{"id":13047,"date":"2018-01-14T12:17:04","date_gmt":"2018-01-14T11:17:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13047"},"modified":"2018-01-14T23:11:40","modified_gmt":"2018-01-14T22:11:40","slug":"monte-zumas-rache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/01\/14\/monte-zumas-rache\/","title":{"rendered":"Monte-Zumas Rache"},"content":{"rendered":"<p>Sieben Tage nach dem Start der US-Geheimnutzlast \u201eZuma\u201c gibt es noch immer R&auml;tselraten. F&uuml;r alle, die es nicht so genau verfolgt haben, hier eine kurze Zusammenfassung der wenigen Fakten, die es gibt:<!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>Da der Start geheim war, gab es von SpaceX nur eine verk&uuml;rzte Life-&Uuml;bertragung. Nachdem es eine Stufentrennung gab, ging die Fernseh&uuml;bertragung &uuml;ber auf die Bergung der ersten Stufe.<\/li>\n<li>Einen Tag danach berichteten professionelle Beobachter, die Zugang zum Space-Trak System des NORAD haben, das es in diesem nur einen kurzzeitigen Eintrag f&uuml;r Zuma gab, der dann wieder <a href=\"https:\/\/twitter.com\/planet4589\/status\/950575244099670016\"> verschwand<\/a>.<\/li>\n<li>Andere Beobachter sahen das <a href=\"https:\/\/sattrackcam.blogspot.de\/2018\/01\/fuel-dump-of-zumas-falcon-9-upper-stage.html\"> Fuel-Dumping <\/a>der Falcon Zweitstufe, die 2:15 Minuten nach dem Start ihren Treibstoff &uuml;ber S&uuml;dafrika entlie&szlig;, der Impuls brachte sie dann zum Vergl&uuml;hen &uuml;ber dem Pazifik.<\/li>\n<li>Unbest&auml;tigten Informationen zufolge, soll Northrop-Grumman nicht nur den Zuma-Satelliten gebaut haben, sondern auch den <a href=\"http:\/\/www.popularmechanics.com\/space\/rockets\/a14927488\/spacex-zuma-mission-just-keeps-getting-weirder\/\"> Adapter zur Tr&auml;gerrakete<\/a>, was nicht der Normalfall ist.<\/li>\n<li>Seitdem gibt keine offizielle Meldung zum Status von Zuma. Pentagon <a href=\"http:\/\/spacenews.com\/pentagon-shuts-down-questions-about-zuma-and-raises-more-questions\/\"> kommentierte<\/a> erst, als auf einer Presseerkl&auml;rung ein Reporter nachfragte, verwies der Sprecher, man sollte SpaceX fragen. Northrop-Grumman hatte vorher jeden Kommentar abgelehnt. SpaceX offiziell verlautbart, das die Falcon problemlos funktioniert habe. Shotwell reagierte &auml;u&szlig;erst allergisch auf Fragen und betonte nochmals, das Ger&uuml;chte, dass die Falcon 9 eine Fehlfunktion habe <a href=\"https:\/\/www.floridatoday.com\/story\/tech\/science\/space\/2018\/01\/09\/spacex-denies-falcon-rocket-caused-zuma-mission-failure\/1016229001\/\"> total inkorrekt seien<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie man sieht, viel Informationen gibt es nicht. Das wahrscheinlichste Szenario, das mit den Fakten im Einklang steht, ist das: Es ist unwahrscheinlich, dass die USAF einen Satelliten startet, der sich im ersten Orbit nur wenige Stunden h&auml;lt. Selbst fr&uuml;her, als man Satelliten schneller in Betrieb nahm, als heute, wo das Wochen dauern kann, waren die ersten Umlaufbahnen mindestens &uuml;ber einige Tage stabil. So gibt es zwei m&ouml;gliche Ursachen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Falcon 9 hat nicht den korrekten Orbit erreicht und Zuma zu niedrig ausgesetzt, sodass er bald danach vergl&uuml;hte.<\/li>\n<li>Die Medien berichten als wahrscheinlichste Ursache, das sich Zuma gar nicht erst von der Oberstufe l&ouml;ste und als diese sich deorbitierte mit ihr vergl&uuml;hte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Medien haben sich auf das letzte Szenario gest&uuml;rzt. Ich halte es auch f&uuml;r das wahrscheinlicher. Denn dann passt das zu der Verlautbarung von SpaceX, ihre Rakete habe einwandfrei funktioniert. Rein formal sehen sie ihre Verantwortung erf&uuml;llt, wenn der Orbit erreicht ist, wenn Northrop-Grumman den Nutzlastadapter gebaut hat, dann geht ab dann die Verantwortung an sie &uuml;ber.<\/p>\n<p>Nun ja nicht ganz, wenn das Pentagon bei Fragen zum Start an SpaceX verweist, dann sieht das f&uuml;r mich aus, als w&uuml;rden sie SpaceX f&uuml;r verantwortlich halten und nicht Northrop-Grumman.<\/p>\n<p>Nun zu meinen Interpretationen. Es ist ohne irgendwelche Fakten nat&uuml;rlich sehr spekulativ. Aber im Prinzip gibt es bei zwei Firmen nat&uuml;rlich zwei Verantwortungsbereiche. Dazu muss man nur ansehen, wie das normalerweise abl&auml;uft. Der Adapter wird unten fest auf der Rakete verschraubt. Oben wird der Satellit angebracht. Er wird durch Spannb&auml;nder fixiert, die fest angezogenen B&auml;nder halten ihn in der Position. Am Boden des Adapters sind Federn angebracht und die werden durch das Gewicht des Satelliten zusammengedr&uuml;ckt.<\/p>\n<p>Bei der Abtrennung geschieht Folgendes: Die Stufe &uuml;bermittelt an den Adapter ein elektrisches Signal, das meist simpel nur dazu genutzt wird, pyrotechnische Ladungen elektrisch zu z&uuml;nden. Sie treiben Schneidmesser an, welche die Spannb&auml;nder durchtrennen. Dadurch ist der Satellit frei und die Federn am Boden dr&uuml;cken ihn weg. Da kann nat&uuml;rlich etwas schiefgehen. F&uuml;r unseren Fall w&auml;ren zwei Dinge wahrscheinlich. Es kann sein, dass die Sprengbolzen nicht z&uuml;nden, dann bleibt der Satellit verbunden. Es kann aber auch sein, das die Rakete das Signal zum Abl&ouml;sen gar nicht erst &uuml;bertr&auml;gt oder es nicht ankommt, z. b. durch falsche Verkabelung (Erfahrene f&uuml;hlen sich an die Fehlstarts F7 und F8 der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/europa.shtml\">Europa<\/a> erinnert, als zwischen Franz&ouml;sischer und deutscher Stufe falsch war und dadurch das Selbstzerst&ouml;rungssystem bei der Stufentrennung ausgel&ouml;st wurde).<\/p>\n<p>Wenn das Pentagon nach den Kommentaren SpaceX f&uuml;r verantwortlich h&auml;lt, dann weist das mehr auf die zweite Ursache hin.<\/p>\n<p>Unabh&auml;ngig davon, ist aber mehr schiefgelaufen. Denn es ist ja nicht so, als das man die Abtrennung nicht bemerkt. Bisher hat SpaceX immer Kameras mitgef&uuml;hrt. Das ist heute Standard. Selbst ESA-Satelliten haben, die an Bord, die mechanische Vorg&auml;nge aufnehmen wie <a href=\"http:\/\/www.esa.int\/spaceinimages\/Images\/2014\/04\/Sentinel-1_solar_wing\"> Entfaltung von Solarpaneelen<\/a> oder Abtrennung von H&uuml;llen. Warum sollte SpaceX bei diesem Start darauf verzichten. Da w&auml;re dann sofort zu sehen, ob der Satellit abgetrennt wird. Selbst wenn nicht und es keinerlei Verbindung zwischen Satellit und Rakete gibt, dann gibt es doch Messwerte. Jede Rakete hat Beschleunigungssensoren und eine Inertialeinheit an Bord. Die Ausl&ouml;sung der Sprengbolzen f&uuml;hrt zur Schwingungen. Danach werden die Federn aktiv. Sie beschleunigen nicht nur den Satelliten. Sie bremsen nach Aktio = Reaktio auch die Stufe ab. So was wird registriert und mit der Telemetrie &uuml;bertragen.<\/p>\n<p>Was machte aber die Oberstufe? Sie f&uuml;hrte danach ein starres Programm aus, dass zwei Stunden nach erreichen des Orbits das Deorbitieren vorsah. Die Absetzung der Nutzlast wird wahrscheinlich direkt nach Erreichen des Orbits erfolgen. Zwei Stunden Zeit das Programm zu stoppen. Das hat SpaceX nicht getan. Danach w&auml;ren Oberstufe und Zuma zumindest im stabilen Orbit gewesen. Man h&auml;tte versuchen k&ouml;nnen Zuma noch frei zu bekommen. Wahrscheinlich ohne Erfolg. Aber selbst wenn nicht, dann h&auml;tte die USAF versuchen k&ouml;nnen die Mission trotzdem durchf&uuml;hren. Zugegeben, mit einer 4 t schweren Oberstufe wie ein Klotz am Bein (den Treibstoff h&auml;tte man ablassen m&uuml;ssen, doch das geht auch ohne die Stufe zu deorbitieren). Wahrscheinlich h&auml;tte das die Mission von Zuma stark verk&uuml;rzt, vielleicht w&auml;re es auch nicht gegangen. Zumindest h&auml;tte man aber weitere Tests durchf&uuml;hren k&ouml;nnen und so das Problem einkreisen k&ouml;nnen. Damit gibt es die Chance einen &auml;hnlichen Vorfall in Zukunft zu vermeiden.<\/p>\n<p>Was aber macht SpaceX? Nichts. Satellit im Orbit. Mission erledigt. Erinnert mich an das Sprichwort \u201eOperation erfolgreich, Patient tot\u201c. Oder an den Fall des DHL-Mitarbeiters, der ein P&auml;ckchen auslieferte, niemanden antraf und eine Paketkarte hinterlies \u201e<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/wohnen\/dhl-paket-liegt-muelltonne-lieferschein-steckt-dahinter-zr-6942868.html\">P&auml;ckchen ist in der M&uuml;lltonne<\/a>\u201c. Die wurde an dem Tag geleert \u2026<\/p>\n<p>Ich vermute, das Pentagon sieht es so wie ich: Eine Mission einer Rakete ist erfolgreich und beendet, wenn die Nutzlast im Orbit ist. SpaceX kann sich hier nicht zur&uuml;ckziehen auf den Standpunkt, dass der Nutzlastadapter nicht von ihnen stammt. Sie h&auml;tte dann pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob alles an diesem Adapter mit ihnen kompatibel ist oder es Probleme geben k&ouml;nnte. Vielleicht vertrauen sie, wenn nicht genau kl&auml;rbar ist, woran es liegt, auch einfach eher Northrop-Grumman, die seit fast 60 Jahren im Gesch&auml;ft sind als dem Newcomer SpaceX.<\/p>\n<p>In jedem Falle hat der letzte Start einen Milliardenteueren Satelliten im Ozean versenkt. Es ist der erste Auftrag dieser H&ouml;he an SpaceX. Direkt vom Pentagon gab es bisher nur Starts f&uuml;r nicht so wertvolle Satelliten wie die GPS, die in Serie gebaut werden. Wenn da einer verloren geht, dann wird ein neuer gebaut. Direkt von der Air Force gab es keine Auftr&auml;ge f&uuml;r richtig teuere Nutzlasten. Aber die USAF spart auch und hat seit einigen Jahren die Politik, dass sie nicht mehr Satellit kauft und dann einen Start separat ausschreibt, sondern Nutzlast schl&uuml;sselfertig im Orbit als Auftrag vergibt und &uuml;ber die so beauftragten Firmen bekommt dann SpaceX die Startauftr&auml;ge, so auch hier.<\/p>\n<p>Das Shotwell so kategorisch die Verantwortung von sich weist halte ich nicht f&uuml;r einen Beweis ihrer Unschuld. SpaceX hat eigentlich nur etwas zugegeben, wenn es offensichtlich war. Mal ein paar <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/falcon-starts-zusammenfassung.shtml\"> Erinnerungen<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Erster Start: Die Nutzlast (reiner Ballast) gelangt in einen \u00a0235 x 273 km Orbit. Geplant war ein kreisf&ouml;miger Orbit von 250 km H&ouml;he. Gravierender war, dass die Stufe um ihre eigene Achse taumelt und so auch ein Wiederz&uuml;nden, um eine GTO-Transferbahn zu erreichen. Nun erwartet man nicht das ein Testflug zu 100 % erfolgreich ist, aber SpaceX hat die Vorkommnisse gar nicht erst erw&auml;hnt und sprach von 100 % Success. Als ein Journalist auf der Pressekonferenz auf die starken Abweichungen von der Sollbahn Fragen stellte, wurde flugs die H&ouml;he auf die Distanz zum Erdmittelpunkt bezogen, da w&auml;re die prozentuale Abweichung viel geringer&#8230;.. Ja SpaceX macht sich wie Pippi Langstrumpf die Welt passend.<\/li>\n<li>Zweiter Start: Alles sah gut aus, erst Monate sp&auml;ter wurde bekannt, dass die erste Stufe vorzeitig abgeschaltet hatte, was aber bei der leere Dragon als Nutzlast den Orbit nicht beeinflusste. SpaceX versuchte den Informanten durch Prozesse mundtot zu machen, stellte das aber ein, als der Vorfall vom ASAP offiziell erw&auml;hnt wurde. Erneut: Vertuschungsversuch.<\/li>\n<li>Vierter Start: Zweiter CRS-Flug: Ein Triebwerk der ersten Stufe f&auml;llt aus. Teile fallen von der Rakete ab. Schnell schwenkt man auf eine andere Kamera um. Das Video, das online gestellt wird, wird sogar zuerst gek&uuml;rzt. Erst als in Foren &uuml;ber den Vorfall diskutiert wird, gibt es ein Statement. Die zweite Stufe arbeitet 30 s l&auml;nger als angegeben, trotzdem ist der erste Orbit zu niedrig. Die Dragon mit eigenem Treibstoffvorrat kann den Zielorbit erreichen. Eine kleine Sekund&auml;rnutzlast, ein ORBCOMM-Testexemplar geht verloren. In der Folge werden &uuml;ber ein Jahr lang die Angaben f&uuml;r die maximale Nutzlast der Falcon 9 gek&uuml;rzt \u2013 offensichtlich hat man nie die Engine-Out-Capability bei der Nutzlast ber&uuml;cksichtigt. Auch hier: Vertuschungsversuche.<\/li>\n<li>Sechster Start: Erster Testflug der Block v1.1. Erneut scheitert die Wiederz&uuml;ndung der Oberstufe. Die prim&auml;ren Nutzlasten gelangen in den Zielorbit. Da die v 1.1 vor allem f&uuml;r GTO Nutzlasten vorgesehen ist erneut ein R&uuml;ckschlag. Bisher gibt es keine einzige erfolgreiche Wiederz&uuml;ndung der Oberstufe, die f&uuml;r diese Missionen notwendig ist. Auch dieser Start wird zu 100 % erfolgreich eingestuft, auch wenn es nur ein Teilerfolg sein kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In all diesen F&auml;llen war von 100 % Erfolg die Rede. Es war niemals ein Fehlstart, aber auch kein 100%-Erfolg, wenn nicht alle Missionsziele erreicht wurden. In allen F&auml;llen leugnete SpaceX Abweichungen, solange es nur ging. Warum sollte es diesmal anders sein?<\/p>\n<p>Es geht ja noch weiter. Der aktuelle Report des unabh&auml;ngigen Sicherheitspaneels <a href=\"https:\/\/oiir.hq.nasa.gov\/asap\/reports.html\">ASAP<\/a> empfiehlt die Falcon 9 nicht zu zertifizieren, bevor SpaceX das Versagen der Druckfrische richtig <a href=\"http:\/\/spacenews.com\/safety-panel-raises-concerns-about-falcon-9-pressure-vessel-for-commercial-crew-missions\/\"> versteht<\/a>.<\/p>\n<p>Wie sieht es bei den Folgen f&uuml;r kommerzielle Fl&uuml;ge aus. Zuerst einmal relativ positiv: F&uuml;r Versicherungspr&auml;mien ma&szlig;geblich sind die gemeldeten Verluste. Das waren bisher nur drei: Der Orbcomm der beim CRS-2 mitflog war versichert. Daneben einige Cubesats die beim Fehlstart 2015 verloren gingen und nat&uuml;rlich der Amos, der es nicht mal bis zum Start schaffte. Das ist bei drei Totalverlusten g&uuml;nstig. Auf der anderen Seite kann man nach nunmehr 38 Startversuchen Bilanz ziehen: 3 Totalverluste entsprechen einer Zuverl&auml;ssigkeit von 1:16. Nicht sehr hoch. Kleiner als die Designauslegung der Ariane 1, die zu einer anderen Zeit und nicht von einer Raumfahrtnation gebaut wurde die schon 20 Jahre lang erfolgreich Tr&auml;gerraketen im Einsatz hatte. Die aktuellen Tr&auml;ger der USA, aber auch Europas liegen deutlich h&ouml;her und haben eine Designauslegung von mindestens 1 Fehlstart auf 50 Starts. Nat&uuml;rlich geht auch ein solches Konzept aus \u2013 nimmt man 4 % h&ouml;here Versicherungspr&auml;mien als unmittelbare Folge an, so ist das bei einem typischen Preis von 200 bis 250 Millionen Dollar f&uuml;r einen Satelliten bis zur Inbetriebnahme immer noch ein Gewinn, wenn der Start mehr als 8-10 Millionen Dollar billiger als bei der Konkurrenz ist und ist die Mission kritisch kann man dann ja immer noch zu Arianespace wechseln.<\/p>\n<p>Bald soll ja die Falcon Heavy starten. Musk hat schon im Vorfeld die Erwartungen heruntergeschraubt und spricht von einem \u201eHigh Risc\u201c Flug. Ich teile das nicht. Denn w&auml;re es ein Hochrisikoflug so br&auml;uchte SpaceX mindestens zwei Testfl&uuml;ge, f&uuml;r den Fall das die Rakete verloren geht, das man beim zweiten Flug dann nachbessern kann und mindestens eine Rakete den Orbit erreicht, so wie damals bei den Testfl&uuml;gen von Ariane 1+5 (was die ESA allerdings auch nicht davon <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane-fehlstarts.shtml\">abhielt<\/a>, die Cluster Satelliten beim 501 mitzuf&uuml;hren).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/55fb5dc3190547b2b69e79fcf1e5473f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieben Tage nach dem Start der US-Geheimnutzlast \u201eZuma\u201c gibt es noch immer R&auml;tselraten. 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