{"id":14955,"date":"2020-09-25T09:55:42","date_gmt":"2020-09-25T07:55:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=14955"},"modified":"2020-09-25T09:55:42","modified_gmt":"2020-09-25T07:55:42","slug":"thermalkontrolle-bei-raumflugkoerpern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/09\/25\/thermalkontrolle-bei-raumflugkoerpern\/","title":{"rendered":"Thermalkontrolle bei Raumflugk&ouml;rpern"},"content":{"rendered":"<p>Als ich noch jung war, schrieb ich mal einen Leserbrief an eine popul&auml;rwissenschaftliche Zeitschrift. Eine der Fragen war, welche Temperatur im Weltraum herrscht, genauer gesagt bei Raumfahrzeugen. Ich bekam die Antwort das es fernab der Sonne um die 3 K \u201ekalt\u201c ist, dazu einen Temperaturbereich, der f&uuml;r die Erdn&auml;he gilt, an dessen Werte ich mich aber nach so vielen Jahren nicht mehr erinnere. Derzeit schreibe ich &uuml;ber den Solar Orbiter und dessen unkonventioneller Hitzschutzschild brachte mich auf die Idee, mal dieses grundlegende Thema abzugehen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: none !important;\" hidden=\"\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/08b39d3ead4b45528a4d208823702d53\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Strahlungsaufnahme durch Sonneneinstrahlung<\/h3>\n<p>Betrachten wir zuerst einmal die Hauptquelle f&uuml;r W&auml;rmestrahlung die Sonne. Ein Satellit unterscheidet sich in der Regel in zwei Aspekten von der Erde: er rotiert nicht (es gibt noch Satelliten die um ihre eigene Achse rotieren, aber sie sind heute eher selten) und er hat keine Atmosph&auml;re. Man k&ouml;nnte noch andere Aspekte anbringen, wie z.B. das die Masse deutlich kleiner als bei der Erde ist, sodass es weniger Effekte durch das Speichern von W&auml;rme gibt, wie es im Erdboden oder Wasser vorkommt.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Temperatur, die ein idealer K&ouml;rper erreicht, gibt es eine physikalische Gesetzgebenheit. Man kann relativ einfach &uuml;ber das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stefan-Boltzmann-Gesetz\">Stefan-Bolzmann Gesetz<\/a> die Temperatur eines idealen K&ouml;rpers im Strahlungsgleichgewicht berechnen. Ein idealer K&ouml;rper ist wie immer in der Physik eine Idealvorstellung, die andere Effekte wie sie bei der Erde durch die Atmosph&auml;re und Rotation gibt, vernachl&auml;ssigt. Satelliten k&ouml;nnen durch ihre kleine Masse aber weitestgehend als ideale K&ouml;rper angesehen werden. Nimmt man die Werte der Sonne, so w&uuml;rde ein idealer schwarzer K&ouml;rper, der die gesamte Strahlung absorbiert sich auf 393 K, also +120 Grad aufheizen.<\/p>\n<p>Aber so einen K&ouml;rper gibt es nicht. Selbst f&uuml;r uns total schwarze Oberfl&auml;chen absorbieren nicht die gesamte Strahlung. Der Anteil der absorbierten Strahlung wird meist als Prozentsatz ausgedr&uuml;ckt und die dunkelsten K&ouml;rper, die wir kennen, nehmen 96 % der Strahlung aus. Die hellsten Oberfl&auml;chen, das sind z.B. verspiegelte Oberfl&auml;chen, wei&szlig;e Oberfl&auml;chen, kommen auf 4 % der Strahlung. Meist wird die R&uuml;ckstrahlung als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albedo\">Albedo<\/a> angegeben (das ist einfach 100 % &#8211; Absorbtion, meist normiert f&uuml;r das direkte Einsetzen in eine Gleichung als Wert von 0 bis 1). Mit 4 % Absorption oder einer Albedo von 0,96 w&uuml;rde ein schwarzer K&ouml;rper in Erdn&auml;he nur 176 K (-97 \u00b0C) \u201ewarm\u201c. Das w&auml;ren also die Extreme, die ein Satellit aushalten m&uuml;sste.<\/p>\n<p>Klar ist, dass wenn man sich der Sonne n&auml;hert oder von ihr entfernt, die Temperatur sich &auml;ndert. Aber das tut sie meistens auch so. Auf vielen Erdumlaufbahnen tritt der Satellit regelm&auml;&szlig;ig in den Erdschatten ein, und dann k&uuml;hlt er aus. Das hei&szlig;t man ben&ouml;tigt ein System, um die Temperatur aufrechtzuerhalten. Die Methode, die angewendet wird, ist die, dass man den K&ouml;rper so auslegt, dass er soviel Energie aufnimmt, wie gut f&uuml;r ihn ist, also das elektronische Komponenten einwandfrei arbeiten k&ouml;nnen, Treibstoffe weder verdampfen noch ausfrieren. Das geschieht, indem man die Albedo reguliert, eventuell erg&auml;nzt durch weitere Ma&szlig;nahmen wie Isolation. Wer einmal Fotos von Satelliten bei der Startvorbereitung gesehen hat, dem f&auml;llt die goldfarbene Folie auf. In sie werden gro&szlig;e Teile des Satelliten gepackt. Die Folie besteht aus dem Kunststoff <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Kapton\">Kapton<\/a>, &uuml;berzogen mit Aluminium (nicht Gold). Sie hat eine besondere Eigenschaft. Sie absorbiert im visuellen Bereich bis etwa 500 nm 60 % der Strahlung (Emissionsgrad: 40 %), hat danach und im Infraroten aber einen Emissionsgrad von nahezu 100 %. Das hei&szlig;t, sie nimmt einen Teil der Strahlung der Sonne auf, erw&auml;rmt sich so. Sie strahlt aber die Abw&auml;rme des Raumfahrzeugs im Infraroten effektiv ab. Reicht diese Folie nicht, z.B. weil das Raumgef&auml;hrt sich der Sonne n&auml;hert, so kann man mehrere Schichten &uuml;bereinander liegen. Sie wirken als Isolation, weil zwischen ihnen ein Vakuum herrscht. Die unteren Schichten sind dann nat&uuml;rlich anders beschichtet. Ebenso verf&auml;hrt man, wenn es k&auml;lter wird, also man sich von der Erde entfernt.<\/p>\n<p>Innerhalb des Raumfahrzeugs verteilt man die W&auml;rme. Zum einen die W&auml;rme, die an der sonnenzugewandten Seite ankommt wie auch die Abw&auml;rme von Komponenten. Dazu nimmt man heute Heatpipes. Sie haben den Vorteil, dass keine Fl&uuml;ssigkeit umgew&auml;lzt wird, die austreten k&ouml;nnte. Russland setzte lange Zeit auf ein anderes System: der K&ouml;rper war druckdicht und mit Stickstoff gef&uuml;llt. Ein Ventilator w&auml;lzte diesen um. Das System versagte aber mehrmals, wenn ein Mikrometeoriten die H&uuml;lle perforierten und der Stickstoff entwich. Die Abf&uuml;hrung von zu viel Abw&auml;rme, aber auch eine K&uuml;hlung von Komponenten auf tiefe Temperaturen, wie man sie f&uuml;r manche Detektoren braucht, erreicht man durch Radiatoren. Das sind wie im Haus im Prinzip Oberfl&auml;chen mit einer gerippten Feinstruktur um ihre Oberfl&auml;che zu erh&ouml;hen, die durch die Onberfl&auml;che stark ausk&uuml;hlen. Die K&auml;lte kann man wieder durch Heatpipes an die ben&ouml;tigten Stellen bringen. Im Schatten eines Raumfahrzeugs angebracht k&uuml;hlen Radiatoren extrem aus. Die ISS nutzt ein aktives System, bei dem eine K&uuml;hlfl&uuml;ssigkeit umgew&auml;lzt wird, und ist so bautechnisch ein riesiger K&uuml;hlschrank.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Nahe der Sonne<\/h3>\n<p>Im Allgemeinen ist es einfacher mit K&auml;lte umzugehen als mit W&auml;rme, denn heizen kann man immer, sofern man gen&uuml;gend Strom hat. N&auml;hert man sich der Sonne immer mehr, so reicht aber auch bald eine Isolation nicht mehr aus. Um die energiereiche Strahlung bei Raumsonden zu Merkur oder noch n&auml;her, nicht auf das Raumfahrzeug kommen zu lassen, gibt es zwei Strategien. Die erste Strategie ist es, nur einen Teil der Oberfl&auml;che der Sonne auszusetzen. Die deutschen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/helios.shtml\">Helios 1+2<\/a> Sonden und der japanische Merkur Magnetosph&auml;renorbiter (Teil von BepiColombo) rotieren schnell um ihre Achse. So erw&auml;rmt sich eine Seite, nur kurz bevor sie auf der R&uuml;ckseite wieder abk&uuml;hlen kann. Zus&auml;tzlich sind die Oberfl&auml;chen so ausgelegt, das sie die meiste Strahlung reflektieren. Neben poliertem Metall kommen dabei auch optische Reflektoren zum Einsatz, also Elemente, die wie ein Spiegel die meiste einfallende Energie wieder zur&uuml;ckspiegeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/parker-solar-probe-prelaunch.jpg\" width=\"700\" height=\"394\" \/>Die zweite Methode ist es einen Hitzeschutzschild zu bauen. Diesen kann man sehr deutlich bei den Raumsonden <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/messenger.shtml\">Messenger<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Parker-Solar-Probe.shtml\">Parker Solar Probe<\/a> (Bild) zu sehen, weil er bei diesen, abgesetzt von der Sonde ist, und wirklich als Schild wahrnehmbar ist. Bei den europ&auml;ischen Sonden <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/bepicolombo-raumsonde-instrumente.shtml\">BepiColombo<\/a> und Solarorbiter ist er weniger auff&auml;llig, weil er mit nur geringem Abstand direkt an der Sonde angebracht ist, aber auch hier durch eine d&uuml;nne Schicht des Vakuums getrennt. Der Hitzeschutzschild kann sich an der Vorderseite auf hohe Temperaturen aufheizen. Die Kunst ist es daf&uuml;r zu sorgen, dass die R&uuml;ckseite relativ k&uuml;hl bleibt. Das geschieht, indem man ein Material nimmt, das gr&ouml;&szlig;tenteils aus Vakuum besteht. Aus dem Material bestanden aus demselben Grund auch die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/shuttle-hitzeschutzschild.shtml\">Space Shuttle Hitzeschutzkacheln<\/a>. Das k&ouml;nnen bestimmte Faserkeramiken sein, bei denen die Fasern kreuz und quer verlaufen. Die d&uuml;nnen Fasern geben so sehr schnell Hitze an das Vakuum ab, strahlen sie also zur Seite und zur Sonde ab. Die Space Shuttle Hitzeschutzkacheln hatten durch diese Struktur nur eine Dichte von 0,14 g\/cm\u00b3, etwa ein Zwanzigstel, dessen was Keramik ohne Hohlr&auml;ume wiegt. SolarOrbiter verwendet Calciumphosphat, in einer Matrix mit fielen Hohlr&auml;umen, wie bei einem Knochen. Eine Besonderheit ist das sein Schild schwarz ist, anders als der Schutzschild anderer Raumsonden, die wei&szlig; sind, damit sie schon wenig Energie von der Sonne aufnehmen. Der Grund: man fand kein Material, das &uuml;ber die Missionszeit alle Anforderungen erf&uuml;llte. Dazu geh&ouml;rte, dass es durch die UV- und Teilchenstrahlung nicht nachdunkelte, aber auch bestimmte elektrische Eigenschaften aufwies, damit es nicht durch Teilchen des Sonnenwindes zu einer statischen Entladung kommt. Der eigentliche Sondenk&ouml;rper ist dann zus&auml;tzlich noch mit einer wei&szlig;en Pigmentschicht bedeckt, die die Strahlung m&ouml;glichst wenig aufnimmt und der Hitzeschutzschild besteht aus vielen Lagen Titan-Calciumphosphat, wobei das Metall dann die W&auml;rme gleichm&auml;&szlig;ig verteilt.<\/p>\n<p>Solarpaneele sch&uuml;tzt man &auml;hnlich, auch hier indem man Teile der Fl&auml;chen nicht belegt sondern als reflektierende Fl&auml;chen auslegt \u2013 diese k&ouml;nnen zus&auml;tzlich die W&auml;rme abstrahlen, die die Zellen aufnehmen. Vor allem aber dreht man sie immer st&auml;rker von der Sonne weg. Das funktioniert sogar noch bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Parker-Solar-Probe.shtml\">Parker Solar probe<\/a> die sich extrem der Sonne n&auml;hert. Dann werden aber auch die Paneele weitestgehend eingezogen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Problemfall Erde, Mond und Merkur<\/h3>\n<p>Vergessen wird aber auch das Planeten ebenfalls Strahlungsquellen sind. Ihre Oberfl&auml;chentemperatur ist zwar geringer als die der Sonne und die abgegebene Energie nimmt so in der vierten Potenz zur absoluten Temperatur ab \u2013 die Erde gibt so pro Fl&auml;cheneinheit bei 25 Grad 140.000 mal weniger Energie als die Sonne ab. Aber: in einer nahen Umlaufbahn nimmt der Himmelsk&ouml;rper praktisch eine Hemisph&auml;re ein (in einer 200 km Bahn rund 150 Grad), w&auml;hrend die Sonne eine punktf&ouml;rmige kleine Strahlungsquelle ist. Alleine durch die viel gr&ouml;&szlig;ere Fl&auml;che kann man den Einfluss nicht untersch&auml;tzen. F&uuml;r Satelliten ist das noch meist ohne Bedeutung, aber schaut man sich die Geschichte der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/astonomische-satelliten-ir.shtml\">Infrarotobservatorien<\/a> an so sieht man, wie diese immer weiter von der Erde abr&uuml;ckten: IRAS war noch auf einer erdnahen Bahn, ISO wurde in eine geostation&auml;re Bahn geschickt, Spitzer in eine Sonnenumlaufbahn und Herschel in den L-2 Librationspunkt. Alle diese Teleskope haben einen Tank mit fl&uuml;ssigem Helium, welches die Detektoren k&uuml;hlt, aber langsam verdampft, und wenn es aufgebraucht ist, dann ist das Observatorium nutzlos. Gegen die Strahlung der Sonne hilft ein Schild, aber die Erde kann man so nicht auf einer erdnahen Umlaufbahn abschirmen, also geht man von ihr weg.<\/p>\n<p>Schon 380.000 km weiter wird das Problem bedeutender. Der Mond hat eine sehr dunkle Oberfl&auml;che mit einem Reflexionsgrad von etwa 9 bis 12 %, er absorbiert also pro Fl&auml;cheneinheit drei bis viermal mehr Energie als die Erde und die Oberfl&auml;che heizt sich auf bis zu 120 Grad Celsius auf. Schon die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/lunar-orbiter.shtml\">Lunar Orbiter<\/a> k&auml;mpften durch diese Strahlung mit thermischen Problemen. Sie f&uuml;hrten schlie&szlig;lich zum vorzeitigen Ausfall von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/chandrayaan-1.shtml\">Chandrayaan 1<\/a>, obwohl man noch versuchte die Sonde auf eine h&ouml;here Umlaufbahn zu schicken.<\/p>\n<p>Bei Merkur haben alle Raumsonden elliptische Umlaufbahnen, weil da das Problem durch die Oberfl&auml;chentemperatur von bis zu 427 Grad noch gr&ouml;&szlig;er ist. BepiColombo empf&auml;ngt 14 kW Leistung von der Sonne, aber auch 5,1 kW vom Merkur und anders als die Sonne ist der Merkur eben keine punktf&ouml;rmige Quelle. Im merkurn&auml;chsten Punkt der Bahn hat er eine Gr&ouml;&szlig;e von 119 Grad, sie Sonne wird f&uuml;r Bepicolombo niemals gr&ouml;&szlig;er als 1,58 Grad sein. Vor allem aber &auml;ndern sich die Positionen dauernd, man kann also nicht einfach mit einem zweiten Schutzschild die Strahlung von Merkur abschirmen. Die beste L&ouml;sung ist es auf Distanz zu bleiben und so in einer elliptischen Umlaufbahn zu verblieben. Der aufmerksame Leser fragt sich nun, wie dies bei der Venus aussieht \u2013 deren Oberfl&auml;chentemperatur ist ja noch h&ouml;her als bei Merkur. Ist sie. Relevant ist aber die Strahlung, die abgegeben wird. Und durch den Treibhauseffekt bleibt die Sonneneinstrahlung eben zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in der Atmosph&auml;re. Die Venus reflektiert 75 % der einfallenden Strahlung, mehr als doppelt so viel wie die Erde. Sodass die Temperatur an der Wolkenobergrenze, der Oberfl&auml;che, die als Strahlungsquelle dient, nur -33 Grad Celsius betr&auml;gt und das ist dann problemlos beherrschbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich noch jung war, schrieb ich mal einen Leserbrief an eine popul&auml;rwissenschaftliche Zeitschrift. Eine der Fragen war, welche Temperatur im Weltraum herrscht, genauer gesagt bei Raumfahrzeugen. 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