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Werbung und Wirklichkeit

In der Werbung werden uns oft Produkte angepriesen die nicht halten was sie versprechen. Diese kleine Artikelserie blickt etwas genauer auf die eklatantesten Beispiele von falscher Werbung. Berücksichtigt werden sowohl Lebensmittel wie auch Kosmetika und Reinigungsprodukte. Es dreht sich hier weniger um eine schlechte Zusammensetzung oder falschen Deklarationen wie in der Serie "Was ist drin", sondern mehr über die klaffende Lücke zwischen Werbeversprechen und Produktzusammensetzung.

Kalkon und der Kalk
Nistel Md2 und die Aktivkulturen
Hautcremes und Falten
Kiechle und die Avelino Pfirsiche
Persil und "was da drauf ist muss ich wirklich nicht wissen"
Die Sache mit den feuchtigkeitsspendenden Cremes
Die Gute Milch in der Schokolade
Die Molkeschnitte und die leichte Zwischenmahlzeit
V* und die Mineralstoffe
Kalkonit - Dann klappts auch mit dem Nachbarn
Die rein pflanzlich Gemüsebrühe von M....i
Noname Produkte oder Marke - nur Aufpreis für die Werbung ?
Deutschländer - 3 Würste in einer ?"
Niveau Visage - es ist unfair...
Wer ist Paul ?
Sind 3,5 % Fett zuviel ?
Absolut miese Werbung für Nahrungsergänzungsmittel
N*gena und das Kupfer
H. K. und 0 % Fett
Jod und die Flecken
Fruchtzwerge - Ohne Kristallzucker
PISA und die Werbung
Die neue Werbung (2008) von Kalkon
Jörg Pilawa's Werbung
Zusatzstoffgeplänkel von Frosta erklärt

Calgon 2010

Bücher vom Autor

Zum Thema Lebensmittelchemie/recht Ernährungsberatung ist bislang ein Buch von mir erschienen:

Das Buch Was ist drin?: Die Tricks der Industrie bei der Lebensmittelkennzeichnung verstehen und durchschauen wendet sich an diejenigen, die unabhängige Informationen über Zusatzstoffe und Lebensmittelkennzeichnung suchen. Unabhängig heißt: Eine Beschreibung des Nutzens und der Risiken, ohne eine eigene Wertvorstellung dem Leser aufzwingen zu wollen. Das Buch zerfällt in vier Teilen. Es beginnt mit einer kompakten Einführung in die Grundlagen der Ernährung (wozu werden Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß benötigt, was sind die Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr und bei Vitaminen und Mineralstoffen). Der zweite Teil hat zum Inhalt eine kurze Einführung in die Lebensmittelkennzeichnung - wie liest man ein Zutatenverzeichnis. Welche Informationen enthält es? Ergänzt wird dies durch einige weitere Regelungen für weitergehende Angaben (EU Auslobung von geographischen Angaben, Bio/Ökosiegel etc.).

Der größte der vier Teile entfällt auf eine Beschreibung der technologischen Wirkung, des Einsatzzweckes und der Vorteile - wie auch bekannter Risiken - von Zusatzstoffen. Dieser Teil ermöglicht es, schnell nachzuschlagen, was sich hinter bestimmten Stoffen auf der Verpackung verbirgt.

Der letzte Teil zeigt beispielhaft an 13 Lebensmitteln, wie man ein Zutatenverzeichnis sowie andere Angaben liest, was man schon vor dem Kauf für Informationen aus diesem ableiten kann, die einem helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und welche Tricks Hersteller einsetzen, um Zusatzstoffe zu verschleiern oder ein Produkt besser aussehen zu lassen, als es ist.

Geplant ist für das Jahr 2011 ein zweites Buch mit dem Titel „Das ist drin!“. Es ist eine Ergänzung zu dem ersten Buch. Es wird die einzelnen Lebensmittelgruppen genauer beschreiben und neben Angaben über den Nährwertgehalt, ernährungsphysiologische Bedeutung (die man auch in anderen Büchern findet) auch die eingesetzten Zusatzstoffe, mögliche Rückstände und Kontaminationen beschreiben.

Beide Bücher wenden sich an interessierte Laien, wobei ich mich speziell auf den Themenbereich Kennzeichnung und Zusatzstoffe konzentriere, da es sehr viele Bücher zum Thema Ernährung oder die Inhaltsstoffe der Grundnahrungsmittel gibt. Dagegen wird der Bereich der verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln und die rund 300 möglichen Zusatzstoffe meist ignoriert. Des weiteren gibt es kaum Bücher für den Laien, die über die rechtlichen Grundlagen oder was die Angaben auf den Verpackungen bedeuten informieren. Die meisten haben dann auch eine Zielsetzung, wie die Industrie anzuprangern oder eine vorgefasste Meinung dem Leser näher zu bringen. Ich halte es für wichtiger den Leser zu befähigen selbst sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass dies auch Kritik mit einschließt, zeigt sich durchaus im letzten Teil des Buchs „Was ist drin?“, da die meisten dort besprochenen Lebensmittel Mängel in der Kennzeichnung haben, Zusatzstoffe zur Täuschung eingesetzt werden oder Aufmachung und Inhalt im krassen Gegensatz stehen. Diese abschreckenden Beispiele sind aber gerade deswegen besonders lehrreich.


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