmittel Mängel in der Kennzeichnung haben, Zusatzstoffe zur Täuschung eingesetzt werden oder Aufmachung und Inhalt im krassen Gegensatz stehen. Diese abschreckenden Beispiele sind aber gerade deswegen besonders lehrreich.
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