{"id":14581,"date":"2020-02-05T00:47:06","date_gmt":"2020-02-04T23:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14581"},"modified":"2025-05-30T18:16:22","modified_gmt":"2025-05-30T16:16:22","slug":"der-schlechteste-computer-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/","title":{"rendered":"Der schlechteste Computer aller Zeiten \u2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14581\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14581\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ist der ZX80. Ich habe ja vor Jahren mal eine lose Rubrik gehabt mit dem Titel \u201edie schlechtesten Computer aller Zeiten\u201c in denen ich mehr oder weniger vermurkste Konzepte vorstellte. So den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/02\/08\/die-schlechtesten-computer-der-commodore-c64\/\">C64<\/a> der zwar eine tolle Hardware hat, aber den K&auml;ufer von der Benutzung dieser ausschlie&szlig;t, dazu nicht standardisierte Schnittstellen und eingebaute Bremskl&ouml;tze (beim Floppylaufwerk). Andere Rechner waren, der Ti 99\/4A dessen Architektur nichts von den Vorteilen des 16-Bit-Prozessors Gebrauch machte und die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/07\/30\/die-schlechtesten-computer-aller-zeiten-der-msx-standard\/\">MSX Rechner<\/a>, die vom Design nicht mal so schlecht waren, aber viel zu sp&auml;t kamen und bei denen die Erweiterung des Speichers auf 64 kb besonders intelligent war \u2013 unter BASIC hatte der Nutzer n&auml;mlich genau Null Bytes mehr \u2026<!--more--><\/p>\n<p>Heute will ich, weil C64 Fans immer wieder den C64 Artikel herauskramen, den absolut schlechtesten Computer k&uuml;ren (zumindest in meinen Augen). Und C64 Fans \u2013 es ist kein C64 oder VC20.<\/p>\n<p>Ich halte daf&uuml;r den ZX80, der Gro&szlig;teil der Ausf&uuml;hrungen gilt auch f&uuml;r den ZX81. Der ZX80 hatte zwar ein stylisches Geh&auml;use, das gut auf die Br&uuml;cke der Orion gepasst h&auml;tte. Aber es war auch klein, die Tastatur daher auch nur 40 Tasten. Zum Vergleich: eine normale PC-Tastatur hat 105 Tasten. Da alleine 56 davon notwendig sind, f&uuml;r die Eingabe der Zeichen, Leertaste und Enter, waren die Tasten bis zu vierfach belegt. Selbst so h&auml;ufig genutzte Tasten wie die Cursortasten waren nicht direkt zugreifbar. Ein Unikat war, das 22 BASIC Befehle ebenfalls auf den Tasten untergebracht wurden und so mit einem Tastendruck eingegeben werden konnten.<\/p>\n<p>Ein etwas gr&ouml;&szlig;eres Geh&auml;use h&auml;tte eine normale Tastatur mit normalem Qwerty-Layout erlaubt (an nationale Belegungen dachte damals keiner, das zog erst mit dem IBM PC ein und auch nur in der h&ouml;heren Preisklasse). Mehrfachbelegungen sind schlecht. Ich wei&szlig;, wovon ich rede. Mein erster Rechner, ein Ti 99\/4A hatte auch eine gestauchte Tastatur. Bei ihm, weil man daneben einen Modulschacht angebracht hatte. (Die Module h&auml;tte man ja auch an der Seite anbringen k&ouml;nnen) und so konnte man auch die Cursortasten mit einer Function-Taste erreichen.<\/p>\n<p>Das Layout ist eine Sache. Der Hauptnachteil war, dass es aber eine Folientastatur war. Das hei&szlig;t, eine Folie wurde auf eine untere Folie gedr&uuml;ckt, die druckempfindlich war. Damit gab es praktisch kein haptisches Feedback. Wer einmal auf einem Herd auf einem Glasdisplay was eingestellt hat, der wei&szlig;, wovon ich rede. Und nun stellen sie sich vor, sie m&uuml;ssen so ganze Programme eintippen \u2026 Selbst die beim Nachfolger ZX Spectrum eingef&uuml;hrte Tastatur mit Taschenrechner-Gummikn&ouml;pfen war da ein Vorteil. Da waren die Tasten wenigstens ein bisschen nach unten dr&uuml;ckbar. Klar ist so, dass nat&uuml;rlich auch ein Druckpunkt fehlte.<\/p>\n<p>Schraubte man das Geh&auml;use auf, das beim ZX81 etwas flacher und in Schwarz war, aber ansonsten mit derselben Tastatur so sah man die Platine. Die belegte nicht mal das ganze Innenleben und enthielt beim ZX80 22 Chips, beim ZX81 waren es nur noch vier. Der Rechner verf&uuml;gte &uuml;ber ein minimalistisches BASIC \u2013 das ROM war beim ZX 80 4 KByte Gro&szlig;, beim ZX 81, 8 KByte. Nun ist BASIC zwar eine kompakte Programmiersprache, die bei dieser Herrenklasse zugleich das Betriebssystem enthielt, sich also um den Bildschirmaufbau und das Laden und Speichern auf Kassette und das Drucken k&uuml;mmerte \u2013 mehr Peripherie war beim ZX80\/81 nicht vorgesehen. Aber das ist wirklich wenig. Das Applesoft Basic des Apple II und auch das BASIC des Atari hatten 12 KByte Gr&ouml;&szlig;e. Bei den meisten anderen Rechnern, so dem C64, Oric, Dragon, Sinclair Spectrum, war es 16 KB gro&szlig;. Wenn man BASIC auf diese Gr&ouml;&szlig;e heruntershrinkt, dann fehlen nicht nur \u201eKomfortanweisungen&#8220;, sondern elementare Anweisungen des Minimalstandards. Beim ZX80 reichte es nicht mal f&uuml;r Flie&szlig;kommarithmetik.<\/p>\n<p>An Anschl&uuml;ssen gab es nur die Standardanschl&uuml;sse f&uuml;r einen Kassettenrekorder (3,5 mm Line-In und Micro, bei uns war damals aber die 5-polige DIN Buchse g&auml;ngiger), einen Antennenanschluss f&uuml;r den Fernseher und den Erweiterungsbus.<\/p>\n<p>Das RAM war nur 1 Kilobyte gro&szlig;. Beim Start waren davon noch 899 Bytes frei, doch mit jedem Tastendruck wurden es weniger, weil in das Kilobyte auch die Bildschirmrausgabe passen musste. Die war 32 \u00d7 22 Zeichen gro&szlig;, sodass wenn der Bildschirm voll war, weitere 704 Bytes fehlten. Kurz das war viel zu wenig, damit konnte keiner Arbeiten. So gab es auch vom Start weg Arbeitsspeichererweiterungen zuerst mit 1,2,3 KByte, dann wurden diese von einer 16 KByte Erweiterung abgel&ouml;st, der sp&auml;ter sogar eine 64 KByte Erweiterung folgte. Ich glaube allerdings kaum, dass viele K&auml;ufer sich diese zugelegt haben. Denn zum einen kostete sie soviel wie der Rechner selbst und zum anderen war es eine Qual, auf dem Rechner l&auml;ngere Programme einzutippen.<\/p>\n<p>Grafik konnte der Rechner nicht, stattdessen gab es 16 Blockgrafikzeichen mit denen man dann eine 64 \u00d7 44 Pixel Grafik erstellen konnte. Das Bild war relativ schlecht und es war nicht stabil \u2013 ohne eine Schaltung f&uuml;r den Bildschirmaufbau \u2013 synchron zur Bewegung des Elektronenstrahls auf dem Bildschirm musste der Computer ja die Signale f&uuml;r den TV-Anschluss erzeugen \u2013 war das Bild immer dann kurz weg, wenn der Computer rechnete, also z.B. nach jedem Tastendruck oder, wenn ein Programm lief, aber nicht auf eine Eingabe wartete. Ebenso wurde so beim Laden oder Speichern von Programmen der Bildschirminhalt zerst&ouml;rt. Damit disqualifizierte er sich eigentlich auch f&uuml;r anspruchslose Anwendungen. Da Sinclair nicht damit rechnete, dass jemand den Computer ernsthaft nutzte, gaben sie sich auch nicht die M&uuml;he die Adresssignale komplett zu decodieren. Das ROM belegte so den Bereich bis Adresse 16.384, war also zwei bis viermal im Adressbereich gespiegelt \u2013 eine 64 K RAM Erweiterung brachte so real nur 48 KB mehr Speicher.<\/p>\n<p>Das Nachfolgemodell ZX81 erschien ein Jahr sp&auml;ter. Es war intern anders aufgebaut, ansonsten aber weitestgehend kompatibel. So gab es f&uuml;r ZX80 Besitzer auch einen ROM-Chip, mit dem man den ZX80 auf einen ZX81 aufr&uuml;sten konnte. Das doppelt so gro&szlig;e ROM beherrschte nun auch Flie&szlig;kommazahlen, de Zahl der Befehlsworte stieg von 22 auf 55. Das waren so viele, das die Tasten nun f&uuml;nffach belegt waren, mit aber nur einer Shift-Taste als Umschalthilfe. Deswegen wurde die Return-Taste als weitere Umschalttaste missbraucht und man musste schon gewisse akrobatische Eigenschaften haben, damit fl&uuml;ssig einzutippen. Das normale Eintippen w&auml;re bei den meiste kurzen BASIC Schl&uuml;sselw&ouml;rtern sicher schneller gegangen. Intern gab es die gr&ouml;&szlig;te Ver&auml;nderung: Aus 22 IC wurden vier bis f&uuml;nf. Es waren eigentlich nur noch Z80 CPU, 1 KB RAM, 8 KB ROM und ein anwendungsspezifischer Baustein, der die anderen IC ersetzte. (Es gibt mindestens zwei Versionen der Hardware, eine mit zwei 2114 Bausteinen (1 KBit x 4) und eine mit einem 4116 Baustein (2 KBit x 8). Der Speicher betrug aber auch beim 4116 nur KByte. Damit war der Rechner noch preiswerter zu fertigen. Der ZX80 kostete als Bausatz bei Einf&uuml;hrung 80 Pfund, zusammengebaut 100 Pfund. Der ZX81 dagegen nur 50 Pfund als Bausatz und 70 Pfund als Komplettger&auml;t \u2013 in Deutschland waren die Rechner durchaus nicht so billig wie in England. Ein Jahr nachdem er erschienen war (und damals sanken die Preise von Rechnern laufend) kostete er in Deutschland 375 DM. Er war aber immer noch nur halb so teuer wie ein VC20. Mit 16 KB Speichererweiterung relativierte sich das aber auf 150 DM Preisunterschied.<\/p>\n<p>Der Bildschirmausgabe war immer noch nicht autonom. F&uuml;r Programme konnte man nun den Rechner aber mit den Befehlen FAST und SLOW umschalten. Im Slow Modus erledigte der Z80 die Bildschirmausgabe mit, sie blieb erhalten, auch wenn er nicht wartete (z.\u00a0B. um Statusmeldungen auszugeben) Im Fastmodus nicht. Dann war er viermal schneller.<\/p>\n<p>Als offizielles Zubeh&ouml;r gab es nur den ZX-Printer, das war ein Thermodrucker, der auf aluminiumbeschichtetes Spezialpapier druckte. Die Rolle war nur 32 Zeichen breit, also etwas breiter als ein Kassenbon, der heute noch dasselbe Prinzip, nur mit anderem Papier einsetzt. Das Thermopapier war relativ teuer. ZX 81 Programme konnte jeder in einer Computerzeitschrift \u2013 damals noch ein Medium um Programme zu vertrieben, erkennen, denn auch beim (im August 1982 noch 275 DM teuren Drucker) hatte man gespart. Anstatt das man ein Zeichen, das aus acht Pixels in der H&ouml;he bestand mit 8 Nadeln druckte gab es nur eine Nadel, die rotierte und die dann, wenn sie an der richtigen Position war, aufs Papier schlug. Nur klappte das nicht die Folge war ein unsauberes, verfranstes Schriftbild.<\/p>\n<p>Daneben waren die Rechner auch unzuverl&auml;ssig. Dauerproblem war, das die 16 KB RAM Erweiterung nicht richtig auf dem Platinenstecker sa&szlig; und sich abl&ouml;sen konnte uns so einen Reset ausl&ouml;ste. Es gab auch Meldungen &uuml;ber viele R&uuml;ckl&auml;ufer von defekten Computern. Britische H&auml;ndler sprachen von einem Drittel defekten Computern \u2013 Sinclair dagegen von 2,4 % der Baus&auml;tze und 13 % der Kits. Das war &uuml;brigens ein Dauerproblem. Auch zwei Jahre nach Einf&uuml;hrung des Nachfolgers ZX Spectrum gab es bei diesem eine Ausschussquote von 5 bis 6 %, die beim Spectrum+ auf 30 % hochschnellte und eine fr&uuml;here Erfindung von Sinclair, die Black Watch war ebenfalls chronisch unzuverl&auml;ssig (zeigte meist die falsche Zeit an und die Batterie, die nicht gewechselt werden konnte, hielt nur 10 Tage),<\/p>\n<p>Wie kam es zu dem Computer? <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair.shtml\">Clive Sinclair<\/a>, untriebiger Erfinder entdeckte in den siebziger Jahren den Boom der Mikrocomputer doch fand sie alle zu teuer. Er meinte, dass wenn der Rechner unter 100 Pfund kostete, die Leute ihn kaufen w&uuml;rden und nicht mehr danach fragen w&uuml;rden, ob er sinnvoll ist oder nicht und was sie damit anstellen k&ouml;nnten. Sinclair selbst ist immer Ideengeber gewesen, das hei&szlig;t, er hat nicht den Rechner erfunden oder gar entwickelt, er hatte nur die Idee f&uuml;r den Rechner in diesem Falle eigentlich nur eine Preisvorgabe und seine Ingenieure \u2013 zu erw&auml;hnen ist hier <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Christopher_Curry\">Christopher Curry<\/a>, der sich nach der Entwicklung des ZX80 selbstst&auml;ndig machte und Mitbegr&uuml;nder von Acorn wurde \u2013 setzten diese Ideen dann um. Sinclair hatte nie ein besonders tiefes Verh&auml;ltnis zu Computern, wollte nicht wie <a href=\"\/jobs-wozniak.shtml\">Wozniak<\/a> eine &uuml;berlegene Maschine schaffen, sondern er sah einfach den Boom und die Gewinne, die er damit machen konnte, die es ihm erlauben w&uuml;rden weitere Dinge zu erfinden. So kam es zu einem Computer, der zwar das Preisziel einhielt, aber nahezu nutzlos war. Qualit&auml;t, das zeigen auch Sinclairs andere \u201eErfindungen\u201c war weniger wichtig, als das etwas kompakt war, auch wenn das, wenn man den Platz f&uuml;r eine Tastatur ben&ouml;tigte, eher kontraproduktiv war.<\/p>\n<p>Trotzdem wurde der Computer nachgebaut. In den USA offiziell von Timex, als Timex 1500. Es gab aber auch illegale Nachbauten, die ihren Grund in dem einfachen Aufbau des Rechners und den damit verbundenen Kosten hatten. In L&auml;ndern wie Brasilien mit einem anderen Lebensstandard waren andere Rechner schlicht und einfach zu teuer. Im Warschauer Pakt wurden Ideen des Rechners f&uuml;r eigene Projekte &uuml;bernommen, so den DDR-Computer KC 85.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b197e21dcc3844f99d02a127d1548fc3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDer ZX80 wurde nur ein Jahr lang gebaut, bis ihn im M&auml;rz 1981 der ZX81 abl&ouml;ste. In der Zeit sollen 50.000 bis 70.000 St&uuml;ck verkauft worden sein, die meisten nur in England. Der ZX81 wurde bis Ende November 1984 produziert. Je nach Quelle sollen 1,5 bis 2 Millionen St&uuml;ck verkauft worden sein, was zeigt, dass die Rechnung von Clive Sinclair aufging. Schon ein Jahr sp&auml;ter, im April 1982 erschien der Nachfolger <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/04\/vergleich-c64-vs-sinclair-spectrum\/\">Sinclair Spectrum<\/a>, das hei&szlig;t &uuml;ber fast zwei Jahre wurden beide Rechner parallel verkauft. Es gab also offensichtlich eine Nachfrage nach dem Minimalger&auml;t, obwohl auch der Spectrum relativ preiswert war, aber in der kleinsten Ausf&uuml;hrung (mit 16 KB Speicher) immer noch 150 DM teurer als der ZX81 (allerdings reduzierte die 16 K RAM Erweiterung den Preisunterschied auf Null). Das zeigt, das die Leute den Rechner nur nach Preis kauften, wie von Sinclair prophezeit \u2013 heute undenkbar, aber damals war ein Computer unbekannt. Mit den Fachbegriffen RAM, ROM MHz konnte ein Normalb&uuml;rger nichts anfangen und er wusste auch nicht, was er mit dem Rechner machen konnte und was nicht. Aber so gab man eben nicht viel Geld aus, wenn man dann feststellte, das diese Computer doch nichts f&uuml;r einen sind.<\/p>\n<p>In der Summe denke ich, hat der ZX80 \/ 81 den Platz als schlechtester Computer verdient \u2013 was meint ihr?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14581\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14581\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ist der ZX80. 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