Home Site Map Lebensmittelchemie und Ernährung Lebensmittelrecht, Studium Lebesnmittelchemie counter

Biologisch oder Ökologisch erzeugte und fair gehandelte Lebensmittel

In den letzten Jahren haben biologisch erzeugte und fair gehandelte Lebensmittel immer mehr an Bedeutung gewonnen und sie nehmen einen immer größeren Raum im Regal beim Supermarkt oder Discounter ein. Sie haben damit auch den Sprung vom Nischenprodukt im eigenen Markt für Biolebensmittel oder dem sonntäglichen Verkauf nach der Kirche bei Fair-Trade Lebensmittel in den Massenmarkt gefunden.

Biologisch erzeugte Lebensmittel

Die Ursprünge der biologischen Lebensmittel liegen in Deutschland, das hier eine Vorreiterrolle spielt in der zweiten Hälfte der Siebziger und Achtziger. Es begann mit der Alternativbewegung, die sich gegen eine zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur wendet. Sehr stark gefördert durch Nachrichten, die über Flüsse berichteten in denen man nicht mehr baden konnten und die biologisch tot waren sowie andere Umweltskandale wie z. B. das Seveso-Unglück.

Es gab die Anti-Atomkraftbewegung, die schon zehn Jahre vor Tschernobyl die Gefahren eines GAU beschwor und es gab Lebensmittelskandale wie Ethylenglykol in Wein, Clenbuterol in Kalbfleisch u.ä. Das alles verunsicherte damals viele.

Viele Städter begannen, aufs Land zu ziehen und selbst ihr Gemüse anzubauen. Sehr bald etablierte sich eine Subkultur, die in eigenen Läden biologische oder „alternative“ Lebensmittel vertrieb. Das griff auch auf die Landwirtschaft über, denn es gab natürlich auch Bauern die gegen Massentierhaltung, die Maximierung des Ertrags, koste es was es wolle, wandten oder einfach höhere Preise für ihre Produkte haben wollten bzw. dem damals schon vorhandenen Trend, man muss immer mehr produzieren und immer größer werden, entgegensetzen wollten.

Hofläden folgten dann bald erste Vereinigungen, in denen sich Erzeuger zusammenschlossen, um gemeinsam ihre Produkte zu vermarkten und sie zu den Abnehmern zu bringen, anstatt dass diese aufs Land kommen mussten. Verbände, die es schon länger gab und die aus früheren Wellen alternativer Ernährung resultieren, wie der Anthroposophischen Ernährung nach Steiner, bekamen deutlichen Zulauf. Diese Verbände, wie Demeter haben einen weitergehenden Ansatz, als nur Lebensmittel ohne Pestizide zu erzeugen. Es geht vielmehr um Nachhaltigkeit, Autarkie und auch das Tierwohl. Es geht vor allem darum, verantwortlich gegenüber der Natur zu handeln.

Bio SiegelDieser Trend rief die EU auf den Plan. Sie fing an, diesen neuen Markt zu regeln. Wie immer, wenn die EU etwas regelt, ist es meist der kleinste gemeinsame Nenner von verschiedenen Interessen (Verbraucher / Landwirtschaft) und von verschiedenen EU-Staaten.

Seit 1992 ist von der EU geregelt, wie biologisch-ökologische Lebensmittel erzeugt werden sollen.

Diese erste EU-Ökoverordnung forderte erheblich weniger als die nationalen Richtlinien von schon existierenden Verbänden wie Demeter, Ökoland etc., weshalb in den ersten Jahren auch bei den Untersuchungen in den Untersuchungsämtern die Grundsätze des biologischen Anbaus wie absolute Rückstandsfreiheit gefordert wurden, wenn sich ein Lebensmittel „biologisch“ nannte. Die EU-Verordnung forderte zwar den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, jedoch keine Rückstandsfreiheit. So konnten sich Landwirte auf „Verwehungen“ vom Nachbargrundstück berufen, bei dem der Landwirt nicht ökologisch wirtschaftete. Ein weiteres Schlupfloch war, dass nach der ersten EU-Verordnung das Wort „ökologisch“ im Zusammenhang mit dem Lebensmittel fallen musste, bei uns aber meist von „biologischem“ Anbau gesprochen wurde. Die EU hatte das Wort wohl deswegen gemieden, weil es zahlreiche Produkte schon gab, die „Bio“ im Namen hatten, aber nicht biologisch erzeugt wurden. In Deutschland z. B. ein Joghurt namens „Bioghurt“.

In weiteren Novellen der Verordnung wurde diese Nische geschlossen. Derzeit gilt die Basisverordnung EU 2007/834, die konsequent erweitert wurde. Seit 2001 gibt es ein EU-Biosiegel, das Produkte, die nach den Vorschriften der EU-Ökoverordnung angebaut werden, tragen dürfen. Seitdem gibt es über 42000 so gekennzeichnete Produkte. Die wesentlichen Anforderungen sind:

Kritik an Bioprodukten nach EU-Standard

Die wesentliche Kritik an der EU-Verordnung ist:

Bio Siegel deutsch, alte VersionDer Begriff „Bio“ ist sehr weit gefasst. Konventionelle Produkte sind noch zu 5% zulässig, ebenso viele Zusatzstoffe. Es wird keine Rückstandsfreiheit gefordert, was es schwer macht, einen Verstoß gegen die Verordnung zu beweisen, wenn nicht beim Bauern im Stall die Spritzmittel gefunden werden. Zahlreiche private Organisationen mit eigenen Kontrollen achten dagegen auf vollständige Rückstandsfreiheit. Dies ging so weit, dass Bauern ihre ganze Ernte unterpflügen mussten, nur weil das Saatgut gebeizt war – um Schimmelbildung zu verhindern – und nach Monaten diese Stoffe in kleinsten Mengen noch nachweisbar waren.

Die EU-Verordnung schreibt nicht vor, ob das Futter für Tiere von gentechnischen veränderten Pflanzen stammt, oder auch dieses biologisch erzeugt wurde. Es muss auch nicht vom Betrieb zumindest teilweise selbst erzeugt werden oder der normalen Ernährung der Tiere entsprechen. Kühe essen z.B. Gras und kein Soja. Soja und andere Kraftfutter sind aber erlaubt.

Vor allem fordert die EU-Verordnung nicht eine Betriebsumstellung. Dies äußert sich vor allem bei der Tierhaltung. Demeter als bekannter Verband legt als Richtlinie fest, dass für jedes Tier auch genügend Fläche für den Anbau von Futter im eigenen Betrieb vorhanden sein muss. Massentierhaltung ist damit aufgrund der Fläche, die benötigt wird nahezu ausgeschlossen. Ebenso gibt es keine Forderung, dass das Futter im Betrieb selbst erzeugt werden muss (schließt Kraftfutter und Soja für schnellere Fleischbildung weitestgehend aus) oder welches Futter gefüttert wird (z. B. Gras oder Heu bei Kühen). Bei Pflanzen ist keine Fruchtfolge gefordert, welche die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhält. Bei Zusatzstoffen sind sehr viele zugelassen, die von den Verbänden verboten sind. Dazu gehört z. B. Nitrit, ein Zusatzstoff, der im Verdacht steht, potenziell canercogen zu sein.

Ein systematischer Fehler ist, das es keine echten unabhängigen Kontrollstellen gibt. Es gibt zwar Kontrollstellen, doch sie sind private Institute. Damit sind die kontrollierten Betriebe ihre Kunden und sie müssen sie bezahlen. Sie können ein anderes Institut mit der Prüfung beauftragen und so Druck für ein positives Ergebnis ausüben. Innerhalb von Europa klappt die Kontrolle noch einigermaßen gut. Bei den vielen Produkten die im Ausland nach EU-Standard angebaut werden aber eher schlecht als recht. Das System sieht zudem keine unangemeldeten Kontrollen vor.

Die Regelungen werden weiter verwässert. 2009 löste ein neues Siegel das alte EU-Siegel ab. Seit 2012 ist es in Deutschland verpflichtend. Als Neuregelung dürfen nun bis 0.9% gentechnisch veränderte Bestandteile vorhanden sein – die gleiche Menge, bis zu der konventionelle Produkte ebenfalls nicht ausgezeichnet werden müssen. So es in dieser Beziehung keine Unterschiede mehr zwischen „Bio“ und konventionell gibt. Selbst das Europaparlament fand diese Regelung unzureichend und plädierte auf einen Prozentsatz von unter 0.1%. Der damalige Verbraucherminister Seehofer setzte sich in der EU-Kommission durch und damit über Beschlüsse von Bundesrat, Bundestag und EU-Parlament weg. Insgesamt verdanken wir der CSU, die seit 2005 das Landwirtschaftsministerium innehat seit über einem Jahrzehnt, das EU-Vorschriften für den Verbraucherschutz kaum strenger wurden. Der (beim Schreiben des Artikels) letzte Negativvorstoß der CSU war die Verlängerung des Einsatzes von Glyphosat im November 2016.

Das EU-Siegel steht daher heute nicht für „echte“ ökologische Produkte und nicht für eine nachhaltige Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung. Auf der anderen Seite machte es „Bio“ gesellschaftsfähig. Selbst in Discountern findet man nun ein reiches Angebot an Lebensmitteln, die mit dem EU-Biosiegel werben. Wer nicht in der Nähe einen Hofladen hat oder einen Bioladen (und das ist immer noch die Regel) der kann immerhin Produkte mit diesem Siegel kaufen. Sie erfüllen nicht die strengen Anforderungen von Verbänden wie Bioland, Demeter und Naturland. Aber es sind zumindest strengere Anforderungen als bei konventionellen Produkten und den Tieren geht es in der Mast auch besser. So haben sie mehr Platz und die Mastzeiten sind meist länger.

Auf der anderen Seite gab es noch nie so viele Bioprodukte wie nach Einführung dieses Siegels. Inzwischen führt dies sogar dazu das in anderen Ländern wie Marokko, Ägypten und China wo die Rohstoffe angebaut werden nach den EU-Vorschriften angebaut wird. Doch es ist kein weltweites Siegel. Die meisten Produkte werden noch immer in Europa angebaut. Das Siegel der European Vegetarian Union das inzwischen auf vielen Vegetarier-Produkten vor allem Fleischersatzprodukten prangt kann man z.B. kaufen. Das ist ein reiner Lobbyverband. Das macht es Siegeln anderer Verbände, auch schon bekannter problematisch, weil das EU-Siegel eben inzwischen viel bekannter ist, auch wenn der Verbraucher nicht weiß wofür es genau steht.

Hier einige Vereinigungen, die wesentlich strenger als der EU-Standard sind:

Bioland: Bioland, gegründet 1997 geht noch erheblich weiter als die EU-Verordnung. So fordern sie explizit Kreislaufwirtschaft, d. h. man darf nur so viel Vieh halten, wie der eigene Hof an Ertrag zur Fütterung liefert. Damit ist Massentierhaltung praktisch ausgeschlossen. Jeder Betrieb wird regelmäßig von einer unabhängigen Stelle geprüft. Zusätzlich gibt es unangekündigte Kontrollen (diese sind z.B. in der EU-Verordnung nicht vorgesehen). Bioland umfasst 5.600 Bauern und 1.000 weiter verarbeitende Betriebe.

Demeter: Demeter ist der älteste Verband schon 1928 gegründet. Seine Bauern arbeiten nach dem anthroposophischen Prinzip nach Steiner. Dazu gehören für die Düngung z. B. selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien Sie sollen die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten.  Demeter schreibt als einziger Verband die Tierhaltung vor. Nur wenige Zusatzstoffe und gar keine Aromen sind bei der Weiterverarbeitung zulässig. In Deutschland gehören 8.000 Bauern mit 160.000 Hektar Fläche zu Demeter.

Naturland wurde 1982 gegründet. Er ist weltweit größer als die beiden oberen verbände mit 53.000 Landwirten. In Deutschland sind es aber nur 2.600 Landwirte mit 139.000 Hektar Fläche. Wie der Name schon andeutend geht es bei Naturland mehr als nur biologische Lebensmittel, sondern um Naturschutz und Klimaschutz. So ist auf eine ausgeglichene Ökobilanz zu achten.. Der Verband hat auch Richtlinien für Fischzucht, Imkerei und Waldnutzung. Dazu gehören soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, etwas was sich dann mit dem Fair Trade (siehe unten) überschneidet.

Nur wenige Mitglieder (700), dafür eine große Fläche (140.000 Hektar) hat der Biokreis. er wurde 1991 in der ehemaligen DDR gegründet. Die große Fläche kommt durch die dort durch Zwangskollektivierung entstandenen LPG mit großen Agrarflächen zustande. Der Biokreis ist IFOAM akkreditiert, eine internationale Vereinigung um ökologischen Landbau aber auch soziale und ökonomisch verantwortliche Systeme zu fördern. Auch findet man in den Richtlinien den Verzicht auch chemische Mittel, natürliche Fütterung und tiergerechte Haltung.

Es gäbe noch weitere Vereinigungen, doch dies sind die Deutschland am verbreitetsten und größten. Alle diese Vereinigungen gewährleisten in ihren Richtlinien eine artgerechte Tierhaltung, mit Auslauf, eine natürliche Fütterung ohne Wachstumshormone und Fremdfutter, das nicht heimisch ist. Es ist logisch, dass so erzeugte Produkte erheblich teurer als Produkte sein müssen die nur nach EU-Standard erzeugt werden. Will man z.B. Kühe auf der Wide halten so geben die etwa 3.000 bis 5.000 l Milch pro Jahr ab. Kühe, die nur im Stall mit wenig Platz gehalten werden, und mit Kraftfutter gefüttert werden dagegen 10.000 l. Bei Schweinen und Bullen verlängern sich die Mastzeiten und damit die Kosten drastisch.

Ist der Unterschied schmeckbar?

Hinsichtlich der Zusammensetzung, das zeigen verschiedenste Analysen gibt es nur geringe Unterschiede zwischen Biowaren und konventioneller Waren. Bei Pflanzen ist der Unterschied teilweise gar nicht feststellbar. Sie sind also nicht reicher an Vitaminen oder Mineralstoffen. Oftmals sind alleine die Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten größer. Bei Äpfel gibt es z. B. Sehr große Unterschiede im Vitamingehalt abhängig von der Sorte. Hier können Biolebensmittel punkten, da dann oft ältere Sorten angebaut werden, die nicht so anfällig sind. Das muss aber nicht sein.

Bei Fleisch kann es Unterschiede geben. Tendenziell haben Tiere bessere Bedingungen und mehr Bewegungsmöglichkeiten. Wenn allerdings genauso Kraftfutter wie im konventionellen Betrieb verfüttert wird damit das Tier möglichst schnell seine Schlechtreife erreicht so wird man dieselbe Fleischqualität erreichen. Wird dagegen langsamer gemästet erreicht man oft eine bessere Qualität. Vor allem bei Rindfleisch ist wichtig das es feine Fetteinlagerungen gibt, sonst wird das Fleisch trocken und zäh. Diese findet man, aber nur wenn das Tier langsam gemästet wurde und Auslauf hatte.

Blind-Verkostungen ergeben daher oft unterschiedliche Ergebnisse. Ganz anders sieht es aus, wenn der Konsument weiß, dass etwas biologisch erzeugt wurde oder nicht. Dann ist das Urteil eindeutig: den meisten schmecken biologisch erzeugte Waren besser. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass er bei Biolebensmitteln eine höhere Qualität erwartet und sie für besser hält.

Weiterhin, und auch das zeigen Untersuchungen ist Fleisch von den obigen Biovereinigungen (also nicht nur nach der EU-Verordnung erzeugtes) von wesentlich besserer Qualität als konventionelles, weil die Tiere langsamer wachsen und sich ein normales Gefüge einstellt. Dazu gehört eben auch das Fett Bestandteil des Fleisches ist und Muskelfasern beansprucht wurden, sonst halten sie das Wasser nicht und das Schnitzel schrumpft beim Braten zusammen. Der Verbraucher schätzt auch solches Fleisch und ist bereit mehr zu zahlen - er kauft dann argentinisches Rinderfleisch oder US-Steaks, dabei könnte er dieselbe Qualität auch von einem echten Biobauern erhlaten.

Für Biolebensmittel zugelassene Zusatzstoffe

Für ökologisch erzeugte Nahrungsmittel (nach EU-Verordnung 2007/834) sind nur folgende Zusatzstoffe zulässig. Weiterhin gibt es stärkere Anwendungsbeschränkungen als bei den normalen Lebensmitteln.

Eine Besonderheit ist E392, Extrakte aus Rosmarin. Dieser Stoff ist nur für biologische Lebensmittel zugelassen. Bei den zugelassenen Zusatzstoffen gibt es leider wie bei den normalen Zusatzstoffen die Problematik der „Altlasten“. Das bedeutet, dass für biologisch erzeugte Lebensmittel eine Reihe von Zusatzstoffen zugelassen sind, die „traditionell“ sind, also schon vor Einführung des Lebensmittelechtes genutzt wurden. Anders als viele moderne Zusatzstoffe haben diese nur eine geringe Sicherheitsschwelle zwischen erwünschter technologischer Wirkung und toxischen Wirkungen. Dies sind Schwefeldioxid und Salze der schwefeligen Säure (verwendet für das Schwefeln von Obst und Wein), Nitrite und Nitrate (Umrötungshilfsmittel). Immerhin sind die zur Erhöhung des Wasserbindungsvermögens von Fleischwaren und Fisch verwendeten Phosphate nicht zugelassen.

Bei den anderen Zusatzstoffen sind vor allem diejenigen zugelassen, die entweder Naturstoffe sind (so eine Reihe von Dickungsmitteln) oder chemische Reinstoffe, die in der Natur vorkommen (wie Genusssäuren). Von den Farbstoffen, Emulgatoren und Konservierungsstoffen sind fast keine Zusatzstoffe für Biolebensmittel zugelassen. Auch die Gruppe der modifizierten Stärken entfällt ganz. Produkte von anderen Verbänden wie Demeter und Ökoland haben oft wesentlich strengere Richtlinien. Bei Demeter sind z. B. Nitrite und Zitronensäure verboten.


E-Nummer

Bezeichnung

Zulassung

E153

Pflanzenkohle

Geaschter Ziegenkäse, Morbierkäse

E160b

Annatto, Bixin

Roter Leicester Käse, Double Gloucesterkäse, Cheddar, Mimolette Käse

E170

Calciumcarbonat

Darf nicht als Farb- oder Calciumzusatz eingesetzt werden.

E220

Schwefeldioxid

Obstwein ohne Zuckersatz, Met (maximal 50 mg/l)

E223

Natriumdisulfit

Krebstiere

E224

Kaliumdisulfit

Apfel- und Birnenwein mit Zuckerzusatz, Obstsaftkonzentrat nach der Fermentierung (maximal 100 mg/l).

E250

Natriumnitrit

Fleischerzeugnisse. Zugabe maximal 80 mg/kg,
Rückstand maximal 50 mg/kg.

E252

Kaliumnitrat

Fleischerzeugnisse. Zugabe maximal 80 mg/kg,
Rückstand maximal 50 mg/kg.

E270

Milchsäure

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E290

Kohlendioxid

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E296

Apfelsäure

Für Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs

E300

(L-) Ascorbinsäure

Fleischerzeugnisse

E301

Natriumascorbat

Fleischerzeugnisse in Verbindung mit Nitrat oder Nitrit

E306

Tocoherolhaltige Extrakte

Als Antioxidans für Fette und Öle

E322

Lecithine

Milcherzeugnisse

E325

Natriumlactat

Milch- und Fleischerzeugnisse

E330

Zitronensäure

Für Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs

E331

Mononatriumcitrat, Dinatriumcitrat, Trinatriumcitrat

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E333

Monocalciumcitrat, Dicalciumcitrat, Tricalciumcitrat

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E334

L(+) Weinsure

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E335

Mononatriumtatrat, Dinatriumtatrat

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E336

Monokaliumtatrat, Dikaliumtatrat

Für Nahrungsmittel tierischen Ursprungs

E341

Monocalciumphosphat, Dicalciumphosphat, Tricalciumphosphat

Triebmittel als Mehlzusatz

E392

Extrakte aus Rosmarin

Nur aus ökologischer Produktion unter Verwendung von Ethanol als Extraktionsmittel

E400

Alginsäure

Milcherzeugnisse

E401

Natriumalginat

Milcherzeugnisse

E402

Kaliumalginat

Milcherzeugnisse

E406

Agar-Agar

Milch- und Fischerzeugnisse

E407

Carrageen

Milcherzeugnisse

E410

Johannisbrotkernmehl

keine

E412

Guarkernmehl

keine

E414

Gummi arabicum

keine

E415

Xanthan

keine

E422

Glycerin

Für Pflanzenextrakte

E440

Pektin, amidiertes Pektin

Milcherzeugnisse

E464

Hydroxypropylmethylcellulose

Herstellung von Kapselhüllen

Fair Trade Lebensmittel

Eine andere Sache, wenn auch ziemlich ähnlich sind Fair Trade Lebensmittel. Der Grundgedanke ist jedoch derselbe. Den meisten Verbrauchern, die Biolebensmittel kaufen, geht es nicht darum, dass das Lebensmittel ohne Rückstände ist. Es geht um eine grundsätzliche Einstellung, man will, dass die Natur nicht missbraucht wird, Tiere, wenn sie schon geschlachtet werden, wenigstens vorher ein schönes Leben haben.

Genau die gleiche Haltung steckt hinter Fair Trade, nur eben jetzt gegenüber dem Menschen. Die meisten wissen das jenseits der EU es keine garantierten Preise gibt und Bauern von den Weltmarktpreisen abhängen. Vor allem aber dominieren oft sehr große Konzerne, die praktisch als Monopolist auftreten und die Preise diktieren, während viele Bauern in der Dritten Welt in Armut leben.

Es gab schon immer Initiativen, die den Bauern mehr Geld für ihr Produkt einbringen sollten. In den Ländern selbst schlossen sich Bauern zu Genossenschaften zusammen, um als Gemeinschaft stärker aufzutreten oder die Produkte zu verarbeiten und so den eigenen Gewinn zu erhöhen. Das betrifft vor allem Produkte, die nicht direkt verkauft werden wie Obst sondern erst verarbeitet werden müssen wie z.B. Zuckerrohr aus dem Zucker gewonnen wird.

In den Abnehmerländern gab es Initiativen vor allem von den Kirchen aus, die dem christlichen Bild folgten, wonach jeder dein Nächster ist – auch wenn er Bauer in Costa Rica ist.

Auch hier hat der Trend es in den Supermarkt geschafft, indem es ein Siegel gab, an dem sich jeder orientieren konnte. Das bekannteste ist das Fairtrade-Siegel mit dem angepassten Ying-Yang-Symbol. (Anders als die allgemeine Bezeichnung zusammengeschrieben). Auch hinter Fairtrade steckt eine humanistische Lebenseinstellung die, wie bei den strengen Biorichtlinien weit über die Mindestforderung "mehr Geld" für den Erzeuger hinausgeht. Fair Trade hat in seinen Richtlinien für Produzenten z.B. noch folgende Ziele:

Ein Problem von Fair Trade und Biolebensmitteln sind verarbeitete Lebensmittel. Relativ einfach ist es ja noch bei Rohprodukten wie Bananen oder gering aufbereiteten Produkten wie Zucker. Da kann man relativ einfach garantieren das es Bio oder Fair gehandelt ist. Je mehr Zutaten ein Produkt hat und je weiter verarbeitet es wird, desto schwieriger ist es. Bei Biolebensmitteln gibt es bei der EU-Verordnung die 5 % Regelung, wonach 5 % des Inhalts nicht Bio sein darf. Bei Fair Trade ist die Situation komplizierter. Bestimmte Produkte kann man nicht physisch verfolgen, weil sie erst durch Fabriken aufgearbeitet oder viele Bauern an einen Großhändler liefern. Das gilt z. B. für Kakao, Tee, Fruchtsäfte oder Zucker. Fairtrade hat das System des Mengenausgleichs, das wird auch auf der Verpackung angegeben. Das bedeutet: von einem Produzenten, der sowohl fair erzeugte Rohprodukte wie auch konventionelle Produkte verarbeitet wird eine Mischung abgekauft, die beides enthält. Jedoch maximal so viel, wie er an fair gehandelten Produkten (mit den entsprechend höheren Preisen) eingekauft hat.

Bei weiter verarbeiteten Produkten nimmt der fairgehandelte Anteil dann ab, weil dann immer mehr Zutaten hinzukommen, die nicht aus der Dritten Welt stammen. Milchschokolade besteht z.B. im Druschschnitt aus 32 % Kakao, 45 % Zucker und 23 % Milchpulver. Das Milchpulver kommt immer aus aus der EU, der Zucker kann aus der EU kommen. Es gibt hier noch relativ wenige fair gehandelte Lebensmittel während es auch viele hoch verarbeitete Bioprodukte, wie Kekse oder Eiscreme gibt.

Wie bei Bio gibt es auch bei Fair Trade eine Alternative mit wenige strengen Anforderungen. Während Fair Trade im Sinne einer anthroposophischen Einstellung nicht nur dem einzelnen Bauer helfen will, sondern die Gemeinschaft stärken, die Gesellschaft verändern will, ist es bei UTZ so, dass das Label nur eine nachhaltige Wirtschaft fordert. Es ist also ein Zwischending zwischen Fair Trade und Bio. Es gibt weder die Forderung auf Pestizide zu verzichten, noch Garantien für einen erhöhten Preis oder Programme für die Dorfgemeinschaft. Stattdessen eine Prämie für die Ernte und einen Wettbewerbsvorteil durch das UTZ-Siegel, mit dem man sich eben von der Konkurrenz abheben kann.

Oft kombiniert

Ökologischer Anbau und Fair Trade haben schlussendlich ihre Wurzeln in einem humanen Weltbild. Es fällt es schwer vorzustellen, das jemand zwar gerne Bioprodukte kauft, aber ihm die Menschen egal sind. So findet man oft beide Siegel auf einer Verpackung. Vor allem in Ländern der Dritten Welt ist der ökologische Anbau verbunden mit einem fairen Modell der Verteilung der Gewinne, wobei der Erlös nicht nur an die Bauern, sondern die Gemeinschaft geht, eine Chance sich aus dem Joch der stark schwankenden Weltmarktpreise zu befreien und damit auch von international agierenden Großkonzernen die manchmal der Großteil der Anbaufläche eines Landes unter ihrer Kontrolle haben. So haben sich jenseits der großen Labels viele kleine Initiativen gegründet.

Die deutsch-kenianische Vereinigung Limbua Macadamia ist so ein Beispiel. Sie wurde in Kenia gegründet, um Kleinbauern zu fördern. Sie baut Macadamianüsse ökologisch an. Dadurch erhalten die Bauern schon ein höheres Einkommen, da Bioware deutlich teurer ist. Weiterhin sorgt Limbua Macadamia dafür, dass auch weitere Einkünfte bei den Bauern bleiben, indem sie viele dezentrale Produktionsanlagen in der Nähe  der Kleinbauern betreibt, die das Produkt veredeln (von der Samenschale befreien, Öl gewinnen u.a.). Die Zwischenhändler bleiben außen vor und man kann die Nüsse inzwischen direkt im Internet bestellen. Das Bestreben, weitere Teile der Kette vom Produkt zum Käufer selbst zu kontrollieren, ist der Schlüssel dafür das möglichst viel vom Kaufpreis bei den Produzenten ankommt, denn jede Stufe verteuert das Produkt (siehe unten). Hier hat sich eine kenianische Anbaugemeinschaft mit einem deutschen Vertrieb der einen Onlineshop betreibt zusammengeschlossen. So gibt es keinen Zwischenhandel und mehr vom Preis kommt den kenianischen Kleinbauern zugute. Natürlich tragen auch Nüsse aus der Kooperative Limbua Macadamia das EU-Biosiegel und das Fair for Life Sigel für faire Bedingungen bei Anbau und fairen Umgang miteinander.

Der Handel verdient mit

Erschreckend sowohl bei Bioprodukten, wie auch bei Fair gehandelten Produkten ist, was von dem Endpreis beim Bauer ankommt. Bei Fleisch gibt es in der Produktionskette den Bauer, dann die Schlachtung und Zerlegung, dann den Verkauf. Ein Drittel des Erlöses landet beim Produzenten. Der Rest bei der Schlachtung und dem Handel. Ein Bauer bekommt, während ich diese Zeilen schreibe, etwa 2,52 € pro Kilogramm Schweinefleisch (Mittelwert der natürlich sowohl Bindegewebe, wie auch Filet enthält). Im Supermarkt kostet es ein Vielfaches. Wenn das Fleisch zu Wurst verarbeitet wird, ist es nochmals teurer, dabei kommen hier auch billigere Zutaten wie Bindegewebe oder Speck zum Einsatz. Bei den üblich 13 €/kg im Fachhandel ist Wurst rund fünfmal teurer als das Schwein.

Das für mich Skandalöse ist, das wahrscheinlich viel mehr Verbraucher bereit wären, Bio zu kaufen oder Fair zu kaufen, wenn sie nur das mehr zahlen müssten, was der Produzent mehr erlöst. Das System basiert aber darauf, dass man prozentual zuschlägt. So verdient der Supermarkt mehr an einem Bioprodukt als bei einem konventionellen Produkt. Wenn das 50 % teurer ist, so macht er 50 Prozent mehr Gewinn. Das Gleiche ist bei der Schlachterei der Fall, obwohl die Arbeit genau dieselbe ist und auch bei der Wurst, wo nun das Fleisch nun wirklich den kleinsten Teil an dem Endpreis ausmacht. Bei den meisten Produkten könnte ein Mehrpreis von 50 % auf unter 20 % sinken, wenn nicht alle Ketten prozentual zuschlagen würden. Ebenso gäbe es die Chance das sich Bio oder Fair Trade breiter durchsetzen würden, wenn die Lebensmittelindustrie, die weiter verarbeitete oder fertige Produkte herstellt, Produkte dieser Art stärker einsetzen würden. Aus denen und nicht unverarbeiteten Produkten, wie Obst, Gemüse, Milch, Fleisch besteht ja der Großteil der Lebensmittel, die die meisten einkaufen. Gleichzeitig machen hier die Rohstoffe einen kleineren Teil am Endpreis aus.

Mein Fazit

Die EU-Ökoverordnung ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sind die Anforderungen sehr gering. Sie orientieren sich am Verbraucher, der rückstandsfreie Lebensmittel haben will, bzw. Lebensmittel mit weniger Zusatzstoffen. Sie hat nichts mit dem Gedanken zu tun, den viele hatten, als die Biobewegung in den Achtziger Jahren aufkam: eine nachhaltige Landwirtschaft, bei der man durch Fruchtfolge die Bodenfurchtbarkeit erhält. In dem Tiere Auslauf haben und im Sommer auf der Weide sind. Tiere als Geschöpf betrachtet werden und nicht schnell auf maximales Fleischgewicht gebracht werden, egal wie sie darunter leiden. So gibt es Hühnerrassen die, weil der Verbraucher nur Brustfilet kauft, eine enorm große Brustmuskulatur haben und darunter leiden. Hochleistungsrassen bei Milchkühe würden auf der Weide verhungern, weil sie mehr Energie mit der Milch abgeben, als sie durch normales Grasfutter aufnehmen könnten.

Auf der anderen Seite haben Produkte, die so erzeugt werden, ihren Preis. Der kann dann leicht beim Mehrfachen eines konventionellen Produktes liegen und dafür gibt es eben nur einen kleinen Markt von Verbrauchern, denen das auch so viel Geld wert ist, denn in Deutschland herrscht die „Geiz ist Geil“ Mentalität. Lebensmittel müssen billig sein. Im Durchschnitt sind sie in allen Nachbarländern teurer, in der Schweiz z.B. fast doppelt so teuer. Das man diese billigen Lebensmittel mit Tierleid erkauft dürfte jedem klar sein, den irgendwo muss ja gespart werden und das geht am einfachsten am Tier, das sich nicht wehren kann.

Biolebensmittel nach EU-Verordnung nur abzuqualifizieren ist aber genauso falsch. Vor allem durch das Siegel, auf das ja Verbraucher achten, haben sie es in den Massenmarkt geschafft. Die meisten Personen kaufen eben nicht im kleinen Bioladen ein, den es auch jenseits der großen Städte nicht gibt, sondern im Supermarkt. Und Bioware ist immer noch besser als konventionelle Ware, wenn man Wert auf Nachhaltigkeit oder Tierwohl legt. Es ist zwar Massentierhaltung möglich, aber die Tiere haben zumindest mehr Platz (bei Schweinen z.B. 50 % mehr, auch wenn die Absolutgröße immer noch viel zu klein ist). Ich selbst kaufe Bio, vor allem bei Fleisch und tierischen Lebensmitteln, weil mir das wohl der Tiere wichtig ist und ich mit gutem Gewissen etwas essen möchte. Bei Pflanzen, wo der Unterschied vor allem im Einsatz von Pestiziden besteht, (die ja auch bei konventionellen Lebensmitteln unter einer Grenze sein müssen die ungefährlich ist) sehe ich es nicht so eng. Wenn ich hier Bio kaufe, dann, weil die Ware besser aussieht, als die normale oder einfach die Packungsgröße kleiner ist – im Supermarkt bekommt man Kartoffeln oder Mohrrüben oft in so großen Packungen, die ich als Single wenn ich mich nicht monoton ernähren will nicht verbrauchen kann, bevor ein Teil schlecht wird und ich werfe nur ungern Lebensmittel weg.


Bücher vom Autor

Zum Thema Ernährung, Lebensmittel und Lebensmittelchemie/recht sind bisher vier Bücher von mir erschienen:

Das Buch „Was ist drin?“ wendet sich an diejenigen, die unabhängige Informationen über Zusatzstoffe und Lebensmittelkennzeichnung suchen. Das Buch zerfällt in vier Teilen. Es beginnt mit einer kompakten Einführung in die Grundlagen der Ernährung. Der zweite Teil hat zum Inhalt eine kurze Einführung in die Lebensmittelkennzeichnung - wie liest man ein Zutatenverzeichnis. Welche Informationen enthält es? Ergänzt wird dies durch einige weitere Regelungen für weitergehende Angaben (EU Auslobung von geografischen Angaben, Bio/Ökosiegel etc.).

Der größte der vier Teile entfällt auf eine Beschreibung der technologischen Wirkung, des Einsatzzweckes und der Vorteile - wie auch bekannter Risiken - von Zusatzstoffen. Der letzte Teil zeigt beispielhaft an 13 Lebensmitteln, wie man ein Zutatenverzeichnis sowie andere Angaben liest, was man schon vor dem Kauf für Informationen aus diesem ableiten kann, die einem helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und welche Tricks Hersteller einsetzen, um Zusatzstoffe zu verschleiern oder ein Produkt besser aussehen zu lassen, als es ist. 2012 erschien eine Neuauflage, erweitert um 40 Seiten. Sie trägt zum einen den geänderten Gesetzen Rechnung (neue Zusatzstoffe wurden aufgenommen, Regelungen über Lightprodukte beschrieben) und zum anderen ein Stichwortregister enthält, das sich viele Leser zum schnelleren Nachschlagen gewünscht haben.

Wie sich zeigte, haben die meisten Leser das Buch wegen des zentralen Teils, der die Zusatzstoffe beinhaltet, gekauft. Ich bekam auch die Rückmeldung, dass hier eine Referenztabelle sehr nützlich wäre. Ich habe daher 2012 diesen Teil und den Bereich über Lebensmittelrecht nochmals durchgesehen, um die neu zugelassenen Zusatzstoffe ergänzt und auch um neue Regelungen, wie bei der Werbung mit nährwertbezogenen Angaben. Ergänzt um eine Referenztabelle gibt es nun die zwei mittleren Teile als eigenes Buch unter dem Titel "Zusatzstoffe und E-Nummern" zu kaufen.

Nachdem ich selbst über 30 kg abgenommen habe, aber auch feststellen musste wie wenig viele Leute von Ernährung oder der Nahrung wissen, habe ich mich daran gemacht einen Diätratgeber "der anderen Art" zu schreiben. Er enthält nicht ein Patentrezept (wenn auch viele nützliche Tipps), sondern verfolgt den Ansatz, dass jemand mit einer Diät erfolgreicher ist, der genauer über die Grundlagen der Ernährung, was beim Abnehmen passiert und wo Gefahren lauern, Bescheid weiß. Daher habe ich auch das Buch bewusst "Das ist kein Diätratgeber: ... aber eine Hilfe fürs Abnehmen" genannt. Es ist mehr ein Buch über die Grundlagen der Ernährung, wie eine gesunde Ernährung aussieht und wie man dieses Wissen konkret bei einer Diät umsetzt. Es ist daher auch Personen interessant die sich nur über gesunde Ernährung informieren wollen und nach Tipps suchen ihr Gewicht zu halten.

Das Buch "Was Sie schon immer über Lebensmittel und Ernährung wissen wollten" wendet sich an alle, die zum einen die eine oder andere Frage zu Lebensmitteln und Ernährung haben, wie auch die sich für die Thematik interessieren und auf der Suche nach weitergehenden Informationen sind. Während andere Autoren zwar auch populäre Fragen aufgreifen und diese oft in einigen Sätzen beantworten und zur nächsten Frage wechseln, habe ich mich auf 220 Fragen beschränkt, die ich mehr als Aufhänger für ein Thema sehe, so hat das Buch auch 392 Seiten Umfang. Jede Frage nimmt also 1-2 Seiten ein. Sie sind nach ähnlichen Fragestellungen/Lebensmitteln gruppiert und diese wieder in vier Sektionen: zwei Großen über Lebensmittel und Ernährung und zwei kleinen für Zusatzstoffe und Lebensmittelrecht/Werbung. Man kann das buch daher von vorne bis hinten durchlesen und so seinen Horizont erweitern, aber auch schnell mal nach einer Antwort suchen.

Sie erhalten alle meine Bücher über den Buchhandel (allerdings nur auf Bestellung), aber auch auf Buchshops wie Amazon, Libri, Buecher.de und ITunes. Sie können die Bücher aber auch direkt bei BOD bestellen.

Mehr über diese Bücher und weitere des Autors zum Themenkreis Raumfahrt, finden sie auf der Website Raumfahrtbucher.de.


Artikel verfasst am 4.12.2017
© des Textes: Bernd Leitenberger. Jede Veröffentlichung dieses Textes im Ganzen oder in Auszügen darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.