{"id":14645,"date":"2020-03-15T18:15:57","date_gmt":"2020-03-15T17:15:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14645"},"modified":"2023-02-13T11:50:42","modified_gmt":"2023-02-13T10:50:42","slug":"ionentriebwerke-zusammenhaenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/03\/15\/ionentriebwerke-zusammenhaenge\/","title":{"rendered":"Ionentriebwerke \u2013 Zusammenh&auml;nge"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14645\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14645\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wahrscheinlich steht das was ich heute schreibe schon irgendwo im Blog, aber ich will es mal als einzigen Artikel ver&ouml;ffentlichen. Es geht um die Zusammenh&auml;nge bei einer Raumsonde mit Ionenantrieb. Fangen wir mal mit den Grundlagen an:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/cb6740896a3f45c9ad553689d9e63caa\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Das Grundprinzip eines Ionenantriebs besteht darin das ein Stoff ionisiert wird. Ionisieren bedeutet das dem Stoff einige Elektronen entzogen werden. Dadurch wird der restliche Atomkern positiv geladen. Ein geladenes Teilchen kann man aber sehr einfach durch ein elektrisches Feld beschleunigen. Dies funktioniert &auml;hnlich wie in einem Teilchenbeschleuniger. Schon auf einer kurzen Strecke erreicht das Teilchen eine sehr hohe Geschwindigkeit, die weit h&ouml;her liegt als die von chemischen Treibstoffen. Alle Ionenantriebe nutzen als Energiequelle nicht die im Treibstoff gespeicherte Energie (die bei chemischen Treibstoffen durch die Verbrennung frei wird), sondern elektrischen Strom der &uuml;ber gro&szlig;e Solarzellen oder einen Kernreaktor bereit gestellt werden muss. Die Solarzellen und der Reaktor wiegen dabei in der Regel mehr als der Antrieb. So ben&ouml;tigte die amerikanische <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/ds-1.shtml\">Raumsonde DS-1<\/a> Solarzellen die 2500 Watt lieferten, wovon 2100 Watt nur f&uuml;r den Antrieb entfallen. Dies wird klar, wenn man wei&szlig; das in dem chemischen Treibstoff Wasserstoff \/ Sauerstoff pro kg eine Energie von 13.3 KWh pro kg gespeichert ist. Elektrische Antriebe &uuml;bertreffen aber chemische Antriebe in der Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit bei weitem, ben&ouml;tigen daher enorm hohe Energiemengen um kleine Mengen von Treibstoff zu ionisieren. Als Ausgleich ist man nicht so sehr auf einen bestimmten Treibstoff festgelegt, es muss eigentlich nur ein Stoff sein, der einfach zu ionisieren ist.<\/p>\n<p>Im Einsatz befinden sich heute fast nur elektrostatische Ionentriebwerke, daher eine kleine Einf&uuml;hrung in deren Technologie:<\/p>\n<p>Elektrostatische Ionenantriebe basieren auf der Bildung von Ionen ohne vorherige Erzeugung eines Plasmas. Daf&uuml;r ist auch der Treibstoff ein anderer: es werden Elemente benutzt, die leicht ionisierbar, leicht verdampfbar, und schwer sind (hohes Molekulargewicht). Ein idealer Treibstoff ist dabei ist jetzt noch nicht gefunden. Verwendet werden Alkalielemente wie C&auml;sium und Rubidium (leicht ionisierbar, aber niedrige Dichte und m&uuml;ssen erst verdampft werden), Quecksilber (leicht verdampfbar, hohe Dichte, schwer ionisierbar) und Xenon (schwer ionisierbar, gasf&ouml;rmig &#8211; geringe Dichte). Alle Elemente haben hohes Molekulargewicht, die Dichte und damit die Tanks die ben&ouml;tigt werden ist jedoch sehr unterschiedlich. Derzeit wird Xenon am meisten verwendet, weil es schon gasf&ouml;rmig und leicht in Drucktanks gelagert werden kann. Sowohl Kaufmann Triebwerke, wie Hall Effect Triebwerke wie auf Radiofrequenz induzierte Triebwerke sind solche elektrostatischen Triebwerke, sie unterscheiden sich prim&auml;r in der Ionisationsmethode.<\/p>\n<p>Quecksilber ist noch g&uuml;nstiger handhabbar, jedoch giftig und daher ein Problem wenn es zu einem Fehlstart kommen sollte. Es wird heute daher seltener eingesetzt.<\/p>\n<p>Das Prinzip beruht darauf, dass der verdampfte Treibstoff zuerst ionisiert wird. Daf&uuml;r haben sich verschiedene Methoden eingeb&uuml;rgert. Dies kann durch Elektronenbeschuss, Hochfrequenzstrahlung oder eine andere Ionisationsmethode geschehen. Danach werden die Ionen beschleunigt zumeist durch Anlegen eines elektrischen Feldes. Dem Abgasstrahl aus Ionen werden die entzogenen Elektronen danach wieder zugef&uuml;hrt. Der Wirkungsgrad dieser Triebwerke ist relativ hoch er liegt bei 70-80 Prozent des zugef&uuml;hrten elektrischen Stromes. Zahlreiche Triebwerke dieses Typs wurden am Boden und auch auf Satelliten erprobt. So auf der Plattform Eureka, dem Nachrichtensatelliten Artemis und geplant f&uuml;r die <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Admin\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/smart-1.shtml\">Smart 1<\/a> Mission. Die Ausstr&ouml;mgeschwindigkeiten k&ouml;nnen bis zu 200 km\/s erreichen, die bisherigen Triebwerke arbeiten mit spezifischen Impulsen von 30.000-40.000 m\/s.<\/p>\n<p>Bei den elektrostatischen Triebwerken gibt es noch weitere Untergruppen die sich in der Art wie ionisiert oder das Plasma beschleunigt wird unterscheiden. Mit dieser Gruppe von Antrieben liegt die gr&ouml;&szlig;te Erfahrung vor und zahlreiche Typen sind mittlerweile als Lageregelungstriebwerke oder zum Antrieb eingesetzt worden. Die Erfahrungen im Einsatz gibt es seit Mitte der sechziger Jahre und sie sind dem Experimentalstadium l&auml;ngst entwachsen.<\/p>\n<p>Allen Triebwerken gemeinsam ist der Zsammenhang zwischen Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit der Ionen, des Schubs und der daf&uuml;r notwendigen elektrischen Leistung<\/p>\n<p>Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit = 2 *Elektrische Leistung * Wirkungsgrad \/ Schub<\/p>\n<p>in physikalischen Einheiten: [m\/s] = [kg * m\u00b2 \/ s] \/ [kg * m \/ s\u00b2]<\/p>\n<p>Der wirkungsgrad ist dimensionslos und liegt bei den meisten Triebwerken zwischen 0,5 und 0,7 das hei&szlig;t 30 bis 50 % der eingesetzten elektrischen Leistung wird nicht im Triebwerk zur schuberzeugung genutzt. Aus der Gleichung ist sofort erkennbar das hoher Schub und hohe Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit sich bei gegebener elektrischer Leistung gegenseitig ausschlie&szlig;en.<\/p>\n<p>Man kann f&uuml;r jede Mission eine Geschwindigkeits&auml;nderung, im Fachchinesisch \u201eDelta-v (<span style=\"font-family: Arial Narrow, sans-serif;\">\u0394v<\/span>) genannt angeben. Diese ist auch relativ konstant, wenn sich Parameter des Ionenantriebs &auml;ndern, das liegt daran das als Niedrigschubantrieb alle Ionenantriebe &auml;hnliche Aufstiegsbahnen haben. Zumindest gilt das, solange der Antrieb nicht zu weit von der Sonne sich entfernt \u2013 f&uuml;r Fl&uuml;ge zu Jupiter und weiter ist es von Vorteil, m&ouml;glichst schnell die ben&ouml;tigte Geschwindigkeit zu erreichen, da die Leistung des Solargenerators bei steigenden Abstand abnimmt. F&uuml;r eine Marsmission w&auml;re das aus einer Erdumlaufbahn typisch ein <span style=\"font-family: Arial Narrow, sans-serif;\">\u0394v<\/span> von 11 km\/s bis zum Mars (ohne dort in einen Orbit einzuschwenken). 7 km\/s entfallen dabei auf das Verlassen der Erde und nur 4 km\/s auf das Erreichen der Marstransferbahn.<\/p>\n<p>Die meisten Ionentriebwerke haben einen variablen spezifischen Impuls, das hei&szlig;t, die Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit der Ionen ist variierbar. Je h&ouml;her sie ist desto mehr Strom verbraucht das Triebwerk. Die meisten Ionentriebwerke liegen zwischen 30 und 45 km\/s, also zehnmal h&ouml;her als der chemische Antrieb, es gibt aber auch weniger leistungsf&auml;hige (nur 13 km\/s) oder besonders stark beschleunigende (Rekord sind knapp 80 km\/s).<\/p>\n<p>Den Treibstoffanteil an der Gesamtmasse kann man wie bei einer normalen Rakete berechnen nach<\/p>\n<p>Treibstoffanteil = Startmasse * 1 \/ exp(<span style=\"font-family: Arial Narrow, sans-serif;\">\u0394<\/span>v\/Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit)<\/p>\n<p>Der Treibstoff ist &uuml;blicherweise das Edelgas Xenon. Druckgastanks sind recht schwer, sie wiegen typisch ein Siebtel, bis ein F&uuml;nftel des Treibstoffs, das muss, man noch zum Treibstoff hinzuz&auml;hlen, um den Anteil des Treibstoffs mit Tanks zu bestimmen. (in den folgenden Beispielen habe ich mit einem F&uuml;nftel der Treibstoffmasse gerechnet).<\/p>\n<h3 class=\"western\">Ionentriebwerke und Solargenerator<\/h3>\n<p>Es bietet sich an, Ionentriebwerke und die Stromversorgung gemeinsam zu betrachten. Jedes Ionentriebwerk hat einen bestimmten Nennschub bei einer bestimmten Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit und eine konstante Masse. Da jedoch die Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit variabel ist, steigt die ben&ouml;tigte Leistung je nach Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit an. Hier eine Tabelle f&uuml;r das RIT-2X Triebwerk:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"33%\">Schub<\/th>\n<th width=\"33%\">Spezifischer Impuls [s]<\/th>\n<th width=\"33%\">Ben&ouml;tigte Leistung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">80 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">3400<\/td>\n<td width=\"33%\">2185 W<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">115 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">3440<\/td>\n<td width=\"33%\">2985 W<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">168 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">4000<\/td>\n<td width=\"33%\">4650 W<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">200 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">4300<\/td>\n<td width=\"33%\">5785 W<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Einen gro&szlig;en Solargenerator kann man &uuml;ber sein Fl&auml;chengewicht kennzeichnen. F&uuml;r diesen gibt man dann an, wie viel Watt pro Kilogramm Masse entfallen. Starre Solargeneratoren haben einen Spitzenwert von 85 Watt\/kg. L&auml;sst man diese R&uuml;ckwand weg, so hat man flexible Solarzellen, die leichter sind. Im Einsatz befindliche erreichen 120 W\/kg. Sehr gro&szlig;e Arrays sollen bis zu 170 W\/kg erreichen.<\/p>\n<p>Da die ben&ouml;tigte elektrische Leistung des Antriebs bekannt ist, kann man bei dem bekannten Gewicht des Ionentriebwerks berechnen, wie viel Masse auf ein Ionentriebwerk und den Solargenerator entfallen. Das obige RIT-2X wiegt 8,8 kg, dazu k&auml;me in der Praxis aber noch der Konverter, der die Niedrigspannung des Solargenerators in die ben&ouml;tigte Hochspannung umwandelt, doch auch dessen Masse ist konstant. Nehmen wir f&uuml;r beide Systeme zusammen 12 kg an, so errechnet sich bei einem Solargenerator von 80 W\/kg folgende Gesamtmasse f&uuml;r ein Triebwerk und die Solarzellen, welche den Strom f&uuml;r das Triebwerk liefern.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/>\n<col width=\"85*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"33%\">Schub<\/th>\n<th width=\"33%\">Spezifischer Impuls [s]<\/th>\n<th width=\"33%\">Gesamtgewicht<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">80 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">3400<\/td>\n<td width=\"33%\">39,4 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">115 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">3440<\/td>\n<td width=\"33%\">49,4 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">168 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">4000<\/td>\n<td width=\"33%\">58,2 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"33%\">200 mN<\/td>\n<td width=\"33%\">4300<\/td>\n<td width=\"33%\">72,4 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Es gibt nun zwei M&ouml;glichkeiten: Entweder habe ich eine konstante Nutzlast, dann ist die Flugdauer je nach spezifischem Impuls \/ Schub variabel. Oder ich habe eine Vorgabe f&uuml;r die Flugzeit, dann ist die Nutzlast variabel, denn die Startmasse ist ja konstant und kann nicht h&ouml;her sein als die Nutzlast der Rakete. Hier eine Tabelle f&uuml;r Fall 1: Angenommen wird, das eine Sojus 7 t in einen Erdorbit bringt, 3 t sollen davon Nutzlast und Strukturen sein. Der Rest entf&auml;llt auf den Ionenantrieb. (Strukturen meint: die Ionentriebwerke, Tanks und der Solargenerator m&uuml;ssen ja in einem Modul miteinander verbunden sein, ich habe es zur Nutzlast hinzugez&auml;hlt, weil der Antrieb auch integrierter Anteil der Raumsonde sein kann wie bei Dawn). So sieht die Tabelle dann so aus:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"65*\" \/>\n<col width=\"63*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"25%\">Schub<\/th>\n<th width=\"25%\">Treibstoff<\/th>\n<th width=\"25%\">Solargenerator + Triebwerke<\/th>\n<th width=\"25%\">Betriebsdauer<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">80 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.360 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.640 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">223 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">115 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.340 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.660 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">193 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">168 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.060 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.940 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">135 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">200 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">1.930 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">2.070 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">135 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Alternativ kann man auch eine Reisedauer vorgeben, und dann damit diese erreicht wird, ist der Schub festgelegt, daraus ergibt sich dann das Gewicht von Solargenerator und Triebwerken, und der Rest ist dann die Nutzlast. Hier dieselbe Tabelle f&uuml;r 200 Tage Reisezeit:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/>\n<col width=\"64*\" \/> <\/colgroup>\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"25%\">Schub<\/th>\n<th width=\"25%\">Treibstoff<\/th>\n<th width=\"25%\">Solargenerator + Triebwerke<\/th>\n<th width=\"25%\">Nutzlast<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">80 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.360 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.842 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">2.797 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">115 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.340 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.581 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">3.097 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">168 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">2.060 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.339 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">3,601 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">200 mN<\/td>\n<td width=\"25%\">1.930 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">1.448 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">3.622 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Alle Berechnungen sind nur auf Basis des Gesamtimpulses und der mittleren Masse erfolgt, ohne eine genaue Simulation.<\/p>\n<p>Hier noch zwei Diagramme f&uuml;r diese F&auml;lle. Anders als bei dem realen Triebwerk wurde aber von einem konstanten Wirkungsgrad ausgegangen, daf&uuml;r genau durchgerechnet und nicht mit mittlerer Masse. Die maximale Nutzlast wird bei einem spezifischen Impuls von 34.500 m\/s erreicht, allerdings zwischen 30 und 45 km\/s mit geringen Abweichungen von der maximalen. Bei dem maximalen Gesamtimpuls sieht es in Richtung h&ouml;herer Geschwindigkeit besser aus. Das maximale dV bei 3000 kg Masse ist bei einem spezifischen Impuls von 45 km\/s.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"\/img\/impuls-spezimpuls-ionentriebwerk.png\" width=\"800\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"\/img\/nutzlast-impuls-ionentriebwerk.png\" width=\"709\" height=\"448\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14645\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14645\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wahrscheinlich steht das was ich heute schreibe schon irgendwo im Blog, aber ich will es mal als einzigen Artikel ver&ouml;ffentlichen. 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