{"id":11577,"date":"2016-03-25T10:10:09","date_gmt":"2016-03-25T09:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=11577"},"modified":"2016-03-25T10:10:09","modified_gmt":"2016-03-25T09:10:09","slug":"der-englische-langbogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/03\/25\/der-englische-langbogen\/","title":{"rendered":"Der englische Langbogen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tm6 Normal\">Auf das Thema bin ich gekommen, nachdem ich mir einige Dokumentationen zum Mittelalter gesehen habe. ZDF Info &uuml;bertr&auml;gt einige von der BBC zu dieser Zeit und darunter auch eine dreiteilige &uuml;ber den Hundertj&auml;hrigen Krieg zwischen England und Frankreich. Da geht es nat&uuml;rlich auch um die Schlachten und die ber&uuml;hmteste dieser ist die von Azincourt, die ja durch Shakespeare, aber auch zahlreichen neuen Darstellungen als epochaler Sieg des englischen Langbogens gilt. Ich erfuhr aber, dass dieser durchaus nicht nur erfolgreich im Hundertj&auml;hrigen Krieg eingesetzt wurde. Es gab einige Siege, aber auch etliche Niederlagen. Ich nehme das einmal zum Anlass, diese Mythen zu untersuchen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Fangen wir mit der Geschichte des Bogens in Schlachten an. Sicherlich ist der Bogen eine der &auml;ltesten Waffen. F&uuml;r die Jagd wurde er schon in der Jungsteinzeit eingesetzt. Soweit wir wissen, spielte er in den bekannten Schlachten nur eine geringe Rolle. Bogensch&uuml;tzen gab es in vielen Heeren, doch meistens als Hilfstruppen oder um eine Schlacht zu er&ouml;ffnen. Der Grund ist relativ einfach. Ein Bogensch&uuml;tze hat zwar einen Reichweitenvorteil. Doch wenn der Gegner die Distanz zum Bogensch&uuml;tzen &uuml;berbr&uuml;ckt hat, ist dieser im Nachteil. Er kann keine schwere R&uuml;stung tragen, die ihn beim Abschuss behindern w&uuml;rde und er hat dann meistens nicht die Zeit den Bogen abzulegen und einen Schild oder ein Schwert anzulegen. Bogensch&uuml;tzen etablierten sich daher in zwei Bereichen: Entweder sie waren sehr mobil, sodass sie dem Gegner wieder entkommen konnten: So waren die Streitwagen mit Bogensch&uuml;tzen best&uuml;ckt und Bogensch&uuml;tzen waren als Reiter sehr erfolgreich. So die Hunnen oder Skythen. Bei beiden dominierten die Kompositbogen, die aus verschiedenen Materialen bestanden und viel st&auml;rker gedehnt werden konnten, als B&ouml;gen aus Holz (h&ouml;here Spannkraft) und die trotzdem k&uuml;rzer waren (Vorteil, wenn man auf einem Pferd sitzt und ein Bogen nur bis zur H&uuml;fte reichen darf).. Der bogen wurde auch mit Erfolg eingesetzt, um von einer befestigten Stelle aus den Gegner zu beschie&szlig;en. Hier kam dieser nicht an den Bogensch&uuml;tzen heran.<!--more--><\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Schaut man sich die klassischen Schlachten der Antike an, so basierten diese darauf, dass man eine Schlachtordnung einhielt, in der jeder Soldat seinen Nachbarn mitsch&uuml;tzte, so bei der Phalanx aber auch der etwas flexibleren Manipeltaktik der R&ouml;mer. Dazu hatten die Soldaten einen gro&szlig;en Schild, der sie auch vor einem Pfeilhagel sch&uuml;tzte, die R&ouml;mer entwickelten sogar eine Formation, in der sie rundum gesch&uuml;tzt waren &#8211; die Schildkr&ouml;te und ihre Schilde waren &uuml;berdimensional gro&szlig;. So verwundert es nicht, dass der Pfeilhagel vieler persischer Soldaten Leonidas mit nur 300 Spartanern nicht besiegen konnte. er musste sich zwar schlussendlich geschlagen geben, blockierte den Thermophilen Pass aber lange genug, um dem restlichen Heer die Flucht und Neuformation zu erm&ouml;glichen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Im Mittelalter wechselten die Taktiken, auch bedingt durch ein neues System: Anstatt einer einberufenen Armee oder S&ouml;ldnern waren nun Ritter einem Herrscher verpflichtet und diese waren verm&ouml;gend. Sie achteten auf einen maximalen pers&ouml;nlichen Schutz und Sicherheit. Sie konnten sich auf Pferde leisten &#8211; Reiterei gab es schon vorher doch mit Ausnahme einiger &#8222;Reiterv&ouml;lker&#8220; spielte sich nur eine kleine Rolle. Das r&ouml;mische Heer bestand z.\u00a0B. fast nur aus Fu&szlig;soldaten. Nur 10% waren Reiter. Wie sehen aber einen Trend, den es schon immer gab: Die R&uuml;stungen wurden immer besser. Das setzte sich auch im Mittelalter fort. Als der Hundertj&auml;hrige Krieg begann, war man schon im Hochmittelalter angekommen. Damals warne die Ritter schon in individuell angefertigten R&uuml;stungen, die praktisch jeden K&ouml;rperteil sch&uuml;tzten. Diese R&uuml;stungen konnten nicht von konventionellen Pfeilen durchschlagen werden. Das zeigten Beschussversuche wie auch historische &Uuml;berlieferungen. So wird von Richard L&ouml;wenherz Kreuzzug berichtet, dass die Soldaten Saladins, nachdem sie die R&uuml;stungen nicht durchschlagen konnten, sich darauf spezialisieren die wenigen Augenblicke ausnutzen wenn ein empfindliches K&ouml;rperteil frei war, um zu schie&szlig;en. Die R&uuml;stungen hatten offene Stellen bei den Gelenken, und wenn ein Ritter den Arm hob, konnte er in der Achselh&ouml;hle getroffen werden. So verliefen mittelalterliche Schlachten anders, als gerne darstellt. Auch Schwerter konnten die R&uuml;stungen nicht durchdringen. Stattdessen haute man gegenseitig auf die Schilde, oder wenn es m&ouml;glich war, auf die R&uuml;stung, bis einer ins Straucheln geriet oder ihm die Kondition ausging. So wurden die Schwerter immer l&auml;nger und schwerer um den n&ouml;tigen Impuls aufzubringen, um den Gegner ins Wanken zu bringen. Dann &ouml;ffnete man eine Pulsader in der Kniekehle oder Achsel mit einem Dolch und der Ritter verblutete. Aufgrund des Schutzes zogen auch Waffen ein, die mehr Impuls aufbrachten, auch wenn sie als Abwehrwaffen kaum geeignet waren, wie Streit&auml;xte oder Morgensterne\/Kriegshammer.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Weniger gut gesch&uuml;tzt war das Fu&szlig;volk. Es hatte schon allein wegen der Beweglichkeit meist nur Kettenhemde. Diese konnten von Pfeilen durchschlagen werden. Beim Kreuzzug sch&uuml;tzte Richard dieses durch dicke Filzschichten &#8211; die hielten die Pfeile ab, aber daf&uuml;r starben die Soldaten dann an Hitzschlag. Verwundbar waren auch die Pferde, die sp&auml;ter auch eine R&uuml;stung bekamen, denn ohne Pferd war ein Ritter zu unbeweglich, weil die R&uuml;stung zu schwer war. Bedrohlich f&uuml;r die Ritter dieser Zeit waren daher weniger die Bogensch&uuml;tzen, sondern die Armbrustsch&uuml;tzen (auch Richard II wurde von einem get&ouml;tet). Eine Armbrust hatte eine viel h&ouml;here Spannkraft und die Bolzen waren leichter und hatten eine Spitze mit kleinerem Querschnitt das konzentrierte die Energie auf weniger Fl&auml;che.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Kommen wir zur Schlacht von Azincourt. Allgemein gibt es einige Mythen &uuml;ber die Schlacht. So die, das wenige Engl&auml;nder viel mehr Franzosen besiegt haben. Dann die das es ein Kampf der Bauern (englische Bogensch&uuml;tzen) gegen den Adel (franz&ouml;sische ritter) war und eben den Mythos, dass die Engl&auml;nder durch eine bessere Taktik siegten. Mir stellten sich schon vorher Fragen: Wenn die Taktik so erfolgreich ist, warum wurde sie w&auml;hrend des ganzen Mittelalters nicht angewandt und warum verloren die Engl&auml;nder dann den Krieg?<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Nun wir wissen einiges &uuml;ber die Taktik, aber Mythen gibt es immer noch. So in diesem <u><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13681469.html\"><span class=\"tm7\">Spiegel Artikel<\/span><\/a><\/u> von 1993. er enth&auml;lt neben falschen Angaben (Zugkraft in Kilogramm anstatt englischen Pfund) auch falsche Zahlen. Aber gehen wir mal &uuml;ber zu dem, was heute gesichert ist. Die Taktik beim massiven Einsatz von Bogensch&uuml;tzen bestand darin, in kurzer Zeit m&ouml;glichst viele Pfeile auf das gegnerische Heer abzufeuern. Man zielte nicht auf den einzelnen Soldaten, sondern deckte die Fl&auml;che mit Pfeilen ein. Die Opferzahlen sollten so erh&ouml;ht werden, der Gegner demoralisiert oder noch besser er bricht den Angriff ab. Das Training, das nach einem Gesetz vorgeschrieben war, d&uuml;rfte wohl dazu dienen die Kondition zu erh&ouml;hen und die Frequenz der Sch&uuml;sse zu erh&ouml;hen nicht genau zu zielen. Ein englischer Langbogen hatte eine Zugkraft von bis zu 80 Pfund (heute &uuml;blich sind 40 Pfund f&uuml;r Sportbogen f&uuml;r Trainierte) und trotzdem musste man um das Salven-Modell umzusetzen 6 Sch&uuml;sse pro Minute abfeuern. Der Zeitfaktor war kritisch, denn hatte der Gegner die Distanz zu den Bogensch&uuml;tzen &uuml;berwunden, so waren diese weitestgehend wehrlos und konnten niedergemacht werden. Die Taktik, die im Hundertj&auml;hrigen Krieg mal erfolgreich war, mal nicht wurde kurz vorher von den Engl&auml;ndern bei der Niederschlagung der Rebellion von William Wallace (&#8222;Braveheart&#8220;) eingesetzt: Man sch&uuml;tzte die Bogensch&uuml;tzen durch Ritter, die die vorderste Linie bildeten und so wichen die Bogensch&uuml;tzen nicht zur&uuml;ck, nachdem der Gegner n&auml;herkam.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Erstmals war sie erfolgreich bei der Schlacht von Cr\u00e9cy. Dort beginn das franz&ouml;sische Heer einen taktischen Fehler. Man wartete nicht, bis der Tross mit den Schutzw&auml;llen angekommen war, sondern ging direkt zum Angriff &uuml;ber. Schutzw&auml;lle wurden mitgef&uuml;hrt, weil Armbrustsch&uuml;tzen zwar die R&uuml;stung durchschlagen konnten, aber sie lange brauchten, um die Armbrust zu spannen. Das taten sie hinter mobilen Schilden. Die Franzosen er&ouml;ffneten nun das Treffen mit dem Armbrustsch&uuml;tzen, eine klassische Taktik, doch diese konnten nicht auf Schussentfernung herankommen und wurden vorher im Pfeilhagel niedergemacht. Zudem hatte es geregnet, das weichte die Compositb&ouml;gen der Armbr&uuml;ste auf, auch ein Grund, warum der Kompositbogen sich in Mitteleuropa nie durchsetzte. Sie waren bald nutzlos. Danach griffen die Ritter an doch z&ouml;gerlich in drei Wellen. Zusammen mit dem schlammigen Grund kamen sie zu langsam voran und nur wenige konnten die britische Linie erreichen. H&auml;tte man mit einer Welle angegriffen, h&auml;tte es auch Verluste gegeben, doch viele w&auml;ren bei den Briten angekommen und der Beschuss h&auml;tte aufgeh&ouml;rt und das Fu&szlig;volk h&auml;tte nachr&uuml;cken k&ouml;nnen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Bei Poitiers\u00a0hatten die Engl&auml;nder wieder einen Sieg, beg&uuml;nstigt durch die Geografie, die verhinderte, dass das franz&ouml;sische Heer auf breiter Front angreifen konnte. Trotzdem gelang es der franz&ouml;sischen Armee, die Frontlinie der Engl&auml;nder zu erreichen. Die von der Seite hereinpreschende britische Kavallerie konnte ein Debakel verhindern. In diesem Sinne waren also nicht die Bogensch&uuml;tzen siegreich, sondern die klassischen Ritter, die die Schlachtlinie umgingen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Sp&auml;ter waren die englischen Langbogen durchaus nicht so erfolgreich. In der Schlacht von La Brossini\u00e8re schlug ein zahlenm&auml;&szlig;ig kleineres Heer die englische Streitkraft vernichtend. Es zeigte sich, dass er nur effektiv war, wenn geografisch das Gel&auml;nde mitspielte oder der Gegner entscheidende Fehler machte. In der dritten Phase des Hundertj&auml;hrigen Krieges vermieden die Franzosen die Fehler und oft genug &uuml;berrannte die Kavallerie nur die Bogensch&uuml;tzen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Aber kommen wir zu Azincourt und wie die Taktik war. Bis vor einigen Jahren war man der &Uuml;berzeugung, dass die Bogensch&uuml;tzen eine enorme Reichweite hatten und ein zahlenm&auml;&szlig;ig weitaus gr&ouml;&szlig;eres franz&ouml;sisches Heer schlugen, 15.000, 24.000 und 40.000 Franzosen wurden genannt. Inzwischen wei&szlig; man durch Besoldungslisten, dass beide Heere gleich gro&szlig; waren, etwa 9000 Mann nur auf franz&ouml;sischer Seite 3000 Bogensch&uuml;tzen und auf englischer 6000.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Die gro&szlig;e Reichweite wurde durch die Entdeckung von Langb&ouml;gen in einem Schiff prognostiziert. Sie hatten eine Zugkraft von 80 Pfund, rund 36\u00a0kg. Etwa doppelt so viel, wie heutige Sportbogen f&uuml;r trainierte Amateure. Ein Pfeil verlie&szlig; in Versuchen die B&ouml;gen mit 160 bis 200\u00a0km\/h. Im Vakuum ergibt sich daraus eine Reichweite von 140 bis 220\u00a0m. Doch schon die gro&szlig;e Schwankung zeigt das Problem. Ein Zuggewicht von 36\u00a0kg bedeutet man muss so viel Kraft aufwenden, wie wenn man 36\u00a0kg mit einem Arm anhebt.\u00a0Das muss man auch kurz halten, um die Schwingung abklingen zu lassen, damit der Pfeil stabil fliegt. Das macht man einmal bei einem gezielten Schuss, doch nicht bei der Salventaktik die die Engl&auml;nder betrieben. Jeder Sch&uuml;tze schoss dort pro Minute 6 Pfeile ab, die durch die Zahl bewirken sollten, das die meisten Gegner getroffen wurden. Heute geht man von einer durchschnittlichen Abschussgeschwindigkeit von 130 bis 140\u00a0km\/h und einer Reichweite von 80 bis 90 m aus. Es gab zwar auch Pfeile mit d&uuml;nneren Spitzen, die schwere R&uuml;stungen durchdringen konnten, doch die kamen beim Direktbeschu&szlig; zum Einsatz und wurden nicht auf den Schlachtfeldern gefunden. Die normalen Spitzen waren bei Salven gef&auml;hrlich f&uuml;r die Infanterie, die nicht so gut gepanzert wie die Ritter waren. Bei Rittern waren die Pferde viel gef&auml;hrdeter als die Ritter, was jedoch aufs gleiche herauskam. St&uuml;rzte das Pferd, so waren die Ritter meistens darunter eingeklemmt oder mit ihrer schweren R&uuml;stung weitestgehend unbeweglich. Sie wurden dann mit Dolchen und &Auml;xten get&ouml;tet, nicht mit den Bogen.<\/p>\n<p class=\"tm6 Normal\">Die Taktik war relativ einfach: Der Gegner musste gezwungen werden auf kleinem Raum die Bogensch&uuml;tzen anzugreifen, am besten in mehreren Wellen verteilt. Das beste Beispiel ist Azincourt. Das Schlachtfeld ist nur 800\u00a0m breit, das war f&uuml;r die Kavallerie schon zu wenig Platz um sich zu formieren und mit gr&ouml;&szlig;eren Abst&auml;nden anzugreifen. Nimmt man 90\u00a0m Reichweite an, und 12\u00a0km\/h als Geschwindigkeit f&uuml;r die Kavallerie (so schnell wie ein Jogger) so braucht diese 27 Sekunden um die Distanz zu &uuml;berbr&uuml;cken. Also musste man auf der Fl&auml;che von 90 x 800\u00a0m so viele Pfeile in 27\u00a0s (3-4 Salven) unterbringen, dass m&ouml;glichst viele Pferde getroffen wurden. Bei 6000 Sch&uuml;tzen sind das 18.000 bis 24.000 Pfeile, die sich auf 72.000\u00a0m\u00b2 erteilen, also einer auf 3 bis 4\u00a0m\u00b2. Das ist nicht die fl&auml;chendeckende Abdeckung, die die Filme suggerieren, aber ausreichend einige Pferde zu treffen. Bei Azincourt kam dazu, dass es vorher geregelt hatte und die Pferde kamen im schlammigen Gel&auml;nde nicht schnell genug vorw&auml;rts, bzw. die zweite Welle hatte noch die Toten Pferde und Reiter als Hindernis. Neben dem geografischen Manko und dem Wetter spielte die Taktik der Franzosen den Engl&auml;ndern zu. Die logischerweise beste Taktik w&auml;re so massiv wie m&ouml;glich anzugreifen. Greift man in mehr Wellen an, so haben die Engl&auml;nder die Chancen mehr Salven auf die gleiche Anzahl von Soldaten abzufeuern. Auch wenn die Chance das ein einzelner Soldat getroffen wird, bei einer Welle gr&ouml;&szlig;er ist. Diese Kleckerlestaktik, die wohl darauf beruhte, dass man annahm, die erste Welle w&uuml;rde die Schlachtordnung ins Wanken bringen, sodass die folgenden Reiter kaum noch Beschuss ausgesetzt sind, war hier kontraproduktiv.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/1460a5a851d74a28864d7c56050556bd\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf das Thema bin ich gekommen, nachdem ich mir einige Dokumentationen zum Mittelalter gesehen habe. ZDF Info &uuml;bertr&auml;gt einige von der BBC zu dieser Zeit und darunter auch eine dreiteilige &uuml;ber den Hundertj&auml;hrigen Krieg zwischen England und Frankreich. 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