{"id":14592,"date":"2020-02-08T00:36:27","date_gmt":"2020-02-07T23:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14592"},"modified":"2025-05-30T18:03:37","modified_gmt":"2025-05-30T16:03:37","slug":"sir-clive-sinclair-und-die-computer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/08\/sir-clive-sinclair-und-die-computer\/","title":{"rendered":"Sir Clive Sinclair und die Computer"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14592\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14592\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe letzte Woche einen neuen Artikel &uuml;ber den Sinclair ZX Spectrum und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair-ql.shtml\">QL<\/a> geschrieben und ver&ouml;ffentlicht. Zur Recherche sah ich auch den Film \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XXBxV6-zamM\">Micro Men<\/a>\u201c, der Titel ist angelehnt an das Adventure Micro Man f&uuml;r den Spectrum. Er hat zum Thema den Aufstieg und Fall von Sinclair Research in der ersten H&auml;lfte der Achtziger und die Konkurrenz von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Christopher_Curry\">Christopher Curry<\/a> der sp&auml;ter Acorn mitgr&uuml;ndete. Er dreht sich vor allem um den BBC Mikro Vertrag. In dem Film wird Clive Sinclair als ziemlich aufbrausserisch dargestellt und bei seinen Produkten fokussiert auf einen niedrigen Preis.<!--more--><\/p>\n<p>Ich habe &uuml;ber Sinclair schon einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair.shtml\">Artikel auf der Website<\/a> und ich habe mich f&uuml;r mein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2urB8ul\">Buch &uuml;ber Computergeschichte<\/a> nochmals n&auml;her mit ihm befasst. Von allen Portr&auml;tierten blieb er mir immer am fernsten. Ich fand kaum Interviews von ihm und &Auml;u&szlig;erungen anderer &uuml;ber ihn. Man konnte ihn dagegen mehr &uuml;ber seine Produkte charakterisieren als andere Computerpioniere.<\/p>\n<p>F&uuml;r alle, die sich mit der Computergeschichte befassen: Clive Sinclair hat schon vor den Computern Elektronik entwickelt wie miniaturisierte Radios, einen flachen Taschenrechner oder eine LED-Uhr. Ins Computerbusiness stieg er 1980 ein, mit dem ZX80. Der war der billigste Computer bis dahin. Sinclair gab seinen Ingenieuren vor, das er f&uuml;r weniger als 100 Pfund, das waren damals rund 498 Mark produziert werden sollte. Dem wurde alles untergeordnet. Das RAM war nur 1 Kilobyte gro&szlig; \u2013 damit konnte man <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/\">kaum was anfangen<\/a>, die Tastatur war nur eine Folientastatur, die Ausbaum&ouml;glichkeiten minimal. Ein Jahr sp&auml;ter folgte die aktualisierte Version ZX81. Sie hatte dieselben Nachteile, nur wurden 16 TTL-Bausteine in ein ULA zusammengefasst. Erneut ein Jahr sp&auml;ter, erschien der ZX Spectrum, urspr&uuml;nglich unter der Bezeichnung ZX 82. Er wurde entwickelt, um bei einer Ausschreibung der BBC mitbieten zu k&ouml;nnen. Damals ohne Privatfernsehen, war die geplante Fernsehserie der BBC mit der Computerkenntnisse und das Programmieren vermittelt werden sollten f&uuml;r jeden Computerproduzenten wichtig: sie garantierte eine enorme Aufmerksamkeit und so auch eine Nachfrage nach diesem in der Serie eingesetzten Computer, dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden sp&auml;ter die Computerkurse in den Schulen den Rechner einsetzen. Sinclair unterlag in der Ausschreibung dem Acorn. Dem kommerziellen Erfolg des Spectrum tat das keinen Abbruch, denn er kostete nur die H&auml;lfte des Acorn, der sp&auml;ter nur \u201eBBC Micro\u201c genannt wurde. Erneut, wieder nur ein Jahr sp&auml;ter, erschien der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/02\/10\/die-schlechtesten-computer-der-sinclair-ql\/\">Sinclair Ql.<\/a> Gegen&uuml;ber den vorherigen Rechnern, die nur eine Z80 CPU hatten, setzte er die 68008 CPU ein. Der QL war der erste bezahlbare 16 Bit Rechner mit dieser CPU und das mehr als ein Jahr vor dem Atari ST und Amiga (und trotzdem billiger als diese). Trotzdem geriet die Firma mit diesem Rechner in die Schieflage. Innerhalb eines Jahres wurden nur 150.000 Sinclair QL verkauft, die Produktion eingestellt. Sinclair Research schrieb rote Zahlen und wurde an Amstrad verkauft. Soweit die kurze Geschichte von Sinclair Research, &uuml;brigens nicht die einzige Firma die Clive Sinclair gr&uuml;ndete und mit der er Schiffbruch erlitt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium alignleft\" src=\"\/img\/Clive-Sinclair-Spectrum-plus.jpg\" width=\"634\" height=\"442\" \/>Was bei allen &#8222;Erfindungen&#8220; von ihm auff&auml;llt, sind drei Aspekte:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Hand zur Miniaturisierung und Minimalismus<\/li>\n<li>Die Ausrichtung auf einen minimalen Preis<\/li>\n<li>Qualit&auml;tsm&auml;ngel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Anf&uuml;hrungszeichen um \u201eErfindungen\u201c erkl&auml;re ich sp&auml;ter. Fangen wir mit dem Ersten an. Nicht nur die Computer waren relativ klein. Bei den ersten drei gab es nicht mal Platz f&uuml;r eine vollwertige Tastatur, die etwa 60 Tasten ben&ouml;tigt. Als Folge waren Tasten bis zu siebenfach belegt. Sinclair hatte vorher auch einen Minifernseher erfunden, ein Radio, das man am Handgelenk tragen konnte und einen extrem flachen Taschenrechner. Es scheint als w&auml;re das seine Handschrift oder seine Mannie. Nun ist das bei Computern, wo man auch noch Schnittstellen und eine Tastatur unterbringen, muss eher schlecht, abgesetzte Tastaturen gab es in der Preisklasse ja nicht. Besonders klein mussten sie auch nicht sein, sie mussten ja nicht portabel sein und ben&ouml;tigten einen Fernseher f&uuml;r den Anschluss, der ein vielfaches wog und viel gr&ouml;&szlig;er war.<\/p>\n<p>Die Ausrichtung auf den minimalen Preis ist eine zweite Sache. Irgendwo muss ja gespart werden. Nach der Serie und Augenzeugen soll er als Preisziel f&uuml;r den ZX80 99 Pfund ausgerufen haben. Er meinte, wenn der Computer unter 100 Pfund kostet, dann kaufen ihn die Leute, ohne zu fragen, wof&uuml;r er gut ist. Wir kennen das ja mit den \u201e99\u201c Endziffern, die einem suggerieren, dass etwas billiger ist weil die erste Stelle dann um eins niedriger ausf&auml;llt. Bei \u201e99\u201c f&auml;llt sie sogar ganz weg. Er behielt aber recht. In der Zeit kannte keine Privatperson einen Computer. Man wusste nicht, was man damit machen konnte und wof&uuml;r das Ger&auml;t gut war oder wie dieses \u201cProgrammieren\u201c &uuml;berhaupt ging. Geschweige denn das die Leute die Fachbegriffe wie MHz, RAM, ROM kannten und sie einordnen k&ouml;nnen (sind 1 Kilobyte Speicher viel oder wenig?). Kann man den ZX80\/81 noch verbuchen unter \u201eComputer, mit dem man erste Erfahrungen machen kann, um zu wissen, was der n&auml;chste Computer dann wirklich k&ouml;nnen muss\u201c, so war das beim Spectrum schon eine andere Sache. Der schickte sich an mit den vielen anderen Heimcomputern, die grafikf&auml;hig waren, in Konkurrenz zu treten, als er im April 1982 erschien, war sein Arbeitsspeicherausbau auf 48 K schon was Besonderes. Aber auch hier: Minimalismus mit Gummitastatur, gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftiger Trennung von Bitmap und Farbspeicher um Speicherplatz zu sparen, fehlenden Schnittstellen. Beim Sinclair QL setzt sich das fort. Einerseits ein 68000-er Prozessor, auf der anderen Seite keine echte Schreibmaschinentastatur sondern eine aufgemotzte Folientastatur und keine Anschl&uuml;sse f&uuml;r Floppys stattdessen Mikrodrives. Das waren Bandlaufwerke, die man schon beim Spectrum einf&uuml;hrte \u2013 &uuml;brigens 18 Monate sp&auml;ter als angek&uuml;ndigt und die sich anfangs als &auml;u&szlig;erst unzuverl&auml;ssig erweisen, von den Beschr&auml;nkungen im Zugriff (kein wahlfreier Zugriff, neue Inhalte k&ouml;nnen alte &uuml;berschreiben) mal ganz zu schweigen. Dies war sicher ein Grund, warum der Ql nicht der Verkaufsschlager war, den sich Sinclair erhoffte.<\/p>\n<p>Bleiben die Qualit&auml;tsm&auml;ngel. Bei allen Computern von Sinclair findet man, wenn man sich n&auml;her besch&auml;ftigt, Qualit&auml;tsm&auml;ngel. Beim ZX81 sprachen britische H&auml;ndler von R&uuml;cklaufquoten von einem Drittel, was Sinclair Research selbst dann dementierte und von 3-4 % bei den Fertigger&auml;ten und 13 % bei den Baus&auml;tzen sprach. Als der Spectrum+ erschien, mit etwas besserer Tastatur, wenngleich immer noch keine Schreibmaschinentastatur, schnellte auch die R&uuml;ckl&auml;uferquote von 5-6 % auf 30 % herauf. Selbst offizielle 3-6 % sind enorm viel, vor allem wenn man bedenkt, dass diese Rechner elektronisch und mechanisch relativeinfach aufgebaut waren. Die Qualit&auml;tsm&auml;ngel zogen sich bei der Peripherie fort. Die Microdrives habe ich schon erw&auml;hnt (selbst das Handbuch warnt, dass das Band nicht lange h&auml;lt), bei den Erweiterungen war es oft so, dass sie sich vom Bus l&ouml;sten und so einen Reset verursachten. Das Paradebeispiel f&uuml;r ein Sinclair Produkt mit Qualit&auml;tsm&auml;ngeln war die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Black_Watch_(wristwatch)\">Black Watch<\/a>. Nach Werbung jeder mechanischen Uhr &uuml;berlegen, da nur elektronische Teile vorhanden waren die sich nicht bewegten mit einer Batterielebensdauer von einem Jahr. In der Realit&auml;t ging die Uhr bei leichten Temperaturschwankungen schon falsch und die Batterie (die nicht vom Anwender wechselbar war) hielt eher 10 Tage durch. Sie war extrem empfindlich f&uuml;r statische Elektrizit&auml;t. Sinclair erhielt so viele R&uuml;ckl&auml;ufe, das noch zwei Jahre sp&auml;ter nicht alle repariert waren und die Uhr brachte Sinclair Radionics in die Verlustzone. Ohne einen Kredit von der Regierung w&auml;re die Firma bankrottgegangen.<\/p>\n<p>Kann ich die ersten Punkte noch verstehen, so wundere ich mich, das die Ingenieure oder auch Clive Sinclair selbst nicht mehr auf die Qualit&auml;t achteten. Das erzeugt nicht nur Kosten f&uuml;r die Reparatur, sondern so was spricht sich rum und kann ein Produkt vom Markt fegen. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/jobs-wozniak.shtml\">Stephen Wozniak<\/a> schreibt in seiner <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2SraQAf\">Autobiografie<\/a>, das er sehr viel Wert darauf legte, dass der Apple II sehr zuverl&auml;ssig war und vermeldet stolz das ein heute bei ebay gekaufter Apple II immer noch funktioniert.<\/p>\n<p>Nun zu den Anf&uuml;hrungszeichen. Clive Sinclair war nicht der Erfinder, als den er sich gerne selbst darstellte. Er war vielmehr Ideengeber. Er hatte eine Idee, von der er meinte, dass Sie erfolgreich sein konnte und er beauftragte seine Ingenieure, sie umzusetzen. Sicher redete er beim Produkt noch mit, aber er ist in der Rolle eher vergleichbar Steve Jobs oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tramiel.shtml\">Jack Tramiel<\/a>. Ich glaube aber auch das er ziemlich ungeduldig ist. Vielleicht eine Folge des Ersteren: Ideen kann ich viele haben, doch sie in ein Produkt umzusetzen, braucht Zeit. Das ist viel Arbeit. Zwischen der Markteinf&uuml;hrung des Z80 und Sinclair QL liegen nur vier Jahre. In diesen vier Jahren hat Sinclair Research drei neue Computer auf den Markt gebracht, also praktisch jedes Jahr einen neuen. Es ist klar, das dies keine ausgereiften Produkte sein konnten. Bei Commodore lagen zwischen dem VC20 und C128 (mit nur dem C64 als Zwischenglied) dagegen f&uuml;nf Jahre. Schneller als die Konkurrenz zu sein war wohl wichtiger als ein ausgereiftes Produkt. Daf&uuml;r spricht auch das er den Sinclair QL am 12.1.1984 ank&uuml;ndigt mit einer Lieferzeit von 28 Tagen, die ersten Rechner aber am 30.4. die Fabrik verlassen.<\/p>\n<p>Ich habe auch das Gef&uuml;hl, das Clive Sinclair nie mit den Rechnern gearbeitet hat. Der Spectrum wurde beworben um damit Programmieren zu lernen, ja sogar als <a href=\"https:\/\/www.zock.com\/8-Bit\/Ad_Spectrum2.JPG\">\u201ePersonal Computer\u201c.<\/a> Eines ist verb&uuml;rgt: Clive Sinclair wollte nicht, dass man mit dem Spectrum spielt und so hatte der Rechner auch keinen Gameport Anschluss, der sonst bei jedem anderen Computer verbaut war, selbst bei denen von Commodore, bei denen sonst kein anderer Anschluss g&auml;ngigen Normen entsprach. Die Tragik: Aufgrund des g&uuml;nstigen Preises und der miserablen Tastatur wurde der ZX Spectrum haupts&auml;chlich gekauft, um damit zu spielen. Gerade deswegen verkaufte er sich ja so gut.<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=c1tWYN4dthw&amp;t=5s\"> Ein Journalist meint<\/a>, dass Clive Sinclair nur Computer entwickelte, und verkaufte, um seine anderen Erfindungen zu finanzieren \u2013 nach den Computern vor allem das Elektrofahrzeug C5, ebenfalls ein v&ouml;lliger Flop. Er meinte auch, das Clive Sinclair ein miserabler Gesch&auml;ftsmann war, in dem Sinne, das er keine Ahnung hatte warum die Leute seine Produkte kauften. Das f&uuml;hrte zu Produkten die an den Bed&uuml;rfnissen der Anwender vorbeigingen wie dem Sinclair QL oder 7 Millionen Pfund teuren einer Werbekampagne f&uuml;r das offene (ohne Verdeck) C5-Elektroauto in England im Januar! Das war schlussendlich auch verantwortlich warum er mit den beiden Produkten enorm viel Geld versenkte und zwei Firmen in den Ruin trieb.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/46de50ba364541a7a9980ab6528aaf77\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nSinclair blieb auch weiterhin aktiv. Nun aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Er brachte noch einen Computer heraus, den <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Cambridge_Z88\">Z88 Handheld<\/a>. Er konzentrierte sich aber mehr auf andere Produkte wie Mobiltelefone, Satellitenreceiver oder ein faltbares Fahrrad. 1990, vier Jahre nachdem er die rechte an den Computern an Amstrad verkauft hatte, hatte Sinclair Research nur noch zwei Angestellte, 1997 war Clive Sinclair alleine. Immerhin: 1983 in der Hochzeit des Erfolgs bekam er einen Ehrendoktor und wurde von der Queen geadelt (wegen der Einnahmen f&uuml;r das K&ouml;nigreich) und darf sich seitdem Sir Clive Sinclair nennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14592\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14592\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe letzte Woche einen neuen Artikel &uuml;ber den Sinclair ZX Spectrum und QL geschrieben und ver&ouml;ffentlicht. Zur Recherche sah ich auch den Film \u201eMicro Men\u201c, der Titel ist angelehnt an das Adventure Micro Man f&uuml;r den Spectrum. Er hat zum Thema den Aufstieg und Fall von Sinclair Research in der ersten H&auml;lfte der Achtziger [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,4],"tags":[4485,1801,4483,4484],"class_list":["post-14592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-computer","tag-clive-sinclair","tag-sinclair-ql","tag-zx80","tag-zx81","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":603,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18488,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/16\/die-raumfahrtnachlese-2025\/","url_meta":{"origin":14592,"position":0},"title":"Die Raumfahrtnachlese 2025","author":"Bernd Leitenberger","date":"16. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich schiebe etwas sp\u00e4t eine kurze Raumfahrtnachlese f\u00fcr 2025 nach. Das auff\u00e4lligste ist nat\u00fcrlich der rasante Anstieg der Starts bzw. Startversuche, 325 waren es letztes Jahr. Eine Steigerung um 58 gegen\u00fcber letztem Jahr und damit nicht nur in der H\u00f6he ein Rekord, sondern auch im Zuwachs. Nur mal als Vergleich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/25bb1cf6b21949af835bc77482e531d6","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":14592,"position":1},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"Hall\u00f6chen, es wird Zeit das ich mich mal wieder melde. Es gab zwei Gr\u00fcnde, warum ich mich so rar gemacht habe. Das eine ist das es gerade nicht so viel aktuelles gibt, au\u00dfer einem Update zu Artemis, zu dem ich vielleicht noch etwas schreibe. W\u00e4hrend Trump das ganze Programm nach\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4fb81c7bafbd4d9d88b5695abdb33d29","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18614,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/29\/galileos-cds-teil-3\/","url_meta":{"origin":14592,"position":2},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 3","author":"Bernd Leitenberger","date":"29. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"So nun zum dritten Teil \u00fcber das prim\u00e4re Computersystem von Galileo, das CDS. Nachdem sich die ersten beiden Teile nur mit dem RCA 1802, warum er gew\u00e4hlt wurde und seiner Architektur befassten geht es heute um das Computersystem selbst. Der Artikel schlie\u00dft so an seine beiden Vorg\u00e4nger gestern und vorgestern\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/6e7f572a246b4ac395de9c260733b707","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18676,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/05\/31\/die-glorreichen-10-programmiersprachen\/","url_meta":{"origin":14592,"position":3},"title":"Die glorreichen 10 \u2013 Programmiersprachen","author":"Bernd Leitenberger","date":"31. Mai 2026","format":false,"excerpt":"Ich wollte mal eine Reihe in dieser Rubrik \u00fcber Programmiersprachen machen. Zuerst dachte ich daran eine Liste nach meinen pers\u00f6nlichen Favoriten zu erstellen. Anfangs bef\u00fcrchtete ich, dass ich gar nicht auf 10 komme, aber es sind tats\u00e4chlich mehr, wenngleich ich in vielen Sprachen nur kleine Programme verfasst habe oder mich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4073c4f9dc6943a08702cdde13605d43","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18612,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/28\/galileos-cds-teil-2\/","url_meta":{"origin":14592,"position":4},"title":"Galileos CDS \u2013 Teil 2","author":"Bernd Leitenberger","date":"28. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"So, heute geht es weiter mit Teil 2 \u00fcber Galileos CDS, dieser Beitrag schlie\u00dft nahtlos an den ersten Beitrag von gestern an, wie man schon an der ersten Textzeile sieht. Nach der Einleitung im ersten Teil geht es heute weiter damit warum der RCA 1802 genutzt wurde und was seine\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/191e4b0728de42829cf656027b84dc82","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18683,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/01\/die-glorreichen-10-programmiersprachen-2\/","url_meta":{"origin":14592,"position":5},"title":"Die glorreichen 10 \u2013 Programmiersprachen (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"1. Juni 2026","format":false,"excerpt":"Der heutige Teil schlie\u00dft nahtlos an den ersten Teil an, der gestern erschien. Es geht um 10 Kriterien anhand derer man Programmiersprachen kategorisieren kann. Maschinennah oder universell, aber komplex Als eine maschinennahe Sprache bezeichnet man eine Sprache, die nahe den M\u00f6glichkeiten von Prozessoren ist. Das Paradebeispiel ist C. Alle Prozessoren\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/7f5d9cf5265047179df05b778bf455b5","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14592\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}