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Vitamine und Krebs

Wie entsteht Krebs?

Krebs entsteht dadurch, das eine normale Körperzelle außer Kontrolle gerät. Sie beginnt sich unkontrolliert zu teilen und verdrängt dabei andere Zellen um sich herum. Sie scheidet giftige Stoffwechselprodukte aus, und ihr Stoffwechsel ist ungleich aktiver als der normale Zellstoffwechsel. Die normalen Funktionen die man von ihr erwartet erfüllt sie aber nicht und damit wird sie zur Bedrohung für den Organismus.

Ursache dafür sind Veränderungen im Erbgut der Zelle. Das Erbgut wird dauernd im Körper geschädigt: Durch Stoffe die mit ihm reagieren, an der Haut durch Sonnenstrahlung oder einfach durch Fehler beim Ablesen während der Zellteilung. Die Zelle hat dafür eine Reihe von Enzymen zur Reparatur, die kleinere Fehler korrigieren können, trotzdem können sich Fehler im Laufe des Lebens anhäufen, was schlussendlich dazu führt, das die Zelle nicht mehr richtig funktioniert. Bei den meisten Zellen führt dies zum Tod der Zelle, entweder automatisch oder durch Zellen des Immunsystems welche die veränderte Zelle erkennen. Bei Krebszellen ist die Veränderung aber so, als hätte jemand den Turbo Gang eingeworfen wodurch die normalen Regelmechanismen außer Kraft gesetzt sind, die eine Zelle am wilden Wachstum hindern.

Was sind nun die Ursachen für die Veränderung des Erbgutes im speziellen?

Das Erbgut ist anders als alle anderen Körperbestandteile über die Lebensdauer des Menschen konstant. Andere Zellbestandteile werden aufgebaut, abgebaut und erneut aufgebaut. Das Erbgut dagegen nur verdoppelt wobei jede Verdoppelung auch das Risiko beinhaltet das Fehler auftreten. Es ist wie wenn jemand von Hand immer wieder ein Schriftstück abschreibt - nur das dieses beim Menschen so umfangreich wie einige Regalmeter ist. Bei einer Zelle geschieht dies im Laufe eines Lebens ca. 50 mal. Fehler sammeln sich dabei im Laufe eines Lebens an, dies erklärt warum Krebs gehäuft im höheren Alter auftritt.

Neben diesen Fehlern bei dem Ablesen ist aber auch das Erbgut chemischen Prozessen ausgesetzt die es verändern können. Dies können kosmische Strahlen oder Röntgenstrahlen sein. Bestimmte chemische Stoffe reagieren vornehmlich mit dem Erbgut und werden daher zu den krebserregenden Stoffen gerechnet. Dazu gehört z.B. das Pilzgift Aflatoxin oder das im Rauch vorkommende Benzpyren.

Im ganzen Körper entstehen aber auch fortwährend Radikale, die alle Zellbestandteile, auch das Erbgut angreifen können. Ihnen gehört in diesem Artikel unser Hauptinteresse.

Was sind Radikale?

Radikale sind einfach ausgedrückt Molekülbruchstücke. Die meisten Moleküle sind stabil, dies hängt chemisch damit zusammen, das zwei Atome mit je einem Elektron sich eine gemeinsame Elektronenbahn teilen. Dies bindet beide Atome zusammen und ergibt ein stabiles Molekül. Nun kann aber beim Stoffwechsel es vorkommen, das eine solche Bindung getrennt ohne das gleich eine neue aufgebaut wird und es entstehen zwei Bruchstücke mit je einem Elektron, das nicht gebunden ist.

Dieses Molekülbruchstück nennt der Chemiker Radikal. Ein Radikal ist nun ein äußerst aggressives Ding. Es ist bestrebt möglichst schnell wieder zu dem zweiten Elektron zu kommen und bindet sich wild an das nächste Molekül. Dabei entsteht ein neues Molekül welches meistens ein unbrauchbares Molekül ist und - ein neues Radikal. Denn ein Radikal kann nur ein Elektron aus dem Molekül bekommen, wenn dieses das Elektron aus einer Bindung abzieht wodurch aus einem Bruchstück des Moleküls ein neues Molekül entsteht.

Radikal + stabiles Molekül » Verändertes Stabiles Molekül + Neues Radikal

Radikale können ohne Hilfe von Radikalfängern oder Enzymen nur auf zwei Arten zerstört werden :

Was richten Radikale für Schäden an?

Die meisten Schäden durch Radikale finden nicht beim Erbgut, sondern bei den Zellbestandteilen in unmittelbarer Nachbarschaft statt, bei denen das Radikal entsteht. Sie zerstören diese Körperbestandteile und diese werden dann vom Körper abgebaut. Wenn nun ein Radikal mit dem Erbgut reagiert, dann führt auch dies zu einer Veränderung. Diese kann repariert werden, aber es kann auch vorkommen, das es zu einer Zerstörung des Erbgutes führt, wie einem Bruch des Stranges oder Querverbindungen. In diesem Falle kann das Erbgut nicht mehr länger abgelesen werden und die Zelle stirbt. Das ist für die Zelle zwar schlecht, doch der Körper kann den Verlust verschmerzen.

Wirklich schädlich sind aber Veränderungen die nicht zerstörerisch sind sondern sinnentstellend. Das Erbgut besteht aus einzelnen Bausteinen die chemisch nahe verwandt sind. Wird nun ein Baustein verändert so kann er als ein anderer verstanden werden und die Folge ist, das Erbgut noch normal abgelesen und umgesetzt wird, aber der Sinn ein ganz anderer ist. Auch dies kann zu unbrauchbaren Produkten führen die dann zum Zelltod führen, aber wenn die Veränderung einen Sinn ergibt kann daraus eine Krebszelle entstehen, die lebt aber andere Zellen schädigt.

Was kann der Körper gegen Radikale tun?

Die meisten Radikale entstehen bei Stoffwechselprozessen und so hat der Körper auch eine Reihe von Enzymen entwickelt, die diese Radikale in Moleküle umwandeln die unschädlicher sind und dann wiederum von anderen Enzymen zu ganz ungefährlichen Abbauprodukten abgebaut werden. Allerdings ist dieser Schutz nicht vollkommen, denn Radikal reagieren sehr rasch und alle Radikale können diese Enzyme nicht abfangen

Was haben nun Vitamine damit zu tun?

Drei Vitamine haben eine besondere Eigenschaft: Sie sind Radikalfänger. Das heißt, sie können von einem Radikal das einzelne Elektron aufnehmen und bilden ein stabiles Radikal, welches nicht so schnell mit dem Körper reagiert. Fängt dieses noch ein Elektron von einem Radikal auf, so bildet es ein nicht radikalisches inaktives Molekül. Ein Vitamin Molekül kann also zwei Radikale zu ungefährlichen Stoffen abbauen.

Radikal + Radikalfänger » stabiles Molekül + Radikalfänger-Radikal

Radikal + Radikalfänger-Radikal » stabiles Molekül + inaktiver Radikalfänger

Im Einzelnen sind dies die drei folgenden Vitamine:

Vitamin cVitamin C (L-Ascorbinsäure): Sie findet sich in allen Zellen, da sie wasserlöslich ist kommt sie fast überall im Körper vor nur nicht in fetthaltigen Bestandteilen. Vitamin C reagiert sehr schnell mit Radikalen und ist daher sehr empfindlich und kann in Nahrungsmitteln durch den Sauerstoff der Luft zerstört werden. Vitamin C hat aber auch andere wichtige Aufgaben im Organismus. So kann das Bindegewebe nur mittels Vitamin C aufgebaut werden. Vitamin C findet man häufig ihn Obst und Gemüse.

Vitamin EVitamin E (Tocopherole) : Die Hauptaufgabe dieses Vitamins ist sogar die Funktion als Radikalfänger. Im Gegensatz zu Vitamin C ist das Vitamin E aber fettlöslich und es befindet sich im Körper in den Zellmembranen die auch aus Fett bestehen. Bei den Mitochondrien bei denen viele Radikale nahe den Zellwänden entstehen schützt es diese vor den Radikalen. Vitamin E ist stabiler als das Vitamin C und ein sehr effektiver Radikalfänger. Vitamin E finde man in größeren Mengen in pflanzlichen Ölen.

Vitamin AVitamin A (Retinol) und seine Vorstufen (Carotinoide): Die Radikalfängerfunktionen dieses Vitamins sind nur sehr schwach ausgeprägt. Problematisch ist das Vitamin A im Körper nicht uneingeschränkt zirkuliert. Der Körper lagert das Vitamin A, welches er nicht braucht in die Leber ein. Auch bei hohen Aufnahmemengen ist so die Menge die verfügbar ist klein und zuviel Vitamin A in der Leber kann eine Krankheit auslösen.

Dies gilt nicht für die Vorstufen des Vitamin A, die Carotinoide die als Pflanzenfarbstoffe weit verbreitet sind. Jedoch werden von diesen nur Bruchteile aufgenommen und die Radikalfängereigenschaften sind noch geringer als die des Vitamin A.

Die Lebensmittelindustrie nutzt die Radikalfänger Eigenschaften der Vitamine E+C indem diese als Antioxidationsmittel vor Sauerstoff schützen. (Das wichtigste Radikal ist der Sauerstoff, der in einer aktivierten Form ein Radikal ist). Es sind daher auch zugelassene Zusatzstoffe.

Vitamin Tabletten als Krebsvorsorge?

Der Nobelpreisträger Linus Pauling stellte vor Jahren die Hypothese auf, das hohe Vitamingaben - Vor allem an Vitamin C vorbeugend die Entstehung von Krebs verhinderten. Er schluckte dazu täglich 10-20 g Vitamin C, eine Menge die 130-260 mal höher als der normale Tagesbedarf ist und die schon einige Überwindungskraft erfordert (Vitamin C ist ziemlich sauer). Der Kern seiner Hypothese ist die: Der Mensch war früher in der Evolution ein Lebewesen das sich von Früchten ernährte, daher hat er die Fähigkeit verloren Vitamin C selbst zu bilden, da es in Früchten reichlich vorkommt. Will man dem Körper nun das Vitamin C zuführen das er normalerweise selbst bilden würde so muss man diese hohen Vitamin C Mengen essen.

Für diese Theorie spricht, das unter den Säugetieren Vitamin C nur noch bei unseren nächsten Verwandten den Menschenaffen und bei Meerschweinchen ein Vitamin ist. Nahezu alle anderen Lebewesen können Vitamin C selbst aufbauen.

Doch diese Theorie erntete auch Widerspruch von allen Seiten. Evolutionstheoretiker wiesen darauf hin, das sich seit der Phase des Früchteessers der Mensch stark weiterentwickelt hat und z.B. heute jemand der sich nur von Früchten ernährt große Probleme mit der Versorgung an Eiweiß, Fett und einer Reihe von anderen Vitaminen bekommt. Mediziner wiesen darauf hin, das der Körper egal wie viel Vitamin C man ihm zuführt nur max. 200 mg aufnimmt. Die zusätzliche Menge wird nicht aufgenommen. Biochemiker wiederum sagten, das wenn der Körper selbst 20 g Vitamin C bilden würde, er dazu ein Zehntel seines Kohlenhydratbedarfes nur für dieses eine Produkt verwenden würde, was sehr ineffizient wäre.

Doch die schillernde Gestalt Linus Paulings führte dazu, das viele Personen ihm folgten und immer dann, wenn jemand besonders alt wurde und Vitamin C nahm wurde dies vermerkt. Inzwischen liegen jedoch Studien vor, welche die Wirkung von Vitamin C bei hohen Dosen untersucht haben. Bei sehr hohen Dosen tritt eine verstärkte Neigung zu Durchfall auf, aber kein positiver Effekt gegenüber der Krebsprävention. Es zeigte sich insbesondere, das schon Mengen von 120-150 mg Vitamin C pro Tag (normale Tagesdosis 75 mg) zu einer Sättigung der Körpervorräte führten und eine weitere Zufuhr über diese Menge hinaus keine Wirkung zeigte.

Ähnliche Untersuchungen gibt es über das Vitamin E, bei dem Vitamin A stellen sich bei Daueraufnahme von hohen Dosen die Krankheitssymptome einer Über-Vitaminzufuhr ein. Man hat auch festgestellt dass Vitamin A und Carotinoide zumindest im Zellversuch das Wachstum von Krebszellen fördert.

Wissenschaftlich belegbar ist bisher nicht die präventive Wirkung von hohen Vitamin C+E Dosen als Radikalfänger. Dies hängt zum einen mit der geringen Aufnahmemenge zusammen, zum anderen mit den Radikalen, die sehr schnell reagieren und selbst bei maximaler Sättigung besitzt der Körper nur 1.5 g Vitamin C als Gesamtmenge, während die anderen Zellbestandteile etwa 20 Kg ausmachen, so das ein Radikal eine bessere Chance hat mit einem anderen Zellbestandteil als Vitamin C zu reagieren. Ähnliches gilt für das Vitamin E.

Die Tatsache, das allerdings diese Vitamine frei verkäuflich sind und auch hohe Dosen gut verträglich wenn auch nutzlos sind, hat zu einer Schwemme von Vitamin E und C Präparaten sowie einer ebenso großen Anhängerschaft geführt: Klar: Es sind ja Vitamine - Das muss gut sein und viel hilft auch viel!

Dabei wird aber ganz gerne vergessen, das Vitamine nicht die einzigen Radikalfänger in der Nahrung sind. Es wurden schon die pflanzlichen Farbstoffe der Carotingruppe erwähnt (die dann auch gerne in die Präparate gemischt werden). Aber nahezu alle pflanzlichen Phenole sind mehr oder weniger gute Radikalfänger, nur eben keine Vitamine. Daher ist die Werbung mit Ihnen nicht so einfach, und man kann sie noch nicht im Großmaßstab synthetisieren, was die Produktion teuer macht. Berücksichtigt man aber das diese in allen Gemüse und Obst in größeren Mengen vorkommen so wird klar, das der Mensch davon sicher ähnliche Gehalte wie an Vitamin C und E aufnimmt. Über die Wirkung auf die Krebsprävention gibt es aber keinerlei Untersuchungen, lediglich bei Herzkrankheiten scheinen Anthocyane eine positive vorbeugende Wirkung zu haben.

Sollte man regelmäßig Vitamin C und E Präparate zu sich nehmen?

Nein! Wie schon erläutert sind diese hohen Vitamindosen absolut unwirksam. Im einfachsten Fall werfen sie nur Ihr Geld zum Fenster heraus. Bei bestimmten Erkrankungen können aber auch hohe Vitamindosen schädlich sein. So ist ein Abbauprodukt des Vitamin C die Oxalsäure und Personen mit der Neigung zu Nierensteine könnten dadurch Probleme bekommen.

Innerhalb einer gesunden Ernährung werden neben den Vitamine auch andere für den Körper wichtige Stoffe zugeführt. So ist Vitamin E in vielen Pflanzenölen enthalten, die gleichzeitig aber auch reich an essentiellen Fettsäuren sind und sich so auch positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Vitamin C ist in zahlreichen Früchten, Kohlarten und Kartoffeln zu finden. Ganz nebenbei nimmt man mit diesen Nahrungsmitteln Kalium, Magnesium und Ballaststoffe auf. Eine abwechslungsreiche Ernährung bringt dem Körper daher weitaus mehr als nur die erwähnten Vitamine und ist daher immer der bessere Weg als Pillen zu schlucken!

Dieser Text stammt von Bernd Leitenberger

Bücher vom Autor

Zum Thema Lebensmittelchemie/recht Ernährungsberatung ist bislang ein Buch von mir erschienen:

Das Buch Was ist drin?: Die Tricks der Industrie bei der Lebensmittelkennzeichnung verstehen und durchschauen wendet sich an diejenigen, die unabhängige Informationen über Zusatzstoffe und Lebensmittelkennzeichnung suchen. Unabhängig heißt: Eine Beschreibung des Nutzens und der Risiken, ohne eine eigene Wertvorstellung dem Leser aufzwingen zu wollen. Das Buch zerfällt in vier Teilen. Es beginnt mit einer kompakten Einführung in die Grundlagen der Ernährung (wozu werden Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß benötigt, was sind die Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr und bei Vitaminen und Mineralstoffen). Der zweite Teil hat zum Inhalt eine kurze Einführung in die Lebensmittelkennzeichnung - wie liest man ein Zutatenverzeichnis. Welche Informationen enthält es? Ergänzt wird dies durch einige weitere Regelungen für weitergehende Angaben (EU Auslobung von geographischen Angaben, Bio/Ökosiegel etc.).

Der größte der vier Teile entfällt auf eine Beschreibung der technologischen Wirkung, des Einsatzzweckes und der Vorteile - wie auch bekannter Risiken - von Zusatzstoffen. Dieser Teil ermöglicht es, schnell nachzuschlagen, was sich hinter bestimmten Stoffen auf der Verpackung verbirgt.

Der letzte Teil zeigt beispielhaft an 13 Lebensmitteln, wie man ein Zutatenverzeichnis sowie andere Angaben liest, was man schon vor dem Kauf für Informationen aus diesem ableiten kann, die einem helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und welche Tricks Hersteller einsetzen, um Zusatzstoffe zu verschleiern oder ein Produkt besser aussehen zu lassen, als es ist.

Geplant ist für das Jahr 2011 ein zweites Buch mit dem Titel „Das ist drin!“. Es ist eine Ergänzung zu dem ersten Buch. Es wird die einzelnen Lebensmittelgruppen genauer beschreiben und neben Angaben über den Nährwertgehalt, ernährungsphysiologische Bedeutung (die man auch in anderen Büchern findet) auch die eingesetzten Zusatzstoffe, mögliche Rückstände und Kontaminationen beschreiben.

Beide Bücher wenden sich an interessierte Laien, wobei ich mich speziell auf den Themenbereich Kennzeichnung und Zusatzstoffe konzentriere, da es sehr viele Bücher zum Thema Ernährung oder die Inhaltsstoffe der Grundnahrungsmittel gibt. Dagegen wird der Bereich der verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln und die rund 300 möglichen Zusatzstoffe meist ignoriert. Des weiteren gibt es kaum Bücher für den Laien, die über die rechtlichen Grundlagen oder was die Angaben auf den Verpackungen bedeuten informieren. Die meisten haben dann auch eine Zielsetzung, wie die Industrie anzuprangern oder eine vorgefasste Meinung dem Leser näher zu bringen. Ich halte es für wichtiger den Leser zu befähigen selbst sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass dies auch Kritik mit einschließt, zeigt sich durchaus im letzten Teil des Buchs „Was ist drin?“, da die meisten dort besprochenen Lebensmittel Mängel in der Kennzeichnung haben, Zusatzstoffe zur Täuschung eingesetzt werden oder Aufmachung und Inhalt im krassen Gegensatz stehen. Diese abschreckenden Beispiele sind aber gerade deswegen besonders lehrreich.


© des Textes: Bernd Leitenberger. Jede Veröffentlichung dieses Textes im Ganzen oder in Auszügen darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.
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