{"id":12735,"date":"2017-09-02T19:15:42","date_gmt":"2017-09-02T17:15:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=12735"},"modified":"2017-09-03T16:10:37","modified_gmt":"2017-09-03T14:10:37","slug":"meine-gedanken-zur-marsbodenprobengewinnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/09\/02\/meine-gedanken-zur-marsbodenprobengewinnung\/","title":{"rendered":"Meine Gedanken zur Marsbodenprobengewinnung"},"content":{"rendered":"<p>Die NASA hat wieder mal angek&uuml;ndigt, Marsbodenproben zu gewinnen und zur Erde zur&uuml;ckf&uuml;hren. Schon wieder, weil sich das Vorhaben schon 1996 im Presskit von Mars Parthfinder steht (und schon l&auml;ngst passiert sein sollte). Ich m&ouml;chte mal meine Vorstellung eines solchen Projektes skizzieren. Sie orientiert sich nach Effizienz, die NASA mag andere Vorstellungen haben.<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Fluggelegenheiten<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Es gibt zum Mars prinzipiell zwei Flugm&ouml;glichkeiten: Oppositions- und <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/flug-zum-mars1.shtml\"> Konjunktonsfl&uuml;ge<\/a>. Die Ersten haben die k&uuml;rzere Flugzeit, aber nur maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer auf dem Mars. Die Letzteren haben eine viel l&auml;ngere Missionsdauer mit 500 bis 550 Tagen auf dem Mars. Daf&uuml;r spart man mindestens 2 km\/s Geschwindigkeit ein, es k&ouml;nnen durchaus mehr sein. Bei unbemannten Sonden spielt die Dauer keine Rolle, also wird man die energieg&uuml;nstigste Gelegenheit w&auml;hlen. Dann dauert eine solche Mission im Mittel 33 Monate, je nach Abstand des Mars von der Erde. Davon entfallen etwa 14-16 Monate auf den Hin- und R&uuml;ckflug, etwa genauso viel auf den Aufenthalt auf dem Mars.<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">\u0394v-Budget<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Es gibt zahlreiche Szenarien, wie man ein solches Unternehmen durchf&uuml;hren kann. Dies bestimmt das \u0394v-Budget. Hier einige Eckdaten:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Start von der Erde auf eine Marstransferbahn: ~ 11.500 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Direkte Landung auf dem Mars, durch Fallschirm \/ durch Raketentriebwerke abgebremst: ~ 200 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Einbremsen aus der Marstransferbahn in eine 200 x 33.000 km (24.7 Stunden Bahn): ~ 900 \u2013 1.100 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Einbremsen aus der Marstransferbahn in eine 200 x 200 km Bahn: ~ 2.100 \u2013 2.300 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Aufstieg von der Marsoberfl&auml;che in eine 200-km-Bahn: ~ 4.000 \u2013 4.100 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Aufstieg von der Marsoberfl&auml;che in eine 200 x 33.000 km Bahn: ~ 5.200 \u2013 5.300 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Aufstieg von der Marsoberfl&auml;che in eine Fluchtbahn: ~ 6.100 \u2013 6.200 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">R&uuml;ckstart zur Erde aus einer 200-km-Kreisbahn: ~ 2.300 \u2013 2.400 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">R&uuml;ckstart aus einer 200 x 33.000 km Bahn: ~ 1.100 \u2013 1.300 m\/s<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"auto-style1\">Je nach Missionsdesign kann es sinnvoll sein, die Bodenproben unterschiedlich zur Erde zur&uuml;ckbringen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Direkt von der Oberfl&auml;che aus in eine Fluchtbahn<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">Ankopplung an der Kapsel an einen Orbiter, der sie dann zur&uuml;ck zur Erde bringt in einer Marsumlaufbahn<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"auto-style1\">Daf&uuml;r habe ich zwei m&ouml;gliche Umlaufbahnen als Referenz genannt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Mein Missionsdesign und die Begr&uuml;ndung<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Ich habe mich f&uuml;r Folgendes entschieden:<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Es gibt neben dem System der Bodenprobenzur&uuml;ckf&uuml;hrung weitere Lander, die die Bodenproben sammeln. Die Bodenprobenr&uuml;ckf&uuml;hrung besteht aus zwei Teilen: einem kleinen Orbiter, der auch die Kommunikation und Bahn&auml;nderungen w&auml;hrend der interplanetaren Phase durchf&uuml;hrt und ein Bodenprobensystem, das vor der Ankunft des Gespanns am Mars abgetrennt wird und direkt landet. (herk&ouml;mmlich durch Hitzeschutzschilde, Fallschirm und Raketentreibwerk)<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Dieses besteht wiederum aus einer Landeplattform mit dauerhafter Stromversorgung, Kameras, Elektronik, Kommunikationseinrichtungen und Werkzeugen zum Umladen. Oben drauf ist eine Rakete mit der Kapsel f&uuml;r die Bodenproben. Sie hat nur eine einfache Elektronik um Gewicht zu sparen. Der Orbiter schwenkt nach Abtrennung der Landeeinheit in einen elliptischen 24 Stunden Orbit ein und verbleibt dort, bis die Bodenproben gestartet werden. Im Orbit angekommen koppelt der Orbiter an die Kapsel an und bringt sie dann zur&uuml;ck zur Erde. Dort landet sie ebenfalls direkt. Der Orbiter geht verloren oder kann kurz vor dem Vorbeiflug in eine interplanetare Umlaufbahn umgelenkt werden.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Der Vorteil des Konzeptes ist die Massenbilanz. Wenn ich den Orbiter in eine 200 x 33.000 km Bahn bringe, brauche ich f&uuml;r ihn wenig Treibstoff f&uuml;rs Einbremsen und Verlassen des Orbits. Viel mehr w&auml;re es bei einer 200-km-Kreisbahn. Ich brauche zwar eine h&ouml;here Geschwindigkeit f&uuml;r die Kapsel von der Marsoberfl&auml;che aus, aber da ich den Orbiter mit der Kapsel dann nicht so stark beschleunigen muss, um den Mars zu verlassen, abbremsen muss habe ich ein Plus, weil ich hier immer Orbiter und Kapsel beschleunigen muss, anstatt nur die Kapsel.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Eine Konkurrenz w&auml;re der direkte R&uuml;ckstart von der Marsoberfl&auml;che aus, wenn ich f&uuml;r andere Zwecke keinen Orbiter brauche. Dann spare ich das Einbremsen dessen in eine Mars-Umlaufbahn. Das lohnt sich, aber nur, weil man daf&uuml;r die Masse von der Oberfl&auml;che aus in eine Fluchtbahn bringen muss, wenn neben der Kapsel das Gewicht an Zusatzhardware f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zur Erde wirklich sehr klein ist.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Rover<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Wie bei dem NASA-Konzept sind bei mir Bodenprobengewinnung und Bodenprobenbergung getrennt. Es macht keinen Sinn, ein Gef&auml;hrt mit viel Treibstoff durch die Gegend zu kutschieren. Ich w&uuml;rde die Rover getrennt starten. Das hat zwei Vorteile: Zum einen mehr Freiheit im Design, weil man bei der Auslegung keine R&uuml;cksicht auf den Platz machen muss, den man noch bei der Landestufe mit R&uuml;ckkehrkapsel nehmen muss. Zum andern kann ich sie ein Startfenster vorher starten und habe so mehr Zeit Bodenproben zu sammeln bzw. kann schon nach der Landung eine erste Ladung verladen und so ein Minimum an Bodenproben gew&auml;hrleistet.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">In der Masse w&uuml;rde ich die Rover zwischen den <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/mer.shtml\">MER<\/a> und MSL einstufen. Sowohl von der Masse wie den Kosten her. Die MER waren leicht, hatten aber auch nur eine begrenzte Zuladung an Experimenten und damit auch f&uuml;r Bodenproben und ihre Beh&auml;ltnisse. Curiosity ist f&uuml;r die Aufgabe definitiv &uuml;berdimensioniert, ein mobiles Labor und mit Kosten von 2 Mrd. Dollar viel zu teuer. Mit einer Falcon 9 k&ouml;nnte man je zwei Rover von je 1,75 t Startgewicht in der Kapsel (500 kg Reserve f&uuml;r ung&uuml;nstige Startfenster) zusammen auf den Weg bringen, was rund 300 bis 400 kg f&uuml;r den Rover entspricht.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Anders als die bisherigen Rover haben sie nur eine minimale Ausr&uuml;stung an Instrumenten. Es gilt nicht, die Bodenproben vor Ort eingehend zu untersuchen, sondern nur die richtigen zu w&auml;hlen. Ein Geologe geht ja auch alleine nach Aussehen, wenn er Proben nimmt und die Apolloastronauten taten es genauso. Eine Farbkamera am Arm und vielleicht ein IR-Spektrometer, das die chemische Zusammensetzung kontaktlos erfasst, reichen meiner Ansicht nach als Instrumentierung aus.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Daf&uuml;r bieten sich zwei Arme an. Mit einem Arm wird alles m&uuml;hsamer. Mit einem Arm kann einer das Beh&auml;ltnis halten und mit dem Zweiten die Probe. F&uuml;r beide w&auml;ren Tools wie Greifh&auml;nde mit beweglichen Gliedern sinnvoll.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Die Art wie man die Bodenproben sammelt wird der Knackpunkt werden. Die Proben m&uuml;ssen einzeln untergebracht werden, sollen sich nicht vermischen und m&uuml;ssen sp&auml;ter umgeladen werden. Da hat man es bisher einfach gehabt. Die Luna haben einen Bohrern direkt unter der R&uuml;ckkehrkapsel gewonnen und diesen dann aufgerollt und in die Kapsel bugsiert. Hayabusa, Phobos-Grunt oder Osiris-Rex saugen oder setzen durch Impakt Staub frei, von dem ein Teil dann direkt in einen Sammelbeh&auml;lter gelingt. Keines dieser Systeme ist geeignet. Steine oder Felsen zu gewinnen. Allenfalls Staub k&ouml;nnte man &auml;hnlich gewinnen mit einem Staubsauger. Es ist zudem nur f&uuml;r eine Probe ausgelegt.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Die Apollo-Astronauten sammelten Steine in kleinen Beuteln aus Nylon. Die wegen wenig und sind zusammenfaltbar. Sie d&uuml;rften aber f&uuml;r Roboter zu schwer zum Handeln zu sein. Ich w&uuml;rde auf dem Deck eine kleine Palette mit unterschiedlich gro&szlig;en, standardisieren Gef&auml;&szlig;en mit einem Klappverschluss, der mit einer Gummidichtung versehen ist, vorschlagen.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Federn verschlie&szlig;en einen Beh&auml;lter und er wird zum Bef&uuml;llen mit einem Hebel, der die Federn zusammendr&uuml;ckt, so ein bisschen wie ein Bierseidel, ge&ouml;ffnet. Dann kommen die Bodenproben hinein. Danach wieder verschlossen. Beim Umladen wird dann die ganze Palette umgeladen.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Die Stromversorgung w&uuml;rde ich gemischt auslegen. <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/cassini-rtg.shtml\">RTG<\/a>: f&uuml;r den Grundenergiebedarf (Bordelektronik, Abw&auml;rme heizt auch) und Solarzellen f&uuml;r den Betrieb am Tage und das Fahren. Damit kann man auch die Kosten senken. Ich denke RTG mit 35 W Leistung, die auch rund 300 W Abw&auml;rme produzieren w&uuml;rden, reicht dazu aus. Dann reicht das Plutonium eines MMRTG f&uuml;r vier Rover.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Vier Rover bieten sich an, weil die Mehrkosten f&uuml;r ein Exemplar meist viel kleiner als die Entwicklungskosten sind (typisch 25 bis 40%). Vor allem aber, weil die Rover nur kleine Strecken zur&uuml;cklegen. Curiosity hat in knapp 5 Jahren nicht mal 18 km geschafft. Will man daher Gestein aus einiger Entfernung vom Landeplatz gewinnen, so muss man, wenn es mehr als eine interessante Stelle gibt, mehrere Rover einsetzen. Eventuell hat man, bis man wirklich an Bodenprobenr&uuml;ckf&uuml;hrung geht, effektivere Navigationsm&ouml;glichkeiten gefunden. Derzeit w&auml;re technisch ein unabh&auml;ngig navigierendes Vehikel m&ouml;glich, aber die Rover werden von einem Punkt zum n&auml;chsten gesteuert, wobei die Punkte deutlich vom Startpunkt aus sichtbar sein m&uuml;ssen. Seit Jahrzehnten werden an Raumsonden nur Listen vorher genau ausgearbeiteter Anweisungen &uuml;bermittelt. Das minimiert zwar das Risiko eines Ausfalls, jedoch kommt man so eben nur auf die kleinen Tagesstrecken von typisch 10 m.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Orbiter<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Schon komplizierter ist die Auslegung des Orbiters. Es gibt hier mehrere M&ouml;glichkeiten, die sich auch an der Missionsauslegung orientieren. Die einfachste M&ouml;glichkeit ist, dass es kein echter Orbiter ist, sondern ein Transferbus. Er dient nur dazu die Landeplattform erst zum Mars zu bringen und dann die Kapseln mit den Bodenproben zur&uuml;ck zur Erde. Daf&uuml;r stellt er die Kommunikation zur Verf&uuml;gung, auch die Stromversorgung und er f&uuml;hrt alle notwendigen Bahnman&ouml;ver durch. Er muss dann an die Kapsel in einem Marsorbit ankoppeln, wobei ich da weniger an eine feste Verbindung denke wie bei der Ankopplung an die ISS, als vielmehr an eine Art Hand das die Kapsel umklammert. Das spart das Gewicht f&uuml;r einen Koppeladapter ein. Bei geringen Beschleunigungen (die Fluchtgeschwindigkeit beim Mars erreicht man nach 1000 s Betriebszeit eines Triebwerks mit einer Beschleunigung von 1 m\/s = 3,6 km\/h) m&uuml;sste das ausreichend sein.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Der Vorteil eines solchen Busses ist, dass er relativ leicht sein kann. Wenn man von bestehenden Cruise Stages f&uuml;r Raumsonden ausgeht kommt auf unter 100 kg Trockenmasse ohne Antriebssystem. Da diese Option nur den Transfer der Bodenproben durchf&uuml;hrt, kann man auch den Orbiter in eine niedrige Umlaufbahn bringen, das minimiert den Treibstoffbedarf f&uuml;r die Bodenproben selbst. Das Abbremsen selbst kann man mit Aerobraking durchf&uuml;hren, das Hochspiralen dann mit einem Ionenantrieb. Man m&uuml;sste dann fr&uuml;her vom Mars aus starten doch die Aufenthaltsdauer betr&auml;gt sowieso 500 Tage und man kann die Rover schon ein Startfenster vorher starten. Dann w&uuml;rden 200 bis 300 Tage f&uuml;r das Hochspiralen nicht ins Gewicht fallen. Man k&ouml;nnte so aber einiges an Treibstoff sparen.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Die zweite Option ist ein leichtgewichtiger Orbiter, z.B. von der Gr&ouml;&szlig;e des <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/mco.shtml\">MCO<\/a>. Er tr&auml;gt dann nur eine kleine Nutzlast doch er ist auch nicht zur Erforschung gedacht. Um die Mission zu unterst&uuml;tzen, muss er zwei Dinge k&ouml;nnen: Er muss regelm&auml;&szlig;ig hochaufl&ouml;sende Aufnahmen des Landeplatzes machen, um die Routenplanung zu verbessern und er muss die Kommunikation verbessern. Beides kann man optimal abdecken mit einem Orbiter, der sich bis auf 200 km an die Oberfl&auml;che n&auml;hert, und dann bis auf 33.000 km entfernt. Das ist eine marssynchrone Umlaufbahn. Das bedeutet, der Orbiter ist dann immer vom Landeort aus zu sehen. Beim Durchlaufen des marsn&auml;chsten Punktes kann er den Landeplatz aufnehmen. Bei 200 km Mindestdistanz kann man mit einem um ein Drittel kleineren Instrument als die Kamera HiRISE des MRO gleich gut aufgel&ouml;ste Aufnahmen machen. Das m&uuml;sste mit einem Instrument von weniger als 30 kg Gewicht m&ouml;glich sein. Die zweite Aufgabe ist die Kommunikation. Die Rover und auch die Landestufe werden kleine Antennen haben, die man nur grob ausrichtet. Nahe des marsfernsten Punktes bewegt sich der Orbiter aber vom Marsboden aus gesehen kaum. Daher kann er mit einer Mittelgewinn-Antenne ohne viel Justierung gut angefunkt werden. Er braucht dann nur eine relativ gute Kommunikationsausr&uuml;stung um die vielen Daten zu &uuml;bertragen. Das Sendesystem des <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/mro.shtml\">MRO<\/a> wiegt 107,7 kg mit einer 3-m-HGA und Sendeleistungen von 102 W (X-Band) und 34 W (Ka-Band). Es erreicht bis zu 6 Mbit\/s in 100 Millionen km Entfernung und 500 kbit\/s in 400 Millionen km Entfernung.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Mit dem Ka-Band, das bisher nur experimentell genutzt wird, w&auml;re eine noch h&ouml;here Datenrate m&ouml;glich. Ich denke man kommt so auf eine Trockenmasse von 500 kg f&uuml;r den Orbiter ohne Antriebssystem. Ein solcher Orbiter wird zur Missionsunterst&uuml;tzung in jedem Falle ben&ouml;tigt und ist auch in der NASA-Planung vorgesehen. Nimmt man die Option 1 (nur Transferorbiter) so m&uuml;sste man einen zweiten Orbiter (dann wahrscheinlich mit weiterer wissenschaftlicher Instrumentierung) separat starten.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Bodenprobenbergung<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Sehr viel schwerer ist die Beschreibung des Ger&auml;tes zur eigentlichen Bodenprobengewinnung. Ich denke aus Performancegr&uuml;nden wird man eine Landestufe und eine Aufstiegsstufe voneinander trennen. Die Landestufe ben&ouml;tigt kaum Treibstoff. Man wird sie vielmehr durch einen aerodynamischen Schild und Fallschirm abbremsen. Auf ihr muss aber einiges an Elektronik untergebracht werden: Kameras, die das Verladen &uuml;berwachen, Arme, die dies durchf&uuml;hren. Daneben ist die Landestufe gleichzeitig Startplattform f&uuml;r die R&uuml;ckstartstufe. Da wird einiges an Gewicht drauf gehen. Das Gewicht ist sowieso kritisch. Bei den bisherigen Marslandern betrug die Masse, die auf dem Mars niederging, maximal 61,7% der Masse, die in die Atmosph&auml;re eintrat. Diesen Rekord setzte Curiosity, aber schon der f&uuml;nfmal leichtere <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/mpl.shtml\"> Mars Polar Lander<\/a> kam auf 57,5 %. Davon geht dann noch die Landestufe ab, das l&auml;sst selbst bei einer hohen Nutzlast zum Mars wenig Masse f&uuml;r die R&uuml;ckstartstufe.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Diese sollte daher heruntergestrippt werden, soweit es geht. Da wir hier von maximal einigen Tonnen Masse reden, fallen Masse der Kapsel und die Elektronik deutlich ins Gewicht. Das \u0394v bei Gravitationsverlusten von 600 m\/s betr&auml;gt f&uuml;r den 24 Stunden Orbit 5.250 m\/s. Das l&auml;uft dann bei einer Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit von 2900 m\/s (Feststoffantrieb) auf ein Massenverh&auml;ltnis von 6,12 und bei 3.150 m\/s (Druckgef&ouml;rderter Antrieb mit UDMH\/NTO) auf eines von 5.30 heraus. Bei 5 t Startmasse bleiben dann noch 817 und 944 kg bei Brennschluss &uuml;brig. Davon gehen aber noch die Leermasse der stufe und die Elektronik weg. Bei Voll\/Leermasseverh&auml;ltnis von 10:1 (Feststoff) sind das noch 351 kg bzw. bei 8:1 (druckgef&ouml;rdert) noch 364 kg ohne Antrieb.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Zwei Stufen heben das etwas an, aber nur wenig. Von den rund 350 kg gehen dann aber noch die Elektronik weg die mit Peilsendern, selbst wenn keine aktive Ankopplung erstrebt wird, etwa 100 kg wiegt, dann bleiben noch 250 kg f&uuml;r Kapsel und Bodenproben, wobei wenn man die Beladung einer Dragon als Ma&szlig;stab nimmt, man maximal ein Drittel der Masse als Nutzlast angesehen kann und bei der Nutzlast sind auch die ganzen Beh&auml;lter dabei. Also, wenn man so 50 kg zur Erde zur&uuml;ckbringt, ist das schon viel.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Dabei sind 5 t Startmasse schon viel, noch 1,5 t f&uuml;r die Landestufe hinzuaddiert, das hochskaliert auf die Masse vor Eintritt in die Atmosph&auml;re und man ist bei 11 t und dann kommt noch der Orbiter hinzu, der zu den 600 kg noch ein Antriebssystem f&uuml;r Einbremsen und Verlassen des Orbits sowie Bahnkorrekturen braucht und man kommt auf eine Startmasse von rund 14 t, also derzeit nur startbar mit einer <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/falcon-heavy.shtml\">Falcon Heavy<\/a>.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Das hei&szlig;t ich rechne, wenn man es angeht, eher damit das man noch deutlich weniger Bodenproben, vielleicht einige Kilogramm bergen wird k&ouml;nnen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Ionentriebwerke<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Ihr wisst ja, ich bin Fan von Ionentriebwerken. Nun wir k&ouml;nnen sie hier n&uuml;tzen? Den gr&ouml;&szlig;ten Teil des \u0394v-Budgets entf&auml;llt auf den Start von der Marsoberfl&auml;che aus. Daran k&ouml;nnen wir nichts &auml;ndern. Wenn man, wie bisher, von der Erde aus gleich in eine Transferbahn zum Mars startet, hat man hier auch kaum Antriebsbedarf. Beim Einbremsen und Verlassen des Marsorbits hat man einen Antriebsbedarf, doch der liegt bei 800 bis 1100 m\/s, je nach Positionen von Mars und Erde. Aufgrund des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/07\/15\/der-hyperbolische-exzess-teil-2-praktische-berechnungen\/\"> hyperbolischen Exzesses<\/a> entsprechen diese aber rund 2,5 bis 3,5 km\/s die man mit Ionentriebwerken korrigieren m&uuml;sste, dies in Marsentfernung, wo Solarzellen nur noch die halbe Leistung wie in Erdentfernung abgeben, w&uuml;rde sehr lange dauern. F&uuml;r diese Phasen ist es also auch keine Alternative. Wo sie sich lohnen w&uuml;rden, w&auml;re wenn man durch Aerobraking den Orbiter zuerst in einen 200-km-Orbit bringt, und dann mit Ionentriebwerken nach der Ankopplung der Bodenproben wieder in einen elliptischen Orbit bringt. Das lohnt sich, weil man viel chemischen Treibstoff einspart. Leider wird man eine sehr ausgeweitete Bahn erhalten, sodass man auch auf die letzte chemische Phase verzichten muss. Setzt man 250 Tage daf&uuml;r an, so kann ein 1500 kg schwerer Orbiter mit einem Triebwerk mit 0,45 N Schub und einem Strombedarf von 13,5 kW von einer 200 km Kreisbahn um den Mars auf eine Transferbahn zur Erde gebracht werden. Das entspricht dann einer Nettonutzlast von 1000 kg.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Beim Einsatz von chemischem Treibstoff h&auml;tte man auch in etwa die gleiche Masse gebraucht, allerdings nicht aus dem kreisf&ouml;rmigen Orbit. So spart man bei einer 350 kg schweren Kapsel viel Startgewicht ein: 2,9 t anstatt 5 t. Die Masse vor der Landung reduziert sich so um 3,5 t.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Damit rutscht das ganze Gef&auml;hrt mit Orbiter in den Bereich, den auch die Vulcan abdeckt.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Wen man Ionentriebwerke einsetzt, dann meine pers&ouml;nliche Meinung f&uuml;r alle interplanetare Man&ouml;ver. Die gr&ouml;&szlig;ten Verluste hat man n&auml;mlich schon beim &Uuml;bergang auf eine Marstransferbahn. Eine Vulkan wird 35 t in eine Erdumlaufbahn bef&ouml;rdern, aber nur 11 t zum Mars. Bei der Falcon Heavy ist das Missverh&auml;ltnis mit 63,8 zu 16,8 t noch gr&ouml;&szlig;er. Ein Ionenantrieb, der schon in einer Erdumlaufbahn eingesetzt wird und dann alle Bahnman&ouml;ver durchf&uuml;hrt, wird die Missionszeit um einige Jahre verl&auml;ngern, da wir dann von einem \u0394v von etwa 20 km\/s anstatt 6-7 km\/s reden. Das dauert auch mit Ionentriebwerken lange. Doch man hat ja Zeit, vor allem wenn man bedenkt dass man die Mission schon seit 20 Jahren plant und nicht durchf&uuml;hrt.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Meiner pers&ouml;nlichen Meinung sollte man aber klotzen und nicht kleckern. Eine kleine Kapsel wie sie bisher eingesetzt wurden (<a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/osiris-rex.shtml\">Osiris-Rex<\/a>, Genesis, StarDust) wiegt rund 50 kg und hat eine nutzbare Fl&auml;che von rund 1000 cm\u00b2, rund 30 x 30 cm. In dem Volumen von rund 20.000 cm\u00b3 kann man dann einige Kilogramm Proben unterbringen. Die leichtgewichtigste Elektronik f&uuml;r Raketen, die wir heute haben, f&uuml;r die japanische <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/ss-520.shtml\">SS-520<\/a> wiegt 52 kg und damit mehr als die Kapsel selbst. Wenn man die Kapsel vergr&ouml;&szlig;ert, nimmt ihre Masse zum Quadrat der Fl&auml;che zu, ihr nutzbares Volumen aber oon der dritten Potenz: eine von 81 auf 160 cm vergr&ouml;&szlig;erte Kapsel wiegt dann 200 kg, das Volumen steigt aber von 20 auf 160 l. Dabei ist nat&uuml;rlich klar, dass man das Volumen nicht voll ausnutzen wird, zudem wenn man standardisierte Beh&auml;lter haben diese immer gleich viel Volumen einnehmen, egal ob nur einige Gramm Staub drin sind, oder ein viel schwerer kleiner Stein. Man k&ouml;nnte es mit den Probens&auml;cken, die man bei Apollo einsetzte, wahrscheinlich optimal ausnutzen, doch bezweifele ich das die Robotertechnik mit diesen in absehbarer Zeit zurecht kommt. Die Herausforderung ist ja, das jede Probe anders ist und man dann die S&auml;cke selbst aufnehmen, &ouml;ffnen und offen halten muss, bis man die Probe eingef&uuml;llt hat und dann wieder verschlie&szlig;en muss. K&uuml;chenroboter k&ouml;nnen zwar heute kochen (eine im Handling vergleichbare T&auml;tigkeit), aber nur wenn die Zutaten vorzerkleinert und abgewogen an definierten Pl&auml;tzen liegen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Fazit<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Wenn ich es angehen w&uuml;rde, dann so:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">4 Rover ein Startfenster vorher gestartet zum Bodenproben sammeln<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"auto-style1\">1 Mission mit kleinem Orbiter und Ionentriebwerken nur zur Anhebung des Marsorbits und R&uuml;ckkehr zur Erde. Ich halte f&uuml;r dieses eine Startmasse von 9-10 t realistisch bei einer reinen Nutzlast (Kapsel und Bodenproben) von 250 kg, was dann auf rund 50 kg Bodenproben hinausl&auml;uft. Das ist in etwa die Ausbeute einer Apollo-mission, aber beim Einsatz von vier Rovern aus gr&ouml;&szlig;erem Radius gewonnen als bei einer Apollo-Mission.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"auto-style1\">Mit reinen Ionentriebwerken k&ouml;nnte man mehr transportieren, bei der <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/vulcan.shtml\">Vulcan<\/a> als Tr&auml;ger die ja bis dahin verf&uuml;gbar ist, rund 500 kg, davon etwa 100-120 kg Bodenproben. Doch w&auml;hrend die kleine L&ouml;sung mit Ionentriebwerken in etwa die elektrische Leistung braucht, die heute schon Kommunikationssatelliten haben, betreten wir dann eine Dimension, in der man Solararrays enormer Gr&ouml;&szlig;e braucht und auch Ionentriebwerke mit einem Schub, wie man ihn heute noch nicht realisiert hat. Das d&uuml;rfte in der Entwicklung so teuer werden, dass es sicher lohnt, zwei der konventionellen L&ouml;sungen zu bauen. Mehr als eine Bergung, auch von verschiedenen Pl&auml;tzen wird man schon wegen der hohen Entwicklungskosten anstreben. Ich f&uuml;rchte aber es wird wie bei Apollo das Desinteresse nach der ersten Mission zuschlagen und es bleibt bei zwei Missionen (da eine Mission rund drei Jahre dauert, wird die Zweite schon auf dem Weg sein, wenn die Erste zur&uuml;ckkehrt).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/b807987800fb477a9dad843d46d6f1f8\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NASA hat wieder mal angek&uuml;ndigt, Marsbodenproben zu gewinnen und zur Erde zur&uuml;ckf&uuml;hren. Schon wieder, weil sich das Vorhaben schon 1996 im Presskit von Mars Parthfinder steht (und schon l&auml;ngst passiert sein sollte). Ich m&ouml;chte mal meine Vorstellung eines solchen Projektes skizzieren. Sie orientiert sich nach Effizienz, die NASA mag andere Vorstellungen haben.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[4235,2319],"class_list":["post-12735","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-marsbodenproben","tag-unbemannte-marsbodenprobengewinnung","entry"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18430,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/06\/treibstoffgewinnung-auf-dem-mars\/","url_meta":{"origin":12735,"position":0},"title":"Treibstoffgewinnung auf dem Mars","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Bis es eine Kolonie auf dem Mars gibt wird es sicher noch Jahrzehnte dauern, wenn \u00fcberhaupt. 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