{"id":14082,"date":"2019-07-11T00:35:09","date_gmt":"2019-07-10T22:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14082"},"modified":"2019-07-11T08:40:51","modified_gmt":"2019-07-11T06:40:51","slug":"ixpe-start","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/07\/11\/ixpe-start\/","title":{"rendered":"Die L&ouml;sung f&uuml;r ein &uuml;berfl&uuml;ssiges Problem \u2013 warum eine Falcon 9 IXPE startet"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor zwei Tagen wurde bekannt dass SpaceX wieder mal einen Satelliten der Explorerklasse starten darf. Das ist nichts neues. In der Klasse gab es schon einige gebnuchte Starts durch die NASA. Noch stehen welche f&uuml;r Mittelklassemissionen aus. Die Nutzlast ist der IXPE (<a href=\"https:\/\/directory.eoportal.org\/web\/eoportal\/satellite-missions\/i\/ixpe\">Imaging X-ray Polarimetry Explorer<\/a>)<\/p>\n<p>Zuerst sieht es auch aus als w&auml;re es wie bei den anderen NASA-Missionen wie TESS. Die Nutzlast ist mit 325 kg viel zu leicht f&uuml;r die Falcon. Sie sollte urspr&uuml;nglich auch auf einer Pegasus starten. Soweit so gut, wenn da nicht der Orbit w&auml;re: Es ist ein &auml;quatorialer Orbit in 540 km H&ouml;he. Und das macht die Mission zu einer Steilvorlage f&uuml;r den heutigen Blog.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/e0d352c7972c4920ad9dae5fc8b0b272\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h3>Die Mathematik hinter dem Start<\/h3>\n<p>Ein Satellit umkreist die Erde mit hoher Geschwindigkeit in 540 km H&ouml;he mit 7593 m\/s. Will man nun die Richtung &auml;ndern und nichts anderes ist die Ver&auml;nderung der Bahnneigung so braucht man viel Energie. Bel&auml;sst man die Bahn wie sie ist und &auml;ndert nur die Inklination, so gilt:<\/p>\n<p>Das Ver&auml;ndern der Inklination ist berechenbar nach:<\/p>\n<p><b>vi = 2\u00d7 sin(Winkel \u00f7 2) \u00d7 v<\/b><\/p>\n<p><b>v: Geschwindigkeit, deren Richtung ge&auml;ndert wird,<br \/>\nWinkel: Winkelunterschied zwischen neuer und alter Inklination<\/b><\/p>\n<p>Genauere findet ihr in meinem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/orbits.shtml\">Aufsatz &uuml;ber Umlaufbahnen<\/a>.<\/p>\n<p>Oftmals wird aber auch die Bahn ge&auml;ndert, aufgeweitet oder verengt, dann ergibt sich aus Vektor f&uuml;r die Bahn&auml;nderung mit der Inklinations&auml;nderung ein neuer Bahnvektor, dessen Geschwindigkeit berechenbar ist nach:<\/p>\n<p><b>vi = \u221a(vs\u00b2 + ve\u00b2 &#8211; 2<em>ve<\/em>vs*cos(Winkel))<\/b><\/p>\n<p><b>vi = Geschwindigkeits&auml;nderung<\/b><\/p>\n<p><b>vs: Startgeschwindigkeit<\/b><\/p>\n<p><b>ve: Zielgeschwindigkeit<\/b><\/p>\n<p>Je h&ouml;her die Geschwindigkeits&auml;nderung ist, desto kleiner f&auml;llt der Anteil der Winkel&auml;nderung aus und je kleiner die Startgeschwindigkeit ist desto kleiner ist der Anteil. Das ist aber auch einsichtig.<\/p>\n<p>Die Geschwindigkeit an jedem Punkt einer Bahn kann man errechnen nach der Vis-Viva Gleichung:<\/p>\n<p><b>v=Sqrt(GM \u00d7 ((2 \u00f7 x)-(1 \u00f7 Halbachse)) <\/b><\/p>\n<p><b>x: Punkt an der Bahn dessen Geschwindigkeit man wissen will.<\/b><\/p>\n<p><b>Halbachse: mittlerer Bahndurchmesser = (Apog&auml;um + Perig&auml;um)\/2<\/b><\/p>\n<p>Man kann als Mathematiker sofort sehen, oder als Normalsterblicher durch Ausprobieren leicht herausfinden, das die Geschwindigkeit um so gr&ouml;&szlig;er ist, je kleiner x ist also je n&auml;her man sich an der Erde befindet. Bei einer elliptischen Bahn gilt: Ist x&lt;Halbachse so ist die Geschwindigkeit v gr&ouml;&szlig;er als die Kreisbahngeschwindigkeit im Abstand x und ist x&gt;Halbachse so ist sie kleiner.<\/p>\n<p>Das ist die Grundlage f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/06\/06\/subsynchrone-supersynchrone-orbits-und-die-proton\/\">supersynchronen Orbits<\/a>. Es ist f&uuml;r einen Satelliten energiesparender wenn er einen GEO erreicht, wenn er eine hohe Anfangsinklination hat, indem er einen ersten Orbit anstrebt, der h&ouml;her als der GTO liegt. Typisch in 66.000 bis 80.000 km. Dort hat er im Apog&auml;um eine niedrige Geschwindigkeit und kann die Inklination leicht abbauen indem er gleichzeitig das Perig&auml;um in den GEO (35.800 km) legt. Danach muss er noch das Apog&auml;um absenken. Trotzdem ist das in der Summe f&uuml;r den Satelliten g&uuml;nstiger. Allerdings nur f&uuml;r den Satelliten, denn die Rakete muss mehr Energie aufbringen als f&uuml;r den Standard-GTO, sodass die Gesamtrechnung doch schlechter ist. Doch bei konstanten Treibstoffvorr&auml;ten im Satelliten aber Reserven bei der Rakete ist das die normale Vorgehensweise.<\/p>\n<p>Wenden wir das mal auf IXPE an. Wenn ihn eine Falcon 9 in einen 540 km hohen Orbit bef&ouml;rdern w&uuml;rde, m&uuml;sste er seine Bahnneigung abbauen. Die Falcon startet von Cape Canaveral aus, das bei 28,8 Grad Nord liegt. W&auml;hrend des Aufstiegs fliegt sie nach S&uuml;den, sodass ein Teil der Geschwindigkeit schon bei niedrigen Breitengraden erbracht wird. Die Startinklination ist daher kleiner als die des Startortes und liegt typisch bei 27,2 Grad. Nehmen wir das als Berechnungsgrundlage so ergibt sich Folgendes:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Bahn<\/th>\n<th>Parameter<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Peri<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Apo<\/th>\n<th>v-real Peri<\/th>\n<th>v-real Apo<\/th>\n<th>?V<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Ausgangsbahn [km]<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Inklination<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 0,00 \u00b0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>3.570,8<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Man braucht also 3571 m\/s f&uuml;r die Inklinations&auml;nderung. Das ist eine Ansage. Das ist mehr als man von derselben Bahn aus in eine Fluchtbahn braucht.<\/p>\n<p>Nun die Idee wie man es reduzieren k&ouml;nnte: man schl&auml;gt eine anfangs niedrige Bahn (sagen wir 200 km Kreisbahn) ein und weiten diese auf, sodass das Apog&auml;um &uuml;ber 540 km H&ouml;he liegt. Dort &auml;ndern wir die Inklination und dann senken wir die Bahn wieder auf 540 km H&ouml;he ab. Das ist dieselbe Vorgehensweise wie beim supersynchronen GEO. Allerdings gibt es einen Unterschied: die Startbahn und Zielbahn liegen nur 300 km auseinander. So ist der Geschwindigkeitsunterschied zum Aufweiten und Verengen auch hoch. Subjektiv dachte ich mir man kann so nicht viel sparen, doch ich lies eine L&ouml;sung durch mein Programm finden und es gibt eine leicht bessere:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Bahn<\/th>\n<th>Parameter<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Peri<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Apo<\/th>\n<th>v-real Peri<\/th>\n<th>v-real Apo<\/th>\n<th>?V<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Ausgangsbahn [km]<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 200,00 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Zwischenbahn 1 [km]<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 3.310,20 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>6.416,2<\/td>\n<td>8.498,6<\/td>\n<td>5.770,3<\/td>\n<td>711,89<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Apo<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 540,00 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.884,2<\/td>\n<td>7.496,7<\/td>\n<td>614,42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Peri<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.884,2<\/td>\n<td>7.496,7<\/td>\n<td>96,253<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Inklination<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 0 \u00b0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>1.815,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Zielbahn:<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 0,00 \u00b0<\/td>\n<td>Summe:<\/td>\n<td>3.238,4<\/td>\n<td>3.238,4<\/td>\n<td>3.238,4<\/td>\n<td>3.238,4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Gewinn ist klein, es sind 3570-3238 m\/s = 332 m\/s.<\/p>\n<p>Doch die Rechnung ignoriert, das man die Zirkularisierung am &Auml;quator durchf&uuml;hren muss. Es ist dann so das sich ein Geschwindigkeitsvektor mit einer Neigung von 27,2 Grad mit einem von 0 Grad mischt und der resultierende Geschwindigkeitsvektor wird dann kleiner als 27,2 Grad sein. Atlas-Centaur erreichen bei Z&uuml;ndungen der Centaur aus einer niedrigen Parkbahn aus GTO-Neigungen von 21 bis 22 Grad also deutlich niedriger als die 27 bis 28 Grad in der Parkbahn.<\/p>\n<p>Hier haben wir drei Man&ouml;ver:<\/p>\n<ul>\n<li>Ausweiten von 200 km Apog&auml;um auf Apog&auml;um x<\/li>\n<li>Anheben des Perig&auml;ums von 200 auf 540 km<\/li>\n<li>Absenken des Apog&auml;ums x auf 540 km.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Macht man alle drei Man&ouml;ver am &Auml;quator so ist die Bilanz besser:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Bahn<\/th>\n<th>Parameter<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Peri<\/th>\n<th>v-Kreisbahn Apo<\/th>\n<th>v-real Peri<\/th>\n<th>v-real Apo<\/th>\n<th>?V<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Ausgangsbahn [km]<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 200,00 \u00d7 27,20 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Zwischenbahn 1 [km]<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 3.709,80 \u00d7 24,72 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>6.287,9<\/td>\n<td>8.567,5<\/td>\n<td>5.586,7<\/td>\n<td>780,79<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Apo<\/th>\n<td>200,00 \u00d7 540,00 \u00d7 22,90 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.884,2<\/td>\n<td>7.496,7<\/td>\n<td>683,32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Peri<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 22,90 \u00b0<\/td>\n<td>7.786,7<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.884,2<\/td>\n<td>7.496,7<\/td>\n<td>96,253<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Anpassung Inklination<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 0,00 \u00b0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>7.593,0<\/td>\n<td>1.291,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Zielbahn:<\/th>\n<td>540,00 \u00d7 540,00 \u00d7 0,00 \u00b0<\/td>\n<td>Summe:<\/td>\n<td>2.851,4<\/td>\n<td>2.851,4<\/td>\n<td>2.851,4<\/td>\n<td>2.851,4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das ist dann schon deutlich besser 2851 m\/s sind &uuml;ber 719 m\/s weniger. Allerdings muss die zweite Stufe daf&uuml;r viermal z&uuml;nden \u2013 einmal f&uuml;r das Erreichen der Parkbahn und dreimal f&uuml;r die Bahn&auml;nderungen.<\/p>\n<h3>Andere M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Start von IXPE<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/d\/dc\/Imaging_X-ray_Polarimetry_Explorer.jpg\/640px-Imaging_X-ray_Polarimetry_Explorer.jpg\" width=\"640\" height=\"452\" \/>Daher denke ich wird SpaceX es anders machen. Ich vermute dass sie neben IXPE noch andere Satelliten mitf&uuml;hren. Die k&ouml;nnten sie in einer 540 x 540 x 27,2 Grad aussetzen und dann die Inklination anpassen. Daf&uuml;r w&uuml;rde auch der niedrige Startpreis sprechen der deutlich unter dem letzten Abschluss mit der NASA liegt.<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise ist &uuml;brigens nicht neu. Schon 2017 wurde der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/08\/08\/der-orbit-von-sensorsat\/\">Sensorsat<\/a> in einen &auml;quatorialen Orbit gestartet. Auch er wog nur 110 kg ben&ouml;tigte aber eine Minotaur IV die 1,7 t Maximalnutzlast hat \u2013 immerhin macht hier die Nutzlast noch 6,4 % der Maximalnutzlast aus, bei der Falcon 9\/ IXPE\u00a0 sinkt das auf 1,4 %. Wenn ich also SimonVR Vorliebe f&uuml;r Vergleiche nehme ist eine Falcon 9 in dieser Hinsicht mehr als 4 x schlechter als eine Minotaur IV &#8230;<\/p>\n<p>F&uuml;r mich ist das aber wieder ein Beispiel wie unterschiedlich man die Tr&auml;gerpolitik handelt. W&auml;hrend bei uns das DLR offiziell die Ariane 6 hochh&auml;lt und dann doch Starts bei SpaceX bucht, ordert man in den USA eine US-Tr&auml;gerrakete f&uuml;r IXPE, auch wenn der Start vom CSG aus leicht die Zielbahnneigung erreichen w&uuml;rde und der Tr&auml;ger preiswerter w&auml;re. Besonders pikant: IXPE ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der italienischen Raumfahrtagentur, die federf&uuml;hrend hinter der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vega-c-e.shtml\">Vega<\/a> steht. Eine Vega erreicht ohne Inklinationsanpassungen bei einer LEO-Aufstiegsbahn eine Bahnneigung von 5,3 Grad. Aus einer 200 km &Uuml;bergangsbahn braucht sie nur noch 667 m\/s um einen &auml;quatoriale Bahn zu erreichen. Das schafft das AVUM leicht mit den internen Treibstoffvorr&auml;ten. Daf&uuml;r w&auml;ren etwa 240 kg n&ouml;tig, wobei de Vega C bis zu 660 kg zuladen kann. Bei einer maximalen Nutzlastkapazit&auml;t in diesen Orbit von &gt; 3000 kg k&ouml;nnte man also ohne Problem noch einen mindestens 2000 kg schweren Satelliten mitf&uuml;hren. Schon ohne diesen Passagier w&auml;re der Start mit 32 Millionen Euro billiger. Unverst&auml;ndlich warum die ASI nicht darauf bestanden hat, den Start von IXPE mit einer Vega durchzuf&uuml;hren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Vor zwei Tagen wurde bekannt dass SpaceX wieder mal einen Satelliten der Explorerklasse starten darf. Das ist nichts neues. In der Klasse gab es schon einige gebnuchte Starts durch die NASA. Noch stehen welche f&uuml;r Mittelklassemissionen aus. 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