{"id":11544,"date":"2016-03-15T17:07:19","date_gmt":"2016-03-15T16:07:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=11544"},"modified":"2016-03-15T17:09:22","modified_gmt":"2016-03-15T16:09:22","slug":"swing-by-bahnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/03\/15\/swing-by-bahnen\/","title":{"rendered":"Swing-By Bahnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Normal\">Die letzten Tage habe ich weiter an meinem Programm f&uuml;r Raumfahrtberechnungen gearbeitet. Da es so gut mit den hyperbolischen Bahnen und Ionentriebwerken geklappt hat, habe ich mich nun an einem Punkt versucht, den ich schon lange angehen wollte: Swing-By Bahnen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"\/img\/swingby1.png\" alt=\"Abbildung 1\" width=\"700\" height=\"750\" \/><\/p>\n<p class=\"Normal\">Swing-By Bahnen sind mathematisch relativ schwierig. Die ersten wurden Anfang der Sechziger Jahre von Michael A. <u><a href=\"http:\/\/www.gravityassist.com\/articles.htm\"> <span class=\"tm5\">Minovitch<\/span><\/a><\/u> am JPL auf einer IBM 7030 \u201eStretch\u201c, dem damals leistungsf&auml;higsten Computer gerechnet. Sie sind ein typisches \u201eDreik&ouml;rperproblem\u201c, das nicht geschlossen mathematisch l&ouml;sbar ist, sondern nur numerisch. Anders ausgedr&uuml;ckt: Es gibt f&uuml;r Swing-By Man&ouml;ver einige einfache Gleichungen mit denen man die Abweichung des Minimalabstandes, die Maximalgeschwindigkeit berechnen kann, aber keine, in der man die neuen Bahnparameter berechnen kann. Daf&uuml;r braucht man eine Simulation.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Erstaunlicherweise ging das recht gut, nachdem ich schon eine Zweik&ouml;rpersimulation hatte, kam eigentlich nur noch der Planet hinzu. Um den zu treffen, habe ich mir den einfachsten L&ouml;sungsansatz genommen: Erst in einer normalen Berechnung die Reisezeit dorthin bestimmen, dann die Anfangsposition von der Endposition um den Winkel verschieben, den der Planet braucht, um dorthin zu kommen. Mein Modell ist dahin gehend vereinfacht, dass ich auf die Z-Komponente verzichte und sich die Planeten auf korrekten Kreisbahnen bewegen. Da ich nur mit Bewegungsvektoren und Geschwindigkeitsvektoren arbeite, w&auml;re es ein leichtes das ganze auf \u201ekorrekt\u201c zu trimmen, nur braucht man dann um den Punkt zu treffen wo sich Sonde und Planet begegnen, auch wirklich die echten Koordinaten im Raum. Die kann man zwar inzwischen bei der NASA nachfragen, aber das war mir dann doch f&uuml;r jede Simulation zu umst&auml;ndlich und in der Zukunft berechnete Daten die sogenannten <u> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ephemeriden\"><span class=\"tm5\">emphemeriden<\/span><\/a><\/u> habe ich nicht und wollte ich auch nicht einbauen. Viel Arbeit habe ich dann noch in die Protokollierung statistischer werte gesteckt und deren Ausgabe.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Ich will heute mal ein paar Ergebnisse vorstellen. Da zig Bahnen m&ouml;glich sind, habe ich mich mal f&uuml;r die Demonstration auf einige feste Konstanten geeinigt. Wir fliegen von der Erde (150 Mill. Km Entfernung) zu Jupiter (778 Mill. Km Entfernung) mit einer solaren Anfangsgeschwindigkeit von 38700 m\/s. Das w&uuml;rde, wenn man Jupiter nicht erreicht, eine Ellipse mit einem Aphel von 825 Mill. Km ergeben. Die Startgeschwindigkeit aus einer 186 km hohen Parkbahn l&auml;ge bei 14203,2 m\/s. Dies w&auml;re die Geschwindigkeit die eine Rakete erreichen m&uuml;sste.<\/p>\n<p class=\"Normal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"\/img\/swingby2.png\" alt=\"Abbildung 2\" width=\"700\" height=\"750\" \/>Swing-By funktioniert eigentlich sehr einfach:<\/p>\n<p class=\"Normal\">Man kann es zuerst planetozentrisch sehen, also wenn man den Planeten ins Zentrum des Koordinatensystems stellt oder von dort aus alle Positionen notiert.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Die Raumsonde n&auml;hert sich dem Planeten und wird durch die Schwerkraft beschleunigt. Er zieht sie an und verschiebt so den Punkt, wo sie ihn passieren w&uuml;rde. Das kann soweit gehen, dass sie mit ihm kollidiert. Passiert das nicht, so entschwindet sie wieder: die Ausgangsbahn ist spiegelbildlich zur Eingangsbahn. Sie verl&auml;sst ihn mit derselben Geschwindigkeit mit der sie kam, und einer Position, die rotationssymmetrisch zur Anfangsposition ist.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Von der Sonne aus ist es komplizierter. N&auml;hert sich die Sonde in der Bewegungsrichtung des Planeten, d.h von &#8222;hinten&#8220;, so addieren sich die Geschwindigkeiten der Sonde und des Planeten. Sie wird beschleunigt. Da der Planet aber sich weiter bewegt w&auml;hrend sich die Sonde n&auml;hert und sie zu sich anzieht, also ihren Bewegungsvektor dreht, wird der Ausgangsvektor nicht dem Eingangsvektor entsprechen. Solche Bahnen erh&ouml;hen die momentane Geschwindigkeit um die Sonne. Bei allen Planeten entspricht dies einer Erh&ouml;hung des Aphels, bis hin zu einer Hyperbel (das Aphel wird dann negativ). Umgekehrt: wenn man sich dem Planeten von vorne n&auml;hert also einer Position, die er erst noch erreichen muss, subtrahieren sich die Geschwindigkeiten und die Sonde wird abgebremst. Das Perihel sinkt ab. In der Praxis wird das noch etwas komplizierter durch die Anziehung des Planeten, so kann man bei entsprechender Geometrie beide Bahnpunkte Perihel und Aphel gleichzeitig ver&auml;ndern.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Das Ganze klingt kompliziert und ist es auch. Es gibt aber ein anschauliches Beispiel auf dem t&auml;glichen Leben: beim Tennis entspricht ein kr&auml;ftiger Schlag auf den Ball dem ersten Fall &#8211; der Ball wird beschleunigt. Ein \u201cLob\u201c dagegen der Abbremsung &#8211; der Ball \u201etopft\u201c ab.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Nun ein paar Erkenntnisse. Das erste war f&uuml;r mich die Suche nach einer m&ouml;glichst nahen Vorbeiflugdistanz ohne das die Sonde auf dem Planeten zerschellt. Ich erhoffte mir dadurch die schnellste Bahn nach au&szlig;en. Doch dem war nicht so. Derartige Bahnen ergeben bei niedrigen Ann&auml;herungsgeschwindigkeit komischerweise kaum eine Geschwindigkeits&auml;nderung, aber eine rapide Bahndrehung. Bild 1 und 2 zeigen das. Bei Bild 1 n&auml;hert sich die Sonde bis auf 959 km der Wolkenobergrenze von Jupiter und zwar von hinten. Sie wird beschleunigt und die neue Bahn ist nun tangential zur Jupiterbahn. Da sie aber schneller ist verl&auml;sst sie so das Sonnensystem. De Fakto wurde die Bahn um einen Winkel von 90 Grad umgelenkt. Saturn (in 1427 Mill. km Entfernung) w&uuml;rde die Sonde 4 Jahre 327 Tage nach dem Start erreichen &#8211; ziemlich lange. Voyager 2 brauchte 4 Jahre daf&uuml;r und Voyager 1 schaffte es in 3 Jahren 60 Tagen. Wenn man sich nun gegen die Bewegungsrichtung dem Planeten n&auml;hert, dann resultiert Abbildung 2: Hier n&auml;hert sich die Sonde bis auf 1593 km, aber nun gegen die Bewegungsrichtung. Wieder ist das Ergebnis eine Bahn, die anf&auml;nglich tangential zur Jupiterbahn ist, jedoch nun nach innen gekr&uuml;mmt. Die t&uuml;rkise Ellipse gibt hier die Erdbahn an, allerdings nicht in der korrekten Position. Es resultiert eine Ellipse, deren Perihel nun von 150 auf 671 Millionen km angehoben wurde und deren Aphel in 5270 Millionen km Entfernung liegt. Bedeutender ist, das die Bahn um 180 Grad gedreht wurde &#8211; vorher war das Perihel links, das Aphel rechts, nun ist es umgekehrt. Saturn wird so noch passiert, aber erst nach fast 7 Jahren, das hei&szlig;t um in das &auml;u&szlig;ere Sonnensystem zu gelangen sind beide Bahnen nicht zu gebrauchen.<\/p>\n<p class=\"Normal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"\/img\/swingby3.png\" alt=\"Abbildung 3\" width=\"700\" height=\"750\" \/>Ist der Abstand nicht so hoch, so kr&uuml;mmt der Planet die Bahn weniger, beschleunigt sie aber st&auml;rker. Bei Bahnen die nach au&szlig;en f&uuml;hren, wird der Umlenkwinkel kleiner, daf&uuml;r werden die Bahnen immer hyperbolischer bzw. extrentrische Ellipsen. Nach au&szlig;en hin gibt es einen sehr weiten Bereich wo die Reisedauer praktisch konstant ist. Zwischen 560.000 und 672.000 km Entfernung wird z.B. Der Saturn nach 1624 Tagen erreicht. Das sind knapp Viereinhalb Jahre. Der Punkt ist aber abh&auml;ngig von der Distanz des Planeten. Bei Neptunentfernung f&uuml;hrt eine Ann&auml;herung von 560.000 auf 163.000 km zu einer Reduktion der Reisedauer von 5400 auf 4966 Tagen.<\/p>\n<p class=\"Normal\">An der Grafik ist das dran zu sehen, dass sie zuerst noch fast parallel zu Jupiter folgt, dann aber abbiegt. Passiert man Jupiter nun gegen die Bewegungsrichtung, so wird man so stark abbremst. Je nach Anfangsgeschwindigkeit und Geometrie erh&auml;lt man unterschiedliche Ellipsen. Immer m&ouml;glich sind Ellipsen wie im Beispiel 4: Die rote Endbahn (die cyane ist dieselbe, nur nicht gedreht) verl&auml;uft nun zwischen Jupiter und Saturn mit einem Perihel von 319 Mill. km und einem Aphel von 1020 Mill. km. Startet man mit h&ouml;herer Geschwindigkeit, so ist auch der Geschwindigkeitsgewinn h&ouml;her. Addiere ich 1000 m\/s zu meiner Startgeschwindigkeit (39700 m\/s entsprechend 14854 m\/s (ungef&auml;hr Voyager 1 Startgeschwindigkeit) von der Erde aus) so sind die Effekte dramatisch. Abbildung 5 zeigt ein Beispiel, das man auch als \u201eSturz in die Sonne\u201c kennt. Wenn ich mich mit dieser Geschwindigkeit bis auf 956.000 km gegen Jupiters Richtung bewege, so wird man so abbremst, dass das Perihel auf 11,5 Millionen km Entfernung rutscht. Bei h&ouml;heren Geschwindigkeiten kann es noch niedriger liegen und rutscht es unter 0,7 Millionen km, so hat man den Sonnenrand erreicht. Schon bei 11,5 Millionen km ist der Gewinn deutlich: W&uuml;rde man von der Erdbahn aus eine 11,5 x 150 Millionen km anstreben, so muss man um 18 km\/s abbremsen &#8211; das entspricht 21,7 km von der Erde aus. Der Umweg &uuml;ber Jupiter hat also 7 km\/s eingespart.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Vor allem aber beschleunigt die zus&auml;tzliche Geschwindigkeit die Reise nach au&szlig;en betr&auml;chtlich. Passiert man nun Jupiter in 680.000 km Entfernung, so ist man nach 1152 Tagen bei Saturn &#8211; fast eineinhalb Jahre fr&uuml;her. Neptun kann man nach 2657 Tagen erreichen &#8211; wenn man sich bis auf 25.265 km n&auml;hert. Bleibt man au&szlig;erhalb des Ringsystems (226.000 km) so dauert es noch 3313 Tage &#8211; das sind rund 9 Jahre, verglichen mit 12 die Voyager 2 brauchte. Zuletzt habe ich noch etwas simuliert wo ich die Daten habe: Voyager 1. Die Bahndaten findet man bei der <u> <a href=\"http:\/\/voyager.jpl.nasa.gov\/science\/hyperbolic.html\"><span class=\"tm5\">NASA<\/span><\/a><\/u>. Die Ausgabe meines Programmes findet man unten. Die Sonde sollte nach 3 Jahren 46 Tagen bei Saturn ankommen. Voyager 1 wurde gestartet am 5.9.1977. 3 Jahre und 46 Tage sp&auml;ter ist der 20.10.1980. In der Realit&auml;t passierte Voyager 1 Saturn am 12.11.980 &#8211; das ist 22 Tage sp&auml;ter. Aber Voyager hat auch w&auml;hrend der Reise mehrmals den Kurs korrigiert. Die Differenz gibt es schon bei Jupiter, den man nach den NASA Bahndaten schon am 18.2. passieren sollte. Ich vermute die Bahndaten beziehen sich auf den 8.9.1977, als die Sonde schon 3 Tage unterwegs war. Wenn ich die Geschwindigkeit etwas reduziere, sodass sie am 5.3.1979 Jupiter erreicht, so komme ich auf eine Reisezeit von 3 Jahren 78 Tagen oder den 21.11.1980 als Passagedatum,<\/p>\n<p class=\"Normal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"\/img\/swingby5.png\" alt=\"Abbildung 5\" width=\"700\" height=\"750\" \/>Die Grafik dazu findet Ihr unten.<\/p>\n<p class=\"Normal\">Zuletzt noch das reizvollste Thema des Ganzen: Man z&uuml;ndet einen Antrieb wenn man den planetenn&auml;chsten Punkt passiert hat. So was kann man nutzen um in den Orbit abzubremsen. Man kann allerdings auch so beschleunigen. Der Gewinn in beide Richtungen ist um so st&auml;rker, je h&ouml;her die Geschwindigkeit vorher war. Ich habe obige Daten von Voyager 1 nochmals genommen und die Sonde bis auf 12000 km an Jupiter herangef&uuml;hrt. So w&uuml;rde sie in 8 Jahren, 314 Tagen nach dem Start Neptun erreichen (ohne Saturnvorbeiflug). Wenn man in 13.000 km Entfernung 1000 m\/s hinzuaddiert, z.B. durch einen kleinen Feststoffantrieb, so sinkt das Perijovium nur um 22 km ab, aber man ist in 5<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Jahren bei Neptun.<\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\"><strong>Urspr&uuml;ngliche Bahn ohne Swing-By<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Bahn ist eine Ellipse<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Perihel\/Perig&auml;um: 150,800 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Aphel\/Apog&auml;um: 1340,342 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Gro&szlig;e Halbachse: 745,571 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Kleine Halbachse: 449,581 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Winkel: 54,8 Grad<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\"><strong>Nach der Passage:<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Bahn ist eine Hyperbel<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Perihel\/Perig&auml;um: 760,571 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Aphel\/Apogaeum: -1865,254 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Gro&szlig;e Halbachse: -552,341 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Minimalentfernung bei Simulationsende: 150,800 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Maximalentfernung bei Simulationsende: 1433,501 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">X-Komponente bei Simulationsende: 1350,731 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Y-Komponente bei Simulationsende: -480,057 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">X-Komponente Geschwindigkeit: 10868,8 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Y-Komponente Geschwindigkeit: -17533,2 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"\/img\/voager1sim.png\" alt=\"Voyager 1 Simulation\" width=\"700\" height=\"750\" \/>Kreisbahngeschwindigkeit 9623,3 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Kreisbahngeschwindigkeit X-Komponente: 3222,7 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Kreisbahngeschwindigkeit Y-Komponente: 9067,7 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">X-Komponente Differenz Kreisbahn: -7646,1 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Y-Komponente Differenz Kreisbahn: -8465,5 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Geschwindigkeitsdifferenz Kreisbahn: 11407,4 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Geschwindigkeit bei Simulationsende: 20628,7 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Winkel: 109,6 Grad<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\"><strong>Simulationseinstellungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Maximale Simulationsdauer: 5 J 175 d <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Simulationsdauer 3 J 46 d <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Schrittweite: 100 s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Vorgabe Maximalentfernung: 1433,5 Mill. km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Minimaldistanz Ann&auml;herung: 278.001,3 km<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Differenz zur Fluchtgeschwindigkeit: -2.353,5 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Maximalgeschwindigkeit bei der Ann&auml;herung: 35.882,1 m\/s<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm6\">Einflusssph&auml;re: 24.050.000 km<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/d007926e801f402a8359540e87daf950\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten Tage habe ich weiter an meinem Programm f&uuml;r Raumfahrtberechnungen gearbeitet. Da es so gut mit den hyperbolischen Bahnen und Ionentriebwerken geklappt hat, habe ich mich nun an einem Punkt versucht, den ich schon lange angehen wollte: Swing-By Bahnen.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[279,1083],"class_list":["post-11544","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-swing-by","tag-voyager","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":298,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18630,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/08\/am-weitesten-von-der-erde-entfernt\/","url_meta":{"origin":11544,"position":0},"title":"Am weitesten von der Erde entfernt &#8230;","author":"Bernd Leitenberger","date":"8. April 2026","format":false,"excerpt":"Seit gestern ist die Orion wieder auf dem Weg zur\u00fcck zur Erde. Wieder kam in \"Heute\" und den Tagesthemen als gaaaaaanz wichtige Sache, das die Mission weiter weg war als bisher jede andere Mission. Rund 6000 km mehr als bei Apollo 13 oder 1,5 % der Maximaldistanz. Das die Leute\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/1e3b293e46514c4290683dcabb375461","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18542,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/25\/mush-schleuder-auf-dem-mond\/","url_meta":{"origin":11544,"position":1},"title":"Musks &#8222;Schleuder&#8220; auf dem Mond","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. Februar 2026","format":false,"excerpt":"Da k\u00fcndigt Jeff Bezos am 31.1.2026 an, das Blue Origin den Suborbitaltourismus f\u00fcr mindestens zwei Jahre einstellen will, um sich ganz auf den Blue Moon Mondlander zu konzentrieren. Und kaum ist das gesackt, will nun Elon Musk dann gleich eine ganze Stadt auf dem Mond bauen. (9.2.2026). Zufall? Anstatt das\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/64ef0834094b4d9b9af02f70b7ad22f7","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18634,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/11\/wie-kommt-galileo-zu-jupiter\/","url_meta":{"origin":11544,"position":2},"title":"Wie kommt Galileo zu Jupiter?","author":"Bernd Leitenberger","date":"11. April 2026","format":false,"excerpt":"Inzwischen habe ich beim Schreiben des Buchs \u00fcber die Raumsonde Galileo die Computer hinter mir gelassen und bin gerade beim Durcharbeiten der wechselvollen Geschichte der Mission. Damit wir alle auf dem gleichen Stand sind, mal hier eine kleine Zusammenfassung, wie Galileo zum Jupiter kommen sollte: Bei Projektbeginn war ein Start\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/67742b596a42421d95a9f5f4ec0d8b69","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18637,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/14\/galileo-galilei\/","url_meta":{"origin":11544,"position":3},"title":"Galileo Galilei","author":"Bernd Leitenberger","date":"14. April 2026","format":false,"excerpt":"Auch heute wieder ein kleiner Ausschnitt aus dem aktuellen Manuskript an dem ich arbeite. Als ich an ihm arbeitete, fielen mir die Paralellen zur heutigen Trumpregierung auf und ich habe meinen Text unten noch um einen Absatz \u00fcber heute erg\u00e4nzt, der im Buch fehlt und dort auch nicht erscheint, es\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/e4f9253ed58c476b8b2cfc206b9a6fb5","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18605,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/13\/artemis-berechnungen\/","url_meta":{"origin":11544,"position":4},"title":"Artemis-Berechnungen","author":"Bernd Leitenberger","date":"13. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gibt es im Artemisprogramm Neuigkeiten. Da wurde zuerst eine neue Erdorbitmission zur Erprobung der Lander eingeschoben, Artemis III wird also nicht auf dem Mond landen. Die zweite Neuerung war das die Oberstufe EUS wegf\u00e4llt. Zuerst mal dazu. Ein Bericht des OMG, so eine Art\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/8003982d62154aaf9914aedb1248c232","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18627,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/05\/artemis-ii\/","url_meta":{"origin":11544,"position":5},"title":"Artemis II","author":"Bernd Leitenberger","date":"5. April 2026","format":false,"excerpt":"Seit gestern ist nun die Artemis II Mission auf dem Mond, wenige Tage zuvor hat NASA Administrator Isaac Jaredmann neue Pl\u00e4ne ank\u00fcndigt. Zeit mal was dazu zu schreiben. Ich fange aber mit was an was zusammenh\u00e4ngt: Die Verseichtung. Keine Ahnung ob es den Begriff schon gibt, ich beschreibe damit das\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/9a9d83018f8447148efa0d8328798e18","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11544"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11544\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}