{"id":12378,"date":"2017-03-06T10:01:29","date_gmt":"2017-03-06T09:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12378"},"modified":"2017-03-06T10:01:29","modified_gmt":"2017-03-06T09:01:29","slug":"die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-die-pumhart-von-steyr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/03\/06\/die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-die-pumhart-von-steyr\/","title":{"rendered":"Die L&ouml;sung f&uuml;r ein &uuml;berfl&uuml;ssiges Problem: die Pumhart von Steyr"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mir eine Dokumentation &uuml;ber Burgen bei ZDF Info angesehen und da ging es auch um die Belagerung mit einer Bombarde. Nach Angeben des Moderators konnte eine solche Kanone in zwei Stunden ein Mauerwerk zerst&ouml;ren. Ich konnte das nicht glauben und habe bei Wikipedia mal gesucht und kam auf die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pumhart_von_Steyr\">Pumhart von Steyr<\/a>.<\/p>\n<p>Diese soll mit nur 15 kg Schwarzpulver eine 690 kg schwere Kugel 600 m weit schie&szlig;en. Auch wenn die Reichweite klein ist, kam mir diese geringe Schwarzpulverzuladung bei der 40-fachen Masse der Kugel doch seltsam vor und ich nahm mir vor, das mal zu berechnen.<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Die V0:<\/h3>\n<p>Die Reichweite wird bei 10\u00b0 Abschusswinkel mit 600 m angegeben. Bei einem schr&auml;gen Schuss gelten folgende Zusammenh&auml;nge:<\/p>\n<p>vx = v0 * cos (alpha)<\/p>\n<p>vy = v0 * sin (alpha)<\/p>\n<p>Alpha ist der Winkel zur Horizontalen, hier 10 Grad<\/p>\n<p>V0 ist die Abschussgeschwindigkeit<\/p>\n<p>vx die Geschwindigkeit parallel zum Boden<\/p>\n<p>vy die Geschwindigkeit senkrecht zum Boden (H&ouml;he)<\/p>\n<p>Den Weg kann man berechnen nach S = v * t, hier also<\/p>\n<p>sx = vx * t<\/p>\n<p>sy = vy * t<\/p>\n<p>sy und sy sind die strecke jeweils in X \/ Y-Richtung<\/p>\n<p>Nun zieht die Erdgravitation in der Y-Richtung an der Kugel:<\/p>\n<p>Vg = \u00bd g * t\u00b2<\/p>\n<p>Vg ist die Geschwindigkeit durch die Erdgravitation, g die Gravitationskonstante 9,81 m\/s\u00b2.<\/p>\n<p>Die Kugel steigt immer langsamer, bis sie den Scheitelpunkt erreicht, bei dem gilt:<\/p>\n<p>vg = vy<\/p>\n<p>danach f&auml;llt sie wieder, bis sie den Erdboden erreicht. Die Flugbahn ist dann eine Parabel und die beiden &Auml;ste sind symmetrisch, hat man also die Strecke in X-Richtung bis zum Gipfelpunkt errechnet so ist die Gesamtstrecke genauso doppelt so lang.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Strecke in Y Wirkung ver&auml;ndert sich der Term daher zu:<\/p>\n<p>Sy = vy * t \u2013 \u00bd g t\u00b2<\/p>\n<p>Es gilt nun das beim Gipfelpunkt gilt Vg = Vy. Damit entspricht aber die H&ouml;he auch der Bedingung:<\/p>\n<p>Sy = \u00bd * g t\u00b2<\/p>\n<p>und:<\/p>\n<p>Sy = sin(alpha) * V0 * t<\/p>\n<p>Sx = 300 m = cos(alpha) * V0 * t<\/p>\n<p>Wir haben nun zwei Gleichungen f&uuml;r t und v0 und k&ouml;nnen diese berechnen und kommen auf 131,0 m\/s f&uuml;r V0. Daraus ergibt sich eine Gipfelh&ouml;he von 26,5 m und eine Flugzeit von 4,65 s.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Luftwiderstand<\/h3>\n<p>Nun kommt aber der Luftwiderstand ins Spiel. Heute haben selbst gro&szlig;kalibrige Gesch&uuml;tze nur ein Drittel der Reichweite die man nach den obigen Formeln errechnet, da die Luft abbremst. (das gr&ouml;&szlig;te je gebaute Schiffsgesch&uuml;tz, die 46-cm-Kanonen der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/40_cm\/45_Typ_94_Schiffsgesch&uuml;tz\">Yamato<\/a> hatten eine Reichweite von 42 km bei einer V0 von 780 m\/s. Bei einem Winkel von 45 grad m&uuml;sste sie im Vakuum aber 87,7 km weit fliegen)<\/p>\n<p>Bei kleinen Gesch&uuml;tzen ist die Diskrepanz noch gr&ouml;&szlig;er, da der Luftwiderstand von der Fl&auml;che abh&auml;ngt, die kinetische Energie, die er aber aufbraucht, bei gegebener V0 von der Masse abh&auml;ngt, die steigt aber mit dem Durchmesser in der dritten Potenz an, die Fl&auml;che aber nur quadratisch.<\/p>\n<p>Gegeben ist:<\/p>\n<p>F = Rho * cw * F * v\u00b2 \/ 2<\/p>\n<p>Rho ist die Dichte des Mediums, cw ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Str&ouml;mungswiderstandskoeffizient\">Fakt<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Str&ouml;mungswiderstandskoeffizient\">or<\/a> von der Form abh&auml;ngt, F die Fl&auml;che und v die Geschwindigkeit.<\/p>\n<p>Rho ist bei der Luft bei 20\u00b0c auf Meeresh&ouml;he 7,72 kg\/m\u00b3<\/p>\n<p>F&uuml;r langsame Geschwindigkeiten gilt nach der Tabelle in der Wikipedia f&uuml;r eine Kugel ein cw von 0,45. Die Kugel hat einen Durchmesser von 0,8 m. Die V0 ist gegeben mit 131 m\/s.<\/p>\n<p>Die von mir angestrebte Methode ist nun die:<\/p>\n<p>Ich berechne den Luftwiderstand alle 10 ms, damit &auml;ndert sich kinetische Energie, aus dieser kann man v berechnen und die Flugbahn verk&uuml;rzt sich. Sobald die Kugel die Erde erreicht, bricht die Simulation ab. Die Differenz zwischen erreichter Reichweite und Zielreichweite wird als Basis f&uuml;r eine Absch&auml;tzung des neuen Vo (die Reichweite steigt quadratisch zu V0, aber auch dr Luftwiderstand) genutzt solange bis die Abweichung klein ist.<\/p>\n<p>Die Routine (siehe unten) iteriert sehr schnell: Erster Durchlauf 387 m Weite, dann 550, 589, 597, 599,6 und schlie&szlig;lich:<\/p>\n<p>4,65 s Flugzeit<\/p>\n<p>599,6 m Sx<\/p>\n<p>34,2 m Hmax<\/p>\n<p>173,5 m\/s v0<\/p>\n<p>Die Kugel muss also eine Startgeschwindigkeit von 173,5 m\/s haben, etwa ein Drittel gr&ouml;&szlig;er als ohne Luftwiderstand.<\/p>\n<h3>Das Schwarzpulver<\/h3>\n<p>Nun k&ouml;nnen wir die kinetische Energie berechnen, die das Schwarzpulver aufbringen muss: Es ist berechenbar nach:<\/p>\n<p>Ekin = \u00bd M * v\u00b2<\/p>\n<p>Mit M=690 kg und v=173,5 m\/s kommt man auf 10,39 MJ<\/p>\n<p>Diese Energie soll in 15 kg Schwarzpulver stecken, das sind dann 693 kJ\/kg.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Fett hat eine Energiedichte von 38.900 kj, Kohlenhydrate eine 17.200 kJ. Wir geben den Verbennungswert von Fett und Kohlenhydraten aber ohne den Sauerstoff an, denn unser K&ouml;rper aus der Luft bezieht. Das ist auch bei langsamen Verbrennungen so, nicht aber bei der Explosion wie der Entz&uuml;ndung von Schwarzpulver. Dieses besteht aus Kaliumnitrat (KNO3), Schwefel und Holzkohle. Das Kaliumnitrat stellt den Sauerstoff und da dieses \u00be der Masse ausmacht muss der Energiegehalt noch kleiner als bei Kohlenhydraten und Fett sein, zumal die Energie pro Bindung abnimmt je schwerer die Elemente sind und Schwarzpulver enth&auml;lt mit Ausnahme des Kohlenstoffs nur Elemente der dritten und vierten Periode. Fett dagegen nur welche aus der ersten und zweiten Periode, darunter den leichten und viel Energie liefernden Wasserstoff. Daher ist der Energiegehalt von Schwarzpulver viel niedriger.<\/p>\n<p>Die Wikipedia gibt die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzpulver\">Explosionsw&auml;rme<\/a> mit nur 2700 kJ\/kg an. Das ist deutlich &uuml;ber den ben&ouml;tigten 693 kJ. Das bedeutet ein Gro&szlig;teil der Energie landet nicht in der Bewegungsenergie der Kugel. Genauer gesagt landet dort nur die H&auml;lfte der Energie. Die andere H&auml;lfte ist nach Newtons Gesetz Aktion = Reaktio der R&uuml;cksto&szlig; der Kanone. Die wiegt mindestens 7.100 kg und wird so um 54 m\/s nach hinten beschleunigt, bzw., die Befestigung muss 10,4 MJ Energie aufnehmen. Doch selbst R&uuml;ckstoff und kinetische Energie machen nur die H&auml;lfte der Energie aus, der Rest wird als nicht genutzte Energie verpuffen, so verlassen die Gase das Rohr noch mit endlicher Geschwindigkeit und die Kanone ist sehr kurz, nutzt also nur eine kleine Beschleunigungsstrecke.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Schadenswirkung<\/h3>\n<p>Die Kugel trifft dann nat&uuml;rlich noch auf ein Ziel. Wenn man nicht wartet, bis sie beim Erdboden ankommt, sondern auf 3 m H&ouml;he zielt dann reduziert sich die Reichweite zwar, aber man erreicht doch eine deutliche Besch&auml;digung. Die Kugel kommt mit 98 m\/s an, hat dann noch eine kinetische Energie von 3,31 MJ.<\/p>\n<p>Diese Energie konzentriert sich zuerst auf einen Punkt, der hat dann enorm starken Punktdruck, hier wird die Mauer besch&auml;digt Gestein von Kugel und Mauer zerbr&ouml;selt und es kommt so eine gr&ouml;&szlig;ere Fl&auml;che in Kontakt die ist geringerem Druck ausgesetzt und die Besch&auml;digung ist kleiner. Irgendwann ist die Fl&auml;che dann so gro&szlig;, das der Rest der Kugel keine Besch&auml;digungen mehr ausl&ouml;st, weil der Druck kleiner als der Festigkeitswert des Gesteins ist. Das ist auch der Grund, warum heute Patronen spitz sind und nicht kugelf&ouml;rmig. Die maximale Kontaktfl&auml;che ist so kleiner. Man kann berechnen, wie gro&szlig; die Fl&auml;che sein muss, damit der Gestein nicht zerr&uuml;ttet wird. Nach diesem <a href=\"http:\/\/www.naturstein-information.de\/#Granit\">Dokument<\/a> hat Sandstein eine Druckfestigkeit von 40 \u2013 235 N\/mm\u00b2, Kalkstein eine von 60 \u2013 235 N\/mm\u00b2 und Granit eine von 110-360 N\/mm\u00b2. Nimmt man die Extreme 40 und 360 N\/mm\u00b2, so ist bei einer Gesamtkraft von 3,31 MN eine Fl&auml;che zwischen 82.750 und 9.195 mm\u00b2 zerst&ouml;rt, das ist eine kreisf&ouml;mige Fl&auml;che von 109 bis 325 mm Durchmessser.<\/p>\n<p>Der Schaden h&auml;lt sich also bei einer Kugel in Grenzen, zumal man kaum davon ausgehen kann, dass die Kugel tiefer eindringt als dieser Durchmesser. Eine Wand wird aber viel st&auml;rker sein auf ihr muss man ja noch laufen k&ouml;nnen, also sicher 1 m breit. Nat&uuml;rlich erzeugen mehrfache Besch&uuml;sse dann immer gr&ouml;&szlig;ere und tiefere L&ouml;cher, doch sehr schnell wird man die Kanone nicht beladen k&ouml;nnen \u2013 eine Kugel von 690 kg Gewicht zu bewegen d&uuml;rfte im Mittelalter nur mit Muskelkraft von Menschen und Pferden lange gedauert haben.<\/p>\n<p>Also die 2 Stunden um eine Befestigung zu pulverisieren halte ich f&uuml;r ausgeschlossen, doch mit gen&uuml;gend Zeit geht es vielleicht, zumindest wenn wie damals oft &uuml;blich die Mauer nur aus zwei massiven Au&szlig;enschichten und einem lockeren F&uuml;llmaterial bestand.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Kugel<\/h3>\n<p>Kommen wir zuletzt zur Kugel. Sie soll 80 cm Durchmesser gehabt haben und 690 kg wiegen. Kann man daraus einen R&uuml;ckschluss auf das Material ziehen? Bedingt. Gesteine haben unterschiedliche Dichten, doch sie liegen nahe beieinander. Es gil :<\/p>\n<p>V = 4\/3 Pi * r\u00b3<\/p>\n<p>mit r = 0,4 m kommt man auf ein Volumen von 0,268 m\u00b3. Bei einem Gewicht von 690 kg betr&auml;gt dann die spezifische Dichte 2,573 g\/cm\u00b3. Das ist nach dieser Tabelle ein Wert, der f&uuml;r Kalkstein oder Tonschiefer gelten k&ouml;nnte, unterhalb der Dichte von Granit. Das verwundert nicht, denn im Mittelalter d&uuml;rfte nur mit Hammer und Meisel gearbeitet worden sein und damit eine 80 cm gro&szlig;e Kugel anzufertigen dauert. Die d&uuml;rfen als Schussmaterial aber nicht zu teuer sein, also hat man weiche Gesteine genommen, wie eben Kalkstein. Das bedeutet aber auch: trifft diese Kugel auf ein hartes Gestein wie Granit, so wird der Schaden bei der Kugel gr&ouml;&szlig;er sein als bei der Mauer, im Extremfall wird sie nur wenig Gestein absprengen, aber selbst durch die Wucht in Burchst&uuml;cke zerfallen.<\/p>\n<p>So verwundert es nicht das man bald zu gusseisernen Kugeln &uuml;berging die die dreifache Dichte hatten und h&ouml;here Druckfestigkeit. Da sie aber auch dreimal schwerer waren, kamen diese riesigen Kalber dann aus der Mode und die Belagerungskanonen n&auml;herten sich unseren heutigen Gesch&uuml;tzen. Zudem wurden die Rohre l&auml;nger, was die V0 und damit die kinetische Energie erh&ouml;hte.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/04647e678f28499fa81a32e34541d83a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nAnhang: Pascal Programm zum Berechnen der V0<\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n<!-- body { color: #000000; background-color: #FFFFFF; } .pas1-assembler { color: #800040; } .pas1-character { color: #004040; } .pas1-comment { color: #008000; font-style: italic; } .pas1-float { color: #004080; } .pas1-hexadecimal { color: #800000; } .pas1-identifier { color: #000000; } .pas1-number { color: #0000FF; } .pas1-preprocessor { color: #008080; } .pas1-reservedword { color: #000080; font-weight: bold; } .pas1-space { } .pas1-string { color: #800080; } .pas1-symbol { color: #000000; } --><br \/><\/style>\n<p><!--StartFragment--><\/p>\n<pre><code>\r\n<span class=\"pas1-reservedword\">const\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">  winkel = <\/span><span class=\"pas1-number\">10<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  laenge = <\/span><span class=\"pas1-number\">600<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  startv = <\/span><span class=\"pas1-float\">131.0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  rho = <\/span><span class=\"pas1-float\">772.41<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  cw = <\/span><span class=\"pas1-float\">0.45<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  d = <\/span><span class=\"pas1-float\">0.8<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  Masse = <\/span><span class=\"pas1-number\">690<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  dt = <\/span><span class=\"pas1-float\">0.01<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  s = <\/span><span class=\"pas1-number\">600<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n  g = <\/span><span class=\"pas1-float\">9.81<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n\r\n<\/span><span class=\"pas1-reservedword\">var\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">  v, vx, vy, vg, vmerk: double;\r\n  widerstand: double;\r\n  f: double;\r\n  ekin: double;\r\n  sx, sy: double;\r\n  hmax: double;\r\n  t: double;\r\n\r\n<\/span><span class=\"pas1-reservedword\">begin\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">  v := startv;\r\n  f := pi * sqr(d \/ <\/span><span class=\"pas1-number\">2<\/span><span class=\"pas1-symbol\">);\r\n  <\/span><span class=\"pas1-reservedword\">repeat\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">    vmerk := v;\r\n    sx := <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n    sy := <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n    hmax := <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n    t := <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n    vg := <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n    <\/span><span class=\"pas1-reservedword\">repeat\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">      ekin := <\/span><span class=\"pas1-number\">1<\/span><span class=\"pas1-space\"> \/ <\/span><span class=\"pas1-number\">2<\/span><span class=\"pas1-space\"> * Masse * v * v;\r\n      widerstand := rho * cw * f * v * v \/ <\/span><span class=\"pas1-number\">2<\/span><span class=\"pas1-space\"> * dt;\r\n      ekin := ekin - widerstand;\r\n      v := Sqrt(<\/span><span class=\"pas1-number\">2<\/span><span class=\"pas1-space\"> * ekin \/ Masse);\r\n      vx := cos(Degtorad(winkel)) * v;\r\n      vy := sin(Degtorad(winkel)) * v;\r\n      vg := g * t;\r\n      sx := sx + (vx * dt);\r\n      sy := sy + (vy * dt) - (vg * dt);\r\n      hmax := max(hmax, sy);\r\n      t := t + dt;\r\n    <\/span><span class=\"pas1-reservedword\">until<\/span><span class=\"pas1-space\"> (t &gt; <\/span><span class=\"pas1-number\">1<\/span><span class=\"pas1-symbol\">) <\/span><span class=\"pas1-reservedword\">and<\/span><span class=\"pas1-space\"> (sy &lt; <\/span><span class=\"pas1-number\">0<\/span><span class=\"pas1-symbol\">); <\/span><span class=\"pas1-comment\">\/\/ 0 m\r\n<\/span><span class=\"pas1-space\">    Memo1.Lines.Clear;\r\n    Memo1.Lines.Add(Format(<\/span><span class=\"pas1-string\">'%.2n s Flugzeit'<\/span><span class=\"pas1-symbol\">, [t]));\r\n    Memo1.Lines.Add(Format(<\/span><span class=\"pas1-string\">'%.1n m Sx'<\/span><span class=\"pas1-symbol\">, [sx]));\r\n    Memo1.Lines.Add(Format(<\/span><span class=\"pas1-string\">'%.1n Hmax'<\/span><span class=\"pas1-symbol\">, [hmax]));\r\n    Memo1.Lines.Add(Format(<\/span><span class=\"pas1-string\">'%.1n vakt'<\/span><span class=\"pas1-symbol\">, [v]));\r\n    Memo1.Lines.Add(Format(<\/span><span class=\"pas1-string\">'%.1n v Start'<\/span><span class=\"pas1-symbol\">, [vmerk]));\r\n    v := Sqrt(s \/ sx) * vmerk;\r\n  <\/span><span class=\"pas1-reservedword\">until<\/span><span class=\"pas1-space\"> Abs(sx - s) &lt; <\/span><span class=\"pas1-number\">1<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n<\/span><span class=\"pas1-reservedword\">end<\/span><span class=\"pas1-symbol\">;\r\n\r\n<\/span><\/code><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mir eine Dokumentation &uuml;ber Burgen bei ZDF Info angesehen und da ging es auch um die Belagerung mit einer Bombarde. 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In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk f\u00fcr die Ergebnisse interessiert\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00fcnchhausens Kolumne&quot;","block_context":{"text":"M\u00fcnchhausens Kolumne","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/satire\/muenchhausen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/644d63c4123243a3900cf5c92fa7398b","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12378\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}