{"id":13103,"date":"2018-01-18T17:22:00","date_gmt":"2018-01-18T16:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13103"},"modified":"2018-01-19T15:00:54","modified_gmt":"2018-01-19T14:00:54","slug":"warum-intel-und-microsoft-heute-bei-den-wertvollsten-unternehmen-der-welt-dabei-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/01\/18\/warum-intel-und-microsoft-heute-bei-den-wertvollsten-unternehmen-der-welt-dabei-sind\/","title":{"rendered":"Warum Intel und Microsoft heute bei den wertvollsten Unternehmen der Welt dabei sind"},"content":{"rendered":"<p>Man kann sich die Antwort auf die Frage nat&uuml;rlich einfach machen: weil die meisten PC einen Intel-Prozessor und ein Microsoft Betriebssystem haben. Doch das greift zu kurz. Es gibt ja in jedem PC auch eine Festplatte und da gibt es inzwischen nur noch zwei Hersteller (Seagate und WD) weltweit die den Gro&szlig;teil des Marktes bedienen sowie einige kleinere. Viele andere wie Maxwell, IBM, Conner, Samsung sind verschwunden. Trotzdem haben die nicht die Finanzkraft und das Einkommen von Intel und Microsoft. &Auml;hnliches kann man von den Herstellern von DRAM und Flash-RAM behaupten.<\/p>\n<p>Ich will die Frage aber weiter ziehen, n&auml;mlich nach den \u201eGewinnern\u201c und \u201eVerlierern\u201c von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/20-jahre-pc.shtml\">30 Jahren PC<\/a>. Wer so lange dabei ist, dem wird aufgefallen sein, das sich die Kosten doch stark verschoben haben. Vor 30 Jahren war ein IBM-PC noch f&uuml;r die meisten nicht finanzierbar, stattdessen betrachte ich die etwas kleinere Klasse der Heimcomputer.<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Hardwarepreise damals und heute<\/h3>\n<p>Diese Klasse, die heute ausgestorben ist, bestanden aus dem eigentlichen Computer. Das w&auml;re auf heute &uuml;bertragen ein Rechner mit Tastatur, aber ohne Massenspeicher, vielleicht noch am ehesten mit einem Tablett zu vergleichen. F&uuml;r das musste man 500 bis 1000 DM l&ouml;hnen. Genauso teuer, oft sogar teurer als der Computer war die Diskettenstation, die aus einem Diskettenlaufwerk und einem Kontroller bestand. Den Kontroller gibt es nicht mehr. Er wanderte erst in den Chipsatz auf das Motherboard. Heute ist er sogar Bestandteil des Prozessors.<\/p>\n<p>Der Monitor war in der Klasse un&uuml;blich, man schloss sie an einen Fernseher an. Ein Monochrommonitor kostete damals rund 500 Mark. Farbmonitore waren extrem teuer rund lagen bei &uuml;ber 1.000 Mark, weshalb damals die meisten mit Schwarz-Wei&szlig; Monitoren arbeiteten. (Genauer gesagt, meist mit Schwarz-Gr&uuml;n, da die gr&uuml;ne leuchtende Schicht nachleuchtete und so langsamen Bildschirmaufbau kaschierte).<\/p>\n<p>Die Festplatte, heute schon wieder von der SSD verdr&auml;ngt, war damals unerschwinglich teuer. Die meisten PC erschienen mit zwei Diskettenlaufwerken. Erst mit dem IBM AT, 1984, war die Festplatte Bestandteil der Basiskonfiguration des Ger&auml;tes und das auch lange nur in diesem h&ouml;herpreisigen Segment. Als der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibm-pc.shtml\">IBM PC<\/a> erschien, war er noch ohne Festplatte. Als es die Ersten gab, kamen die in einer eigenen Erweiterungsbox, da das Netzteil nicht genug Strom lieferte. Der IBM PC XT hatte dann eine Festplatte, kostete aber dann auch 6000 Mark mehr als der normale IBM PC, fast doppelt so teuer. Heute liegt eine Standardgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r den PC bei 100 Euro. Das ist der st&auml;rkste prozentuale Preisverfall.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/apple-ii-rv-3-motherboard.png\" width=\"700\" height=\"466\" \/>F&uuml;r die folgende Liste habe ich die ct&#8216;-Archiv-CD bem&uuml;ht. Leider habe ich die meisten Computerzeitschriften von damals entsorgt. Heute w&uuml;rde ich gerne mal wieder drin st&ouml;bern. Zum einen wegen der Testberichte aber auch d en Anzeigen von damals. Was es damals schon gab, waren \u201eTaiwan-Nachbauten\u201c des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Apple II.<\/a> Da dieser modular war, gibt es die Preise f&uuml;r die Komponenten. Hier mal eine Liste aus der ct\u2018 12\/83.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"128*\" \/>\n<col width=\"128*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Komponente<\/th>\n<th width=\"50%\">Preis<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Prozessor 6502<\/td>\n<td width=\"50%\">16,50<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">RAM (24 x 4116)<\/td>\n<td width=\"50%\">24 x 3,95 = 94,80<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Motherboard unbest&uuml;ckt<\/td>\n<td width=\"50%\">140<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Motherboard mit allen Bauteilen<\/td>\n<td width=\"50%\">598<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Motherboard fertig zusammengebaut<\/td>\n<td width=\"50%\">698<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Floppy Disk Controller unbest&uuml;ckt<\/td>\n<td width=\"50%\">95<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Floppy Disk Controller mit allen Bauteilen<\/td>\n<td width=\"50%\">195<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Floppy Disk Controller zusammengebaut<\/td>\n<td width=\"50%\">289<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Floppy Disk SS\/DD<\/td>\n<td width=\"50%\">525<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">L&uuml;fter<\/td>\n<td width=\"50%\">42<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Geh&auml;use mit Keyboard<\/td>\n<td width=\"50%\">175<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">80 Zeichen Karte<\/td>\n<td width=\"50%\">135<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Apple II kompatibler PC (Motherboard, 48 KByte, Geh&auml;use, Tastatur. Komplettger&auml;t<\/td>\n<td width=\"50%\">1.275<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Laufwerk komplett mit Controller und Geh&auml;use<\/td>\n<td width=\"50%\">848<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">12 Zoll Gr&uuml;nmonitor<\/td>\n<td width=\"50%\">420<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Komplettpaket (Apple II Nachbau, 1 Floppy Disk, Gr&uuml;nmonitor)<\/td>\n<td width=\"50%\">2.149<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Festplatte<\/td>\n<td width=\"50%\">6.000<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Komplettpaket ist \u2013 wen wundert es, billiger als die Summe der Einzelteile. Vor allem f&auml;llt auf, das verschiedene Komponenten unterschiedlich teuer sind. Der Prozessor macht weniger als 1 % des Gesamtpreises aus. Heute sind es \u2013 wenn man einen Mittelklasse PC mit Monitor, Tastatur und Maus nimmt \u2013 bei 700 Euro meist so um die 80 bis 100 Euro, die auf den Prozessor entfallen. Er ist also um ein Vielfaches teurer als damals, obwohl der Gesamtpreis des PC gesunken ist. Das Motherboard kostet heute um die 60 bis 100 Euro, anstatt 700 Mark. Floppys gibt es nicht mehr. Wenn man einen DVD-Brenner als Analogon nimmt, dann ist man mit 25 bis 40 Euro dabei \u2013 hier liegt der Preisverfall also bim Faktor 10 bis 15. Am st&auml;rksten hat es die Festplatten erwischt. 6000 Mark zu rund 80 bis 100 Euro f&uuml;r eine 2 bis 3 TB Platte.<\/p>\n<p>Das ist insofern erstaunlich, weil die Preisreduktion beim Motherboard darauf beruht, dass man viele Chips brauchte. Links sieht man das Motherboard eines Apple II. Alle Chips, die dort drauf sind, befinden sich heute im Prozessor, insofern ist dann der h&ouml;here Preis schon etwas mehr gerechtfertigt. Floppys und Festplatten bestehn aber vor allem aus Mechanik. Dass die Kostenreduktion in diesem Ma&szlig;e (Faktor 30) gelang, obwohl bei Mechanik nicht das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/intel-tabelle.shtml\">Moor\u2018sche Gesetz<\/a> gilt, ist erstaunlich.<\/p>\n<p>Was sich ge&auml;ndert hat, waren die Zyklen. Damals wurde ein PC lange gefertigt, auch die Komponenten, aus denen er bestand. Der Apple II wurde 1977 vorgestellt. Der Ausschnitt ist aus der ersten ct\u2018 12\/1983. Damals aktuell war das Nachfolgemodell IIe (mit 64 Kbyte Speicher, europ&auml;ischen Zeichensatz, 80 Zeichendarstellung). Ein Jahr sp&auml;ter kam der Apple IIC heraus der ebenfalls noch einige Nachfolger hatte. Er wurde bis 1993 produziert. Das gleiche kann man &uuml;ber den IBM PC, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/c64.shtml\">C64<\/a> oder andere Computer der Zeit sagen. Mein zweiter Rechner war ein<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cpc464.shtml\"> CPC 464.<\/a> Nach vier Jahren fiel er aus \u2013 ich habe mir einen neuen gekauft, er wurde noch unver&auml;ndert produziert nur eben nur noch 289 anstatt 899 DM teuer. Dass ein PC immer billiger wird, aber l&auml;nger produziert wird, gibt es heute nicht mehr \u2013 schade, denn durch die immer langsameren Zuw&auml;chse beim IPC w&uuml;rden wohl viele heute gerne einen Rechner mit Haswell-CPU f&uuml;r die H&auml;lfte des Preises kaufen, dass er 2014 kostete, als die CPU aktuell war.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt auch f&uuml;r die Prozessoren. Der 6502 erschien 1976, er war zu dem Zeitpunkt schon 7 Jahre alt und er wurde noch lange danach produziert. Den Z80 gibt es bis heute. Er wird seit &uuml;ber 40 Jahren produziert. Nat&uuml;rlich wurden die Chips immer billiger. Wer damals einen MC68000 kaufte also was Aktuelles musste mehrere Hundert DM ausgeben. Heute ist das anders. Ein Prozessor ist maximal 2 Jahre auf dem Markt dann gibt es ihn nicht mehr. Auch so kann man Preise hochhalten. Auch das ist nicht &uuml;berall so. Wer will, kann heute noch ohne Problem eine 500-GByte-Festplatte neu kaufen \u2013 das ist die Kapazit&auml;t, die um 2008 Standard war. Ebenso gibt es kein Problem RAM Chips zu kaufen, die nicht die h&ouml;chste Kapazit&auml;t haben.<\/p>\n<p>Vor allem aber sinken die Preise durch Konkurrenz. Intel kann die Preise hoch halten, weil AMD lange Zeit keine Konkurrenz war. Das hat sich seit einem Jahr ge&auml;ndert, wobei AMD aber bisher vor allem sich auf den Server\/Desktop Markt konzentrierte. Noch fehlen die Strom sparenden Chips f&uuml;r portable Ger&auml;te und auch die Gegenst&uuml;cke zur Intel Celeron, Pentium und Icore I3 Serie um in dem Segment, wo die meisten Chips verkauft werden, auch einen Preiskampf zu entfalten.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Software<\/h3>\n<p>An und f&uuml;r sich hat Software das Potenzial viel billiger als Hardware zu sein. Software muss man einmal schreiben und kann sie beliebig oft kopieren. F&uuml;r den Vertrieb ist Software sogar noch billiger geworden: Fr&uuml;her musste man ein Handbuch drucken, das bevor es die CD gab, wirklich dick war. Dazu kamen die Datentr&auml;ger. Das umfangreichste Paket, das ich mal hatte, war WordPerfekt 5.1 auf Diskette \u2013 24 St&uuml;ck. Danach ging zuerst alles auf CD, sp&auml;ter DVD. Das reduzierte die Kosten schon enorm. Heute wird alles &uuml;ber Internet vertrieben. Datentr&auml;ger fallen dann komplett weg und als weiterer Bestandteil die Marge des Zwischenhandels, also des Fachhandels.<\/p>\n<p>Zudem denke ich ist Software leistungsf&auml;higer geworden. Ich muss nur mal sehen, was ich heute in einem bestimmten Zeitraum zustande bringe und was fr&uuml;her. Nat&uuml;rlich kann man Programme nicht direkt vergleichen. Aber wenn ich mal die Usability, also den Nutzen gegen den Zeitaufwand nehme, so denke ich ist man heute viel effizienter als fr&uuml;her. Der Blick auf die Geschichte zeigt das. Programme wurden lange Zeit nur von Firmen vertrieben, auch wenn sie einzelne Sch&ouml;pfer hatten. In den sp&auml;ten Achtzigern entstand die Shareware bei denen Programmierer ihre Programme selbst vertrieben. Obwohl nur einer dran arbeitete, waren diese oft konkurrenzf&auml;hig. Heute gibt es Millionen von freien oder Sharewareprogrammen.<\/p>\n<p>So ist Software im Trend auch billiger geworden. Wer in den Achtzigern f&uuml;r einen PC die Komponenten kaufte, die man f&uuml;r das brauchte, was man heute als Office bezeichnet: Textverarbeitung, Datenbank, Tabellenkalkulation und Businessgrafik (Pr&auml;sentationen gab es damals noch nicht), der gab damals eine Menge Geld aus. Die Computerkette ESCOM legte ihren Rechnern ein Office-Softwarepaket bei und warb damit, dieses Softwarepaket separat erworben alleine 2.000 bis 3.000 DM kostete. Das ging, weil schon damals Volumenlizenzen viel billiger waren. Selbst wann man es heute von Microsoft kauft, bekommt man es zu einem Bruchteil des Preises. Vieles ist sogar umsonst. Fr&uuml;her gab es Software umsonst nur als Listing in Computerzeitschriften oder durch \u201etauschen\u201c. Den letzten Weg haben heute Hersteller durch Registrierung &uuml;bers Internet praktisch ausgeschaltet.<\/p>\n<p>Es gibt aber Ausnahmen. Software, die marktbeherrschend ist, sank im Preis kaum. Dazu geh&ouml;ren z.B. die Produkte von AutoCAD aber auch Adobe. Nat&uuml;rlich gibt es Alternativen \u2013 ich setzte z.B. <a href=\"http:\/\/amzn.to\/2DiHX0m\">Affinity Photo<\/a> und Affinity Designer anstatt Photoshop &amp; Co ein. Aber es ist nicht das Gleiche. Ein &auml;hnliches Beispiel ist meine Programmiersprache, Delphi. Da gibt es kaum Alternativen und bei ihr ist der Preis sogar noch angestiegen. Turbo Pascal kostete damals 275 DM, heute sind es f&uuml;r die billigste Variante von Delphi 999 Euro.<\/p>\n<p>So ein Beispiel ist <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/windows.shtml\">Windows<\/a>. Fr&uuml;her kostete DOS um die 200 DM, sp&auml;ter wurde es billiger, daf&uuml;r musste man aber noch Windows zus&auml;tzlich kaufen. &Uuml;ber Jahrzehnte blieb der Preis f&uuml;r die billigste Variante des Betriebssystems von Microsoft im Einzelhandel bei rund 100 Euro. Entsprechend ist es die Cash-Cow von Microsoft.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Beim obigen Apple II-Nachbau kostete der Prozessor 16,50 DM von 2.180 DM des Gesamtsystems, weniger als 1 %. Heute d&uuml;rfte er, wenn man keine Extrembeispiele nimmt, bei etwa 10-15 % liegen. Bei einem IBM-PC lagen die Kosten f&uuml;r das Betriebssystem bei 200 DM bei &uuml;ber 10.000 DM Anschaffungspreis, also auch nur 2 %. Bei einem heutigen Preis von 700 Euro f&uuml;r einen Durchschnitts-PC (komplett) kostet das Betriebssystem dagegen rund 15 bis 20 %. Deswegen stehen beide Firmen so gut da.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/IPC-Performance.png\" width=\"483\" height=\"523\" \/>W&auml;re es anders, ich glaube beide Firmen h&auml;tten l&auml;ngst Schwierigkeiten. Beide haben Trends verschlafen. Den gro&szlig;en Umsatz macht man heute nicht mehr mit PCs und mit Servern, auch nicht mit Notebooks. Deren Verk&auml;ufe stagnieren. Die Benutzungsdauer eines PC steigert immer weiter an, auch weil der Geschwindigkeitszuwachs immer kleiner wird.(Siehe Grafik &uuml;ber die Befehle pro Takt &uuml;ber die letzten Generationen von Intel links). Die Leute kaufen sich aber alle zwei Jahre ein neues Smartphone, dazu noch ein Tablett, Smartwatches gibt es inzwischen auch und sicher kommen bald noch neue Smart-Gadgets. Daf&uuml;r geben sie viel mehr Geld aus als wie f&uuml;r ihren PC oder Notebook. Sie wechseln sei schneller aus und besser: man braucht nur ein Notebook oder einen PC, kann aber beliebig viele Smart-Gadgets haben. In all diesen Ger&auml;ten steckt kein Intel-Prozessor und sie arbeiten nicht mit Windows. Intel versuchte es erst als ARM-Lizenznehmer (Xscale), dann mit Atoms. Au&szlig;er bei den Tabletts gab es keine Marktdurchdringung. Ihre Chips brauchen einfach zu viel Strom.<\/p>\n<p>Microsoft machte noch mehr Versuche. Es gab etliche Windows Versionen f&uuml;r Mobilger&auml;te. Windows Phone, Windows Mobile, zuletzt Windows 8. Auch hier nur ein Erfolg bei Tabletts. Selbst der <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/digital\/smartphones\/das-traurige-ende-von-nokia--microsoft-zieht-den-stecker-6339078.html\">Aufkauf<\/a> des Telefonherstellers Nokias &auml;nderte daran nichts.<\/p>\n<p>Andere Firmen w&auml;ren bei solchen unternehmerischen Fehlentscheidungen und in den Sand gesetzten Milliarden an Entwicklungsaufwand l&auml;ngst den Bach herunter gegangen. Durch die Cash-Cows-Prozessoren und Windows blieben Microsoft und Intel davon verschont.<\/p>\n<p>Apple zeigt, was aus beiden Firmen werden k&ouml;nnte. (Amazon und Google sind ebenfalls Beispiel, doch als Internetfirmen nicht direkt vergleichbar). Apple war nahezu bankrott als Steve Jobs wieder zur&uuml;ckkehrte. Heute hat die Firma den h&ouml;chsten Firmenwert weltweit, und zwar nicht weil sie weiter Macs produzierte, sondern, weil er neue Dinge \u201eerfand\u201c (es gab schon vor dem IPhone Smartphones, vor dem IPad Tabletts und vor dem iPod MP3 Player) die in waren und Anklang fanden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/2ed982d99a2d4922824e015f1ed43a61\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>Im Theme-Karussel ist heute Mansonic dran. Wie findet ihr es? Denkt dran, ohne R&uuml;ckmeldung wird wieder das alte Theme (seit 2007) aktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann sich die Antwort auf die Frage nat&uuml;rlich einfach machen: weil die meisten PC einen Intel-Prozessor und ein Microsoft Betriebssystem haben. Doch das greift zu kurz. 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