{"id":14111,"date":"2019-07-18T20:49:54","date_gmt":"2019-07-18T18:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14111"},"modified":"2019-07-18T20:49:54","modified_gmt":"2019-07-18T18:49:54","slug":"apollo-erinnern-an-die-entstehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/07\/18\/apollo-erinnern-an-die-entstehung\/","title":{"rendered":"Apollo \u2013 Erinnern an die Entstehung"},"content":{"rendered":"<p>Die auch f&uuml;r Raumfahrtkenner sehenswerte Dokureihe auf Arte \u201e<a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/078141-001-A\/die-eroberung-des-mondes-1-3\/\">Die Eroberung des Mondes<\/a>\u201c hat mich auf die Idee gebracht, die fr&uuml;he Zeit des Projektes mal noch mal zu beleuchten, vor allem die Triebfeder, die dahinter steckte. Das ist nicht neu und es gibt auch einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sputnikschock.shtml\">Artikel<\/a> auf meiner Webseite.<\/p>\n<p>Alles begann vier Jahre fr&uuml;her mit dem Sputnikschock. Auch der hat eine Vorgeschichte, doch das w&uuml;rde nun zu weit f&uuml;hren. Das Schockierende war nicht das Russland vor den USA einen Satelliten startete. Es war die Tatsache, dass dieser 83 kg schwere Sputnik nur mit einer gro&szlig;en Rakete m&ouml;glich war und diese k&ouml;nnte auch eine Atombombe tragen. Das wurde zur Gewissheit, als Russland nachlegte, und zum 40 Jahrestag der Oktoberrevolution (wegen des damals noch in Russland geltenden Kalenders der nicht die gregorianische Reform durchmachte war das Datum erst im November) Sputnik 2 mit der H&uuml;ndin Laika startete und Sputnik 2 war nun schon 500 kg schwer. Im Mai 1958 folgte dann Sputnik 3 mit &uuml;ber 1300 kg Masse.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/cfdeabcb8aec4141bdaeffa7554657d8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich wusste man nicht in den USA, das dies praktisch die einzigen Starts der R-7 waren und nat&uuml;rlich auch etliche scheiterten und Russland nur wenige R-7 einsatzbereit hatte. Ich denke zumindest Experten wie Wernher von Braun ahnten, dass Russland ziemlich viele Fehlstarts haben musste, denn er sah sich sicher als intelligenter an und seine Raketen hatten auch Fehlstarts.<\/p>\n<p>Danach etablierte sich ein Rennen zum Mond, allerdings nur unbemannt. Wieder zogen die USA den k&uuml;rzeren, obwohl sie es mit zwei Tr&auml;gersystemen probierten. Pionier 0 bis 2 wurden mit einer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/thor.shtml\">Thor Able<\/a> gestartet, Pionier 3 und 4 mit einer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno-vanguard.shtml\">Juno II<\/a>. Wieder kam Russland dem zuvor. Sie entwickelten in Rekordzeit eine neue Oberstufe f&uuml;r die R-7, mit der diese den Mond erreichen konnte und nachdem Lunik 1 am Mond vorbeiflog weil eine Kurskorrektur scheiterte (wobei die Passage schnell als der Zweck des Flugs umgedeutet wurde) schlug Lunik 2 auf dem Mond auf. Mit Luna 3 gelang sogar eine Sensation: die Sonde fotografierte die bis dahin unbekannte Mondr&uuml;ckseite. Auch wenn die Aufnahmen sehr unscharf waren, war das eine Sensation und es war das erste Mal das Russland auch etwas Wissenschaftliches mit seinen Sonden betrieb.<\/p>\n<p>Danach \u2013 Anfang <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/1959.shtml\">1959<\/a> schien sich die Situation zu entspannen. Die USA stellten immer mehr Tr&auml;gersysteme in Dienst. Es folgte zuerst die Thor. Ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atlas.shtml\">Atlas Testflug<\/a> brachte Score in die Umlaufbahn. Schon jetzt gab es Pl&auml;ne f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn1.shtml\">Saturn I<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/centaur.shtml\">Centaur<\/a> Oberstufenentwicklung startete. Bis 1960 gab es die ersten milit&auml;rischen Satelliten wie Discoverer (aka <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kh-1.shtml\">Corona<\/a>), Samos und Midas. Die Explorerserie als wissenschaftliche Satelliten wurde etabliert. Ebenso die Pioneer-Serie durch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pioneer.shtml\">Pioneer<\/a> 5 vervollst&auml;ndigt und es gab erste Versuche mit funktechnischen Nutzlasten wie<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/fruehe-kommunikationssatelliten.shtml\"> Courier, Telstar und Echo 1<\/a>. Die TIROS Serie als erste Wettersatelliten wurde gestartet. Unabh&auml;ngig gesehen hatten die USA ein breit aufgestelltes Weltraumprogramm, Russland noch immer die wenigen Starts mit Erstleistungen. Doch in dem damaligen Klima, in dem eben gerade diese Rekorde z&auml;hlten, sah man sich im Hintertreffen.<\/p>\n<p>Das Thema spielte auch eine Rolle im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf. Kennedy griff den vermeintlichen R&uuml;ckstand im Wahlkampf auf. In der denkw&uuml;rdigen TV-Debatte (der ersten die es gab) warf ihm Nixon vor zu &uuml;bertreiben, es g&auml;be schlie&szlig;lich \u201e28 Starts von uns und nur 8 von ihnen\u201c. Dumm nur, das Nixon ein Jahr fr&uuml;her als Vizepr&auml;sident Chruschtschow am 24.7.1959 in einer Ausstellung f&uuml;r K&uuml;chen in Moskau <a href=\"http:\/\/Chruschtschow\/\">traf<\/a> und sagte Russland sei in der Raketentechnik voraus, aber in den USA g&auml;be es Farbfernsehen und Waschmaschinen. Den Spruch bekam er nun von Kennedy zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p>In den USA hatte schon das Mercuryprogramm begonnen. Das erste gro&szlig;e Raumfahrtprogramm der NASA, die als erste zivile Raumfahrtbeh&ouml;rde im Herbst 1958 gegr&uuml;ndet wurde. Den Vorteil, den Russland hatte war, das sie immer &uuml;ber die Aktivit&auml;t der NASA informiert waren, wenn auch nicht &uuml;ber die milit&auml;rischen Starts. Dazu musste man nur Fachzeitschriften und Pressemitteilungen durchlesen. Als dort Fortschritte im Mercuryprogramm vermeldet wurden, entschloss man sich auch in Russland f&uuml;r ein eigenes bemanntes Programm. Man meint ja das dies ein Wettlauf war, in dem immer Russland voraus war. Doch das Gegenteil ist der Fall. Koroljow musste alles der F&uuml;hrung verkaufen. Den Start von Sputnik als ICBM-Testflug nur mit Satellit anstatt Ballast. Das weltweite Medienecho f&uuml;hrte dann dazu das Chruschtschow Sputnik 2 forderte. &Auml;hnlich kam er zu den Starts von Lunik 1 bis 3. Es waren immer schnell vorbereitete Sonden mit geringer Lebensdauer. Lunik 3 fiel z.B. aus als man versuchte die Aufnahmen in geringer Distanz mit h&ouml;herer Qualit&auml;t zu &uuml;bertragen. Bei allen bemannten Programmen, die entsprechend teurer waren fiel das Verkaufen schwer und so begann man mit Wostok, Woschod und dem Mondprogramm immer erst als klar war das die USA bei Mercury, Gemini und Apollo schon fortschritten.<\/p>\n<p>Wostok begann so im Sommer 1959, sechs bis acht Monate nach Mercury. Das man trotzdem schneller war, lag an dem robusten Design der Kapsel, auch weil die R-7 eine dreimal h&ouml;here Nutzlast als die Atlas hatte und weil sie schon zur Verf&uuml;gung stand, die Atlas musste erst qualifiziert werden und das dauerte. Solange konnte die NASA nur suborbitale H&uuml;pfer machen.<\/p>\n<p>Der eigentliche Anlass f&uuml;r das Apolloprogramm war dann auch der Flug von Gagarin am 12.4.1961. Schon zwei Tage sp&auml;ter, am 14.4.1961 fragte Kennedy nach, welche Fortschritte man bei den schon vorhandenen Programmen wie Mercury machte und ob man schneller zu den Orbitfl&uuml;gen &uuml;bergehen k&ouml;nnen. Er muss in den n&auml;chsten Tagen mehr nachgedacht haben und sich auch besprochen haben, denn am 20.4.1961 schrieb er folgendes Memo an den Vizepr&auml;sidenten:<\/p>\n<p>MEMORANDUM FOR VICE PRESIDENT<\/p>\n<p>In accordance with our conversation I would like for you as Chairman of the Space Council to be in charge of making an overall survey of where we stand in space.<\/p>\n<ol>\n<li>Do we have a chance of beating the Soviets by putting a laboratory in space, or by a trip around the moon, or by a rocket to land on the moon, or by a rocket to go to the moon and back with a man. Is there any other space program which promises dramatic results in which we could win?<\/li>\n<li>\n<p>How much additional would it cost?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Are we working 24 hours a day on existing programs. If not, why not? If not, will you make recommendations to me as to how work can be speeded up.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In building large boosters should we put our emphasis on nuclear, chemical or liquid fuel, or a combination of these three?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Are we making maximum effort? Are we achieving necessary results? I have asked Jim Webb, Dr. Wiesner, Secretary McNamara and other responsible officials to cooperate with you fully. I would appreciate a report on this at the earliest possible moment.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Er bekam die gew&uuml;nschten Antworteten auch mit Referenzen auf schon laufende Programme wie TIROS und Ranger und Vorschl&auml;ge wie das unbemannte Sammeln von Mondproben. Von den Antworten ist eine besonders interessant, es ist die erste Absch&auml;tzung der kosten von Apollo:<\/p>\n<p>\u201cHow much additional would it cost?\u201d<\/p>\n<p>An estimate of the cost of the 10-year space exploration program as planned under the Eisenhower Administration was 17.91 billion dollars, as shown in Table A-1, attached. [not provided] In this program it was planned that manned lunar landing and return to earth would occur in the time period after 1970 but before 1975. Re-evaluation of the cost of this program based on providing adequate back-ups in all areas of the work has recently been made and the original cost estimate revised to 22.3 billion dollars for the ten-year period through 1970. [not provided] For an accelerated national program aiming toward achieving manned lunar landing in the 1967 period, it is estimated that the cost over the same ten-year period will be 33.7 billion dollars, as shown in Table E-1. [not provided] The additional 10 billion dollar cost of the program is due largely to paying for the program in the shorter time period. The resulting annual costs are naturally higher. A list of the major items that would be initiated in 1962 with an accelerated program is shown in Attachment F. The total FY-62 funds, $1,744 millions, shown in Table E-1 is $509 million more than the approved current FY-62 budget.<\/p>\n<p>Also Apollo w&uuml;rde 33 Mrd. Dollar kosten, wenn man vor 1070 landen w&uuml;rde, wenn man den Zeitplan bis 1975 streckt, dagegen nur 22,3 Mrd. Dollar \u2013 da war das echte Programm sogar noch billiger. Er wusste also, worauf er sich einlassen w&uuml;rde. Der Vizepr&auml;sident McNamara leitete dann die Fragen an Wernher von Braun weiter, wo er dann wirklich exakte Antworten bekam, die am 29.4. eintrafen. Dabei war eine genaue Bestandaufnahme wo die russische Raketentechnik steht und viele Vorschl&auml;ge. Zwei sind bemerkenswert:<\/p>\n<p>\u201eA rocket about ten times as powerful as the Soviet Venus launch rocket is required to land a man on the moon and bring him back to earth. Development of such a super rocket can be circumvented by orbital rendezvous and refueling of smaller rockets, but the development of this technique by the Soviets would not be hidden from our eyes and would undoubtedly require several years (possibly as long or even longer than the development of a large direct flight super rocket).\u201c<\/p>\n<p>\u201ewe have an excellent chance of beating the Soviets to the first landing of a crew on the moon (including return capability, of course). The reason is that a performance jump by a factor 10 over their present rockets is necessary to accomplish this feat. While today we do not have such a rocket, it is unlikely that the Soviets have it. Therefore, we would not have to enter the race toward this obvious next goal in space exploration against hopeless odds favoring the Soviets. With an all-out crash program I think we could accomplish this objective in 1967\/68.\u201c Wer alles nachlkesen will, findet das <a href=\"https:\/\/history.nasa.gov\/SP-4407vol7.pdf\">hier<\/a> bei der NASA.<\/p>\n<p>So bringt man sich in die erste Linie f&uuml;r die Entwicklung einer solchen Rakete. Man muss dazu sagen, das von Braun zwar aufgrund seines K&ouml;nnens und auch seiner medienwirksamen Art Wertsch&auml;tzung genoss, aber vorher versuchte man ihn aus dem Raumfahrtprogram rauszuhalten. Sicher von Braun hatte die Redstone und Jupiter entwickelt, doch die Raketen der n&auml;chsten Generation Atlas und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/titan12.shtml\">Titan<\/a> waren US-Tr&auml;ger. Beim Start des ersten US-Satelliten wie auch der ersten US-Mondsonde kam er erst zum Zuge, als Vanguard und Thor Able versagten und im Mercuryprogramm wies man ihm die Rolle zu, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/redstone.shtml\">Redstones<\/a> f&uuml;r die ersten H&uuml;pfer zu stellen. Man wollte von Braun nicht mit einem gro&szlig;en Raketenprojekt betrauen. Doch er war der Beste. Schon die Saturn I war eine Gr&ouml;&szlig;enordnung zu gro&szlig; f&uuml;r die US-Industrie, die schon Probleme hatte, Atlas und Titan einsatzf&auml;hig zu bekommen. Kennedy holte weiter Expertisen ein, auch vom neuen NASA-Administrator James Webb, der ihn &uuml;ber die laufenden Programme brieft.<\/p>\n<p>Auftrieb gab sicher auch der erfolgreiche Start von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr3.shtml\">Mercury Redstone <\/a>3 mit Alan Shepard am 15.5.1961. Man fragte Kennedy vorher, ob man den Start live im Fernsehen &uuml;bertragen sollte. Der Fehlstart von Vanguard 1 war live &uuml;bertragen worden und er war ein PR-Desaster. Bei einem bemannten Flug w&auml;ren die Folgen noch gr&ouml;&szlig;er gewesen. Doch er konnte wohl &uuml;berzeugt werden, dass die Rakete (nat&uuml;rlich ein Rakete von von Braun) sicher war. Shepard war aus dem Stand ein Held musste wochenlang Paraden und Siegesfeiern absolvieren. Das zeigte wohl Kennedy, die Wirkung eines solchen Programms und auch die Begeisterung der Leute f&uuml;r die bemannte Raumfahrt. So kam es zur ber&uuml;hmten Rede vor dem Kongress, in dem er auch gleich Betr&auml;ge knapp unter einer Milliarde Dollar f&uuml;r das n&auml;chste Finanzjahr forderte.<\/p>\n<p>Nach der Doku soll es dann wieder Zweifel gegeben haben, ob man das wirklich machen sollte, so viel Geld f&uuml;r ein einziges Projekt auszugeben. Ich denke zwei Dinge haben Kennedy &uuml;berzeugt. Das eine waren zwei Besuche in Huntsville und Cape (kurz vor dem Attentat), in dem er von Braun traf. Beim ersten Besuch verfolgte er Z&uuml;ndung der ersten Stufe der Saturn I mit und beim zweiten Besuch eine Saturn I vor ihrem Start beim Cape besichtigte. Alle Zeitzeugen beschreiben ihn als fachlich interessiert. Man kann nat&uuml;rlich &uuml;ber Finanzen reden, aber die Saturn I und erst recht ihre Stufe, wenn sie arbeitet, sind einfach beeindruckend und &uuml;berzeugend. Es ist kein Zufall, das seitdem kein Pr&auml;sident mehr auch die NASA Zentren so intensiv besucht hat, wie Kennedy in nur zweieinhalb Jahren. Er hatte Interesse an dem Projekt und das fehlte eben bei allen anderen Gro&szlig;projekten.<\/p>\n<p>Ebenso beeindruckend war aber sicher, das Russland nachlegte mit immer l&auml;ngeren Fl&uuml;gen von Wostok und schlie&szlig;lich Gruppenfl&uuml;gen. Schon der Flug von Wostok 2 war l&auml;nger als der l&auml;ngste bis dahin geplante Flug im Mercuryprogramm. Wenn man Russland &uuml;berholen wollte, dann musste man nicht nur ein bisschen h&ouml;her legen, sondern richtig klotzen.<\/p>\n<p>Wie es weitergeht, ist bekannt. Eines ist aber seitdem offen geblieben: W&auml;re das Apollo-Programm eingestellt worden, wenn Kennedy nicht ermordet worden w&auml;re? Es ist klar, das das Attentat so eine Art \u201eJetzt erst recht\u201c Mentalit&auml;t hervorrief, eine Art Verm&auml;chtnis, das man erf&uuml;llen wollte. Kennedy wird auch immer mit dem Programm verbunden werden und ich denke das ist sehr positiv. Es gibt etliches in seiner Pr&auml;sidentschaft das nicht so toll lief, die Invasion in der Schweinbucht, die Kubakrise, das er nichts tat, als die Mauer in Berlin gebaut wurde und nicht zuletzt schickte er die ersten Soldaten nach Vietnam, damals noch \u201eBerater\u201c genannt.<\/p>\n<p>Mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-artikel.shtml\">Geminiprogramm<\/a> &uuml;berholten die USA Russland. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini5.shtml\">Gemini 5<\/a> dauerte l&auml;nger als jede russische Mission. Bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini8.shtml\">Gemini 8<\/a> gelang erstmals eine Kopplung an eine Agena. Man h&auml;tte also nach der letzten Mission <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini12.shtml\">Gemini 12<\/a> im November 1966 sich zur&uuml;cklehnen k&ouml;nnen. Im n&auml;chsten Jahr, 1967 erreichte die Finanzierung des Apollo-Programms mit 2971 Millionen Dollar seinen H&ouml;hepunkt um danach abzufallen. Man h&auml;tte dann noch 10.505 Millionen Dollar von den 19.408 Millionen Dollar der offiziellen Finanzierung (es gibt auch andere Zahlen die bis zu 25,4 Mrd. Dollar gehen, je nachdem was man zum Programm hinzuz&auml;hlt und was nicht). einsparen k&ouml;nnen, also fast die H&auml;lfte da allerdings im November 1966 schon das Budget f&uuml;r 1967 bewilligt ist und es auch Kosten f&uuml;r Ausstiegsklauseln gegeben h&auml;tte w&auml;re die Einsparung geringer gewesen. Ohne 1967 nur noch 7590 Millionen Dollar plus die Kosten f&uuml;r vorzeitigen Ausstieg. Also man h&auml;tte nichts gehabt, aber fast zwei Drittel der Mittel ausgegeben. Aber dann kam ja das Feuer bei Apollo 1 und damit noch mal eine Haltung \u201eJetzt erst recht\u201c&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die auch f&uuml;r Raumfahrtkenner sehenswerte Dokureihe auf Arte \u201eDie Eroberung des Mondes\u201c hat mich auf die Idee gebracht, die fr&uuml;he Zeit des Projektes mal noch mal zu beleuchten, vor allem die Triebfeder, die dahinter steckte. Das ist nicht neu und es gibt auch einen Artikel auf meiner Webseite. 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