{"id":1101,"date":"2006-07-11T19:43:40","date_gmt":"2006-07-11T17:43:40","guid":{"rendered":"http:\/\/bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=1101"},"modified":"2009-06-03T19:45:11","modified_gmt":"2009-06-03T17:45:11","slug":"das-gemini-programm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2006\/07\/11\/das-gemini-programm\/","title":{"rendered":"Das Gemini Programm"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini3-start.jpeg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"392\" height=\"478\" align=\"left\" \/>Man hat mich mal gebeten, was &uuml;ber das Gemini Programm zu schreiben, trotz meiner bekannten Abneigung gegen bemannte Raumfahrt. Nun ich f&uuml;hle mich nicht kompetent genug, &uuml;ber das Gemini Programm in der von mir gewohnten epischen Breite zu schreiben. Doch einen Eintrag im Weblog ist es allemal wert.<\/p>\n<p>Heute ist das Gemini Programm fast vergessen, obgleich ohne es keine Mondlandung gegeben h&auml;tte und es im Bereich Kosten zu Nutzen wohl sicher eines der besten der bemannten Raumfahrt war.<\/p>\n<p>Die Urspr&uuml;nge des Gemini Programms entstanden durch die geplanten Mondfl&uuml;ge. Mit den Mercury Kapseln konnte man nur in den Orbit fliegen, aber dort eigentlich nichts machen. Beim Apollo Programm war es notwendig im Erdorbit und Mondorbit zu koppeln, Filme aus dem Service Modul in einem &#8222;Weltraumspaziergang&#8220; zu bergen und die Missionsdauer war viel l&auml;nger als bei Mercury, bei dem der l&auml;ngste Flug 34 Stunden dauerte.<\/p>\n<p>Das bewog die NASA ein Zwischenprogramm einzuschieben, welches folgende Ziele hatte:<\/p>\n<ul>\n<li>Langzeitfl&uuml;ge im Orbit bis zu 14 Tage &#8211; l&auml;nger als eine Apollo Mondmission<\/li>\n<li>Kopplungsman&ouml;ver mit unbemannten Zielen<\/li>\n<li>Erprobung von Arbeit im Weltraum (EVA)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Hardware war eigentlich recht unspektakul&auml;r. Die Gemini Kapsel f&uuml;r 2 Personen war eine in den Dimensionen vergr&ouml;&szlig;erte Mercury Kapsel mit einem gr&ouml;&szlig;eren Versorgungsmodul. Bei einem 50 % h&ouml;heren Gewicht gab es Platz f&uuml;r 2 Sitze. F&uuml;r die beiden Besatzungsmitglieder gab es auch nicht viel mehr Platz als bei Mercury. Das Wohnvolumen betrug 2.3 m?. Die Apollo Astronauten hatten pro Person etwa 3 mal mehr Platz. Die Kapsel wog beim Start bis zu 3851 kg, (je nach Missionsdauer) wodurch als Tr&auml;ger nur die <a href=\"titan12.shtml\">Titan 2<\/a> in Frage kam. Die NASA leistete dem Milit&auml;r Sch&uuml;tzenhilfe bei der L&ouml;sung einiger Probleme bei der Titan, die vor allem auf starke POGO Schwingungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren und installierte zus&auml;tzliche Ausr&uuml;stung um Fehlfunktionen zu erkennen. Dieses bew&auml;hrte sich beim Startabbruch von Gemini 6.<!--more--><\/p>\n<p>Die Wahl der Titan 2 wahr zwar eine Zweckwahl &#8211; es gab einfach keine Alternative zu ihr. Doch erwies sie sich als ein Gl&uuml;cksgriff. Alle 12 Starts klappten &#8211; anders als die mit Atlas Agena zu startenden Zielk&ouml;rper von denen 3 fehlschlugen. Der giftige, aber nicht explosive Treibstoff erlaubte es auf einen Fluchtturm zu verzichten und daf&uuml;r wurden Schleudersitze in die Kapsel eingebaut. F&uuml;r die damalige Zeit sehr hohe Anspr&uuml;che gab es an das Startfenster, dass bei den Kopplungsfl&uuml;gen nur 2-30 Sekunden lang war. In der Regel wurde der Zielk&ouml;rper genau eine Erdumkreisung also 90-100 Minuten vor der Gemini Kapsel gestartet. Die Astronauten sa&szlig;en schon in der Kapsel wenn von einer anderen Startrampe eine Atlas Agena D mit dem GATV abhob.<\/p>\n<p>Die 10 bemannten Gemini Fl&uuml;ge fanden in dem kurzen Zeitraum vom 23.3.1965 bis zum 11.11.1966 statt. Dem ersten bemannten Start gingen zwei unbemannte Testfl&uuml;ge des Raumschiffes (Gemini 1+2) voraus. Sie dienten zur Erprobung der Kapsel und der Titan als bemannten Tr&auml;ger. Gemini 1 startete am 8.4.1964, also fast ein Jahr vor dem ersten bemannten Flug. Die Kapsel wurde w&auml;hrend 3 Uml&auml;ufen getestet und weitere 61 bis zum Vergl&uuml;hen verfolgt. Sie war noch fest mit der zweiten Stufe der Titan verbunden. Gemini 2 sollte urspr&uuml;nglich am 24.8.1964 starten. Doch verschiedene Probleme wie ein Blitzscheinschlag in die Rakete, ein Hurrikan und ein Startabbruch verz&ouml;gerten den Start auf den 19.1.1965. Diesmal wurde die Kapsel von der zweiten Titanstufe abgetrennt und nach einem suborbitalen Flug geborgen. Sie wurde aufgearbeitet und am 3.11.1966 erneut mit einer Titan 3C zu einem suborbitalen Flug gestartet.<\/p>\n<p>Hier eine &Uuml;bersicht der bemannten Fl&uuml;ge:<\/p>\n<h3>Gemini 3 (23-23.3.1965)<\/h3>\n<p>Besatzung: Virgil &#8222;Gus&#8220; Grissom und John Young. Ziel dieser nur knapp 5 Stunden dauernden Mission war die Erprobung der neuen Kapsel. 3 Experimente sollten durchgef&uuml;hrt werden, doch dies gelang nur teilweise. Viel mehr Aufregung als die eigentliche Kurzzeitmission verursachte ein von John Young in die Kapsel geschmuggeltes Sandwich. Es war Inhalt der Berichterstattung am n&auml;chsten Tag und dies lenkte nach NASA Offiziellen zu sehr von dem Flug ab. Man verbot den Besatzungen solche &#8222;Pilotenscherze&#8220; f&uuml;r die Zukunft.<\/p>\n<p>Bei Gemini 3 hatte man den Luftwiderstand der Kapsel falsch eingesch&auml;tzt, so wasserte diese 84 km vom Zielpunkt entfernt und es dauerte 30 Minuten bis ein Hubschrauber vor Ort war. Mercury Veteran Grissom, dessen Mercury Kapsel bei der Landung im atlantischen Ozean versunken war weigerte sich die Luke zu &ouml;ffnen bis Taucher sie durch B&auml;nder gesichert hatten. Schon vorher hatte er sich bei der NASA mit der Taufe der Kapsel auf den Namen &#8222;Titanic&#8220; in Ahnlehnung an die versunkene Liberty Bell 7, unbeliebt gemacht. Die NASA hatte auf eine Namens&auml;nderung bestanden und die Kapsel hie&szlig; dann &#8222;Molly Brown&#8220; in Anlehnung an die &#8222;unsinkable Molly Brown&#8220;.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini4-ed-white.jpeg\" border=\"0\" alt=\"Ed White\" width=\"626\" height=\"436\" align=\"right\" \/>Gemini 4 (3.6-4.6.1965)<\/h3>\n<p>Besatzung: James McDivitt und Edward White. Ziel dieser 97 Stunden Mission (&uuml;ber 4 Tage &#8211; ein Riesensprung im Vergleich zu Mercury) war der erste Weltraumspaziergang. Doch kamen diesem die Sowjets mit Woschod 2 zuvor. Es gab nach dem Start ein Rendezvous Man&ouml;ver mit der Core 2 Stufe der Titan, welches aber nicht erfolgreich war. Innerhalb von wenigen Minuten verbrauchte die Besatzung 40 % des Treibstoffs. Wegen geringerer Treibstoffzuladung kam es dann zu keinem anderen Man&ouml;ver. Am ersten Tag stieg dann White f&uuml;r 23 Minuten aus und schwebte gesichert durch eine Leine und beweglich durch eine R&uuml;cksto&szlig;pistole durchs Weltall. Damit war der Raumanzug, die Halteleine und die Pistole erprobt. Die folgenden Tage dienten vor allem dazu Erfahrungen mit Langzeitfl&uuml;gen zu sammeln.<\/p>\n<p>White hatte anders Leonojow kaum Probleme mit dem Ausstieg und konnte auch problemlos zur&uuml;ck in die Kapsel. Auf die Frage wie es ihm gefalle antwortete White &#8222;I feel as i was born up here&#8220;. Damit konnte man f&uuml;r die n&auml;chsten Fl&uuml;ge das Thema Arbeit au&szlig;erhalb des Raumschiffs angehen. Bei Gemini gab es keine Luftschleuse. Stand eine EVA an, so legten beide Astronauten ihre Raumanz&uuml;ge mit eigener Klimaanlage und Luftversorgung an und &ouml;ffneten eine Luke, so dass einer von Ihnen aussteigen konnte. Die Atmosph&auml;re in der Kapsel entwich und die Luke musste wegen der Sicherheitsleine auch offen bleiben. Erst nach dem Ende der Eva konnte man wieder die Atmosph&auml;re in der Kapsel herstellen.<\/p>\n<h3>Gemini 5 (21-29.8.1965)<\/h3>\n<p>Besatzung: Gordon Cooper und Charles Conrad. Ziel dieser 8 Tage Mission war die Erprobung des Raumschiffs &uuml;ber diese Zeit und die Untersuchung des Einflusses der Schwerelosigkeit auf die Astronauten. Erstmals &uuml;berholten die USA die UdSSR bei der Aufenthaltsdauer im Weltall (in den 60 er Jahren gab es ein regelrechtes Rennen wer l&auml;nger im All ist, h&ouml;her fliegt oder mehr Mann startete). Neu war auch die Stromversorgung der Kapsel durch Brennstoffzellen anstatt Batterien.<\/p>\n<p>Das Kopplungsman&ouml;ver mit dem speziell ausgesetzten REP Zielsatelliten musste entfallen als man einen Spannungsabfall in einer der Brennstoffzellen feststellte. Man bereitete sich am Boden schon auf eine Notlandung vor. Die Besatzung reduzierte um dies zu verhindern den Stromverbrauch auf ein Minimum, wodurch die Kapsel anfing zu taumeln, weil das Kontrollsystem nun keinen Strom mehr hatte. Dies stabilisierte sich jedoch nach einem Tag. Man machte dann Rendezvous Man&ouml;ver mit einem imagin&auml;ren Ziel. In der Folge standen 17 Experimente auf dem Programm. Das spektakul&auml;rste war die Verifikation von Beobachtungen der Mercury Astronauten die feinere Details am Boden ausmachen konnten als es das menschliche Auge eigentlich zulie&szlig;. Cooper und Conrad konnten spezielle Bodenmarkierungen zwar nicht erkennen, jedoch eine startende Rakete in Vandenberg und das Bergungsschiff.<\/p>\n<h3>Gemini 6A (15-16.12.1965)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini-7.jpeg\" border=\"0\" alt=\"Gemini 7\" width=\"500\" height=\"497\" align=\"left\" \/>Besatzung: Walter Schirra und Tom Stafford. Hier gibt es einen Bruch in der Chronologie der Gemini. Die Mission sollte unter der Bezeichnung Gemini 6 urspr&uuml;nglich Ende Oktober 1965 starten. Am 25.10.1965 startete eine <a href=\"atlas.shtml\">Atlas Agena<\/a> mit einem unbemannten Zieltarget zum Koppeln (GATV-6), der jedoch nicht die Umlaufbahn erreichte. Die Mission wurde daher gestrichen. Die NASA kam nun auf die Idee, stattdessen ein Rendezvous mit Gemini 7 durchzuf&uuml;hren und &auml;nderte die Flugbezeichnung in &#8222;Gemini 6A&#8220;. Der Flug von Gemini 6A fand daher nach dem von Gemini 7 statt. Der erste Startversuch am 12.12.1965 verlief dramatisch. Nach dem Starten der Triebwerke l&ouml;ste sich ein Kabel von der Rakete Dieses Kabel war der Kontakt f&uuml;r das Startsignal der Borduhr. Ein Fremdk&ouml;rper in einer Treibstoffleitung f&uuml;hrte aber zum automatischen Abschalten der Triebwerke nach 1.2 Sekunden, bevor diese vollen Schub erreicht hatten und die Rakete abheben konnte.<\/p>\n<p>Schirra, Veteran des Mercury Programms bemerkte die laufende Uhr, aber auch das Abschalten der Triebwerke und h&auml;tte nun die Schleudersitze ausl&ouml;sen m&uuml;ssen, da bei einer abgehobenen Rakete diese wieder auf den Startplatz zur&uuml;ckfallen w&uuml;rde &#8211; mit etwa 130 t giftigem Treibstoff in den Tanks. Da er jedoch noch keine Beschleunigung versp&uuml;rt hatte, l&ouml;ste er die Sitze nicht aus. Das rettete die Mission.<\/p>\n<p>Nach einer Inspektion, bei der man auch eine Staubschutzhaube entdeckte, die auch entfernt sein sollte, fand der Start am 15.12.1965 statt. Am selben Tag n&auml;herte sich Gemini 6A der Gemini 7 Kapsel die zu diesem Zeitpunkt schon 11 Tage im Orbit war. Gemini 7 diente als passives Ziel da sich ihre Treibstoffvorr&auml;te dem Ende n&auml;herten. Gemini 6A n&auml;herte sich zuerst auf 40 m an Gemini 7 und umrundete dann die Kapsel um Heck und Nase zu inspizieren. Eine weitere Ann&auml;herung fand dann bis auf 30 cm statt. Ankoppeln konnten die Raumschiffe nicht, da es keine Koppeladapter gab. Nachdem das Rendezvous so reibungslos klappte landete Gemini 6A schon nach einem Tag am 16.12.1965.<\/p>\n<h3>Gemini 7 (4-18.12.1965)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini-6.jpeg\" border=\"0\" alt=\"Gemini 6\" width=\"489\" height=\"475\" align=\"right\" \/>Besatzung: Frank Borman und Jim Lovell. Gemini 7 hatte zwei Aufgabenstellungen: Einen Test von Kapsel und Besatzung &uuml;ber die Dauer eines Mondfluges. Der Flug dauerte 13 Tage 18 Stunden, l&auml;nger als eine Mondmission. Es war der l&auml;ngste im Gemini Programm. Die zweite war die Ankopplung mit Gemini 6A. Nach dem Start n&auml;herte sich Gemini 7 der zweiten Stufe der Titan um ein Rendezvous durchzuf&uuml;hren. Diese begann aber zu taumeln, weil Resttreibstoff austrat, so dass man sich nur auf 15 m n&auml;herte. Die Besatzung von Gemini 7 hatte anfangs einige Probleme beim Schlafen, weil die Flugkontrolle darauf bestand dass immer ein Astronaut im Raumanzug mit Helm blieb und der andere in langer Unterw&auml;sche arbeitete oder schlief. Die Klimaanlage konnte es aber nur einem recht machen. Sp&auml;ter bekamen Sie die Erlaubnis die Raumanz&uuml;ge beide abzulegen, au&szlig;er bei kritischen Man&ouml;vern wie der Kopplung mit Gemini 6A. Der Flugrekord von fast 14 Tagen hatte Bestand bis zum Jahr 1970, als er von Sojus 9 &uuml;berboten wurde.<\/p>\n<p>Bewundern kann man nur die Astronauten die in dem Volumen einer Duschkabine 14 Tage ausgehalten haben, versorgt mit Essen aus der Tube ohne richtige Toilette und ohne M&ouml;glichkeit sich zu waschen. Auch bei Gemini 7 fiel fr&uuml;h in der Mission eine Brennstoffzelle aus und man schaltete daraufhin das Orbitalkontrollsystem ab. Wie bei Gemini 5 beruhigte sich das Taumeln um die L&auml;ngsachse von alleine nach einem Tag.<\/p>\n<h3>Gemini 8 (16-17.3.1966)<\/h3>\n<p>Besatzung: Neil Armstrong und David Scott. Nachdem das Ziel mit den Langzeitaufenthalten gel&ouml;st war, ging es nun an das n&auml;chste, das Ankoppeln an einen unbemannten Zielsatelliten. Anders als bei Gemini 6 gelang der Start dessen am selben Tag, nur eine Erdumkreisung fr&uuml;her. Kurz daraus koppelte Gemini 8 an den GATV 8 (Gemini Agena Target Vehicle, ein Gespann aus <a href=\"agena.shtml\">Agena D<\/a> Oberstufe und Kopplungsadapter) an. Bald nach dem Ankoppeln begann die Kombination rasch zu rotieren. Armstrong koppelte ab, weil er den Fehler in der Agena vermutete. Es war jedoch die Gemini Kapsel, bei der eine D&uuml;se dauernd feuerte. Als Folge wurde durch die verringerte Masse die Rotation noch st&auml;rker und ereichte eine Umdrehung pro Sekunde, nahe an der Grenze wo die Astronauten bewusstlos werden. Armstrong schaltete das Orbitalsystem f&uuml;r die Korrekturen ab und nahm das Wiedereintrittssystem in Betrieb und konnte so die Rotation stoppen. Dadurch hatte man jedoch nun 75 Prozent des vorhandenen Treibstoffs verbraucht, dass nun an eine weitere Kopplung nicht zu denken war. Man leitete f&uuml;r den n&auml;chsten Orbit eine Notlandung ein und die Mission war nach nur 11 Stunden beendet.<\/p>\n<p>Armstrong hatte sich mit seinem &uuml;berlegten Verhalten jedoch f&uuml;r eine weitere Aufgabe qualifiziert: Sicher spielte dies auch eine Rolle, warum er Kommandant des ersten Fluges wurde der auf dem Mond landen sollte.<\/p>\n<h3>Gemini 9 (3-6.6.1965)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini9-atda.jpeg\" border=\"0\" alt=\"ATDA\" width=\"500\" height=\"237\" align=\"left\" \/>Besatzung: Tom Stafford und Eugene Cernan. Bei Gemini 9 startete erstmals die Reservemannschaft. Die Prim&auml;rcrew (See und Bassett) kam am 28.2.1966 durch einen Pilotenfehler von See bei der Landung mit einem Jet beim Absturz ums Leben. Gemini 9 sollte das bei Gemini 6A ausgesetzte und bei Gemini 8 abgebrochene Ankoppeln mit einem Zielsatelliten erproben. Dieser wurde am 17.5.1966 gestartet, ging jedoch schon nach wenigen Minuten verloren. Ein vereinfachter Zielsatellit (Augmented Target Docking Adapter, ATDA) wurde auf einer Atlas ohne Agena Stufe am 1.6.1966 gestartet. Der Flug von Gemini 9 musste nach einem Startabbruch am 1.6.1966 auf den 3.6.1966 verschoben werden.<\/p>\n<p>Als die Besatzung sich dem ATDA n&auml;herte stellten sie fest, dass sich die Nutzlastverkleidung an der Basis nicht gel&ouml;st hatte und ein Koppeln nicht m&ouml;glich war. Die Astronauten nannten den ATDA wegen der &Auml;hnlichkeit zu einem ge&ouml;ffneten Krokodilmaul &#8222;angry alligator&#8220;. Es gab einige Ann&auml;herungen, aber keine Kopplung. Am dritten Tag verlie&szlig; Cernan die Kapsel um au&szlig;erhalb derer einige Experimente der Luftwaffe, im wesentlichen Arbeiten durchzuf&uuml;hren. Es zeigte sich, dass dies fast unm&ouml;glich war. Die Haltegriffe und Klettb&auml;nder an der Au&szlig;enseite der Kapsel nicht ausreichten um ein Arbeiten zu erm&ouml;glichen. Cernan hatte nur eine Hand frei und jeder Handgriff erzeugte ein Gegenmoment das er kompensieren m&uuml;sste. Nach einer Stunde beschlug sein Visier, weil die Klimaanlage die vom K&ouml;rper gebildete W&auml;rme und Feuchtigkeit nicht mehr bew&auml;ltigen konnte und er hatte Probleme in die Kapsel zur&uuml;ckzukehren. In 128 Minuten konnte er nur einen Teil der Experimente durchf&uuml;hren, war aber v&ouml;llig ersch&ouml;pft als er in die Kapsel zur&uuml;ckkletterte.<\/p>\n<h3>Gemini 10 (18-21.7.1966)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gatv-gemini10.jpeg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"586\" height=\"478\" align=\"right\" \/>Besatzung: John Young und Mike Collins. Gemini 10 sollte nun das Koppeln mit dem GATV-10 endlich durchf&uuml;hren. Dieser wurde am selben Tag wie Gemini 10, nur 100 Minuten vor der Kapsel erfolgreich gestartet. Am selben Tag koppelte die Kapsel an das GATV an, verbrauchte daf&uuml;r aber zu viel Treibstoff. Die Agena Oberstufe des GATV wurde gez&uuml;ndet und Gemini 10 erreichte eine elliptische Umlaufbahn von 763 km Erdferne. Die h&ouml;chste bisher erreichte. Eine weitere Z&uuml;ndung des GATV brachte die Kapsel wieder in die vorherige Umlaufbahn. Dort n&auml;herte sich Gemini 10 nur mit optischer Navigation dem Zieladapter von Gemini 8. Young machte Aufnahmen bei offener Luke (Stand-Up EVA). Doch wie bei Gemini 9 gab es Probleme als die eigentliche EVA anstand. Collins sollte von dem 2 m entfernten ATDA eine Platte abmontieren mit der man die Mikrometeoritenzahl im Weltall bestimmen wollte. Das gelang wegen der glatten Oberfl&auml;che erst beim zweiten Mal und beim Zur&uuml;ckkehren verhedderte sich die Sicherheitsleine und Collins verlor die Kamera. Er musste wegen eines zu hohen Treibstoffverbrauchs seiner Man&ouml;vrierpistole nach 40 Minuten vorzeitig zur Kapsel zur&uuml;ckkehren.<\/p>\n<p>Gemini 10 war trotzdem ein voller Erfolg, jedoch sah man erneut die Probleme bei der EVA, vor allem wenn man keine Fixierung des Astronauten hat. Das f&uuml;hrte zur Modifikation der Kapsel f&uuml;r Gemini 12.<\/p>\n<h3>Gemini 11 (12-15.9.1966)<\/h3>\n<p>Besatzung: Charles Conrad und Richard Gordon. Erneut sollte an eine GATV Stufe gekoppelt werden und Au&szlig;enbord Aktivit&auml;ten durchgef&uuml;hrt werden. Nach dem Ankoppeln an das GATV brachte dieses Gemini 11 in eine H&ouml;he von 1374 km. Das war umstritten, weil in dieser H&ouml;he die Strahlungsaktivit&auml;t schon betr&auml;chtlich h&ouml;her als auf den sonst nur 200 km hohen Umlaufbahnen ist. Die Astronauten waren jedoch daf&uuml;r und dies gab den Ausschlag. Es gab mehrere Kopplungen mit dem GATV, da man recht sparsam mit dem Treibstoff umging. Darunter auch ein Experiment bei dem beide Flugk&ouml;rper durch eine 30 m lange Leine verbunden waren und um den gemeinsamen Schwerpunkt rotierten. Da eine Rotation 6 Minuten dauerte war die Mikrogravitation aber gering. Wieder standen Au&szlig;enbordaktivit&auml;ten an. Gegen&uuml;ber Gemini 9 hatte man mehr Haltegriffe an der Kapsel angebracht und die Halteleine von 15 auf 9 m verk&uuml;rzt. Doch dies reichte nicht aus. Auch diesmal war es sehr beschwerlich und Gordons Helm beschlug durch den Schwei&szlig;, der wiederum ein Ma&szlig; f&uuml;r die Anstrengende Arbeit war. Der Ausstieg musste verk&uuml;rzt werden. Nach 3 Tagen wasserte die Kapsel 4.6 km vom Zielpunkt entfernt.<\/p>\n<h3>Gemini 12 (11-15.12.1966)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/img\/gemini12-aldrin.jpeg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" align=\"left\" \/>Besatzung: Jim Lovell und Edwin Aldrin. Bei Gemini 12 war das wesentlichste ausstehende Ziel die EVA Arbeit. Wiederum koppelte die Gemini Kapsel an einen GATV an, der vorher gestartet war. Da es Probleme beim Start der Atlas gab verzichtete man aber auf ein Z&uuml;nden des Triebwerks um die Bahn zu &auml;ndern. Man hatte nun die Zahl der Haltem&ouml;glichkeiten an der Kapsel drastisch vergr&ouml;&szlig;ert. Unter anderem konnte der Astronaut nun seinen Fu&szlig; in einer Halteklammer fixieren und so den Impuls beim Arbeiten an das Raumschiff &uuml;bertragen, der bisher immer zur Bewegung des Astronauten f&uuml;hrte und die Arbeit so erschwerte.<\/p>\n<p>Aldrin machte zuerst eine Stand-Up EVA die &uuml;ber 140 Minuten dauerte um die Reaktionen auf Bewegungen zu beobachten. Er fotografierte dabei eine Sonnenfinsternis. Am n&auml;chsten Tag stand dann die eigentliche EVA an, die problemlos verlief und bei dem Aldrin auch zum GATV kletterte. Er kam sogar dazu ein Fenster zu putzen &#8211; verschmutzte Fenster waren bislang immer ein &Auml;rgernis im Gemini Programm gewesen. Eine weitere Stand-Up EVA fand am n&auml;chsten Tag statt. Damit hatte Gemini 12 nun auch den letzten Programmpunkt, die Arbeit au&szlig;erhalb des Raumfahrzeugs erfolgreich absolviert. Die gute Arbeit bei der EVA f&uuml;hrte sicher mit zu seiner Nominierung als Pilot des LM von Apollo 11. Insgesamt hatte er in den 4 Tagen 5.5 Stunden au&szlig;erhalb der Kapsel zugebracht.<\/p>\n<p>Das Gemini Programm war gemessen an den Kosten sehr erfolgreich. Es kostete zwar mit 1.283 Milliarden Dollar mehr als das Doppelte des Mercury Programms, doch dem standen 10 ausgedehnte anstatt 4 kurzen Orbitalfl&uuml;gen mit einem enormen Erkenntnisgewinn gegen&uuml;ber. Wesentliche Techniken die man bei Apollo beherrschen musste wie das Ankoppeln im Weltraum konnte man nun. Man wusste, das Aufenthaltsdauern von bis zu 14 Tagen kein Problem darstellten. Diese 1.3 Milliarden USD sparten so einige Apollo Testfl&uuml;ge ein (bei dem es schon beim zweiten Flug zum Mond ging) und damals vor allem wichtig: Man war im &ouml;ffentlichen Bewusstsein an den Sowjets vorbeigezogen. Die zwar mehr Erstleistungen vorweisen konnten, jedoch keine solche Erfahrung und Pr&auml;senz im Weltraum.<\/p>\n<p>Das Gemini Programm konnte sogar fr&uuml;her beendet werden als vorgesehen. Die NASA hatte urspr&uuml;nglich 15 Kapseln in Auftrag gegeben, dann aber nur 12 gestartet, weil nur 2 unbemannte Testfl&uuml;ge notwendig waren und auch das bemannte Programm trotz einiger Probleme recht reibungslos verlief.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man hat mich mal gebeten, was &uuml;ber das Gemini Programm zu schreiben, trotz meiner bekannten Abneigung gegen bemannte Raumfahrt. Nun ich f&uuml;hle mich nicht kompetent genug, &uuml;ber das Gemini Programm in der von mir gewohnten epischen Breite zu schreiben. 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Um eines klarzustellen - es geht nur um Satelliten. Raumsonden sind au\u00dfen vor, weil bei ihnen vieles anderes ist, so kann\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/1kgsats.png","width":350,"height":200,"srcset":"\/img\/1kgsats.png 1x, \/img\/1kgsats.png 1.5x, \/img\/1kgsats.png 2x, \/img\/1kgsats.png 3x"},"classes":[]},{"id":18419,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/02\/der-neue-rekordhalter-bei-der-bemannten-raumfahrt\/","url_meta":{"origin":1101,"position":4},"title":"Der neue Rekordhalter bei der bemannten Raumfahrt","author":"Bernd Leitenberger","date":"2. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"\u2026 ist unfreiwillig Oleg Popolow. Die Geschichte zeigt, wo Russland heute in der Raumfahrt steht. Sie beginnt am 22. September 2022. Russland f\u00fchrt seit rund sieben Monaten Krieg gegen die Ukraine und hat Tausende Gefallene, Verwundete und gefangene Soldaten zu beklagen. Um die Verluste auszugleichen, wurde an diesem Tag eine\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00fcnchhausens Kolumne&quot;","block_context":{"text":"M\u00fcnchhausens Kolumne","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/satire\/muenchhausen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/6566478af4c24587a85b9f439288056d","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18612,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/28\/galileos-cds-teil-2\/","url_meta":{"origin":1101,"position":5},"title":"Galileos CDS \u2013 Teil 2","author":"Bernd Leitenberger","date":"28. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"So, heute geht es weiter mit Teil 2 \u00fcber Galileos CDS, dieser Beitrag schlie\u00dft nahtlos an den ersten Beitrag von gestern an, wie man schon an der ersten Textzeile sieht. 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