{"id":11218,"date":"2015-07-16T18:48:56","date_gmt":"2015-07-16T16:48:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=11218"},"modified":"2015-07-16T18:49:38","modified_gmt":"2015-07-16T16:49:38","slug":"knnte-new-horizons-nur-die-erste-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2015\/07\/16\/knnte-new-horizons-nur-die-erste-sein\/","title":{"rendered":"K&ouml;nnte New Horizons nur die Erste sein?"},"content":{"rendered":"<p>Es dauerte lange bis man eine Pluto Mission auf den Weg brachte. New Horizons ist der dritte Anlauf der nicht nur ein Papierprojekt ist sondern in die Planung ging. Die beiden <a href=\"\/new-horizons1.shtml\">vorherigen<\/a> Pluto Fast Flyby und Pluto Kuiper Express wurden dann aber gekippt. Aus der Asche von PKE wurde dann New Horizons, weil das Parlament den Beschluss der Bush Administration kippte.<\/p>\n<p>Ich senke man kann jetzt schon sagen, das die investierten Millionen sich gelohnt haben. Pluto und Charon sind anders als die meisten K&ouml;rper im &auml;u&szlig;eren Sonnensystem. Bis 1979 waren die Monde der Planeten in den Fernrohren nichts als Lichtpunkte, bei den Planeten sah es jenseits von Saturn auch nicht besser aus. Wer ein Astronomiebuch aus dieser Zeit aufschl&auml;gt entdeckt mit etwas Phantasie zwei B&auml;nder bei Uranus und Neptun. Dass hat sich ge&auml;ndert vor allem durch die Voyager Sonden. <a href=\"\/galileo.shtml\">Galileo<\/a> und <a href=\"\/cassini.shtml\">Cassini<\/a> setzten ihre Arbeit fort. Wir haben heute eine grob oder fein aufgel&ouml;ste Karte von allen Monden mit mehr als 300 km Durchmesser. Aber: die meisten entpuppten sich als kraterbedeckte Eisw&uuml;sten. Sicherlich der eine oder andere mit interessanten geologischen Features wie langen Gr&auml;ben, einem Riesenkrater wie Mimas. Aber wenn es nicht eine Aufheizung durch Gezeitenkr&auml;fte gab (Io, Europa, Ganymed oder Enceladus) oder der K&ouml;rper eine Atmosph&auml;re hatte (Titan), dann waren die Monde kraterbedeckt, langweilig, austauschbar. Im Prinzip sieht so das ganze Sonnensystem aus &#8211; auch Merkur, Erdmond und die bisher besuchten Asteroiden sind weitgehend kraterbedeckt.<!--more--><\/p>\n<p>Die einzige Ausnahme war Triton. Triton wies kaum Einschlagkrater auf, daf&uuml;r fand man Geysire, dunkle Ablagerungen und ein seltsam gerunzeltes Terrain. Triton hatte verschiedene Gel&auml;ndeformen mit Kryovulaknismus. Triton war auch der entfernteste Himmelsk&ouml;rper den wir bisher untersucht haben (zusammen mit Neptun) und er steht im Verdacht ein eingefangenes KBO zu sein.<\/p>\n<p>Nun sieht man schon auf den wenigen schon vorliegenden Bildern das Pluto und Charon ebenfalls anders sind als die anderen Eismonde. Beide haben kaum Krater. Charon weist Hochl&auml;nder, Gr&auml;ben und eine dunkle Region auf, die wohl einen Einschlag auff&uuml;llte. Pluto hat ebenfalls eine auff&auml;llige Region die deutlich heller ist und wegen der andeutungsweisen Herzform schon als the &#8222;Heart&#8220; bezeichnet wurde. (Sie wird wohl nach dem Entdecker Plutos &#8222;Tombough Regio&#8220; genannt werden. Die Detailaufnahme von ihrem Rand zeigt ebenfalls keine Krater, daf&uuml;r bis zu 3500 m hohe Berge. Wir wissen, das Pluto eine Atmosph&auml;re aus Stickstoff hat. wie Triton Methan wurde auch bestimmt. Nach den IR-Spektren sind Pluto und Charon unterschiedlich auch in der Zusammensetzung der Oberfl&auml;che &#8211; das sie unterschiedlich sind sieht man schon auf den Aufnahmen Charon ist dunkler und hat nicht den roten Farbton von Pluto,<\/p>\n<p>Wenn Pluto, Charon und Triton &#8222;typische&#8220; KBOs sind, dann d&uuml;rften sich weitere Trips zu ihnen lohnen. Das will ich mal heute untersuchen. Ich habe mich dem Thema ja schon mal mit dem Vorschlag von <a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2015\/06\/14\/die-miniraumsonde-zum-kuiperguertel\/\" target=\"_blank\">Miniatursonden <\/a>gen&auml;hert. Heute mal ein anderer Ansatz: Als New Horizons kurz vor dem Start statt pl&auml;dierte der PI Alan Stern die <a href=\"\/new-horizons2.shtml\">Sonde nachzubauen<\/a> und zu einem anderen Ziel &#8211; Uranus wurde vorgeschlagen &#8211; zu senden. Es gibt daher eine <a href=\"http:\/\/www.lpi.usra.edu\/opag\/nh2_final_report.pdf\">Untersuchung<\/a> was diese Mission kosten w&uuml;rde. Die NASA kam damals zu dem Schluss es w&auml;re zu teuer. Eine Kopie der Sonde w&uuml;rde 623 Millionen Dollar kosten &#8211; zu wenig Einsparungen gegen&uuml;ber New Horizons I. Doch schauen wir uns mal die Kostenaufstellung genau an:<\/p>\n<table class=\"auto-style1\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<th><\/th>\n<th>New Horizons<\/th>\n<th>New Horizons II<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Raumsonde und Mission<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">443<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">302<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Tr&auml;gerrakete<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">213<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">223<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">RTG<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">65<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">65<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Reserve<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">0<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Gesamt:<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">720<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">623<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Knackpunkt war das die Tr&auml;gerrakete und der RTG gleich teuer waren und rund 3\/7 des Projektes ausmachen. doch f&uuml;r beide gibt es Alternativen. Beim RTG entstehen die Kosten tats&auml;chlich durch die F&uuml;llung. Die NASA hat leider die Forschung an STRG, also Nutzung des Stirling-Motors als Stromgenerator eingestellt. Diese Technik h&auml;tte die Menge an Plutonium deutlich verringert, da die Umwandlung von W&auml;rme in Strom effizienter ist. Drei SRG h&auml;tten 369 Watt Leistung bei 3,6 kg Plutonium, ein GPHS-RTG dagegen 285 Watt Leistung bei 9,7 kg Plutonium. Auch die Masse ist mit 80,1 zu 56,3 kg vergleichbar, wenn man die h&ouml;here Stromausbeute ber&uuml;cksichtigt. Bei 6 Millionen Dollar pro Kilogramm resultiert so eine Einsparung von 36 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Bei der Tr&auml;gerrakete gibt es mit der Falcon 9 auch eine Alternative. Der Jason Start wird die NASA 83 Millionen Dollar kosten. Nur braucht man noch eine weitere Stufe um die Sonde zu Jupiter zu bringen. Auf 14,3 km\/s, das reicht f&uuml;r Jupiter w&uuml;rde eine PAM-D die Nutzlast auf 728 kg steigern, ein zus&auml;tzlicher Star 37Y Antrieb auf 765 kg. New Horizons wiegt 416 kg trocken und 578,4 kg beim Start (mit gro&szlig;z&uuml;gigen Treibstoffvorr&auml;ten &#8211; man hat erst die H&auml;lfte verbraucht). Das reicht also dicke. Die PAM-d kostet 20 Millionen Dollar, das geht aus dem Dokument hervor das New Horizons ablehnte. Damit w&uuml;rde eine Sonde mit SRG(\/Falcon nun folgende Bilanz haben:<\/p>\n<table class=\"auto-style1\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<th><\/th>\n<th>New Horizons<\/th>\n<th>New Horizons II<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Raumsonde und Mission<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">443<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">302<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Tr&auml;gerrakete<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">213<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">103<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">RTG<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">65<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Reserve<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">0<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Gesamt:<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">720<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">471<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Sonde w&uuml;rde damit in den Preisrahmen von Discovery Projekten passen die 450 Millionen Dollar ohne Tr&auml;gerrakete kosten d&uuml;rfen.<\/p>\n<p>Die Idee ist aber nicht nur eine Sonde zu bauen sondern mehrere. Sieht am sich die Kosten des Nachbaus an, so passen die sehr gut zu einer Erfahrungskurve mit einem Koeffizienten von 0,75. Demnach w&uuml;rde jedes folgende Exemplar so viel kosten:<\/p>\n<table class=\"auto-style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"auto-style1\">Exemplar<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">1<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">2<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">3<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">4<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">5<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Kosten<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">443<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">302<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">265<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">243<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">228<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Gesamtprojektkosten<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">720 Millionen (New Horizons)<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">623<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">434<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">412<\/td>\n<td class=\"auto-style2\">397<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Alle zwei Jahre sollte ein Start stattfinden. Er Hintergrund ist das man ja nicht zu einem festen KBO fliegen muss, sondern es schon heute einige interessante Kandidaten gibt mit au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Form, eigenen Mond, besonderen Spektren oder einfach weil sie gro&szlig; sind. Nutzt man Jupiter als Sprungbrett, so kommt man zu einem bestimmten Ziel nur alle 14 Jahre. Wenn man aber viele Kandidaten gleichverteilt im Raum hat, kann man eine Sonde zu jeweils unterschiedlichen Kandidaten schicken. Weitere Kosteneinsparungen ergeben sich in der Mission. Obwohl New Horizons die meiste Zeit schlief gab es ein Kernteam von 50 Leuten, momentan sind 200 mit der Sonde vertraut und es gibt noch Wissenschaftler die man auch nicht einfach nach dem Start entlassen und vor dem Vorbeiflug wieder einstellen kann. Durch mehr Sonden sind diese Leute dann ausgelastet und die Missionskosten pro Sonde sinken.<\/p>\n<p>Eines ist jedoch knapp. Ich halte zur Beschleunigung der Reise einen Trick f&uuml;r sinnvoll und zwar dass man die Sonde m&ouml;glichst nahe an Jupiter heranbringt und dort ein kleines Raketentriebwerk z&uuml;ndet. Aufgrund des Energierhaltungsgesetzes gewinnt man dann viel mehr Geschwindigkeit und erreicht die Objekte schneller. Eine passende Feststoffoberstufe w&auml;re die Altair, die 301 kg wiegt. Mit den etwas schwereren RTG w&uuml;rde das aber einen NH Nachbau auf 803 kg bringen. Wenn man die Masse der Falcon 1 Oberstufe erniedrigt von 5 t trocken auf 4 t trocken (ich bin da vorsichtig, da Elon Musk ja auch twitterte die erste Stufe wiegt 30 t &#8211; das passt auch nicht zu seinem Voll\/Leermasseverh&auml;ltnis von 30) dann steigt die Nutzlast auf 779 kg. Das w&auml;re bei etwas weniger Treibstoff in den Tanks akzeptabel (dann g&auml;be es eben keinen zweiten Vorbeiflug oder man betriebt Offloading). Auch die 14,3 km\/s sind bei einer optimalen Bahn nicht n&ouml;tig, dann reichen 14,15 km\/s. Reduktion auf 14,2 km\/s w&uuml;rden bei einer Oberstufe von 4,5 t Trockenmasse genau die ben&ouml;tigte Geschwindigkeit liefern.<\/p>\n<p>Jupiter brauchte <a href=\"\/voyager.shtml\">Voyager 1<\/a> auf eine Geschwindigkeit die ausreichte die Strecke zum Saturn, rund 800 Millionen Kilometer in 20 Monaten zur&uuml;ckzulegen, was 15,4 km\/s relativ zur Sonne entspricht (die Bahn ist ein Kreisbogen und die Radialgeschwindigkeit geht auch noch ab). Die konkrete Geschwindigkeit, die man gewinnen kann h&auml;ngt von der Bahn ab, aber einer Faustregel nach liegt sie in der Gr&ouml;&szlig;enordnung der Differenz zwischen Kreisbahn und Fluchtgeschwindigkeit beim n&auml;chsten Punkt. Bei Voyager 1 lag die Kreisbahngeschwindigkeit in 349.000 km Entfernung bei 19 km\/s, gewinnen konnte die Sonde so 7,8 km\/s gewinnen und hatte vorher 9,6 km\/s. Das entspricht 17,4 km\/s, was bei Ber&uuml;cksichtigung der Abbremsung gut zu der Durchschnittsgeschwindigkeit passt. W&uuml;rde man eine Raumsonde au&szlig;erhalb des Jupiterrings in 113.000 km vom Zentrum entfernt passieren lassen so k&ouml;nnte sie 12 km\/s gewinnen.<\/p>\n<p>Durch das Z&uuml;nden eines kleinen Antriebs wird es noch deutlich mehr, denn die Sonde wird durch die Anziehung von Jupiter und ihre Startgeschwindigkeit von 7,5 km\/s bei einer Niedrigenergietransferbahn 43,3 km\/s im planetenn&auml;chsten Punkt schnell. Addiert man durch das Z&uuml;nden eines Antriebs dazu weitere 1161 m\/s so ist die Sonde nach Verlassen des Jupitersystems 10 km\/s schneller. Das als <a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/06\/08\/der-hyperbolische-exzess\/\">Hyperbolischer Exzess<\/a> beschriebene Ph&auml;nomen basiert letztendlich auf dem Energieerhaltungssatz: Addiert man bei hoher Geschwindigkeit weitere Energie so gewinnt das Objekt da E=v\u00b2 mehr Energie als bei Geschwindigkeit 0.<\/p>\n<p>Ein Altair Antrieb von 301 kg Start und 25 kg Trockenmasse w&uuml;rde die 601 kg schwere Sonden um 1161 m\/s beschleunigen.\u00a0 Als Folge w&auml;re die Sonde nach verlassen des Jupiters rund 27.5 km\/s schnell, im Unendlichen sollten davon noch 20,2 km\/s &uuml;brig bleiben. Nimmt man als mittlere Reisegeschwindigkeit 21 km\/s, so k&ouml;nnte die Sonde in 8 Jahren eine Distanz von 6,1 Milliarden Kilometer erreichen. Eris, der etwa 14 Milliarden Kilometer entfernt ist w&auml;re aber erst in 22 Jahren nach dem Abflug erreicht.<\/p>\n<p>Eine hohe Startgeschwindigkeit w&auml;re erw&uuml;nscht weil die meisten KBO weiter von der Sonne entfernt sind als Pluto. <a href=\"\/pluto.shtml\">Pluto<\/a> ist praktisch einer der innersten Vertreter dieser Gruppe. Die schweren SRG (sie sind nur in diskreten Einheiten herstellabr) w&uuml;rden zwar die Sonde schwerer machen, aber sie erlauben auch einen l&auml;ngeren Betrieb. Die Sonde braucht mindestens 182 Watt. Bei 369 Watt Ausgangsleistung w&uuml;rde erst nach 81 Jahren die Leistung auf dieses Niveau absinken. Wenn man 209 Jahre als maximale Missionsdauer ansetzt dann w&uuml;rde die st&auml;rkere Stromversorgung es erlauben mit h&ouml;herer Leistung zu senden. Bei New Horizons sind es nur 12 Watt bei 35 Watt Eingangsleistung des Sendesystems. So st&auml;nden 128 Watt mehr zur Verf&uuml;gung (New Horizons startete aus Zeitgr&uuml;nden mit einem nur 230 Watt liefernden RTG) was einer 4,6-fachen Sendeleistung entspricht und so mehgr Daten aus geringer distanz oder der gleichen Datenrate wie bei Pluto in 10,6 Milliarden Kilometern Entfernung erlauben.<\/p>\n<p>Ich denke wenn die NASA dieses Programm angehen w&uuml;rde, dann k&ouml;nnte sie zu einem geringen Preis der Kuiperg&uuml;rtel erforschen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/3bec3f73bab747dfaaa57f0d6ce08c45\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es dauerte lange bis man eine Pluto Mission auf den Weg brachte. New Horizons ist der dritte Anlauf der nicht nur ein Papierprojekt ist sondern in die Planung ging. Die beiden vorherigen Pluto Fast Flyby und Pluto Kuiper Express wurden dann aber gekippt. 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