{"id":15030,"date":"2020-11-16T09:47:42","date_gmt":"2020-11-16T08:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15030"},"modified":"2020-11-16T09:48:07","modified_gmt":"2020-11-16T08:48:07","slug":"der-raspberry-pi-4b-als-desktop-ersatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/11\/16\/der-raspberry-pi-4b-als-desktop-ersatz\/","title":{"rendered":"Taugt der Raspberry Pi 4B als Desktop Ersatz?"},"content":{"rendered":"<p>Der Raspberry Pi ist der popul&auml;rste Kleincomputer. &Uuml;ber 30 Millionen des Rechners wurden von 2012 bis 2019 verkauft. Gedacht war er um Programmieren zu lernen, in Reminiszenz zu den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/heimcomputer-pc.shtml\">Heimcomputern<\/a> der Achtziger Jahre, da er aus England kommt, liegt der Vergleich mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair-spectrum.shtml\">Sinclair Spectrum<\/a> auf der Hand. Doch schon der hinkt. Das Einzige was ihn mit dem Spectrum verbindet ist, das sein Preis sehr niedrig ist. Das teuerste Modell kostet derzeit um die 75 Euro. Dazu kommen aber noch mindestens ein Netzteil und eine Mikro-SD Karte, in den meisten F&auml;llen auch ein Geh&auml;use. Doch selbst dann liegt der Komplettpreis nur bei etwa 100 Euro.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/e8c57aca02ab44c289cbd8902dd7aa20\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Der Raspberry Pi bootet von der SD-Karte, im Normalfall eine Linux Version \u201eRasbian\u201c die vom Debian Zweig abstammt. Man kann durch verschiedene SD-Karten aber auch andere Betriebssysteme booten, so ein Standard-Linux wie Ubuntu oder die Mediacentersoftware Kodi. Es muss auch nicht immer bis zur grafischen Oberfl&auml;che gehen, sondern nur bis zur Textkonsole, wenn er als NAS-Server dient oder man nur ein eigenes Programm f&auml;hrt, um Sensoren abzufragen.<\/p>\n<p>Sensoren kann man an einer Leiste mit I\/O Pins anh&auml;ngen. Daneben gibt es einen speziellen Anschluss f&uuml;r eine Kamera. Der Rest der Anschl&uuml;sse ist dagegen Industrienorm \u2013 je nach Modell einen bis vier USB-Anschl&uuml;sse, einen oder zwei HDMI-Stecker f&uuml;r Bildschirme, Netzanschluss. Je nach Modell verf&uuml;gen die Rechner auch &uuml;ber Wlan und Bluetooth. Die Stromversorgung geschieht &uuml;ber einen Mikro-USB Anschluss, wie ihn auch Handys und MP3-Player zum Aufladen haben.<\/p>\n<p>Ich habe im Laufe der Zeit alle Versionen des Raspberry Pi durch. Den Ersten, einen Raspberry Pi 1 (700 Mhz, ein Kern, 512 MB RAM) kaufte ich aus Neugier. Sp&auml;ter entstand eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tinkerforge-wetterstation.shtml\">Wetterstation<\/a> mit ihm, wo er Sensoren von Tinkerforge abfragte. Diese lief auch &uuml;ber ein Jahr. Dann blieb der Rechner immer wieder h&auml;ngen \u2013 wie sich zeigte lag es aber nicht am Raspberry Pi, sondern den Sensoren von Tinkerforge.<\/p>\n<p>Es folgte ein Raspberry Pi 2 (900 MHz, 1 GB). Ich hoffte mit ihm produktiv arbeiten zu k&ouml;nnen, denn die grafische Oberfl&auml;che des ersten Modells war enorm langsam. Der Raspberry Pi 2 ist deutlich schneller, hat vor allem aber mehr Speicher. Denn, wenn das System auch im Vergleich zu Windows weniger Ressourcen beansprucht sind, 512 MB eben doch wenig. Er diente dann eine Zeit lang um die Programme f&uuml;r den Raspi 1 zu kompilieren, weil es deutlich schneller ging. Sp&auml;ter wurde er um ein I\/O Extender Board erweitert, an das man verschiedene Sensoren anschlie&szlig;en konnte. Das Ansprechen von Sensoren geht komfortabel, ebenso die Kamera, die man z.B. nutzen kann, um R&auml;ume zu &uuml;berwachen. Aber da man anders als bei einem nur daf&uuml;r ausgelegten Rechner wie einem <a href=\"https:\/\/amzn.to\/36IJLzX\">Arduino<\/a> das Programm nicht in ein ROM ablegen kann, sondern es nach dem Start automatisch starten muss ist f&uuml;r der Raspberry f&uuml;r solche Projekte vielleicht nicht die erste Wahl. Ich habe ihn trotzdem eingesetzt, weil die Rechenleistung es erm&ouml;glichte nicht nur Sensoren abzufragen, sondern auch gleich eine Website mit der Visualisierung zu basteln und &uuml;ber FTP auf meinen Webserver hochzuladen. Die erstellten Seiten in dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wetterstation\/\">Jahr, in dem er das tat<\/a>, sind noch immer einsehrbar.<\/p>\n<p>Das Nachfolgemodell Raspberry Pi 3 habe ich dann lange Zeit als Desktop-Ersatz genutzt. Es hat nun vier Kerne, die mit 1,2 GHz getaktet sind und ebenfalls 1 GB RAM. Man kann mit ihm arbeiten, aber es macht keine gro&szlig;e Freude. Moderne Webseiten, &uuml;berfrachtet mit Werbung und Videos laden z&auml;h. Am besten geht noch die B&uuml;rosuite Libreoffice. Er begleitete mich, wenn ich in mein Ferienhaus nach Nesselwang ging. Ich schaute nach Mails, schrieb meine Blogs mit ihm. Dazwischen (mit einer anderen Micro-SD Karte) war er Mediacenter. Abgel&ouml;st wurde er durch einen Gebrauchtrechner, den ich von einem H&auml;ndler von Rechnern gekauft habe, die bei dem routinem&auml;&szlig;igen Ausmustern von B&uuml;rorechnern anfallen. Obwohl der nur eine Icore der 3xxxx Serie hat, also Hardware, die 2012\/3 aktuell war, ist er um L&auml;ngen schneller als der Raspberry Pi 3. Ich machte, wie man auch leicht am Ressourcenmonitor sehen kann, die Speicherausr&uuml;stung als Flaschenhals aus. Ein Browser mit mehreren offenen Tabs kommt leicht &uuml;ber 1 GB raus die als Arbeitsspeicher verbaut sind.<\/p>\n<p>Beim neuesten Modell Raspberry Pi 4 hat man den Takt leicht auf 1,5 GHz gesteigert, zudem soll die neue CPU die Befehle schneller abarbeiten, als die im 3-er Modell verbaute. Vor allem gibt es ihn aber in mehreren Ausbauvarianten mit 2, 4 oder 8 GB Speicher. Da ich nun einen Desktopersatz f&uuml;r meinen regelm&auml;&szlig;igen Aufenthalt in Nesselwang hatte, habe ich ihn lange ignoriert, bis im August 2020 auch ein 8 GB Modell erschien. Nat&uuml;rlich ist der Vergleich mit einem PC schwer, aber Windows 10 w&uuml;rde ich nicht auf nur 4 GB Speicher laufen lassen. Seitdem ist er an einen alten 32 Zoll HD-Ready Fernseher angeschlossen, der neben dem Couchtisch steht und f&uuml;r die Benutzung kurz auf den Tisch gehoben wird und der Raspberry Pi angeschlossen wird. So kann ich surfen oder Mails nachschlagen, wenn im Fernsehen nichts oder Werbung l&auml;uft oder Filme anschauen wenn Bruce Springsteen recht hat \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YAlDbP4tdqc\">57 channels and nothing on<\/a>\u201c<\/p>\n<p>Zuerst sah es nicht so aus, als w&auml;re er wesentlich schneller als das Vorg&auml;ngermodell. Doch ich setzte auch die SD-Karte des alten Raspsis ein. Der neue Raspberry Pi 4B braucht eine schnelle Mikro-SD Karte. Ich habe eine <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3puVoCZ\">Kingston SDCE\/64GB High Endurance microSD Karte 64 GB<\/a> gew&auml;hlt, die nicht nur schnell ist, sondern auch f&uuml;r viele Schreibzugriffe ausgelegt ist \u201e High Endurance\u201c. Damit halbierte sich schon die Bootzeit und der Rechner wurde deutlich schneller. 64 GB m&uuml;ssen es nicht sein, eine 32 GB reicht auch. Ich habe derzeit noch 42 GB frei. Der Raspi hat in Geschwindigkeit aufgeholt, ist aber noch langsamer als ein PC. Ich habe mal eine komplexe Homepage, die von <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr1\/bw\/uebersicht-swr1-bw-100.html\">SWR1 Baden W&uuml;rttemberg<\/a>, wo durch viele verlinkte Videos das letzte Element auch auf meinem PC erst nach einigen Sekunden erscheint, geladen und &uuml;ber die Entwicklertools die Ladezeit unter Chrome bestimmt (F12 dr&uuml;cken, Reiter \u201eNetwork\u201c anw&auml;hlen). Es sind 10,5 s. Bei meinem PC sind es 2.48 s. Er ist also noch um den Faktor 4 bis 5 langsamer. Man merkt das. Vor allem Thunderbird als Mailclient braucht sehr lange, bis es meine inzwischen 6 Mailkonten nach dem Start abgeklappert hat (drei eigene f&uuml;r die Websites, drei fremde f&uuml;r Bestellungen \/ SPAM). Als anspruchsvollster Kandidat entpuppte sich <a href=\"https:\/\/mediathekview.de\/\">Mediathekview<\/a>. Das Programm ist schon auf dem PC langsam. Auf dem Raspberry Pi ist nach dem Start die Prozessorlastanzige einige Minuten auf 100 %, bis die gesamte Filmliste geladen und verarbeitet ist. Das liegt prim&auml;r daran, dass das ganze Programm in Java geschrieben ist. Java ist meinen Erfahrungen nach die ineffizienteste Programmiersprache, die es gibt und sie ben&ouml;tigt eine enorm gro&szlig;e Laufzeitbibliothek \u2013 auf dem PC 1,5 GB gro&szlig;, auf dem Raspberry Pi 1,4 GB (das Programm selbst ist nur 64 MB gro&szlig;). Immerhin, mit ge&ouml;ffnetem Mediathekview, Libreoffice, Chromium Webrowser und Thunderbird sind nur 2,6 GB von 7,8 GB verf&uuml;gbarem Speicher belegt. Es w&uuml;rde also auch die 4 GB Version ausreichen. Mit etwas Geduld, vor allem beim Start von Programmen kann man aber mit dem Raspberry Pi 4B gut surfen und arbeiten.<\/p>\n<p>Etwas schwieriger ist es, das System auszuwechseln. Es gibt zum einen f&uuml;r Raspbian andere Oberfl&auml;chen wie Mate oder XFCE4 die auch wenig Ressourcen brauchen aber schicker als der Standard-Desktop aussehen. Ich habe sie ausprobiert, bin aber zum Standard zur&uuml;ckgekehrt. Warum? Es fehlen nun einige Men&uuml;eintr&auml;ge, an die ich mich beim Standard-Desktop gew&ouml;hnt habe, vor allem der f&uuml;r das Entfernen und Hinzuf&uuml;gen von Programmen, der einfachsten Art Software zu installieren. Klar es geht auch von der Konsole aus mit apt-get. Das hat aber den Nachteil, dass man die Namen der Pakete kennen muss. So wollte ich Firefox als Browser nachinstallieren. Der hie&szlig; bei fr&uuml;heren Raspberry Pis aber \u201eIceweasel\u201c &#8211; das Paket gibt es nicht, aber auch keines das \u201eFirefox\u201c hei&szlig;t. Schlie&szlig;lich fand ich heraus das er nun \u201eFirefox-ESR\u201c hei&szlig;t. Aber das muss man erst mal rausfinden. Bei Add\/ Remove Software tippt man dagegen Firefox ins Suchfeld ein und schaut sich die Liste durch \u2013 immer noch viel, weil die auch alle Eintr&auml;ge enth&auml;lt die Firefox nur in der Beschreibung aber nicht Paketnamen oder Titel enthalten- das h&auml;tte man besser machen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Leistung m&uuml;sste auch ausreichen, ein anderes Linux mit einem schickeren Desktop auszuprobieren. Also habe ich mir ein Image f&uuml;r Ubuntu heruntergeladen, auch weil der Standard von Raspbian sehr alte Programmversionen im Repository hat. Ich erhoffte mir eine aktuellere Version meiner Entwicklungsumgebung dort zu finden (war aber nicht der Fall). Leider hat Ubuntu ein Problem mit meinem Fernseher. Er ist nur \u201eHD-Ready\u201c, hat also die im PC-Bereich un&uuml;bliche Aufl&ouml;sung von 1.366 x 768 Pixeln. Ein Feature der GPU des Raspbis in allen Versionen ist der \u201eOverscan\u201c. Je nach Monitor oder Fernsehen sollte man ihn aktivieren oder nicht. Bei Formaten die der Raspi voll unterst&uuml;tzt, kann man so das Bild randlos aufziehen. Das geht bei dem Fernseher nicht. Der Overscan muss aktiv bleiben. Man hat dann einen schwarzen Rand ums Bild. Deaktiviert man ihn, so verliert man aber Teile der oberen Men&uuml;leiste und unteren Statusleiste. Damit wird der PC praktisch unbedienbar, da man so nicht sieht, in welches Men&uuml; man klickt. Und das ist auch die Standard-Ausgabe von Ubuntu mit demselben Problem. Man kann nun die Aufl&ouml;sung anpassen (die gew&auml;hlte ist 1280 x 720) und muss dann entweder mit noch weniger Bildfl&auml;che leben oder wenn man ein gr&ouml;&szlig;eres 16:9 Format nimmt, mit schwer lesbaren Schriften weil die Aufl&ouml;sung h&ouml;her als die des Fernsehers ist. Es gibt in Ubuntu keine M&ouml;glichkeit den Overscan einzustellen, da das daf&uuml;r notwendige Konfigurationsprogramm, das Raspbian mitbringt fehlt. Also bin ich zum Standard-Desktop zur&uuml;ckgekehrt. Ich vermute aber bei einem normalen Monitor oder HD-Fernseher gibt es das Problem nicht. H&auml;tte ich nicht starke Einschr&auml;nkungen in der Sehkraft, ich, w&uuml;rde den Raspi auch direkt an den \u201enormalen\u201c Fernseher anschlie&szlig;e, aber bei einem Betrachtungssabstand von 2-3 m ist auch bei dem 49 Z&ouml;ller f&uuml;r mich die Schrift und der Mauszeiger zu klein. KODI als Mediencenteroberfl&auml;che ist dagegen gut bedienbar, da sie von vorneherein schon mit gro&szlig;en Schriften und Symbolen kommt und auch mit einer Bildschirmtastatur, damit man sie notfalls mit einer Fernbedienung bedienen kann.<\/p>\n<p>Man kann an den Raspi jede beliebige USB Tastatur anschlie&szlig;en, ebenso jede Maus. Ich habe aus Bequemlichkeit eine <a href=\"https:\/\/amzn.to\/36IFY5o\">Funkkombination von Logitech<\/a>, das minimiert den Kabelsalat. Kontakt kann man aber auch &uuml;ber SSH herstellen (unter Windows sollte man <a href=\"https:\/\/www.putty.org\/\">Putty<\/a> installieren und beim Raspi SSH-Zugriffe im Konfigurationsprogramm erlauben) oder noch bequemer &uuml;ber Remote Desktop (daf&uuml;r muss man beim Raspi xrdp nachinstallieren). Nur ist eine Tastatur um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;er als der Raspi selbst. Das ist, wenn man ihn als mobilen Rechner einsetzen, will nat&uuml;rlich ein Nachteil. Die L&ouml;sung \u2013 entweder man leiht sich lokal eine Tastatur und Maus aus, oder <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2H5Sm6X\">kauft am Ferienort eine<\/a> die man dann nicht mit nach Hause mitnimmt (gibt es ja schon f&uuml;r unter 10 Euro) oder man greift zum neuen Raspberry Pi 400 (noch nicht getestet). Das ist ein Raspberry Pi 4B mit 4 GB RAM in einem Tastaturgeh&auml;use. Allerdings einer kleinen Tastatur. Diese hat keinen Zehnerblock und ist so nur 285 mm lang, eine normale USB-Tastatur mit Zehnerblock ist dagegen 445 mm breit. Zus&auml;tzlich dient die Tastatur als K&uuml;hlblock \u00b4, so taptet die Core um 300 oder 20 % MHz h&ouml;her. Beim Benutzen meines Raspis fiel mir auf, dass beim schauen von Filmen &uuml;ber die Mediathek sehr schnell das &Uuml;berhitzungssymbol in der rechten oberen Ecke auftaucht, egal ob als Vollbild oder im Browserfenster. Bei einem mit Mediathekview heruntergeladenen und dann abgespeilten Film blieb die Prozessorlastanzeige dagegen weit unterhalb von 30 %. Die Warnung ist nur eine Warnung \u2013 der Raspi nimmt keinen Schaden. Sie signalisiert nur das die CPU den Takt reduziert um nicht zu &uuml;berhitzen. Sie ist aber nervig durch das Blinken im Vollbildvideo.<\/p>\n<p>Wozu ein Raspberry Pi, wenn man auch ein Smartphone hat?<\/p>\n<p>Klar. Heute wird viel mit dem Smartphone gemacht. Ich selbst habe keins, eben weil ich schlecht sehe, damit ich etwas erkenne muss ich so stark vergr&ouml;&szlig;ern, dass dies bei den kleinen Bildschirmen das Surfen zum Qual macht und ich kann auch auf der Bildschirmtatstur nicht wirklich schnell tippen. Zudem habe ich mich an den PC, gro&szlig;e Monitore und echte Tastaturen gew&ouml;hnt. Der Raspi erlaubt es mir wie mit einem PC zu arbeiten, nicht nur zu surfen oder Dinge zu machen die kaum Tastatureingaben erfordern, ich brauche nur eine Tastatur und Maus und ein HDMI-Kabel, ich kann ihn an jeden Fernseher anschlie&szlig;en. Ich sehe durchaus Vorteile \u2013 es ist einfach bequemer, man kann nicht nur surfen, sondern auch arbeiten, es gibt auf dem Raspi eben alle Programme, die man auch vom PC kennt, z.B. eben Libreoffice als Office Suite. Gegen&uuml;ber einem fremden PC wie in einem Internet Cafe, punktet der Raspi indem er nat&uuml;rlich auch so konfiguriert werden kann, das er alle Passw&ouml;rter und Mailkonten kennt. Wer ein Google Konto hat und Chrome \/ Chromium benutzt, braucht sogar nur einmal ein Passwort \u2013 das des Google Kontos. Hat man sich einmalig auf dem Raspi mit Chromium bei Google eingelockt, dann synchronisiert er sich, l&auml;dt alle Lesezeichen, Erweiterungen und eben auch alle Passw&ouml;rter herunter. Es ist schlicht und einfach bequemer, auch bequemer, wenn man nur Filme ansehen will. Das geht zwar auch &uuml;ber die Mediatheken mit einem Fernseher (&uuml;ber die rote Taste). Doch wer die kennt wei&szlig;, wie z&auml;h sie laden, wie lange es dauert, bis man sich zu etwas vorgearbeitet hat. Beim Raspi &ouml;ffnet man den Browser, tippt den Sendungsnamen und \u201eMediathek\u201c ein und unter den ersten Treffer ist meist auch das Video in der Mediathek, das man dann im Vollbild anspielen kann. Daneben kann man nat&uuml;rlich andere Videos vom USB-Stick abspielen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Fazit<\/h3>\n<p>Ein Raspi 4B kann einen PC nicht ersetzen, aber erg&auml;nzen, als \u201eZweit-PC\u201c f&uuml;r die Mitnahme auf Reisen oder angeschlossen an den heimischen Fernseher, mit einem Kartenwechsel auch als Mediencenter. Das kostet nicht viel, die Tastaturversion ben&ouml;tigt noch eine Maus, Netzteil, HDMI-Kabel und man hat f&uuml;r unter 100 Euro alles, was man braucht und bei weniger als 30 cm L&auml;nge ist er auch noch leicht im Koffer unterzubringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Raspberry Pi ist der popul&auml;rste Kleincomputer. &Uuml;ber 30 Millionen des Rechners wurden von 2012 bis 2019 verkauft. Gedacht war er um Programmieren zu lernen, in Reminiszenz zu den Heimcomputern der Achtziger Jahre, da er aus England kommt, liegt der Vergleich mit dem Sinclair Spectrum auf der Hand. Doch schon der hinkt. 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