{"id":13379,"date":"2018-05-09T00:02:09","date_gmt":"2018-05-08T22:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13379"},"modified":"2018-05-08T18:04:14","modified_gmt":"2018-05-08T16:04:14","slug":"die-nutzlasten-der-nicht-gebauten-saturn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/05\/09\/die-nutzlasten-der-nicht-gebauten-saturn\/","title":{"rendered":"Die Nutzlasten der nicht gebauten Saturn"},"content":{"rendered":"<p>Wie bei vielen anderen Raketen waren einmal leistungsst&auml;rkere Versionen der Saturn V geplant. Schaut man in die Archive, so findet man viele Pl&auml;ne, die meisten setzen jedoch umfangreiche &Auml;nderungen voraus so der Einsatz von FLOX als Oxidator in der ersten Stufe oder eine nukleare Oberstufe.<\/p>\n<p>Ich habe das Thema \u201eSaturn Varianten\u201c schon mal im Blog <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn-varianten.shtml\">er&ouml;rtert<\/a>, nun kann ich mit der Aufstiegssimulation die wahren Nutzlasten angeben. Von den vielen Varianten erscheinen mir drei umsetzbar:<!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>Triebwerksupgrade: J-2S<\/li>\n<li>Triebwerksupgrade: F-1A<\/li>\n<li>Titan 3C Booster als Starthilfe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das J-2 Triebwerk wurde als \u201eautonomes Antriebssystem\u201c konzipiert. Es hatte einige Features, die noch heute bemerkenswert sind, so die Anpassung an unterschiedliche Mischungsverh&auml;ltnisse beim Treibstoff. Es war zuverl&auml;ssig, aber auch komplex. So entstand schon, w&auml;hrend die Qualifikation lief als Nachfolgesystem das J-2S. Das S steht f&uuml;r &#8222;Simplified&#8220;. Es war in vielem einfacher konstruiert, war z.B. nur f&uuml;r zwei Z&uuml;ndungen ausgelegt, mehr gab es bei einer Mondmission nicht. Trotzdem wurden Schub und spezifischer Impuls leicht gesteigert.<\/p>\n<p>Das J-2S war von allen hier besprochenen Ma&szlig;nahmen am weitesten fortgeschritten: es hat die Qualifikation vollst&auml;ndig durchlaufen, es h&auml;tte noch zertifiziert werden m&uuml;ssen und h&auml;tte dann eingesetzt werden k&ouml;nnen. Als die NASA nach einem Triebwerk f&uuml;r die Ares V suchte, wurde das J-2S erneut Ausgangspunkt f&uuml;r ein Triebwerk. Man tauschte die Turbopumpe aus und verl&auml;ngerte die D&uuml;se. Wie das J-2S wurde auch beim J-2X die Entwicklung nach der Qualifikation eingestellt.<\/p>\n<p>Anders sieht es beim F-1A aus. Das F-1A war nur ein vergr&ouml;&szlig;ertes F-1 mit einem Maximalschub von 1.8 anstatt 1,5 Millionen lbf. Am Triebwerk &auml;nderte man nichts, schlussendlich hatte man dies jahrelang getestet. Bis heute ist es das F-1 das am besten getestete Triebwerk. Beim F-1A gab es nur den Entwurf und man hatte mit der Fertigung und dem Test von einigen Teilkomponenten begonnen, war aber noch weit von einem funktionierenden Triebwerk entfernt. Das F-1A h&auml;tte keinen h&ouml;heren spezifischen Impuls gehabt, aber durch den h&ouml;heren Schub w&auml;ren die Gravitationsverluste beim Aufstieg gr&ouml;&szlig;er gewesen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/7f9f0465c933497ebc396f676650eb5d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Die Titan wurde seit 1965 durch zwei gro&szlig;e Feststoffbooster unterst&uuml;tzt. Nat&uuml;rlich kam man auch auf die Idee, diese an die Saturn zu montieren. Es gab sogar einmal den Versuch einen eigenen Booster f&uuml;r die Saturn V zu konstruieren. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/raumfahrtrekorde.shtml\">Aj260<\/a>, so genannt nach seinem Durchmesser von 260 Zoll, also 660 cm ist bis heute der gr&ouml;&szlig;te je getestete Feststoffbooster. Er war verglichen mit den anderen Boostern dieser und der heutigen Zeit reaktiv kurz, das lag an der Grundproblematik, wenn man eine Rakete, um Feststoffbooster erweitert: sie werden nicht &uuml;ber die ganze L&auml;nge an der Zentralstufe befestigt, sondern nur oben und unten. Das muss, weil der ganze Schub &uuml;ber diese Zonen geleitet wird, an Teilen erfolgen, die diese Lasten aufnehmen k&ouml;nnen. Bei der Ariane 5 und Titan war dies oberhalb der Zentralstufe im Stufenadapter und unten am Triebwerksger&uuml;st. Bei H-II, Ariane 6, Atlas V und Delta an der Zwischentanksektion. Die Zwischentanksektion w&auml;re auch der nat&uuml;rliche Ansatzpunkt bei der Saturn gewesen. Damit liegt die Maximall&auml;nge fest: das Triebwerksger&uuml;st ist 5,94 m lang, der unten liegende Kerosintank 13,10 m und die Zwischentanksektion 6,60 m. Damit kann ein maximal 25,64 m langer Booster angebracht werden. Die Minimall&auml;nge betr&auml;gt etwa 15 m. Die Booster der Titan haben ohne aerodynamische Nasenverkleidung eine L&auml;nge von 21,88 m, passen also. Ein Segment hat eine L&auml;nge von 3,36 m. Damit w&auml;ren also 6 anstatt 5 Segmente m&ouml;glich. Versionen der Titan mit mehr Segmenten wurden damals schon untersucht, auch wenn sie erst in den Achtzigern zum Einsatz kamen. So dachte man an einen Einsatz der verl&auml;ngerten Titan 3B mit 5,5 Segmenten (die sp&auml;tere Titan <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/titan34.shtml\">34D<\/a>) und an sieben Segmente \u2013 dann w&auml;ren die Feststoffbooster so lange, dass man sie am Adapter zweite-dritte Stufe anbringen konnte. Ich habe mich auf die Standard-Titan URM mit 5 Segmenten beschr&auml;nkt.<\/p>\n<p>Die Feststoffbooster liefern w&auml;hrend der Startphase mehr Schub, die Startbeschleunigung steigt von 1,8 auf 2,7 m\/s, wenn vier Booster angebracht werden. Das senkt die Gravitationsverluste. Trotzdem brennen sie mit 117 bis 120 nicht so lange wie die Zentralstufe, die maximale Beschleunigung wird also nicht tangiert. Sie tritt nach 150 s auf, wenn die Tanks fast leer sind, dann wird ein Triebwerk abgeschaltet. Daneben erh&ouml;hen sie nat&uuml;rlich die Masse, was die Nutzlast automatisch erh&ouml;ht.<\/p>\n<p>Die Booster w&auml;ren wichtig f&uuml;r eine Weiterentwicklung der Saturn \u2013 jeder Booster liefert beim Start 4450 kN, ben&ouml;tigt selbst, aber wenn die Startbeschleunigung gleich bleiben soll wie bei der Original-Saturn nur 2780 kN um sein Eigengewicht anzuheben. Das bedeutet: jeder Booster l&auml;sst das Erh&ouml;hen der restlichen Raketenmasse um knapp 140 t zu, bei vier Boostern also rund 560 t. Davon entfallen rund 20 t auf die Nutzlast. Man k&ouml;nnte so die zweite Stufe oder dritte Stufe verl&auml;ngern oder im Durchmesser vergr&ouml;&szlig;ern. Doch da es daf&uuml;r keine Pl&auml;ne gab, habe ich es dabei belassen.<\/p>\n<h3>Die Ergebnisse der Aufstiegssimulation<\/h3>\n<p>Nach dieser Vorrede nun die Ergebnisse. Sie sind wie immer von den Randbedingungen abh&auml;ngig. Zuerst eine Vorbemerkung zur Saturn V selbst. Diese hat einige Eigenheiten, die ich nicht simulieren kann:<\/p>\n<ul>\n<li>lange Triebwerkshochlaufzeit: Erst 8,9 s nach dem Z&uuml;ndsignal hebt die Rakete ab, bei mir hebt sie bei T=0 ab. Man kann dies simulieren, indem man nicht die Startmasse, sondern die Masse beim Abheben nimmt, das habe ich aber nicht getan.<\/li>\n<li>Vorgaben bei der Bahn. In der Endphase des Betriebs der S-1C bleib der Winkel konstant, um ein zu schnelles Drehen bei einem Triebwerksaufall zu vermeiden. Das k&ouml;nnte man simulieren, doch dann m&uuml;sste ich auf meine Optimierungsfunktionen verzichten und langwierig durch Trial and Error die beste Bahn finden.<\/li>\n<li>Unterschiedliche Brenndauer in der ersten Stufe: Die erste Stufe schaltet nach 140 s ein Triebwerk ab. Die anderen laufen 160 s lang. Auch das kann ich nicht simulieren.<\/li>\n<li>Parkbahn: Apollo hatte eine Parkbahn, die vor allem die Aufgabe hatte, nach dem Start das Raumschiff und S-IVB zu checken. Erst danach startete man zum Mond. Das ist das kleinste Problem, die Bahn ist energetisch gleich mit einem direkten Aufstieg, wenn das Perig&auml;um in der sp&auml;teren Parkbahnh&ouml;he liegt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man erh&auml;lt so bei meiner Simulation bessere Ergebnisse, wenn ich abbreche, wenn es weniger als 1.000 kg Resttreibstoff sind, dann komme ich bei der Saturn V auf eine Nutzlast von 53 t in eine 220 x 384.400 km Bahn. Die realen Bahnen von Apollo hatten ein h&ouml;heres Apog&auml;um um die Reisezeit zu verk&uuml;rzen, rein theoretisch w&uuml;rde aber schon ein Apog&auml;um von 346.000 km reichen, da ab dieser Entfernung die Mondgravitation das Raumschiff wieder anzieht. In der Literatur wird eine maximale Nutzlast von 49,5 t genannt. Die 220 x 3844.00 km Bahn ist auch die Vorgabe f&uuml;r die anderen Simulationen.<\/p>\n<h3>Nebenbedingungen:<\/h3>\n<ul>\n<li>Das F-1A sollte nicht schwerer als das F-1 sein. Ich habe daher nur den Schub \/ Vakuumschub durch den des F-1A ersetzt.<\/li>\n<li>Das J-2 hat einen spezifischen Impuls von 4275 m\/s. Es wiegt 200 kg mehr als ein J-2. Daher habe ich die Masse der S-IVB um 200 kg und die der S-II um 1.000 kg erh&ouml;ht.<\/li>\n<li>Beim Absacken der Bahn sollen 185 km nicht unterschritten werden.<\/li>\n<li>Die Feststoffbooster sollen keine Auswirkung auf die S-IC haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich habe dann folgende Nutzlasten \/ Bahnen erhalten. Bei den Feststoffboostern sind etwas h&ouml;here Perig&auml;umswerte unvermeidlich, weil diese durch den Schub&uuml;berschuss am Anfang entstehen, aber die Bahn dann absackt. Will man ein niedrigeres Perig&auml;um haben, so m&uuml;sste man den Startwinkel schnell abbauen, was dann aber den Luftwiderstand st&auml;rker vergr&ouml;&szlig;ert als der Gewinn durch das niedrigere Perig&auml;um.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Rakete<\/th>\n<th>Bahn<\/th>\n<th>Nutzlast unkorrigiert<\/th>\n<th>Nutzlast korrigiert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Saturn V<\/td>\n<td>229 x 385.700 km<\/td>\n<td>53.200 kg<\/td>\n<td>49.500 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit F-1A<\/td>\n<td>234 x 384.700 km<\/td>\n<td>55.300 kg<\/td>\n<td>51.400 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit J-2S<\/td>\n<td>220 x 384.620 km<\/td>\n<td>57.800 kg<\/td>\n<td>53.800 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit 4 x UA 1205<\/td>\n<td>242 x 384.950 km<\/td>\n<td>65.700 kg<\/td>\n<td>61.100 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit F-1A und J-2S<\/td>\n<td>220 x 386.900 km<\/td>\n<td>58.500 kg<\/td>\n<td>54.400 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit 4 x UA 1205 und J-2S<\/td>\n<td>240 x 385.400 km<\/td>\n<td>69.600 kg<\/td>\n<td>64.700 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit F-1A und 4 x UA 1205<\/td>\n<td>251 x 384.300 km<\/td>\n<td>68.500 kg<\/td>\n<td>63.700 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Saturn V mit F-1A und 4 x UA 1205 + J-2S<\/td>\n<td>228 x 384.700 km<\/td>\n<td>72.100 kg<\/td>\n<td>67.000 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Alle werte wurden auf 100 kg gerundet. Die korrigierte Nutzlast setzt den Faktor der Saturn V (0,935) als Multiplikator ein.<\/p>\n<p>Wie zu sehen hat der Ersatz der F-1 durch F-1A kaum Einfluss. Das verwundert etwas, startet die Saturn V doch relativ langsam. Sie bringen als alleinige Ma&szlig;nahme nur 1,9 t mehr Nutzlast. Deutlich mehr, 4,3 t, bringen die J-2S. Verst&auml;ndlich das man sie schon qualifizierte, w&auml;hrend man mit der Arbeit an den F-1 erst begann.<\/p>\n<p>Wie bei jeder Rakete bringt der Einsatz von Boostern eine deutliche Nutzlaststeigerung, auch wenn die vier Booster zusammen die Startmasse nur um ein Drittel erh&ouml;hen. Alleine steigern sie die Nutzlast um 11,6 t.<\/p>\n<p>Der Trend bleibt auch bei der Kombination, wobei die Kombination F-1A \/ J-2S kaum mehr Nutzlast als die J-2S alleine bringt. Alle Ma&szlig;nahmen zusammen erh&ouml;hen die Nutzlast auf 67 t, 5,9 t mehr als die Booster alleine und in etwa genauso viel, wie das Ersetzen von J-2 und F-1 alleine bringt.<\/p>\n<h3>Ergebnis<\/h3>\n<p>Etwa 18,5 t mehr Nutzlast sind m&ouml;glich. Das klingt nach nicht viel, in der Praxis aber w&auml;re die Auswirkung deutlich gr&ouml;&szlig;er gewesen. Die Kapselmasse bleibt immer gleich, sie wird aber zum Mond und zur&uuml;ck gebracht. Der Treibstoffanteil daf&uuml;r ist konstant. Man br&auml;uchte mehr Treibstoff bei h&ouml;herer Startmasse um eine Mondumlaufbahn zu erreichen, doch das erh&ouml;ht selbst bei dem druckgef&ouml;rderten Triebwerk kaum das Trockengewicht des Servicemodus. F&uuml;r die R&uuml;ckreise bleibt sogar alles gleich. So w&uuml;rde bei 18,5 t mehr Nutzlast die Masse des LM um 12 t steigen. Das ist eine Steigerung um 80 %. Bei gleicher R&uuml;ckstartmasse des LM k&ouml;nnte man so 3,8 t mehr auf dem Mond landen. Das k&ouml;nnte Ausr&uuml;stung sein, aber auch Energie, Wasser, Gase Essen f&uuml;r eine l&auml;ngere Mission. Bedenkt man das die LM-Aufstiegsstufe ohne Treibstoffe nur noch 2,7 t wiegt, so sind 3,8 t mehr ein enormer Zuwachs.<\/p>\n<p>Zum Mars betr&auml;gt die Nutzlast 54,4 anstatt 39 t (c<sub>3<\/sub>=12 km\u00b2\/s\u00b2). Hier ist der Gewinn noch viel h&ouml;her. Das ist aber kein Wunder, bei immer gleicher Leermasse der letzten Stufe ist der Gewinn immer prozentual immer h&ouml;her je h&ouml;her die Endgeschwindigkeit. Vor allem liegt die Nutzlast genauso hoch als die einer nuklearen Oberstufe. Mit einem NERVA-Reaktor sollten 54,5 t zum Mars bef&ouml;rdert werden. Diese Technologie steckte damals wie heute im Anfangsstadium. Tests sind extrem aufwendig. Bis das Triebwerk gefeuert hat, ist es \u201eharmlos\u201c, doch danach muss man es zuerst abk&uuml;hlen, weil der Kern auf nahezu Schmelztemperatur erhitzt wird. Das K&uuml;hlwasser wird radioaktiv versucht. Der Reaktor ist genauso wie Teile der Rakete ebenfalls radioaktiv. Man kann ihn nicht inspizieren, alle Arbeiten m&uuml;ssen hinter dickem Schutzglas mit Manipulatoren erfolgen \u2013 da ist es schwer, Haarrisse aufzusp&uuml;ren. Dagegen ist das Erweitern der Saturn mit den obigen Ma&szlig;nahmen einfach. Die F-1A Entwicklung kann man sich schenken \u2013 zu wenig Leistung f&uuml;r hohe Kosten. Das J-2S existiert, m&uuml;sste nur in den Stufen zertifiziert werden. Die Feststoffbooster an der Rakete anzubringen ist auch einfach und sie sind preiswert: Eine Saturn V kostete 185 bis 216 Millionen Dollar. Ein Paar der Titan Booster 6,3 Millionen. Mit 12,6 Millionen Dollar mehr h&auml;tte man die Nutzlast deutlich steigern k&ouml;nnen. Bei einer strukturellen Verst&auml;rkung der S-IC h&auml;tte man auch acht Booster anbringen k&ouml;nnen, mehr geht wegen den acht Finnen an der Basis nicht. Ich habe auch das mal durchgerechnet und 10 t zur Leermasse der S-IC addiert so kommt man auf 75,8 t korrigierte Nutzlast also nochmals 6,8 t mehr. Damit l&auml;ge diese Saturn h&ouml;her als die Ares V und erst recht die SLS, die ja in der ersten Stufe gerade mal 25 t Nutzlast f&uuml;r eine Mondtransferbahn hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bei vielen anderen Raketen waren einmal leistungsst&auml;rkere Versionen der Saturn V geplant. Schaut man in die Archive, so findet man viele Pl&auml;ne, die meisten setzen jedoch umfangreiche &Auml;nderungen voraus so der Einsatz von FLOX als Oxidator in der ersten Stufe oder eine nukleare Oberstufe. 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