{"id":12148,"date":"2016-11-28T16:25:48","date_gmt":"2016-11-28T15:25:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12148"},"modified":"2016-11-28T16:25:48","modified_gmt":"2016-11-28T15:25:48","slug":"schiaparelli-ariane-5-und-die-software","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/11\/28\/schiaparelli-ariane-5-und-die-software\/","title":{"rendered":"Schiaparelli, Ariane 5 und die Software"},"content":{"rendered":"<p>Die ESA hat nun bekannt gegeben, warum Schiaparelli, (die ESA wird sicher inzwischen wieder die technische Bezeichnung Entry-Decend-Landing Demo bevorzugen) scheiterte.<\/p>\n<p>Ursache war eine \u201eS&auml;ttigung\u201c der IMU, der Inertial Measurement Unit. Das ist ein System, das die Ausrichtung des Landers im Raum anzeigt. Es gibt an, ob er geneigt ist, oder rotiert etc. Aufgrund dessen hat die Software angenommen, das der Lander schon auf der Oberfl&auml;che war bzw. nach der Darstellung sogar darunter. Dabei befand er sich noch in 1,2 km H&ouml;he und die Triebwerke sind gerade einmal einige Sekunden gelaufen. Die Folge: Die Triebwerke wurden abgeschaltet und die Raumsonde fiel ungebremst auf den Mars und schlug mit etwa 300 km\/h auf. Der Lander tat so als w&auml;re nichts gewesen, so wurden sogar einige Experimente aktiviert, wie dies nach der Landung vorgesehen war.<!--more--><\/p>\n<p>Dies ist das zweite Mal, das eine Marssonde bei der Landung durch Softwarefehler verloren ging. Dasselbe passierte schon vor 18 Jahren beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mpl.shtml\">Mars Polar Lander.<\/a> Damals wurden kurz vor der Landung die Landebeine ausgefahren. W&auml;hrend dieses Prozesses geben die F&uuml;hler am Ende der Beine, die Bodenkontakt signalisieren, ein Signal ab, das die Software als Bodenkontaktsignal interpretierte und die Triebwerke abschaltete. Auch hier fiel der Mars Polar Lander auf die Oberfl&auml;che und zerschellte. Diesen Fehler fand man, erst als man eine baugleiche Raumsonde &uuml;berpr&uuml;fte (beim Mars Polar Lander aufgrund Konzeption und finanzieller Ausstattung des Projektes unterlassen) und man auf den Fakt aufmerksam wurde. Ein Softwareupdate h&auml;tte die Mission retten k&ouml;nnen, h&auml;tte man das vorher gewusst. Die ESA hat nach dem Verlust von Beagle gelernt und konnte von Schiaparelli die wichtigste Telemetrie &uuml;ber den Trace Gas Orbiter empfangen und war so f&auml;hig den Unfall zu rekonstruieren.<\/p>\n<h3>Ariane 5 l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/h3>\n<figure style=\"width: 394px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.esa.int\/var\/esa\/storage\/images\/esa_multimedia\/images\/2016\/11\/schiaparelli_in_colour\/16475178-1-eng-GB\/Schiaparelli_in_colour_node_full_image_2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.esa.int\/var\/esa\/storage\/images\/esa_multimedia\/images\/2016\/11\/schiaparelli_in_colour\/16475178-1-eng-GB\/Schiaparelli_in_colour_node_full_image_2.png\" alt=\"Schiapareli Aufschlagsstelle\" width=\"394\" height=\"500\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Schiaparelli Aufschlagsstelle (c) des Fotos NASA\/ESA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mich erinnert das stark an den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane-fehlstarts.shtml\">Fehlschlag des Jungfernflugs<\/a> von Ariane 5. Dort gab es einen &Uuml;berlauf in einem Programm, weil die Rakete schneller beschleunigte, als Ariane 4, von der man das Programm &uuml;bernommen hatte. Die entsprechenden Module schalteten sich ab und die Statusinformationen, die sie an den Bordcomputer &uuml;bergaben wurden, als echte Daten interpretiert, die auf eine enorme Abweichung vom Kurs hinwiesen. Durch das abrupte Schwenken der Rakete, in der noch dichten Atmosph&auml;re, brach die Nutzlastspitze ab und das Selbstzerst&ouml;rungsprogramm wurde ausgel&ouml;st.<\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe von Parallelen. So, das beide Fehlschl&auml;ge durch die Software ausgel&ouml;st wurde, die unangemessen reagierte.<\/p>\n<p>So scheint in beiden F&auml;llen die Software nicht so etwas wie ein \u201eGed&auml;chtnis\u201c zu haben. Sprich: Wenn ich zum Zeitpunkt x Sekunden in 1200 m H&ouml;he bin, kann ich bei x+1 Sekunden nicht auf oder unter der Oberfl&auml;che sein. Analog kann ich nicht die Richtung der Rakete innerhalb eines Sekundenbruchteils enorm stark &auml;ndern.<\/p>\n<p>Das Zweite sind fehlende Plausbibilit&auml;tspr&uuml;fungen. Im einen Fall war ein Messwert ges&auml;ttigt, h&auml;tte also verworfen werden m&uuml;ssen. Im zweiten Fall wurden Statusinformationen als echte Daten interpretiert. Eine Software, die einfach nichts gemacht h&auml;tte und die Triebwerke in der alten Einstellung weiter betrieben h&auml;tte, h&auml;tte nach diesem kurzfristigen Ausfall (die ESA spricht von 1 Sekunde) wieder korrekte Navigationsdaten bekommen.<\/p>\n<p>Bei Schiaparelli, wo es anders als bei Ariane 5 nicht durch den Softwarefehler sofort vorbei gewesen w&auml;re, kommt dann noch ein starres Programm hinzu. Man ist gelandet, also aktiviert man die Experimente. Dabei h&auml;tte man durch andere Sensoren (Beschleunigungsmesser, Bodenkontaktsensoren) die Information bekommen, das man noch f&auml;llt und die Triebwerke erneut anschalten k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Man sollte innerhalb der ESA den Abschlussbericht des Ariane 5 Jungfernflugs an das Softwareteam von Schiaparelli bzw. des n&auml;chsten Rovers, der ja 2020 starten soll, weiterleiten. Dort stehen einige Empfehlungen drin, die eigentlich Stand der Technik sein sollten. Sodass man Werte auf Plausibilit&auml;t pr&uuml;ft und wenn das nicht geht, einfach mal mit den Daten weiter macht die vorher noch als korrekt befunden wurden. Es gibt ja noch andere Daten welche Informationen &uuml;ber die Sonde liefern so die Beschleunigungssensoren und das Radarger&auml;t. Sie h&auml;tten wahrscheinlich ausgereicht, um die Sonde erfolgreich zu landen.<\/p>\n<p>Zus&auml;tzlich wird man nat&uuml;rlich noch untersuchen m&uuml;ssen, warum die IMU ges&auml;ttigt war, denn das d&uuml;rfte nicht passieren.<\/p>\n<h3>Software = Badware<\/h3>\n<p>Es zeigt aber auch ein Problem auf, das immer h&auml;ufiger auftritt: Softwareprobleme bei Raumsonden. Juno hat derzeit einige Probleme mit ihren Bordcomputern. Man hat schon die Anpassung des Orbits auf den endg&uuml;ltigen Beobachtungsorbit zweimal verschoben. Auch bei anderen Raumsonden gab es Ausf&auml;lle, die bei den meisten Raumsonden und Satelliten dazu f&uuml;hren, dass diese in den Safe Mode gehen, d.h. Sie brechen die Experimente ab und richten sich so aus, das sie Strom von der Sonne bekommen und kontaktieren die Erde. Prominent erwischte das New Horizons wenige Tage vor dem Vorbeiflug an Pluto. Das scheint ein weiter verbreitertes Problem zu sein, als man denkt. Meiner Ansicht nach ist eine Ursache darin, dass die Software sich zwar enorm weiter entwickelt hat, aber nicht die Konzepte der Steuerung. Die ersten Raumsonden wurden durch Kommandos in Echtzeit gesteuert, die Experimente aktivierten, die Sonde drehten etc. Mit dem Auftauchen der Bordcomputer hat man das Konzept beibehalten. Nur werden nun ganze Listen von Kommandos zu Beobachtungsprogrammen zusammengefasst. Wenn es aber ein Problem gibt, dann gibt es keine Kommandos und die Raumsonde wartet oder im Falle von Schiaparelli: Geht einfach zum n&auml;chsten Programm &uuml;ber, dem f&uuml;r Inbetriebnahme der Experimente. \u201eEigenintelligenz\u201c im Sinne von selbstst&auml;ndigen Entscheidungen gibt es keine.<\/p>\n<h3>Fehlende Selbstst&auml;ndigkeit<\/h3>\n<p>Das zeigt sich auch bei den Rovern. F&uuml;r die werden maximale Fahrstrecken pro Tag angegeben. Erreicht werden sie kaum. Der Grund: Die Rover k&ouml;nnten autonom fahren. D&uuml;rfen es aber in der Regel nicht. Stattdessen erarbeitet man bei der Missionsleitung einen Plan f&uuml;r die Fahrt zu einem neuen Zielpunkt und spielt den zur Sonde hoch. Der Zielpunkt ist meist nicht weit entfernt, die Route muss ja gut planbar sein. Dort stoppt der Rover, die Umgebung wird untersucht, und selbst wenn man dort nichts tun m&ouml;chte, muss man nun erst einen neuen Plan f&uuml;r den n&auml;chsten Wegpunkt erarbeiten und das dauert. So f&auml;hrt man immer nur kleine Strecken.<\/p>\n<p>Opportunity ist der einzige Rover der wirklich viel Strecke zur&uuml;ckgelegt hat. Dies geschah erst nach Jahren, als man ihm mehr zutraute und auch weil die Mittel f&uuml;r die Missionsleitung nach mehrfacher Verl&auml;ngerung der Mission gek&uuml;rzt wurden. Das ging aber auch nur weil das Gel&auml;nde wo Opportunity ist, praktisch eine Ebene voller Sand ohne Ger&ouml;ll ist. Opportunity ist &uuml;brigens 54 km von Schiaparellis Landeort entfernt. Bei rund 100 m pro Tag k&ouml;nnte er ihn in eineinhalb Jahren erreichen. Nominell kann Curiosity mehr Strecke pro Tag zur&uuml;cklegen. Doch diese Sonde darf es nicht, weil das Gel&auml;nder nicht so eben ist. Auf der Erde haben wir inzwischen selbsthaftende Autos, auf dem Mars, ohne Gegenverkehr und Fu&szlig;g&auml;nger ist man davon noch weit entfernt.<\/p>\n<h3>Fr&uuml;her war alles besser<\/h3>\n<p>Die Frage, die sich mir stellt, ist die, ob man vielleicht wenn man keine sichere Software schreiben kann nicht wieder die alte Methode anwendet. Viking, aber auch Surveyor landeten v&ouml;llig ohne Bordcomputer. Viking hatte einen an Bord, doch der wurde erst nach der Landung aktiviert. Das geht eigentlich relativ einfach durch analoge Systeme. Ein Beschleunigungsmesser liefert die Geschwindigkeit. Unterschreitet sie eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit, so trennt man den hinteren Schild ab und entfalteten den Fallschirm. Unterschreitet sie dann sp&auml;ter einen zweiten Punkt, so wirft man den Fallschirm und vorderen Schild ab. Gleichzeitig schaltet man die Triebwerke ein, deren Schub man an die Geschwindigkeit oder H&ouml;he koppelt. Dazu hatte Viking ein einfaches Radarger&auml;t an Bord. Das liefert direkt H&ouml;heninformationen, &uuml;ber Integration auch Geschwindigkeitsinformationen.<\/p>\n<p>Moderne Software und Radarger&auml;te k&ouml;nnen mehr. Bei Curiosity und Schiaparelli liefern mehrere Radarkeulen Daten &uuml;ber den Drift, also ob man sich zur Seite bewegt, im unteren Bereich auch &uuml;ber Unebenheiten des Bodens. Doch richtig intelligent ist die Software nicht. Das zeigt nicht nur der Verlauf der Landung, sondern auch die Auswahl des Landegebiets und die Angaben &uuml;ber die Software. Wie Opportunity landete Schiaparelli in einer Ebene ohne Steine. Genauer gesagt: Alle Raumsonden nach 1997 landeten in Gebieten, wo praktisch kein Krater oder auch nur gr&ouml;&szlig;ere Steine vorhanden sind. Vorher gab es nur Aufnahmen von Viking Orbiter mit maximal 8 m Aufl&ouml;sung, danach konnte der MGS Aufnahmen mit 1 m Aufl&ouml;sung und ab 2005 MRO mit 0,35 m Aufl&ouml;sung anfertigen. Die Sicherheitsaspekte sind so wichtig, dass sich dem andere Aspekte unterordnen, obwohl man inzwischen die Gr&ouml;&szlig;e der Landeellipsen deutlich verkleinern konnte, also ein kleineres Gebiet aussuchen kann, wo die Bedingungen zutreffen. Nur: Wenn ich auf einer Ebene lande, ist es egal ob ich einen seitlichen Drift habe oder nicht. Dass die Raumsonden Bilder auswerten, wie es heute schon Autos tun, ist auch noch Zukunftsmusik. Zwar machen die Sonden Bilder beim Abstieg, doch ausgewertet werden die nicht, stattdessen nach der Landung &uuml;bertragen um in der Missionskontrolle die Flugbahn und den Landeort genauer zu bestimmen. Wenn die Sonden wirklich intelligent w&auml;ren, w&uuml;rden sie die Bilder auswerten. Zwischen zwei Bildern kann man den Drift erkennen und man kann hochrechnen, wo man bei gleicher Geschwindigkeit landet. Dann k&ouml;nnte die Software die Sonde so umlenken, dass man in einem glatten Gebiet niedergeht. Es vergehen 3 Minuten von der Inbetriebnahme der Steuerd&uuml;sen bis zur Landung bei nur 2 m\/s seitlicher Geschwindigkeit kann man so den Landepunkt um 360 m verschieben.<\/p>\n<h3>Veraltete Hardware<\/h3>\n<p>Sicher mit den Bordrechnern von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/exomars.sonde.shtml\">Exomars<\/a> ist das nicht m&ouml;glich. Die SPARC V8 Architektur auf der die Rechner basieren wurde von 1992 bis 1995 bei Sun eingesetzt, die Rechner entsprechen also 20 Jahre alter Technik oder in etwa der technischen Leistung eines Pentiums. Doch es gibt ja zum einen gerade f&uuml;r die Bildverarbeitung die M&ouml;glichkeit die Algorithmen in Hardware zu gie&szlig;en und als logikprogrammiertes Array mitzuf&uuml;hren, entweder unver&auml;nderbar oder &uuml;ber Software neu beschreibbar. Alternativ kann man auch einen normalen PC-Prozessor nehmen. Wenn er nur wenige Minuten arbeiten soll, w&uuml;rde auch nicht strahlungsgeh&auml;rtete Hardware ausreichen. Durch Redundanz k&ouml;nnte man sich gegen den Fall eines Ausfalls oder kosmischen Teilchens, das Bits kippen l&auml;sst, absichern.<\/p>\n<p>Wenn man wirklich die Software aktiv eine Landung steuern l&auml;sst (im obigen Sinne das sie aktiv den Kurs nach Betrieb der Triebwerke steuert), dann sehe ich gro&szlig;e Potenziale. Man kann dann viel mehr Gebiete erreichen. Die Landeellipse von Schiaparelli hat z.B. einen Durchmesser von 100 km in Ost-West Richtung und 15 km in Nord-S&uuml;d. Innerhalb dieser Ellipse muss das Gel&auml;nde weitestgehend risikolos sein. Wenn der Lander aktiv eine Zone ansteuern kann, dann kann man die Ellipse deutlich verkleinern. Dann kommen auch viele interessante Gebiete in Frage, die heute einfach nicht diese gro&szlig;en Zonen aufweisen. Eine Landung am Boden von Valles Marineris w&uuml;rde sicher einen atemberaubenden Umblick liefern, dazu noch Gestein aus der Tiefe. Man k&ouml;nnte in einem der vielen Flusst&auml;ler oder chaotischem Gel&auml;nde landen. Dazu geh&ouml;ren nat&uuml;rlich auch andere Ma&szlig;nahmen. So erlaubte eine bessere Navigation und kurz angesetzte Kurskorrekturman&ouml;ver die Reduktion der Landellipse bei Curiosity auf 20 x 6 km, also eine 13-mal kleinere Fl&auml;che als bei Schiaparelli. Allerdings tritt bei dieser Mission der Bus mit in die Atmosph&auml;re ein, das erlaubt noch Kurskorrekturen in k&uuml;rzerer Zeit und man muss nicht auf den Bus R&uuml;cksicht nehmen. Bei Schiaparelli war die Hauptnutzlast aber der Orbiter und Schiaparelli nur eine Demo.<\/p>\n<p>In jedem Falle hat die ESA noch einige Arbeit vor sich. Ich bin mal gespannt, ob man einen <a href=\"http:\/\/esamultimedia.esa.int\/docs\/esa-x-1819eng.pdf\">Untersuchungsbericht, wie bei dem Versagen von Ariane 5<\/a> ver&ouml;ffentlicht.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/cf7ac818637b4dc4bcddf10a7c6a43f8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ESA hat nun bekannt gegeben, warum Schiaparelli, (die ESA wird sicher inzwischen wieder die technische Bezeichnung Entry-Decend-Landing Demo bevorzugen) scheiterte. Ursache war eine \u201eS&auml;ttigung\u201c der IMU, der Inertial Measurement Unit. Das ist ein System, das die Ausrichtung des Landers im Raum anzeigt. 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