{"id":15051,"date":"2020-12-10T20:41:44","date_gmt":"2020-12-10T19:41:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15051"},"modified":"2020-12-10T20:41:44","modified_gmt":"2020-12-10T19:41:44","slug":"zusammengerotzt-aber-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/12\/10\/zusammengerotzt-aber-erfolgreich\/","title":{"rendered":"Zusammengerotzt, aber erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r den heutigen Blog hatte ich kein Problem eine &Uuml;berschrift zu finden. Andere Vorschl&auml;ge, die ich hatte, waren \u201eUnternehmen Zufall\u201c, \u201eNichts ist so erfolgreich wie ein Provisorium\u201c, \u201eDer Name macht\u2018s\u201c oder \u201eSieg der Mittelm&auml;&szlig;igkeit\u201c. Bevor ihr weiterlest &uuml;berlegt selbst mal, um was es gehen k&ouml;nnte \u2026.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/7e103528a07845429d665bc4a82b0285\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Es geht um den IBM PC und seine Technik. Ich habe k&uuml;rzlich einen relativ langen Artikel &uuml;ber Gary Kildall gelesen, aus dem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/theymadeamericaf00evan\/mode\/1up\">They Made America<\/a>\u201c &uuml;ber Techniker, Erfinder, Unternehmer aus zwei Jahrhunderten. Von den Informatikern \u2013 und da g&auml;be es sicherlich etliche Kandidaten \u2013 hat es nur Gary Kildall in das Buch geschafft. Nat&uuml;rlich kommt auch die Episode wie der IBM PC zu DOS kam da zur Sprache. Gary Kildall hielt nicht so viel von dem Ger&auml;t. Es w&auml;re zu wenig innovativ. &Auml;hnliches habe ich von Andy Herzfeld in einem Interview geh&ouml;rt. Die Apple Entwickler haben einen IBM PC gekauft auseinandergenommen und kamen zum Schluss es leiste weniger als der zeitgleich erschienene Apple III.<\/p>\n<p>Die Sicht von IBM, die ich auch bisher verbreitet habe, ist die, dass IBM ein schnell wachsendes neues Marktsegment sah, in dem sie nicht vertreten waren. Eine kleine Gruppe unter der Leitung von Phillip Estridge habe in 12 Monaten einen PC geschaffen und mit IBM Traditionen gebrochen (eigentlich stammte fast nichts am PC von IBM) und sei dann vom Erfolg des PC &uuml;berrascht geworden.<\/p>\n<p>Hier nun eine andere Sicht. N&auml;mlich die, dass IBM sich wenig M&uuml;he beim Design des PC gab und ein Ger&auml;t auf den Markt brachte, dass eigentlich nicht Stand der Technik war und auch nicht den Qualit&auml;tsanspr&uuml;chen gen&uuml;gte die IBM woanders an sich selbst stellte.<\/p>\n<p>Dazu muss man die Vorgeschichte des PC kennen. Seit Mitte der Siebziger Jahre versuchte IBM mit mehreren Ger&auml;ten im Mikrocomputermarkt <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/konzeption-des-ibm-pc.shtml\">Fu&szlig; zu fassen<\/a>. Da war die IBM 5100 Serie, basierend auf eigenen Logikbausteinen. Diese Ger&auml;te waren mit 10.000 Dollar als Einstandspreis viel zu teuer. Es folgte der IBM Displaywriter, auch in IBM Technologie, aber nun nicht gedacht f&uuml;r Wissenschaftler und Ingenieure, sondern B&uuml;roarbeiten. Dieses Ger&auml;t war sogar relativ erfolgreich, denn es konnte Texte aus einzelnen Textbausteinen zusammensetzen und Serienbriefe verfassen. Es gab zahlreiche Branchen, wo man Kunden eigentlich immer die gleichen vorformulierten Antworten gab, wie Versicherungen oder Banken. Dort war eine soclhe Technologie eine deutliche Arbeitserleichterung.<\/p>\n<p>Der unmittelbare Vorg&auml;nger des IBM PC war das Modell 5322 \u201eDatamaster\u201c. Erstmals setzte man keine IBM-Technologie ein, sondern verwandte den Mikroprozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8080.shtml\">8085<\/a> von Intel. IBM setzte aber eigene 8 Zoll Floppylaufwerke ein, mit einer beeindruckenden Kapazit&auml;t, aber eben auch sehr teuer. Die kleinste Konfiguration kostete 7.900 Dollar, mit Drucker und Textverarbeitungsprogramm landete man bei fast 10.000 Dollar. Daf&uuml;r gab es zur gleichen Zeit zwei bis drei CP\/M Rechner, die mit Wordstar &auml;hnliches konnten. Vor allem dauerte die Entwicklung des Data Masters zwei Jahre, viel zu lange. Am l&auml;ngsten hielt der BASIC-Interpreter auf. Der Datamaster erschien so auch nur einen Monat vor dem IBM PC.<\/p>\n<p>Als im August 1980 IBM beschloss einen weiteren Anlauf zu machen, war dem Management die Problematik bekannt: Man brauchte zu lange f&uuml;r einen PC und mit eigener Technik waren sie zu teuer. So verwundert es nicht das man beschloss den PC aus Bauteilen zu konstruieren, die von anderen Herstellern stammten, Doch wie den Zeitfaktor verk&uuml;rzen? Nun ganz einfach indem man vom einzigen Modell, das es schon gab, dem Datamaster, so viel m&ouml;glich &uuml;bernimmt. Das erkl&auml;rt fast alle Designentscheidungen beim IBM PC: Durch die Wahl des 8088 Prozessors mit nur 4,77 MHz konnte man die gesamten Peripheriebausteine des 8085 nehmen, das sparte Zeit beim Design der Hauptplatine. Als der Datamaster konzipiert wurde, waren 16 KBit RAMs Standard, also bekam der IBM PC nur Steckpl&auml;tze f&uuml;r 16 KBit RAM, was den internen Speicher auf 64 KByte beschr&auml;nkte. Erweitern konnte man ihn nur mit Steckkarten. Die aber auch maximal 64 KByte fassten. 1979 erschienen aber schon 64 KBit RAM und die meisten CP\/M Rechner hatten auf dem Mainboard nicht nur Platz f&uuml;r 64 KByte RAM, sondern sogar noch Komponenten, die man beim IBM PC auf Steckkarte nachr&uuml;sten musste wie Druckeranschluss oder Anschluss an einen Monitor. Die krumme Taktfrequenz von 4,77 MHz (die normale Taktfrequenz des 8088 betrug 5 MHz) kam zustande, das man um 50 Cent f&uuml;r einen zweiten Oszillator zu sparen Prozessortakt und Takt f&uuml;r das NTSC-Signal aus einem Mastertakt durch Teilung (Faktor 3 und 4) ableitete. Vom IBM-Datamaster &uuml;bernahm man auch den Bus f&uuml;r Steckkarten, auch hier ein Vorteil, das der 8088 nur einen 8 Bit breiten Datenbus hatte. Die ct\u2018 schrieb &uuml;ber das Bussystem \u201eungl&uuml;cklich gew&auml;hlte Polarit&auml;ten, etwa der Interrupt-Leitungen, unsaubere Timings, schlechte Entkopplungen \u2026 eben hingestolpert\u201c. Also nach IBM-Qualit&auml;t h&ouml;rt sich das nicht an, die war bei den gr&ouml;&szlig;eren Computern ber&uuml;hmt. Sicher wird auch die Tatsache eine Rolle gespielt haben, das ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibmpc-68000-8088.shtml\">68000 Prozessor<\/a>, ja selbst ein 8086 mit 8 MHz in einer anderen Liga spielte und man sich so nicht selbst Konkurrenz machte. Aber ich denke die weitestgehende Komparabilit&auml;t, die sich ja auch auf die Software bezog \u2013 man konnte ein Assemberprogramm f&uuml;r den 8080 auf den 8086\/8 crossassemblieren, weil es &auml;hnliche Befehle gab und die gleichen Register, war das wichtigste.<\/p>\n<p>Die Geschichte mit dem DOS Deal zeigt aber wie gut sich IBM mit Computern und M&auml;rkten auskennt. Sie brauchten nat&uuml;rlich auch Software f&uuml;r ihren Rechner. Das war ein Betriebssystem und der BASIC-Interpreter. Der Letztere hatte als IBM Entwicklung daf&uuml;r gesorgt, dass der Datamaster zwei Jahre brauchte. Sie gingen zu Microsoft, weil diese eine Softcard f&uuml;r den Apple II vertrieben die einen Z80 Prozessor hatte und ihn bef&auml;higte, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cpm.shtml\">CP\/M Software<\/a> laufen zu lassen. Vertrieben wurde sie mit einer Lizenz von CP\/M und BASIC-80, dem Basic von Microsoft. Der ganze Sinn der Karte war es nur, den Verkauf von BASIC-80 zu f&ouml;rdern. Microsoft machte mehr Umsatz mit dieser Karte als mit allen anderen Produkten. Den K&auml;ufern ging es nicht um BASIC-80 sondern CP\/M. Auch wenn der Apple II sich besser verkaufte als jeder einzelne CP\/M Computer, so gab es doch so viele verschiedene Modelle das CP\/M der Betriebssystemstandard war. Jeder wusste das und jeder wusste auch, dass es von Digital Research kam. IBM wusste es nicht. Sie glaubten Microsoft w&auml;re im Besitz der Rechte, weil sie es mit der softcard vertrieben, das ist wie, wenn man glaubt, ein Porsche, der einen Audi-Motor hat, w&auml;re ein Audi. Selbst ich als Nicht-Autobesitzer weis das, dem nicht so ist. IBM achte sich auch keine M&uuml;he die Software, die von Microsoft kam zu untersuchen \u2013 und viel aus allen Wolken, als schon vor der Ver&ouml;ffentlichung sich Gary Kildall meldete, da ihr <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/qdos.shtml\">PC-DOS geklaut war<\/a>. Dabei konnte man die &Auml;hnlichkeit schon auf der Kommandoebene erkennen. Die Qualit&auml;t von PC-DOS 1.0 war denn auch nicht besonders und Microsoft musste bald eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/DOS-Versionen.shtml\">fehlerbereinigte Version<\/a> nachschieben. Das spricht nun nicht gerade von Marktkenntnis, nicht mal von einer guten Qualit&auml;tssicherung.<\/p>\n<p>Was herauskam war:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Rechner der nur, wenn man vier RAM-B&auml;nke aufr&uuml;stete, auf 64 KByte Speicher kam.<\/li>\n<li>Ein Rechner, der f&uuml;r Bildschirm, Drucker eigene Steckkarten ben&ouml;tigte.<\/li>\n<li>Ein Rechner, der auf Diskettenlaufwerke mit einer Rohkapazit&auml;t von 500 KByte gerade mal 160 KByte speichern konnte \u2013 wegen eines Fehlers des Betriebssystems, sp&auml;ter nachgebessert auf 320 und 360 KByte \u2013 verf&uuml;gbar waren zu dem Zeitpunkt aber schon Floppys mit der doppelten Kapazit&auml;t.<\/li>\n<li>Ein Rechner mit einem BASIC-Interpreter und wie ein Heimcomputer, mit Anschluss an einen Kassettenrekorder und Fernseher. Das BASIC konnte aber mit den Diskettenlaufwerken nichts anfangen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kurz: der K&auml;ufer bekam f&uuml;r 1.265 Dollar eine Zentraleinheit. Damit konnte er aber nichts anfangen. Er ben&ouml;tigte mindestens eine Tastatur. Das hob den Preis auf 1.500 Dollar an. In einer Konfiguration mit zwei Diskettenlaufwerken, 128-KB-RAM (mit 64 kam man, da x86 Code l&auml;nger ist als 8080 Code ist und das Betriebssystem alleine 12 K ben&ouml;tigte, nicht weit) und Monochrommonitor kam man auf 4.420 Dollar.<\/p>\n<p>Nur zum Vergleich: Ein Osborne 1, CP\/M Komplettcomputer mit Software kostete 1.795 Dollar, mit Monitor vielleicht 2.0000. Ein Apple II+ mit zwei Laufwerken etwa 2.400 Dollar. Selbst der neue Apple III kostete mit 3.600 Dollar erheblich weniger. Vom neuen Prozessor hatte der Nutzer wenig, denn die erste Software war &uuml;ber Croassassembler &uuml;bersetzte 8080 Software. Das galt sogar f&uuml;r en BASIC Interpreter, der langsamer war als auf schnellen CP\/M Systemen. Zudem war der RAM-Ausbau extrem teuer.<\/p>\n<p>IBM hatte einen Rechner konstruiert, an dem wenig neu war, vieles nur vom Datamaster &uuml;bernommen. Er war in der Basisausf&uuml;hrung im Prinzip ein Heimcomputer wie ein Atari 800, Ti 99\/4A oder VC-20 nur dreimal teurer. Man konnte ihn zu einem Computer f&uuml;r Gesch&auml;ftsanwendungen ausbauen. Doch selbst dann war er doppelt so teuer wie ein eingef&uuml;hrter 8 Bitter und immer noch erheblich teurer als Apples neues Flagschiff der Apple III. Gut er war nur halb so teuer wie der Datamaster aus dem er hervorging, aber bedenkt man das er eine neue Linie war, ohne das er wie ein neuer CP\/M Rechner auf einen riesigen Fundus an Software zugreifen, konnte so verwundert es, das das Ger&auml;t erfolgreich war, sich sogar weitaus mehr verkaufte, als die k&uuml;hnsten Prognosen vorhersagten.<\/p>\n<p>Es gab daf&uuml;r zwei Gr&uuml;nde. Der eine waren drei Buchstaben auf dem Ger&auml;t: IBM. Jeder kannte IBM, die meisten kannten nur einen Computerhersteller und das war IBM. IBM hatte einen guten Ruf. Die Rechner waren nicht immer die technologisch besten, aber IBM hatte einen hervorragenden Service und einen noch besseren Vertrieb. Wenn also IBM einen Mikrocomputer baut, dann taugt der was, wurde dieses Marktsegment f&uuml;r viele erst interessant. Zudem wurden die Computer damals wegen des Preises in gr&ouml;&szlig;eren Firmen eingesetzt und die hatten meist auch einen Zentralrechner von IBM, waren also \u201evorbelastet\u201c. Die Frage ob man dann andere Architekturen und Firmen in Betracht stellte gab es gar nicht, oder wie ein gefl&uuml;geltes Word damals war: &#8222;Noch nie wurde jemand daf&uuml;r entlassen, dass er von IBM gekauft hat\u201c.<\/p>\n<p>Der zweite Faktor war die offene Architektur. F&uuml;r die gab es zwei Gr&uuml;nde. Das eine war sicher das Phillip Estridge von seiner privaten Nutzung eines Apples die Vorteile kannte. Es bedeutete, dass jede Firma Zubeh&ouml;r entwickeln konnte, selbst f&uuml;r exotische Anwendungen an die IBM nicht gedacht hatte oder f&uuml;r die der potenzielle Kundenkreis zu klein war. Das zweite war schlicht und einfach das IBM gar nicht die Ressourcen hatte alles selbst zu entwickeln. So gab es bald jede Menge Zusatzkarten, manche davon verdr&auml;ngte die IBM L&ouml;sung in der Gunst der K&auml;ufer wie die Hercules Grafikkarte die Grafik und Text konnte \u2013 daf&uuml;r musste man bei IBM zwei Karten kaufen.<\/p>\n<p>Den Ruf, den IBM hatte, sah man auch am fehlenden Markterfolg der anderen Kompatiblen. IBM war nicht die einzige Firma die 8086\/88 Rechner herausbrachte. Es gab den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sirius-ibm-pc.shtml\">Victor Sirius<\/a> \u2013 er verf&uuml;gte &uuml;ber mehr Speicher einen echten hochaufl&ouml;senden grafikf&auml;higen Bildschirm und Floppys mit der vierfachen Kapazit&auml;t des IBM oder der Texas Instruments Rainbow, der als Doppelprozessorsystem einen flie&szlig;enden &Uuml;bergang erm&ouml;glichte denn sein Z80 Prozessor konnte auch CP\/M-80 Software ausf&uuml;hren. Alle diese Rechner waren MS-DOS kompatibel, sprich Programme, die f&uuml;r MS-DOS geschrieben waren, liefen auch bei ihnen. Praktisch alle hatten Vorteile gegen&uuml;ber dem IBM PC oder waren zumindest billiger. Dumm nur, dass IBM einen so <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8086.shtml\">langsamen Prozessor<\/a> gew&auml;hlt hatte. Programmierer &uuml;bergingen das PC-DOS und griffen direkt auf das BIOS zu oder schrieben sogar direkt in den Bildschirmspeicher. Solche Programme liefen dann nur auf dem IBM PC und sie f&uuml;hrten letztendlich zum Tod der \u201enur\u201c MS-DOS Kompatiblen.<\/p>\n<p>Auf l&auml;ngere Frist f&uuml;hrte die offene Architektur aber zu Nachbauten. Es verging eine lange Zeit \u2013 zwei Jahre \u2013 bis der erste rechtlich unangreifbare Nachbau, der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/compaq.shtml\">Compaq Portable<\/a> erschien. Obwohl \u201eportabel\u201c war er 500 Dollar billiger als ein IBM PC und er war nur der erste von vielen. IBM blieb immer teurer als die Konkurrenz, doch selbst Flops wie der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibm-pcjr.shtml\">IBM PC junior<\/a> als Heimcomputer gef&auml;hrdeten die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibmpc-auf-abstieg.shtml\">Marktmacht<\/a> nicht. Die ging erst verloren, als IBM beschloss, sich von der offenen Architektur abzuwenden und eine eigene geschlossene Hardware- und Softwarearchitektur zu etablieren. Das ging nach hinten los, nach einigen Jahren stampfte man diese <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ps-2-os2.shtml\">PS\/2 Linie <\/a>dann wieder ein, bis dahin war der Marktanteil aber, soweit gesunken das man auch keine neuen Standards mehr durchsetzen konnte. Die Lektion mussten auch andere lernen, so Ed Roberts, der den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/altair8800.shtml\">ersten \u201ePC\u201c baute<\/a>, der auch bald kopiert wurde (als IMSAI 8080, Star im Film War Games) oder Steve Jobs, der nachdem es einige Nachbauten des Apple II gab, den Macintosh als geschlossenes System konzipierte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r den heutigen Blog hatte ich kein Problem eine &Uuml;berschrift zu finden. Andere Vorschl&auml;ge, die ich hatte, waren \u201eUnternehmen Zufall\u201c, \u201eNichts ist so erfolgreich wie ein Provisorium\u201c, \u201eDer Name macht\u2018s\u201c oder \u201eSieg der Mittelm&auml;&szlig;igkeit\u201c. 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