{"id":12287,"date":"2017-01-23T11:20:05","date_gmt":"2017-01-23T10:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12287"},"modified":"2017-01-23T11:20:05","modified_gmt":"2017-01-23T10:20:05","slug":"lohnt-sich-laserkommunikation-im-all","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/01\/23\/lohnt-sich-laserkommunikation-im-all\/","title":{"rendered":"Lohnt sich Laserkommunikation im All?"},"content":{"rendered":"<p>Laserkommunikation, so meine Meinung teilt vieles mit den Ionentriebwerken: Auf dem Papier der Kommunikation mit Radiowellen &uuml;berlegen, doch es tut sich nicht wirklich viel. Daher denke ich ist es an der Zeit, dieses Thema zu vertiefen. Fangen wir zuerst einmal mit etwas Geschichte an.<\/p>\n<p>Im November 2001 begann die ESA mit experimenteller Laserkommunikation zwischen den Datenrelay Satelliten Artemis und dem CNES-Satelliten SPOT 4. Die ESA ist seitdem sehr aktiv im Bereich Lasersatellitenkommunikation. Die Erderkundungssatelliten Sentinel 1A\/B und Sentinel 2A\/B haben Laserterminals eingebaut die 1,8 GBit\/s auf ein Laserterminal an Bord eines geostation&auml;ren Satelliten nun auch im regul&auml;ren Betrieb &uuml;bertragen sollen. Noch h&ouml;here Datenraten erreichte man beim Test zwischen dem deutschen Satelliten TerraSAR und dem amerikanischen NFIRE-Satelliten.<\/p>\n<p>Die gr&ouml;&szlig;te Entfernung, die man derzeit &uuml;berbr&uuml;ckt hat, ist von der Erde zum Mond. In der Richtung Mond-Erde klappte das ganz gut. LADEE hat 622 Mbit\/s zur Erde &uuml;bertragen. Der R&uuml;ckweg zum Satelliten immerhin mit 20 Mbit\/s.<!--more--><\/p>\n<h3>Das Prinzip<\/h3>\n<p>Der Vorteil eines Lasers liegt in zwei Dingen: Zum einen hat Licht eine viel h&ouml;here Wellenl&auml;nge als Radiowellen. Das h&ouml;chste bisher f&uuml;r Satellitenkommunikation benutzte Band ist das Ka-Band. Genutzt wird der Bereich zwischen 30 und 32 GHz. Die Bandbreite von 2 GHZ entspricht wenn man von normalen Transpondern mit 36 MHZ Bandbreite und 40 MBit nutzbarer Bandbreite, hochrechnet 2,222 GBit\/s. Man verwendet bisher IR-Laser. Bei 1064 nm Wellenl&auml;nge haben diese eine Frequenz von 282.000 GHz. Ein Frequenzband von 2 GHZ entspr&auml;che nur einem Wellenl&auml;ngenbereich von 0.00755 nm. Man k&ouml;nnte alleine im Bereich von 1064 bis 1065 nm rund 300 Gbit an Daten &uuml;bertragen. Genutzt wurde bei <a href=\"\/ladee.shtml\">LADEE <\/a>ein 60 GHZ Bereich auch um Dopplershift zu ber&uuml;cksichtigen. Eine kleinere Frequenz bedeutet aber auch das man kleinere \u201eAntennen\u201c braucht, um die Laser zu b&uuml;ndeln, auch das Gebiet, das ein Strahl einer &#8222;Antenne&#8220; &uuml;berstreicht, ist, kleiner. Auf dem Mond hat man Laserreflektoren zur&uuml;ckgelassen die Strahlen der Erde reflektieren. Dabei wird ein Strahl von 1m\u00b2 Sendefl&auml;che (Teleskop) auf 70 km\u00b2 aufgeweitet. Das klingt schlimm. Doch eine Antenne gleicher Gr&ouml;&szlig;e h&auml;tte bei 32 GHz einen &Ouml;ffnungswinkel von 0,9 Grad, das entspricht in Mondentfernung schon einer Fl&auml;che von 114,5 Millionen km\u00b2 also einer Million mal gr&ouml;&szlig;eren Fl&auml;che. So kommen viel mehr Photonen auf einer gegebenen Fl&auml;che an, was das Experiment (man misst die Laufzeit der zur&uuml;ckgestreuten Photonen) erst m&ouml;glich macht.<\/p>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<p>Diese enge B&uuml;ndelung, eine Funktion der Wellel&auml;nge und Antennen-\/Reflektordurchmessers ist ein Vorzug, der in mehreren Bereichen von Vorteil ist. Durch das engere Gebiet kommt man mit einer kleineren \u201eEmpfangsantenne\u201c (bei Laserkommunikation: Ein Teleskop) aus, vor allem aber gibt es viel weniger Interferenzen. Geostation&auml;re Satelliten m&uuml;ssen voneinander einen Sicherheitsabstand halten, damit nicht ein Satellit die Signale empf&auml;ngt die f&uuml;r einen benachbarten gedacht sind. Diese Sicherheitsabst&auml;nde liegen in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von mehreren Hundert Kilometern, wenn der Satellit im C-Band arbeitet, also mit noch geringerer Wellenl&auml;nge, kann er noch gr&ouml;&szlig;er sein. Alternativ kann ein Satellit nur Frequenzbereiche benutzen, die der Nachbar nicht nutzt. Typisch teilt man das verf&uuml;gbare Band (bei Kommunikationssatelliten im C-Band zwischen 4 und 6 GHz und Ku-Band zwischen 12 und 14 GHz in kleine Unterbereiche von 30 MHz ab. So passen in ein 2 GHz breites Band rund 67 Transponder.<\/p>\n<p>F&uuml;r Milit&auml;rs wichtig ist, das man so auch die Kommunikation schwer abgreifen kann. Vorletztes Jahr kam ein russischer Satellit in die Schlagzeilen, als er einem Intelsat-Kommunikationssatelliten gef&auml;hrlich nahe kam. Der \u201eLuch\u201c man&ouml;vrierte bis auf 10 km an Intel 7, dann bis auf 5 km an Intelsat 901 heran. Nicht versehentlich, sondern absichtlich. Ob man so die Kommunikation abh&ouml;ren wollte oder nur die USA provozieren wollte, ist offen. &Uuml;bertr&auml;gt man die Daten vom Laserexperiment auf den geostation&auml;ren Orbit, dann w&auml;r das kein Problem. Der russische Satellit m&uuml;sste auf 400 m an die anderen Satelliten heranman&ouml;vrieren, um Daten zu belauschen..<\/p>\n<p>Eine Sorge, die ich hatte, war die, dass man so nur nachts kommunizieren kann. Wer ein eigenes Teleskop hat, kennt das ja. Tags&uuml;ber kann man maximal in den Abend- und Morgenstunden noch den Mond als sehr helles Objekt wahrnehmen, aber nicht die Sterne. Die Infrarotlaser von LADEE soll man aber noch tags&uuml;ber empfangen k&ouml;nnen, bis die Sonde nahe an der Sonne ist. Und dann st&ouml;rt diese auch Radiowellen. Laserkommunikation soll bis 5 Grad von der Sonne entfernt m&ouml;glich sein.<\/p>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<p>Was aber nicht geht, ist die Beobachtung durch Wolken. F&uuml;r Deep Space Missionen ist das keine gro&szlig;e Einschr&auml;nkung. Da befinden sich die Antennen von ESA und NASA schon in W&uuml;sten oder hohen Gebieten. Weitre k&ouml;nnte man dort errichten, wo man heute astronomische Teleskope baut, also meist auf hohen Bergen, wo man zumindest &uuml;ber den Cumulus Wolken ist. Zudem hat man dasselbe Problem auch beim Ka-Band, wo die NASA seit &uuml;ber einem Jahrzehnt den experimentellen Betrieb erprobt. Auch dieses ist zu maximal 85% der Zeit verf&uuml;gbar. Beim X-Band sind es 97+%. Beim Ka-Band st&ouml;rt schon Wasserdampf in der Atmosph&auml;re. Die L&ouml;sung ist es hier die Daten zu speichern und erst den Block freigeben, wenn man ihn auf der Erde empfangen hat.<\/p>\n<p>Anders sieht es bei Kommunikationssatelliten aus. Hier geht das nicht. Ein Telefongespr&auml;ch w&auml;re dann unterbrochen oder gar nicht m&ouml;glich. Das Gleiche gilt f&uuml;r Fernsehen oder Internet. Das ist indiskutabel und hier sind die Empf&auml;nger kleine Antennen bei Millionen von Kunden. Bei uns kann es mal einen ganzen Tag lang bedeckt sein. Da w&auml;re dann kein Empfang m&ouml;glich.<\/p>\n<p>So verwundert es nicht, das bis jetzt die meisten Experimente bzw. nun die ersten operationellen Anwendungen von einem Satelliten zu einem anderen gehen. Hier st&ouml;rt keine Atmosph&auml;re. Vor allem schlagen hier die Vorteile von hoher Datenrate und geringem Gewicht zu. Sentinel 1+2 &uuml;bertragen je 1,8 Gbit\/s. Das w&auml;re der gesamte Datenverkehr, den man &uuml;ber ein 2-GHz-Band &uuml;bertragen k&ouml;nnte. Das Empfangsterminal auf einem kommerziellen Kommunikationssatelliten kann diese Datenrate gar nicht zur Erde senden sondern muss zwischenspeichern und dann mit 600 Mbit\/s &uuml;bertragen. Trotzdem hat man so eine viel gr&ouml;&szlig;ere Datenmenge. Denn &uuml;blicherweise &uuml;bertragen Erdbeobachtungssatelliten ihre Daten, wenn sie die Pole &uuml;berfliegen, dann reichen drei Antennen in Poln&auml;he (z.B. in Gr&ouml;nland, Alaska und Russland) um alle Pol&uuml;berfl&uuml;ge abzudecken. Je weiter man nach S&uuml;den kommt desto mehr Antennen werden es. Beim &Auml;quator w&auml;ren es schon &uuml;ber 20 St&uuml;ck. So erspart der Laserlink der ESA 8 bis 10 Bodenantennen. F&uuml;r Satelliten vorteilhaft ist das zumindest bei kleinen Terminals kleine Gewicht. Das Laserterminal von Tesat (eine deutsche Firma die f&uuml;hrend in der Technologie ist und auch die Laserterminals f&uuml;r US-Satelliten baut) wiegt 53 kg. Allerdings steigt hier das Gewicht rasch an. Bei TerraSAR-X waren es noch 35 kg, wobei die Apparatur nur von 125 auf 135 mm anstieg. Das ist etwas anders als bei Kommunikationssatelliten, wo meist die H&auml;lfte des Gewichts auf die Sender\/Empf&auml;nger und Elektronik entf&auml;llt und der Rest auf den Reflektor. Den gelang es bei Kommunikationsssatelliten immer leichter zu bauen. Voyagers Reflektor wog noch &uuml;ber 50 kg, das entspricht einem Fl&auml;chengewicht von 4,65 kg\/m\u00b2.Heute haben leichtgewichtige Gitternetz-Refeltoren die auch f&uuml;r hohe Frequenzbereiche geeignet sind, nur noch Fl&auml;chengewichte von 0,37 kg\/m\u00b2. Selbst wenn dies nicht gehen w&uuml;rde \u2013 der 2,4 m gro&szlig;e Prim&auml;rspiegel von Hubble (ohne Tubus) wiegt schon 829 kg, dass ganze Teleskop sicher einige Tonnen.<\/p>\n<p>Damit kommen wir zu den Nachteilen. Geht man vom erdnahen Bereich in den Deep Space Bereich &uuml;ber, so zeigt sich bald der Nachteil: Laserterminals steigen im Gewicht wie optische Teleskope mit der dritten Potenz der Masse im Gewicht an. So gro&szlig;e Antennen, wie sie heute Kommunikationssatelliten haben sind so ausgeschlossen. Deep Space Sonden haben aber noch gr&ouml;&szlig;ere Antennen. Der Rekord liegt bei 4,7 m bei Galileo. Beim Bodensegment spielt das Gewicht keine gro&szlig;e Rolle. Sicher, 35 oder 70 m gro&szlig;e Empfangsantennen wiegen als Gesamtkomplex Hunderte von Tonnen, doch der Gro&szlig;teil ist normaler Stahl. Ich habe bisher nur einen Deep Space Einsatz gefunden. Das war bei dem vorgeschlagenen Mars Communications Orbiter. Hier mal die Daten dessen, vergleichen mit denen der nomalen Antenne<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"25%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"25%\">Mars Communication Terminal<\/th>\n<th width=\"25%\">MRO X-Band<\/th>\n<th width=\"25%\">MRO Ka-Band<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Durchmesser Sendeantenne<\/td>\n<td width=\"25%\">30,5 cm<\/td>\n<td width=\"25%\">300 cm<\/td>\n<td width=\"25%\">300 cm<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Sendeleistung<\/td>\n<td width=\"25%\">5 Watt, 300 Watt Peak<\/td>\n<td width=\"25%\">15 Watt<\/td>\n<td width=\"25%\">35 Watt<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Datenrate bei maximaler Entfernung<\/td>\n<td width=\"25%\">1000 kbit\/s<\/td>\n<td width=\"25%\"><\/td>\n<td width=\"25%\">750 kbit\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Datenrate bei minimaler Entfernung<\/td>\n<td width=\"25%\">25-40 Mbit\/s<\/td>\n<td width=\"25%\"><\/td>\n<td width=\"25%\">12- 38 Mbit\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Bodenstation<\/td>\n<td width=\"25%\">Sender: 5 m Hale Teleskop<\/p>\n<p>Empf&auml;nger 16 x 0,8 m Teleskop<\/td>\n<td width=\"25%\">35 m Radioantenne<\/td>\n<td width=\"25%\">35 m Radioantenne<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Leider fehlt die Angabe des Gewichts beider Systeme. Beim MRO wog das gesamte Kommunikationssystem mit 1,5 m Antenne nur 38 kg. Ein Laserterminal mit nur 0,135 m Durchmesser wiegt schon 53 kg. Wenn das Gewicht mit der dritten Potenz zum Durchmesser ansteigt, wie bei Teleskopen &uuml;blich w&uuml;rde ein solches Terminal dann schon &uuml;ber 500 kg wiegen. So schwer wird es sicher nicht sein, aber doch deutlich schwerer als eine konventionelle Antenne. Selbst wenn man den Stromverbrauch ber&uuml;cksichtigt (f&uuml;r 35 Watt Sendeleistung muss man etwa 80-90 Watt an Prim&auml;rleistung verf&uuml;gbar haben) ist die Laserkommunikation bezogen auf die Masse bei einer Marssonde noch nicht lohnend. Anders kann es bei Deep Space Sonden aussehen, wo man den Strom auch durch teure Radionukleidgeneratoren erzeugt wird und die Gewichtseinschr&auml;nkungen gr&ouml;&szlig;er sind.<\/p>\n<p>Eine neuere Untersuchung geht von einem etwas kleineren Laserterminal aus (22 cm Durchmesser, 42 kg Gewicht, 110 Watt Stromverbrauch, entsprechend den Daten eines vergleichbaren Kommunikationssystems f&uuml;r Raumsonden).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/laser-kommunikation1.png\" width=\"749\" height=\"467\" \/>Allerdings, das zeigt die Abbildung, haben Laserkommunikationssysteme auch den Nachteil das ihre Datenrate st&auml;rker zur&uuml;ckgeht als bei Kommunikationssatelliten. Bei diesen muss jedes Bit eine gewisse Mindestenergie haben. Verdoppelt man die Distanz, so &uuml;berstreicht die Gesamtleistung die vierfache Fl&auml;che und bei gleicher Energie pro Bit sinkt die Datenrate auf ein Viertel. Die Abbildung zeigt dies beim obigen Terminal. Bei 0,5 AE betr&auml;gt zu einem 11,8-m-Teleskop eine Datenrate von 200 Mbit (Worst\/best Case). Bei 2 AE m&uuml;sste es dann bei gleicher Abnahme wie bei Kommunikationssatelliten ein 16-tel sein. Es sind aber 2,5 \/ 10 Mbit, also ein 1\/100 bis 1\/25. Mit eingezeichnet ist die Abnahme der Datenrate des MRO. Man sieht deutlich, wie die Datenrate eines optischen Terminals st&auml;rker absinkt und schlie&szlig;lich sogar unter der des MRO liegt. Beim MRO ist zu beachten, dass die Datenrate link-begrenzt ist. Mehr als 2,67 Mbit\/s kann der Sender nicht &uuml;bertragen, selbst aus geringer Distanz.<\/p>\n<p>Beim Bodensegment sind die Kosten auf den ersten Blick vergleichbar. Die letzte ESA 3-m-Antenne hat 50 Mill. Euro gekostet. Das Gran Telescopio Canarias mit 10,4 m Durchmesser kostete 104 Millionen Euro. Man braucht als Sender ein etwa halb so gro&szlig;es Teleskop, das kostet gem&auml;&szlig; eiger Faustregel dann ein Sechstel also rund 20 Millionen Euro. Dazu k&auml;me noch ein Array aus Empf&auml;ngern, die sind kosteng&uuml;nstiger als ein gro&szlig;es Teleskop. F&uuml;r ein 1 m-Teleskop rechnet man mit Baukosten von 1 Million Euro, bei 16 St&uuml;ck ist man hier dann mit weiteren 16 Millionen dabei, das bedeutet, die Kosten f&uuml;r das Bodensegment sind vergleichbar.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es hier noch Einsparungen. So ben&ouml;tigt man f&uuml;r den Sender weder eine parallaktische Montierung noch einen genau geschliffenen Spiegel. Ein Teleskop k&ouml;nnte so viel einfacher konstruiert werden. Segmentierte Spiegel sind ohne Probleme einsetzbar und wahrscheinlich f&uuml;r ein Drittel der Kosten eines astronomischen Teleskops konstruiert werden. Bei den Empf&auml;ngern w&auml;re es m&ouml;glich die Zahl der Empfangsantennen weiter zu vergr&ouml;&szlig;ern, man kommt dann in einer Serienbauweise, die die Kosten senkt. Dann w&uuml;rde eine Verdopplung der Empfangsfl&auml;che maximal das Vierfache kosten, wahrscheinlich weniger, bei einer Empfangsantenne herk&ouml;mmlicher Art sind es dagegen meist die sechsfachen Kosten. Allerdings w&auml;re diese Vorgehensweise auch bei Radioantennen m&ouml;glich. Demonstriert hat man dies schon bei den Vorbeifl&uuml;gen von Voyager an Uranus und Neptun und f&uuml;r die Radioastronomie gibt es schon Komplexe aus mittelgro&szlig;en (5-16 m) Antennen. F&uuml;r das Senden braucht man dagegen ein gro&szlig;es Teleskop. F&uuml;r den Mars Communiation Orbiter dachte man an die Verwendung des Hale Teleskops mit 5 m Durchmesser. Der Sender hat dann einige Kilowatt Leistung.<\/p>\n<h3>Einsatzgebiete<\/h3>\n<p>Derzeit ist die Situation diese: Laser&uuml;bertragung funktioniert zwischen zwei Erdorbits. Geplant ist auch ein Laserlink zwischen ISS und geostation&auml;rem Orbit. Da es von dort ab aber mit normalen Funk weitergeht, ist die Datenrate beschr&auml;nkt. Schon die 1,8 GBit der Sentinel 1+2 (die ESA will das auf 7,2 GBit\/s steigern) kann man so maximal &uuml;ber 33% des Orbits nutzen. Auf der anderen Seite k&ouml;nnte man f&uuml;r dieser erdnahe Kommunikation relativ kleine Teleskope nutzen (bei LADEE, der immerhin aus zehnfacher Entfernung eines geostation&auml;ren Satelliten bis zu 622 Mbit\/s &uuml;bertrug, reichten vier zusammengekoppelte 0,4 m Teleskope). Da das Teleskop im Satelliten genau ausgerichtet werden muss, wird man pr&uuml;fen, ob es die bessere Backup-Strategie gegen St&ouml;rungen ist, mehrere Teleskope an unterschiedlichen Stellen nutzen (ein Satellit im GEO sieht ja eine komplette Erdhemisph&auml;re da ist sicher nicht &uuml;berall der Himmel bew&ouml;lkt) oder man einfach den Satelliten mit eine Box mit handels&uuml;blichen SSD best&uuml;ckt die die Daten zwischenspeichern. Bei den heutigen Speicherdichten bek&auml;me man 40 TByte in einer Box von 6x 10 x 8 cm unter. Selbst wenn man diese Box dann mit 2 cm Aluminium gegen Strahlung sch&uuml;tzt, wiegt das nur 2 kg. 40 Tbyte reichen bei 1,8 GBit\/s immerhin f&uuml;r 2 Tage Dauerempfang.<\/p>\n<p>Problematischer ist der Einsatz im Sonnensystem. Der Vorteil ist hier in der Datenrate noch nicht gegeben. Daf&uuml;r m&uuml;sste man aber f&uuml;r die entsprechenden Empf&auml;nger relativ viel investieren. Bedenkt man, was die NASA und ESA in ihre Tiefenraumstationen gesteckt hat, hat man das klassische Henne-Ei Problem. Wahrscheinlich wird man zuerst Laserterminals nur als Zusatznutzlast einsetzen und die ganze Uplinkkommunikation wird &uuml;ber Funkwellen verlaufen. Eine Umstellung kann sehr lange dauern. Man muss nur sehen, das die NASA vor mehr als einem Jahrzehnt begonnen hat das Ka-Band zu nutzen und bis heute starten Raumsonden immer noch mit X-Band Sendern als prim&auml;rem Medium und Ka-Band Sendern trotz erheblich h&ouml;here Datenrate als \u201eExperiment\u201c. Da die Datenrate auch bei gro&szlig;en Entfernungen st&auml;rker abnimmt als beim Funk scheitert der Einsatz heute noch gerade da, wo er sich lohnen w&uuml;rde: bei Raumsonden ins &auml;u&szlig;ere Sonnensystem. Hier k&ouml;nnte man folgende Synergien gut gebrauchen:<\/p>\n<p>&#8211; Kleinere Masse eines Laser-Kommunikation Terminals vergleichen mit einer gro&szlig;en Antenne.<\/p>\n<p>&#8211; Geringere Gesamtleistung (auch wenn NdYAG Laser selbst bei Diodenbauweise nur 25-50% Wirkunggrad haben)<\/p>\n<p>&#8211; Damit Einsparungen bei den RTG-Elementen die sehr teuer in der Herstellung sind (ein RTG f&uuml;r 285 Watt Leistung kostete 2006 90 Millionen Dollar in der Herstellung)<\/p>\n<p>Gerade der letzte Punkt w&auml;re sicher der attraktivste. Dazu m&uuml;sste man aber daf&uuml;r sorgen, dass die Datenrate nicht st&auml;rker als wie beim Funk absinkt.<\/p>\n<p>Wo ich heute eine Anwendung sehe, ist bei einer Mondsonde. LADEE &uuml;bermittelte 622 Mbit\/s zu einer relativ kleinen \u201eBodenstation\u201c: 43 cm Teleskope sind eine Gr&ouml;&szlig;e, die sich heute schon Amateure zulegen. Dabei war das Laserterminal relativ klein. Der Vorteil liegt bei so kleinen Distanzen auf der Hand, wie folgender Vergleich mit dem <a href=\"\/lro.shtml\">LRO<\/a> zeigt:<\/p>\n<table cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Parameter<\/th>\n<th>LRO<\/th>\n<th>LADEE<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sendefrequenz<\/td>\n<td>25,6 GHz (Ka Band)<\/td>\n<td>193.500 GHz, 1.550 \u00b5m Wellenl&auml;nge<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Datenrate<\/td>\n<td>228,7 Mbit\/s Downlink<\/td>\n<td>622 MBit Downlink, 20 MBit Uplink<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sendeleistung<\/td>\n<td>41,9 Watt Sendeleitung 119 Watt Stromverbrauch (mit S-Band Sendern)<\/td>\n<td>0,5 Watt (aber 136,5 Watt Energieverbrauch)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Durchmesser Sendeantenne<\/td>\n<td>1,00 m<\/td>\n<td>0,10 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Durchmesser Empfangsantenne<\/td>\n<td>18,3 m<\/td>\n<td>4 x 0.4318 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gesamte Bandbreite:<\/td>\n<td>5 GHz<\/td>\n<td>3,9 THz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Typische Bandbreite pro Sender<\/td>\n<td>25 &#8211; 400 MHz<\/td>\n<td>50 GHz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gewicht:<\/td>\n<td>56,7 kg (S-Band und Ka-Band zusammen)<\/td>\n<td>29,5 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>LADEE scheint einen lampengepumpten Laser einzusetzen, der nur einen geringen Wirkungsgrad von 3-6 % hat. Daher ist zumindest beim Stromverbrauch das System noch unterlegen, allerdings ist der Strom in 1 AE Entfernung kein Problem. Solarzellen sind daf&uuml;r inzwischen relativ leistungsf&auml;hig und leichtgewichtig.<\/p>\n<h3>Links<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Abhijit_Biswas6\/publication\/237818767_MLCD_Overview_of_NASA's_Mars_laser_communications_demonstration_system\/links\/555b4eb508ae8f66f3ad5ad6.pdf\">https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Abhijit_Biswas6\/publication\/237818767_MLCD_Overview_of_NASA&#8217;s_Mars_laser_communications_demonstration_system\/links\/555b4eb508ae8f66f3ad5ad6.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/aviationweek.com\/SpaceLaserRelay\">http:\/\/aviationweek.com\/SpaceLaserRelay<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nd:YAG-Laser\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nd:YAG-Laser<\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/0131e0936ac54b068253dde16192eb2c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laserkommunikation, so meine Meinung teilt vieles mit den Ionentriebwerken: Auf dem Papier der Kommunikation mit Radiowellen &uuml;berlegen, doch es tut sich nicht wirklich viel. Daher denke ich ist es an der Zeit, dieses Thema zu vertiefen. Fangen wir zuerst einmal mit etwas Geschichte an. Im November 2001 begann die ESA mit experimenteller Laserkommunikation zwischen den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3290],"class_list":["post-12287","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-laserkommunikation","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":474,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18524,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/06\/elon-musks-ki-rechenzentren-im-orbit-nochmals-nachgerechnet\/","url_meta":{"origin":12287,"position":0},"title":"Elon Musks KI-Rechenzentren im Orbit &#8211; nochmals nachgerechnet","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. Februar 2026","format":false,"excerpt":"Ich habe mich ja schon mal mit diesem Thema besch\u00e4ftigt, in dem es vor allem um die Kosten und den wirtschaftlichen Unsinn ging - warum sollte ich ein Rechenzentrum in den Orbit bringen, wenn ich es billiger auf der Erde bauen kann und es auch gen\u00fcgend Gegenden gibt in denen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/78014052fde04012a2be60bd108cd4bb","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18511,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/27\/musks-ki-rechenzentren-im-orbit\/","url_meta":{"origin":12287,"position":1},"title":"Musks KI-Rechenzentren im Orbit","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Bei meinem regelm\u00e4\u00dfigen Besuch des Space Reviews stie\u00df ich auf diesen Artikel: SpaceX, orbital data centers, and the journey to Mars. Ich hatte in meiner Nachlese schon erw\u00e4hnt das Elon Musk, nachdem er dies lange verschoben hat nun plant SpaceX an die B\u00f6rse zu bringen. Ich meinte aber, das l\u00e4ge\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/0ee72da693054bc3b5c3f00214a7e2b3","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18502,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/22\/der-ariane-kompatible-orbit\/","url_meta":{"origin":12287,"position":2},"title":"Der Ariane-Kompatible Orbit","author":"Bernd Leitenberger","date":"22. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Heute wieder ein Grundlagenblog f\u00fcr alle, die die Grundlagen auf der Website noch nicht entdeckt haben, oder sie ihnen zu detailliert sind oder die einfach nur den Blog lesen. Es geht um einen Begriff, den man heute kaum noch h\u00f6rt, der aber mal das Ma\u00df der Dinge war und was\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/901d5ccaac304c8baace44abf9e7aebe","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18504,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/25\/die-glorreichen-10-satellitenrekorde\/","url_meta":{"origin":12287,"position":3},"title":"Die glorreichen 10 &#8211; Satellitenrekorde","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich denke, es wird mal wieder Zeit f\u00fcr etwas leichte Unterhaltung die etwas Wissen vermittelt. Also einen Blog \u00fcber 10 Rekorde bei Satelliten, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Um eines klarzustellen - es geht nur um Satelliten. Raumsonden sind au\u00dfen vor, weil bei ihnen vieles anderes ist, so kann\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/1kgsats.png","width":350,"height":200,"srcset":"\/img\/1kgsats.png 1x, \/img\/1kgsats.png 1.5x, \/img\/1kgsats.png 2x, \/img\/1kgsats.png 3x"},"classes":[]},{"id":18469,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/11\/13\/operation-fishbowl\/","url_meta":{"origin":12287,"position":4},"title":"Operation Fishbowl","author":"Bernd Leitenberger","date":"13. November 2025","format":false,"excerpt":"Hallo, ich schreibe weiter an meinem Buch, die Auskopplung der Thor und Delta aus dem Buch \u00fcber die US-Tr\u00e4gerraketen. Und wie immer nutze ich die Zeit noch was zu erg\u00e4nzen. Seitens des Einsatzes der Thor bzw. Delta als Satellitentr\u00e4ger gibt es wenig Neues zu schreiben da habe ich schon beim\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1x, https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1.5x"},"classes":[]},{"id":13740,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/02\/17\/die-2019-er-spacex-wette\/","url_meta":{"origin":12287,"position":5},"title":"Die 2019-er SpaceX Wette","author":"Bernd Leitenberger","date":"17. Februar 2019","format":false,"excerpt":"Wer mich kennt, wei\u00df, dass ich jedes Jahr eine Wette mit SpaceX eingehe. Das System ist eigentlich sehr einfach: Ich nehme nur eine SpaceX-Aussage und wette dagegen, also, dass sie nicht stimmt oder nicht erreicht wird. Das mache ich schon seit einigen Jahren und bisher habe ich mit einer Ausnahme\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/7955f286a7004559b4ddbb5d8b481043","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12287","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12287"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12287\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}