{"id":12107,"date":"2016-11-02T00:20:02","date_gmt":"2016-11-01T23:20:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12107"},"modified":"2016-11-02T07:16:01","modified_gmt":"2016-11-02T06:16:01","slug":"marskolonisation-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/11\/02\/marskolonisation-teil-2\/","title":{"rendered":"Marskolonisation Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Kommen wir zum zweiten Teil der Marskolonisation: Geht die &uuml;berhaupt und macht es Sinn?<\/p>\n<p>Elon Musk meint ja das eine Million Menschen zum Mars wollen, wenn er die Preise auf 100.000 Dollar pro Ticket senkt. (Als Nebeneffekt m&uuml;sste man f&uuml;r einen Bruchteil dieses Preises in den Erdorbit kommen, was wohl f&uuml;r viel mehr Leute interessant w&auml;re). Genau dieses Szenario der Marskolonisation nehme ich mal auf und will zeigen, wie wahrscheinlich es ist. Ich vermute Musk denkt es sich so wie in den Science-Fiction Filmen: Da ziehen die Sieder dann mit tollen Maschinen aus und bauen auf dem Mars eine ganze Zivilisation auf und genie&szlig;en dann beim Campari den Untergang der beiden Marsmonde&#8230;<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Der falsche Vergleich<\/h3>\n<p>Meiner Ansicht nach ist das v&ouml;lliger Unsinn. Die Wirklichkeit der Marskolonisation sieht ganz anders aus. Wahrscheinlich denken viele Leute zumindest im Hintergedanken an die Siedler, die in den vergangenen Jahrhunderten aus Europa auswanderten. Nehmen wir die Siedler die 1610 die ersten Siedlungen an de US-Ostk&uuml;ste gr&uuml;ndeten. Die brachten von Zuhause vor allem Saatgut und Werkzeuge mit. Alles andere produzierten sie vor Ort. H&auml;user bestanden aus Holz. Daf&uuml;r musste man nur B&auml;ume f&auml;llen. Holz war nicht nur Brennstoff und damit wichtigste Energiequelle. Es war auch das wichtigste Baumaterial und man konnte aus ihm Holzkohle erstellen, womit man Eisen schmieden konnte und so die Werkzeuge reparieren oder neue herstellen, konnte. Dass die Siedler trotzdem im ersten Winter ohne die Hilfe der Indianer fast verhungert w&auml;ren, ist eine andere Geschichte. Aber der springende Punkt: nicht mal diese einfache Gesellschaft auf dem Niveau vor 400 Jahren, ohne Elektrizit&auml;t, Kunststoffe, Elektronik w&auml;re auf dem Mars m&ouml;glich. Auf dem Mars gibt es kein Holz, es gibt &uuml;berhaupt keine Vegetation. Man kann nicht ohne Raumanzug die Behausung verlassen und damit zu arbeiten wird schwer sein.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich kann man nun anfangen, alle erdenklichen Maschinen auf den Mars zu bringen, inklusive Reaktoren als Energiequellen. Man kann Maschinen f&uuml;r die Bearbeitung des Bodens, Trinkwassergewinnung etc. mitbringen. Doch das ist keine L&ouml;sung f&uuml;r die Marskolonisation. Jede dieser Maschinen kann defekt werden, und wenn man dies nicht reparieren kann, dann hat man ein Problem. Eine Zivilisation auf dem Mars, die irdische Maschinen nutzt, ist also auf eine st&auml;ndige Zufuhr an Ersatzteilen angewiesen. So ist die Masse, die man auf dem Mars bringen muss, enorm. Einfach weil es nicht \u201edie Maschine\u201c gibt, sondern es gibt zig Maschinen f&uuml;r die unterschiedlichsten Dinge. Jede muss vorhanden sein. Fangen wir mit der Behausung an. Die kann man aus Gestein oder aus Stahl herstellen. Im ersten Fall braucht man so etwas wie ein Zementwerk, im Zweiten einen Hochofen und eine Walzstra&szlig;e. Beides sind nicht gerade kleine Ger&auml;tschaften. Weitere Maschinen braucht man um die Rohstoffe (Kalk, Eisenerz, Kohle) zu gewinnen oder herzustellen. Je h&ouml;her die Anspr&uuml;che an Technik sind, desto mehr Maschinen braucht man. F&uuml;r Elektronik braucht man eine Halbleiterfabrik, die nicht gerade klein ist. Kurzum: es darf bezweifelt werden, ob man autark sein wird. Sicher wird es auf dem Mars auch Erzvorkommen geben, die man ausbeuten kann. Es gibt auch Prozesse, mit denen man aus Kohlendioxid und Wasser Kohle herstellen kann, mit denen man Eisen verh&uuml;ten kann. Aus Kohlendioxid und Wasser kann man Methan herstellen und daraus Kohlenwasserstoffe als Basis f&uuml;r Kunststoffe. Auch daf&uuml;r braucht man eine gr&ouml;&szlig;ere Fabrik (man kann sich mal das BASF-Gel&auml;nde als Vorbild anschauen \u2026) Das ist jedoch energieintensiv, denn alle Prozesse sind endergonisch, ben&ouml;tigen also Energie, um &uuml;berhaupt anzulaufen. W&auml;re dem nicht so, schon l&auml;ngst w&uuml;rden wir Wasserstoff durch Elektrolyse gewinnen und als Ersatz f&uuml;r fossile Brennstoffe nutzen. So wird er heute aber aus Erdgas gewonnen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Effekt verschiedener Populationsgr&ouml;&szlig;en<\/h3>\n<p>N&auml;hern wir uns mit einem anderen Ansatz: der Gr&ouml;&szlig;e der Population, eine kritische Gr&ouml;&szlig;e bei der Marskolonisation. Man wird ja klein beginnen. Eine Kolonie wird anfangs klein sein. Ich will mal die Gr&ouml;&szlig;en 100, 10.000 und 1 Million Einwohner betrachten, die liegen jeweils um den Faktor 100 auseinander. Dann kommt man zu einem anderen Problem: der Spezialisierung. Mit 100 Personen ist man auf der Gr&ouml;&szlig;e, die fr&uuml;her kleine D&ouml;rfer hatten. Innerhalb einer solch kleinen Gesellschaft sind schon eine Reihe von Personen nur damit besch&auml;ftigt, Nahrung anzubauen und zu verarbeiten. Das Getreide alleine n&uuml;tzt ja nichts. Man muss es mahlen (M&uuml;ller) und Brot backen (B&auml;cker). Aus Milch muss K&auml;se gemacht werden und es m&uuml;ssen Tiere geschlachtet werden. Irgendjemand muss dann noch die H&auml;user instand halten und etwas reparieren k&ouml;nnen. Wir sind auf dem Niveau, was eine kleine Dorfgesellschaft leisten kann \u2013 die kann bei 100 Personen nicht mehr als wenige Spezialisten unterhalten. Damit kann man die Idee vergessen das diese irgendwelche Maschinen bauen. Wenn diese Gesellschaft ohne die Erde autark funktionieren soll, dann wird sie maximal das Niveau einer jungsteinzeitlichen Siedlung erreichen. Zwar wissen die Leute sicher mehr als die Leute damals. Sie k&ouml;nnten mit ihrem Wissen kompliziere Dinge herstellen, doch es fehlt ihnen an Arbeitskraft und Rohstoffen. Selbst wenn die Landwirte Maschinen haben, die wie heute es erm&ouml;glichen, viele Menschen zu ern&auml;hren (ein Landwirt in der BRD rund 160 Menschen) so n&uuml;tzt das nichts, denn diese sind aufgelegt f&uuml;r gro&szlig;e Fl&auml;chen, viel gr&ouml;&szlig;er als die Fl&auml;che die eine 100 Personengesellschaft bewirtschaftet. Die &Uuml;bersch&uuml;sse, die so produziert werden, n&uuml;tzen den Kolonisten nichts, vor allem braucht man f&uuml;r die Bewirtschaftung der gr&ouml;&szlig;ere Fl&auml;che dann im Endeffekt doch prozentual mehr Personen als bei einer gro&szlig;en Gesellschaft.<\/p>\n<h3 class=\"western\">10.000 Kolonisten<\/h3>\n<p>Mit 10.000 Personen sieht es besser aus. Wir sind dann auf dem Niveau einer Stadt an der Wende zum Industriezeitalter. Es gibt dann gen&uuml;gend Leute, die nicht mit der Nahrungsversorgung besch&auml;ftigt sind und die zumindest die Dinge herstellen die keine Fabrik brauchen. Eine solche Gesellschaft k&ouml;nnte Eisen verh&uuml;ten und Kalk brennen und so alle Geb&auml;ude und einen Gro&szlig;teil der Gebrauchsger&auml;te herstellen. Im Mittelalter waren viele St&auml;dte in Europa nicht gr&ouml;&szlig;er. Mit dem Beginn des Industriezeitalters sehen wir aber schon die Grenze von solchen Gesellschaften: Mit dem Aufkommen von Fabriken brauchte man so viele Arbeitskr&auml;fte, dass diese von den umliegenden Landkreisen oder sogar anderen Landstrichen herkommen mussten. (Polen z.B. im Ruhrgebiet, was man immer noch an zahlreichen Nachnamen bemerkt). Im Ruhrgebiet gab es mal kleine D&ouml;rfer wie das D&uuml;sseldorf. Durch die Kohle zog die Eisen- und Stahlindustre dorthin und die wiederum zog die Fabriken an die Eisen als Material f&uuml;r ihre Produkte brauchten und aus D&ouml;rfern wurden St&auml;dte und heute ist es ein Ballungsraum, wo die Stadtgrenzen verschwimmen. Klar, heute kann man mit Robotern viel Arbeitskraft einsparen. Doch das l&ouml;st nicht das Problem. Denn um den Roboter zu bauen, brauche ich ebenfalls eine Fabrik die braucht Spezialmaschinen, die wiederum andere Fabriken herstellen. Was ich sagen will: f&uuml;r jede Gesellschaft einer gewissen Gr&ouml;&szlig;e gibt es eine Grenze der Technologie, die sie erreichen kann. Nicht, weil sie nicht f&auml;hig w&auml;re, diese umzusetzen, sondern weil man um die Technologie praktisch anzuwenden so viele Arbeitskr&auml;fte binden w&uuml;rde, dass es sich nicht lohnt. Als Beispiel will ich mal unsere \u201eSchl&uuml;sselindustrie\u201c nehmen: die Automobilindustrie. Die besch&auml;ftigt nach dem <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/30703\/umfrage\/beschaeftigtenzahl-in-der-automobilindustrie\/\">Statistischen Bundesamt<\/a> &uuml;ber 700.000 Personen. Es d&uuml;rfte mit den Zulieferern erheblich mehr sein, weil heute das Auto zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus Teilen der Zulieferer besteht. Sicher: Es gibt mehrere gro&szlig;e und einige kleine Automobilhersteller. Die produzieren auch mehrere Modelle, die mehrere Marktsegmente abdecken. Doch selbst der VEB Sachsenring, der nur den Trabant herstellte, hatte schon <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1997\/39\/sachsenrng.txt.19970919.xml\">11.300 Mitarbeiter<\/a> und die fertigten auch nicht alles selbst, sondern setzten nur zusammen, d. h. f&uuml;r die Automobilproduktion braucht man erheblich mehr Personen die auch die ganzen Einzelteile herstellen. Doch schon 11.300 Mitarbeiter sind zu viele, denn bei 10.000 Personen fallen etwa die H&auml;lfte weg die Kinder oder Alte sind und wie schon gesagt irgendjemand muss auch die Nahrung anbauen &#8230; Man kann damit rechnen, dass eine Gesellschaft mit 10.000 Personen autark in etwa das Niveau einer Zivilisation um 1800 erreichen kann.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Kolonie im Vollausbau<\/h3>\n<p>Wie sieht es bei 1 Million Personen aus? Das wird schwierig, weil mit der Industrialisierung auch eine Globalisierung einhergeht. Das hei&szlig;t man importiert Rohstoffe oder Halbwaren und verlagert damit auch den Arbeitsaufwand. Zudem sind L&auml;nder mit so kleiner Population heute meist nicht f&auml;hig, auch nur die Dinge alleine zu produzieren, die man f&uuml;r das Leben braucht, zumindest in dem Stil, in dem wir es heute gewohnt sind. Eine Ausnahme stellen lediglich k&uuml;nstliche Einschnitte dar. Das Deutsche Reich konnte im Zweiten Weltkrieg autonom existieren und Nordkorea kann es heute. In beiden F&auml;llen gab es ein Embargo. Doch Nordkorea ist nicht wirklich autark (in einem Dokumentarfilm \u201e<a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/unterhaltung\/film\/filme-im-ersten\/sendung\/inside-nordkorea-100.html\">inside Nordkorea<\/a>\u201c fielen mir z.B. die Fahrzeuge von Nissan auf) und das Deutsche Reich hatte auch mehr als 1 Million Einwohner. Immerhin: Ein Leben auf dem Stand der Technologie des Zweiten Weltkriegs mit Elektrizit&auml;t, Mobilit&auml;t aber ohne Elektronik und moderne Telekommunikation w&auml;re m&ouml;glich. Die Grenzen sehen wir, auch wenn es andere Embargos gibt. So darf man mit chinesischen Raketen keine Satelliten starten, die irgendein elektronisches Bauteil verbaut haben, das aus den USA stammt. Das limitiert den Start auf wenige \u201eITAR-free\u201c Satelliten, etwa einen alle f&uuml;nf Jahre. Alle von europ&auml;ischen Satellitenbauern. Dabei sollte man annehmen, dass die EU bei &uuml;ber 400 Millionen Einwohnern alle elektronischen Bauteile selbst herstellen kann.<\/p>\n<p>Selbst bei SpaceX geht man nicht von einer autonomen Siedlung aus. So sagte Shotwell <a href=\"http:\/\/spacenews.com\/shotwell-says-spacex-homing-in-on-cause-of-falcon-9-pad-explosion\/\">unl&auml;ngst<\/a>, als sie auf die (ausbleibenden) Fortschritte ihres 4000 Satelliten-Projektes angesprochen wurde, man w&ouml;llte diese dann auch zum Mars senden, schlie&szlig;lich wollen die Leute dort auch ihr Iphone benutzen. Nur das m&uuml;sste man auch dorthin importieren. Man sollte man eine Rechnung aufstellen, wie viele Leute an dem Ger&auml;t beteiligt sind, von dem Abbau der seltenen Erden &uuml;ber deren Gewinnung, Reinigung, Verarbeitung in Halbleiterfabriken bis hin zum Zusammenbau. Ich vermute, man kommt in den Bereich von 100.000+ Personen. Sie k&ouml;nnen dann sicher mehrere Millionen davon produzieren, doch das n&uuml;tzt ja nichts, wenn die Marskolonisation nur 1 Million Personen umfasst. &Auml;hnliches kann man auch bei anderen Dingen ansetzen. So wird als Energiequelle ja oft ein Kernreaktor angesprochen. Nun gibt es zig L&auml;nder die Kernreaktoren einsetzen, aber nur eine Handvoll von Betrieben baut sie auch. Auch hier lohnt es sich f&uuml;r kleinere L&auml;nder nicht, eine eigene Industrie hervorzubringen. In der R&uuml;stung fertig man inzwischen die Jagdflugzeuge als Europ&auml;ische Gemeinschaft und f&uuml;r en n&auml;chsten Kampfpanzer ist das auch geplant. Wahrscheinlich k&ouml;nnte jedes Land es noch selbst stemmen, aber der Bedarf ist einfach zu gering. Das gleiche gilt im versch&auml;rften Ma&szlig;e f&uuml;r einen Markt der maximal 1 Million Personen umfasst.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Res&uuml;mee<\/h3>\n<p>Kurzum: Wenn wir von einer Marskolonie reden, so wird die auch bei 1 Million Menschen nicht autark sein. Sie wird auf dauernden Nachschub von der Erde angewiesen sein. Vielleicht nicht in Form von Nahrung, aber in Form von Maschinen, Ersatzteilen, hoch aufbereiteten Halbwaren wie Reinstsilizium. In der Summe ist so auch die Rechnung von Ticketpreisen von 100.000 Dollar eine Augenwischerei, denn was so zum Mars transportiert wird, ist viel mehr als das was die Personen so an pers&ouml;nlicher Habe mitbringen k&ouml;nnen. Die kommen vielleicht mit einigen Hundert Kilogramm aus, doch wenn man einen Hochofen transportiert, dann redet man von Hunderten von Tonnen.<\/p>\n<p>Bevor man das durchdenkt, sollte man auf der Erde einen realistischen Test machen: Die Antarktis ist in einigem mit dem Mars vergleichbar: Dort herrscht das gleiche Klima, es gibt keine Vegetation. Heute erforschen wir die Antarktis. Doch wir bringen dort alles hin. Wenn es so leicht w&auml;re, warum stellen wir dort nicht alles vor Ort her? Bevor man Kolonisten zum Mars schickt, sollte man sie in die Antarktis schicken, und zwar realit&auml;tsnah: in einem Raumschiff von dem Sie selbst alles in Raumanz&uuml;gen ausladen und zusammenbauen m&uuml;ssen und dann sollen sie dort nat&uuml;rlich auch sich selbst versorgen. Heute werden Teilnehmer von Mars 500 oder anderen Experimenten durch die Fernsehstudios geschleust, doch nicht mal die (die nur einen Kurzzeittrip zum Mars simulieren sollen) haben einen realistischen Alltag, denn ihre Behausung steht auch schon fertig da. Eine Marsexpedition m&uuml;sste diese erst mal in Betrieb nehmen und wahrscheinlich viel ausladen, was man aus Platzgr&uuml;nden innen abgestellt hat, selbst wenn sie die Behausung nicht aufbauen m&uuml;sste, was aber wahrscheinlich ist, da wir bisher keine Behausung entwickelt haben, die in eine Raketenspitze und den n&ouml;tigen Hitzeschutzschild passt und die gen&uuml;gend Platz bietet.<\/p>\n<p>Wie immer bei Musk: ein sch&ouml;nes M&auml;rchen &uuml;ber die Marskolonisation vom M&auml;rchenonkel Elon.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/e8189d3c6e8d419a9a381690cd8c2e1c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>\u00a0SpaceX Fans d&uuml;rfen sich nun beschweren, das ich Musk beim Wort nehme. Das darf man offensichtlich nicht (au&szlig;er die Aussage passt einem in den Kram).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommen wir zum zweiten Teil der Marskolonisation: Geht die &uuml;berhaupt und macht es Sinn? Elon Musk meint ja das eine Million Menschen zum Mars wollen, wenn er die Preise auf 100.000 Dollar pro Ticket senkt. (Als Nebeneffekt m&uuml;sste man f&uuml;r einen Bruchteil dieses Preises in den Erdorbit kommen, was wohl f&uuml;r viel mehr Leute interessant [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3,4106],"tags":[4130],"class_list":["post-12107","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","category-spacex","tag-marskolonisation","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":751,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18519,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/03\/warum-elon-musk-zum-mars-will\/","url_meta":{"origin":12107,"position":0},"title":"Warum Elon Musk zum Mars will","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. Februar 2026","format":false,"excerpt":"K\u00fcrzlich war ich bei einem Vortrag \u00fcber das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission Sojourner als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut f\u00fcr Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk f\u00fcr die Ergebnisse interessiert\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00fcnchhausens Kolumne&quot;","block_context":{"text":"M\u00fcnchhausens Kolumne","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/satire\/muenchhausen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/644d63c4123243a3900cf5c92fa7398b","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":13317,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/04\/04\/die-aufklaerung-des-aprilscherzes\/","url_meta":{"origin":12107,"position":1},"title":"Die Aufkl&auml;rung des Aprilscherzes","author":"Bernd Leitenberger","date":"4. April 2018","format":false,"excerpt":"So, nun komme ich wieder mal zu einem Blog. Derzeit arbeite ich noch flei\u00dfig an der Aufstiegssimulation, nun vor allem im Pflegen der alten Daten. Rund 200 Tr\u00e4ger wollen schlie\u00dflich erg\u00e4nzt werden. Anscheinend hat es keiner gemerkt: Der letzte Blog war ein Aprilscherz. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde unsere Regierung nie auf seinen\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/sapcex-falcons.jpg","width":350,"height":200,"srcset":"\/img\/sapcex-falcons.jpg 1x, \/img\/sapcex-falcons.jpg 1.5x, \/img\/sapcex-falcons.jpg 2x"},"classes":[]},{"id":18385,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/07\/spacex-splitter\/","url_meta":{"origin":12107,"position":2},"title":"SpaceX-Splitter","author":"Bernd Leitenberger","date":"7. September 2025","format":false,"excerpt":"Der heutige Blog ist nicht neu, das, was ich schreibe habe ich schon einige Male geschrieben, aber ebenso wie ich zum wiederholten Male Artikel \u00fcber den Fortschritt oder fehlenden Fortschritt in anderen Webseiten lese, denke ich kann man einiges noch mal aufkochen. Ich will das als eine Folge von fiktiven\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/b2e94ef07fec4d7190886846bcbb4589","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18430,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/06\/treibstoffgewinnung-auf-dem-mars\/","url_meta":{"origin":12107,"position":3},"title":"Treibstoffgewinnung auf dem Mars","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Bis es eine Kolonie auf dem Mars gibt wird es sicher noch Jahrzehnte dauern, wenn \u00fcberhaupt. Ich bin jetzt 60 und glaube nicht, das ich dies noch erleben werde. Chancen g\u00e4be es f\u00fcr eine Expedition, also einen Flug zum Mars, einen Aufenthalt dort, der aus himmelsmechanischen Gr\u00fcnden etwa eineinhalb Jahre\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/1098a0be1f3743bcb77eed3bd08301c5","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18409,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/25\/die-landung-des-starships-auf-dem-mars\/","url_meta":{"origin":12107,"position":4},"title":"Die Landung des Starships auf dem Mars","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. September 2025","format":false,"excerpt":"Es wird mal Zeit, sich mit der geplanten Marslandung des Starships zu besch\u00e4ftigen. Das tut ja anscheinend keiner au\u00dfer mir, sonst w\u00e4re anderen schon etwas aufgefallen. Die Grundproblematik ist die gleiche wie f\u00fcr Raumsonden: Der Mars hat eine extrem d\u00fcnne Atmosph\u00e4re. Deren Bodendruck liegt bei \"Normalnull\" (mangels Meeren willk\u00fcrlich festgelegt\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/0c873c0799fe4a22aedc6879d71e9a71","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18423,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/04\/die-schwere-landung-des-starships-auf-dem-mars-2\/","url_meta":{"origin":12107,"position":5},"title":"Die schwere Landung des Starships auf dem Mars (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"4. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Ich m\u00f6chte an meinen Beitrag vor einigen Tagen \u00fcber die Landung des Starships (https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/starship.shtml) auf dem Mars eingehen und sowohl auf einige Kommentare eingehen, wie auch neue Aspekte herausarbeiten. Ich habe inzwischen meine Simulation erweitert und kann einige F\u00e4lle mehr durchrechnen. Doch ich will auch vermitteln, dass man zu einer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/34af58916c19453fae3b655602c04a41","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12107"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12107\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}