{"id":13392,"date":"2018-05-17T21:20:32","date_gmt":"2018-05-17T19:20:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13392"},"modified":"2018-07-28T16:27:45","modified_gmt":"2018-07-28T14:27:45","slug":"vom-koi-zur-schnappschildkroete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/05\/17\/vom-koi-zur-schnappschildkroete\/","title":{"rendered":"Vom Koi zur Schnappschildkr&ouml;te"},"content":{"rendered":"<p class=\"auto-style1\">Vor mehr als sieben Jahren schrieb ich den Blog vom <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2010\/12\/18\/spacex-vom-hai-zum-koi\/\">Hai zum Koi<\/a>, sieben Jahre sp&auml;ter denke ich, ist es eine gute Zeit nach dem Jungfernflug der Falcon heavy an das Thema anzukn&uuml;pfen.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Nach dem Jungfernflug der Falcon Heavy kommen nun mehr praktische Fragen auf. Vorher war man ja gespannt, ob sie &uuml;berhaupt kommt und wenn ja wann. Nun frage ich mich zumindest, wozu sie da ist. Die gro&szlig;e Auftragsflut ist ja ausgeblieben. Das aktuelle Launch Manifest weist nur drei kommerzielle Starts und eine Air Force Testmission f&uuml;r die Falcon Heavy aus. Der Teststart ist Bestandteil der Zertifizierung, da dabei die F&auml;higkeit zur Wiederz&uuml;ndung nach vielen Stunden und die Ver&auml;nderung der Inklination, beides ben&ouml;tigt f&uuml;r GSO-Missionen demonstriert wird. Das musste eine eine Falcon 9 bisher nicht k&ouml;nnen.<!--more--><\/p>\n<h3>Wozu SpaceX die Falcon Heavy braucht<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">SpaceX selbst zeigt ja, wie man die Falcon Heavy einstuft, denn als Preismodell gibt man nur 8,5 Tonnen in den GTO an, obwohl es ja eigentlich 26,8 t sein sollten. Man will wohl alle Booster landen, anders k&ouml;nnte SpaceX nicht den Start f&uuml;r nur 40 % mehr als die Falcon 9 anbieten. Die hohe Nutzlasteinbu&szlig;e entsteht dadurch, dass zwei Booster an Land gelandet werden (verbraucht mehr Treibstoff, da die Bahn umgedreht wird) und einer, der zentrale, auf einem Dronenschiff. Der Letztere wird bei h&ouml;herer Geschwindigkeit abgetrennt, daf&uuml;r ben&ouml;tigt er ebenfalls mehr Treibstoff und wahrscheinlich auch eine st&auml;rkere H&uuml;lle wegen der gr&ouml;&szlig;eren Belastungen. Das Konzept: \u201eWiederverwendung ist &ouml;konomisch\u201c widerlegt SpaceX so selbst: Zwar ist der Kilogrammpreis etwas g&uuml;nstiger (11.300 \/ 10.600 $\/kg) aber nur noch 31,8 % (Falcon 9: 66,2% der nominellen Nutzlast) erreichen den GTO. Schaut man einige Jahre zur&uuml;ck, so ist die Falcon Heavy sogar enorm im Preis gestiegen. Als sie <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140119034805\/http:\/\/www.spacex.com:80\/falcon-heavy\"> angek&uuml;ndigt<\/a> wurde, sollte sie <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140115161053\/http:\/\/www.spacex.com:80\/about\/capabilities\"> 136 Millionen Dollar <\/a>bei 21,2 t Nutzlast in den GTO transportieren, nun kostet ein Bruchteil dieser Nutzlast 6,5 t schon 90 Millionen. Das ist eine Preissteigerung um zwei Drittel, ja Wiederverwendung ist teuer \u2013 zumindest bei der Falcon Heavy.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Es gibt eine Reihe von Gr&uuml;nden, warum die Falcon Heavy nur wenige Starts absolvieren wird. F&uuml;r kommerzielle Starts vor allem in den GTO ist die Falcon Heavy zu gro&szlig; und zu klein. Zu gro&szlig;, weil die theoretische Nutzlast (ohne Wiederverwendung) mit einer Ausnahme, dazu komme ich noch nirgendwo gebraucht wird. Mag sein, das Musk spekuliert, das die NASA SLS aufgibt, doch mit etwas Menschenverstand m&uuml;sste er wissen das, dem nicht so ist. Die SLS entstand als Obama, die Ares V einstellte, weil das Parlament die Rakete haben wollte (wahrscheinlich nur um Arbeitspl&auml;tze zu sichern, denn sie wird allerh&ouml;chstens einmal alle zwei Jahre starten und bisher sind nur zwei Missionen geplant). Analog wird Orion weiter gef&uuml;hrt, obwohl die ISS von kommerziellen Vehikeln versorgt wird und au&szlig;er Mondumrundungen das Raumschiff nirgendwo eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Die Falcon Heavy ist aber auch zu klein, und das bezieht sich auf die Nutzlasth&uuml;lle. Die ist 13,1 m lang, k&uuml;rzer als alle Nutzlasth&uuml;llen der Konkurrenten, selbst denen die auch nur Einzelstarts durchf&uuml;hren. Es gibt nur eine H&uuml;lle f&uuml;r Falcon 9 und Falcon Heavy trotz dreimal gr&ouml;&szlig;erer Nutzlast.\u00a0 Ein Satellit passt rein, aber keine Zwei. Eine Doppelstartstruktur hat SpaceX deswegen schon gar nicht entwickelt. Der Grund ist wahrscheinlich, die dauernde Verl&auml;ngerung der Rakete. Seit der ersten Falcon, die noch 333 t wog, hat man die Rakete gestreckt auf nun fast 70 m L&auml;nge bei nur 3,6 m Durchmesser. Auf den langen K&ouml;rper wirken beim Aufstieg aerodynamische Kr&auml;fte und dann muss man entweder f&uuml;r eine noch l&auml;ngere Rakete die Struktur verst&auml;rken (kostet Nutzlast) oder eben die Nutzlasth&uuml;lle verk&uuml;rzen. SpaceX hat sich irgendwann mal dazu entschlossen die Konstruktion auf die Falcon 9 zu optimieren, also so lange wie m&ouml;glich f&uuml;r einen Einzelsatellitenstart der alle heutigen Satelliten transportieren kann und bei etwas Leichteren sogar noch eine Bergung zul&auml;sst. Dabei hat man in Kauf genommen, dass man bei der Falcon Heavy nur kurze Nutzlasten (im Verh&auml;ltnis zur Kapazit&auml;t) starten kann. Auch das publikumswirksame Bef&uuml;llen mit unterk&uuml;hlten Treibstoffen ist eher ein Eingest&auml;ndnis, das man keine bessere L&ouml;sung hat, als technologisches K&ouml;nnen: wenn man die Tanks nicht mehr verl&auml;ngern kann, dann m&uuml;ssen eben die Treibstoffe eine h&ouml;here Dichte haben, um mehr davon mitzuf&uuml;hren. SpaceX selbst rechnet selbst nicht damit, dass jemand die Nutzlast ihrer Raketen ausnutzt, denn wie man offiziell im <a href=\"http:\/\/www.spacex.com\/sites\/spacex\/files\/falcon_9_users_guide_rev_2.0.pdf\"> Users Guide <\/a>nachlesen kann, ist der Nutzlastadapter f&uuml;r eine Last von maximal 10,8 t ausgelegt. Wahrscheinlich gibt es Reserven, sodass man bei einem angepassten Adapter etwas h&ouml;her gehen kann, aber bestimmt nicht die volle Nutzlast der Falcon 9. Bei g&auml;ngigen Zuschlagfaktoren f&uuml;r eine Struktur die 62 t mehr Last tr&auml;gt und der h&ouml;here Treibstoffverbrauch zur Ver&auml;nderung des Neigungswinkels, erh&ouml;hen 62 t mehr Nutzlast die Masse der Oberstufe um 1,5 t. Um diese 1,5 t sinkt dann die Nutzlast f&uuml;r alle Orbits. Beim GTO von (angeblichen) 8,2 t auf 6,7 t.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Warum die Falcon Heavy trotz selbst eingestandener Probleme und mehr als vier Jahren Zeitverz&ouml;gerung nicht aufgegeben wurde? Weil es eine Nutzlastgruppe gibt, die die Falcon 9 auch ohne Weiterverwendung nicht starten kann: milit&auml;rische Satelliten des DoD. Die haben seit den Sechziger Jahren keinen integrierten Antrieb sind also darauf angewiesen, dass die letzte Stufe den GEO zirkularisiert. Schon mit den optimistischen Strukturfaktor von 25 hat die letzte Stufe eine Trockenmasse von mindestens 4 t. Schon mit der Raketengrundgleichung kann man errechnen, das f&uuml;r ein \u0394V von 1800 m\/s, wie man es beim Start vom CCAF hat, die GEO-Nutzlast auf 3,1 t sinkt. Doch die Stufe ist nicht isoliert. In den 5 \u00bd Stunden, die sie braucht, um den GTO zu erreichen, wird einiges an Sauerstoff verdampfen und davon ist nur noch wenig &uuml;brig \u2013 etwa 3,7 t. Bei der Falcon Heavy ist es erheblich mehr Treibstoff und die GEO-Nutzlast ist h&ouml;her. Die Atlas V hat drei Versionen mit mehr als 3,1 t GSO-Nutzlast, die Delta 4M (5,4) liegt bei 3,2 t und die Delta 4 Heavy bei 6,75 t. SpaceX hat sich auf Regierungsstarts konzentriert, und um sich um alle Auftr&auml;ge bewerben zu k&ouml;nnen, braucht SpaceX die Falcon Heavy.<\/p>\n<h3>Vom billigsten Anbieter zum Teuersten<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Das leitet mich zum zweiten Punkt &uuml;ber. Auch wenn SpaceX sich nach au&szlig;en hin als wahnsinnig innovativ gibt und immer neuere Projekte postuliert (als Ausgleich werden dann die fr&uuml;her angek&uuml;ndigten wieder eingestellt wie die Red Dragon oder die bemannte Mondumrundung), hat sie sich, wenn man die realen Fakten betrachtet, zu ULA 2.0 entwickelt.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Nach dem<a href=\"https:\/\/oig.nasa.gov\/docs\/IG-18-016.pdf#page=3\"> letzten Report <\/a>des GAO hat:<\/p>\n<ol>\n<li class=\"auto-style1\">SpaceX bisher am meisten Gelder im Rahmen von CCDev und CRS\/COTS erhalten: 7,78 von 14.1 Mrd. Dollar<\/li>\n<li class=\"auto-style1\">SpaceX hat die nominell st&auml;rkste Tr&auml;gerrakete und transportiert am wenigsten Nutzlast pro Mission: 1.569 kg im Druckbeh&auml;lter. Orbital ATK mit einer Rakete, mit nur einem Drittel der Nutzlast, erreichte im Schnitt 2,723 kg.<\/li>\n<li class=\"auto-style1\">Ihre Preise pro Kilogramm Nutzlast um 50 % erh&ouml;ht und ist nun der teuerste Anbieter, Orbital ATK, die die Leistung ihrer Antares und Cygnus steigerte, wurde vom teuersten zum billigsten Anbieter.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"auto-style1\">Da sieht man, wohin die Reise geht: Um die 7,78 Milliarden, die vom Staat kamen, durch Start hereinzubekommen, m&uuml;sste SpaceX 126 Starts durchf&uuml;hren, bisher waren es aber nur 52. Davon waren 14 Versorgungsfl&uuml;ge zur ISS, die in der oberen Summe enthalten sind, und 5 weitere Regierungsstarts. Rechnet man diese mit 90 Millionen hinzu (publizierte Preise f&uuml;r NASA\/DoD Starts: 83 bis 96 Millionen Dollar) so bleiben von 52 Starts 33 kommerzielle &uuml;brig, die maximal 2.046 Millionen Dollar einbrachten gegen&uuml;ber 8.230 Millionen Dollar durch Regierungsauftr&auml;ge: Staatsquote: 80,1 %. Arianespace hat 20 bis 25 % Staatsquote.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Das Sch&ouml;ne an so Staatsauftr&auml;gen ist, das, wenn man erst mal im System drin ist, sie von alleine kommen. Einfach weil es keine Konkurrenz gibt und in der heutigen Zeit, der Warmduscher-NASA die Regierung nicht auf einen Launch Service Provider setzt. Das zeigt sich schon bei Delta \/ Atlas. Obwohl die Delta teurer als die Atlas ist, betreibt man f&uuml;r wenige Starts pro Jahr beide Systeme. Genauso bei CRS: Obwohl bei CRS-2 die Nutzlast pro Mission auf 3.754 kg pro Mission ansteigen soll, vergibt man Auftr&auml;ge an drei Firmen, obwohl dies auch eine leisten k&ouml;nnte. SpaceX hat man nicht mal Auftr&auml;ge entzogen, als sie die Preise um 50 % erh&ouml;hten. Daher will man auch noch die lukrativen Auftr&auml;ge f&uuml;r GEO-Missionen kommen. Wenn SpaceX noch etablierter ist als jetzt, wird kommen, was man bei CRS-2 schon getan hat: die Preise werden massiv erh&ouml;ht. Wenn sie auf 150 Millionen hinaufgehen, sind sie immer noch billiger als ULA und jeder Start f&uuml;r die Regierung bringt so viel ein, wie zweieinhalb kommerzielle Starts.<\/p>\n<h3>Realit&auml;t und alternative Fakten<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Wenn man SpaceX beim Wort nimmt, dann wird es komisch. Die Firma will ja eine Satellitenkonstellation aus 12.000 Satelliten aufbauen. Nun hat die <a href=\"http:\/\/spacenews.com\/us-regulators-approve-spacex-constellation-but-deny-waiver-for-easier-deployment-deadline\/\">FCC<\/a>, die Organisation, die die Frequenzen vergibt, <a href=\"http:\/\/spacenews.com\/us-regulators-approve-spacex-constellation-but-deny-waiver-for-easier-deployment-deadline\/\"> gefordert<\/a>, das sie in sechs Jahren die H&auml;lfte der ersten Phase (4425) davon startet. Das ist nach SpaceX Angaben unm&ouml;glich. Sehr komisch.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Das Launchmanifest ist ja laufend am Schrumpfen. Es weist nur noch 42 Eintr&auml;ge aus. Einer ist ein kombinierter Start, einer ist gek&uuml;ndigt worden (Bigelow) und 16 sind Fl&uuml;ge zur ISS, die zum Teil erst in Jahren stattfinden. Seit zwei Jahren gibt es weniger neue Auftr&auml;ge als Starts, sodass mit der Rate von 30 Starts pro Jahr SpaceX alle noch ausstehenden kommerziellen Starts in 9 Monaten abwickeln kann.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Danach wird die Firma nur noch das starten k&ouml;nnen, was weltweit neu ausgeschrieben wird. Das sind bei kommerziellen Starts in den GEO etwa 20 bis 25 Satelliten pro Jahr. Die Betreiber der Satelliten haben niemals mehr als 50 % dieser Auftr&auml;ge an eine Firma vergeben, das sind also maximal 10 bis 12 Starts pro Jahr.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Dazu kommen 5-6 Missionen zur ISS und vielleicht noch 4-6 andere f&uuml;r die Regierung. Auch die wird nicht alle Starts mit SpaceX starten, sondern noch andere Tr&auml;ger nutzen. Das sind dann, wenn man alles zusammenrechnet, 19 bis 24 Starts pro Jahr. Sie haben derzeit zwei Startrampen in Betrieb. Mit 39A und dem Weltraumbahnhof in Brownsville werden es vier sein. Mit zwei Startrampen f&uuml;hren sie 30 Starts pro Jahr durch, dann schaffen sie mit der doppelten Zahl 60. Das l&auml;sst bei maximal 24 Starts pro Jahr noch 36 f&uuml;r ihre Satellitenkonstellation &uuml;brig. Wenn es nur Falcon 9 Starts sind, dann kann jeder Start je nach Orbith&ouml;he 15 bis 19 t transportieren. Das sind bei 500 kg pro Satellit (Gewicht der beiden Prototypen) 30 bis 38 St&uuml;ck pro Start, in sechs Jahren also 6400 bis 8200, sie m&uuml;ssten nur 2213 starten. Die Falcon Heavy hat sogar die dreifache Nutzlast, da d&uuml;rfte das ein Klacks sein. Kurzum: SpaceX beweist mit der Antwort, sie k&ouml;nnen maximal ein Drittel der Satelliten starten, das alle Ank&uuml;ndigungen schon jetzt nichts als hei&szlig;e Luft sind. Dabei wird es ja noch besser: 2022 startet dann die BFR mit 150 t Nutzlast und das w&ouml;chentlich. Ach ja? Dann reichen ja 10 Wochen aus, um alle diese Satelliten zu starten &#8230;<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Vor allem, wenn man nun ja eine Rakete hat, die 100-mal wiederverwendet werden kann und 10-mal ohne &Uuml;berholung gestartet werden kann. Da kann SpaceX ja sogar so viele Starts durchf&uuml;hren, denn nun muss ja nicht mal eine Unterstufe pro Jahr produziert werden, um alle abzuwickeln. Und die ganzen Arbeiter, die bisher Raketen gefertigt haben, m&uuml;ssen ja was zu tun haben, wie z.B. Satelliten bauen.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">Kurzum: Nimmt man nur die von SpaceX publizierten Fakten, so kommt man darauf, dass ihre Konstellation ohne Probleme mit ihren Mitteln umsetzbar ist. Aber es sind eben nicht die realen Fakten, sondern alternative Fakten, wie L&uuml;gen neumodisch hei&szlig;en.<\/p>\n<h3>Ein Blick auf Tesla<\/h3>\n<p class=\"auto-style1\">Woanders zieht das Ank&uuml;ndigen von \u201eMit dem n&auml;chsten Modell wird alles besser\u201c nicht mehr: Tesla, Musks zweite Firma legt derzeit einen rasanten Abw&auml;rtsgang an der B&ouml;rse ein. In einem Jahr ist der Kurs von 343 auf 245 Euro gesunken. Vor einigen Wochen war er sogar bei 208 Euro, als angek&uuml;ndigt wurde, dass das neue Modell, das nun endlich Gewinn bringen soll, sicher erneut versp&auml;tet. Tesla hat einige Parallelen zu SpaceX auch diese Firma lebt davon, das alle glauben sie w&auml;re technologisch fortschrittlich, innovativ und ihre Produkte w&auml;ren die Zukunft ihrer Branche. Das Image hat Kratzer bekommen, seit es t&ouml;dliche Unf&auml;lle mit dem Autopilot gab, Batterien in Flammen aufgingen und das was den Massenmarkt erobern soll immer weiter in die Zukunft r&uuml;ckt. Vor allem aber ist bisher noch nie Gewinn erwirtschaftet worden, die <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/bilanz_guv\/Tesla\">Verluste<\/a> sind laufend angestiegen. Rechnet man die Verbindlichkeiten auf die Zahl der Aktien um, so sind das 137 Euro pro Aktie, was den Unternehmenswert doch deutlich mindert. Musk ist schlau. Er hat sich sukzessive bei den hohen Kursen von Aktien getrennt und derzeit will Tesla Musks dritte Firma Solarcity f&uuml;r 2,6 Milliarden <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/bilanz\/article175485631\/Tesla-und-SolarCity-Der-gefaehrliche-Nebenschauplatz-von-Elon-Musk.html\"> kaufen<\/a>, wof&uuml;r er dann nochmals Geld bekommt. Wer wei&szlig;, vielleicht kauft in einigen Jahren dann Tesla SpaceX und Musk verscherbelt die letzten Aktien und stiegt aus.<\/p>\n<p class=\"auto-style1\">SpaceX ist vom Koi zur <a href=\"https:\/\/www.nabu-koenig.de\/tiergruppen\/reptilien\/schnappschildkr&ouml;te\/\"> Schnappschildkr&ouml;te<\/a> geworden. Ein Koi schwimmt wenigstens noch langsam durch den Teich und frisst dabei Futter. Eine Schnappschildkr&ouml;te lauert nur gut getarnt am Seegrund mit offenem Maul, an der Zunge ein Fortsatz der wie ein Wurm aussieht, bei&szlig;t ein Fisch auf den vermeintlichen Wurm, dann schnappt sie zu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/df4d082c6d3144fd92d387be57856af8\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor mehr als sieben Jahren schrieb ich den Blog vom Hai zum Koi, sieben Jahre sp&auml;ter denke ich, ist es eine gute Zeit nach dem Jungfernflug der Falcon heavy an das Thema anzukn&uuml;pfen. Nach dem Jungfernflug der Falcon Heavy kommen nun mehr praktische Fragen auf. 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