{"id":14739,"date":"2020-05-07T10:30:58","date_gmt":"2020-05-07T08:30:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14739"},"modified":"2021-01-28T16:18:57","modified_gmt":"2021-01-28T15:18:57","slug":"die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-wann-lohnt-sich-ein-raspberri-pi-im-weltraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/05\/07\/die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-wann-lohnt-sich-ein-raspberri-pi-im-weltraum\/","title":{"rendered":"Die L&ouml;sung f&uuml;r ein &uuml;berfl&uuml;ssiges Problem \u2013 wann lohnt sich ein Raspberri Pi im Weltraum?"},"content":{"rendered":"<p>Heute wieder mal Blog zu einem speziellen Thema. Es geht um die f&uuml;r die Raumfahrt geeigneten Computer. Betrachtet man sich die letzten 40 Jahre, so sieht man eine Tendenz: sie haben gegen&uuml;ber der \u201eirdischen\u201c Hardware deutlich an Leistung verloren. Als 1981 das Space Shuttle abhob, waren ihre Bordcomputer, die auf der System 360 Architektur basierten, noch deutlich schneller als Computer, die man als Privatperson kaufen konnte (mit einem Gro&szlig;rechner kann man die Rechner nat&uuml;rlich nicht vergleichen, schon allein wegen des Gewichts, Volumens oder Stromverbrauchs, aber Rechner in Raumfahrzeugen haben in etwa das Volumen eines PC. Die Shuttles hatten 32 Bit Prozessoren mit 416 KByte Speicher pro Rechner, ein Heimcomputer wie der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/\">ZX80<\/a>,<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ti994a.shtml\"> Ti 99\/4a<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/c64.shtml\">VC20<\/a> einen 8 Bit Prozessor mit 1 bis 16 KByte Speicher.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/4d0e911e158642c6a5000593c7721edc\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Bis Anfang der Neunziger Jahre hatten Mikroprozessoren aufgeholt und zeitweise wurden sogar normale Mikroprozessoren in Raumfahrzeugen verwendet, so ein 8086 in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/rosat.shtml\">Rosat<\/a> und ein 386 in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hst.shtml\">Hubble<\/a>. Seitdem hinkt die weltraumtaugliche Hardware der irdischen hinterher.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an die Bauteile sind im Weltraum h&ouml;her. Man denkt zuerst an die energiereiche Strahlung, sowohl geladene Teilchen, wie die des Sonnenwinds, wie auch ionisierende Strahlung wie R&ouml;ntgen- oder Gammastrahlung werden von der Erdatmosph&auml;re abgefangen. Sie kann Str&ouml;me in einem Schaltelement induzieren oder Bits umkippen lassen. Dazu kommt, dass die Temperaturextreme h&ouml;her sind. Fr&uuml;her wurden \u201emilit&auml;rische\u201c Hardware eingesetzt. Jeder Hersteller hatte eine Fertigungslinien mit \u201emilitary grade\u201c Elektronik. Sie hatte eine h&ouml;here Toleranz gegen&uuml;ber zahlreichen Umgebungsparametern und wurde z.B. in Flugzeugen oder Lenkwaffen verwendet. Heute lohnt sich das f&uuml;r die gro&szlig;en Hersteller nicht mehr, denn anders als in den Siebzigern und Achtzigern ist heute der Massenmarkt viel gr&ouml;&szlig;er als der milit&auml;rische Markt.<\/p>\n<p>Ein Grund, warum die weltraumtaugliche Hardware hinterhinkt, ist dass die Investitionskosten in neue Fabriken um so h&ouml;her sind, je kleiner die Strukturbreiten sind. Das kann man mit dem Absatz von einigen Tausend Bauteilen nat&uuml;rlich nicht bei aktuellen Fabs ,die Milliardeninvestition erfordern, rechtfertigen.<\/p>\n<p>Im Einsatz sind heute Prozessoren auf Basis des PowerPC 750 und der Sparc 7 Architektur. Beides sind Prozessorarchitekturen aus der zweiten H&auml;lfte der Neunziger. Entsprechend haben sie Leistungsdaten wie ein PC aus dieser Zeit z.B. einen maximalen Takt von 200 MHz. In den letzten Jahren hat sich wenig getan, wenn dann versucht man auch nicht eine schnellere Architektur zu verwenden, sondern die Architektur mit FPGA zu verbinden, ein FPGA f&uuml;hrt dann in der Hardware einen rechenintensiven Algorithmus aus.<\/p>\n<p>Nach dieser Einleitung die heutige Problemstellung: F&uuml;r das, was die Prozessoren meist leisten m&uuml;ssen, das sind Steuerungsaufgaben reichen sie aus. Eine Parallele kann man zur <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3fpHHjL\">Makerszene<\/a> ziehen: die 8 Bit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3c9IqDH\">Atmel<\/a> Mikroprozessoren sind noch deutlich leistungsschw&auml;cher, reichen aber f&uuml;r Steuerungsaufgaben vollkommen aus. Schlussendlich muss keine grafische Benutzeroberfl&auml;che erstellt werden oder 60 Frames einer Spielszene pro Sekunde neu berechnet werden. Es gibt aber durchaus auch Aufgaben die mehr Rechenleistung erfordern. Erdbeobachtungssatelliten k&ouml;nnten Bilder auswerten und anhand der Helligkeits- und Kontrastverteilung Bilder mit zu vielen Wolken gar nicht abspeichern. Raumsonden k&ouml;nnen die Belichtungszeit jedes Bildes basierend auf dem letzten optimal anpassen \u2013 man muss sich nur <a href=\"https:\/\/cdn.mos.cms.futurecdn.net\/HZsXXFuAN3pEkqZF5ScK85-650-80.jpg\">Cassinis <\/a><a href=\"https:\/\/cdn.mos.cms.futurecdn.net\/HZsXXFuAN3pEkqZF5ScK85-650-80.jpg\">A<\/a><a href=\"https:\/\/cdn.mos.cms.futurecdn.net\/HZsXXFuAN3pEkqZF5ScK85-650-80.jpg\">ufnahmen der <\/a><a href=\"https:\/\/cdn.mos.cms.futurecdn.net\/HZsXXFuAN3pEkqZF5ScK85-650-80.jpg\">Eismonde<\/a> ansehen \u2013 die Belichtung ist oft zu hoch, und die Bilder extrem hell. Bei Satelliten, die die Erde oder einen Planeten in Streifen kartieren, nimmt die Breite eines Streifens zu den Polen hin ab. Diese Teile m&uuml;sste man ebenfalls nicht speichern, das bedeutet immerhin das man 57 % mehr pro Tag abbilden kann. F&uuml;r die heutigen rechenintensivsten Aufgaben der Datenaufbereitung, vor allem Komprimieren und Codieren mit Wiederherstellungsinformationen gibt es aber schon lange Spezialchips.<\/p>\n<p>Meine Idee: Anstatt Spezialhardware zu entwickeln, nimmt man normale Hardware und schirmt diese ab. Die Abschirmung erh&ouml;ht nat&uuml;rlich das Gewicht. Theoretisch kann ich daher einen Punkt bestimmen, ab dem dieses erh&ouml;he Gewicht multipliziert mit den Startkosten pro Kilogramm die niedrigen Kosten f&uuml;r die Hardware erreicht. Alles, was weniger wiegt, ist dann g&uuml;nstiger. Die Preise f&uuml;r Weltraumhardware sind weitestgehend unbekannt, doch ein weltraumtaugliches BAE 750 Board soll 100.000 Dollar kosten.<\/p>\n<p>Das erste was man bei dem Ansatz tun muss, ist es die n&ouml;tige Abschirmung zu ermitteln. Ich binf&uuml;r die n&ouml;tige Abschirmung von der ISS ausgegangen. Die Astronauten verwenden zum Teil normale Konsumerhardware wie Notebooks. Die wird zwar modifiziert, aber das dient vor allem dem Brandschutz. So werden nicht ben&ouml;tigte Schnittstellen versiegelt oder Akkus ausgetauscht oder entfernt. Die Elektronik ist aber dieselbe. Das ist auch logisch, denn die Argonauten selbst d&uuml;rfen ja auch nicht durch die Strahlung gef&auml;hrdet sein, das hei&szlig;t die Abschirmung muss ausreichen das sie keine Gesundheitsgefahr haben und Menschen sind immer noch empfindlicher als Elektronik. (Etwa um den Faktor 5 bis 10).<\/p>\n<p>Die reine Struktur eines ISS Moduls finden wir in den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle-versorgungssystem.shtml\">MPLM<\/a>, Transportmodulen des Space Shuttles. Eines wurde auch zum ISS Modul umgebaut. Bei den normalen ISS Modulen erh&auml;lt man die Startmasse des Moduls, die durch Installationen h&ouml;her ist. Ein MPLM wog 4.100 kg bei einem Durchmesser von 4,60 m und 6,4 m L&auml;nge. Modelliert als Kreiszylinder, hat es dann eine Oberfl&auml;che von 110 m\u00b2. Bei 4.100 kg Masse wiegt ein Quadratmeter also 37,2 kg, da die H&uuml;lle aus Aluminiumlegierungen besteht, ist sie bei einer angenbommenen Dichte von 2,8 g\/cm\u00b3 rund 13,3 mm dick.<\/p>\n<p>Ich fange mal als m&ouml;glichem Bordrechner mit einem <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2zYSnW9\">Raspberr<\/a><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2zYSnW9\">y<\/a><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2zYSnW9\"> Pi<\/a> an. Schon das <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/s?k=Raspberry+Pi+zero&amp;i=electronics&amp;__mk_de_DE=\u00c5M\u00c5\u017d\u00d5\u00d1&amp;ref=nb_sb_noss_2\">erste Modell<\/a> war schneller als ein BAE 750. Der aktuelle Pi 4B ist f&uuml;nfmal schneller als das Erstmodell. Ein aktueller PC Prozessor ist pro Kern nochmals viermal schneller. Wir reden also von einer Steigerung der Geschwindigkeit um einen Faktor von mindestens 10, nimmt man die h&ouml;here Kernzahl gegen&uuml;ber dem BAE 750 hinzu dann ist ein PC Prozessor mehr als 100-mal schneller.<\/p>\n<p>Der Vorteil des Raspberry PI ist, das er sehr kompakt ist. Ein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WxCb5V\">Geh&auml;use<\/a> hat Abmessungen von 7 x 9,5 x 3 cm. Mit 13,3 mm Abschirmung w&auml;re das ein Aluminiumblock von 96,6 x 116,6 x 56,6 mm. Die Platine aus diesem Volumen herausgerechnet sind das 636 cm\u00b3, die bei einer Dichte von 2,8 g\/cm\u00b3 rund 1,79 kg wiegen.<\/p>\n<p>Im aktuellen Heft der ct\u2018 wurden Mini-PC vorgestellt. Der <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2yo6Evp\">Kleinste<\/a> hat ein Geh&auml;use von 175 x 175 x 34 mm. Entsprechend mit 13,3 mm Aluminium abgeschirmt sind es 201,6 x 201,6 x 60,6 mm und ein Gewicht von 4 kg.<\/p>\n<p>In beiden F&auml;llen gibt es Optimierungen. Die H&ouml;he beider Geh&auml;use wird durch die Schnittstellen bestimmt, beim PC auch durch den L&uuml;fter. Bei einem Alublock als K&uuml;hlk&ouml;rper ist der verzichtbar und Schnittstellen kann man an jede Seite legen, um zwei Buchsen &uuml;bereinander zu vermeiden. Zudem ist nicht gesagt, dass eine Platine nur einseitig best&uuml;ckt sein muss und man kann die Breite verk&uuml;rzen und daf&uuml;r mehrere Platinen &uuml;bereinander montieren. Bei mehreren Bordcomputern (zur Redundanz) kann man diese zusammenlegen und so ebenfalls Abschirmung sparen.<\/p>\n<p>Doch auch 4 kg im Worst Case sind eine Ansage. Bei 100.000 Dollar pro weltraumtauglichem Mainboard muss der Transportpreis pro Kilogramm 25.000 Dollar erreichen, um &auml;quivalente Kosten zu verursachen. Ein Vergleich mit Startpreisen zeigt, dass fast jede Rakete in den LEO niedriger liegt, auch im GTO ist das noch so. Im GEO \u2013 entsprechendes gilt wegen der Geschwindigkeit auch f&uuml;r Venus- oder Marsmissionen &#8211; liegt eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane5.shtml\">Ariane<\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane5.shtml\"> 5<\/a> leicht dr&uuml;ber, eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane6.shtml\">Ariane 6<\/a> deutlich darunter. Bei SpaceX h&auml;ngt es von der Satellitenmasse ab, da hier keine Doppelstarts zur maximalen Nutzlastausnutzung m&ouml;glich sind. Beim Raspberry PI ist durch das geringere Gewicht der Vorteil sogar noch gr&ouml;&szlig;er.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r bek&auml;me man aber auch mehr Rechenleistung. Sofern die ben&ouml;tigt wird, w&auml;re die Abschirmung also eine Alternative. Die Idee ist ja nicht neu. Bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno.shtml\">JUNO<\/a> wurde nicht nur der Bordcomputer, sondern alle Teile die eine Elektronik enthielten wie die Inertialplattform in einen \u201eSafe\u201c, einem Kasten aus Titan mit dicken W&auml;nden verpackt. Nur hat man eben nicht jedes Teil abgeschirmt, sondern alle zusammen. Damit kommt die normale weltraumtaugliche Hardware auch bei Jupiter zurecht, obwohl die Hardware 1000-mal h&ouml;herer Strahlung ausgesetzt ist. (weltraumtaugliche Hardware ist zehn bis zwanzigmal strahlungstoleranter als kommerzielle). Das m&uuml;sste dann auch eine Reduktion in einem Erd- oder Sonnenorbit um den Faktor 1000 bewirken und damit w&auml;re man selbst im Van Allen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/strahlung.shtml\">Strahlungsg&uuml;rtel<\/a> weit unter den maximalen Dosen. Die Abschirmung des Safes von Juno ist vergleichbar mit der oben angenommen (1 cm dicke Titanw&auml;nde, entsprechend 45 kg\/m\u00b2).<\/p>\n<p>Kurz: Wenn man den Bedarf nach mehr Rechenleistung hat, w&auml;re es meiner Ansicht nach eine gute Idee, auf einer Technologiemission einfach mal kommerzielle Designs in dieser Art abgeschirmt zu testen. Was der Vorschlag nat&uuml;rlich offen l&auml;sst ist die Lebensdauer. Kommerzielle geostation&auml;re Satelliten haben eine Designlebensdauer von 10 bis 15 Jahren und leben oft noch l&auml;nger. Raumsonden sind noch l&auml;nger in Betrieb. Ob kommerzielle Prozessoren wie auch die anderen Komponenten eines Mainboards so lange durchhalten? Hier d&uuml;rften PCs oder Server schon wegen der Verbesserung der Rechenleistung, Neueinf&uuml;hrung von Peripherie mit anderen Schnittstellen viel fr&uuml;her ausgewechselt worden sein.<\/p>\n<p>Hier mal ein kleiner Vergleich der Rechenleistung aktuell verwendeter Prozessoren und dem Raspberry Pi:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"25%\">Rechner<\/th>\n<th width=\"25%\">Raspberry Pi<\/th>\n<th width=\"25%\">BAE RAD 750<\/th>\n<th width=\"25%\">Leon 2 FT<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Basisarchitektur:<\/td>\n<td width=\"25%\">ARMv6, (Raspberry Pi 1)<br \/>\nARMv8 (Pi 2-4)<\/td>\n<td width=\"25%\">Power PC 750<\/td>\n<td width=\"25%\">SPARC V8<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Basisarchitektur vorgestellt:<\/td>\n<td width=\"25%\">ARMv6: 2002<\/p>\n<p>ARMv8: 2011<\/td>\n<td width=\"25%\">1997<\/td>\n<td width=\"25%\">1992<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Dhrystone\/MHz<\/td>\n<td width=\"25%\">1,86 \u2013 3,76<\/td>\n<td width=\"25%\">1,97<\/td>\n<td width=\"25%\">0,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Dhrystone<\/td>\n<td width=\"25%\">Pi 4B: 5656<\/td>\n<td width=\"25%\">393<\/td>\n<td width=\"25%\">90<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"25%\">Maximale Taktfrequenz:<\/td>\n<td width=\"25%\">700 \u2013 1800 MHz<\/td>\n<td width=\"25%\">200<\/td>\n<td width=\"25%\">100<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Es gibt von beiden Prozessoren neuere Versionen. W&auml;hrend der Leon 3 nur ein kleines Upgrade vom Leon 2 ist (1,4 Dhrystone\/Mhz anstatt 0,9) hat der neue RAD5545 von BAE vier Prozessorkerne, wird in einem f&uuml;nfmal kleineren Prozess hergestellt und erreicht dann bei 1 GHz 5600 Dhrystones, zieht also mit dem aktuellen Raspberry Pi 4B gleich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute wieder mal Blog zu einem speziellen Thema. Es geht um die f&uuml;r die Raumfahrt geeigneten Computer. Betrachtet man sich die letzten 40 Jahre, so sieht man eine Tendenz: sie haben gegen&uuml;ber der \u201eirdischen\u201c Hardware deutlich an Leistung verloren. 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