{"id":13628,"date":"2018-12-04T10:41:11","date_gmt":"2018-12-04T09:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=13628"},"modified":"2018-12-04T10:46:09","modified_gmt":"2018-12-04T09:46:09","slug":"warum-ibm-nicht-langfristig-erfolgreich-mit-dem-ibm-pc-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/12\/04\/warum-ibm-nicht-langfristig-erfolgreich-mit-dem-ibm-pc-war\/","title":{"rendered":"Warum IBM nicht langfristig erfolgreich mit dem (IBM-)PC war"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe ja schon Artikel &uuml;ber den IBM PC im Blog geschrieben, &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/02\/22\/der-ibm-pc\/\">Technik<\/a>, zum <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/08\/15\/dreissig-jahre-ibm-pc\/\">30-j&auml;hrigen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2016\/05\/05\/35-jahre-ibm-pc\/\">35-j&auml;hrigen Jubil&auml;um<\/a>. Dann gibt es noch die legend&auml;re <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/qdos.shtml\">Geschichte von PC-DOS<\/a>. Doch darum geht es nicht in diesem Artikel. Die Sch&ouml;pfungsgeschichte des IBM PC habe ich schon ausf&uuml;hrlich beackert. Ebenso seine Macken und die Unkenntnis der Manager vom Markt und nur mal den Firmen, die dort t&auml;tig sind.<\/p>\n<p>Nicht immer ist es das beste Produkt, das marktbeherrschend wird. Das kennt man nicht nur vom Computer. Das meistverkaufteste Auto war der K&auml;fer \u2013 sicher nicht das beste Auto. Ebenso verkaufte sich die \u201eEnte\u201c recht gut, obwohl manche sie nicht mal als Auto bezeichnen w&uuml;rden. Ich denke die Entwicklung, die auf den IBM PC folgte, war vorhersehbar, auch wenn sie IBM selbst erstaunte.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/92f9e0c5dc564f83859ec71a46586870\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h3>Vor dem IBM PC<\/h3>\n<p>Das Ger&auml;t war von Anfang an ein Verkaufserfolg. Das &uuml;berrascht. Es gab ja schon 16 Bit Rechner vor dem IBM PC. So der Sirius 1. Er war etwas billiger als der IBM PC hatte einen echten 8086 Prozessor mit 8 anstatt 5 MHz, Zwei Floppies, die mehr als doppelt so viel Daten fassten und einen hochaufl&ouml;senden Grafikmodus, dessen Aufl&ouml;sung IBM erst mit der Vega-Grafik acht Jahre sp&auml;ter erreichte. Trotzdem verkaufte sich der IBM PC besser. Warum?<\/p>\n<p>Einfach weil IBMs Ruf bei Computern legend&auml;r war. Das beruhte nicht einmal so sehr auf der Technik. Vielmehr hatte die Firma einen hervorragenden Service und auch eine sehr gute Marketingabteilung. Kunden wurden bei IBM gut behandelt. Sie baute nicht nur Computer, sie stellten sie auch auf, nahmen sie in Betrieb und bei einer St&ouml;rung war schnell ein Techniker vor Ort. Sie brachte die Kunden sogar dazu, die Rechner zu mieten, anstatt zu kaufen. Das verdoppelte f&uuml;r IBM den Gewinn. Das die Firma teurer als die Konkurrenz war st&ouml;rte da nicht.<\/p>\n<p>Die Mikrocomputer waren dagegen noch neu. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/altair8800.shtml\">Altair<\/a> war gerade mal sechs Jahre alt als der IBM PC erschien. Nimmt man den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Apple II<\/a> oder Commodore PET als Basis f&uuml;r den Vergleich \u2013 das waren die ersten Rechner, die so leistungsf&auml;hig waren, dass man mit ihnen arbeiten konnte \u2013 dann war der PC sogar nur drei Jahre alt. Bisher kauften die Ger&auml;te Nerds. Leute, die einen besonderen Bezug zu Technik hatten oder sich beruflich damit besch&auml;ftigten wie Ingenieure. Der PC war noch nicht da angekommen, wo sp&auml;ter die meisten stehen sollten \u2013 im B&uuml;ro.<\/p>\n<h3>Der Verkaufsschlager<\/h3>\n<p>Das &auml;nderte sich mit dem IBM PC. Der eintritt der Firma in den Mikrocomputermarkt bedeutete f&uuml;r viele auch, dass sie dieses Marktsegment erst wahrnahmen. Wenn IBM einen eigenen PC baut, dann m&uuml;ssen diese Mikrocomputer wohl doch f&uuml;r etwas gut sein. Viele kauften von IBM, einfach wegen des guten Rufs, oder wie es damals unter Entscheidern hei&szlig; \u201eNiemand ist jemals daf&uuml;r entlassen worden, dass er bei IBM kaufte\u201c. Die Firma hatte in etwa den Ruf den Apple heute hat \u2013 es mal billigere und genauso leistungsf&auml;hige Smartphones geben, aber Apple ist eben der Standard, an dem sich alle messen. Deswegen bezahlen Apple-K&auml;ufer gerne mehr f&uuml;r Apple-Produkte.<\/p>\n<p>Davon profitierten alle Hersteller von Mikrocomputern, denn nicht jeder wollte einen IBM PC \u2013 er war teuer und es gab noch kaum Software f&uuml;r ihn. Es gab einen enormen Boom und auch die Verk&auml;ufe von Apple &amp; Co stiegen drastisch an.<\/p>\n<p>IBM wurde selbst von der Nachfrage &uuml;berrascht. Die optimistische eigene Prognose ging von 250.000 Rechnern in den ersten 5 Jahren aus. In Wirklichkeit wurde diese Grenze schon nach zwei Jahren gerissen. Die Nachfrage war so gro&szlig;, dass IBM zuerst nur den US-Markt bedienen konnte, erst Anfang 1983, eineinhalb Jahre nach der Einf&uuml;hrung, waren die Ger&auml;te auch in Europa verf&uuml;gbar.<\/p>\n<h3>Der Abstieg<\/h3>\n<p>So verwundert es, das am 1.5.2005 IBM die PC-Linie an Lenovo verkaufte, gefolgt 2014 von der x86 Serverlinie. Aber bis dahin hatte die Firma einiges falsch gemacht.<\/p>\n<p>Die Probleme waren vielf&auml;ltig: organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher Art. Als Laie denkt man zuerst daran, dass die Klones IBM das Leben schwer machten. Sehr bald erschienen Nachbauten des IBM PC. Zuerst als sogenannte MS-DOS-Kompatible von anderen Herstellern von Computern wie Zenith, HP, Data General, Texas Instruments, NCR. Sie waren nur auf Betriebssystemebene kompatibel. Das lies den Herstellern die Freiheit die Hardware anders zusammenzustellen, z.B. den 8086 anstatt 8088 Prozessor zu verwenden. Diese Rechner hatten aber keine Zukunft, denn wegen der Langsamkeit des IBM PC programmierten viele am Betriebssystem vorbei und die Programme liefen dann nur noch auf dem IBM PC oder einem 100 % Kompatiblen. Davon gab es bald jede Menge. Compaq begann mit dem Entwurf einer \u201etragbaren\u201c Version des IBM-PC. Das war vor Einf&uuml;hrung von LCD oder Plasmabildschirmen mit einem kleinen Monitor eher ein schleppbarer Computer, aber man konnte ihn immerhin &uuml;berall hin mitnehmen. Auch andere Computerhersteller sprangen auf den Zug auf. Commodore waren erfolgreich mit ihrem PC Klone. In Deutschland war es die Firma Schneider, die eigentlich Audiotechnik produzierte und zuerst den CPC von Armstrad vertrieb, sp&auml;ter aber einen eigenen PC und einen PC, bei dem alles in die Tastatur passte, vorstellte.<\/p>\n<p>IBM wusste das es dazu kommen w&uuml;rde. Bei Gro&szlig;rechnern waren \u201eKompatible\u201c schon gang und g&auml;be. Weder das Bussystem noch andere Teile waren urheberrechtlich gesch&uuml;tzt und es gab das Ph&auml;nomen schon bei den Mikrocomputern. Der Altair 8800 wurde als IMSAI 8080 nachgebaut (sein ber&uuml;hmtester Auftritt ist im Spielfilm \u201eWar Games\u201c) und vom Apple II gab es sogar etliche Nachbauten.<\/p>\n<p>IBM meinte, das man so gro&szlig;e St&uuml;ckzahlen herstellen w&uuml;rde, dass die Nachbauten kein Problem w&auml;ren, einfach weil man kosteng&uuml;nstiger produzieren w&uuml;rde. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere ist das IBM trotzdem viel teurer verkaufte als andere. Das lag am eigenen Vertrieb, der nochmals unterteilt in einen Gro&szlig;kunden und Normalvertrieb war. Der Gro&szlig;kundenvertrieb bekam aufgrund h&ouml;herer St&uuml;ckzahlen g&uuml;nstigere Preise, was dazu f&uuml;hrte das sich viele H&auml;ndler mit mehr Ger&auml;ten eindeckten, als sie kurzfristig verkaufen konnten. Da damals die Preise f&uuml;r die Hardware laufend sanken \u2013 pro Jahr um ein Drittel war durchaus normal \u2013 konnte diese Praxis zum Ruin f&uuml;hren. Michael Dell begr&uuml;ndete sein Unternehmen, als er IBM PC von H&auml;ndlern aufkaufte, die sich &uuml;bernommen hatten und wieder weiterverkaufte. Vor allem war aber IBM noch nicht in der Welt der Mikrocomputer angekommen. Ich kann mich an keine einzige Anzeige eines H&auml;ndlers in einer Computerzeitschrift erinnern, in der ein IBM PC auftauchte. Er wurde vom eigenen Vertrieb verkauft, nicht &uuml;ber einen Computershop, der auch andere Marken vertrieb.<\/p>\n<p>Das funktionierte trotzdem gut, die meisten PC wurde schon wegen des Preises nicht von Selbstst&auml;ndigen oder kleineren Firmen, sondern von gr&ouml;&szlig;eren Firmen eingesetzt und da meist nicht vom Boss, sondern der Sekret&auml;rin. Langfristig erschloss aber der PC mit sinkenden Einstiegspreisen immer gr&ouml;&szlig;ere K&auml;uferschichten und die schloss man so aus.<\/p>\n<p>Der Preisverfall war ein anderes Problem. Der war nicht neu. Seit es integrierte Schaltungen gab, sanken die Preise f&uuml;r eine bestimmte Schaltung dauernd. Was den Mikrocomputermarkt aber von dem kleinen Markt von Gro&szlig;rechnern unterscheidet, war die Konkurrenz. Es gab zig verschiedene Hersteller von RAM-Chips, TTL-Bausteinen, PROMS und selbst der Prozessor wurde von mindestens 5 Herstellern produziert. Diese Konkurrenz f&uuml;hrte zu einem viel schnelleren Preisverfall als bei Gro&szlig;rechnern. Das bedeutete aber auch: man musste einen PC schnell verkaufen, d&uuml;rfte keine Lagerbest&auml;nde aufbauen. IBM erwies sich nicht als flexibel genug und war auch deswegen immer teurer als die Konkurrenz.<\/p>\n<h3>Zu langsam, zu sp&auml;t<\/h3>\n<p>Schlussendlich scheiterte die Firma daran, dass sie zu wenig innovativ war. Erst 1984 erschien der IBM AT mit dem Nachfolgeprozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80286.shtml\">80286<\/a>. Den Prozessor gab es seit zwei Jahren, doch IBM wollte lange keinen Nachfolger entwickeln, verkaufte sich der IBM PC doch sehr gut. Zeitgleich erschien der Macintosh \u2013 anders als der IBM PC AT ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gui.shtml\">revolution&auml;res Ger&auml;t<\/a> und es erschienen die ersten Workstations. Beim n&auml;chsten Prozessor, dem 80386 wartete die Konkurrenz nicht bis IBM einen Rechner fertig hatte: der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/compaq.shtml\">Compaq 386<\/a> verwandte einfach die Hardware des BM PC AT, ersetzte den Hauptprozessor und erweiterte das Bussystem um einen zweiten Stecker, in dem die zus&auml;tzlichen Leitungen des 80386 ansprechbar waren.<\/p>\n<p>Zwischendurch versuchte sich IBM sogar im Segment der Heimcomputer. Schon der Ansatz ist sportlich, denn dort herrschte ein gnadenloser Preiskampf. Es z&auml;hlte vor allem der Preis. Es verkauften sich Ger&auml;te gut, die g&uuml;nstig waren, wie der Sinclair Spectrum oder C64. Die meisten K&auml;ufer waren wohl Jugendliche, die mit den Ger&auml;ten nicht arbeiteten oder programmierten, sondern spielten. Der IBM PC jr (f&uuml;r junior) war eine einfache Version des PC wie dieser lief er unter MS-DOS. Das Ger&auml;t wurde zum totalen Flop. Zum einen gab es Hardwaregr&uuml;nde wie die miese Tastatur. Daneben war, da man die Hardware des PC &uuml;bernahm, der Rechner auch nicht so gut zum Spielen geeignet, dazu fehlten ihm die Grafikf&auml;higkeiten. Vor allem war er aber zu teuer: eine Version mit Diskettenlaufwerk kostete 1269 Dollar, ein C64 mit Diskettenlaufwerk weniger als die H&auml;lfte. In Europa kam er gar nicht erst auf den Markt.<\/p>\n<h3>Sackgasse PS\/2<\/h3>\n<p>Die Firma beschritt dann einen Weg, der sich als Sackgasse entpuppte. Man wollte wieder die Kontrolle &uuml;ber die Plattform zur&uuml;ckgewinnen. Das bedeutete eigene Hardware die lizenzrechtlich gesch&uuml;tzt war. Die Modellreihe PS\/2 (Personal System 2 &#8211; man beachte die gleiche Nomenklatur wie beim Betriebssystem OS\/2) f&uuml;hrte diese ein: Den Microchannel-Bus, VGA-Grafik, 1,44 MB Diskettenlaufwerke im 3,5 Zoll Format und die bis heute &uuml;blichen Buchen f&uuml;r Tastatur und Maus. Wer daf&uuml;r Hardware produzieren wollte, ben&ouml;tigte eine Lizenz von IBM. Das machte nicht nur die Rechner teuer, sondern auch jegliche Peripherie. Damals war aber IBM nur ein Anbieter von vielen und den Wechsel machten die Kunden nicht mit. Sie blieben lieber beim alten Standard trotz seiner Nachteile. Dabei h&auml;tte man schlauer sein k&ouml;nnen. Genau dasselbe tat Apple beim Mac, der auch als abgeschlossenes System konzipiert war, anders als der offene Apple II. Auch beim Macintosh scheiterte das Konzept.<\/p>\n<h3>OS\/2 &#8211; &#8222;OS Halbe&#8220;<\/h3>\n<p>Noch desastr&ouml;ser fiel die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems aus. Damit Microsoft es nicht einfach lizenzieren konnte, wollte IBM mit Microsoft es zusammen entwickeln. Die Zusammenarbeit verlief niemals reibungslos. So bestand Microsoft immer noch darauf, es weiter anzubieten. Es gab zwar keine Lizenzierung aber Microsoft verkaufte es auch. Microsoft wollte den 80286 Prozessor &uuml;berspringen, f&uuml;r den die erste Version von OS\/2 entwickelt wurde, weil er schon veraltet war (und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gates.shtml\">Bill Gates<\/a> vom Prozessor nichts hielt). IBMM wollte das System aber f&uuml;r die aktuellen Rechner haben und nicht f&uuml;r zuk&uuml;nftige. Vor allem dauert es enorm lange OS\/2 zu entwickeln &#8211; &uuml;ber zwei Jahre, was damals eine halbe Ewigkeit war. Als 1987 die erste Version erschien, war der 80386 seit zwei Jahren Standard und er wurde nicht unterst&uuml;tzt. Dabei hatte die erste Version nur eine Textoberfl&auml;che wie DOS \u2013 zwei Jahre vorher waren mit Windows und GEM die ersten grafischen Benutzeroberfl&auml;chen erschienen. OS\/2 hinkte immer Windows hinterher, auch wenn es das stabilere System war. Schlie&szlig;lich stieg Microsoft ganz aus und IBM entwickelte es alleine weiter. Die beiden letzten Version 3.0 und 4.0 waren auch wirklich gut gelungen. Das Problem: Als OS\/2 3.0, die erste von IBM alleine produzierte Version 1994 erschien, war Windows l&auml;ngst marktbeherrschend. Zwar konnte OS\/2 auch Windows Programm in einer Emulation ausf&uuml;hren, das war aber qu&auml;lend langsam, wie der Autor bei einem Highscreen-PC von VOBIS selbst erleben konnte, den die Firma mit OS\/2 anstatt Windows verkaufte, da sie damals gerade &Auml;rger mit Microsoft hatten. Schlie&szlig;lich stellte man nach der Version 4.0 das System komplett ein.<\/p>\n<h3>Einer unter vielen<\/h3>\n<p>Mit dem Scheitern sowohl einer eigenen Hardwareplattform wie auch eines eigenen Betriebssystems war IBM nur ein Hersteller von PCs wie viele andere. Die Hardware wurde inzwischen von Intel weiterentwickelt oder von Industriegremien festgelegt. Das Betriebssystem stammte fast vollst&auml;ndig von Microsoft. Dabei blieb IBM teurer als die Konkurrenz, auch wenn ihre Ger&auml;te wie die Notebooks der Thinkpad-Serie einen sehr guten Ruf hatten. Bei immer weiter sinkenden Preisen f&uuml;r Computerhardware verlagerte sich aber die K&auml;uferschicht hin zum Normalb&uuml;rger und dem war das Renommee von IBM egal. Firmen, die 1980 noch neu waren, waren zehn Jahre sp&auml;ter eingef&uuml;hrte Hersteller von Mikrocomputern und hatten damit auch einen guten Ruf. Der Marktanteil sank laufend und als Schluss beendete IBM das Kapitel PC komplett und konzentriert sich seitdem auf gr&ouml;&szlig;ere Rechner (Server) aus Basis der hauseigenen PowerPC-Plattform.<\/p>\n<p>Mehr und weitere spannende Geschichten rund um den PC und seine Pioniere findet sich in meinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Ug1MhE\">Computergeschichte(n)<\/a>\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe ja schon Artikel &uuml;ber den IBM PC im Blog geschrieben, &uuml;ber die Technik, zum 30-j&auml;hrigen und 35-j&auml;hrigen Jubil&auml;um. Dann gibt es noch die legend&auml;re Geschichte von PC-DOS. Doch darum geht es nicht in diesem Artikel. Die Sch&ouml;pfungsgeschichte des IBM PC habe ich schon ausf&uuml;hrlich beackert. Ebenso seine Macken und die Unkenntnis der Manager [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[2979,1810,4306,265,4307],"class_list":["post-13628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","tag-ibm","tag-ibm-pc","tag-os2","tag-pc","tag-ps2","entry"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18380,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/03\/die-glorreichen-10-das-war-mal-weg-pc-hardware\/","url_meta":{"origin":13628,"position":0},"title":"Die glorreichen 10 &#8211; Das war mal weg: PC Hardware","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. September 2025","format":false,"excerpt":"Ich will heute mal zwei ZDF Info \/ Neo Sendungen verbinden. Die glorreichen 10, die bei mir als Vorlage f\u00fcr einige Blogs dienten und die von mir noch mehr gesch\u00e4tzte Sendung \"Das war mal weg\", wo es um Dinge geht, die fr\u00fcher fast jeder hatte und die heute aus unserem\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/876c61d389304d98aa0332fadd769381","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":13628,"position":1},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"Hall\u00f6chen, es wird Zeit das ich mich mal wieder melde. Es gab zwei Gr\u00fcnde, warum ich mich so rar gemacht habe. Das eine ist das es gerade nicht so viel aktuelles gibt, au\u00dfer einem Update zu Artemis, zu dem ich vielleicht noch etwas schreibe. W\u00e4hrend Trump das ganze Programm nach\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4fb81c7bafbd4d9d88b5695abdb33d29","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18524,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/06\/elon-musks-ki-rechenzentren-im-orbit-nochmals-nachgerechnet\/","url_meta":{"origin":13628,"position":2},"title":"Elon Musks KI-Rechenzentren im Orbit &#8211; nochmals nachgerechnet","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. Februar 2026","format":false,"excerpt":"Ich habe mich ja schon mal mit diesem Thema besch\u00e4ftigt, in dem es vor allem um die Kosten und den wirtschaftlichen Unsinn ging - warum sollte ich ein Rechenzentrum in den Orbit bringen, wenn ich es billiger auf der Erde bauen kann und es auch gen\u00fcgend Gegenden gibt in denen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/78014052fde04012a2be60bd108cd4bb","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18511,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/27\/musks-ki-rechenzentren-im-orbit\/","url_meta":{"origin":13628,"position":3},"title":"Musks KI-Rechenzentren im Orbit","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Bei meinem regelm\u00e4\u00dfigen Besuch des Space Reviews stie\u00df ich auf diesen Artikel: SpaceX, orbital data centers, and the journey to Mars. Ich hatte in meiner Nachlese schon erw\u00e4hnt das Elon Musk, nachdem er dies lange verschoben hat nun plant SpaceX an die B\u00f6rse zu bringen. Ich meinte aber, das l\u00e4ge\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/0ee72da693054bc3b5c3f00214a7e2b3","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":14393,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/11\/06\/warum-tut-man-sich-so-schwer-auf-etwas-voellig-ueberfluessiges-zu-verzichten\/","url_meta":{"origin":13628,"position":4},"title":"Warum tut man sich so schwer, auf etwas v&ouml;llig &Uuml;berfl&uuml;ssiges zu verzichten?","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. November 2019","format":false,"excerpt":"Gestern war erneut das \u201eKlimakabinett\u201c aktiv. Sie haben den Ausbau der Ladeinfrastruktur und des Netzes an Wasserstoffnetzen beschlossen. Mal abgesehen davon das dies nicht in den Verantwortungsbereich der Bundesregierung, sondern der Betreiber der entsprechenden Stationen f\u00e4llt, ist das wieder ein Beispiel f\u00fcr Aktionismus. Genauso wie die nun erh\u00f6hte Elektroautopr\u00e4mie. Wer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/a4a87b4f3c004c9ba9d11e2f979f8aac","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18603,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/12\/politikverdruss\/","url_meta":{"origin":13628,"position":5},"title":"Politikverdruss","author":"Bernd Leitenberger","date":"12. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"Bei uns wurde in BW gew\u00e4hlt und nat\u00fcrlich gab es jede Menge Sendungen im Radio und Fernsehen mit den Spitzenkandidaten. Ich habe mir die SWR1 Reihe \"Leute\", ein Radio-Talkformat mit den Spitzenkandidaten angeh\u00f6rt und nehme das mal als Aufh\u00e4nger etwas \u00fcber das zu schreiben was mich an der Politik in\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/9297ac798f9047d9a27f46008ab7fa99","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13628\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}