{"id":11755,"date":"2016-06-27T17:25:40","date_gmt":"2016-06-27T15:25:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=11755"},"modified":"2016-06-27T17:26:30","modified_gmt":"2016-06-27T15:26:30","slug":"mit-vollgas-gegen-die-mauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/06\/27\/mit-vollgas-gegen-die-mauer\/","title":{"rendered":"Mit Vollgas gegen die Mauer"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe eine Vorliebe f&uuml;r Effizienz. das merkt man sicher in den Blogposts, denn ich bevorzuge Wasserstoff als Treibstoff, einfach weil er den h&ouml;chsten spezifischen Impuls aufweist und so die Nutzlast ansteigt. Das gleiche gilt auch f&uuml;r Ionentriebwerke. Sie haben das Potenzial die Nutzlast f&uuml;r bestimmte Bahnen nicht nur um 30% zu erh&ouml;hen, sondern um 100% und mehr. Das treibt manchmal seltsame Bl&uuml;ten, so kann ich einen Nachmittag damit verbringen einen Algorithmus zu verbessern, der bei den Programmen nicht mal eine Sekunde Rechenzeit beansprucht. Und ich rede von Programmen, die nur ich selber benutze, also die eingesparte Zeit ist nur meine eigene. Na ja effizient w&auml;re es also, eher gar nichts zu &auml;ndern.<\/p>\n<p>Im wahren Leben geht es meistens nicht um Effizienz. F&uuml;r eine ganze Branche scheint das Wort ein Fremdwort zu sein. Wovon ich rede, ist die Automobilbranche. Das Automobil ist eigentlich per Se ineffizient. Es nun mal einfach nicht besonders intelligent ein Gef&auml;hrt zu bauen, dass etwa eine Tonne wiegt, nur um in der Regel 1-2 Personen, also eine Nutzlast von 100 bis 200 kg zu transportieren. Nun existiert es aber schon eine Weile. Aber was die Branche von anderen unterscheidet, ist das sie es im Laufe der Zeit nicht verbessern k&ouml;nnen. Elektrische Ger&auml;te im Haushalt verbrauchen heute weniger Strom als vor wenigen Jahren oder gar Jahrzehnten. Manchmal nur durch neue Erfindungen wie dem Ersetzen von Gl&uuml;hbirnen durch LED-Lampen, manchmal auch durch effizientere Technik. So verbrauchten Ger&auml;te fr&uuml;her viel mehr Energie im Standby. Das ging meistens als Heizleistung f&uuml;r ein ineffizientes Netzteil drauf.<!--more--><\/p>\n<p>Die Automobilbranche ist da eine Ausnahme. Schaut man sich die Autos heute an und vergleicht sie mit denen vor 30 oder 40 Jahren, so sehen sie auf den ersten Blick effizienter aus. Anstatt Kanten und Vorspr&uuml;ngen gibt es geschwungene Kurven, die aerodynamischer sind. Selbst kleine Vorspr&uuml;nge und Vertiefungen wie Au&szlig;enspiegel und Handgriffe sind aerodynamisch verkleidet. Damit sinkt der Luftweiderstand als der gr&ouml;&szlig;te Widerstand, den ein Auto beim Fahren hat. Trotzdem verbraucht ein Auto heute mehr Benzin als ein vergleichbarer Typ fr&uuml;her. Bei einem Test hat man vor einigen Jahren einen Golf II und einen aktuellen Golf dieselbe Strecke fahren lassen und der Golf II brauchte weniger Benzin. Warum? Ein Golf I wog 750 bis 805 kg und die Motoren hatten Leistungen von 37-82 kW (Benzin). Ein Golf 7 wiegt 1205 bis 1472 kg und die Motoren haben Leistungen von 63 bis 228 kW. Das Gewicht und die Motorleistung haben sich also verdoppelt. Da m&uuml;sste, damit der Benzinverbrauch gleich bleibt, schon bei der kleinsten Ausstattungsvariante der Motor 63 kW Leistung aus der gleichen Benzinmenge herausholen wie beim Golf 1 aus 37 kW. Das ist schwer zu glauben, vor allem wenn man den ersten Hauptsatz der Thermodynamik mal angesehen hat, denn es handelt sich um eine W&auml;rmekraftmaschine. Nun geht sicher einiges auf den Faktor Sicherheit drauf. Knautschzonen belegen nun mal Gewicht, denn da wird Material komprimiert, aber vieles ist auch nur f&uuml;r Komfortfunktionen n&ouml;tig. Die erh&ouml;hen nicht nur das Gewicht, sondern auch den Treibstoffverbrauch, weil der Strom erst aus der Motorleistung gewonnen wird. F&uuml;r ganz Faule gibt es sogar eine per Funk aktivierbare Standheizung im Winter, damit man nicht in ein kaltes Auto einsteigen muss.<\/p>\n<p>Vor allem aber werden die Autos immer gr&ouml;&szlig;er. Das Wort &#8222;Kleinwagen&#8220; kann man ja schon fast abschaffen. Wenn bei uns in der Ortschaft ein Kombi (und davon gibt es viele) ein\/oder ausparken will dann steht der Verkehr, denn die Dinger sind so lang, dass sie zwei Fahrbahnen belegen. Noch schlimmer sind die SUV, die ja auch immer beliebter werden. Man k&ouml;nnte sicher dem Ansteigen des Gewichts begegnen. In der Raumfahrt wurden mal Tr&auml;gerraketen aus Stahl gefertigt. In den Sechzigern stieg man auf Aluminium um, inzwischen gibt es in zahlreichen Teilen schon Kohlenfaserverbundwerkstoffe und an der &Uuml;bertragung der Technologie auf die Tanks arbeitet man schon. &Auml;hnliches kann man auch im Flugzeugbau beobachten. Doch was macht die Automobilindustrie: Sie fertigt Karosserien immer noch aus Stahl.<\/p>\n<p>Nun sind Elektroautos \u201eIn\u201c, politisch verordnet. Doch sie sind keine L&ouml;sung f&uuml;r das Problem. Elektromotoren sind effizienter als Verbrennungsmotoren, das ist unbestritten. Doch da Batterien nur den Bruchteil der Energie von Kraftstoffen speichern, werden sie meiner Ansicht nach nicht die Zukunft sein. 1 l Benzin hat den Energiegehalt von 9,7 kWh. Eine Li-Polymer-Batterie kann nach Wikipedia etwa ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Akkumulator#Energiedichte_und_Wirkungsgrad\">Vierzigstel dieser Energie speichern<\/a>. Da wundert einen die oft gescholtene geringe Reichweite nicht. Mit der k&ouml;nnte man ja leben, wenn man die schnell wieder aufladen k&ouml;nnte, doch selbst &#8222;schnellladef&auml;hige&#8220; Batterien brauchen dazu l&auml;nger als ein Tankstopp und bei der Fahrt in den Urlaub jede Stunde mal Pause machen, wird wohl f&uuml;r die meisten nicht in Frage kommen. Erstaunlicherweise gehen nicht mal bei Elektroautos, wo es nun wirklich aufs Gewicht ankommt, die Autohersteller auf CFK-Werkstoffe &uuml;ber. Wenn das zu teuer ist: Es gab auch mal Autos mit Karosserien aus Plastik und Pappe. Eines war so gut, das 30 Jahre lang unver&auml;ndert produziert wurde &#8230;.<\/p>\n<p>Nun ist aber das Erd&ouml;l endlich, und anders als bei der Stromgewinnung oder Heizung kann man es wegen der leichten Transportabilit&auml;t im Auto nicht so einfach ersetzen. Trotzdem ignoriert die Branche das Problem komplett. Sicher es gibt noch einige L&ouml;sungsans&auml;tze. Der Hybridmotor l&auml;uft auch nur mit Erd&ouml;l und ist nur etwas effizienter. Wasserstoff ist schwer speicherbar. In Gasform braucht man Druckgasflaschen die ein Vielfaches des Inhalts wiegen, in fl&uuml;ssiger Form ist er nicht lange lagerbar und in gebundener Form (z. B. als Hydrid mit Alkalimetallen) ist die Speicherdichte auch gering. Selbst Lithiumhydrid besteht zu 7\/8 aus Lithium. Brennstoffzellen k&ouml;nnen eine L&ouml;sung sein. Sie verbrennen auch etwas, nur gewinnen sie dabei Strom, den man gleich in den Elektromotor einspeisen kann. Man ersetzt also die geringe Speicherf&auml;higkeit der Batterie durch die hohe Speicherf&auml;higkeit einer chemischen Verbindung. Nur: Mit Wasserstoff als Brennstoff f&uuml;r die Brennstoffzellen hat man das gleiche Problem, wie bei der Verbrennung von Wasserstoff. Mit Methanol ginge es, das gibt es experimentell sogar schon f&uuml;r Mobilger&auml;te. Heute wird Methanol aus Erdgas\/Kohle gewonnen, doch er k&ouml;nnte auch aus dem Methan von Biogasanlagen entstehen. Zumindest sind die Vorkommen an Gfas und Kohle gr&ouml;&szlig;er als bei Erd&ouml;l. Doch ich sehe nicht, dass die Automobilindustrie hier viel forscht. Vielleicht weil eine Brennstoffzelle kein Ottomotor ist?<\/p>\n<p>Auch sonst hinkt sie in vielen Bereichen anderen Branchen hinterher. Die Elektronik im Auto ist heute ein vernetztes System mit der entsprechenden Anf&auml;lligkeit gegen&uuml;ber Attacken. Computerzeitschriften haben das ja schon mehrfach aufgedeckt. Vor allem ist die Sicherheitsphilosophie erschreckend simpel: Security throught Obfustication: Kurz: Wenn niemand wei&szlig;, wie etwas geht, dann gilt es in dieser Branche als sicher. Das ist l&auml;cherlich. In einer ZDF-Sendung &uuml;ber die &#8222;Tricks der Autoverk&auml;ufer&#8220; wurde ein Unfallwagen aufgekauft, etwas aufpoliert und dann fuhr man nach Holland, wo f&uuml;r 100 Euro der Tacho von 123.000 auf 52.000 km reduziert wurde (Wert kann frei gew&auml;hlt werden). Dazu muss man nur ein Ger&auml;t mit Tastatur anschlie&szlig;en und die Daten &uuml;bertragen. In einigen Minuten ist es erledigt. Der Tachostand wird zwar mehrfach abgespeichert, sodass ein &Uuml;berschreiben nicht reicht. Doch kennt man alle Positionen, ist es kein Problem. Das nenne ich doch einen echten Vorteil der Informationstechnologie! Fr&uuml;her musste man mit einer Bohrmaschine stundenlang einen mechanischen Kontakt gegen die normale Rotationsrichtung zur&uuml;ckdrehen. Dabei erwartet man von der Automobilindustrie ja nicht, das sie das Rad neu erfinden. Es gibt an anderer Stelle ja schon verteilte Systeme und es gibt sichere Protokolle, die gew&auml;hrleisten, dass man sie nicht infiltrieren kann. Wichtige Daten kann man verschl&uuml;sselt ablegen. AES, RSA &#8211; Standardprotokolle, die es gibt, scheinen f&uuml;r die Automotiveindustrie ein Fremdwort zu sein. Kreativ wird sie offensichtlich nur bei Schummelsoftware &#8230;<\/p>\n<p>So sehe ich schwarz f&uuml;r eine Industrie, die sich leinen Deut um das Grundproblem ihres Produktes k&uuml;mmert: dass es mit einer endlichen, in wenigen Jahrzehnten ausgehenden Ressource arbeitet. Selbst die Stromwirtschaft hat ja die Zeichen der Zeit erkannt und setzt inzwischen mehr und mehr auf regenerative Energien. Noch schlimmer ist die Politik. Anstatt ihren Einfluss zu nutzen und auf Ver&auml;nderungen hinzuarbeiten, st&uuml;tzt man die Industrie mit Abwrackpr&auml;mien oder Elektroautopr&auml;mien.<\/p>\n<p>Nun will ich nat&uuml;rlich auch einen Gegenvorschlag bringen. Wie k&ouml;nnte die Zukunft unseres Verkehrs aussehen? Nun Elektromotoren werden dort sicher eine Rolle spielen, aber nicht in Autos. Die meisten nutzen das Auto zum gr&ouml;&szlig;ten Teil f&uuml;r kurze Strecken zum Einkaufen oder um zur Arbeit und zur&uuml;ckzufahren. Da sitzen die meisten alleine im Auto. Die Strecke k&ouml;nnte man auch mit einem e-bike oder wer gar nicht treten will, mit einem E-Gegenst&uuml;ck zum Mofa oder Moped zur&uuml;cklegen. Das sollte man f&ouml;rdern. 45 km\/h sind so m&ouml;glich, das reicht f&uuml;rs Pendeln aus. Ein solches Zweirad wiegt auch nicht &uuml;ber eine Tonne, sondern unter 100 kg, damit braucht es viel weniger Energie und ein kleiner Akku anstatt einer mehreren hundert Kilo schwere Batterie reicht aus.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Fernstrecken gibt es schon eingef&uuml;hrte Systeme, wie z.B. die Eisenbahn. Nur baut die deutsche Bahn seit zwei Jahrzehnten ihre Strecken ab. Sie ist nicht p&uuml;nktlich und verpasst man seinen Zug so f&auml;hrt der n&auml;chste erst in einer Stunde. Damit sie attraktiv ist, m&uuml;sste sich all das &auml;ndern: ein gro&szlig;es Netz mit dem man &uuml;berall hinkommt, P&uuml;nktlichkeit und eine Taktung, die k&uuml;rzer ist z.B. 20 oder 30 Minuten. Stattdessen investiert sie viel in Hochgeschwindigkeitsstrecken. Die meisten wollen gar nicht schneller als mit dem Auto unterwegs sein, sie wollen nur nicht an Bahnh&ouml;fen warten und erschwingliche Fahrpreise. K&uuml;rzlich bekam ich Besuch aus Berlin. Das billigste Ticket w&auml;re f&uuml;r 60 Euro mit dem Bus gewesen, den Flug der genommen wurde, war 20 Euro teurer und die Bahn, die eigentlich energetisch und personell die Nase vorn h&auml;tte, verlangte mit 100 Euro nochmals 20 Euro mehr. So wird das nichts mit der Verkehrswende.<\/p>\n<p>Dazu geh&ouml;rt, dass man Platz f&uuml;r die mobilen Zweiradfahrer schafft. Den gibt es heute kaum. Gut in den St&auml;dten neue Fahrradwege einzurichten, wird schwer, auch weil es f&uuml;r Stra&szlig;en kaum neuen Platz gibt. Aber man k&ouml;nnte ja mal zwischen den St&auml;dten anfangen. Wer mal auf einer viel befahrenen Landstra&szlig;e mit dem Fahrrad gefahren ist, wei&szlig;, wie stressig das ist. Bundesstra&szlig;en und Autobahnen gibt es ja nur f&uuml;r Autofahrer. Warum eigentlich? Zumindest die Landstra&szlig;en kann man durch breite Fahrradwege erg&auml;nzen und au&szlig;erorts gibt es auch den Platz daf&uuml;r. Damit kommt man schneller von Stadt zu Stadt. Das macht Zweir&auml;der, egal ob mit oder ohne Motor attraktiver, und bewegt viele zum Umsteigen. Wenn man noch den Nahverkehr ausbaut, und attraktiver macht, so werden es mehr. Damit sinkt aber die Zahl der Autofahrer, und damit erreicht man einen Punkt an dem man beginnen kann, eine vorhandene Fahrspur zu verkleinern oder ganz als Zweiradweg umzuwidmen. Wie &uuml;berall ist die entscheidende Frage: wo komme ich schneller oder bequemer vorw&auml;rts. Heute sind so viele mit dem Auto unterwegs, weil seit Ende des zweiten Weltkriegs nur f&uuml;r sie neue Stra&szlig;en und Wege entstanden. Die Politik hat die Botschaft vermittelt: wer &ouml;ffentliche Verkehrsmittel oder Zweir&auml;der benutzt ist bl&ouml;d oder arm oder ein Spinner. F&uuml;r solche Leute muss man nichts tun. Bl&ouml;d sind eigentlich Leute die 1 Tonne bewegen, um 100 kg Nutzlast zu bef&ouml;rdern, arm sind sie, weil das viel mehr kostet als &Ouml;PNV, Bahn und Zweirad zusammen und Spinner? Also zumindest Autofahrer, die erst hupen, haben manchmal nicht alle Tassen im Schrank.<\/p>\n<p>Damit hat man auch ein Netz f&uuml;r Zweir&auml;der in der Stadt und man bewegt noch mehr zum Umsteigen. In der Summe gewinnen die St&auml;dte viel, denn man muss nur sehen, wie viel Platz ein Auto braucht: von der Breite der Fahrspur &uuml;ber den Platz, den es beim Parken belegt bis hin zu den Sicherheitsabst&auml;nden. Auf derselben Fl&auml;che k&ouml;nnten viel mehr Zweir&auml;der unterwegs sein. Alle h&auml;tten Platz und die wenigen Autos, die es noch gibt &#8211; viele Nutzfahrzeuge wie Busse oder Lastwagen, aber auch die anderen Autos derer, die sich das Gef&auml;hrt noch leisten, k&ouml;nnen oder wollen k&auml;men schneller vorw&auml;rts, ohne Staus. Bei gen&uuml;gend geringem Verkehr k&ouml;nnte man auf viele Ampeln verzichten. Als Nebeneffekt w&uuml;rde mit weniger Verbrennungsmotoren auch die Luft besser und es g&auml;be keinen Feinstaubalarm.<\/p>\n<p>Das ist m&ouml;glich: Kopenhagen gilt als fahrradfreundlichste Stadt in Europa. Dort hat man gezielt Fahrradfahrer gef&ouml;rdert, dort gibt es breite Fahrradwege und es gibt sogar Br&uuml;cken nur f&uuml;r Fahrradfahrer. Nach Aussagen des B&uuml;rgermeisters hat das aber nicht mehr Geld gekostet, sondern gespart. Denn entsprechend weniger musste man f&uuml;r die Autofahrer investieren, eine Umgehungsstra&szlig;e wurde unn&ouml;tig und alleine diese h&auml;tte das zehnfache dessen gekostet, was man f&uuml;r die Fahrradfahrer ausgegeben hat. In der Summe w&uuml;rde mit mehr Effizienz alle profitieren, auch jeder Einzelne denn E-Bikes oder E-Mofas\/E-Mopeds gibt es ja schon zu kaufen, nur kosten die ein Zehntel bis Zwanzigstel eines Autos. Der Strom ist billiger als Benzin, Versicherungen und Inspektionen sind billiger: Jeder k&ouml;nnte das Geld, das er f&uuml;rs Auto ausgibt, woanders investieren oder ausgeben. Heute gelten Sportwagen als Luxus &#8211; sie brauchen viel Benzin, sind teuer und schnell, man kann die Geschwindigkeit aber nicht ausnutzen. Nur in der BRD gibt es Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Doch selbst hier kann man nur selten wirklich schnell fahren, daf&uuml;r sind zu viele Autos und Lastwagen unterwegs. Ich halte aber das Auto an und f&uuml;r sich f&uuml;r Luxus. Man bezahlt viel Geld daf&uuml;r, es passen zwar 4-5 Leute rein, aber nur einer f&auml;hrt und es gibt zumindest f&uuml;r die meisten Fahrten billigere Alternativen, mit denen man auch nicht viel langsamer beim heutigen Verkehr unterwegs ist.<\/p>\n<p>Zeit daf&uuml;r, dass die Automotiveindustrie mal effizient wird.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/0c723302656b4884877773d836ca1f60\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe eine Vorliebe f&uuml;r Effizienz. das merkt man sicher in den Blogposts, denn ich bevorzuge Wasserstoff als Treibstoff, einfach weil er den h&ouml;chsten spezifischen Impuls aufweist und so die Nutzlast ansteigt. Das gleiche gilt auch f&uuml;r Ionentriebwerke. 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