{"id":14935,"date":"2020-09-05T20:55:26","date_gmt":"2020-09-05T18:55:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14935"},"modified":"2020-09-06T07:22:44","modified_gmt":"2020-09-06T05:22:44","slug":"us-wahlen-chaos-mit-methode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/09\/05\/us-wahlen-chaos-mit-methode\/","title":{"rendered":"US Wahlen \u2013 Chaos mit Methode"},"content":{"rendered":"<p>Nun sind ja wieder US-Wahlen. F&uuml;r mich wirken die US-Wahlen nach dem was ich bisher von ihnen wei&szlig; sehr verwirrend. Da ist erst mal der paradoxe Umstand, dass alleine in den letzten 20 Jahren zweimal der Verlierer mehr Stimmen als der Sieger hatte \u2013 2000 war dies Al Gore und 2016 war es Hillary Clinton. Die Wikipedia verzeichnet sogar noch die Wahl von 1876, bei der der Verlierer die absolute Mehrheit der Stimmen hatte (bei mehr als zwei Kandidaten sind relative und absolute Mehrheit nicht identisch). In Deutschland undenkbar, aber bei einem Mehrheitswahlrecht m&ouml;glich. Rein theoretisch soll man sogar mit nur 33 % der Stimmen Pr&auml;sident werden k&ouml;nnen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: none !important;\" hidden=\"\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/5ec6fc976e3940d49a3f5f8d3ca74858\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>Andere Verr&uuml;cktheiten f&uuml;r mich sind das die Partei in der Opposition Vorwahlen abh&auml;lt, um den besten Kandidaten zu finden. Bei der anderen Partei fallen die weg. Gut, wenn es ein Pr&auml;sident ist, der beliebt ist, nachvollziehbar. Doch das ist Trump angesichts des Versagens bei der Coronakrise nicht und er redet ja dauernd davon den \u201eSumpf\u201c in Washington auszutrocknen und damit meint er sicher nicht nur demokratische Abgeordnete. Republikaner sollten also ein Eigeninteresse haben, einen Gegenkandidaten zu finden, der bessere Wahlchancen hat und auch in der eigenen Partei mehr R&uuml;ckhalt.<!--more--><\/p>\n<p>Also das Wahlsystem in den USA ist wirklich komplex. Ich habe eine <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/election-game-amerikas-wahlsystem-in-der-krise-100.html\">Sendung<\/a> dazu angesehen und empfehle die ausdr&uuml;cklich weiter. Was ich von mir gebe, ist nur eine kurze Zusammenfassung.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Nicht jeder darf w&auml;hlen<\/h3>\n<p>Bei uns gibt es das Wahlrecht und jeder wird automatisch angeschrieben. In den USA nicht. Dort muss man sich als W&auml;hler registrieren lassen und braucht daf&uuml;r offizielle Dokumente. Okay, beim ersten Nachdenken finde ich das gar nicht mal so schlecht, denn viele Leute wollen nicht w&auml;hlen und bei uns liegt die Wahlbeteiligung in den letzten zwei Jahrzehnten zwischen 70 und 80 %. Doch so einfach ist es nicht. Welche Dokumente daf&uuml;r zul&auml;ssig sind, sind von Bundesstaat zu Bundesstaat verscheiden. Im einen gilt eine Waffenkarte als Ausweis, aber kein Uniausweis, obwohl von einer staatlichen Institution ausgestellt. Am h&auml;ufigsten wird der F&uuml;hrerschein genutzt, doch denn haben auch in den USA nicht alle. Selbst die Einf&uuml;hrung von Personalausweisen als offizielles Dokument wurde in der Sendung kritisiert. Zitat \u201eAu&szlig;erhalb der USA h&ouml;rt sich das normal an, doch bei uns gibt es keine offiziellen Personalausweise\u201c Stirnrunzeln. Wie bitte weist man sich dort aus? Das &ouml;ffnet ja erfunden Identit&auml;ten T&uuml;r und Tor.<\/p>\n<p>Zudem ist man dann nicht immer W&auml;hler. Verurteilte Verbrecher \u2013 immerhin 6,1 Millionen, bekommen das Wahlrecht aberkannt, teilweise lebensl&auml;nglich. In einigen Bundesstaaten kann man es auch verlieren, wenn man zweimal nicht gew&auml;hlt hat und dann gibt es automatische Streichungen. Nicht nur durch Umzug oder Tod, sondern auch wenn die Daten im W&auml;hlerregister nicht 100 % mit denen auf der Meldebeh&ouml;rde &uuml;bereinstimmen, leicht vorkommend bei Namen mit Zeichen au&szlig;erhalb des lateinischen Alphabets wie Akzente. F&uuml;r im W&auml;hlerverzeichnis \u201eRene\u201c steht und im Meldeverzeichnis \u201eRen\u00e8\u201c dann kann das zum Ausschluss f&uuml;hren. Das ist der erste Trick, um zu gewinnen, ein Thema das sich durch die ganze Sendung zog. Denn wer hat denn solche Namen? Typisch doch Immigranten oder Angeh&ouml;rige von ethnischen Minderheiten. Nach der Sendung ist die republikanische Partei relativ monolithisch, was die ethnische Zusammensetzung und Interessenlage angeht. Es sind eben vor allem Wei&szlig;e. Die Demokraten dagegen mehr eine Sammlungsbewegung von verschiedenen Richtungen von ganz links bis gem&auml;&szlig;igte Mitte und verschiedenen Ethnien, sie haben viel mehr W&auml;hler mit \u201enicht wei&szlig;er\u201c Hautfarbe und Obamas Sieg 2008 beruhte darauf, dass er diese W&auml;hler mobilisieren konnte, Clinton 2016 dagegen nicht. Bei uns w&uuml;rde man wohl mehrere Parteien draus machen, aber in einem Mehrheitswahlsystem w&auml;re das Selbstmord, denn so w&uuml;rden die demokratischen Stimmen sich auf mehrere Partien verteilen und sie nie einen Wahlkreis erobern. So gab es 2008 in den US 147 Millionen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/195365\/umfrage\/number-of-registered-citizens-in-the-usa-since-1996\/\">registrierte W&auml;hler<\/a>, 2010 waren es nur noch 137. Beide Zahlen sind angesichts einer Gesamtbev&ouml;lkerung von 328 Millionen wenig.<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr&auml;sidentschaftswahl_in_den_Vereinigten_Staaten_2016\"> 2016 w&auml;hlten in den USA 137,67 <\/a>Millionen also 42 % der Bev&ouml;lkerung, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2017#Ergebnis\">bei uns waren es 2017<\/a> 47 von 61,7 Millionen Wahlberechtigte bei 83 Millionen Einwohner also 56,7 % &#8211; erheblich mehr als in den USA. Das Aussperren von W&auml;hlern funktioniert also.<\/p>\n<h3 class=\"western\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/70\/North_Carolina_Congressional_Districts_1992-2001.svg\" width=\"595\" height=\"724\" \/>Gerrymandering<\/h3>\n<p>Alle 10 Jahre m&uuml;ssen die Wahlkreise durch die Volksz&auml;hlungsdaten neu festgelegt werden, sodass jeder Wahlkreis gleich viele Einwohner hat. Da ein Wahlkreis nur eine Stimme hat, also alle Stimmen einem Kandidaten geh&ouml;ren begann man schon im 19-ten Jahrhundert damit die Grenzen so festzulegen, dass die eigene Fraktion gut abschneidet. Zum Beispiel indem man bewusst daf&uuml;r sorgt, dass der Gegner einige Wahlkreise mit deutlich mehr als 50 % gewinnt, in vielen anderen aber knapp unter 50 % bleibt. Dies wurde nach dem Erfinder als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerrymandering\">Gerrymandering<\/a> bezeichnet. Die Abbildung links zeigt die Auswirkungen in den Wahlgrenzen eines County zwischen 1992 und 2001. Durch eine Anstrengung, in der die Republikaner 2010 in vielen Bundesstaaten die Regierung stellten, konnten sie die Grenzen nach der gerade erfolgten Volksz&auml;hlung f&uuml;r die n&auml;chsten 10 Jahre zu ihren Gunsten verschieben.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Geografisches Chaos<\/h3>\n<p>Als Laie wundere ich mich immer dar&uuml;ber, dass die Kandidaten sich bevorzugt um sogenannte Swing-States k&uuml;mmern. Also an den beiden K&uuml;sten (Kalifornien und die Westk&uuml;ste au&szlig;er Florida) w&auml;hlt man vorwiegend demokratisch, in der Landemitte meist republikanisch. Einige Staaten sind nicht sicher einer Partei zuordenbar, das sind die Swing-Staates. Sei sind entscheidend f&uuml;r die Wahl. Mehr noch. Die W&auml;hlerstimmen gelten nicht gleich viel. Denn es werden ja nicht die W&auml;hlerstimmen gez&auml;hlt, sondern Wahlm&auml;nner. Jeder Staat stellt eine bestimmte Anzahl an Wahlm&auml;nner und die ist nicht proportional zur Einwohnerzahl. Eine Stimme in Wyoming ist 3,8-mal wertvoller als eine in Kalifornien. Das alles sind Ausw&uuml;chse eines Mehrheitswahlrechtes.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Ausgesperrte W&auml;hler<\/h3>\n<p>Ist alles &uuml;berstanden, wenn man registriert ist, nicht von der Liste gel&ouml;scht wird und die notwendigen Dokumente hat? Nat&uuml;rlich noch lange nicht. Gew&auml;hlt wird in den USA an einem Werktag. Die Leute m&uuml;ssen also ihre Arbeit verlassen, um zu w&auml;hlen und da gibt es ein probates Mittel um bestimmte W&auml;hlergruppen am W&auml;hlen zu hindern: man reduziert die Anzahl der Wahllokale. Erinnert sich noch jemand 2016 an die Bilder von Schlangen vor Wahllokalen wie in einem Drittweltland? Es sind meist Farbige, die anstehen, denn eine beliebte Ma&szlig;nahme ist es, in Vierteln mit vorwiegend Nicht-Weisser Bev&ouml;lkerung die Zahl der Wahllokale zu verkleinern. Manch einer musste die Schlange wieder verlassen, weil die Mittagspause zu Ende war&#8230;<\/p>\n<h3 class=\"western\">Fehler im System<\/h3>\n<p>Ich empfehle die oben verlinkte <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/election-game-amerikas-wahlsystem-in-der-krise-100.html\">Sendung<\/a> anzusehen. Sie enth&auml;lt noch andere Dinge wie Trumps Versuch die Demokratie zu unterminieren oder seine Brandmarkung von Briefwahl als betrugsanf&auml;llig. Nebenbei habe ich erfahren, dass die US-Post, ein Staatsunternehmen tats&auml;chlich &uuml;berfordert w&auml;re, wenn zu viele Leute per Brief w&auml;hlen und ein Argument ist ja auch, dass man den Pr&auml;sidenten schnell wissen will \u2013 mir nicht ganz nachvollziehbar, denn verglichen mit uns dauert es in den USA ziemlich lange. Bei uns wei&szlig; man 2-3 Stunden nach Schlie&szlig;ung der Wahllokale, wer der Sieger ist, in den USA dauer das erheblich l&auml;nger trotz Wahlcomputer und Wahlmaschinen und mehreren Zeittonen \u2013 die Westk&uuml;ste kann schon ausz&auml;hlen, w&auml;hrend an der Ostk&uuml;ste die Wahllokale offen sind. Briefwahlstimmen k&ouml;nnte man ja parallel schon w&auml;hrend des Tags ausz&auml;hlen und h&auml;tte so einen ganzen Arbeitstag Zeit. Insgesamt macht die US-Wahl trotz viel h&ouml;herem technischen Aufwand auf mich keinen guten Eindruck: ich erinnere mich noch an die Szenen der Wahl 2000, wo man in Florida Lochkarten nachinspizierte, wo denn nun das Loch gestanzt wurde \u2026<\/p>\n<p>Das Grundproblem liegt aber wie &uuml;berall in den USA in einer Verfassung von 1776, einer Verfassung einer vorindustriellen Gesellschaft haupts&auml;chlich aus Bauern. Ich denke jede Verfassung muss laufend der Zeit angepasst werden. Bei uns zogen Tierschutz ins Grundgesetz ein, umgekehrt flog Artikel 23 1990 raus \u2013 nach dem Artikel kann ein Staat der BRD beitreten, nachdem dies die DDR tat, wollte man wohl vermeiden das sich, da noch weitere osteurop&auml;ische Staaten anschlie&szlig;en&#8230;<\/p>\n<p>Das komplexe System mit Wahlm&auml;nnern und die Mehrheitswahl bedeutet eigentlich nur, dass die einzelne Stimme eines W&auml;hlers herabgew&uuml;rdigt wird. Mehr noch: es kommt, weil zeitgleich das Repr&auml;sentantenhaus Kongress gew&auml;hlt wird, jedes Mal auch zu massiven Machtverschiebungen im Parlament und die entsprechen nicht dem Votum der W&auml;hler. 2016 hatte Clinton 48,2 % der Stimmen aber 226 Wahlm&auml;nner, Trump 46,1 % der Stimmen aber 305 Wahlm&auml;nner. Trump hat obwohl weniger W&auml;hlerstimmen nicht nur gewonnen, sondern dieses Missverh&auml;ltnis gab es auch im Repr&auml;sentantenhaus: 49,1 % w&auml;hlen Republikaner, die bekamen aber 55,4 %, 48 % w&auml;hlten Demokraten, die bekamen aber nur 44,6 % der Abgeordneten.<\/p>\n<p>Ich glaube aber nicht das sich daran was &auml;ndert, auch nur in Teilen wie einfach mal jedem Erwachsenen wie bei uns eine Wahlaufforderung zu schicken, so was wie eine Meldebeh&ouml;rde wird es ja auch in den USA geben oder den Wahltag auf einen Sonntag zu legen. Geschweige denn das man Gerrymandering, Mehrheitswahlrecht und Wahlm&auml;nner abschafft. Man k&ouml;nnte ja einfach jede Stimme z&auml;hlen, aber das w&auml;re in den USA ja wohl zu einfach. F&uuml;r den Pr&auml;sidenten, der in den USA ja viel mehr Macht hat, als unser Kanzler halte ich das Mehrheitswahlrecht nicht mal f&uuml;r so schlecht, denn so muss man sich f&uuml;r einen Kandidaten entscheiden und nachher kann man nicht sagen, das ein Pr&auml;sident mit wesentlich weniger als die H&auml;lfte der Stimmen gew&auml;hlt wurde, aber f&uuml;r Parteien ist das unsinnig. Gerade die Demokraten und ihr Vorwahlkampf zeigen ja: sie sind nicht eine Partei, sie sind ein Sammelbecken f&uuml;r alle die keine republikanische Politik wollen. Mehrere Parteien w&uuml;rden sich auch mehr auf die Kandidaten und ihre Politik auswirken. Wenn es Abgeordnete, g&auml;be die \u201elinken\u201c Ideen wie Sozialversicherung und Steuergerechtigkeit anh&auml;ngen und die viele Sitze haben, dann wird ein Kandidat wie Byden die nicht ignorieren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Doch das ist alles Zukunftsmusik, denn was sich schon unter Obama zeigte, ist das es Bl&ouml;cke gibt. Unter Obama haben die Republikaner mehrmals einen Shutdown verursacht, weil sie den Haushalt nicht freigegeben haben. Unter Trump haben sie alles verteidigt und durchgewunken, was der an Unsinn angerichtet hat.<\/p>\n<p>Ich hoffe nur, das Trump es nicht schafft. Sicher wei&szlig; man es erst nach der Wahl. Denn neben den T&uuml;cken des US-Wahlsystems lagen letztes Mal ja auch die Prognosen falsch. Byden macht auf mich nicht gerade den Eindruck eines Mannes der in diesem Land, das 155 Jahre nach Ende des B&uuml;rgerkriegs immer noch nicht den Rassismus ausgerottet hat, Sozialversicherungen als kommunistisches &Uuml;bel ansieht und immer noch einen amerikanischen Traum beschw&ouml;rt, der in Wirklichkeit nur eine Minderheit reich macht, aber dazu f&uuml;hrt das Millionen mehrere Jobs brauchen, um &uuml;ber die Runden zu kommen, die n&ouml;tigen Reformen bringen kann. Aber wer wei&szlig; \u2013 Byden ist jetzt 78, Adenauer war 73, als er Bundeskanzler wurde, und machte den Job, bis er 85 war. Das war direkt nach dem Krieg, als es bei uns auch nicht rosig zuging und er gilt ja nicht als der schlechteste Bundeskanzler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun sind ja wieder US-Wahlen. F&uuml;r mich wirken die US-Wahlen nach dem was ich bisher von ihnen wei&szlig; sehr verwirrend. Da ist erst mal der paradoxe Umstand, dass alleine in den letzten 20 Jahren zweimal der Verlierer mehr Stimmen als der Sieger hatte \u2013 2000 war dies Al Gore und 2016 war es Hillary Clinton. 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