{"id":10055,"date":"2014-06-24T00:00:31","date_gmt":"2014-06-23T22:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=10055"},"modified":"2014-06-23T16:29:10","modified_gmt":"2014-06-23T14:29:10","slug":"skurrile-panzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2014\/06\/24\/skurrile-panzer\/","title":{"rendered":"Skurrile Panzer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bernd hat in seinen beiden Aufs&auml;tzen&#8220;<a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2014\/04\/16\/der-krieg-ist-der-vater-aller-dinge-teil-2\/\" target=\"_blank\">Der Krieg ist der Vater aller Dinge<\/a>&#8220; schon einige seltsame, meist nutzlose und vor allem riesige Waffen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges vorgestellt, die allesamt aus dem Deutschen Reich stammten. Diesen &#8222;Wunderwaffen&#8220; ist gemeinsam, dass sie enorme Ressourcen fra&szlig;en und den Alliierten halfen, den Krieg schneller zu beenden (so paradox es auch klingt, diese Gesch&uuml;tze und Panzer haben wohl tausenden das Leben gerettet).<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Entwicklung seltsamer Waffen stand das NS-Reich jedoch keinesfalls alleine da. Insbesondere im Bereich der gepanzerten Kampffahrzeuge waren seit dem Ende des ersten Weltkrieges andere L&auml;nder f&uuml;hrend (Deutschland musste ja abr&uuml;sten). In dieser Auseinandersetzung wurden erstmals Panzer eingesetzt, die halfen, den Stellungskrieg zeitweise zu &uuml;berwinden. Die taktische Aufgabe zu der Zeit war denkbar simpel: Ein Panzer sollte die Todeszone zwischen den Sch&uuml;tzengr&auml;ben &uuml;berwinden und den Gegner auf kurze Entfernung in seinen Stellungen angreifen, um eine Bresche zu schaffen, die die nachst&uuml;rmende Infanterie erweitern kann. Die Panzer waren noch nicht sehr weit entwickelt, und hatten vor allem die Funktion eines turmlosen Durchbruchsfahrzeuges. Ein typisches Beispiel f&uuml;r die Zeit ist der britische Mark\u00a0IV:<\/p>\n<figure id=\"attachment_10057\" aria-describedby=\"caption-attachment-10057\" style=\"width: 661px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/MarkIV_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10057 size-full\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/MarkIV_1.jpg\" alt=\"MarkIV_1\" width=\"661\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/MarkIV_1.jpg 661w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/MarkIV_1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10057\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen und nach Ende des Krieges spaltete sich die Entwicklung: Neben den turmlosen Durchbruchspanzern kamen leicht, schnellere und mit einem Turm ausgestattete Fahrzeuge auf. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist der bekannte Renault\u00a0FT 17:<\/p>\n<figure id=\"attachment_10058\" aria-describedby=\"caption-attachment-10058\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Renault-FC-17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10058 size-medium\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Renault-FC-17-300x222.jpg\" alt=\"Renault FC 17\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Renault-FC-17-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Renault-FC-17.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10058\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch bei den schweren Panzern blieb die Entwicklung nicht stehen, sie wurden immer gr&ouml;&szlig;er und ebenfalls mit drehbaren Waffenplattformen ausgestattet, wobei ziemlich seltsame Kreationen herauskamen. Genau um die soll es heute gehen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Anmerkung:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle m&ouml;chte ich Werbung machen f&uuml;r eine Seite, auf die ich noch &ouml;fter verlinken werden:\u00a0http:\/\/moderndrawings.jexiste.be\/WW2Drawings\/ Sie ist im Bereich der Waffentechnik (insbesondere zweiter Weltkrieg) mindestens so umfangreich wie Bernds im Bereich Raumfahrt, und sie bietet sehr gute Dreiseiten-Farbgrafiken, selbst zu weitgehend unbekannten Projekten, die nur auf dem Papier existierten. Bei alldem ist sie &uuml;bersichtlich gestaltet und bietet zu jedem Modell neben den Zeichnungen eine Beschreibung der Geschichte und technische \u00a0Daten, darunter auch selten angegebene wie Waffenrichtwinkel oder Rohr&uuml;berstand.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Char 2C (Frankreich):<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">1916, die Briten f&uuml;hrten gerade erste Panzerangriffe durch, beauftragte das franz&ouml;sische Milit&auml;r die Schiffswerft FCM mit der Enwicklung eines schweren Durchbruchspanzers. Nach den ersten Einsatzfahrzeugen mit anderen Fahrzeugen wurden die Entw&uuml;rfe mehrfach ge&auml;ndert. Begleitet wurde das Projekt von politischem und milit&auml;rischem St&ouml;rfeuer, da der Panzer als zu gro&szlig;e erschien. Gegen Kriegsende gab es eine Gro&szlig;bestellung, doch letztendlich wurden erst 1921 ganze 10 Panzer ausgeliefert. Als der zweite Weltkrieg begann, waren sie alle einsatzbereit und wurden zu Propagandazwecken nach franz&ouml;sischen Provinzen benannt. Sie dienten als &#8222;unzerst&ouml;rbare Superpanzer&#8220; zur St&auml;rkung der Kampfmoral. Als die Deutschen in ihrem Blitzkrieg vormarschierten, sollte die Einheit per Zug verlegt werden, doch die Strecke war blockiert. Da Propagandapanzer aus verst&auml;ndlichen gr&uuml;nden niemals dem Feind in die H&auml;nde fallen d&uuml;rfen, wurden sie gesprengt. Dabei ging man nicht sehr konsequent vor, denn die erbeuteten Wracks sind auf Bildern noch recht intakt und wurden zu Ausstellungszwecken nach Deutschland transportiert. F&uuml;r seine Zeit war er eine sehr fortschrittliche Konstruktion.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10059\" aria-describedby=\"caption-attachment-10059\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Char2Cpainting8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10059 size-medium\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Char2Cpainting8-300x147.jpg\" alt=\"Char2Cpainting8\" width=\"300\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Char2Cpainting8-300x147.jpg 300w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Char2Cpainting8.jpg 801w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10059\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Panzer vef&uuml;gte &uuml;ber die seinerzeit &uuml;blichen Umlaufketten. Eine Neuerung war der drehbare Mehrmannturm mit separater Kommandantenkuppel und der seinerzeit go&szlig;en 75mm Kanonen. Die Panzerung war anfangs bis zu 45mm stark, wurde bei einem Exemplar 1939 auf 90mm vorne und 65mm seitlich erh&ouml;ht. Damit war dieses Einzelst&uuml;ck gegen&uuml;ber allen zeitgen&ouml;ssischen Panzerabwehrkanonen immun. F&uuml;r die Nahbereichsverteidigung besa&szlig; der Panzer 4 Mgs, eines vorne, zwei seitlich und eines in einem separaten Heckturm. Die beiden Motoren mit einer Leistung von je 184 kW waren im mittigen Maschinenraum jederzeit f&uuml;r die Mechaniker zug&auml;nglich und verliehen dem Panzer eine H&ouml;chstgeschwindigkeit von 12km\/h. \u00a0Um den komplizierten Panzer mit seinen vielen Waffen zu bedienen, waren 12 Mann im durchaus ger&auml;umigen Innenraum n&ouml;tig. Die Masse betrug grunds&auml;tzlich rund 68t, das Exemplar mit der Zusatzpanzerung brachte 75 Tonnen auf die Wage und war somit (vor dem Jagdtiger!) das schwerste jemals eingesetzte Kampffahrzeug. Einen sch&ouml;nen EIndruck vom Innenleben bietet diese zeitgen&ouml;ssische <a href=\"http:\/\/mailer.fsu.edu\/~akirk\/tanks\/france\/Fra-Char2C-Drawing.gif\" target=\"_blank\">Propagandaillustration<\/a>, au&szlig;erdem noch der Link zu <a href=\"http:\/\/moderndrawings.jexiste.be\/WW2Drawings\/Files\/Site.htm\" target=\"_blank\">Moderndrawings.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Char_2C\">Wikipedia deutsch<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Char_2C\">Wikipedia englisch<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/moderndrawings.jexiste.be\/WW2Drawings\/Files\/Site.htm\">Moderndrawings<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">TOG II(Gro&szlig;britannien):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon der Name des Panzers ist bezeichnend: TOG steht f&uuml;r &#8222;The Old Gang&#8220;, die alte Bande. Nach dem Beginn des zweiten Weltkrieges waren einige Milit&auml;rs der Ansicht, dass er so &auml;hnlich wie der erste Weltkrieg verlaufen w&uuml;rde, d.h. nach einer kurzen Angriffsphase kommt es zum Stellungskrieg. Ende 1939 begannen sie mit der Planung eines auf dieses Szenario zugeschnittenen schweren Panzers und bauten einen Prototypen, den <a href=\"http:\/\/forum.worldoftanks.com\/index.php?\/topic\/262047-tog-ii-drivers-would-you-buy-a-tog-i\/\">TOG I<\/a>\u00a0(in der Grafik der obere Panzer). Der erste Entwurf wurde bald &uuml;berarbeitet, sodass das erste und einzige Exemplar des TOG 2 1941 fertiggestellt werden konnte. Bis 1944 wurden vier verschiedene T&uuml;rme eingebaut, meist auf denen kleinerer Panzer basierend. Trotz der schwierigen Situation in den Jahren \u00b441\/42 traute sich offenbar niemand, das Projekt zu stoppen. 1944, als das Schlachtfeld von den dem Koloss weit &uuml;berlegenen Panther, Tiger, T34-85 und Js-2 dominiert wurde, brach man das Projekt endlich ab. Der Prototyp ist heute in einem Museum ausgestellt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10062\" aria-describedby=\"caption-attachment-10062\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/1280px-TOG2_Tank_Bovington.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10062 size-medium\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/1280px-TOG2_Tank_Bovington-300x168.jpg\" alt=\"1280px-TOG2_Tank_Bovington\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/1280px-TOG2_Tank_Bovington-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/1280px-TOG2_Tank_Bovington-1024x574.jpg 1024w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/1280px-TOG2_Tank_Bovington.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10062\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: WIkipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der TOG II weist einige au&szlig;ergew&ouml;hnliche Merkmale auf. Neben seiner Gr&ouml;&szlig;e sticht vor allem das Fahrwerk und der Antrieb hervor: Die ketten sind sehr klassisch mit kleinen R&auml;dchen gefedert, vor allem aber machen sie nach passieren des vorderen Umlenkrades einen Knick nach unten, sodass sie &uuml;ber den Gr0&szlig;teil ihrer L&auml;nge unter dem Niveau des Fahrzeugbodens verlaufen. Das schafft zus&auml;tzlichen Platz f&uuml;r die Besatzung und den dieselelektrischen Antrieb mit einer Leistung von 441kW. \u00a0Die Besatzung ist f&uuml;r ein Fahrzeug dieser Gr&ouml;&szlig;e mit sechs Mann eher klein (FCM 2C: 12). Bewaffnet ist der Panzer mit einer 76mm Kanone sowie verschiedener Nebenbewaffnung, abh&auml;ngig vom Turm. Die Panzerung ist f&uuml;r das Jahr 1941 stark, am Turm betr&auml;gt sie maximal 115mm, an der Wannenfront 76mm. Ihre Effektivit&auml;t ist dennoch begr&auml;nzt, da sie senkrecht zum Einfallswinkel der Granaten steht. Durch die enorme Masse von etwa 81t waren Mobilit&auml;t und Reichweite sehr begrenzt, die H&ouml;chstgeschwindigkeit betrug ganze 14km\/h.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.tankmuseum.org\/ixbin\/indexplus?_IXSESSION_=&amp;_IXDB_=&amp;_IXSPFX_=templates%2Fsummary%2Ftvod%2Fb&amp;_IXFPFX_=templates%2Ffull%2Ftvod%2Ft&amp;_IXMAXHITS_=12&amp;_IXACTION_=summary&amp;_IXMENU_=Vehicles&amp;%3Amus_administration_name=VEH&amp;%24+with+mus_catalogue+and+(B*+in+mus_current_location_building+index+mus_text_location)=.&amp;_IXtext=tog&amp;_IXbov_entry_number=Please+enter&amp;_IXbov_basic_name=Please+enter&amp;_IXmus_object_name=Please+enter&amp;_IXmus_brief_description=Please+enter&amp;bov_main_utility_type\">Tankmuseum<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/moderndrawings.jexiste.be\/WW2Drawings\/Files\/Site.htm\">Moderndrawings<\/a>\u00a0mit <a href=\"http:\/\/moderndrawings.jexiste.be\/WW2Drawings\/Files\/Site.htm\" target=\"_blank\">Zeichnung<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/TOG2\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Panzer haben die Grundkonzeption als klassischer Durchbruchspanzer gemeinsam. F&uuml;r einen Bewegungskrieg ohne feste Stellungen sind sie nicht ausgelegt. Zur Zeit des FCM 2C war dieses Szenario aktuell, die Entscheidung f&uuml;r die Konzeption des TOG II ist dagegen unverst&auml;ndlich. Sie ist nur mit den F&ouml;rderern des Projektes \u00a0zu erkl&auml;ren-allesamt Milit&auml;rs aus der Zeit des ersten Weltkrieges, die oftmals bei der Entwicklung der ersten Panzer beteiligt waren. Die Fahrzeuge haben einige gemeinsame Nachteile: Sie sind zu langsam und zu teuer, ben&ouml;tigen zu viel Personal und haben ein veraltetes Fahrwerk. Die senkrechte Panzerung, ihre Gr&ouml;&szlig;e und ihre Langsamkeit macht sie anf&auml;llig f&uuml;r gro&szlig;e Panzerabehrkanonen und Luftangriffe. Schon der sowjetische T-34 deklassierte sie in fast allen Belangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die hohe Masse l&auml;sst sich mit der volumin&ouml;sen Konstruktion erkl&auml;ren: Der FCM 2C hat neben den vielen MG st&auml;nden einen zug&auml;nglichen Motor. F&uuml;r den TOG gilt der Form nach zu urteilen das gleiche, ich bin mir aber nicht sicher. Dieses an sich positive Merkmal erh&ouml;ht den ben&ouml;tigten Platz ungemein, was zu einer vergr&ouml;&szlig;erten Oberfl&auml;che f&uuml;hrt. Sie adequat zu panzern, erfordert viel Stahl und erh&ouml;ht somit die Masse. Ein zug&auml;nglicher Motor stellt zwar einen Vorteil dar, ist aber nur bei unzuverl&auml;ssigen Antrieben wie im ersten Weltkrieg vonn&ouml;ten. Modernere Panzermotoren k&ouml;nnen das Gefecht problemlos ohne Wartung &uuml;berstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgen geht es weiter mit anderen Sorten ungew&ouml;hnlicher Panzer, bevor ich meine Idee f&uuml;r einen optimalen Panzer aus der Zeit des zweiten Weltkrieges vostellen m&ouml;chte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bernd hat in seinen beiden Aufs&auml;tzen&#8220;Der Krieg ist der Vater aller Dinge&#8220; schon einige seltsame, meist nutzlose und vor allem riesige Waffen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges vorgestellt, die allesamt aus dem Deutschen Reich stammten. 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