{"id":10465,"date":"2014-09-05T13:24:59","date_gmt":"2014-09-05T11:24:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=10465"},"modified":"2014-09-05T13:29:02","modified_gmt":"2014-09-05T11:29:02","slug":"der-bugsiersatellit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2014\/09\/05\/der-bugsiersatellit\/","title":{"rendered":"Der Bugsiersatellit"},"content":{"rendered":"<p>Nach Jahrzehnten scheinen nun Ionentriebwerke endlich ihren Durchbruch auch bei den vielen kommerziellen Kommunikationssatelliten zu haben. 2012 wurden die ersten vier &#8222;All Electric&#8220; Kommunikationssatelliten bei Boeing bestellt, sie waren noch so leicht das sie zusammen mit einer Falcon 9 gestartet werden k&ouml;nnen. <a href=\"http:\/\/www.spacenews.com\/article\/satellite-telecom\/41746boeing-struck-first-but-it%E2%80%99s-airbus-that%E2%80%99s-been-booking-the\">2014 war es schon die Masse der gr&ouml;&szlig;eren Satelliten (5,3 t) erreicht, <\/a>nur mit 80 anstatt 60 Transpondern.<\/p>\n<p>Noch immer aber gibt es viele Kommunikationssatelliten mit chemischen Treibstoffen. In dem letzten Jahrzehnt ist das maximale Startgewicht fast gleich geblieben, damit auch die Leistungsf&auml;higkeit der Satelliten nicht so stark angestiegen wie in der Vergangenheit. Es gibt also weniger die Motivation einen Satelliten zu ersetzen, weil eine neue leistungsf&auml;higere Generation seinen &#8222;Orbitslot&#8220; also Position in der er bleiben darf ohne andere Satelliten zu st&ouml;ren, einnehmen soll.<!--more--><\/p>\n<p>Damit gibt es einen potentiellen Markt f&uuml;r Ma&szlig;nahmen die die Lebensdauer eines Satelliten verl&auml;ngern. Neben dem Nachf&uuml;llen von chemischem Treibstoff, das auch von einer Firma erwogen wird, ist technisch interessant das Ankoppeln eines Gef&auml;hrtes an den Kommunikationssatelliten und dann das &Uuml;bernehmen der Lageregelung. Eine <a href=\"http:\/\/www.spacenews.com\/article\/civil-space\/41706israeli-startup-talks-to-insurers-about-saving-europe%E2%80%99s-stranded-galileo\">israelische Firma entwickelt derzeit ein solches Gef&auml;hrt <\/a> unter der Bezeichnung &#8222;DeOrbiter&#8220;,<\/p>\n<h3>Geschwindigkeitsbedarf und die Folgen<\/h3>\n<p>Ein Satellit im geostation&auml;ren Orbit wird durch die unterschiedlich starken Gravitationskr&auml;fte der Erde aus seiner Position getrieben. Das geschieht sowohl in Nord-S&uuml;d Richtung (Hauptanteil) wie Ost-Westrichtung. Damit man im Boden die Antennen nicht nachf&uuml;hren muss, aber auch um nicht Empfangsst&ouml;rungen mit Nachbarsatelliten zu riskieren, muss er regelm&auml;&szlig;ig an die Position zur&uuml;ckgebracht werden, das erfordert zwei Z&uuml;ndungen der Verniertriebwerke und damit Treibstoff. Dazu kommt die Aufrechterhaltung der r&auml;umlichen Lage. Alles zusammen macht bei chemischem Treibstoff eine Geschwindigkeits&auml;nderung von 60 m\/s pro Jahr Bei einer Lebensdauer von 15 Jahren sind das 900 m\/s. Dies kommt zu den 1500 m\/s hinzu die man ben&ouml;tigt um den GEO aus dem &Uuml;bergangsorbit zu erreichen. Daher verwundert es nicht wenn heute Satelliten beim Start zu zwei Dritteln aus Treibstoff bestehen. Gerade wegen dem hohen Geschwindigkeitsbedarf sind Ionenantriebe der Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Betriebszeit.<\/p>\n<p>Bei Ionenantrieben braucht man ein h&ouml;here Budget, da man viel &ouml;fters Korrekturen durchf&uuml;hren muss. Wegen dem geringen Schub kann man nicht warten bis der Satellit an der Grenze des Bereichs abgekommen ist der erlaubt ist. Ich habe im folgenden f&uuml;r j&auml;hrliche Korrekturen ein \u0394V Budget von 150 m\/s einkalkuliert, das auch Zeiten in denen man von einem Satelliten zum anderen man&ouml;vriert und ankoppelt mit einbezieht.<\/p>\n<p>Dazu ist es sinnvoll den Bugsier-Satelliten nicht in einen GEO zu transportieren sondern wenn er Ionentriebwerke einsetzt, diese auch zu nutzen um von einem LEO (in 500 km H&ouml;he) in den GTO zu bringen. Der Geschwindigkeitsbedarf daf&uuml;r ist auf Nicht-Keplerbahnen schwer berechenbar. Ich habe 4600 m\/s als Maximalwert (Die Differenz der Bahngeschwindigkeiten) angenommen.<\/p>\n<h3>Motivation eines Betreibers f&uuml;r die Verl&auml;ngerung eines Betriebs<\/h3>\n<p>Die wichtigste ist die finanzielle Seite: Bei einem normalen Satelliten ist nach Erhebungen <a href=\"http:\/\/www.spacenews.com\/article\/rising-transponder-prices-mask-regional-disparity\">2012 eine Einnahme von 1,6 Millionen Dollar pro Transponder und Jahr<\/a> zu erwarten. Die Kosten betrugen im Durchschnitt weniger als 1 Million Dollar pro Transponder. Davon entfiel der gr&ouml;&szlig;te Teil auf den Bau des Satelliten, den Start und die Versicherung f&uuml;r die kritischen Phasen bis zur Inbetriebnahme. Wenn dies 60% ausmacht (ein konservativer wert) so steigt nach der geplanten Nutzungsdauer = Abschreibungsdauer dieser Kosten der Gewinn von 0,6 auf 1,2 Millionen Dollar pro Transponder, er verdoppelt sich also.<\/p>\n<p>Er wird nat&uuml;rlich geschm&auml;lert, dadurch dass die Solarzellen laufend an Leistung verlieren und so nicht mehr alle Transponder betrieben werden k&ouml;nnen. Weiterhin w&uuml;rde der Service eines Satelliten der die Lageregelung &uuml;bernimmt auch etwas kosten. Die finanzielle Motivation ist aber wie man sieht hoch. Voraussetzung ist nat&uuml;rlich, dass nur der Treibstoff zu Ende ist und nicht andere Defekte vorliegen. Bei den meisten Missionen war aber der ausgehende Treibstoff der Faktor der sie beendete.<\/p>\n<p>Daneben sind auch einige andere Szenarien denkbar:<\/p>\n<ul>\n<li>nur kurz- oder mittelfristiger Weiterbetrieb: z.B. weil sich die Herstellung oder der Start eines Nachfolgers verz&ouml;gert oder er bei einem Fehlstart verloren ging<\/li>\n<li>Nicht &Uuml;bernahme der Lageregelung, sondern &#8222;Entsorgung&#8220; des Satelliten in einen &#8222;Friedhofsorbit&#8220;. Der daf&uuml;r notwendige Geschwindigkeitsbedarf (plus Reserven, damit nicht vorher der Treibstoff ausgeht) wird zur Verl&auml;ngerung der Betriebszeit genutzt. Hier w&uuml;rde man nur von wenigen Monaten Betriebsverl&auml;ngerung reden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daher gehe ich im folgenden auch von dem Ankoppeln an mehrere Ziele aus, dazwischen liegen Zeiten des Transfers. Der Bugsiersatellit wird auch nicht 100% der Zeit von Kunden genutzt werden.<\/p>\n<h3>Aufbau des Bugsiersatelliten<\/h3>\n<p>Eine erste Absch&auml;tzung f&uuml;r den Aufwand einen 2,8 t schweren Satelliten (das entspricht einer Startmasse von 6,1 t) mit g&auml;ngigen Ionentriebwerken prro Jahr um 150 m\/s zu bewegen, erfordert nur etwa 12-13 kg Treibstoff pro Jahr. selbst bei einer Betriebsdauer von 15 Jahren betr&auml;gt somit der Treibstoffbedarf unter 200 kg. Daraus wird klar, dass der Satellit nicht sehr gro&szlig; sein muss. Ich habe daher das Pferd von hinten aufgez&auml;umt und bin von einer Startmasse von 1100 kg f&uuml;r den Bugsiersatelliten ausgegangen. Das erlaubt es zwei dieser Satelliten mit einer Vega in einen 600 km hohen &auml;quatorialen Orbit zu starten.<\/p>\n<p>Um in den GEO zu kommen, sind bei einem spezifischen Impuls von 4500 s (<a href=\"http:\/\/cs.astrium.eads.net\/sp\/spacecraft-propulsion\/ion-propulsion\/\">RIT-XT<\/a>) bei 4600 m\/s schon 109 kg Treibstoff erforderlich. Dazu kommen 15 x 12,2 kg f&uuml;r die Lagereglung im Orbit. Das macht dann insgesamt 292 kg Treibstoff. Der Treibstoff ist f&uuml;r Ionentriebwerke ist in der Regel Xenon. Er wird in Druckgastanks gelagert, die typisch ein Sechstel der Tankmasse wiegen. Damit wiegen Treibstoff und Tanks zusammen 341 kg.<\/p>\n<p>Dazu kommen die Triebwerke. F&uuml;r die Lagereglung von Kommunikationssatelliten setzt Boeing Triebwerke mit einem Maximalschub von 92 mN ein. Ich setzte das RIT-XT mit 0150 mN Schub ein, damit hat man auch Reserven f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Satelliten und die Zusatzmasse durch den Bugsiersatelliten. F&uuml;r eine Redundanz braucht man pro Seite zwei Triebwerke, (acht insgesamt) dazu noch eine bisher unbekannte Zahl an der Basis als Antrieb vpr allem f&uuml;r den Transfer vom LEO in den GEO.<\/p>\n<p>Diese Zahl h&auml;ngt davon ab wie schnell der Transfer vom LEO in den GEO erfolgen soll. Bei Betrieb &uuml;ber 70% der Zeit braucht man:<\/p>\n<ul>\n<li>bei 3 Monaten Dauer: 6 St&uuml;ck<\/li>\n<li>Bei 4 Monaten Dauer: 5 St&uuml;ck<\/li>\n<li>bei 5 Monaten Dauer: 4 St&uuml;ck<\/li>\n<li>Bei 6 Monaten Dauer: 3 St&uuml;ck<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jedes Triebwerk wiegt 7 kg, so kommt man zu einer Masse von 77 bis 98 kg bei 11-14 Triebwerken. Eine viel l&auml;ngere Transferzeit lohnt sich nicht, da man im Betrieb (f&uuml;r eine Rotation) auch zwei Triebwerke betreiben muss. Bei 2 Triebwerken erg&auml;be sich eine maximale Transferzeit von 265 Tagen.<\/p>\n<p>Erheblich mehr wiegen die Solarzellen. Bei einer Leistungsaufnahme von 4,5 kW ben&ouml;tigt man in der Spitze (Transfer in den GEO) zwischen 13,5 und 27 kW Strom, im Betrieb beim Satelliten maximal (zwei Triebwerke mit vollem Schub aktiv) 9 kW. Die leichtgewichtigsten <a href=\"http:\/\/cms.atk.com\/sitecollectiondocuments\/ProductsAndServices\/UltraFlex-2012.pdf\">Ultraflexarrays<\/a> sind kreisf&ouml;rmig. Diese Geometrie scheidet leider aus, weil es sonst Probleme mit den Solarfl&uuml;geln des eigentlichen Kommunikationssatelliten gibt. (Abschattung oder sogar Kollision). So wird man nur herk&ouml;mmliche Solararrays in Rechteckform einsetzen k&ouml;nnen. Diese haben eine demonstrierte Leistungsdichte von 100 W\/m\u00b2. Das bedeutet: f&uuml;r ein Triebwerk braucht man Solarzellen mit einer Masse von 45 kg. Bei 3 bis 6 gleichzeitig betriebenen Triebwerken w&auml;ren es also schon 135 bis 270 kg. Die Solarzellen werden beim Durchfliegen des Van Allen G&uuml;rtels stark und sp&auml;ter leicht an Leistung verlieren, doch da man sp&auml;ter maximal zwei Triebwerke betreibt hat man in jedem Fall eine 50% Leistungsreserve f&uuml;r diese Zwecke<\/p>\n<p>Daraus kann man in Abh&auml;ngigkeit von der Reisedauer vom LEO in den GEO in Abh&auml;ngigkeit von der Transferzeit folgende Aufstellung &uuml;ber die Subsysteme nur f&uuml;r das Ionentriebwerk machen;<\/p>\n<table cellspacing=\"3\" cellpadding=\"3\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"auto-style1\">Dauer<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">Treibstoff+Tanks<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">Triebwerke<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">Stromversorgung<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">Gesamt<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">3 Monate<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">341 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">98 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">270 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">709 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">43 Monate<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">341 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">91 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">225 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">657 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">5 Monate<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">341 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">84 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">180 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">605 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">6 Monate<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">341 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">77 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">135 kg<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">553 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das l&auml;sst noch 400 bis 550 kg je nach Triebwerkszahl f&uuml;r den Rest des Satelliten &uuml;brig. Das sind Struktur, Kommunikation, Computer, Thermalschutz, weitere Subsysteme f&uuml;r den Ionenantrieb (Hochspannungserzeugung, Leitungen, Ventile).Vor allem aber braucht man Ann&auml;herungssensoren, die ben&ouml;tigt werden um den Satelliten anzufliegen. Das kann automatisch erfolgen oder indem man ihn vom Boden aus steuert z.b. indem man die Signale mehrerer Kameras &uuml;bertr&auml;gt. Danach muss der Satellit ankoppeln k&ouml;nnen. Daf&uuml;r wurde vorgeschlagen, das er sich am Kommunikationssatelliten einhakt. Vorgeschlagen wurde die D&uuml;se des Apog&auml;umsantriebs oder der Rest der Verbindung des Satellitenadapters zur Rakete. Alternativ k&ouml;nnte man auch Arme oder Tentakeln ausfahren, die sich nur gegen den Satelliten lehnen und ihn so &#8222;umarmen&#8220; (durch Federn gegen die Oberfl&auml;che gedr&uuml;ckt). Die Verbindung muss nicht so stabil sein wie beim Start, denn der Schub betr&auml;gt maximal bei Korrekturen 2 x 0,15 N, das entspricht auf der Erde dem Druck den ein Gewicht von 0,3 kg auf eine Oberfl&auml;che aus&uuml;bt. Das Umarmen stellt weniger Anforderungen an die Genauigkeit, mit der die Verbindung erfolgen muss. Zudem ist sie leichter wieder zu l&ouml;sen.<\/p>\n<h3>Kostenabsch&auml;tzungen<\/h3>\n<p>Nimmt man an, dass man den Satelliten relativ preiswert entwickeln kann und er nicht mehr als ein Galileo-Satellit wiegt (40 Millionen Euro), ein Vega-Start 40 Millionen Euro kostet und j&auml;hrliche Missionskosten von 4 Millionen Dollar pro Satellit anfallen, so kommt man bei zwei Satelliten bei einem Start auf <a href=\"\/vega-rakete.shtml\">der Vega <\/a>auf folgende Kosten (pro Satellit):<\/p>\n<ul>\n<li>Start: 27 Millionen Dollar<\/li>\n<li>Satellit: 54 Millionen Dollar<\/li>\n<li>Betrieb &uuml;ber 15 Jahre + 1 Jahr Transferzeit und In\/Au&szlig;erbetriebnahme: 64 Millionen Dollar<\/li>\n<li>Gesamt: 145 Millionen Dollar<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter der Annahme, dass der Satellit zu 50% ausgelastet ist (Rest: Transfer zwischen Satelliten oder Zeiten ohne Kunden) m&uuml;sste der Betreiber ohne Gewinnabsicht und Verzinsung des eingesetzten Kapitals 19,4 Millionen Dollar von einem Betreiber eines Kommunikationssatelliten verlangen um seine Kosten wieder hereinzubekommen. Bei 50 vermieteten Transpondern des Kunden (urspr&uuml;nglich 60, aber die Stromversorgung verliert auch an Leistung), der typischen Anzahl eines beim Start 6 t schweren Satelliten, sind dies Kosten von 0,37 Millionen Dollar. Das ist deutlich weniger als die regul&auml;re Abschreibung w&auml;hrend der Normalbetriebszeit von 0,7 Millionen Dollar pro Transponder. W&uuml;rde der Betreiber 0,6 Millionen pro Transponder verlangen, so w&auml;re er immer noch billiger als die Kosten die derselbe Satellit w&auml;hrend der letzten 15 Jahre verursachte.<\/p>\n<p>Er k&ouml;nnte bei 0,6 Millionen pro Transponder (bei einer Verzinsung des Kapitals mit\u00a0 3%) insgesamt 72 Millionen Dollar Gewinn machen, das w&auml;re eine Rendite von 3,3% pro Jahr. Bei 0,7 Millionen pro Transponder w&auml;ren es schon 118 Millionen. Umgekehrt l&auml;ge bei 75% nutzbarer Zeit der Gewinn schon bei 0,6 Millionen Dollar pro Transponder 211 Millionen Dollar<\/p>\n<p>Das ganze ist also wenn es den Bedarf an Kunden gibt sehr profitabel. Bei der gro&szlig;en Zahl an Kommunikationssatelliten die gestartet werden, jedes Jahr 20-25 St&uuml;ck, k&ouml;nnte man diese Satelliten auch in Kleinserie bauen und so die Kosten, auch die Startkosten senken (wenn man die Vega beibeh&auml;lt, so verbilligt sich der Start mit steigender Startzahl, ansonsten kann man auf die <a href=\"\/sojus.shtml\">Sojus<\/a> auswichen und f&uuml;r 75% h&ouml;here Startkosten anstatt zwei sechs Satelliten starten).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/605b16e3a2004bfb97fb39d4ff72f606\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Jahrzehnten scheinen nun Ionentriebwerke endlich ihren Durchbruch auch bei den vielen kommerziellen Kommunikationssatelliten zu haben. 2012 wurden die ersten vier &#8222;All Electric&#8220; Kommunikationssatelliten bei Boeing bestellt, sie waren noch so leicht das sie zusammen mit einer Falcon 9 gestartet werden k&ouml;nnen. 2014 war es schon die Masse der gr&ouml;&szlig;eren Satelliten (5,3 t) erreicht, nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[3744,435,920],"class_list":["post-10465","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-satire","tag-deorbiter","tag-ionentreibwerke","tag-rit-xt","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":754,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18502,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/22\/der-ariane-kompatible-orbit\/","url_meta":{"origin":10465,"position":0},"title":"Der Ariane-Kompatible Orbit","author":"Bernd Leitenberger","date":"22. 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