{"id":12601,"date":"2017-06-23T17:56:15","date_gmt":"2017-06-23T15:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12601"},"modified":"2023-06-15T08:39:03","modified_gmt":"2023-06-15T06:39:03","slug":"kuenstliche-schwerkraft-woran-hakts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/06\/23\/kuenstliche-schwerkraft-woran-hakts\/","title":{"rendered":"K&uuml;nstliche Gravitation \u2013 woran hakts?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_12601\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"12601\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich lese gerade das Buch \u201eBemannte Raumfahrt\u201c von Wernher von Braun. Das Buch ist lesenswert auch heute noch, ab und an stolpert man aber auch &uuml;ber die damalige Euphorie. So die Prognose ein wiederverwendbares Startgef&auml;hrt (das Buch wurde nach dem Brand von Apollo 1 geschrieben, also 1967, lange vor dem Space Shuttle) w&uuml;rde die Transportkosten von 1000 auf 100 Dollar pro Kilogramm dr&uuml;cken und was damit alles m&ouml;glich w&auml;re. Von Braun sieht eine der Aufgaben von Astronauten im All gro&szlig;e Strukturen zusammenbauen. Daf&uuml;r setzt er auf k&uuml;nstliche Schwerkraft. Nur so, die Argumentation k&ouml;nne man effektiv arbeiten. Zu der Zeit hatte man als einzige Erfahrung mit Gebiet nur die Weltraumspazierg&auml;nge bei Gemini \u2013 in den Kapseln selbst konnte man sich ja kaum bewegen. Die waren aber erst am Ende erfolgreich. Vorher hatte man massive Probleme Halt zu finden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7e7fee190b224f1b8994d985411925fe\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nHeute ist das Thema K&uuml;nstliche Gravitation tot. Im Gegenteil: Eines der Argumente, dass f&uuml;r die bemannte Raumfahrt angef&uuml;hrt wird, ist, dass die Erkenntnisse nutzbar w&auml;ren in der Medizin, wenn Leute lange immobil sind. Man hat n&auml;mlich entdeckt, dass die Symptome eines Langzeitaufenthaltes an Bord einer Raumstation sehr &auml;hnlich denen sind, die Personen haben, die lange im Bett liegen, bsp. Bettl&auml;gerige oder im Koma liegende. Inzwischen macht man daher auch \u201eBedrest\u201c-Studien zur Erforschung der Schwerelosigkeit. Dabei d&uuml;rfen die Probanden monatelang das Bett nicht verlassen &#8211; auch f&uuml;r nicht zum Essen oder f&uuml;r Hygiene.<!--more--><\/p>\n<p>Die Sache ist nun die: Wenn es wirklich mal eine Marsexpedition gibt, dann m&uuml;ssen die Astronauten nach rund 200 Tagen in der Schwerelosigkeit landen und dann gleich arbeiten \u2013 schlie&szlig;lich m&uuml;ssen sie ihre \u201eWohnung\u201c erst in Betrieb nehmen \u2013 an die Stromversorgung anschlie&szlig;en, Vorr&auml;te entpacken, jede Menge Sicherungen und B&auml;nder entfernen und Ger&auml;tschaften in Betrieb nehmen. Das bei zwar 0,4 g, aber zumindest in den Au&szlig;eneins&auml;tzen in einem schweren Anzug mit Tornister und eingeschr&auml;nkter Beweglichkeit. Alleine das Gewicht der &Uuml;berlebensausr&uuml;stung d&uuml;rfte die Anforderung auf das Level \u201eArbeiten unter 1 g bringen\u201c. Heute werden Astronauten nach der Landung aus der Kapsel gehoben und &auml;rztlich betreut. Wenn einer nach einigen Tagen wieder leicht joggen kann, ist das schon eine Erfolgsmeldung. Kurzum: so wie man es heute macht, bereitet man sich (Moment muss genau nachrechnen \u2026 ) Null Prozent auf die medizinischen Probleme einer Marsexpedition vor.<\/p>\n<p>Dabei g&auml;be es viele Fragen zu er&ouml;rtern, die auch wichtig f&uuml;r eine praktische Umsetzung w&auml;ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie lange braucht der Mensch Schwerelosigkeit am Tag?<\/li>\n<li>Wie hoch muss die k&uuml;nstliche Gravitation sein?<\/li>\n<li>Wie kann man das konstruktiv am besten umsetzen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Fragen sind nicht aus der Luft begriffen. So hat man dem Muskelabbau in der Schwerelosigkeit durch Training entgegen gewirkt. Heute m&uuml;ssen die Astronauten an Brod der ISS mehrere Stunden pro Tag trainieren. Immerhin bedeutet das, das man den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Zeit des Tages &#8222;nutzen&#8220; kann. In Anf&uuml;hrungszeichen, weil die Astronauten auf dem Weg zum Mars eigentlich nichts zu tun haben. Das ist ja keine Forschungsstation wie die ISS. So gesehen w&auml;re dauernde k&uuml;nstliche Gravitation die einfachste L&ouml;sung. Es w&auml;re denkbar, dass man vielleicht nur einige Stunden k&uuml;nstliche Gravitation braucht. Die Bedrest-Studien zeigen ja, das f&uuml;r den K&ouml;rper (das Herz muss das Blut gegen die Gravitation pumpen, d.h. Verhindern, dass es in die F&uuml;&szlig;e absackt) schon das Liegen ein Analogon zur Schwerelosigkeit ist und dass tut jeder von uns schon 8 Stunden am Tag. Es g&auml;be als Alternative zur dauernden k&uuml;nstlichen Rotation auch die f&uuml;r einige Tage und dann wieder f&uuml;r Wochen Ruhe, das w&uuml;rde vielleicht die Arbeit an Bord erleichtern, da man in der Zentrifuge sich wohl kaum bewegen wird k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Frage nach der H&ouml;he der Gravitation ist eine andere. Da wir die Forschung vor allem f&uuml;r die Marsexpedition brauchen, auf dem dann 0,4 g herrschen, w&auml;re es gut, wenn die Forschung zu der Erkenntnis kommt das weniger als 1 g ausreichend sind. Eventuell kann man auch mehr als 1 g einsetzen, daf&uuml;r nur f&uuml;r kurze Zeit, wenn man die Arbeit in der Schwerelosigkeit als Vorteil ansieht und es beide Zust&auml;nde geben soll.<\/p>\n<p>Die Letzte ist die Frage die mich am meisten interessiert, denn es geht hier um die technische Umsetzung. Die einzige M&ouml;glichkeit, die es heute gibt, k&uuml;nstliche Gravitation zu erzeugen ist die Zentrifugalkraft. Sie entsteht wenn ein K&ouml;rper rotiert und die Beschleunigung errechnet sich nach:<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">a = \u03c9\u00b2r<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">bzw.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">a= v\u00b2\/r<\/p>\n<p>Daraus folgt, das die k&uuml;nstliche Gravitation linear von dem Radius der Zentrifuge und quadratisch von der Winkelgeschwindigkeit bzw. absoluten Rotationsgeschwindigkeit abh&auml;ngt.<\/p>\n<p>Technisch gibt es zwei Umsetzm&ouml;glichkeiten: Entweder wir installieren eine Zentrifuge an Bord einer normalen Raumstation, wobei nur diese rotiert \u2013 dann m&uuml;sste sie sehr rasch rotieren. Heutige ISS-Module haben maximal 4,8 m Durchmesser, wenn man 2 m als nutzbaren Radius ansetzt, dann m&uuml;sste diese mit 4,43 m\/s rotieren, und zwar mit rund 172 U\/Min. Bei diesem kleinen Radius, kommt als weiteres Problem hinzu, dass die k&uuml;nstliche Gravitation an den F&uuml;&szlig;en viel kleiner als am Kopf ist, was nicht der Situation auf der Erde entspricht. Konstruktiv wird es ein Problem, diesen rotierenden Teil in den normalen, nicht rotierenden einzugliedern. Wenn das Modul st&auml;ndig rotiert, wird man eine Verbindung schaffen m&uuml;ssen, die Leitungen f&uuml;r Gase, Wasser und Strom durchl&auml;sst. Das geht eigentlich nur in der Mitte, doch genau dort m&uuml;ssten ja auch die Astronauten das Modul betreten. Die Verbindung m&uuml;sste also sehr weit sein. Selbst dann stellt sich die Frage wie die Astronauten es dann schaffen vom schwerelosen Teil an die Wand der Zentrifuge gelangen und sich dort verankern \u2013 bei &uuml;ber 100 U\/min wohl ein Ding der Unm&ouml;glichkeit. Rotiert sie nicht dauernd, so ist das zwar ohne Probleme m&ouml;glich, man handelt sich aber ein anderes Problem ein. Eine rotierende Struktur dieser Gr&ouml;&szlig;e hat ein enormes Drehmoment, dass die ganze ISS zur Rotation bringen wurde \u2013 man kann es beim Start und Stopp durch Triebwerksz&uuml;ndungen wieder ausgleichen, doch wenn das nicht einmal sondern jeden tag stattfindet ist das ziemlich aufwendig und braucht auch viel Treibstoff. Wenn aber die ganze ISS rotiert dann braucht man eigentlich kein Modul mit einer Zentrifuge, sondern kann gleich sich in den Modulen aufhalten, die am weitesten von Mittelpunkt der Rotationsachse entfernt sind.<\/p>\n<p>Die Rotationsgeschwindigkeit wird etwas kleiner, wenn man an gr&ouml;&szlig;ere Module denkt \u2013 Bigelows aufblasbare Station hat 8,2 m Durchmesser und passt in eine 5-m-Nutzlasth&uuml;lle der Atlas. &Uuml;bertragen auf die 10 m H&uuml;lle einer SLS w&auml;re man dann bei 16 m Durchmesser \u2013 dann w&uuml;rde zumindest die 1,5 m Differenz zischen Kopf und Fu&szlig; keine Rolle mehr spielen und die Rotation d&uuml;rfte auch 4-mal langsamer sein, trotzdem w&uuml;rde die Station knapp einmal pro Sekunde um die eigene Achse rotieren.<\/p>\n<p>Diese L&ouml;sung halte ich f&uuml;r eine schlechte. Zu aufwendig, zu viele Nachteile.<\/p>\n<p>Die meisten Vorschl&auml;ge gehen daher von einem vollkommen rotierenden K&ouml;rper aus. Doch der muss wirklich gro&szlig; sein f&uuml;r eine k&uuml;nstliche Rotation, will man keine starke Gravitationsdifferenz im bewohnbaren Teil haben, so in etwa, wie in der Eingangsszene bei 2001 Odyssey im Weltraum wo der Astronaut in einem riesigen Rad l&auml;uft. So etwas heute zu bauen das gleichzeitig leicht ist (man muss es ja zum Mars und zur&uuml;ckbringen) d&uuml;rfte ebenfalls ausgeschlossen sein.<\/p>\n<p>Die heute am ehesten umsetzbare Technologie d&uuml;rften zwei Module sein, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt rotieren. Das erprobte man schon im Geminiprogramm als man die Agena-Stufe und die Kapsel mit einem Seil verband. Das funktionierte, doch man beobachtete auch das die Schwingungen sich lange hielten. Bei einer Marsmission w&auml;re das nat&uuml;rliche Gegenst&uuml;ck der Antriebsteil mit Treibstoffen. Der Schwerpunkt w&auml;re anfangs dann nahe an diesem Teil. Auf dem R&uuml;ckweg nach Verbrauch der Treibstoffe dagegen beim Wohnmodul. Gerade wegen der Notwendigkeit aber abzubremsen stelle ich mir das problematisch vor. Mit einem Seil geht das nicht, oder man m&uuml;sste es vor allen Antriebsphasen (wozu auch kleine Korrekturen zu z&auml;hlen sind) eingeholt werden und beide Module ankoppeln. Stabiler w&auml;re eine leichtgewichtige Konstruktion aus Streben. Doch auch diese m&uuml;sste den Schubkr&auml;ften bei einem Antriebsman&ouml;ver standhalten. Sie h&auml;tte als weiteren Vorteil auch die M&ouml;glichkeit, dort ein sehr gro&szlig;es Solararray anzubringen. Bei Ionentriebwerken, die man nutzen k&ouml;nnte, h&auml;tte man dann auch den Nachteil von hohen Sch&uuml;ben nicht, k&ouml;nnte also die Verbindung leichtgewichtig auslegen.<\/p>\n<p>Die Gr&ouml;&szlig;e h&auml;ngt von der Rotationsgeschwindigkeit ab. Bei einer Umdrehung pro Minute m&uuml;sste der Radius schon 894 m betragen, also die Gesamtausdehnung schon 1,8 km. Streben mit der L&auml;nge werden dann auch nicht leicht. Also wird die Station schneller rotieren, was dann f&uuml;r die Streben eine hohe Zugbelastung darstellt. In jedem Falle k&ouml;nnte man es nicht auf der ISS erproben, man br&auml;uchte eine eigene Station daf&uuml;r \u2013 auch ein Grund, warum man es bis heute nicht ausprobiert. Neben den Kosten g&auml;be es wohl die Erkl&auml;rungsnot \u2013 man entwickelt eine Station, die den Zustand wie auf der Erde mit hohen Kosten simuliert und das nur um eine Mission durchzuf&uuml;hren, die man bis heute nicht beschlossen oder finanziert hat. Immerhin. Wenn es diese Station gibt, (idealerweise mit Antriebsmodul) dann k&ouml;nnte man sie auch f&uuml;r die Marsexpedition nutzen.<\/p>\n<p>Meine pers&ouml;nliche Ansicht: Das Thema ist auch deswegen tot, weil dann all die sch&ouml;nen Bilder von Astronauten in der Schwerelosigkeit wegfallen, die wohl das wichtigste &ouml;ffentlichkeitswirksame Argument f&uuml;r die bemannte Raumfahrt sind. Man konzentriert sich darauf die Marsexpedition ganz ohne k&uuml;nstliche Schwerkraft umzusetzen, nur auch f&uuml;r diesen Plan gibt es ja auch keinerlei Vorarbeiten. Die Rekorde, die zu Sowjetzeiten an Bord von Saljut und Mir aufgestellt werden, werden nicht mal erreicht, routinem&auml;&szlig;ig bleiben Astronauten etwa 6 Monate im All, das sind 40% des l&auml;ngsten Fluges von Waleri Poljakow von 437 Tagen Dauer. F&uuml;r eine Marsexpedition ist es immer noch zu wenig, die dauert bei Konjunktionsfl&uuml;gen im Mittel 33 Monate, leicht abh&auml;ngig davon, wo sich Mars bei Hin- und R&uuml;ckflug befindet (die Bahn ist stark elliptisch). Kurz \u2013 man m&uuml;sste die Aufenthaltsdauer an Bord der ISS um das f&uuml;nffache oder 2,5-fache des derzeitigen Rekords von Scott Kelly und Michail Kornijenko steigern. Bevor man das nicht erreicht hat, sollte man nicht an eine Marsexpedition denken. Das Vorerproben ist nicht ohne Vorbild: Die Gemini 7 Mission war mit 14 Tagen Dauer auch l&auml;nger als eine Mondmission mit maximal 12 Tagen Dauer.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7e7fee190b224f1b8994d985411925fe\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_12601\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"12601\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich lese gerade das Buch \u201eBemannte Raumfahrt\u201c von Wernher von Braun. 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