{"id":11442,"date":"2016-01-15T13:23:01","date_gmt":"2016-01-15T12:23:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=11442"},"modified":"2016-01-15T13:23:40","modified_gmt":"2016-01-15T12:23:40","slug":"die-rein-druckgefoerderte-rakete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/01\/15\/die-rein-druckgefoerderte-rakete\/","title":{"rendered":"Die rein druckgef&ouml;rderte Rakete"},"content":{"rendered":"<p>Da ich mit der Korrektur meines Buchs ganz gut im Zeitplan bin (auf S.360 noch 200+ zu machen) nehme ich mir heute mal ein Thema vor, das ich schon l&auml;ngere Zeit mal anbrechen will, aber weil es eben doch einige Arbeit auch mit FCEA ist bisher vor mir hergeschoben habe. Ich kam wieder drauf als ich mich wieder mit den Tr&auml;gern von Nord Korea und Iran besch&auml;ftigt habe.<\/p>\n<p>Wenn ich in dem Staat w&auml;re und einer Rakete m&ouml;glichst ohne Risiko und mit geringem finanziellen Aufwand fertigstellen w&ouml;llte w&uuml;rde ich Druckgasf&ouml;rderung in Betracht ziehen. Doch ginge das und wie gro&szlig; w&auml;re die Nutzlast?<\/p>\n<p>Zuerst mal die Grundlagen. Damit wir alle auf dem selben Niveau sind.<!--more--><\/p>\n<p>Jedes Raketentreibwerk verbrennt Treibstoff in der Brennkammer. Dabei entsteht ein sehr hoher Druck, mit dem dann die hei&szlig;en Gase durch eine D&uuml;se die Brennkammer entlassen. Ohne mathematischen Beweis kann man sich leicht denken, dass der Schub um so gr&ouml;&szlig;er ist, je h&ouml;her der Druck ist &#8211; bei einem Wasserstrahl setzt die Feuerwehr und der Hochdruck Reiniger ja auch auf mehr Druck f&uuml;r mehr &#8222;Power&#8220;. Damit der Treibstoff nun gegen den Brennkammerdruck eingespritzt werden kann, muss der Druck in den Tankleitungen noch h&ouml;her sein, vor allem bei der Komponente die vorher die Brennkammerwand und oft auch die D&uuml;se umstr&ouml;mt um sie zu k&uuml;hlen, da sie dabei an Druck verliert.<\/p>\n<p>Bei den meisten Triebwerken benutzt man eine Turbopumpe um diesen Druck zu erzeugen. Dazu wird in einer kleinen Brennkammer ein Teil des Treibstoffs verbrannt, das Gas treibt eine Turbine an (genauso wie einem Kraftwerk, nur viel kleiner) und die dann direkt eine Pumpe, meist eine Kreiselpumpe. Dieses System ist nicht ohne. Die Turbopumpe ist bei den meisten Triebwerken die Hauptfehlerursache Nummer 1, weil sie auch die meisten beweglichen Teile enth&auml;lt. Die Turbine z.B. schnell rotierende Rotorbl&auml;tter. Entf&auml;llt die Turbopumpe, so entf&auml;llt auch dieser anf&auml;llige Teil des Triebwerks.<\/p>\n<p>Doch ohne Turbopumpe muss der Druck schon in den Tanks vorhanden sein und das ist dann schon der Hauptnachteil von rein druckgef&ouml;rderten Triebwerken: die Tankw&auml;nde werden dann sehr dick und sehr schwer. Normal sind bei Tanks mit aktiver F&ouml;rderung ein Druck von 1-4 Bar. Alte Triebwerke der F&uuml;nfziger Jahre arbeiten dagegen mit einem Brennkammerdruck von 40 Bar, in den Sechzigern erreichte man 70-80 Bar und heute haben die besten Triebwerke mit dem Nebenstromverfahren 110 bis 120 Bar und nach dem Hauptstromverfahren 200 bis 220 bar. Man kann leicht ausrechnen, dass wenn man von 4 bar auf 220 bar Tankdruck gehen will man die W&auml;nde 55-mal so dick machen muss &#8211; sie wiegen dann mehr als der Treibstoff selbst.<\/p>\n<p>Doch bei Oberstufen ist die Druckf&ouml;rderung verbreitet, Satellitenantriebe arbeiten fast nur damit. Das hat seinen Grund. Sie arbeiten im (Fast)Vakuum. Da kann man einen geringen Brennkammerdruck (&uuml;blich 10 bis 20 bar) durch eine gro&szlig;e D&uuml;se kompensieren. Ein solches Triebwerk ist dann nicht so effizient wie eines mit Turbopumpenf&ouml;rderung doch daf&uuml;r gibt es andere Vorteile wie St&ouml;rungsarmut, geringe Kosten (die Turbopumpe stellt auch einen gr&ouml;&szlig;eren Kostenfaktor bei der Entwicklung und Produktion dar). Die Delta Oberstufe, die EPS Oberstufe der Ariane 5 und die Triebwerke des Space Shuttles, Apollo und Orion waren alle druckgef&ouml;rdert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"http:\/\/mars.nasa.gov\/msp98\/images\/delta9811032.jpg\" alt=\"\" width=\"576\" height=\"380\" \/>F&uuml;r Stufen die am Erdboden starten wurde die Technik bis auf zwei Ausnahmen noch nie eingesetzt und das hat Gr&uuml;nde und die sind schwerwiegend. Der Brennkammerdruck hat direkte Auswirkungen auf die Triebwerksgr&ouml;&szlig;e. Der Schub ist proportional dem Brennkammerdruck und der Fl&auml;che der Brennkammer vor dem D&uuml;senhals. Sinkt der Brennkammerdruck so brauche ich eine entsprechend gro&szlig;e Fl&auml;che. Geht man von 80 bar als moderatem Brennkammerdruck bei Turbopumpenf&ouml;rderung auf 20 Bar bei Druckf&ouml;rderung &uuml;ber, so hat die Brennkammer die doppelte Gr&ouml;&szlig;e in jeder Dimension und das achtfache Gewicht. Will man dies durch eine gr&ouml;&szlig;ere D&uuml;se kompensieren, mit einem hohen Expansionsverh&auml;ltnis so wird die noch gr&ouml;&szlig;er &#8211; denn bei gleicher Gr&ouml;&szlig;e sinkt auch deren Expansionsverh&auml;ltnis um den Faktor 4. Bei Oberstufen kommt man dann bald in die Problematik das die D&uuml;se zu schwer wird oder nicht mehr in den Stufenadapter passt. Man sehe sich nur mal die Abbildung der D&uuml;se der Delta Oberstufe der Delta 2 an &#8211; und das Triebwerk hat gerade mal 30 kN Schub.<\/p>\n<p>Bei Erststufen die bei 1 bar Au&szlig;endruck arbeiten m&uuml;ssen, hat man dann das Problem, das der Druck an der D&uuml;senm&uuml;ndung nicht viel kleiner als 1 bar sein darf damit dort keine turbulente Str&ouml;mung entsteht so sind bei niedrigen Brennkammerdr&uuml;cken die D&uuml;sen in ihrer Gr&ouml;&szlig;e begrenzt. Man kommt so auf niedrige Expansionsverh&auml;ltnisse und verschenkt vom Energiegehalt des Treibstoffs etwas.<\/p>\n<p>Nach der Einf&uuml;hrung nun eine kleine Diskussion &uuml;ber die Technologie einer rein druckgef&ouml;rderten Rakete. Es bietet sich an, als Vorgabe existierende Triebwerke zu nehmen. Satelliten Apog&auml;umsmotoren abreiten mit 10 Bar Brennkammer- und 20 Bar Tankdruck. Das Aestustriebwerk mit 11 Bar und 20,5 Bar Tankdruck liegt in derselben Gr&ouml;&szlig;enordnung. Die Delta Oberstufe liegt besser: das AJ-10 arbeitet bei 20 bar Brennkammerdruck, der Tankdruck liegt dann bei 35 Bar.<\/p>\n<p>F&uuml;r den Betrieb am Boden gibt es nur zwei Vorlagen. Das eine ist die OTRAG. Ein Modul hatte einen Brennkammerdruck von 30 Bar absinkend auf 10 Bar. Das Expansionsverh&auml;ltnis betrug nur 4. Der Tankdruck 40 Bar. Das zweite ist die Diamant bei einem Tankdruck von 22 Bar und einem Brennkammerdruck von 17,6 Bar. Das Expansionsverh&auml;ltnis betrug dort auch nur 3,6.<\/p>\n<p>Als Treibstoff habe ich zwei Alternativen genommen. Zum einen das &#8222;klassische&#8220; Salpeters&auml;ure Kerosin &#8211; klassisch weil es in der Diamant, ORAG, Safir, Unha und Kosmos B eingesetzt wird. Es ist lagerf&auml;hig und billig und der erste lagerf&auml;hige Treibstoff, der schon im dritten Reich erprobt wurde. Als Alternative habe ich NTO\/Kerosin durchgerechnet. NTO (Stickstofftetroxyd) entsteht als Vorprodukt bei der Salpeters&auml;uresynthese und d&uuml;rfte so leicht zu beschaffen oder herzustellen sein, anders als UDMH das in der Herstellung recht teuer ist. NTO kam trotzdem erst sp&auml;ter zum Einsatz weil es bei Normalbedingungen gasf&ouml;rmig ist. Bei hohem Druck wird es aber verfl&uuml;ssigt und der Zerfall in NO2 wird unterdr&uuml;ckt. Daher ist es eine gute Wahl f&uuml;r Tanks die immer unter Druck stehen. Gegen&uuml;ber der Salpeters&auml;ure enth&auml;lt es kein Wasser und liefert so bei der Verbrennung mehr Energie und h&ouml;here Verbrennungstemperaturen.<\/p>\n<p>W&auml;hrend des Betriebs entleeren sich die Tanks. Damit sinkt der Druck ab. Es gibt mehrere Methoden dem zu begegnen:<\/p>\n<p>Heute &uuml;blich ist es den Tankdruck durch Zugabe von Helium auszugleichen. Das mag eine L&ouml;sung bei 1-2 Bar Tankdruck sein, nicht jedoch bei 20 bis 30 Bar. Die Heliumdruckgasflaschen w&uuml;rden dann die Trockenmasse enorm ansteigen lassen.<\/p>\n<p>Die Diamant verbrannte einen Teil des Treibstoffs in einem Gasgenerator und leitete dieses Gas in die Tanks. Es hielt so den Tankdruck aufwendig. Das ist eine umsetzbare L&ouml;sung. Sie hat den Vorteil das die Bedingungen im Triebwerk immer gleich sind.<\/p>\n<p>Bei der OTRAG f&uuml;llt man die Tanks nur zu zwei Dritteln. Der Brennkammerdruck nahm so laufend ab. Damit auch der Schub und spezifische Impuls. Daf&uuml;r ist das System sehr einfach, kommt ohne bewegliche Teile (Ventile, Gasgenerator) aus und hat noch den Vorteil, dass so die Brennzeit ansteigt, da der Sub absinkt. So bleibt auch die Spitzenbelastung klein. F&uuml;r einen Satellitentr&auml;ger keine schlechte Losung.<\/p>\n<p>Ich habe mich bei allen drei Stufen daher f&uuml;r eine Teilbef&uuml;llung der Tanks (zu 2\/3) entschieden. Der Brennkammerdruck nimmt so um 2\/3 w&auml;hrend des Betriebs ab. Als Brennkammerdruck habe ich f&uuml;r die erste Stufe 20 bar (30 Bar Tankdruck) und 10 Bar (20 Bar Tankdruck) f&uuml;r die Oberstufen gew&auml;hlt. Mit FCEA habe ich dann die Berechnung durchgef&uuml;hrt. Eingabedatei f&uuml;r Kerosin\/HNO3:<\/p>\n<p><!--StartFragment--><\/p>\n<pre><code><span class=\"general1-reservedword\">problem<\/span><span class=\"general1-space\"> o\/f=<\/span><span class=\"general1-number\">4.8 <\/span> <span class=\"general1-predefined\">rocket<\/span> <span class=\"general1-predefined\">equilibrium<\/span> <span class=\"general1-predefined\">frozen<\/span> <span class=\"general1-predefined\">nfz<\/span><span class=\"general1-symbol\">=<\/span><span class=\"general1-number\">2<\/span> <span class=\"general1-operator\">tcest<\/span><span class=\"general1-symbol\">,k=<\/span><span class=\"general1-number\">3800 <\/span><span class=\"general1-space\"> p,<\/span><span class=\"general1-operator\">bar<\/span><span class=\"general1-symbol\">=<\/span><span class=\"general1-number\">20<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">7<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">10<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">3.3 <\/span> <span class=\"general1-operator\">sup<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-predefined\">ae<\/span><span class=\"general1-symbol\">\/at=<\/span><span class=\"general1-number\">4<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">30<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">60 <\/span><span class=\"general1-reservedword\">react<\/span> <span class=\"general1-predefined\">oxid<\/span><span class=\"general1-symbol\">=HNO3 t,k=<\/span><span class=\"general1-number\">298 <\/span> <span class=\"general1-predefined\">fuel<\/span><span class=\"general1-symbol\">=RP-<\/span><span class=\"general1-number\">1<\/span><span class=\"general1-space\"> t,k=<\/span><span class=\"general1-number\">298 <\/span><span class=\"general1-reservedword\">insert<\/span> <span class=\"general1-reservedword\">output <\/span> <span class=\"general1-predefined\">siunits <\/span> <span class=\"general1-predefined\">plot<\/span><span class=\"general1-space\"> pi\/p <\/span><span class=\"general1-predefined\">ae<\/span> <span class=\"general1-predefined\">ivac<\/span><span class=\"general1-space\"> ivacfz <\/span><span class=\"general1-reservedword\">end\r\n\r\n <\/span><\/code><\/pre>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n<p>Folgende Tabelle entsteht mit gemittelten Impulsen im Vakuum von eingefrorenen und freien Gleichgewicht<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"auto-style1\">Brennkammerdruck<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">20<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">7<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">10<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">3.3<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 4<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2590<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2563<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2573<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2543<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 30<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3018<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2992<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3001<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2972<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 60<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3115<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3085<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3094<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3065<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Man sieht, dass der Brennkammerdruck nicht so viel Einfluss hat, die Gr&ouml;&szlig;e der D&uuml;se schon. Damit allerdings das Triebwerk nicht zu gro&szlig; wird, setze ich auf einen Anfangsdruck in den oberen beiden Stufen von 10 Bar, absinkend auf 3.3 Bar und 20 Bar, absinkend auf 7 Bar in der ersten Stufe. Das Expansionsverh&auml;ltnis der ersten Stufe ist fest bei 4.<\/p>\n<p>Das ganze nun noch f&uuml;r NTO\/Kerosin:<\/p>\n<pre><code><span class=\"general1-reservedword\">problem<\/span><span class=\"general1-space\"> o\/f=<\/span><span class=\"general1-number\">3.7 <\/span> <span class=\"general1-predefined\">rocket<\/span> <span class=\"general1-predefined\">equilibrium<\/span> <span class=\"general1-predefined\">frozen<\/span> <span class=\"general1-predefined\">nfz<\/span><span class=\"general1-symbol\">=<\/span><span class=\"general1-number\">2<\/span> <span class=\"general1-operator\">tcest<\/span><span class=\"general1-symbol\">,k=<\/span><span class=\"general1-number\">3800 <\/span><span class=\"general1-space\"> p,<\/span><span class=\"general1-operator\">bar<\/span><span class=\"general1-symbol\">=<\/span><span class=\"general1-number\">20<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">7<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">10<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">3.3 <\/span> <span class=\"general1-operator\">sup<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-predefined\">ae<\/span><span class=\"general1-symbol\">\/at=<\/span><span class=\"general1-number\">4<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">30<\/span><span class=\"general1-symbol\">,<\/span><span class=\"general1-number\">60 <\/span><span class=\"general1-reservedword\">react<\/span> <span class=\"general1-predefined\">oxid<\/span><span class=\"general1-symbol\">=N2O4 t,k=<\/span><span class=\"general1-number\">298 <\/span> <span class=\"general1-predefined\">fuel<\/span><span class=\"general1-symbol\">=RP-<\/span><span class=\"general1-number\">1<\/span><span class=\"general1-space\"> t,k=<\/span><span class=\"general1-number\">298 <\/span><span class=\"general1-reservedword\">insert<\/span> <span class=\"general1-reservedword\">output <\/span> <span class=\"general1-predefined\">siunits <\/span> <span class=\"general1-predefined\">plot<\/span><span class=\"general1-space\"> pi\/p <\/span><span class=\"general1-predefined\">ae<\/span> <span class=\"general1-predefined\">ivac<\/span><span class=\"general1-space\"> ivacfz <\/span><span class=\"general1-reservedword\">end\r\n\r\n <\/span><\/code><\/pre>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n<p>Ich habe als Mischungsverh&auml;ltnis 1:3,7 angesetzt, das entspricht einem &Uuml;berschuss von 33% an Kerosin, entsprechend anderen Verbrennungen wo der Verbrennungstr&auml;ger mit etwa 25 bis 35% im &Uuml;berschuss eingesetzt wird.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"auto-style1\">Brennkammerdruck<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">20<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">7<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">10<\/th>\n<th class=\"auto-style1\">3.3<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 4<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2686<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2657<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2667<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">2635<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 30<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3103<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3075<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3081<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3053<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"auto-style1\">Expansionsverh&auml;ltnis 60<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3191<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3163<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3173<\/td>\n<td class=\"auto-style1\">3141<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Gewinn ist nicht hoch, zwischen 80 und 100 m\/s, doch das kann bei Raketen mit insgesamt schlechten Werten (die Safir transportiert bei 22 t Startmasse gerade mal 52 kg in den Orbit) einiges bewegen. Die Tankmasse kann man nach der Kesselformel berechnen. Ich habe mich f&uuml;r kugelf&ouml;rmige Tanks entschieden, sie haben die geringste Wanddicke.<\/p>\n<p>Es gilt:<\/p>\n<p>Smin = p*Radius\/(4*Elastizit&auml;tsmodul).<\/p>\n<p>Die Wanddicke Smin steigt so proportional zum Innendruck und Durchmesser des Tanks. Als Legierung habe ich Al2219 genommen mit einem Elastizit&auml;tsmodul von 400 bis 460 n\/mm\u00b2. Ein Sicherheitszuschlag von 25% beim Druck wurde ber&uuml;cksichtigt. p ist dann 3 N\/mm\u00b2 und 2 N\/mm\u00b2.<\/p>\n<p>Als Tr&auml;ger habe ich einen Safir Ersatz modelliert. Mit drei Stufen mit 15, 3, 0,6 t Treibstoff. Man erh&auml;lt dann folgende Tabelle:<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<colgroup width=\"173\"> <\/colgroup>\n<colgroup span=\"3\" width=\"85\"> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Treibstoff<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">15000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">500,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Davon HNO3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">12413,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2482,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">413,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Davon RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2586,2<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">517,2<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">86,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Durchmesser HNO3 Tank<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">286,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">167,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">92,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Durchmesser RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">205,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">120,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">66,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Wanddicke HNO3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">1,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Wanddicke RP1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gewicht Tank HNO3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">793,9<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">105,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">17,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gewicht Tank RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">293,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">39,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">6,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Nutzlast<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">130,0<\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Nutzlasth&uuml;lle<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">50,0<\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Strukturen<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">136,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">18,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Schub:<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">334000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">44300,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">7600,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Triebwerk<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">1670,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">443,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">76,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Steuerung<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">64,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">12,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">4,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Adapter<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">22,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">7,9<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Trockengewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2979,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">628,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">110,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Startgewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">17979,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3628,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">610,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gesamtgewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">22398,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">4418,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">740,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Spezifischer Impuls<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2577,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2987,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2987,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Geschwindigkeit<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2854,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3393,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3357,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Brennkammerdurchmesser:<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">37,7<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">23,7<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">9,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">D&uuml;sendurchmesser n=30<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">75,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">130,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">53,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Betriebsdauer<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">173,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">303,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">294,8<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>F&uuml;r Strukturen, Adapter und Lenkung habe ich g&auml;ngige Faktoren am Gesamtgewicht angesetzt, beim Triebwerk mit Rahmen 1\/10 des Schubs bei den Oberstufen und 1\/20 beim Erststufentriebwerk. Auch dies eher zu hoch als zu gering gegriffen (das Aestus hat z.B. 2\/3 des Schubs des Zweitstufentreibwerks aber nur 42% des Gewichts bei einer gr&ouml;&szlig;eren D&uuml;se. Bei der D&uuml;se habe ich die kleinere mit einem Entspannungsverh&auml;ltnis von 30 gew&auml;hlt. Die spezifischen Impuls jeweils als Mittel von 20 und 7 bar (erste Stufe)\u00a0 10 und 3,3 bar (Oberstufen)<\/p>\n<p>Der Schub betr&auml;gt bei den Oberstufen das Oberstufengewicht + Nutzlast und bei der Erststufe 1,5 x Startgewicht.<\/p>\n<p>Basierend auf einem dV von 1600 m\/s mehr zum Orbit habe ich eine Nutzlast von 130 kg errechnet. Davon ginge nat&uuml;rlich noch die Steuerung in der dritten Stufe ab die hier nicht mit dabei ist. Trotzdem w&auml;re die Nutzlast h&ouml;her als bei der Safir bei in etwa gleicher Startmasse.<\/p>\n<p>Mit NTO sieht es sogar noch etwas besser aus:<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<colgroup span=\"4\" width=\"85\"> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Treibstoff<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">15000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">500,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Davon NTO<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">11808,5<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2361,7<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">393,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Davon RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">4054,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">810,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">135,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Durchmesser HNO3 Tank<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">286,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">167,5<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">92,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Durchmesser RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">239,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">139,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">76,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Wanddicke HNO3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">1,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Wanddicke RP1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,9<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">0,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gewicht Tank HNO3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">791,9<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">105,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">17,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gewicht Tank RP-1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">460,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">61,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">10,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Nutzlast<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">145,0<\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Nutzlasth&uuml;lle<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">50,0<\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<td align=\"LEFT\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Strukturen<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">156,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">20,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Schub:<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">334000,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">44500,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">7600,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Triebwerk<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">1670,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">445,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">76,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Steuerung<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">64,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">12,6<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">4,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Adapter<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">22,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">8,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Trockengewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3165,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">655,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">115,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Startgewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">18165,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3655,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">615,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Gesamtgewicht<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">22630,5<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">4465,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">760,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Spezifischer Impuls<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2672,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3067,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3067,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Geschwindigkeit<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">2904,9<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3417,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">3288,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Brennkammerdurchmesser:<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">37,7<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">23,8<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">9,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">D&uuml;sendurchmesser<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">75,3<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">130,4<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">53,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" height=\"17\">Betriebsdauer<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">180,0<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">310,1<\/td>\n<td align=\"RIGHT\">302,7<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wenn man dann die Strukturfaktoren als konstant annimmt (6,03, 5,77 und 5,51) und dann bei gegebener erster Stufe die Stufenverh&auml;ltnisse optimiert kommt man zu folgender Rakete (nur HNO3\/RP-1):<\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Vollmasse<\/th>\n<th>Leermasse<\/th>\n<th>spez. Impuls<\/th>\n<th>Geschwindigkeit<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>17979,0 kg<\/td>\n<td>2980,1 kg<\/td>\n<td>2577,0 m\/s<\/td>\n<td>2698,7 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4229,9 kg<\/td>\n<td>733,1 kg<\/td>\n<td>2987,0 m\/s<\/td>\n<td>3420,8 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>731,7 kg<\/td>\n<td>132,8 kg<\/td>\n<td>2987,0 m\/s<\/td>\n<td>3280,8 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Gesamtstartmasse: 23107,4 kg<\/p>\n<p>Nutzlast: 166,8 kg = 0,72 Prozent der Startmasse<\/p>\n<p>Das ist etwas besser als beim h&auml;ndischen Ansatz (0,58%).<\/p>\n<p>Eine rein druckgef&ouml;rderte Rakete w&auml;re also machbar. Sofern man sich M&uuml;he gibt sie zu optimieren. Dazu geh&ouml;ren eben kugelf&ouml;rmige Tanks. Bei Zylinderf&ouml;rmigen w&auml;re die Wanddicke am Zylinder doppelt so gro&szlig; und an den Abschlussb&ouml;den noch gr&ouml;&szlig;er, sodass dann rasch das Leergewicht ansteigen w&uuml;rde, zumal das Volumen\/Oberfl&auml;chenverh&auml;ltnis absinkt. So werden heute aber die Tr&auml;ger gebaut (Oberstufen und Satelliten haben oft kugelf&ouml;rmige Tanks). Die einzige Ausnahme war die N-1 (11A52) bei der man zur Gewichtseinsparung alle Tranks in den ersten drei Stufen kugelf&ouml;rmig auslegt. So in etwa nur in klein s&auml;he dann auch die Rakete aus &#8211; wie ein spitzer Kegel.<\/p>\n<p>In der Praxis w&uuml;rde man wohl auf die dritte Stufe in Druckf&ouml;rderung verzichten. Die Brennzeit der beiden unteren ist mit fast 500 s so lange, dass sie eine H&ouml;he erreichen in der sie eine dritte Stufe ohne Freiflugphase absetzen k&ouml;nnen. W&auml;re diese aus festen Treibstoffen, mit einem (ohne gr&ouml;&szlig;ere Probleme) erreichbaren Massenverh&auml;ltnis von 10 zu 1 bei 600 kg Gewicht und einem spezifischen Impuls von 2700 m\/s so w&uuml;rde das die Nutzlast von 130 auf 155 kg steigern &#8211; mehr noch, die Steuerung k&ouml;nnte nun in die zweite Stufe verlagert werden und w&uuml;rde so von den 130 kg wegfallen, sodass die effektive Nutzlast sicher verdoppelt w&auml;re.<\/p>\n<p>Feststoffantriebe sind nun eigentlich technisch nicht so aufwendig. Zumindest wenn sie wir in diesem falle nicht lenkbar sein m&uuml;ssen und auch nicht besonders leicht. Dann reicht ein Geh&auml;use aus glasfaserverst&auml;rktem Kunststoff, eine d&uuml;se aus einem hochtemperaturfesten Metall wie Niob und man braucht eben den Z&uuml;nder und die F&uuml;llung. Die Stabilisierung w&uuml;rde man durch Drallstabilsierung durch die zweite Stufe vor dem Z&uuml;nden erreichen. Nah diesem Regime starteten viele kleine Tr&auml;ger wie Diamant, Black Arrow, Lambda.<\/p>\n<p>Die hohen Strukturmassen, das ist der Preis, gerade bei Oberstufen, wo dieser Faktor klein sein sollte wirkt sich dies stark auf die Nutzlast aus. Interessanterweise ist er nicht so wichtig bei der Erststufe wo man auch das gr&ouml;&szlig;te Kosteneinsparungspotential hat. &Uuml;ber die Konzeption kamen aber Ideen f&uuml;r rein druckgef&ouml;rderte Erststufen trotzdem nie hinaus.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/7d512026dea743aa95dd735a108ae5f4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich mit der Korrektur meines Buchs ganz gut im Zeitplan bin (auf S.360 noch 200+ zu machen) nehme ich mir heute mal ein Thema vor, das ich schon l&auml;ngere Zeit mal anbrechen will, aber weil es eben doch einige Arbeit auch mit FCEA ist bisher vor mir hergeschoben habe. Ich kam wieder drauf als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3978,926,378,925,2501,3473],"class_list":["post-11442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-aestus","tag-black-arrow","tag-delta","tag-diamant","tag-druckforderung","tag-safir","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":454,"today_views":0},"jetpack-related-posts":[{"id":18905,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/08\/29\/raumfahrtgrundlagen-fuer-dummys-aufbau-eines-raketentriebwerks\/","url_meta":{"origin":11442,"position":0},"title":"Raumfahrtgrundlagen f&uuml;r Dummys &#8211; Aufbau eines Raketentriebwerks","author":"Bernd Leitenberger","date":"29.08.2026","format":false,"excerpt":"Der folgende Artikel gilt f\u00fcr eine Rakete mit einem oder mehreren Triebwerken, die mit fl\u00fcssigen Treibstoffen angetrieben werden. Feststofftriebwerke erhalten in dieser Kategorie noch einen eigenen Eintrag. W\u00e4hrend es Raketen mit Pulver als Treibstoff schon seit Jahrhunderten gibt \u2013 sie schafften es sogar in die US\u2011Nationalhymne \u2013 sind mit fl\u00fcssigen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/goddard.jpeg","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18798,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/07\/31\/die-sea-dragon-2\/","url_meta":{"origin":11442,"position":1},"title":"Die Sea-Dragon (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"31.07.2026","format":false,"excerpt":"Im heutigen Teil will ich auf die Rakete eingehen und das Konzept (reine Druckf\u00f6rderung auf heute) transferieren. Das meiste basiert auf dem Dokument Contract NAS8\u20112599 von Aerojet, die das Konzept ausarbeiteten. Es empfiehlt sich, das zu lesen; es ist 550 Seiten lang und sehr detailliert, allerdings auch etwas widerspr\u00fcchlich, so\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/72dfa40b7a4d4506bb84436e9cc1a3c2","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18841,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/08\/19\/raumfahrtgrundlagen-fuer-dummys-die-raketengrundgleichung\/","url_meta":{"origin":11442,"position":2},"title":"Raumfahrtgrundlagen f&uuml;r Dummys \u2013 Die Raketengrundgleichung","author":"Bernd Leitenberger","date":"19.08.2026","format":false,"excerpt":"Im heutigen, zentralen Teil der Grundlagen geht es um die Raketengrundgleichung, nach dem ersten, der die Raketengrundgleichung aufstellte, auch \u201eZiolkowski\u2011Gleichung\u201c genannt. Die Raketengrundgleichung ist verglichen mit anderen Formeln in der Raumfahrt eine recht einfache Gleichung, deren Folgen aber viele bis heute nicht richtig verstanden haben. Die Raketengrundgleichung ist einfach diese:\u2026","rel":"","context":"In &quot;Grundlagen&quot;","block_context":{"text":"Grundlagen","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/grundlagen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/3788de6fc2a4423999a11ac3666576a3","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18802,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/08\/02\/die-sea-dragon-3\/","url_meta":{"origin":11442,"position":3},"title":"Die Sea Dragon (3)","author":"Bernd Leitenberger","date":"02.08.2026","format":false,"excerpt":"Heute geht es weiter mit dem letzten Teil zur Sea Dragon. Teil 1 mit grundlegenden Antworten zu dem Konzept auf eine Frage von Vineyard erschien schon vor einigen Tagen. Der zweite Teil besch\u00e4ftigte sich mit dem Konzept und heute kommt der abschluss - die Diskussion. Teil 2 und dieser findet\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/60817019f25c47b792994597eeba621c","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18805,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/08\/03\/der-big-dumb-booster-heute\/","url_meta":{"origin":11442,"position":4},"title":"Der \u201eBig Dumb Booster\u201c \u2013 heute","author":"Bernd Leitenberger","date":"03.08.2026","format":false,"excerpt":"Bei meiner Recherche zu der Sea Dragon stie\u00df ich auch darauf, dass man dort vorhatte die erste Stufe zu bergen. Das war 1963, also vor mehr als 60 Jahren, 50 Jahren bevor SpaceX damit begann. Als ich dann mehr lies und auf das Voll- \/ Brennschlussmasseverh\u00e4ltnis stie\u00df, dachte ich mir\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/79be0b46338148b2905583af6d5eae1f","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18940,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/09\/10\/raumfahrtgrundlagen-fuer-dummys-feststofftriebwerke\/","url_meta":{"origin":11442,"position":5},"title":"Raumfahrtgrundlagen f&uuml;r Dummys \u2013 Feststofftriebwerke","author":"Bernd Leitenberger","date":"10.09.2026","format":false,"excerpt":"Ich habe mich schon eingehend mit Fl\u00fcssigkeitstriebwerken besch\u00e4ftigt. Da in Feststofftriebwerken etwas anders l\u00e4uft, bekommen sie einen eigenen Artikel. Aber zuerst, auch wenn es nicht zur Physik geh\u00f6rt, etwas Geschichte. Die Entwicklung von Feststofftriebwerken Feststofftriebwerke waren die ersten Raketen und lange Zeit \u2013 bis vor rund 100\u202fJahren \u2013 auch die\u2026","rel":"","context":"In &quot;Grundlagen&quot;","block_context":{"text":"Grundlagen","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/grundlagen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4a79db89632440ae95f32f08b862c02a","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11442"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11442\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}