{"id":12375,"date":"2017-03-04T18:45:40","date_gmt":"2017-03-04T17:45:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12375"},"modified":"2017-03-04T18:45:40","modified_gmt":"2017-03-04T17:45:40","slug":"20-des-bip-fuer-die-nato-und-geldverschwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/03\/04\/20-des-bip-fuer-die-nato-und-geldverschwendung\/","title":{"rendered":"2,0 % des Bip f&uuml;r die Nato und Geldverschwendung"},"content":{"rendered":"<p>Jeder hat so seine Beispiele f&uuml;r Geldverschwendung und nun will man ja die Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIP hochtreiben, das sind 24 Mill. Euro pro Jahr mehr. Das sieht mancher auch als Verschwendung an. Irgendwie geh&ouml;ren beide Punkte zusammen. Zeit, meine Meinung dazu zu schreiben.<\/p>\n<p>Fangen wir mit dem Ersten an. Von Leyen hat ja zugesagt, die Verteidigungsausgaben von 1,2 auf 2,0 % zu erh&ouml;hen. Als erster Schritt wird die Personalst&auml;rke von 178 auf 198.000 Soldaten zu <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/aufruestung-bei-der-bundeswehr-von-der-leyen-will-personal-aufstocken_id_6682690.html\">erh&ouml;hen<\/a>. Das alleine w&uuml;rde bei gleichen \u201eKosten pro Person\u201c dann aber nur 1,34% des BIP ausmachen, bleiben also noch 0,66 % oder rund 20,68 Mill. Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>Nun sehe ich durchaus Nachholbedarf bei der Bundeswehr. Man hat nach dem Ende des Kalten Krieges zuerst mal abger&uuml;stet, was bei &uuml;ber 580.000 Soldaten von Bundeswehr und NVA auch logisch war. Mit dem Jugoslawien-Einsatz begann dann aber eine Kehrtwende. War vorher die Bundeswehr per Grundgesetz auf die Landesverteidigung beschr&auml;nkt, sollte sie nun auch in unternationalen Konflikten mitmischen und nicht nur in reinen Friedenssicherungsmissionen, die schon vorher im Rahmen der UN-Eins&auml;tze m&ouml;glich waren. Meiner Ansicht nach h&auml;tte man das beibehalten k&ouml;nnen. Japan hat ja ein &auml;hnliches Modell bis heute behalten. Innerhalb der NATO ist es aber wohl nicht m&ouml;glich, zumal wir nun nicht mehr Frontstaat sind. Schon beim Golfkrieg 1990 zeigte sich dies. Damals war die L&ouml;sung, dass wir den Krieg weitestgehend finanzierten, was auch keine L&ouml;sung ist.<!--more--><\/p>\n<p>F&uuml;r diese Konflikte, die sich heute nicht gegen regul&auml;re Armeen mit schweren Waffen festen Einrichtungen wie Baracken, Hauptquartieren oder Radarstationen, sondern gegen Milizen mit vorwiegend leichten Waffen richtet, sowie Eins&auml;tze in L&auml;ndern, wo solche mehr Partisanen &auml;hnliche Gruppen aktiv sind, war die Bundesrepublik aber schlecht ger&uuml;stet. Da n&uuml;tzen Leopard-2 Kampfpanzer wenig. Ge&auml;ndert hat sich zuerst wenig. Man schaffte zuerst noch Dinge an die im Kalten Krieg geplant wurden wie der Eurofighter oder U-Boote mit Brennstoffzellen. Wenn man mehr Geld f&uuml;r eine ad&auml;quate Ausr&uuml;stung der Bundeswehr f&uuml;r solche Konflikte investiert dann bin, ich daf&uuml;r. Das w&auml;ren meiner Ansicht nach:<\/p>\n<p>Mehr stark gepanzerte, aber schnelle Fahrzeuge, anstatt klassischer Kampfpanzer, also Sch&uuml;tzenpanzer. Da l&auml;uft schon eine Umr&uuml;stung: 350 Puma sollen 2187 Marder ersetzen &#8211; selbst wenn man dies auf die gr&ouml;&szlig;ere Personalst&auml;rke der Bundeswehr von 1990 bezieht, m&uuml;sste man mindestens die doppelte Anzahl anschaffen.<\/p>\n<p>Flugzeuge zur effizienten Bek&auml;mpfung von Bodenzielen. Dazu setzt die Bundeswehr derzeit auf Hubschrauber. Doch die sind nur beschr&auml;nkt einsatzbereit. Sie waren angeschafft worden, weil sich bei den Planungen ein Konflikt sich ja auf unserem Boden abspielen w&uuml;rde. Da hat man nur kurze Wege zur Basis und es gibt in Deutschland viel Wald, wo man sich mit einem Hubschrauber &#8222;verstecken&#8220; kann. Ich halte ein gut gepanzertes unterschallschnelles Kampfflugzeug mit gr&ouml;&szlig;erem Einsatzradius, wie die A-10 f&uuml;r besser geeignet bei den Eins&auml;tzen die wir heute haben. Das Bombardieren aus gro&szlig;er H&ouml;he wie es auch mit Kampfflugzeugen m&ouml;glich ist hat den Nachteil, dass aus der H&ouml;he man bei solchen Konflikten kaum noch zwischen Zivilisten und Milizen unterscheiden kann. Man ist dazu zu weit weg.<\/p>\n<p>Eine gr&ouml;&szlig;ere Marine: Seit dem Ende des Kalten Krieges sind die Schifffahrtwege unsicher geworden. In Somalia ist es noch immer nicht sicher und im s&uuml;dostasiatischen Raum ist es auch nicht besser. Mehr Schiffe k&ouml;nnten die Routen sichern, aber auch Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer aufsammeln. Da man es mit Schnellbooten als &#8222;Gegner&#8220; zu tun hat, reichen die kleinsten hochseetauglichen Schiffe, daf&uuml;r einige mehr. Bei der Summe, die wir pro Jahr ausgeben k&ouml;nnen, w&auml;re auch einer oder zwei Flugzeugtr&auml;ger drin. Mit ihnen kann man ein gr&ouml;&szlig;eres Gebiet &uuml;berwachen und sie bieten Optionen bei Eins&auml;tzen, wo man nicht die Flugzeuge im Nachbarland stationieren kann. Die von England gerade angechaffte Queen Elisabeth Klasse kostet rund <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HMS_Queen_Elizabeth_(R08)\">2,5 Milliarden Pfund pro Schiff<\/a>. Dazu k&auml;men dann noch die Flugzeuge, die heute mehr kosten als das Schiff selbst. Doch bei 20 Milliarden R&uuml;stungsausgaben pro Jahr zus&auml;tzlich sollten einige drin sein. Wie ich der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Flugzeugtr&auml;ger\">Liste der Flugzeugtr&auml;ger<\/a> entnehme, haben selbst kleine L&auml;nder einen Flugzeugtr&auml;ger so Australien, &Auml;gypten, Spanien, S&uuml;dkorea. Warum also nicht auch Deutschland.<\/p>\n<p>Geeignete Transportflugzeuge. Ich habe die Anschaffung des Airbus 400 nicht verstanden. Das Flugzeug ist ein Milit&auml;rtransporter wie die Transall. Gedacht f&uuml;r unbefestigte Landepl&auml;tze, die kurz sind, also im Prinzip f&uuml;r den Ersteinsatz, wenn man irgendwo landet, aber dort keine Flugpl&auml;tze gesichert hat. So was hat man nicht mal im Afghanistan und Irakkrieg gebraucht. Dort wurde &uuml;ber die Nachbarl&auml;nder die Invasion gestartet. Was man br&auml;uchte, w&auml;re ein Transporter, der eine viel gr&ouml;&szlig;ere Kapazit&auml;t hat und einfacher schwerer Ausr&uuml;stung transportieren kann. Die USA haben so was schon immer gehab,t wie milit&auml;rische Versionen von zivilen Flugzeugen wie der Boeing 707 aber auch gro&szlig;e milit&auml;rische Maschinen wie die Galaxy, Russland hat entsprechendes in Form der Antonow 124 und anderer Muster. Warum l&auml;sst man also nicht einige Airbus 340 oder 380 umbauen und anschaffen die dann wesentlich schneller Ausr&uuml;stung und Personal transferieren k&ouml;nnen. Zumindest fliegen die ja auch und stehen nicht nur am Boden. Ich habe das Gef&uuml;hl man will das aber gar nicht, denn so kann man mit den Airbus 400 nicht so viele Truppen transferieren und andere m&uuml;ssen die risikoreicheren ersten K&auml;mpfe bestreiten.<\/p>\n<p>Trotzdem: Es ist offensichtlich, das man selbst mit Neuanschaffungen so nicht <i>dauerhaft <\/i>2 % des BIP braucht. Aufr&uuml;stung wird vielleicht einige Jahre mehr Geld fordern, aber f&uuml;r 20 Milliarden Euro bek&auml;me man 80 Korvetten der Braunschweigklasse, die pro St&uuml;ck 240 Millionen Euro kosten und das jedes Jahr. Man wird, wenn man alle Optionen aus&uuml;bt, vielleicht ein oder zwei Jahre diese Summe brauchen, doch danach bedeutend weniger. Um dauerhaft diese Summe zu \u201everbauchen\u201c m&uuml;sste man die St&auml;rke der Bundeswehr entsprechend erh&ouml;hen, was aber nicht geplant ist.<\/p>\n<p>Was also k&ouml;nnte man mit dem Geld tun? Ich w&auml;re daf&uuml;r einen Krieg zu beginnen und neues Land zu erobern. Mit 20 Milliarden pro Jahr kann man z.B. einen Feldzug gegen den Mond starten. Ein Mondprogramm sollte unter Bush nach der <a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/pdf\/396093main_HSF_Cmte_FinalReport.pdf\">A<\/a><a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/pdf\/396093main_HSF_Cmte_FinalReport.pdf\">ugustinekomission<\/a> 145 Milliarden Dollar in 10 Jahren kosten. Das w&auml;ren 13,7 Milliarden Euro pro Jahr, also weniger als die 20 Milliarden, was gen&uuml;gend f&uuml;r weitere R&uuml;stung &uuml;brig l&auml;sst. Nat&uuml;rlich steht nach der Eroberung des Mondes der Bau einer permanenten Milit&auml;rbasis an. Es ist nur eine Frage wie man solche Unternehmen deklariert \ud83d\ude09 R&uuml;ckfinanzieren k&ouml;nnte man das mit Mautgeb&uuml;hren f&uuml;r SpaceX Weltraumtouristen und man k&ouml;nnte Mondgr&uuml;nst&uuml;cke verkaufen. Wenn mal die Amis landen sollten, m&uuml;ssen sie nat&uuml;rlich auch erst mal was zahlen: eine saftige strafe wegen illegaler Einwanderung und Umweltverschmutzung \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nun realistischerweise wird es nicht dazu kommen. Dann hei&szlig;t es, bei der Berechnung der Milit&auml;rausgaben kreativ zu sein. Schauen wir in die USA: dort finanziert das Milit&auml;r ja nicht nur Soldaten und T&ouml;tungsger&auml;te. Wir entwickeln gerade die Ariane 6, das ist von der Zielsetzung das gleiche wie das EELV-Programm, also z&auml;hlen wir die Ausgaben zu den Milit&auml;rausgaben. Das gilt dann nat&uuml;rlich auch f&uuml;r Galileo (=GPS), Copernicus (=milit&auml;rische Erderkundungssatelliten), Metop\/Meteosat (=DMSP). Die Bundeswehr k&ouml;nnte auch einige Kommunikationssatelliten anschaffen und die nur im Ernstfall ben&ouml;tigte Kapazit&auml;t (abz&uuml;glich der im Friedensfall ben&ouml;tigten) solange gewinnbringend vermieten. Leider wird man so sicher nicht mehr als 1-2 Milliarden Euro pro Jahr zusammenbekommen die man jetzt schon ausgibt nur eben unter anderem \u201eLabel\u201c.<\/p>\n<p>Doch es geht noch weiter. Das Milit&auml;r forscht ja auch, und zwar viel Grundlagenforschung. So entstand das Internet. Ich w&uuml;rde sagen 50% des <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/de\/der-haushalt-des-bundesministeriums-fuer-bildung-und-forschung-202.html\">Forschungsetats<\/a> sind eigentlich Grundlagenforschung, die auch vom Milit&auml;r finanziert werden k&ouml;nnte. Das sind bei 17,6 Milliarden \u20ac f&uuml;r Forschung pro Jahr schon mal 8,8 Milliarden. Dann m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich noch f&uuml;r unsere Veteranen sorgen. Wenn ich davon ausgehe, dass 50.000 Soldaten pro Jahr aufh&ouml;ren, entspricht einer mittleren Dienstdauer von 3,3 Jahren, und man im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus f&uuml;r jeden Soldat\/in eine 3-Zimmer Wohnung f&uuml;r 120.000 \u20ac baut, dann sind das 6 Milliarden Finanzbedarf pro Jahr. Die Wohnungen werden dann verg&uuml;nstigt vermietet und nebenher senkt das die Wohnungsnot. Das entspricht mehr als einer Verdopplung der derzeit 3,56 Milliarden f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2016\/09\/2016-09-09-etat-bmub.html\">sozialen Wohnungsbau<\/a>. Die Mittel w&auml;ren dann zwar zus&auml;tzlich n&ouml;tig, aber sie w&uuml;rden in weitaus sinnvolleres flie&szlig;en als R&uuml;stungsg&uuml;ter und vielleicht sogar die Mietpreisexplosion senken. Davon h&auml;tten dann viele was. Kurzum: Bei geschickter Rechnung geben wir schon jetzt 10 Milliarden f&uuml;r Projekte aus, die man dem Milit&auml;rhaushalt zurechnen kann. Mit dem sozialen Wohnungsbau schrumpft dann die Summe, die man f&uuml;r neue R&uuml;stung &uuml;ber den Bedarf die die 30.000 neuen Soldaten hinaus generieren, auf rund 4,7 Milliarden Euro, und das k&ouml;nnte man ja in oben genante Projekte investieren.<\/p>\n<p>Das Milit&auml;r ist ja ein Paradebeispiel wie man Geld verschwenden kann. Es gibt so viele R&uuml;stungsprojekte von zweifelhaftem Wert und enormen Kosten. Vor einigen Jahren gab es mal eine Dokumentation &uuml;ber die Raketenabwehrsysteme der USA. Damals war das Bushsche Raketenschild-System noch nicht dabei, trotzdem hatten die USA f&uuml;r zwei gr&ouml;&szlig;ere Systeme und eine Reihe von kleineren 125 Milliarden Dollar ausgegeben. Das Erste <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Nike-X\">Nike-X<\/a> unter Nixon, das immerhin einsatzbereit wurde \u2013 allerdings verhinderten Farmer die Umsetzung, weil die nuklearen Abwehrk&ouml;pfe ihr Land radioaktiv versucht h&auml;tten und so vor Gericht siegten. Das Zweite war SDI, wo man schon wusste, als es verk&uuml;ndet wurde, dass es reine Utopie ist (es bekam auch den Namen \u201eStar Wars\u201c nach dem Kommentar eines Senators: \u201eDas ist so utopisch wie Star Wars\u201c. &Uuml;ber 10 Jahre forschte man und verballerte Milliarden.<\/p>\n<p>Selbst umgesetzte Waffensysteme sind enorm teuer. Ich verstehe nicht, wie man &uuml;ber 1 Milliarde Dollar f&uuml;r ein einzelnes Flugzeug ausgeben kann (daf&uuml;r bek&auml;me man 4 Korvetten&#8230;)Soviel kostet aber ein B-2 Bomber. Der einzig positive Effekt von solch teueren Projekten, wozu auch immer teurere &#8222;intelligente Waffen&#8220; wie Bomben die per GPS oder Laser ins Ziel gelenkt werden, ist, dass Kriege immer teurer werden. Vergleicht man die Kosten pro Soldat im Zweiten Weltkrieg mit Vietnam und nun im Irakkrieg so f&auml;llt auf das die Aufwendungen immer h&ouml;her wurden.<\/p>\n<p>Mein absoluter Liebling bei Geldverschwendungen beim Milit&auml;r sind die Kosten f&uuml;r Klimaanlagen beim US-Milit&auml;r im Irak und Afghanistan. Daf&uuml;r hat man j&auml;hrlich 20 Milliarden Dollar <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2011\/06\/21\/air-conditioning-military-cost-nasa_n_881828.html\">ausgegeben<\/a>, mehr als der ganze NASA Etat zu dieser Zeit! Der Grund: Die Soldaten waren in Zelten untergebracht mit miserabler Isolationswirkung. Alleine Isolationsschaum (einmalige Ausgabe!) f&uuml;r 95 Millionen Dollar w&uuml;rde 1 Milliarde pro Jahr sparen. Man k&ouml;nnte auch anders rechnen: Wenn es rund 300.000 Soldaten sind und man 5 Zimmer Wohnungen f&uuml;r jeweils 4 Personen baut und jede 100.000 $ kostet (bei Massenbauweise und geringen Bodenpreisen durchaus machbar) dann hat man mit einer einmaligen Investition von 7,5 Milliarden Dollar richtige Wohnungen anstatt Zelte. Wenn diese nur die H&auml;lfte der Kosten einsparen spart man schon im ersten Jahr und dann jedes Jahr weitere 10 Milliarden \u2013 damit h&auml;tte man zum Mond fliegen k&ouml;nnen. Stattdessen hat man wertvolle fossile Treibstoffe verfeuert und das Klimaproblem versch&auml;rft. Noch mehr Einsparungen w&auml;re mit dem Bau von Kraftwerken m&ouml;glich, denn so teuer wurde es, weil man benzinbetriebene Generatoren einsetzte. F&uuml;r die USA wichtiger: Es wurden &uuml;ber 1000 Soldaten gel&ouml;tet, die den Treibstoff f&uuml;r die Generatoren transportiert haben. Bei der nachhaltigen L&ouml;sung h&auml;tten der Irak und Afghanistan einige Wohnungen mehr, als Ausgleich f&uuml;r die beim Krieg zerst&ouml;rten und auch noch Kraftwerke f&uuml;r Elektrizit&auml;t, aber &uuml;ber Logik kann man mit Milit&auml;rs wohl nicht reden.<\/p>\n<p>Wie schon gesagt. Jeder hat sein eigenes Beispiel f&uuml;r Geldverschwendung. Im Kleinen f&auml;llt mir die virtual Cave an unserer FH ein, die &uuml;ber 100.000 Euro kostete und so gut wie nie eingesetzt wurde. Der Hersteller lieh sie &ouml;fters aus als das sie genutzt wurde. Im Gro&szlig;en der Rummel &uuml;ber die Bundesliga. Da werden 3,24 Milliarden pro Jahr <a href=\"http:\/\/www.sportschau.de\/fussball\/bundesliga\/bundesliga-klubs-schaffen-naechsten-umsatzrekord-100.html\">umgesetzt<\/a>. Zusammen mit Fernsehrechten und zweiter Liga sind es 5,4 Milliarden. Das Geld bleibt aber nur in den ersten beiden Ligen. Das man auch nur den Fu&szlig;ball allgemein damit f&ouml;rdert scheint nicht vorgesehen zu sein. Daf&uuml;r bekommen dann Fu&szlig;baller am Ende ihrer Karriere wie Lukas Podolski f&uuml;r 1,5 Jahre 20 Millionen Euro. Und die Fans regen sich dann &uuml;ber Managergeh&auml;lter auf&#8230; Dabei m&uuml;ssen die f&uuml;r ihr Geld mehr Arbeiten und nicht nur ein paar Mal in der Woche trainieren und einmal 90 Minuten spielen. Das Ganze ist sowieso nur noch ein Gesch&auml;ft, einige Vereine sind ja schon an die B&ouml;rse gegangen. Und die Medien spielen noch mit: Gestern kam in den Sportnachrichten der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/kevin-grosskreutz-und-sein-abschied-beim-vfb-stuttgart-geschlagen-a-1137249.html\">Rausschmiss von Grosskreu<\/a><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/kevin-grosskreutz-und-sein-abschied-beim-vfb-stuttgart-geschlagen-a-1137249.html\">t<\/a><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/kevin-grosskreutz-und-sein-abschied-beim-vfb-stuttgart-geschlagen-a-1137249.html\">z<\/a> vor der Goldmedaille bei der WM. Der Abgang eines Profis von 18 Vereinen, die 34-mal im Jahr spielen, ist also wichtiger als der Gewinn eines internationalen Titels in einer anderen Sportart bei einem nur alle 4 Jahre stattfindenden Wettkampf. In 10 Jahren werden die Nachrichten wohl mit Fu&szlig;ball beginnen. Dann kommt erst die zweite Meldung: \u201eNachdem Bayern nun &uuml;berraschend gegen Freiburg verloren hat, kommen wir zur Politik. &Uuml;berraschend begann heute der dritte Weltkrieg, weshalb die Siegesfeier von Freiburg auch abgesagt wurde &#8230;\u201c <!--VG WORT Beginn--><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8c59a18de85740788826968991d97c95\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\n<!--CRC: 1533be225a394a5ba68d48d9c58c2bde--><br \/>\n<!--VG WORT Ende--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder hat so seine Beispiele f&uuml;r Geldverschwendung und nun will man ja die Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIP hochtreiben, das sind 24 Mill. 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