{"id":14787,"date":"2020-06-05T07:22:28","date_gmt":"2020-06-05T05:22:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14787"},"modified":"2023-02-14T11:55:38","modified_gmt":"2023-02-14T10:55:38","slug":"die-zahl-fuer-heute-20-milliarden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/06\/05\/die-zahl-fuer-heute-20-milliarden\/","title":{"rendered":"Die Zahl f&uuml;r heute: 20 Milliarden"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14787\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14787\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>20 Milliarden, das ist es was es den Bund kostet wenn f&uuml;r ein halbes Jahr die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 bzw. f&uuml;r G&uuml;ter, die &#8222;lebensnotwendig&#8220; sind wie Lebensmittel (aber auch B&uuml;cher) von 7 auf 5 % erniedrigen.<\/p>\n<p>Ich war erstaunt, denn in beiden F&auml;llen ist das keine echt gro&szlig;e Absenkung. Prozentual sind es <sup>1<\/sup>\/<sub>6<\/sub> und <sup>2<\/sup>\/<sub>7<\/sub> und dann nur f&uuml;r ein halbes Jahr. Daraus kann man ableiten, dass die Mehrwertsteuer f&uuml;r enorme Steuereinnahmen sorgt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/ce1c1818fc5345c5be45c6476a28cc19\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Ich habe nachgeschaut und es sind tats&auml;chlich 183,1 Milliarden Euro, die 2019 so erl&ouml;st wurden. Da ich gerade vor einigen Tagen meine Steuererkl&auml;rung abgab, die seit drei Jahren um zwei weitere Formulare gewachsen ist und ich nun f&uuml;r die Abschreibung meiner PV-Anlage noch mal eines brauche (das ich aber nicht in Elster fand) fragte ich mich, wof&uuml;r ich noch eine Einkommenssteuer abgeben muss. Die ist bekanntlicherweise umst&auml;ndlich und unverst&auml;ndlich ist mit so verst&auml;ndlichen Formulierungen wie \u201eGewinne im Sinne von \u00a74 Abs. 5b des \u2026.-Gesetzes\u201c. Da frage ich mich, warum man nicht, da man ja sowieso das Geld das &uuml;brig bleibt, entweder ausgibt oder anlegt und bei Kapitalertr&auml;gen ja auch automatisch die Kapitalertragssteuer abgezogen wird, man nicht diese automatisch einbehaltenden Steuern ausweitet und die individuell erhobenen Steuern mit der Umst&auml;ndlichkeit ihrer Erkl&auml;rung abschafft.<\/p>\n<p>Immerhin kann man so errechnen, wie viel Umsatz und Anteile auf die beiden Steuers&auml;tze entf&auml;llt. Die 20 Mrd. Mindereinnahmen gelten ja nur f&uuml;r ein halbes Jahr. F&uuml;r ein ganzes Jahr sind es 40 Mrd. Nennen wir die unbekannten Anteile f&uuml;r den Umsatz mit reduziertem Steuersatz a und mit normalem Steuersatz b, so gilt:<\/p>\n<p>183,1 Mrd. = a * 0,07 + b * 0,19<\/p>\n<p>und<\/p>\n<p>40 Mrd. = a* 0,02 + b * 0,03<\/p>\n<p>L&ouml;st man beide Gleichungen nach a auf, so erh&auml;lt man:<\/p>\n<p>2615,7 Mrd. = a + 2,71 b<\/p>\n<p>2000 Mrd. = a + 1,5 b<\/p>\n<p>Daraus kann man b errechnen:<\/p>\n<p>615,7 Mrd. = 1,21 b<\/p>\n<p>b = 509 Mrd.<\/p>\n<p>Und b in eine der beiden Gleichungen eingesetzt:<\/p>\n<p>40 Mrd. = 0,02 a + 509 Mrd. * 0,03 b<\/p>\n<p>a = 1236,7 Mrd.<\/p>\n<p>Von den 183,1 Mrd. Steuereinnahmen entfallen 86,6 Mrd. Auf den reduzierten Steuersatz, und 96,5 Mrd. auf den normalen Satz. Das meiste geben Deutsche also f&uuml;r G&uuml;ter aus bei denen der Satz niedrig ist. Bei den Einnahmen sind durch den h&ouml;heren Satz beide Teilsteuern ungef&auml;hr gleich hoch.<\/p>\n<p>Was mich auch erstaunt: es geht in zwei Tagen den Satz zu senken, man tut sich aber extrem schwer, nur einen anstatt zwei Steuers&auml;tze zu haben. Denn das System ist nicht logisch. Lebensmittel entfallen im Normalfall auf den Satz A, aber nicht alle. Bestimmte Lebensmittel gelten als Luxusgut, so Kaffee und alle alkoholischen Getr&auml;nke (obwohl da auch noch Steuer extra erhoben wird) und damit auf den normalen Satz. Ebenso ist das Essen in der Gastronomie mit dem normalen Satz besteuert, nicht aber zubereitetes Essen zum Mitnehmen. Das ist insofern verr&uuml;ckt, als das McDonalds und andere Schnellimbisse beides anbieten, und zwar zum selben Preis. Wer bei McDonalds also sein Essen mitnimmt und daf&uuml;r die Allgemeinheit mit M&uuml;ll belastet, da viele die Verpackungen in der Umwelt entsorgen, sorgt daf&uuml;r das McDonalds noch 12 Prozent mehr verdient. Die mussten den Verkauf zum Mitnehmen &uuml;brigens auch nicht in der Corona-Krise einstellen.<\/p>\n<p>Analoges gilt f&uuml;r B&uuml;cher. Lange Zeit galt: gedruckte B&uuml;cher. Reduzierter Satz, E-Books: normaler Satz und das bei selbem Inhalt. Seit einigen Monaten hat man das Gottseidank ge&auml;ndert. Ich vermute f&uuml;r uns nicht sichtbar haben Unternehmen genau die gleichen Probleme mit dem Abrechnen nach reduziertem und normalem Satz. Dabei w&auml;re es so einfach: beide Ums&auml;tze, a+b zusammen sind 1745,7 Mrd. Euro, das w&auml;ren also die Konsumausgaben der Deutschen (mithin 21.300 Euro\/Person). W&uuml;rde man 11 Prozent als einheitlichen Satz festlegen, der Bund w&uuml;rde 192 Mrd. Euro einnehmen, sogar etwas mehr als vorher und man w&uuml;rde viel B&uuml;rokratie abbauen. Nebenbei w&uuml;rde sich auch die Automobilindustrie freuen, denn so werden ihre Autos um 8 Prozent billiger.<\/p>\n<p>Aber so was geht in Deutschland wohl nicht. Meine Ansicht nach m&uuml;ssen Steuergesetze oder allgemein Vorschriften in Deutschland nur immer komplizierter werden.<\/p>\n<p>Hier noch ein kleine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Mehrwersteuerentwocklung in Deutschland. Sie wurde erstmals 1968 eingef&uuml;hrt und ist seitdem \u2013 wenn man von der halbj&auml;hrigen Pause w&auml;hrend der Coronapandemie absieht \u2013 nur erh&ouml;ht worden:<\/p>\n<p>Umsatzsteuers&auml;tze in Deutschland seit ihrer Einf&uuml;hrung<\/p>\n<table width=\"361\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<th width=\"150\">von\/bis<\/th>\n<th width=\"61\">Regelsatz<\/th>\n<th width=\"137\">Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.01.1968 \u2013 30.06.1968<\/td>\n<td width=\"61\">10\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">5\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.07.1968 \u2013 31.12.1977<\/td>\n<td width=\"61\">11\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">5,5\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.01.1978 \u2013 30.06.1979<\/td>\n<td width=\"61\">12\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">6\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.07.1979 \u2013 30.06.1983<\/td>\n<td width=\"61\">13\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">6,5\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.07.1983 \u2013 31.12.1992<\/td>\n<td width=\"61\">14\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">7\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.01.1993 \u2013 31.03.1998<\/td>\n<td width=\"61\">15\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">7\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.04.1998 \u2013 31.12.2006<\/td>\n<td width=\"61\">16\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">7\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.01.2007 \u2013 30.06.2020<\/td>\n<td width=\"61\">19\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">7\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.07.2020 \u2013 31.12.2020<\/td>\n<td width=\"61\">16\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">5\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"150\">01.01.2021 \u2013<\/td>\n<td width=\"61\">19\u00a0Prozent<\/td>\n<td width=\"137\">7\u00a0Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ich selbst kann mich noch an den Wahlkampf 2002 ging, als die SPD die Mehrwehrsteuer nicht erh&ouml;hen wollte und die CDU um zwei Prozent. Nach den Koalitionsverhandlungen stieg sie dann an aber nicht um zwei Prozent, sondern gleich drei Prozent!<\/p>\n<p>Wof&uuml;r der erm&auml;&szlig;igte Satz erhoben wird ist auch nicht systematisch. Auf dem Kassenbon kann man dies heute ja erkennen, da steht dann meist der Buchstabe \u201eA\u201c f&uuml;r den niedrigeren Satz und \u201eB\u201c f&uuml;r den h&ouml;heren. Ich schaue mir das immer wieder mal an und stelle fest, das wenn ich Getr&auml;nke kaufe ich \u201eB\u201c also den h&ouml;heren Satz bezahle, dagegen wenn ich Katzenfutter kaufe den niedrigeren Satz \u201eA\u201c. Das ist f&uuml;r mich als Laien nicht verst&auml;ndlich. Es gibt enorm viele Ausnahmeregelungen.- Die FDP setzte als sie von 2005 bis 2009 die Regierung stellte, durch das Hotels den niedrigeren Satz f&uuml;r Bewirtung erhalten. Das ging als \u201e<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/debatte-um-fdp-spende-hohn-und-spott-fuer-die-moevenpick-partei-a-672756.html\">M&ouml;wenpick Skandal<\/a>\u201c in die Geschichte ein und sorgte daf&uuml;r das die FDP bei der n&auml;chsten Bundeswahl aus dem Parlament flog.<\/p>\n<p>Was in den regul&auml;ren Umsatzsteuersatz und den reduzieren Satz gelangen sollte, dar&uuml;ber gibt es immer wieder Debatten. Vielen ist die Einordnung eine M&ouml;glichkeit Umweltschutz, Klima oder Tierwohlziele zu verwirklichen. So gibt es den Vorschlag Fleisch und andere als \u201eungesund\u201c gebrandmarkte Lebensmittel mit dem h&ouml;heren Satz zu belegen, ebenso wie Zucker, S&uuml;&szlig;igkeiten und anderes \u201eungesundes\u201c Zeug. Noch weiter geht die Forderung f&uuml;r \u201egesunde\u201c Lebensmittel gar keine Mehrwertsteuer zu erheben wie Obst und Gem&uuml;se.<\/p>\n<p>Genauso sollen &ouml;kologische Verkehrsmittel wie Tickets f&uuml;r Bahn und Buss oder Fahrr&auml;der nur mit dem reduzieren Satz belegt werden.<\/p>\n<p>Immer wieder kommt auch die Forderung nach einem weiteren Satz, einer Luxussteuer f&uuml;r Dinge die \u2013 ja nach politischer Provenienz als \u201eLuxus\u201c angesehen werden. W&auml;hrend das wohl bei Privatjets, Yachten oder Sportwagen relativ unumstritten ist wird es woanders schon problematisch. So kann man argumentieren das ein Auto kein Luxus ist, aber was wenn jemand mehrere Autos hat? Wie will man hier eine Luxussteuer umsetzen?<\/p>\n<p>Vergessen wird auch das es zus&auml;tzlich zur Mehrwertsteuer noch weitere steuern gibt die auf Produkte und Leistungen erhoben werden. Das gilt f&uuml;r Energie (Heiz&ouml;l- und Mineral&ouml;l-steuer, Stromsteuer) einzelne Lebensmittel (Kaffeesteuer, Brandweinsteuer, Sektsteuer, Zigarettensteuer \u2026). Auch das ist nicht systematisch. Bei Alkohol und Tabak ist noch der Gesundheitsgedanke zu verstehen, aber bei Kaffee schon nicht mehr. W&auml;hrend man bei Steuern auf Diesel und Benzin noch eine staatliche Lenkungsabsicht unterstellen kann, das das Auto als Verkehrsmittel teuer gemacht werden soll, so ist das bei den Steuern auf andere Energieformen nicht zu verstehen, denn mit irgend etwas muss man ja heizen und selbst wenn man eine W&auml;rmepumpe hat die den Energieverbrauch drastisch absinkt und heute die &ouml;kologische Heizung ist, zahlt man Steuern f&uuml;r den ben&ouml;tigten Strom.<\/p>\n<p>[Edit 28.4.2022]<\/p>\n<h3 class=\"western\">Eine Steuer f&uuml;r alle?<\/h3>\n<p>Die hohe Summe von &uuml;ber 183 Milliarden Euro brachte mich auf eine Idee. Das ist ein ansehnlicher Anteil an dem Gesamtsteueraufkommen, das <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Staat\/Steuern\/Steuereinnahmen\/_inhalt.html\">2021 bei 833 Milliarden<\/a> Euro \u2013 Bund, L&auml;nder und Kommunen zusammengerechnet \u2013 erl&ouml;st wurden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) also die Summe aller erbrachten Leistungen und produzierten Produkte lag im selben Jahr 2021 bei 4276,2 Milliarden Euro. 833 Milliarden sind 19,4 Prozent dieser Summe. W&uuml;rde man bei jedem Geldtransfer von einer Person zu einer anderen oder einem Unternehmen der ja immer eine Bezahlung einer Leistung oder eines Produkts ist 20 Prozent einziehen, automatisch durch die Banken, wir br&auml;uchten gar kein Steuersystem mehr, keine Einkommensteuererkl&auml;rung, keine Grunderwerbsteuer, keine Lohnsteuer, keine Erbschaftsteuer, keine Kapitalertragsteuer, kein Solidarit&auml;tszuschlag und nat&uuml;rlich auch keine Umsatzsteuer sowie die obigen spezifischen Verbrauchsteuern.<\/p>\n<p>Der Staat w&uuml;rde enorm viel einsparen, denn der ganze Apparat des Finanzministeriums der die Steuererkl&auml;rungen bearbeitetet fiele weg. Unternehmen w&uuml;rden B&uuml;rokratie abbauen weil auch sei keinerlei Steuererkl&auml;rungen mehr machen m&uuml;ssten.<\/p>\n<p>Das ganze h&auml;tte auch eine Lenkungsfunktion, denn so w&uuml;rden Dinge automatisch teurer wenn sie eine lange Produktkette haben. Nehmen wir Lebensmittel. Obst und Gem&uuml;se und Futtermittel st&auml;nden bis zur Ernte gleich da, doch Dinge die der Mensch direkt essen kann wie Obst und Gem&uuml;se hat dann noch eine stufe, den Handel. Futtermittel landen aber zuerst im Schwein, das dann eine weitere stufe beim verkauf hat, eine dritte kommt durch die Schlachtung zu und wenn daraus Wurst gemacht wird eine vierte. So wird Fleisch automatisch teurer und Wurst noch teurer.<\/p>\n<p>Umgekehrt w&uuml;rde Energie billiger werden, denn die muss nur gewonnen und ausgeliefert werden. Vor allem Arbeitskraft \u2013 die ja nur eine Stufe hat w&uuml;rde billiger werden, was dann auch die flucht in die Schwarzarbeit und Barzahlung eind&auml;mmen w&uuml;rde. Damit die Wirtschaft konkurrenzf&auml;hig w&auml;re m&uuml;sste die Steuer nat&uuml;rlich auch f&uuml;r jedes importierte Produkt erhoben werden, w&auml;hrend man sie f&uuml;r exportierte Produkte erlassen kann.<\/p>\n<p>Innerhalb einer Person w&auml;ren Geldtransfers steuerfrei, also wenn man zum Beispiel Wertpapier kauft, aber wie bisher auch w&uuml;rden von Zinsen und Gewinnen dann Steuern eingezogen werden.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich wird es dazu niemals kommen, denn wie erw&auml;hnt muss bei uns ja das Steuersystem kompliziert sein. Aber eine Chance sehe ich wenn wie von der EU gew&uuml;nscht Bargeld (zur Bek&auml;mpfung der Schwarzarbeit) verschwindet, denn dann gibt es eigentlich kein Schlupfloch f&uuml;r eine solche Steuer mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_14787\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"14787\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>20 Milliarden, das ist es was es den Bund kostet wenn f&uuml;r ein halbes Jahr die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 bzw. f&uuml;r G&uuml;ter, die &#8222;lebensnotwendig&#8220; sind wie Lebensmittel (aber auch B&uuml;cher) von 7 auf 5 % erniedrigen. 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