{"id":12599,"date":"2017-06-21T10:17:56","date_gmt":"2017-06-21T08:17:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12599"},"modified":"2017-06-21T10:17:56","modified_gmt":"2017-06-21T08:17:56","slug":"was-ist-besser-ionenantrieb-oder-sonnensegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/06\/21\/was-ist-besser-ionenantrieb-oder-sonnensegel\/","title":{"rendered":"Was ist besser? Ionenantrieb oder Sonnensegel?"},"content":{"rendered":"<p>Nun im Allgemeinen ist die Antwort klar: Ionenantriebe sind heute bei gleichen Anforderungen besser, sprich man kann mit derselben Startmasse eine bestimmte Nutzlast schneller zu einem Ziel bringen. Rein theoretisch ist die Tatsache das ein Ionenantrieb Treibstoff verbraucht, noch als Nachteil zu verbuchen. Allerdings ben&ouml;tigt man innerhalb des Sonnensystems bei den meisten Missionen nicht so viel Geschwindigkeit, das sich dies richtig als Nachteil herausstellt. Doch es gibt eine Ausnahme: eine Mission zu Merkur. Bei reinen Hohmanntransfers muss man &uuml;ber 17 km\/s aufwenden, um eine Bahn parallel zu Merkur zu erreichen. BepColombo schafft dies nicht nur durch Ionenantrieb, sondern vor allem durch mindestens 7 Vorbeifl&uuml;ge an Erde. Venus und Merkur. Auch sonst punkten Ionenantriebe: Es gab es in den letzten Jahrzehnten vor allem Fortschritte bei der Stromversorgung, die bei Ionenantrieben einen guten Teil des Gewichts ausmacht. Die Fortschritte bei der Fertigung leichter Gewebe, die man f&uuml;r Sonnensegel braucht, sind dagegen nicht so gro&szlig;.<\/p>\n<p>Zeit also mal zu vergleichen. Wie immer h&auml;ngt der Vergleich davon ab, wie man die Bedingungen setzt. Wenn ich z.B. 50% Nutzlastmasse ansetze, so schneiden <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sonnensegel.shtml\">Sonnensegel<\/a> viel besser ab, weil bei einer so hohen Geschwindigkeitsver&auml;nderung alleine der Treibstoff mehr als ein Drittel der Masse ausmacht. Da bleibt nicht mehr viel f&uuml;r Tanks, Stromversorgung und Triebwerke.<!--more--><\/p>\n<p>Ich habe mir vorgenommen, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/bepicolombo.shtml\">BepiColombo<\/a> als Vorbild zu nehmen. Allerdings nicht die originale Mission. Die wiegt 4,1 t und davon gelangen noch 2,075 t in den Orbit. Bei 17 km\/s Geschwindigkeits&auml;nderung w&uuml;rde da der Treibstoff mehr wiegen als die knapp 2 t, die dann noch zur Verf&uuml;gung stehen. Bepi-Colombo wird auch nur die Geschwindigkeit um 5,4 km\/s &auml;ndern. Ich habe mich f&uuml;r das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ionentriebwerke-uebersicht.shtml\"> NEXIS-Ionentriebwerk<\/a> entscheiden, weil dieses den h&ouml;chsten spezifischen Impuls aller in der Entwicklung befindlichen Triebwerke hat. Zudem braucht man bei 25 kW Leistung nicht so viele Triebwerke.<\/p>\n<p>Etwas spielen mit den Zahlen f&uuml;hrt dazu, dass es bei geeigneter Stromversorgung m&ouml;glich ist, fast ohne Freiflugphasen die Bahn zu erhalten. Ich komme auf Merkurs bahn in 200 Tagen, wenn die minimale Stromversorgung f&uuml;r Triebwerke 100 kW betr&auml;gt (jedes Triebwerk hat einen Verbrauch von 25 kW) und maximal 200 kW, also f&uuml;r maximal 8 Triebwerke reicht. Da sich Solarpaneele immer st&auml;rker erhitzen je mehr man sich der Sonne n&auml;hert und dann nicht nur weniger Strom liefern, sondern auch altern, werden ab der Entfernung der Venus (rund doppelte Sonneneinstrahlung) die Paneele gekippt, sodass sie nur noch schr&auml;g zur Sonne ausgerichtet sind. Bepicolombo hat zus&auml;tzlich noch verspiegelte Fl&auml;chen zwischen den Zellen.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Variante mit dem Ionentriebwerk sieht die Massebilanz so aus:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"128*\" \/>\n<col width=\"128*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"50%\">Wert Ionenantriieb<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Startmasse:<\/td>\n<td width=\"50%\">5.500 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Nutzlast<\/td>\n<td width=\"50%\">2.075 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Treibstoff<\/td>\n<td width=\"50%\">1.838 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Tanks<\/td>\n<td width=\"50%\">307 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Triebwerke<\/td>\n<td width=\"50%\">240 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Stromkonverter<\/td>\n<td width=\"50%\">240 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Solargenerator<\/td>\n<td width=\"50%\">800 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Schub:<\/td>\n<td width=\"50%\">2,06 N @ 1 AE<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bei 101 kW Startleistung (1 kW f&uuml;r die Sonde selbst) kommt man so bei den Paneelen auf eine Leistungsdichte von 127 W\/kg, in etwa in der Mitte zwischen konventionellen Solararrays (80-85 W\/kg) und rollbaren Arrays (Ultraflex) von 170 W\/kg. Das ist also umsetzbar.<\/p>\n<p>Etwas schwerer ist es beim Sonnensegel. Ich habe versucht aktuelle Werte f&uuml;r gro&szlig;e Segel zu bekommen, doch alle Forschungen beschr&auml;nken sich auf kleine Segel, die in einen Cubesat passen. Die NEA Scout Mission soll einen 6U Cubesat einsetzen. Hier wird das Segel 85 m\u00b2 gro&szlig; sein bei einer Masse von &lt; 3,5 kg. Das transferiert sich in ein Fl&auml;chengewicht von 41,1 g\/m\u00b2. Demgegen&uuml;ber wiegen extrem leichte Folien nur 10-12 g\/m\u00b2. Allerdings wiegen bei diesen kleinen Segeln die Streben unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig viel \u2013 ihre L&auml;nge steigt linear mit dem Durchmesser, die Fl&auml;che aber quadratisch.<\/p>\n<p>Nimmt man die 70 g\/m\u00b2 f&uuml;r eine Strebe die, die DLR schon erreichte und 10 g\/m\u00b2 das ebenfalls die DLR als Fl&auml;chenmasse ansetzte sowie 90 % der Masse f&uuml;r das Siegel (Rest Beh&auml;lter und Entfaltmechanismus) so kommt man auf folgende Daten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"128*\" \/>\n<col width=\"128*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"50%\">Wert Sonnensegelmission<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Startmasse:<\/td>\n<td width=\"50%\">5.500 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Nutzlast<\/td>\n<td width=\"50%\">2.075 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Segel<\/td>\n<td width=\"50%\">3.082 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Beh&auml;lter + Entfaltmechanismus<\/td>\n<td width=\"50%\">343 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Gr&ouml;&szlig;e des Segels<\/td>\n<td width=\"50%\">297.352 m\u00b2<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Kantenl&auml;nge:<\/td>\n<td width=\"50%\">545,3 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Schub (90 % Reflexionsgrad)<\/td>\n<td width=\"50%\">2,42 N @ 1 AE<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Vergleichen wir nur den Schub, so sieht es f&uuml;r das Sonnensegel besser aus. Als weiterer Vorteil nimmt der Schub noch zu, wenn man sich mehr als 0,7 AE der Sonne n&auml;hert. Bei den Ionentriebwerken muss man sp&auml;testens bei doppelter Leistung der Paneele die Leistungsabgabe begrenzen. Allerdings wird man den Schub nicht voll ausnutzen k&ouml;nnen, man m&ouml;chte ja abbremsen. W&uuml;rde man das Siegel genau auf die Sonne ausrichten so w&uuml;rde es die Sonde dagegen beschleunigen. Man wird es im 45-Grad-Winkel ausrichten, dann reflektiert es die Photonen in oder gegen die Bahnrichtung. Nur sinkt dann durch den schr&auml;gen Einfall auch der Reflexionsgrad auf 64% ab. Bei einer Simulation mit diesen Daten erreicht man in 310 Tagen eine 46 x 63 Millionen km Bahn. Die ist schon zu eng. Die L&ouml;sung w&auml;re eine Freiflugphase oder man vergr&ouml;&szlig;ert das Segel leicht, denn bei 321.000 m\u00b2 bekommt man eine sehr gute Bahn mit einem Aphel von 65,4 Millionen km. (Erstaunlicherweise wird die Bahn sowohl kreisf&ouml;rmiger bei kleinen wie sehr gro&szlig;en Segeln. Nur bei einer bestimmten Gr&ouml;&szlig;e hat man die gew&uuml;nschte elliptische Bahn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"33%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"33%\">Ionentriebwerk<\/th>\n<th width=\"33%\">Sonnensegel<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">Reisedauer:<\/td>\n<td width=\"33%\">200 Tage<\/td>\n<td width=\"33%\">292 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">Mit Freiflugphase<\/td>\n<td width=\"33%\">262 Tage<\/td>\n<td width=\"33%\">308 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">Umlaufbahn<\/td>\n<td width=\"33%\">46 x 69,03 Millionen km.<\/td>\n<td width=\"33%\">46 x 65,4 Millionen km<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">DV zu Merkur<\/td>\n<td width=\"33%\">133,6 m\/s<\/td>\n<td width=\"33%\">776 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das dV habe ich nur als Anhaltspunkt angef&uuml;gt. Nat&uuml;rlich wird man es gegen Null bringen, doch dann braucht man eine Freiflugphase, die ich hier nicht mitsimuliert habe. Trotzdem schneidet der Ionenantrieb besser ab als das Sonnensegel, obwohl ich die Fl&auml;che dessen um 10% erh&ouml;ht habe, um die merkur&auml;hnliche Bahn zu erreichen. Warum? Nun ber&uuml;cksichtigt man die schr&auml;ge Stellung, dann liegen die Sonnensegel schon anfangs im Schub hinten (1,83 zu 2,08 N). Das hat zwei Effekte: zum einen n&auml;hert sich das Sonnensegel langsamer der Sonne, nimmt also langsamer Fahrt auf. Zum anderen wird die Sonde mit Ionenantrieb laufend leichter, weshalb die Beschleunigung noch gr&ouml;&szlig;er wird. Die Entfernung von 105,7 Millionen km, ab diesem Punkt muss man die Solarpaneele schr&auml;g stellen um die Energieaufnahme auf das doppelte bei Erdn&auml;he zu begrenzen, erreicht die Sonde mit Ionenantrieb nach 127 Tagen, das Sonnensegel erst nach 164 Tagen. Ab hier steigt nun die Beschleunigung st&auml;rker an als beim Ionenantrieb, doch der hat schon 750 kg Masse verloren, was ihm noch einige Millionen km einen weiteren Vorteil gibt.<\/p>\n<p>Die Sache ist also klar \u2013 selbst bei dieser Mission, die f&uuml;r Sonnensegel ma&szlig;geschneidert ist, schneidet der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/elektrische-antriebe.shtml\"> Ionenantrieb<\/a> besser ab. Zudem ist der Sprung zu den realisierten Missionen enorm &#8211; okay hier w&auml;re es auch ein Sprung in der Leitung um den Faktor 10 (<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/dawn.shtml\">Dawn<\/a> hatte Arrays mit 11 kW Leistung, hier 100 kW), aber bei Sonnensegeln reden wir von heute unter 1000 m\u00b2 Fl&auml;che. Da ist hier der Sprung um den Faktor 300!<\/p>\n<p>Noch au&szlig;er der Reihe mit einem Sonnensegel von rund 30.0000 m\u00b2 Fl&auml;che w&auml;re BepiColombo in rund 7 Jahren bei Merkur \u2013 genauso lange wie mit Flybys, nur w&auml;re das eine fast kreisf&ouml;rmige Bahn in 58 Millionen km Entfernung also nicht die Zielbahn, da Merkurs Bahn sehr elliptisch ist (46 x 69,82 Millionen km zudem 7 grad zur Ekliptik geneigt).<\/p>\n<p>Was bleibt? Nach wie vor sind Sonnensegel eine Nischenl&ouml;sung. Zugegeben, man gibt sich auch nicht viel M&uuml;he sie aus der Nische herauszubringen. Als aktuelles Projekt der NASA fand ich einen <a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/content\/nea-scout\">NEA-Scout<\/a> \u2013 eine Cubesat-Mission (6U, die bei der SLS EM1 Mission mitstarten soll. Bei 14 kg Gewicht entfallen 3,6 kg auf das Sonnensegel mit 85 m\u00b2 Gr&ouml;&szlig;e. Der Erkenntnisgewinn d&uuml;rfte klein sein, schon alleine wegen der beschr&auml;nkten Nutzlast und auch Kommunikationsm&ouml;glichkeiten von so kleinen Sonden. Bei gr&ouml;&szlig;eren Segeln stellt sich nicht nur die Frage der Entfaltung so gro&szlig;er Strukturen, sondern auch der Stabilisierung. Schlie&szlig;lich muss es in einem genauen Winkel zur Sonne gehalten werden. Der Strahlungsdruck wird es aber versuchen zu drehen. Daf&uuml;r wurden dann wieder Ionenantriebe vorgeschlagen, sodass eine solche Mission auch nicht ohne auskommt. W&uuml;rde es in einer Erdumlaufbahn entfaltet m&uuml;sste man nicht nur sehr hoch gehen (siehe beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/06\/03\/die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-wie-hoch-ist-die-mindesthoehe-in-der-man-ein-sonnensegel-entfalten-kann\/\"> Blog<\/a> dazu) sondern h&auml;tte dann auch noch die Erdatmosph&auml;re als weitere St&ouml;rgr&ouml;&szlig;e. Ich glaube kaum das man Sonnensegel in einer Erdumlaufbahn entfalten wird, bei Ionenantrieben w&auml;re der Start von der Erdumlaufbahn aus zumindest denkbar.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/39372f1f5ad84d55bb5c4547417e26a3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun im Allgemeinen ist die Antwort klar: Ionenantriebe sind heute bei gleichen Anforderungen besser, sprich man kann mit derselben Startmasse eine bestimmte Nutzlast schneller zu einem Ziel bringen. Rein theoretisch ist die Tatsache das ein Ionenantrieb Treibstoff verbraucht, noch als Nachteil zu verbuchen. 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