{"id":15053,"date":"2020-12-16T11:29:53","date_gmt":"2020-12-16T10:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15053"},"modified":"2020-12-16T19:56:00","modified_gmt":"2020-12-16T18:56:00","slug":"seiner-zeit-eine-dekade-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/12\/16\/seiner-zeit-eine-dekade-voraus\/","title":{"rendered":"Seiner Zeit eine Dekade voraus"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe vor einigen Tagen eine kurze Biografie &uuml;ber Gary Kildall gelesen, wahrscheinlich werde ich dazu noch einen gr&ouml;&szlig;eren Artikel verfassen. Schon vor Jahrzehnten interessierte mich die PC-Geschichte, auch weil es da schillernde Pers&ouml;nlichkeiten und verr&uuml;ckte Ereignisse gab. Ich habe dann mal eine Artikelserie <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vaeter-pc-artikel.shtml\">\u201eV&auml;ter des PC\u201c <\/a>ver&ouml;ffentlicht und sp&auml;ter auch ein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3oRwzjm\">Buch daraus gemacht<\/a>. Von allen \u201eV&auml;tern des PC\u201c ist Gary Kildall mir am sympathischen, vielleicht weil seine Pers&ouml;nlichkeit der Meinigen am n&auml;chsten kommt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/0ab826b0da4440128bc288a0f88cdf72\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium alignright\" src=\"\/img\/gary-kildall.jpeg\" width=\"250\" height=\"392\" \/>Gary Kildall hatte als einziger der PC-Pioniere eine akademische Ausbildung in dieser Technologie, einen Doktor in Computerwissenschaft und er war auch einige Jahre als Lehrer \/ Ausbilder an einer Uni t&auml;tig. Das lag ihm. Er forschte gerne und war neugierig. Vieles, was er entwickelte, kam aus diesem Antrieb heraus. Er schaute nicht, ob es einen Markt daf&uuml;r gab oder ob es kommerziell erfolgreich war. Er lief nicht zum Patentamt und lies sich das Prinzip des BIOS patentieren, sonst w&auml;re die PC-Geschichte anders verlaufen. Zudem war ein konfliktscheu, scheute davor zur&uuml;ck zu prozessieren, glaube dagegen an Gentleman-Agreements, wie die unausgesprochene Abmachung, dass seine Firma Betriebssysteme produziert und Microsoft Programmiersprachen und sich jeder aus dem Gesch&auml;ftszweig des anderen heraush&auml;lt. Es gibt auch Unterschiede zwischen ihm und mir. So soll er sehr planm&auml;&szlig;ig an das Programmieren herausgegangen sein, hat Datenstrukturen zuerst vollst&auml;ndig auf dem Papier entworfen, bevor er sie am Computer umsetzte. Ich bin dagegen eher der Typ \u201eWas programmieren wie heute\u201c. Wobei man sagen muss, dass ich in den Achtzigern auch mit mehr &Uuml;berlegung herangegangen bin, denn ein Compilerlauf dauerte damals schon mal einige Minuten und man bekam nicht schon bei der Eingabe Programmierfehler oder Hinweise pr&auml;sentiert, von Syntaxhighlighting und Codevervollst&auml;ndigung mal ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Kildalls Besch&auml;ftigung mit Mikrocomputern begann mit Intels erstem Mikroprozessor dem 4004. Er schrieb einen Emulator f&uuml;r diesen f&uuml;r die Entwicklung von Code und tauschte ihn gegen ein Enz-Wicklungssystem f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/4004.shtml\">4004 von Intel<\/a> ein. Damit begann eine Zusammenarbeit mit Intel, auch wenn Kildall die meiste Zeit nur freier Mitarbeiter war. Er brachte es als N&auml;chstes fertig f&uuml;r den ersten 8 Bit Prozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8008.shtml\">8008<\/a>, dem Vorg&auml;nger des 8008 der wegen seines gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftigen Befehlsatzes und kleinen Adressraums schwer programmierbar war, einen Compiler f&uuml;r eine h&ouml;here Programmiersprache zu schreiben, die er &#8222;PL\/M&#8220; nannte \u2013 Programming Language for Mikrocomputers. Intel selbst sah den Chip aber als Controller \u2013 er entstand als Auftragsarbeit f&uuml;r CDC und sollte Terminals steuern. Das entlohnte Intel mit einem weiteren Entwicklungssystem, nun f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8080.shtml\">8080 Prozessor<\/a>. Kildall borgte sich 1.700 Dollar f&uuml;r einen Drucker und wollte eines der neuen 5,25 Zoll Diskettenlaufwerke, die Shugart auf den Markt brachte anschlie&szlig;en und entwickelte die n&ouml;tige Software dazu. Leider scheiterte er an der elektromechanischen Umsetzung denn dazu musste er einen Floppy-Disk-Kontroller entwickeln. So lagen die Bauteile einige Zeit rum, bis er jemanden fand, der sich damit auskannte und die Hardware zusammenl&ouml;tete. Wieder eine Parallele zu mir. In Sachen Montage habe ich n&auml;mlich zwei linke H&auml;nde. Erstaunlicherweise funktionierte das System auf Anhieb, obwohl er nichts testen konnte. 1975 verkaufte er die Entwicklung, die sp&auml;ter CP\/M hei&szlig;en sollte, erstmals an IMSAI, eine Firma die einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/altair8800.shtml\">Altair 8800<\/a> Klone baute und ebenfalls ein Betriebssystem f&uuml;r Disketten ben&ouml;tigte. Kildall erkannte das Grundproblem. Er musste die Grundroutinen f&uuml;r die Absteuerung des Diskettenlaufwerks an die Hardware von IMSAI anpassen. Die Verwaltung von Dateien, des Verzeichnisses etc. blieben dagegen gleich. Er trennte also das Programm in zwei Schichten auf. Eine Low-Level Schicht f&uuml;r das Ansprechen der Hardware und eine h&ouml;here Schicht mit den Routinen f&uuml;r Anwendungsprogramme plus einer Eingabeshell mit einigen elementaren Routinen. Das klingt heute trivial, auch weil seit Jahrzehnten Betriebssysteme so funktionieren. Aber es war damals eine Revolution. Es war damals nicht m&ouml;glich ein Programm, das f&uuml;r einen Prozessor auf Computer A geschrieben war, auf einen anderen Computer B mit demselben Prozessor einzusetzen. Nicht mal UNIX, dass die Portabilit&auml;t als Ziel hatte, konnte das (&uuml;brigens auch noch lange sp&auml;ter, in den Neunzigern als ich zum ersten Mal mit Linux zu tun hatte musste man um Treiber f&uuml;r die Hardware einzubinden den Kernel neu compileren). Ohne CP\/M w&auml;re die Mikrocomputerrevolution wohl ausgeblieben, weil jeder Computerhersteller sein eigenes Betriebssystem entwickeln m&uuml;sste und dieses zu nichts anderem kompatibel gewesen w&auml;re. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Zeiten, wo man BASIC-Listings in Zeitschriften fand. Die BASIC Interpreter waren auch nicht zueinander kompatibel, ein Programm f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Apple II<\/a> lief nicht auf dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/c64.shtml\">C64<\/a>, obwohl beide ein Microsoft BASIC einsetzten.<\/p>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cpm.shtml\">CP\/M<\/a> kam der gesch&auml;ftliche Erfolg und die Firma wuchs. Als IBM auftauchte, arbeitete Digital Research gerade an MP\/M-86. Das Acronym stand f&uuml;r Multiprozessing-Monitor. Es war eine Version von CP\/M f&uuml;r den 8086 Prozessor. Sie konnte mehrere Programme von mehreren Nutzern gleichzeitig ausf&uuml;hren. In Kildalls Augen das sinnvollste Betriebssystem f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8086.shtml\">8086 Prozessor<\/a>. Seine Rechenleistung reicht daf&uuml;r aus. So h&auml;tte man an einen PC mit seriellen Karten einfach mehrere Terminals angeschlossen und die Rechenleistung aufgeteilt. Es unterst&uuml;tzte zudem Festplatten ohne die die Multiuser-F&auml;higkeiten relativ nutzlos waren. Als Zwischenschritt w&uuml;rde man eine Einbenutzerversion namens CP\/M-86 entwickeln. Ich will nicht die Einzelheiten des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/qdos.shtml\">DOS Deals<\/a> hier aufrollen aber zwei Dinge hervorheben, die gerne on der Diskussion &uuml;ber den Besuch von IBM untergingen und die meiner Ansicht nach entscheidend waren:<\/p>\n<ul>\n<li>IBM wollte das Betriebssystem nicht lizenzieren, sondern eine Fixsumme zahlen<\/li>\n<li>IBM wollte es in \u201ePC-DOS\u201c umbenennen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beides ging nicht, wollte Digital Research nicht seine bestehenden Kunden nicht verprellen. Bei den ersten Vertr&auml;gen zogen Hersteller noch Kildall &uuml;ber den Tisch, doch inzwischen hatte er dazu gelernt und lizenzierte das System nur noch, f&uuml;r 10 Dollar pro Kopie. IBM wollte 250.000 Dollar zahlen, was 25.000 verkauften Kopien entsprach. Zum einen rechnete Kildall mit mehr verkauften Rechnern (IBM selbst mit 250.000) und zum anderen w&auml;re es anderen Kunden schwer vermittelbar, warum sie Lizenzgeb&uuml;hren zahlen und IBM nicht. Die Umbenennung war nicht m&ouml;glich, weil CP\/M der Produktname ist. Eigentlich selbstverst&auml;ndlich: Android hei&szlig;t Android, egal ob es auf einem Samsung oder Motorola Handy l&auml;uft. W&uuml;rde IBM das Recht haben das Betriebssystem umzubenennen, so m&uuml;sste er dieses Recht jedem Kunden einr&auml;umen.<\/p>\n<p>Kildall h&auml;tte gegen IBM und Microsoft wegen der Copyrightverletzung und Plagiaten klagen k&ouml;nnen, tat dies jedoch nicht. IBM selbst zahlte 170.000 Dollar freiwillig und versprach beide Betriebssysteme anzubieten \u2013 nur PC-DOS f&uuml;r 40 und CP\/M-86 f&uuml;r 240 Dollar&#8230;<\/p>\n<p>MPM-86 mutierte zu Concurrent DOS. Das grundlegende Problem war, das die meisten Benutzer immer nur mit einem Programm arbeiteten und wenn sie ein Zweites ben&ouml;tigten dann waren das meist wenige Funktionen wie ein Rechner oder das Nachschlagen von Telefonnummern. Die Programme teilten sich aber den wenigen Platz unter DOS. Es gab zwar Versionen von Concurrent DOS, die den Protected Mode ausnutzten, doch schreckten die meisten Anwender vor einem Wechsel zur&uuml;ck aus Furcht ihre Anwendung w&uuml;rde nicht mehr laufen. F&uuml;r die am h&auml;ufigsten ben&ouml;tigte Zusammenarbeit von Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Datenbank entstanden dann integrierte Pakete wie Symphony oder Frameworks.<\/p>\n<p>Kildall arbeitete danach an einer grafischen Oberfl&auml;che, genannt GEM (Graphical Enviromement Manager). Vergleiche mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/windows.shtml\">Windows 1<\/a> bieten sich geradezu an. Bill Gates k&uuml;ndigte Windows auf der COMDEX 1982 an, es sollte im Fr&uuml;hjahr 1983 erscheinen. Digital Research begann erst 1984 mit der Programmierung, k&uuml;ndigte es auf der COMDEX 1984 an und lieferte am 28.2.1985 aus. Microsoft Windows 1.0 erschien am 20.11.1985 \u2026<\/p>\n<p>Nun sollte man meinen, Windows w&auml;re mit fast drei Jahren mehr Entwicklungszeit besser gewesen. Doch dem war nicht so. Fenster konnten sich nicht &uuml;berlappen. Es gab keine Fenster mit Icons von Programmen, dieser \u201eProgrammmanager\u201c wurde erst 1990 mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Windows-Geschichte.shtml\">Windows 3<\/a> eingef&uuml;hrt. Stattdessen war eine Schmalspurversion dessen was man heute \u201eExplorer\u201c nennt die Shell. N&uuml;tzliche Hilfsprogramme gab es nicht. GENM kam dagegen mit zwei Anwendungen, die wirklich brauchbar waren GEM Draw und GEM Write. W&auml;re Kildall so gesch&auml;ftst&uuml;chtig gewesen wie Gates, so w&uuml;rden wir sicher heute alle unter GEM arbeiten. Aber er wandte sich anderen Dingen zu, nur etwas Bestehendes verbessern, das war nicht herausfordernd genug. Immerhin war GEM so gut das Apple klagte, weil es Mac OS zu &auml;hnlich war. Das taten sie auch bei Microsoft, aber erst Jahre sp&auml;ter, als Windows auch &auml;hnliches wie Mac OS konnte und das war bei Version 3 der Fall. Es wurden einige Details und Icons ge&auml;ndert und die Sache war vom Tisch. GEM wurde zusammen mit dem Unterbau CP\/M-68K &uuml;brigens dann doch noch ein popul&auml;res <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gui.shtml\">Betriebssystem<\/a>, und zwar auf dem Atari ST, dort umbenannt in TOS (The Operating System oder Tramiel Operating System, je nach Gusto).<\/p>\n<p>Gar Kildall entwickelte ein Dateisystem f&uuml;r Videodiscs um auf ihnen Daten zu speichern, brachte eine Enzyklop&auml;die heraus, die Hypertext als Navigation nutzte. Er passte das sp&auml;ter f&uuml;r CD-ROMs an. Das war 1984-85. Bis CD-ROMS popul&auml;r bei PC&#8217;s sein sollten, verging eine Dekade, das heutige Dateisystem f&uuml;r CD-ROMs basiert auf dem von Kildall, erneut war er seiner Zeit voraus. Daneben comoderierte er jahrelang eine Fernsehsendung: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCkJ6eQKpHZgsZBla4JgKj3A\">The computer chronicles<\/a>&#8220; und bracht darin auch seine Technikexpertise ein.<\/p>\n<p>Kildall verkaufte seine Firma 1991 an Novell f&uuml;r 120 Millionen Dollar. Einige Jahre vorher wollte er sie sogar an Bill Gates verkaufen, doch der wollte seinen Verkaufspreis von 26 Millionen nicht zahlen und bot nur 10. Er wird sich ge&auml;rgert haben, denn nun brachte Digital Research ein eigenes <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/DOS-Versionen.shtml\">DOS<\/a> heraus. Das besser und billiger als MS-DOS war. Schnell gewann es Marktanteile und Microsoft musste den Preis senken, was Gates nach eigener Aussage 30 bis 40 Prozent des Umsatzes kostete. Ich dachte fr&uuml;her immer die Utilityschwemme von MS-DOS 6 war gegen die vielen Hersteller von Utilities wie Symantec oder PC-Tools gerichtet. In Wirklichkeit zog man nur mit DR-DOS gleich, das diese Hilfsprogramme schon zwei Versionen fr&uuml;her bot. Novell klagte &uuml;brigens sp&auml;ter gegen Microsoft, weil diese Druck auf IBM und andere PC-Hersteller aus&uuml;bten nicht DR-DOS einzusetzen und es im Windows 3 Code eine Abfrage der DOS-Version gab, die ein Starten von Windows verhinderte (war im ausgelieferten Produkt aber nicht enthalten). Man einigte sich in Form von Anteilen an Microsoft, deren Wert das Wall Street Journal auf 275 Millionen Dollar sch&auml;tzte.<\/p>\n<p>Gars Kildall litt die letzten Jahrzehnte darunter, dass er permanent darauf angesprochen wurde, ob er denn tats&auml;chlich fliegen war, als IBM im August 1980 erschien. Er &uuml;berlegte schon Kassetten mitzuf&uuml;hren, um die Story nicht jedes Mal neu erz&auml;hlen zu m&uuml;ssen, fand aber das er sich das sowieso schenken konnte, weil die Leute nicht seine Version in Erinnerung behielten. Er schrieb vor seinem Tod noch eine Autobiografie, genannt \u201eComputer Connections\u201c, die lange Zeit nicht ver&ouml;ffentlicht wurde. Erst 2016 hat seine Familie die ersten 78 Seiten <a href=\"https:\/\/computerhistory.org\/blog\/in-his-own-words-gary-kildall\/\">online gestellt<\/a>. Sie enden 1978, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum in den zwanzig Jahren seit seinem Tod das Manuskript nicht erschien, man bef&uuml;rchtete wohl Klagen von Microsoft und IBM. So beschr&auml;nkt man sich auf die Zeit davor. Einige Passagen findet man im Kapitel &uuml;ber Gary Kildall im Buch \u201e<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/theymadeamericaf00evan\/mode\/1up\">They Made America<\/a>\u201c und da gibt es S&auml;tze wie &#8222;He is divisive. He is manipulative. He is a user. He has taken much from me and the industry.&#8220; &uuml;ber Bill Gates.<\/p>\n<p>Gary Kildall starb am 11.7.1994 an einem Aneurysma, dass er sich zugezogen hatte, als er drei Tage vorher st&uuml;rzte und mit dem Kopf aufschlug und das bei einem Klinikaufenthalt nicht bemerkt wurde. Bill Gates kam nicht zur Beerdigung, noch hat er jemals seitdem in einem seiner zahllosen Interviews Kildalls Arbeit gew&uuml;rdigt, ohne die er sicher heute nicht so reich w&auml;re, wie er ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe vor einigen Tagen eine kurze Biografie &uuml;ber Gary Kildall gelesen, wahrscheinlich werde ich dazu noch einen gr&ouml;&szlig;eren Artikel verfassen. Schon vor Jahrzehnten interessierte mich die PC-Geschichte, auch weil es da schillernde Pers&ouml;nlichkeiten und verr&uuml;ckte Ereignisse gab. Ich habe dann mal eine Artikelserie \u201eV&auml;ter des PC\u201c ver&ouml;ffentlicht und sp&auml;ter auch ein Buch daraus gemacht. 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