{"id":13546,"date":"2018-10-07T10:09:14","date_gmt":"2018-10-07T08:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13546"},"modified":"2018-10-07T10:09:14","modified_gmt":"2018-10-07T08:09:14","slug":"klappt-das-otrag-konzept-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/10\/07\/klappt-das-otrag-konzept-heute\/","title":{"rendered":"Klappt das OTRAG Konzept heute?"},"content":{"rendered":"<p>K&uuml;rzlich bekam ich folgende Mail:<\/p>\n<p><i>Hallo Herr Leitenberger,<\/i><\/p>\n<p><i>seit vielen Jahren lese ich ihren Blog und immer wieder Ihre Aufs&auml;tze und Abhandlungen auf ihrer Website. Auch heute einmal wieder, da bei Spiegel Online (leider im zahlungspflichtigen Plus Teil) eine Geschichte &uuml;ber die Fa ORTRAG\u00a0 erschien.<\/i><\/p>\n<p><i>Ich nutzte die Gelegenheit um\u00a0mein Wissen etwas aufzufrischen und habe mir Ihre ausf&uuml;hrlichen Aufs&auml;tze zu dem Thema durchgelesen.<\/i><\/p>\n<p><i>Als Techniker (ich war einige Zeit Entwickler f&uuml;r Hard und Softwaretechnik in der Medizintechnik) stellt sich hier bei mir die ( nat&uuml;rlich hypothetische)\u00a0Frage &#8211; ob man das Konzept ORTRAG heute mit moderneren technischen Mitteln &#8211; Verbundwerkstoffe, leichtere Materialien etc, besserer und einfacherer Steuerungselektronik und moderner Entwicklungstechnik ( CAD CAE etc.) anders oder effizienter machen k&ouml;nnte. <\/i><\/p>\n<p><i>Quasi ein ORTRAG 2.0 &#8211; der Grundgedanke des zweckentfremdeten Nutzens bestehender und guter Technologie finde ich pers&ouml;nlich immer sehr angenehm. Querdenken und das neu denken k&ouml;nnen ja durchaus interessante Ansatzpunkte f&uuml;r neue Technologien sein.<\/i><\/p>\n<p><i>Ich w&uuml;rde sehr gerne mal einen Blog Eintrag von ihnen lesen in dem sie sich in ihrer bewundernswerten unnachahmlichen weise mit der Thematik &#8222;wie s&auml;he ORTRAG mit heutigen Mitteln aus und w&auml;re das &uuml;berhaupt ein interessanter Ansatz? &#8220; besch&auml;ftigen.<\/i><\/p>\n<p><i>Ansonsten m&ouml;chte ich noch gerne ein Lob f&uuml;r ihre tollen Beitr&auml;ge dalassen und verbleibe<\/i><\/p>\n<p><i>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/i><\/p>\n<p><i>&lt;name aus Datenschutzgr&uuml;nden entfernt&gt;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7da8167c4da640c6a213c814094bd4fa\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/i><!--more--><\/p>\n<p>Der Artikel erreichte mich, als ich gerade den ersten Tag im <a href=\"http:\/\/www.ferienlandhaus.de\/\">Ferienhaus<\/a> war, sodass der Schreiber nun fast zwei Wochen auf die Antwort warten muss.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Einleitung<\/h3>\n<p>Im Prinzip halte ich viel vom modularen Ansatz. Das grunds&auml;tzliche Prinzip: Anstatt f&uuml;r die unterschiedlich schweren Nutzlasten verschiedene Raketen zu entwickeln, b&uuml;ndeln wir sie einfach. Kommerziell durchgesetzt hat das SpaceX mit der Falcon 9\/Heavy. Die Chinesen gehen mit der langen Marsch 5 noch weiter. Ich habe das selbst mal weiter entwickelt, wobei ich den modularen Ansatz von der kompletten Rakete auf die Stufen bezogen habe, also eine Stufe modular gebaut mit 1-3 Triebwerken und Tanks aus definierten Segmentl&auml;ngen. Den Aufsatz dazu findet ihr <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/modulare-rakete.shtml\">hier<\/a>. Was das OTRAG-Konzept davon unterscheidet, sind zwei Dinge. Das eine ist der Low-Tech Ansatz, das Zweite die Fokussierung auf wirklich gro&szlig;e St&uuml;ckzahlen. Von beiden werde ich teilweise abweichen, aber auch schon der Fragesteller denn er geht ja von Verbundwerkstoffen aus \u2013 wer mal wei&szlig;, wie viel mehr ein Fahrradrahmen aus CFK-Werkstoffen gegen&uuml;ber einem Alurahmen kostet, der wei&szlig;, warum die OTRAG auf Stahl setzte. Schon damals gab es glasfaserverst&auml;rkten Kunststoff als Vorg&auml;ngertechnologie mit fast so guten Strukturfaktoren wie CFK.<\/p>\n<p>Ich schreibe diesen Aufsatz parallel zu Rechnung, das hei&szlig;t, ich wei&szlig; jetzt noch nicht, was rauskommt, aber das ist ja das Spannende. Ich muss bei diesem Aufsatz auf die simple Endgeschwindigkeitsberechnung zur&uuml;ckgreifen, weil die OTRAG-Raketen eine Besonderheit haben, die ich in meinem Rechenmodell nicht modelliert habe: Ihr Schub nimmt mit der Brenndauer ab. Bei meinem Modell kann er ansteigen (durch den fehlenden Au&szlig;endruck), aber nicht absinken. Daher m&uuml;sste ich mit konstantem Schub modellieren, dann kann ich aber gleich die einfache Simulation nehmen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Modulgr&ouml;&szlig;e<\/h3>\n<p>Fangen wir mal mit der Modulgr&ouml;&szlig;e an. Bei der Otrag wogen die &uuml;ber 1 t voll gef&uuml;llt. Die Nutzlast war trotzdem bescheiden und betrug bei 1024 Modulen mit 1600 t Startmasse 16 t in den LEO und 6,4 t in den GTO. Das w&auml;re heute relativ wenig. Als die Rakete entwickelt wurde, war auch gerade <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane.shtml\">Ariane 1<\/a> in der Entwicklung mit 1m8 t GTO und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane6.shtml\">Ariane 6<\/a> wird 12 t erreichen. Man br&auml;uchte bei so kleinen Modulen enorm viele f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Nutzlasten. Mein Ansatz ist ein anderer. Die kleinste Nutzlastklasse, die wir heute haben sind, etwa 2 t mit Rockot, Vega und PSLV. Wenn man diese Nutzlast mit 7 Modulen transportieren kann, (eines als zentrale zweite Stufe, sechs als Booster) dann kommt man auf eine sinnvolle Gr&ouml;&szlig;e. Eine Rakete mit 30 t LEO und 12 t GTO w&auml;re dann etwa 15-mal gr&ouml;&szlig;er, mithin 90 Module, was ich schon f&uuml;r viel halte. Eine Rakete mit Nutzlast der Saturn V h&auml;tte dann 400 bis 500 Module und w&auml;re so gro&szlig; wie die gr&ouml;&szlig;ten projektierten OTRAG-Raketen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Wie schwer muss ein Modul sein?<\/h3>\n<p>Gehe ich von mittelenergetischen Treibstoffen und zwei Stufen aus, so fallen mir als Vergleich Raketen wie die Titan II, Zyklon oder Dnepr ein. Die haben einen Nutzlastanteil von rund 2,5 % bis 3 %. Rechne ich ein Drittel weniger, wegen des Low-Tech Ansatzes, komme ich auf eine Startmasse von rund 100 bis 110 t bei 2 t Nutzlast. Das w&auml;ren bei sieben Modulen also rund 17 t Startmasse pro Modul.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die F&uuml;llung und der Brennkammerdruck<\/h3>\n<p>Die OTRAG-Module waren rein druckgef&ouml;rdert. Nun gibt es zwar auch druckgef&ouml;rderte Oberstufen, aber die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/otrag1.shtml\">OTRAG-Module<\/a> nutzten das Prinzip, das auch Satellitentriebwerke einsetzen. Bei denen befindet sich der Treibstoff in einem Tank mit einer Gummiblase. Sie trennt Treibstoff von Druckgas. Wird der Treibstoff verbraucht, so dr&uuml;ckt ihn trotzdem die Gummiblase an die Wand. Dabei nimmt aber der Tankdruck ab, denn Druckgas wird nicht nachgeliefert. Herk&ouml;mmliche Oberstufen wie die Delta K oder EPS haben dagegen Heliumdruckgas an Bord, das den Tankdruck laufend konstant h&auml;lt.<\/p>\n<p>Das Problem: Der Brennkammerdruck und damit der Schub und spezifische Impuls h&auml;ngen vom Tankdruck ab. Entleert sich der Tank, so sinkt der Tankdruck, damit der Brennkammerdruck und der Schub. Bei der OTRAG sank der Schub also laufend ab von anfangs 35 kN auf 15 kN. Die Tanks wurden zu etwa 70 % gef&uuml;llt. Das bedeutet die 30%-Restvolumen entsprechen dem Startdruck. Expandiert das Volumen auf 100 %, so sinkt der Schub um den Faktor 3,3 ab. Das ist bei en OTRAG Angaben etwas abweichend, aber dort gibt es auch keine genauen Werte f&uuml;r F&uuml;llmenge, daneben d&uuml;rfte der Schub in gr&ouml;&szlig;erer H&ouml;he ansteigen und zuletzt gibt es noch als weitere Schwierigkeit das durch das ablative Triebwerk die D&uuml;senhalsfl&auml;che ansteigt. Wer den Absatz genau durchdenkt, merkt: Wir haben ein relativ komplexes System. Das m&uuml;sste man genau modellieren, doch wie ich von einem ehemaligen OTRAG-Mitarbeiter wei&szlig;, hat man das auch damals bei der OTRAG nie gemacht sondern fix die Nutzlast f&uuml;r eine bestimmte Endgeschwindigkeit mit Boden\/Vakuumimpulsen berechnet.<\/p>\n<p>Nun zu der Kernproblematik: Wir k&ouml;nnen die Tanks, wenn sie h&ouml;heren Druck aushalten, was bei CFK-Werkstoffen aufgrund der niedrigeren Masse ja m&ouml;glich ist, voller f&uuml;llen, z.B. zu <sup>5<\/sup>\/<sub>6<\/sub> voll. Das verbessert den Strukturfaktor deutlich. Allerdings sinkt dann der Brennkammerdruck auf <sup>1<\/sup>\/<sub>6<\/sub> ab und man kann leicht ausrechnen, das bei 6 Modulen mit 10 % Strukturfaktor, die mit 1,25 g starten und einem Modul als zweite Stufe und 3 % Nutzlastanteil am Schluss die Beschleunigung nur noch 0,83 g betr&auml;gt. Die Folge w&auml;re, dass die Rakete gar keinen Orbit erreichen w&uuml;rde. Wenn ich eine gew&uuml;nschte Beschleunigung am Betriebsende von 3 g haben will, darf ich die Tanks nur zu 60 % f&uuml;llen. Davon gehe ich im Folgenden aus.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Treibstoffwahl<\/h3>\n<p>Die Wahl von Kayser f&uuml;r die Treibstoffe wurde damals mit dem Preis begr&uuml;ndet. Das ist aber Humbug, den der Treibstoff macht bei allen Tr&auml;gern nur einen Bruchteil des Startpreises aus. Die Wahl f&uuml;r Salpeters&auml;ure\/Diesel beruhte schlicht und einfach darauf, dass er einen Startplatz im Regenwald von Zaire aufbaute und wie sollte er dahin andere Treibstoffe transportieren? LOX fiel schon wegen der fehlenden K&uuml;hlm&ouml;glichkeit. Wenn ich davon ausgehe, das ein Nachfolger von einem Weltraumbahnhof aus startet, kann man normale Treibstoffe nehmen. Ich habe LOX\/Kerosin genommen. Mit FCEA bei einem Brennkammerdruck von 70 bar und einem Expansionsverh&auml;ltnis von 15:1 bei einem Mischungsverh&auml;ltnis von 2,5 zu 1 komme ich bei dem Mittelwert zwischen station&auml;ren und freien Gleichgewicht auf 2973 \/ 3185 (Meeresh&ouml;he\/Vakuum) bei 70 Bar und 2937 \/ 3148 bei 28 Bar.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Tankmasse<\/h3>\n<p>Bei der Tankmasse habe ich mich an der Masse des P80 Motors orientiert, da ich dessen genaue Abmessungen, Masse und Druck kenne. Geht man von einem zylindrischen Geh&auml;use aus, so kommt man nach der Kesselformel auf eine Materialkonstante von 620 N\/mm\u00b2. Bei dem Mischungsverh&auml;ltnis von 1:2,5 komme ich mit den Matrialkonstanten des P80FW Motors f&uuml;r ein Modul auf einen Durchmesser von 1 m, L&auml;nge Kerosintank 4 m, Lox-Tank 7 m, Startmasse 22,817 t, Leermasse 1,754 t.Jeweils bei 60 % F&uuml;llung. Dazu k&auml;me noch das Triebwerk, das 350 kN Schub erzeugen soll. Bei einem niedrigen Schub\/Gewichtsverh&auml;ltnis wegen der ablativen Bauweise von 40 addiert das weitere 875 kg. Das Druckgas d&uuml;rfen wir auch nicht vergessen. Es w&auml;re bei der OTRAG Druckluft gewesen, wie wiegt bei 85 Bar 1.521 kg, fast soviel wie die Tanks selbst. Es w&auml;re also ratsam auf Helium &uuml;berzugehen, auch beim LOX-Tank. Das reduziert das Druckgas auf 210 kg. Als Optimierung den LOX-Tank mit gasf&ouml;rmigen Sauerstoff unter Druck zu setzen und weniger Treibstoff zuzuladen habe ich bewusst verzichtet, weil dann, wenn das Gas verbaucht wird, der Druck im LOX-Tankl rapide abf&auml;llt und das nicht so sch&ouml;ne Folgen hat.<\/p>\n<p>So s&auml;he die Massebilanz eines Moduls aus:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"128*\" \/>\n<col width=\"128*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"50%\">Wert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Startmasse<\/td>\n<td width=\"50%\">23.902 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Leermasse<\/td>\n<td width=\"50%\">2.629 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Brennschlussmasse<\/td>\n<td width=\"50%\">2.839 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Schub Meeresh&ouml;he \/ Vakuum 70 Bar<\/td>\n<td width=\"50%\">350 kN \/ 375 kN<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Schub Vakuum 28 Bar<\/td>\n<td width=\"50%\">150 KN<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Brennzeit<\/td>\n<td width=\"50%\">254 s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Spez Impuls 70 Bar<\/td>\n<td width=\"50%\">2973 \/ 3185 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Spez Impuls 28 bar<\/td>\n<td width=\"50%\">2937 \/ 3148 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">F&uuml;llung:<\/td>\n<td width=\"50%\">60 %<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Rakete mit 7 Modulen hat \u2013 das ist wirklich Zufall auch die Nutzlast von 2 t, ist aber etwas schwerer als mein Ansatz (167,5 anstatt 120 t).<\/p>\n<p>Bei zwei Stufen wird sich am Nutzlastanteil auch bei gr&ouml;&szlig;eren Raketen nicht viel &auml;ndern, daher mein n&auml;chster Ansatz eine dreistufige Variante mit 1-3-24 Stufen. Sie kommt auf 13,3 t in LEO und 3,88 t in GTO. Bei viermal so vielen Stufen w&uuml;rde man nur 8 t erhalten. Je mehr Stufen es sind, desto kleiner wird der Nachteil der hohen Brennschlussmasse von 2,8 t. Mit 129:16:4 Stufen kommt man schon auf 66,8 t Leo und bei 240:32:8 dann auf 133,7 t. Das w&auml;re die Nutzlast der Saturn V bei 280 Modulen, allerdings wiegt diese Rakete dann 6693 t. Realistischerweise m&uuml;sste man noch f&uuml;r die Steuerung etwas abziehen, was aber nur bei kleinen Nutzlasten ins Gewicht f&auml;llt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Was bringts?<\/h3>\n<p>Die OTRAG Rakete hatte einen Nutzlastanteil von 1%, diese Rakete kommt bei vielen Modulen auf knapp 2 Prozent, also eine Verdoppelung. Das geht vor allem auf das Konto des spezifischen Impulses denn mit Treibstoffen mit geringem Energiegehalt und ohne D&uuml;se kam die OTRAG am Boden nur auf 1.800 m\/s, selbst optimistische Sch&auml;tzungen gingen nie &uuml;ber 2.600 m\/s im Vakuum mit einer D&uuml;se aus. Der Strukturfaktor ist nicht mal so viel besser. Er betrug bei der OTRAG rund 8 und hier 8,4.<\/p>\n<p>Das grundlegende Problem, das die OTRAG mit Teststarts mit nur wenigen Modulen gar nicht erst angehen konnte, war ein ganz anderes: Wie steuert man diese vielen Treibwerke und was passiert bei einem Triebwerksausfall? Sicher man kann dann ein Triebwerk abschalten, aber dann hat man viel mehr Leergewicht, denn die Tanks in dem Modul sind dann ja noch teilweise voll. Treibstoff einfach ablassen kann man auch nicht, wenn direkt unter der Rakete noch die hei&szlig;en Abgase sind, er w&uuml;rde sich sofort entz&uuml;nden. Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re es dann das ganze Modul sofort abzutrennen, was aber nur geht, wenn die Rakete aus einzelnen Ringen besteht, was dann die Stufenverh&auml;ltnisse deutlich beschr&auml;nkt. M&ouml;glich w&auml;ren aus geometrischen Gr&uuml;nden bei kreisf&ouml;rmiger Anordnung nur 1:6:12:18, also ung&uuml;nstige Verh&auml;ltnisse.<\/p>\n<p>In der Summe halte ich eine modulare Bauwiese f&uuml;r denkbar, solange man wenige Triebwerke hat. Bisher wurde der Flug mit 8-9 Triebwerken demonstriert. Wenn die Falcon Heavy nicht eingestellt wird wird man vielleicht bald das auf 27 Triebwerke erweitern k&ouml;nnen (es sieht aber derzeit nicht so aus als w&uuml;rde die oft fliegen). Die Verteilung des Treibstoffs zwischen den Treibwerken w&auml;re eine M&ouml;glichkeit, aber ein Geflecht, das Hunderte von Modulen verbindet, ist sicherlich der OTRAG-Ansatz von \u201eLow Tech\u201c. Selbst SpaceX scheint das Cross-Feeding nicht umzusetzen. Es wurde mal angek&uuml;ndigt aber das wars denn auch schon.<\/p>\n<p>Eine weitere Problematik ist die Aerodynamik. In meiner Vision ist ein Modul schon etwa 14 m lang bei 1 m Durchmesser. Trotzdem wird die Rakete bei vielen Modulen sehr breit. Die 1-3-24 Variante w&auml;re schon zwischen 5 und 6 m breit bei gleicher H&ouml;he. Im OTRAG Konzept waren die Module daher auch sehr schmal (0,35 m Durchmesser bei bis zu 24 m L&auml;nge). Das wirft aber andere Probleme auf. So sinkt zwar die Wanddicke des Tanks nach der Kesselformel bei Abnahme des Durchmessers linear ab, aber das Volumen sinkt quadratisch ab. Das hei&szlig;t, lange, d&uuml;nne Tanks haben einen noch h&ouml;heren Strukturfaktor. Daher w&auml;re die ideale L&ouml;sung, wenn zumindest ein Tank (der Kerosintank ist, der kleinere) kugelf&ouml;rmig w&auml;re, doch dann sind die Module noch breiter. Man k&ouml;nnte zwar klassisch &uuml;bereinander stufen, doch viel bringt dies nicht f&uuml;r die Breite, da die meisten Module in der ersten Stufe stecken.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Tankf&uuml;llung kann man noch etwas optimieren. Wenn man ein Triebwerk mit h&ouml;herem Schub einsetzt, wie dies auch bei der OTRAG-Rakete der Fall war, dann kann man die Tanks voller f&uuml;llen, wenn man einen definierten Endschub haben will. Bei einer F&uuml;llung von 75 % m&uuml;sste der Vakuumschub auf 600 kN steigen, bei 80 % schon auf 750 kN, dann steigt das Triebwerksgewicht stark an, aber die F&uuml;llmenge kaum noch. Eine F&uuml;llung mit <sup>2<\/sup>\/<sub>3<\/sub> w&auml;re noch meiner Ansicht nach m&ouml;glich Startschub: 420 KN \u2013 175 kg mehr Triebwerksmasse, 2106 kg mehr Treibstoff und 35 kg weniger Druckgas \u2013 Strukturquotient 8,77 anstatt 8,41. Als Nebeneffekt sinkt auch die Brenndauer ab. Die ist bei dem Konzept sonst n&auml;mlich sehr lang (254 s bei 60 % F&uuml;llung, 195 s bei 66 % F&uuml;llung).<\/p>\n<p>Ebenso kann man &uuml;ber den Druck nachdenken. Ich habe hier 85 Bar Tankdruck und 70 Bar Brennkammerdruck angesetzt, da ich mich an dem hohen Brennkammerdruck der Vega orientiert habe. Wenn man auf die H&auml;lfte heruntergeht, das ist in etwa OTRAG Niveau, dann sinkt auch die Masse der Tanks auf die H&auml;lfte ab mit einem wesentlich besseren Strukturquotienten. Der spezifische Impuls sinkt jedoch nur wenig ab. Bei zu niedrigem Druck kommen dann aber neue Probleme auf. So kann man nur kurze D&uuml;sen mit niedriger Expansion einsetzen, was den spezifischen Impuls dann schon deutlich absenkt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Fazit<\/h3>\n<p>Nichts gegen modulare Bauweise. Ich bevorzuge aber (wen wundert es) meinen Ansatz von standardisierten Teilkomponenten, die man miteinander zu einer Stufe mit 1-3 Triebwerken verbindet. Zuletzt m&ouml;chte ich alle Blogleser, vor allem die Gelegenheitsleser noch auf meine Bitte hinweisen bei der <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr1\/bw\/musik\/hitparade\/abstimmungstool\/-\/id=10315076\/1cv304\/index.html\">SWR1 Hitparade<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/10\/01\/ein-test\/\">abzustimmen<\/a>, das geht noch bis zum 14.10. um 23:59.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Anhang Raketendaten<\/h3>\n<h4>Rakete: OTRAG 2.0 120:16:4<\/h4>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Startmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Nutzlast<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Geschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Verluste<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Nutzlastanteil<br \/>\n{Prozent]<\/th>\n<th>Sattelpunkt<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Perig&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Apog&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Inklination<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">3.419.080<\/td>\n<td align=\"right\">66.800<\/td>\n<td align=\"right\">7.800<\/td>\n<td align=\"right\">1.800<\/td>\n<td align=\"right\">1,95<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Startschub<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Geographische Breite<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Azimut<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Verkleidung<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Abwurfzeitpunkt<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Startwinkel<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Konstant f&uuml;r<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Starth&ouml;he<br \/>\n[m]<\/th>\n<th>Startgeschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">73<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">6.000<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Stufe<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<th>Vollmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Leermasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Spez.Impuls (Vakuum)<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Schub (Meeresh&ouml;he)<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Schub Vakuum<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Brenndauer<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Z&uuml;ndung<br \/>\n[s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">1<\/td>\n<td align=\"right\">120<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.148<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">2<\/td>\n<td align=\"right\">16<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.167<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">3<\/td>\n<td align=\"right\">4<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.167<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Rakete: OTRAG 2.0 240:32:8<\/h4>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Startmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Nutzlast<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Geschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Verluste<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Nutzlastanteil<br \/>\n{Prozent]<\/th>\n<th>Sattelpunkt<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Perig&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Apog&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Inklination<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">6.836.330<\/td>\n<td align=\"right\">133.770<\/td>\n<td align=\"right\">7.800<\/td>\n<td align=\"right\">1.800<\/td>\n<td align=\"right\">1,96<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Startschub<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Geographische Breite<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Azimut<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Verkleidung<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Abwurfzeitpunkt<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Startwinkel<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Konstant f&uuml;r<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Starth&ouml;he<br \/>\n[m]<\/th>\n<th>Startgeschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">144<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">10.000<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Stufe<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<th>Vollmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Leermasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Spez.Impuls (Vakuum)<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Schub (Meeresh&ouml;he)<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Schub Vakuum<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Brenndauer<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Z&uuml;ndung<br \/>\n[s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">1<\/td>\n<td align=\"right\">240<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td 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\/>\n[kg]<\/th>\n<th>Geschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Verluste<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Nutzlastanteil<br \/>\n{Prozent]<\/th>\n<th>Sattelpunkt<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Perig&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Apog&auml;um<br \/>\n[km]<\/th>\n<th>Inklination<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">685.111<\/td>\n<td align=\"right\">13.355<\/td>\n<td align=\"right\">7.800<\/td>\n<td align=\"right\">1.800<\/td>\n<td align=\"right\">1,95<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Startschub<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Geographische Breite<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Azimut<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Verkleidung<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Abwurfzeitpunkt<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Startwinkel<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Konstant f&uuml;r<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Starth&ouml;he<br \/>\n[m]<\/th>\n<th>Startgeschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">16<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">2.500<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Stufe<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<th>Vollmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Leermasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Spez.Impuls (Vakuum)<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Schub (Meeresh&ouml;he)<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Schub Vakuum<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Brenndauer<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Z&uuml;ndung<br \/>\n[s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">1<\/td>\n<td align=\"right\">24<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.148<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">2<\/td>\n<td align=\"right\">3<\/td>\n<td 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\/>\n[Grad]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">169.823<\/td>\n<td align=\"right\">2.009<\/td>\n<td align=\"right\">7.800<\/td>\n<td align=\"right\">1.800<\/td>\n<td align=\"right\">1,18<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Startschub<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Geographische Breite<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Azimut<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Verkleidung<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Abwurfzeitpunkt<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Startwinkel<br \/>\n[Grad]<\/th>\n<th>Konstant f&uuml;r<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Starth&ouml;he<br \/>\n[m]<\/th>\n<th>Startgeschwindigkeit<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">3<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">500<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<td align=\"right\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Stufe<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<th>Vollmasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Leermasse<br \/>\n[kg]<\/th>\n<th>Spez.Impuls (Vakuum)<br \/>\n[m\/s]<\/th>\n<th>Schub (Meeresh&ouml;he)<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Schub Vakuum<br \/>\n[kN]<\/th>\n<th>Brenndauer<br \/>\n[s]<\/th>\n<th>Z&uuml;ndung<br \/>\n[s]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">1<\/td>\n<td align=\"right\">6<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.148<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"right\">2<\/td>\n<td align=\"right\">1<\/td>\n<td align=\"right\">23.902<\/td>\n<td align=\"right\">2.839<\/td>\n<td align=\"right\">3.167<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td align=\"right\">&#8211;<\/td>\n<td 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