{"id":13395,"date":"2018-05-21T00:22:15","date_gmt":"2018-05-20T22:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13395"},"modified":"2018-05-19T09:23:09","modified_gmt":"2018-05-19T07:23:09","slug":"atv-reloaded","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/05\/21\/atv-reloaded\/","title":{"rendered":"ATV Reloaded"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Artikel will ich (zum wiederholten Male, wer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?s=ATV\">sucht<\/a>, findet &auml;hnliche Artikel im Blog) &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten des ATV referieren. Urspr&uuml;nglich sollte die ISS bis 2016 betrieben werden. Darauf hatte man sich geeignet, als 2005 das Vorgehen f&uuml;r die bemannte Raumfahrt nach dem Ausmusterungsbeschluss der Space Shuttles fiel. Der Hintergrund war, dass damals ja noch das Constellation-Programm aktiv war und damit eine R&uuml;ckkehr zum Mond. Die Mittel sollten auch dadurch gewonnen werden, indem die USA Space Shuttle und ISS aufgaben. Vertragsbedingt mussten die USA die Station 10 Jahre lang betreiben, nachdem die Labore aus Japan und Europa installiert wurden.<!--more--><\/p>\n<p>Europa passte die Bestellungen der ATV, die schon entwickelt wurden, diesem Zeitplan an. Man orderte f&uuml;nf Transporter. Vier brauchte man um die vertraglich vereinbarte Fracht f&uuml;r diese 10 Jahre Betrieb zu transportieren, sie transportierten 19 t f&uuml;r die NASA zur ISS, dazu eigene Fracht f&uuml;r Columbus. Der f&uuml;nfte Transporter wurde, als der Betrieb bis 2020 verl&auml;ngert wurde, dann ebenfalls als Kompensation f&uuml;r die Jahre 2017\/18 gestellt. F&uuml;r die Kompensation der Unterhaltskosten der folgenden Jahre entwickelt die ESA das Servicemodul f&uuml;r die Orion und stellt zwei Exemplare.<\/p>\n<p>Nun ist der Betrieb der ISS seitens NASA,Kanada und Russland bis 2028 beschlossen. Japan hat bis 2024 verl&auml;ngert, die ESA als letzter Partner dann auch bis 2024. Dann muss Europa aber auch die Betriebskosten mittragen. Das sind nach NASA Angaben 807 Millionen Euro f&uuml;r die Jahre 2021-2024. Dazu kommen 153 Millionen f&uuml;r wissenschaftliche Projekte. Bisher lief dies wie bei allen Partnern als Kompensationsgesch&auml;ft: man erbrachte Leistungen, wie eben den Transport von Fracht. Zeit &uuml;ber die Optionen nachzudenken. Darum geht es in diesem Aufsatz.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zuvor aber zwei pers&ouml;nliche Einsch&uuml;be. Ich halte das ATV f&uuml;r die beste M&ouml;glichkeit Fracht zur ISS zu bef&ouml;rdern, darum dreht es sich in diesem Aufsatz. Doch mein Verh&auml;ltnis zum ATV ist ambivalent. Das Buch &uuml;ber das ATV war mein erstes richtiges Raumfahrtbuch, nachdem ich vorher nur eine kleine Brosch&uuml;re &uuml;ber Gemini geschrieben habe. Ich fand das Projekt damals technisch ambitioniert und ein gutes Beispiel, was Europa leisten kann. Wenn man dann allerdings es mit den staatlichen Stellen zu tun hat, die das Projekt betreuen, dann bekommt man von hochrangiger Stelle (damaliger ATV Projektleiter, heute sogar Leiter der Abteilung bemannte Raumfahrt beim DLR und DLR-Pressesprecher) die R&uuml;ckmeldung, dass ein solches Buch nicht gew&uuml;nscht ist, wenn man trotzdem um eine Rezension bietet, bekommt man einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2010\/09\/21\/die-rezension-im-dlr-magazin-127\/\"> Verriss<\/a>, &uuml;brigens von demselben Rezensenten, der B&uuml;cher eines Plagiators die nur meine Webseite abgeschrieben haben, in h&ouml;chsten T&ouml;nen lobt. Bitte kaufen sie also unten stehendes schlechtes Werk auf keinen Fall, au&szlig;er sie wollen selbst ein Buch &uuml;ber das ATV schreiben.<\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\">if(typeof checkLibExist == \"undefined\"){var script = document.createElement(\"script\");script.src =\"\/\/www.bod.de\/public\/js\/bod\/shopWidget.min.js?123\";script.type = \"text\/javascript\";document.head.appendChild(script);var checkLibExist = true;} if(typeof books === \"undefined\") var books=[];books.push({\"objID\":\"01463594\",\"swKey\":\"25d8ab4bc4cae514463cae870fa47829\",\"type\":\"print\",\"size\":\"small\",\"font\":\"nonSerif\",\"shadow\":false,\"contour\":false,\"coverContour\":true,\"fontColor\":\"#000000\",\"contourColor\":\"#000000\",\"shadowBtn\":true,\"contourBtn\":false,\"bgColor\":\"#eeeeee\",\"btnFontColor\":\"#ffffff\",\"btnColor\":\"#e84e0f\",\"btnContourColor\":\"#e84e0f\",\"shop\":\"\",\"bookSampleLinkText\":\"Jetzt probelesen\",\"descriptionTitle\":\"Beschreibung\",\"mandantShopUrl\":\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\",\"btnText\":\"ZUM BoD BUCHSHOP\",\"errMsg1Obj\":\"Dieser Titel ist leider<br \/>nicht l&auml;nger vef&uuml;gbar.\",\"errMsg2Obj\":\"Aber im BoD-Buchshop gibt es viele weitere spannende Titel zu entdecken!\",\"errMsg1Server\":\"Dieser Titel ist derzeit<br \/>leider nicht verf&uuml;gbar.\",\"errMsg2Server\":\"Bitte versuchen Sie es<br \/>sp&auml;ter noch einmal.\",\"errMsg3Server\":\"TITEL DERZEIT NICHT VERF&Uuml;GBAR\"});<\/script><\/p>\n<p>Das Zweite was mir beim ATV &uuml;bel aufst&ouml;&szlig;t, ist ein Dauerthema bei den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/europa-amerika-raumfahrt.shtml\">Deutsch-Amerikanischen Beziehungen<\/a>. Wann immer wir Projekte mit der NASA abgeschlossen haben, war es so, dass sie unfair waren, das hei&szlig;t rechnet man den Aufwand auf europ&auml;ischer und amerikanischer Seite auf und vergleicht diese mit Verabredungen &uuml;ber Leistungen oder Anspr&uuml;che, so f&auml;llt auf, das Europa immer den k&uuml;rzeren zieht. Man kann die Fracht durch die bekannte ISS-Beteilligung teilen und kommt auf einen Kilogrammpreis der kleiner ist als den wo die NASA an SpaceX, den damals g&uuml;nstigeren US-Anbieter zahlt.<\/p>\n<p>Nun m&uuml;sste die ESA also f&uuml;r 4 Jahre 807 Millionen Euro an die NASA zahlen oder andere Kompensationen leisten. Wenn man von einer Verl&auml;ngerung bis 2028 ausgeht, ist es sogar mindestens die doppelte Summe. Nimmt man an, das die ESA nicht mehr Fracht transportieren muss, als die NASA selbst f&uuml;r diese Summe bei CRS-2 starten kann, so kann man die <a href=\"https:\/\/oig.nasa.gov\/docs\/IG-18-016.pdf#page=3\">CRS-2 Auftr&auml;ge<\/a> als Berechnungsbasis nehmen. Sie sehen durchschnittliche Missionskosten von 300,6 Millionen Dollar bei durchschnittlich 4.178 kg Nutzlast pro Mission vor. Die NASA rechnet bei den ersten acht Missionen die mit 2,6 Milliarden Dollar bezahlt wurden, sogar nur mit 3.754 kg pro Mission. Das sind 86.500 (erste acht Missionen) bzw. 72.000 Dollar\/kg (&uuml;ber das gesamte Programm). Das nutze ich, um die Zahl der Fl&uuml;ge zu berechnen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">ATV 1.1<\/h3>\n<p>Die einfachste M&ouml;glichkeit und zugleich unwahrscheinlichste ist es, das ATV weiter einzusetzen. Allerdings w&uuml;rde ich es nicht unver&auml;ndert einsetzen. Das ATV ist eine eierlegende Wollmilchsau. Es kann einfach alles transportieren: Fracht im Druckmodul, Wasser, Gase, Ref&uuml;lltreibstoff, Reboosttreibstoff. Lediglich Fracht ohne Druckausgleich geht nicht, doch zum einen gibt es daf&uuml;r zwei Systeme und zum anderen war auch das Mal f&uuml;r das ATV vorgesehen, mann w&uuml;rde dann einfach den Druckbeh&auml;lter durch eine Palette mit Dockingadapter ersetzen.<\/p>\n<p>Trotzdem w&uuml;rde ich etwas ver&auml;ndern: F&uuml;r Wasser und Gas gibt es auch Alternativen. Wenn es regelm&auml;&szlig;ige Besuche durch das ATV gibt braucht man auch keinen Ref&uuml;lltreibstoff. Der mitgef&uuml;hrte Treibstoff (Reboosttreibstoff) ist mehr als ausreichend, um die Station anzuheben und davon hat der Transporter die f&uuml;nffache Menge an Bord. Die Systeme f&uuml;r beide Teile befinden sich hinter einer Trennwand im Druckbeh&auml;lter. Entfernt man diese Systeme, so gewinnt man zum einen Raum, den man f&uuml;r mehr Fracht im Druckmodul auch braucht und zum andern spart man Gewicht ein. Der Druckbeh&auml;lter wiegt leer 3,7 t, doch mit Kopplungsadapter, der Ausr&uuml;stung f&uuml;r Wasser, Gase und Ref&uuml;lltreibstoff sind es 5,15 t. Der Kopplungsadapter macht davon den kleinsten Teil aus. Man k&ouml;nnte mindestens 1 t Masse einsparen, wenn man diese Systeme entfernt. Im &uuml;rbigen w&auml;re die NASA auch an einem ATV interessiert. Die ersten ATV hoben die station von 340 in 425 km H&ouml;he. Seitdem sinkt sie, auch wenn Progress das etwas bremsen. Wenn nun die Sonne wieder aktiver wird, wird das Abbremsen st&auml;rker werden. Da ist ein Transporter, wie das ATV der die Station um gleich 40 km anheben kann, sehr willkommen.<\/p>\n<p>Daneben profitiert das ATV von einer leistungsf&auml;higeren Ariane. Wenn es starten sollte (ab 2021) ist die Ariane 6 einsatzbereit. Sie soll mindestens 12 t in den GTO transportieren, genauso viel sollte 2009 die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane-5-midlife-evolution.shtml\"> Ariane 5 ME <\/a>transportieren, mit ihr h&auml;tte man einen 23 t schweren Transporter starten k&ouml;nnen. Also ist auch diese Nutzlast f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane6.shtml\">Ariane 6<\/a> anzusetzen. Das sind 2,25 t mehr als die Nutzlast der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane-5-evolution.shtml\">Ariane 5 ESV<\/a>. Davon bleiben etwa 2 t &uuml;brig, wenn man den h&ouml;heren Treibstoffverbrauch f&uuml;r den schwereren Transporter ber&uuml;cksichtigt. Da bisher die ATV die Maximalnutzlast auch nie ausnutzten, kann man von realistisch 9 t Fracht pro Mission ausgehen. F&uuml;r 8 Jahre ISS-Betrieb, 1.614 Millionen Euro Betriebskosten (oder 1706 Millionen Dollar) w&auml;ren das nach CRS-2 Kostenvorgabe 23,7 bzw. 19,7 t Fracht. Drei Transporter mit je 9 t Fracht w&uuml;rden also reichen diese Vorgabe zu erf&uuml;llen und lassen noch Fracht f&uuml;r das eigene Labor &uuml;brig oder man tritt die an die NASA ab und hat mehr Astronautenzeit sprich es gibt &ouml;fters einen europ&auml;ischen Astronauten an Bord (derzeit 1 Astronaut pro Jahr bei 12 Astronauten insgesamt pro Jahr). Wenn man dieselben Kosten wie die letzten Transporter ansetzt, (wahrscheinlich wird es nicht billiger \u2013 die Ariane 6 wird zwar etwas billiger sein, doch die Neuqualifikation von neuer Hardware kostet auch Geld) so w&uuml;rden diese 1350 Millionen Euro kosten. (Mithin billiger als die NASA zu bezahlen).<\/p>\n<p>Man m&uuml;sste einiges ver&auml;ndern, so ist schon bekannt, das Elektronikbauteile nicht mehr produziert werden \u2013 die Konzeption des ATV geht zur&uuml;ck bis ins letzte Jahrtausend. Doch billiger als eine Neukonstruktion wird es in jedem Fall. Warum das dennoch das unwahrscheinlichste Szenario ist? Weil schon, als die ESA bekannt gab, das Sie keine weiteren ATV baut, sondern die Servicemodule f&uuml;r die Orion, der Verantwortliche bei der ESA sagte. Nur einen Transporter zu bauen, der schon entwickelt w&auml;re, w&auml;re nicht \u201eherausfordernd genug\u201c. Eine seltsame Einstellung vor allem, wenn es darum geht, die Versorgung zu sichern. Daimler entwickelt ja auch nicht einen Lastwagen und stellt den Bau nach einigen Prototypen wieder ein. Cygnus, HTV, Progress werden ja auch in Serien gebaut.<\/p>\n<h3 class=\"western\">ATV optimiert<\/h3>\n<p>Eine zweite L&ouml;sung, die ich sehe, kann dieser Herausforderung (was neues entwickeln) her nahe kommen. Alle Transporter zur ISS, mit Ausnahme der Dragon und Dream Chaser sind Einmalgef&auml;hrte. Damit versenkt man viel Geld, denn die Druckbeh&auml;lter sind relativ preiswert. Der Druckbeh&auml;lter f&uuml;r die Cygnus kostet 20 Millionen Euro. Dazu k&auml;men beim ATV noch die Kopplungssysteme, die am Druckbeh&auml;lter angebracht sind wie der Dockingadapter mit KURS-Radar, der auch etwa 20 Millionen Euro kostet und die anderen Sensoren. Trotzdem \u2013 ein ganzer ATV kostet rund 280 Millionen Euro. 2\/3 bis \u00be der Kosten entfallen auf den Bus mit Avionik und Antrieben. Er wiegt auch 5 t trocken die jedes Mal mit gestartet werden und entsprechend die Frachtmenge reduzieren.<\/p>\n<p>Meine Idee: Ein ATV kann bis zu 7 t Treibstoff mitf&uuml;hren, davon braucht er nur etwa 1,5 bis 1,8 t f&uuml;r die Mission. Der Rest steht f&uuml;r das Anheben der Station zur Verf&uuml;gung. Wenn man den Treibstoff nicht ganz oder gar nicht braucht, kann man sich auch Folgendes denken:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein ATV startet mit einem umger&uuml;steten Druckbeh&auml;lter mit zwei Kopplungsadaptern. Er versorgt normal die ISS, danach deorbitiert er aber nur den leeren Druckbeh&auml;lter und bringt sich selbst in eine stabile Umlaufbahn. Das kostet wenig Treibstoff, da er nur noch etwa 10 anstatt 20 t wiegt.<\/li>\n<li>Beim n&auml;chsten Start startet man nur einen verl&auml;ngerten Druckbeh&auml;lter mit zwei Kopplungsadaptern. Der Bus koppelt an, bringt die Fracht zur ISS und versorgt sie. Wieder wird er deorbitiert und nach erreichen der Abstiegsbahn der Bus abgekoppelt und in eine sichere Umlaufbahn gebracht,<\/li>\n<li>Das Spiel kann man wiederholen, wenn &uuml;berhaupt kein Reboosttreibstoff ben&ouml;tigt wird, mindestens zweimal, eventuell dreimal wenn man sparsam mit dem Treibstoff umgeht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der wesentliche Vorteil:<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die Frachtmenge ist viel gr&ouml;&szlig;er. Man kann als Vorlage die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle-versorgungssystem.shtml\"> MPLM<\/a> nehmen, der Druckbeh&auml;lter des ATV ist nur ein verk&uuml;rztes MPLM. Sie konnten pro Kilogramm Beh&auml;ltermasse 2 kg Nutzlast transportieren. Schl&auml;gt man noch die Masse der Kopplungssysteme hinzu, so sind es mindestens 14 t Fracht pro Ariane 64 Start \u2013 5 t mehr als beim normalen ATV bei geringeren Kosten.<\/p>\n<p>Der Druckbeh&auml;lter ist selbst mit zwei Adaptern und doppelter Sensorausr&uuml;stung billiger als der Bus.<\/p>\n<p>Man kann dies sogar noch erweitern, sodass man einen ATV-Bus praktisch ewig nutzen kann. Dazu f&uuml;hrt man wieder im Druckbeh&auml;lter Ref&uuml;lltreibstoff mit, diesmal aber wird er in den ATV-Bus transferiert. Die Menge m&uuml;sste man erh&ouml;hen auf die Zuladung, die man f&uuml;r die Mission braucht. Das kostet dann pro Flug etwa 2-2,5 t Fracht. Die 12 t Fracht w&uuml;rden bei gesch&auml;tzten 250 Millionen Euro f&uuml;r eine Mission trotzdem erheblich billiger sein als die ersten 4 t (Ref&uuml;lltreibstoff f&auml;llt ja weg) f&uuml;r 450 Millionen Euro. Bei drei Missionen pro Bus kommt man so auf Kosten von 950 Millionen Euro bei 32 t Fracht (Drei normale ATV: 1350 Millionen Euro f&uuml;r 27 t Fracht). Wenn man den Bus dauernd wiederverwendet, kommt man bei 300 Millionen Euro pro Mission auf Kosten von 300 Millionen Euro f&uuml;r 12 t Fracht + 450 Millionen Euro\/Missionszahl. Ab vier ATV Missionen ist dies billiger. Allerdings transportiert ein ATV so viel Fracht das man wegen der kleinen ESA-Beteilligung sich das nicht wirtschaftlich lohnt und als Versorgungssystem darf man sich als Nicht-US-Unternehmen auch nicht an CRS bewerben. Das Konzept h&auml;tte man schon auflegen m&uuml;ssen, als die ersten ATV starteten.<\/p>\n<h3 class=\"western\">ATV als Deorbitgef&auml;hrt<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"float: left;\" src=\"\/img\/atv-antriebsmodul.jpg\" alt=\"ATV Antriebsmodul\" width=\"800\" height=\"798\" \/>Ein Problem, vor dem sich die NASA bisher erfolgreich gedr&uuml;ckt hat, ist es die ISS zu deorbitieren. Es gibt dazu zwei Probleme. Das eine ist die Masse der ISS, die ja sogar noch leicht durch weitere Adapter ansteigt und vielleicht kommt noch Nauka irgendwann. Es gibt keinen Transporter, auch das ATV nicht, der so viel Treibstoff h&auml;tte, die ISS sauber zu deorbitieren. Das Zweite ist der Schub. Mit Ausnahme der Progress haben alle Transporter Triebwerke mit wenigen Hundert Newton Schub. Als die ATV die Station anhoben, taten sie dies in mehreren Etappen, sie brauchen Stunden um nur den internen Treibstoffvorrat zu verbrauchen w&auml;hrend der ganzen Zeit w&uuml;rde bei einem Deorbitieren die Bahnh&ouml;he sinken und schnell in einen Bereich kommen, in dem die ATV die Ausrichtung der Station nicht mehr aufrechterhalten k&ouml;nnen, sei w&uuml;rde sich durch aerodynamische Kr&auml;fte drehen und man m&uuml;sste das Deorbitieren abbrechen. In der H&ouml;he vergl&uuml;ht sie dann bald, aber eben nicht da, wo man es haben will, sondern irgendwo, vielleicht auch &uuml;ber einem Ballungsraum wie Mexiko-Stadt oder Tokio.<\/p>\n<p>Eine theoretische M&ouml;glichkeit g&auml;be es. Eine Orion m&uuml;sste gen&uuml;gend Treibstoff haben und auch ein schubkr&auml;ftiges Triebwerk. Da man eine automatische Kopplung sowieso anstrebt, br&auml;uchte man keine Besatzung an Bord. Auch hier tickt de Uhr. Selbst eine Orion m&uuml;sste 15 Minuten lang ihr Triebwerk z&uuml;nden, um die ISS abzubremsen. Bei der Umlaufsdauer bleiben dann nur noch 20 Minuten, um abzukoppeln und sich selbst in sichere H&ouml;he zu bringen, sodass dies riskant ist. W&uuml;rde man die Orion \u201eopfern\u201c also unbemannt starten w&auml;re dies aber kein Problem. Neben den Kosten (Start mit der SLS) gibt es dann noch das Problem, das eine Orion nur am US-Segment ankoppeln kann, dann geht der Schubvektor aber nicht durch die Station. Die induzierte Rotation muss durch die Triebwerke kompensiert werden. Einfacher ist es die Orion umzur&uuml;sten und wie das ATV am russischen Segment anzudocken.<\/p>\n<p>Meine Idee ist es, das ATV zum Deorbitgef&auml;hrt umzur&uuml;sten. Ein ATV der heutigen Bauweise schafft das aber nicht. Wenn man die ISS auf 340 km H&ouml;he sinken l&auml;sst, das war die niedrigste erlaubte H&ouml;he im operationellen Betrieb und man das Perig&auml;um auf 80 km absinken l&auml;sst (bei normalen ATV Missionen liegt es unter der Erdoberfl&auml;che, damit der Eintritt steil erfolgt und er schnell vergl&uuml;ht, doch das erfordert mehr Treibstoff), ben&ouml;tigt man bei einer mit angedocktem ATV 460 t schweren Station ohne Gravitationsverluste mit den Triebwerken des ATV 80 m\/s Geschwindigkeits&auml;nderung, bei Perig&auml;um 0 km sogar 104 m\/s. Das sind 12,8 bzw. 16,6 t Treibstoff. Ein ATV fasst maximal 7 t, von denen auch noch ein Teil abgeht, um die Station zu erreichen.<\/p>\n<p>Mein Idee: Man verdoppelt zum einen die Treibstoffzuladung, indem man die Tankzahl verdoppelt. Die sitzen auf einem Kreisring, wie die Abbildung zeigt. Der Druckbeh&auml;lter f&auml;llt zum Ausgleich weg. Wenn man die 730 l Tanks durch die gr&ouml;&szlig;eren 769 l Tanks, die heute von Airbus gefertigt werden, ersetzt und eine zweite Reihe einsetzt, dann kommt man auf eine Treibstoffzuladung von 14.240 kg nominal und 17.740 kg maximal. Das reicht aus, um zumindest Szenario 1 (&lt;80 km Deorbith&ouml;he, entsprechend einem fachen Eintritt und langer Strecke &uuml;ber die sich die Tr&uuml;mmer verteilen) umzusetzen. Doch die Tanks alleine machen es nicht. Wie man an der Abbildung auch erkennt, ist in der Mitte viel Platz frei. In den sollte in einigen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atv-evolution.shtml\"> Erweiterungsszenarien<\/a> ein Tunnel gebaut werden. Ich w&uuml;rde hier das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane5.shtml\">Aestus Triebwerk <\/a> einbauen. Es ist mit 28,7 kN Schub schubkr&auml;ftig genug und k&ouml;nnte 13,5 t Treibstoff (wie schon gesagt man braucht etwas Treibstoff, um die Station &uuml;berhaupt zu erreichen) nach einer Simulation von mir die ISS in 25 Minuten von einer 340 km Bahn in eine 45,3 x 314,1 km Bahn bringen. Will man einen noch steileren Eintritt, so m&uuml;sste man vor dem Ankoppeln die Triebwerke von Sarja z&uuml;nden, wobei man vorher die Treibstoffvorr&auml;te erg&auml;nzen m&uuml;sste. Nach dem Ankoppeln geht das nicht mehr, dann ist das ATV im Weg, sodass dieses nicht den Treibstoff bringen k&ouml;nnte. Aus einer 290 km hohen Bahn k&ouml;nnte ein ATV die Bahn soweit absenken, dass man das Perig&auml;um auf Meeresh&ouml;he absenken kann. Daf&uuml;r br&auml;uchte man weitere 5,6 t Treibstoff die zwei bis drei Progress zur Station bringen k&ouml;nnten. Doch schon das Perig&auml;um von 45 km liegt niedrig genug.<\/p>\n<p>Ich halte das f&uuml;r m&ouml;glich, zumal das Triebwerk nur fest eingebaut werden muss. Im Prinzip kann die ESA auch auf Erfahrungen mit dem Bau des Servicemoduls f&uuml;r die Orion zur&uuml;ckgreifen, das ist vom Antriebssystem her nichts anderes. Wenn man dieses mit dem vorderen Teil des ATV mit den Kopplungssystemen kreuzt, hat man im Prinzip das Deorbitgef&auml;hrt. Aus diesem Grund halte ich es auch f&uuml;r die wahrscheinlichste M&ouml;glichkeit der dire Szenarien das umgesetzt wird, denn wie schon gesagt. Die NASA selbst hat keine L&ouml;sung f&uuml;r das Problem.<\/p>\n<p>Ein ATV-Bus wiegt ohne Treibstoffe 5,32 t. Dazu k&auml;me noch die Verdopplung des Antriebssystems, das leer 1,5 t wiegt und die Koppelhardware, die ich auf etwa 500 kg ansetze. Bei 14,24 t Treibstoffzuladung kommt man so auf eine Startmasse von 21,56 t, was leicht von einer Ariane 64 gewuppt werden kann. W&uuml;rde man auf von Kugeltanks auf zylindrische Tanks &uuml;bergehen, die Airbus auch im Angebot hat, k&ouml;nnte man die volle Startmasse nutzen und mehr Treibstoff mitf&uuml;hren und das Perig&auml;um auf 15,9 km H&ouml;he absenken.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Fazit<\/h3>\n<p>Meiner Ansicht nach hat das ATV Zukunft. Insbesondere sehe ich in ihm die einzige derzeit mit vertretbarem Kostenaufwand umsetzbare Alternative, die ISS zu deorbitieren. Schon 2007 wurde das ATV f&uuml;r diese Aufgabe vorgeschlagen. Allerdings damals noch in der Originalkonfiguration was zwei Fl&uuml;ge erforderlich macht und wegen des Ankoppelns und Abkoppelns und der langen Betriebszeit der Triebwerke und dadurch langsamen Absinken des Orbits nicht ganz risikolos.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/e2fb93ef9ef3431b8fcf9e46579f74a9\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel will ich (zum wiederholten Male, wer sucht, findet &auml;hnliche Artikel im Blog) &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten des ATV referieren. Urspr&uuml;nglich sollte die ISS bis 2016 betrieben werden. Darauf hatte man sich geeignet, als 2005 das Vorgehen f&uuml;r die bemannte Raumfahrt nach dem Ausmusterungsbeschluss der Space Shuttles fiel. 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