{"id":14823,"date":"2020-06-20T19:02:26","date_gmt":"2020-06-20T17:02:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14823"},"modified":"2020-06-20T19:07:57","modified_gmt":"2020-06-20T17:07:57","slug":"die-bequemlichkeit-und-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/06\/20\/die-bequemlichkeit-und-das-klima\/","title":{"rendered":"Die Bequemlichkeit und das Klima"},"content":{"rendered":"<p>Ich greife hier auf die Diskussion &uuml;ber die E-Mobilit&auml;t zur&uuml;ck. Die meiner Ansicht nach absolut gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r das Erreichen einer Klimawende ist es an dem eigenen Verhalten zu arbeiten und dazu geh&ouml;rt auch, nicht ganz so bequem zu sein.<\/p>\n<p>Das scheint zuerst leicht zu sein, entpuppt sich in der Praxis aber als schwierig. Bei der Klimawende hat man ja zuerst Bef&uuml;rchtungen, die schlimmere Szenarien beinhalten. Das man Stromausf&auml;lle hat, den Strom oder die Heizung nicht mehr bezahlen kann und frieren muss. Der Gro&szlig;teil der Kohlendioxidemission geht aber auf Bequemlichkeit zur&uuml;ck. Hier die offiziellen Daten des Bundesumweltamtes entnommen vom <a href=\"https:\/\/uba.co2-rechner.de\/de_DE\/\">Kohlendioxidrechner des UBA<\/a>:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/f73ff677caf34db6b6d1a1d82eef9198\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Posten<\/th>\n<th width=\"50%\">Tonnen CO2<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Gesamt Bundesdurchschnitt:<\/td>\n<td width=\"50%\">11,61 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Heizung und Strom:<\/td>\n<td width=\"50%\">2,40 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Mobilit&auml;t:<\/td>\n<td width=\"50%\">2,18 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon Ern&auml;hrung:<\/td>\n<td width=\"50%\">1,71 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon sonstiger Konsum:<\/td>\n<td width=\"50%\">4,56 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Davon &ouml;ffentliche Emissionen<\/td>\n<td width=\"50%\">0,73 t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Also das, woran man bei Emissionen zuerst denkt und auch von der Politik verfolgt wird: Der Energieverbrauch f&uuml;rs Heizen und der Strom macht zusammen nur etwas mehr als ein Drittel aus. Dagegen ist der Posten \u201esonstiger Konsum\u201c, der nur von 450 Euro\/Monat Konsumausgaben ausgeht (gemessen am durchschnittlichen Einkommen eher wenig) der gr&ouml;&szlig;te Posten. Ebenfalls erstaunlich ist das die Ern&auml;hrung so viel Energie ben&ouml;tigt.<\/p>\n<p>W&auml;hrend die meisten, wenn sie nicht ein neues Haus bauen. an Heizung und Strom nicht wesentlich etwas &auml;ndern k&ouml;nnen geht das bei den beiden Posten Mobilit&auml;t und sonstiger Konsum durchaus. Ich fange mal mit dem Auto an. Nat&uuml;rlich gibt es Leute, die viel fahren und es gibt Gegenden, wo die Bev&ouml;lkerungsdichte so klein ist, das kaum Busse fahren und wenn dann mit gro&szlig;en Abst&auml;nden. In Nesselwang, wo ich zweimal im Jahr hinfahre, gibt es Bus und Zug z.B. nur im 1 Stundenrhythmus. Es ist unbestritten, das es Autofahrer gibt, die ein Auto ben&ouml;tigen, das pro Tag deutlich mehr als die durchschnittliche Strecke zur&uuml;cklegt, die man erh&auml;lt, wenn man den Durchschnitt an gefahrenen Kilometern durch die Tage im Jahr teilt. Es gibt da verschiedene Zahlen &uuml;ber die j&auml;hrliche Fahrstrecke, aber alle liegen auf die Arbeitstage umgelegt weit unter 100 km, der kleinsten Reichweite von Batterien in E-Autos die prim&auml;r f&uuml;r Pendler gedacht sind. F&uuml;r diese Personen muss man eine L&ouml;sung finden, wie man Batterien schnell aufl&auml;dt. Teilweise geht das auch recht flott, wenngleich nicht so schnell wie beim Benziner, doch wenn man sowieso regelm&auml;&szlig;ig eine Pause machen muss, um die Konzentrationsf&auml;higkeit aufrechtzuerhalten, kann man die nutzen. Und nat&uuml;rlich wird es immer Personen geben, die auch durch dieses Raster fallen. Ein Vertreter der einen Kunden nach dem n&auml;chsten anf&auml;hrt legt gro&szlig;e Strecken zur&uuml;ck, aber die Pausen dazwischen sind eben bei Kunden und nicht an einer Rastst&auml;dte mit Ladestation. Doch es gibt jy noch die Wasserstofftechnologie, wenn man einen Treibstoff unbedingt einsetzen muss.<\/p>\n<p>Ich wage trotzdem die kecke Aussage, dass bei einem Gro&szlig;teil der Automobilbesitzer das Hauptargument f&uuml;r ein Auto nicht der ist, dass Sie es brauchen, sondern die Bequemlichkeit. Dazu muss man kein Hellseher sein. Dazu muss man sich nur die Zahlen ansehen: Es gibt knapp <a href=\"https:\/\/de.motor1.com\/news\/401639\/autos-in-deutschland-zahlen-und-fakten\/#:~:text=Um%20&uuml;ber%20eine%20Millionen%20Fahrzeuge,,7%20Millionen%20Kfz-Anh&auml;nger.\">48 Millionen PKW<\/a> und damit mehr PKW als F&uuml;hrerscheininhaber. Schon diese Tatsache zeigt den Bequemlichkeitsfaktor, denn mehr als ein Auto kann man ja schlecht fahren. Der absolute Verkaufsschlager waren in den letzten Jahren SUV und diese Art von Autos ben&ouml;tigen nur die wenigsten. Das Ein- und Aussteigen und die erh&ouml;hte Sichtposition m&ouml;gen auch bequem sein, ich rechne aber mehr mit dem Angeberfaktor bei dem Kauf dieser Art von Fahrzeugen. Ich denke auch es geht nicht um das Geld, auch wenn Autofahrer nicht m&uuml;de werden, zu betonen, dass Elektrofahrzeuge teurer sind. Denn w&uuml;rde es um das Geld gehen, dann h&auml;tten sie kein Auto. Ich habe mal inspiriert durch einen Beitrag in Quarks <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/11\/06\/warum-tut-man-sich-so-schwer-auf-etwas-voellig-ueberfluessiges-zu-verzichten\/\">nachgerechnet<\/a>, wie viel man im Leben f&uuml;r ein Auto ausgibt. Das Ergebnis: f&uuml;r das Geld k&ouml;nnte man, wenn man alle Kosten zusammenrechnet und das &uuml;ber die Lebenszeit leicht eine Eigentumswohnung leisten, w&uuml;rde also nie mehr Miete zahlen. Auch die Tatsache das viele ein Zweitauto haben spricht gegen die Argumentation Elektrofahrzeuge w&auml;ren zu teuer.<\/p>\n<p>Es geht um die Bequemlichkeit. Es ist die Illusion, man k&ouml;nnte einfach mal losfahren, wenn man dies wolle. Aber sehen wir es mal realistisch: die meisten fahren immer dieselben Strecken zu Arbeit oder zum Einkauf oder zum Abholen der Kinder \u2013 zu meiner Zeit konnten die Kinder ja noch selbst nach Hause laufen, das ist \u2013 und hier wird es paradox \u2013 durch den zunehmenden Autoverkehr f&uuml;r viele Eltern heute zu gef&auml;hrlich. Die Strecken innerhalb der Stadt oder f&uuml;rs Pendeln sind kurz und sie k&auml;men damit mit einem kleinen Elektroauto mit kleiner Batterie aus. Der <a href=\"https:\/\/www.e-go-mobile.com\/de\/modelle\/e.go-life\/\">E-Go Life<\/a> ist so was wie der Smart bei den Elektrofahrzeugen und mit (ohne Pr&auml;mien) 23.000 bis 25.000 Euro auch nicht so teuer, mit Umweltpr&auml;mien sinkt der Preis auf 16 bis 18.000 DM. Seine Batterie h&auml;lt eben nur f&uuml;r 100 bis 130 km, daf&uuml;r wiegt er aber auch 600 kg weniger als ein Tesla Modell 3 der daf&uuml;r mehr als doppelt so teuer ist. F&uuml;r die gr&ouml;&szlig;eren Strecken k&ouml;nnte man ein Carsharing System einf&uuml;hren. Dann f&auml;hrt man mit seinem Elektroauto bis zur n&auml;chsten Autobahnrastst&auml;tte, steigt dort in eines um das eine l&auml;ngere Reichweite hat und wenn dessen Batterie sich dem Ende neigt, an der n&auml;chsten Rastst&auml;tte wieder in ein anderes, und an den Rastst&auml;tten werden die Autos dann wieder aufgeladen. Das Prinzip ist so neu nicht: vor 2.500 Jahren wurden so Nachrichten im persischen Gro&szlig;reich transportiert, indem Boten jeweils nach einer Strecke im Galopp die Pferde wechselten. Muss das Auto an den Zielort, g&auml;be es immer noch die M&ouml;glichkeit per Bahn und Auto dorthin zu reisen. Dieser Service der Bahn war mal sehr popul&auml;r, wird heute aber fast nur noch genutzt, um die Alpen schneller zu passieren.<\/p>\n<p>Das lenkt auf den n&auml;chsten Punkt: Im Prinzip geht ein Gro&szlig;teil der t&auml;glichen Fahrten auch ohne Auto, zumindest viele Fahrten zur Arbeit. Bei Eink&auml;ufen wird\u2019s schwieriger. Das Grundproblem ist die Bequemlichkeit. Ein Auto steht eben vor der T&uuml;r, zu einem Bus oder Bahn muss man erst laufen und dann noch warten. Beim &ouml;ffentlichen Nahverkehr dreht sich oft die Diskussion um die Kosten. Eine von der Bahn in Auftrag gegebene Studie kam aber zum Ergebnis, das mehr Kunden es vor allem durch schnellere Taktung als durch billigere Tickets geben w&uuml;rde. Man wird die Menschen nicht &auml;ndern k&ouml;nnen, wer im Laufe seines Lebens so viel Geld f&uuml;r ein Auto ausgibt, das sich davon problemlos mehr als eine Eigentumswohnung leisten k&ouml;nnte, f&uuml;r den ist die Bequemlichkeit schon enorm wichtig.<\/p>\n<p>Ich habe meine Vision ja schon mal skizziert, in der wird der &ouml;ffentliche Verkehr deutlich attraktiver durch engere Taktung und mehr Strecken. Daf&uuml;r muss auch nicht immer ein Riesenbus unterwegs sein, wenn dies die Strecke oder der momentane Zeitpunkt nicht hergibt. Speziell in St&auml;dten sollte es heute, da (fast) jeder ein Smartphone hat m&ouml;glich sein das jeder Autobesitzer einen Anhalter mitnimmt, das k&ouml;nnte man leicht &uuml;ber eine App koordinieren, wenn jeder Autofahrer vor der Fahrt angibt, wohin er will und von wo er startet und die Interessenten genauso. Man w&uuml;rde dann wie bei Bushaltestellen definierte Treffpunkte ausmachen. Daf&uuml;r m&uuml;ssten nur die gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte ein Gebot erlassen, dass man mindestens zu zweit in einem Auto sein muss, wenn man die Stadtgrenze passiert. Dank Video&uuml;berwachung ist das auch leicht zu &uuml;berwachen und man kann auch &uuml;ber drei oder vier Personen als stufenweise Erh&ouml;hung des Drucks nachdenken. Das w&auml;re dann ein Zugest&auml;ndnis an die Bequemlichkeit \u2013 schneller als mit dem Bus ginge es allemal, da man nicht zig Haltestellen anfahren muss \u2013 man w&uuml;rde die Effizienz des Autos erh&ouml;hen, denn der Spritverbrauch bleibt nahezu gleich und nebenher k&ouml;nnten die Autofahrer sogar es refinanzieren denn umsonst m&uuml;ssten sie nat&uuml;rlich niemanden mitnehmen. Es g&auml;be bei dem Modell sogar noch weitere positive Folgen \u2013 f&uuml;r die Autofahrer: sie w&uuml;rden eher einen Parkplatz finden bzw. vorhandene Parkh&auml;user w&uuml;rden ausreichen. Durch weniger Autos auf den Stra&szlig;en und weniger Parkern k&ouml;nnte man auch dem Fahrrad eine Spur einr&auml;umen, was heute ja auf massiven Widerstand der Autofahrer st&ouml;&szlig;t.<\/p>\n<p>Kommen wir zum zweiten Posten: dem Essen. Beim Essen gibt es zwei Dinge, die die Klimabilanz verhageln. Zum einen ist da der hohe Fleischkonsum. S&auml;ugetiere und V&ouml;gel sind nur sehr ineffizient, wenn es darum geht, Energie in Fleischmasse umzusetzen. Sie ben&ouml;tigen als wechselwarme Tiere viel Energie um alleine die K&ouml;rpertemperatur aufrecht zuerhalten. Bei der Mast rechnet man mit dem Einsatz von 10 kg Futter um 1 kg Fleisch zu produzieren. W&uuml;rde man sich also rein vegan ern&auml;hren, so entfiele viel davon und der Gro&szlig;teil der Futtermittel wird heute in der Dritten Welt produziert. Daf&uuml;r wird Dschungel rerodet, was doppelt schlecht f&uuml;r die &Ouml;kobilanz ist. Nach dem Rechner des BU kann man seine Bilanz wie folgt reduzieren:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"50%\">Fleischanteil<\/th>\n<th width=\"50%\">T Kohlendioxid pro Jahr<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Fleischbetonte Kost<\/td>\n<td width=\"50%\">2,28 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Mischkost<\/td>\n<td width=\"50%\">1,82 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Fleischreduzierte Kost<\/td>\n<td width=\"50%\">1,72 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Vegetarisch<\/td>\n<td width=\"50%\">1,35 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">Vegan<\/td>\n<td width=\"50%\">1,09 t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Leider fehlt, wie viel Fleisch jede Form au&szlig;er den beiden vegetarischen beinhaltet. Im Bundesdurchschnitt sind es heute 60 kg pro Person und Jahr. Wenn man das als die \u201eMischkost\u201c definiert, bedeutet jedes Kilogramm Fleisch eine Kohlendioxidemission von 8 kg.<\/p>\n<p>Kleiner ist der Einfluss, ob man saisonale, regionale und Bioprodukte nimmt. Selbst die Extreme \u2013 nur Bio, nur regional, nur saisonal bringen nur 0,49 t Kohlendioxid im Jahr. Insgesamt kann man so etwa 1 t Kohlendioxid einsparen, wenn man seine Ern&auml;hrung radikal umstellt. Auch hier denke ich ist viel Gew&ouml;hnung. Ich gehe mal von mir aus. Bei mir ist der Fleischkonsum stark gesunken, seit meine Mutter gestorben ist. Bei ihr geh&ouml;rte zum einen Fleisch irgendwie zum Mittagessen dazu, zum anderen war mir bald zu bl&ouml;d wegen 100 g Wurst, die ich alleine brauchte, mich beim Metzger anzustellen und die im Supermarkt war nicht so gut. Im Laufe der Jahre wurde es immer weniger. Anfangs habe ich noch ab und an Steaks gemacht, einen Braten oder Gulasch (bei Letzteren dann mehrere Portionen eingefroren), aber irgendwie habe ich darauf heute auch keine Lust mehr. Ich esse eben nun viel mehr Milchprodukte. Ab und an habe ich Lust auf Fleisch und f&uuml;r den Fall gibt es einige Konserven im Regal, dann ist f&uuml;r einige Wochen aber auch wieder kein Fleisch angesagt. Was ich damit sagen will: ich bin nicht angetreten mit dem Vorsatz \u201enun esse ich kein Fleisch mehr\u201c, es hat sich einfach ergeben, weil sich bei mir die Essgewohnheiten ge&auml;ndert haben.<\/p>\n<p>Der absolut gr&ouml;&szlig;te Posten ist aber der Konsum. Er beinhaltet nun alles, was wir brauchen und kaufen au&szlig;er Essen. Das geht los von Bekleidung &uuml;ber den gro&szlig;en Posten der Unterhaltungselektronik bis zu den Hobbies. Zuerst verwundert die Kohlendioxidmenge, doch bedenkt man, dass der gr&ouml;&szlig;te Teil der Industrie eben Konsumg&uuml;ter produziert und nicht Autos, Energie oder Strom, dann ist klar das all deren Emissionen nat&uuml;rlich auf die Produkte umgelegt werden m&uuml;ssen die dann vom Verbraucher gekauft werden.<\/p>\n<p>An diesem Punkt kann jeder etwas machen, und zwar indem er nur das kauft, was er braucht. Gefragt ist aber auch der Gesetzgeber. Die gesetzliche Gew&auml;hrleistung von zwei Jahren bei vielen Produkten ist ein Witz, ich denke bei vielen Ger&auml;ten, bei denen es keinen mechanischen Verschlei&szlig; gibt, kann man diese problemlos auf f&uuml;nf Jahre erh&ouml;hen. Daneben gibt es nat&uuml;rlich auch noch den Second-Hand Markt, auch wenn ich das nur von Bekleidung und Computern kenne.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Fazit<\/h2>\n<p>Ich denke an den drei Stellschrauben: Verkehr, Ern&auml;hrung und Konsum, die zusammen &uuml;ber 70 % der Kohlendioxidemissionen ausmachen, kann jeder drehen. Ich glaube allerdings auch das die Bequemlichkeit oder auch nur die Gewohnheit das bei vielen verhindern, denn wie ich schon bei den Kommentaren bei fr&uuml;heren Blogs erkannt habe \u2013 es fallen den Leuten enorm viele Argumente ein, warum etwas nicht geht &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich greife hier auf die Diskussion &uuml;ber die E-Mobilit&auml;t zur&uuml;ck. Die meiner Ansicht nach absolut gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r das Erreichen einer Klimawende ist es an dem eigenen Verhalten zu arbeiten und dazu geh&ouml;rt auch, nicht ganz so bequem zu sein. 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