{"id":15169,"date":"2021-02-18T19:17:29","date_gmt":"2021-02-18T18:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15169"},"modified":"2021-02-18T19:17:29","modified_gmt":"2021-02-18T18:17:29","slug":"hyperbolischer-exzess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/02\/18\/hyperbolischer-exzess\/","title":{"rendered":"Hyperbolischer Exzess"},"content":{"rendered":"<p>Ich las gerade in der SuW einen Artikel &uuml;ber die ersten beiden interstellaren Asteroiden (diesmal passt der Name sogar) und wie man sie erreichen kann. Die Route daf&uuml;r ist komplex und mir nicht direkt erschlie&szlig;bar, basiert aber auf einem Ph&auml;nomen, dem hyperbolischen Exzess, ohne den Raumfahrt doch sehr viel aufwendiger w&auml;re.<\/p>\n<p>Ich habe ihn schon mal <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/06\/08\/der-hyperbolische-exzess\/\">behandelt<\/a>, sogar in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/07\/15\/der-hyperbolische-exzess-teil-2-praktische-berechnungen\/\">zwei Teilen<\/a>. Heute will ich, dem inzwischen gesunkenen Bildungsniveau folgend etwas einfacher beginnen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/7920247b32a943abbc8067af8443473c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Grundlagen<\/h3>\n<p>N&auml;mlich mit der Gravitationskraft, die ja die gesamte Raumfahrt pr&auml;gt. In einem Gravitationsfeld wie es jeder K&ouml;rper hat gibt es zwei Energieformen:<\/p>\n<ul>\n<li>die kinetische Energie der Bewegung<\/li>\n<li>die Ruheenergie, in der Mechanik spricht man auch von Hubarbeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Energieformen wandeln sich dauernd um. Ich nehme mal ein ganz einfaches Beispiel. Wenn ich einen Stein senkrecht nach oben werfe, so erh&auml;lt er kinetische Energie. Laufend wird er von der Gravitationskraft jedoch abgebremst (um die Erdbeschleunigung g ~ 9,81 m\/s\u00b2) und irgendwann erreicht er eine Gipfh&ouml;he. Nun hat er gar keine kinetsiche Energie mehr, aber er befindet sich auf einem h&ouml;heren Niveau, man hat Hubarbeit oder potenzielle Energie) geleistet. W&uuml;rde ihn dort jemand auffangen, er k&ouml;nnte diese Energie speichern. Beim Fallen wird die Hubarbeit dann wieder in kinetische Energie umgewandelt.<\/p>\n<p>Ein K&ouml;rper hat auch schon an der Erdoberfl&auml;che durch die Entfernung vom Massezentrum eine betr&auml;chtliche Energie eben in Form dieser Ruheenergie. W&uuml;rde man einen Tunnel quer durch die Erde bohren k&ouml;nnen, und einen Stein fallen lassen, so w&uuml;rde er auch beschleunigt, allerdings immer langsamer, weil beim Fallen immer weniger Masse zwischen ihm und dem Erdmittelpunkt liegt und immer mehr Masse zwischen ihm und der Oberfl&auml;che, die in die Gegenrichtung zieht. Im Erdmittelpunkt angekommen w&auml;re er etwa 7,9 km\/s schnell und von jetzt ab wird er nur noch abgebremst, weil immer mehr Masse hinter ihm und immer weniger vor ihm liegt, um dann auf der anderen Seite der Erde wieder herauszukommen \u2013 bei gleicher Distanz zum Mittelpunkt mit der Geschwindigkeit Null. Dauern w&uuml;rde das knapp 90 Minuten. Das die Geschwindigkeit und Dauer dem einer Kreisumlaufbahn in Meeresh&ouml;he entsprechen ist kein Zufall denn die Gesamtenergie eines K&ouml;rpers ist immer die Summe beider Energieformen. Die Hubenergie &auml;u&szlig;ert sich im t&auml;glichen Leben ja durch die Gravitation und ein K&ouml;rper in einer Umlaufbahn ist schwerelos, sp&uuml;rt diese Beschleunigung also nicht und muss daher genau diese Hubenergie aufbringen. Er tut dies in Form einer Zentrifugalenergie, die in genau entgegengesetzter Richtung wirkt und so die Schwerebeschleunigung aufhebt.<\/p>\n<p>Das ist kein Einzelfall. Bildet man f&uuml;r Satelliten in beliebiger H&ouml;he die Summe aus Bewegungsenergie und Ruheenergie, so ist diese konstant \u2013 je weiter man sich von der Erde entfernt desto kleiner die Bahngeschwindigkeit.<\/p>\n<p>Die beiden wesentlichen Formeln daf&uuml;r sind:<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">E<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">pot<\/span><\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\"> = (<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sup><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">\/<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">r<\/span><\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\">2<\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">&#8211;<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sup><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">\/<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">r<\/span><\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\">1<\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">)*GM<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>f&uuml;r die potenzielle (Ruhe)energie<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">v = Sqrt(<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sup><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\"> \/ <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">r1<\/span><\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u00a0*\u00a0GM)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>f&uuml;r die Kreisbahngeschwindigkeit im Gravitationsfeld. Aus dieser kann man wieder die kinetische Energie berechnen. Die kinetische Energie ist in der Physik definiert als<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">E<sub>kin<\/sub> = \u00bd m * v\u00b2<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>GM ist in beiden F&auml;llen das Produkt aus Masse des K&ouml;rpers mit der Gravitationskonstante (6,6726&#8230;x10<sup>-11 <\/sup> m<sup>3<\/sup>\u22c5kg<sup>\u22121<\/sup>\u22c5s<sup>\u22122<\/sup>) und Masse des K&ouml;rpers. R1 und R2 sind Abst&auml;nde vom Erdmittelpunkt bzw. Mittelpunkt des K&ouml;rpers.<\/p>\n<p>Bei elliptischen Bahnen ist es etwas komplexer. Eine elliptische Bahn entsteht, wenn ein K&ouml;rper eine h&ouml;here Geschwindigkeit hat als die Kreisbahngeschwindigkeit. Die Zentrofugalgeschwindigkeit tr&auml;gt ihn dann von der Erde fort. Die Gravitation verlangsamt den K&ouml;rper aber trotzdem und er gelangt irgendwann an den erdfernsten Punkt der Bahn, wo er dann eine deutlich niedrigere Geschwindigkeit als die dortige Kreisbahngeschwindigkeit hat. Hier versagt leider das Analogon zum Wurf, denn er hat immer noch eine Geschwindigkeit &uuml;ber Null, bei einem GTO-Orbit z.B, knapp unter 1500 m\/s, was mehr als vierfache Schallgeschwindigkeit ist. Das Analogon scheitert, weil die Bahn nat&uuml;rlich im dreidimensionalen Raum ist und sich die Vektoren von Gravitation und Zentrifugalkraft nicht mehr dann gegenseitig aufheben. Aber auch das ist nicht so sonderbar, denn schon beim schr&auml;gen Wurf muss man die horizontale Komponente ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Fluchtgeschwindigkeit<\/h2>\n<p>Um einen K&ouml;rper aus dem Schwerefeld zu entfernen, muss man praktisch die Hubarbeit aufwenden die er auf der Starth&ouml;he hat aufwenden. Im obigen Term wird dann R1 zu unendlich und 1\/<span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u221e<\/span><\/span> ist 0, also reduziert er sich auf<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">Epot = (<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sup><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">1<\/span><\/span><\/sup><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">\/<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">r<\/span><\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><sub><span style=\"font-family: Arial;\">2<\/span><\/sub><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: medium;\">)*GM<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Das bedeutet aber nicht dass man nun die doppelte Geschwindigkeit aufwenden muss, sondern wegen des Zusammenhangs, das die kinetische Energie im Quadrat zur Geschwindigkeit ansteigt, nur um den Faktor Quadratwurzel(2) also 1,41&#8230; aufwenden. Bei niedrigen Erdumlaufbahnen sind das etwa 11 km\/s. Man erkennt das durch diesen Zusammenhang die Weltraumfahrt erheblich einfacher w&auml;re, wenn die Erde eine niedrigere Dichte h&auml;tte. H&auml;tte sie die des Mondes (3,34 g\/cm\u00b3) anstatt der realen 5,51 g\/cm\u00b3 so h&auml;tte sie einen Radius von 7.531 anstatt 6.378 km und die Kreisbahngeschwindigkeit einer 200-km-Bahn l&auml;ge bei 7.275 m\/s anstatt 7.787 m\/s und die Fluchtgeschwindigkeit bei 10.289 m\/s. Zumindest erleichtert das den R&uuml;ckstart vom Mars, der ebenfalls eine neidrige Dichte hat.<\/p>\n<p>Wenn wir einen K&ouml;rper auf genau Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen so verl&auml;sst er die Erde zwar, aber er wird immer langsamer. Im Unendlichen angekommen hat er die Geschwindigkeit Null, es w&uuml;rde also sehr lange dauern, weil er immer langsamer wird. In der Praxis ger&auml;t er aber irgendwann in die Einflusssph&auml;re der Sonne und umrundet dann die Sonne in einer Umlaufbahn &auml;hnlich der Erde. Es gab Raumsonden, die nur wenig schneller als die Erde waren und sie so nach einiger Zeit wieder passierten. Praktisch ausgenutzt hat man das bei den Sonnensatelliten Stereo und Spitzer. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/contour.shtml\">Contour<\/a>, eine leider schon beim Start gescheiterte Kometensonde, hatte einen Orbit, bei dem sie die Erde gar nicht richtig verl&auml;sst sondern nur in einer sehr elliptischen Umlaufbahn umkreist die nach jeweils einem Jahr wieder das Perig&auml;um durchl&auml;uft wo man sie dann zu einem Ziel umlenken konnte. Das ist dann schon sehr nahe an einer Bahn die der Fluchtgeschwindigkeit fast entspricht.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der hyperbolische Exzess<\/h3>\n<p>Doch wie sieht es aus. Wenn wir mehr als die Fluchtgeschwindigkeit aufnehmen. Nehmen wir an, sie betr&auml;gt in der Ausgangsbahn um die Erde genau 11 km\/s und wir beschleunigen auf 12 km\/s. Welche Geschwindigkeit hat der K&ouml;rper dann, wenn er die Erde verlassen hat, also im unendlichen oder zumindest gro&szlig;er Entfernung? Alle die \u201eeinen Kilometer pro Sekunde\u201c sagen d&uuml;rfen nun weiterlesen, alle anderen k&ouml;nnen weitersurfen, z.B. zur <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/grundlagen-der-raumfahrt.shtml\">Grundlagensektion auf der Website<\/a>. Es greift nun die Definition der kinetischen Energie, die oben steht. Denn kann man da der Faktor 0,5 und die Masse konstant sind verk&uuml;rzten auf:<\/p>\n<p>Ekin = c * v\u00b2<\/p>\n<p>F&uuml;r 12 km\/s also<\/p>\n<p>Ekin = c * (12.000 m\/s)\u00b2<\/p>\n<p>Ekin = c *144.000.000 m\u00b2\/s\u00b2<\/p>\n<p>ziehen wir davon die kinetische Energie ab, die in der Hubarbeit steckt, sie entspricht 11.000 m\/s Geschwindigkeit so bleibt &uuml;brig:<\/p>\n<p>Ekin = c * (12000 m\/s)\u00b2-(11.000 m\/s)\u00b2<\/p>\n<p>Ekin = c * 23.000.000 m\u00b2\/s\u00b2<\/p>\n<p>und l&ouml;sen wir das mit dem Zusammenhang E = c v\u00b2 wieder nach v auf so folgt<\/p>\n<p>v = Quadratwurzel(23.000.000 m\u00b2\/s\u00b2)<\/p>\n<p>und das sind knapp 4.596 m\/s nicht 1.000 m\/s.<\/p>\n<p>Ist doch toll oder? Man kann das &uuml;brigens auch geometrisch deuten, denn das entspricht dem Satz des Phytagoras:<\/p>\n<p>V\u00b2 = V<sub>flucht<\/sub>\u00b2 + V<sub>rest<\/sub>\u00b2<\/p>\n<p>bzw:<\/p>\n<p>V<sub>rest<\/sub> = Sqrt(V\u00b2 \u2013 Vflucht\u00b2)<\/p>\n<p>V<sub>rest<\/sub> nennt man auch hyperbolische Exzessgeschwindigkeit, es ist die Geschwindigkeit die &uuml;brig bleibt, wenn man ein System v&ouml;llig verlassen hat. Man muss daher immer auch das System nennen, auf das man sich bezieht, hier also die Erde. In der Praxis ist die Sonde bei einer Distanz x kleiner als unendlich schneller, da sie ja laufend Geschwindigkeit verliert, auch wenn dieser Verlust quadratisch mit der Distanz abnimmt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Praktische Bedeutung<\/h3>\n<p>Wenn wir in die Umlaufbahn um einen Planeten einschwenken wollen, kommt Die Sonde mit einer gewissen Restgeschwindigkeit an, bei typischen Mars oder Venusbahnen so etwa 2,5 bis 3,5 km\/s abh&auml;ngig von der Bahn und Stellung der Planeten zueinander. Diese &Uuml;berschussgeschwindigkeit muss abgebaut werden und ein Teil der Differenz zwischen der Fluchtgeschwindigkeit und der Kreisbahngeschwindigkeit, das ist abh&auml;ngig von der gew&uuml;nschten Umlaufbahn. Nun muss man durch den hyperbolischen Exzess nicht diese gesamte Geschwindigkeit abbremsen, sonst w&auml;ren wahrscheinlich bis heute keine Orbiter um Venus und Mars denkbar. F&uuml;r eine Umlaufbahn um die Venus mit einem venusn&auml;chsten Punkt von 200 und einem venusfernsten von 66.000 km, in etwa die Bahn von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pioneer-venus-orbiter.shtml\">Pioneer Venus 1<\/a>, errechnet sich im venusn&auml;chsten Punkt, wo das Man&ouml;ver stattfindet (dazu noch mehr) z.B. eine Kreisbahngeschwindigkeit von 7.210 m\/s und eine reale Geschwindigkeit, da die Bahn elliptisch ist, von 9780 m\/s. Die Fluchtgeschwindigkeit betr&auml;gt in diesem Punkt 10.255 m\/s.<\/p>\n<p>Ohne hyperbolischen Exzess m&uuml;sste man die (angenommenen) 3.000 m\/s &Uuml;berschussgeschwindigkeit abbauen und dann noch die Differenz von der Fluchtgeschwindigkeit und realen Geschwindigkeit der Zielbahn also 10.255-9.780 = 475 m\/s. Zusammen also 3475 m\/s. In der Realit&auml;t formulieren wir die obige Formel um:<\/p>\n<p>V = Sqrt(v<sub>Flucht<\/sub>\u00b2+v<sub>rest<\/sub>\u00b2)<\/p>\n<p>und kommen so auf ~ 10.685 m\/s realer Geschwindigkeit in 200 km H&ouml;he und bei 3.000 m\/s Ann&auml;herungsgeschwindigkeit, also nur 420 und nicht 3.000 m\/s mehr als die Fluchtgeschwindigkeit.<\/p>\n<p>Das ist die reale Geschwindigkeit welche die Sonde h&auml;tte, wenn sie 200 km von der Venus entfernt w&auml;re. Um nun die obige Umlaufbahn zu erreichen, m&uuml;ssen wir nur noch 10.685-9.780 m\/s = 905 m\/s abbremsen, das ist ein enormer Gewinn, weniger als ein Drittel der obigen Geschwindigkeit und da der Treibstoffverbrauch mit der kinetischen Energie korrespondiert weniger als 7 % der Energie.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Das omin&ouml;se c<sub>3<\/sub><\/h3>\n<p>Die Formel kann also zweimal angewandt werden \u2013 um zu errechnen, welche Geschwindigkeit verbleibt, wenn man die Erde verl&auml;sst, wie auch die Geschwindigkeit, die man abbauen muss, um in eine Bahn einzuschwenken. F&uuml;r solare Bahnen steht ja der Geschwindigkeitsbedarf fest. Um z.B. von der Erde zu Venus oder Mars zu kommen, muss man um 3 bis 4 km\/s relativ zur Erde abbremsen (Venus) oder beschleunigen (Mars). Die Startgeschwindigkeit ist dagegen von der Ausgangsbahn abh&auml;ngig und die wiederum vom Abstand. F&uuml;r konkrete Missionen hat es sich daher eingeb&uuml;rgert den Term denn wir bisher als \u201ev<sub>rest<\/sub>\u00b2 bezeichnet haben, eine eigen Bezeichnung zu geben n&auml;mlich C<sub>3. <\/sub>C<sub>3<\/sub> liegt bei Bahnen zu Mars und Venus zwischen 7 und 16 km\u00b2\/s\u00b2 steigt bei den anderen Planeten aber rasch an. F&uuml;r Jupiter ben&ouml;tigt man mindestens 80 km\u00b2\/s\u00b2. Mit etwa 157 km\u00b2\/s\u00b2 kann man das Sonnensystem verlassen. Das sind 16,7 km\/s oder knapp 9 km\/s mehr als die Kreisbahngeschwindigkeit in 200 km H&ouml;he.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Abstand<\/h3>\n<p>Wie man aus der Gleichung ersieht, macht es Sinn, so nahe wie m&ouml;glich am Planeten abzubremsen, da die lokale Fluchtgeschwindigkeit nat&uuml;rlich von der Kreisbahngeschwindigkeit abh&auml;ngt. Strebt man eine elliptische Bahn an, wie sie viele Missionen sowieso als Ziel haben \u2013 nahe des Planeten kann man gut beobachten, fern des Planeten &auml;ndert sich die absolute Lage relativ zur Erde kaum, dann kann man die Ergebnisse &uuml;bertragen, so ist das der Idealfall. Doch was ist bei Kreisbahnen? Wenn man eine weiter entfernte Kreisbahn anstrebt, z.B. um einen Mond zu besuchen dann ist es ja so, dass man in einer Ellipsenbahn erst den pl&auml;netenn&auml;chsten Punkt anheben muss. Das kostet Energie. W&auml;re es nicht besser gleich in der H&ouml;he der sp&auml;teren Kreisbahn abzubremsen? Es ist es aber so, dass es trotzdem g&uuml;nstiger ist. Ich habe hier mal einige F&auml;lle skizziert. Bei der Venus gibt es keinen Mond, daher ist die Bahn eine Bahn, die mit der Wolkenbewegung synchronisiert ist. Bei allen anderen Planeten der jeweils &auml;u&szlig;erste gro&szlig;e Mond. Die Ankunftsgeschwindigkeit entspricht der g&uuml;nstiger Hohmanntransferbahnen. Der minimale Abstand betr&auml;gt 200 km bei Venus und Mars und 5.000 km bei Jupiter und Saturn<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"TOP\">\n<th width=\"20%\">Planet<\/th>\n<th width=\"20%\">Ziel<\/th>\n<th width=\"20%\">Entfernung<\/th>\n<th width=\"20%\"><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u0394<\/span><\/span>Normal<\/th>\n<th width=\"20%\">\u0394V aus Ellipsenbahn<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"20%\">Venus<\/td>\n<td width=\"20%\">3,5 Tage Bahn<\/td>\n<td width=\"20%\">84.913 km<\/td>\n<td width=\"20%\">1.912<\/td>\n<td width=\"20%\">1.899<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"20%\">Mars<\/td>\n<td width=\"20%\">Deimos<\/td>\n<td width=\"20%\">23.460 km<\/td>\n<td width=\"20%\">1.975<\/td>\n<td width=\"20%\">995<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"20%\">Jupiter<\/td>\n<td width=\"20%\">Kallisto<\/td>\n<td width=\"20%\">1,883 Mill. km<\/td>\n<td width=\"20%\">4.682<\/td>\n<td width=\"20%\">1.375<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"20%\">Saturn<\/td>\n<td width=\"20%\">Iapetus<\/td>\n<td width=\"20%\">3,56 Mill. km<\/td>\n<td width=\"20%\">3.919<\/td>\n<td width=\"20%\">3.372<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>In der Praxis w&uuml;rde man nat&uuml;rlich bei Jupiter und Saturn die Swing-By-Technik an Monden zus&auml;tzlich nutzen. Man sieht schon \u2013 je weiter die Kreisbahn sich von dem Planeten entfernt, desto geringer ist der Vorteil, er ist aber immer da.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Triebwerksz&uuml;ndungen zur Beschleunigung<\/h3>\n<p><a name=\"firstHeading\"><\/a>Nun komme ich zu meinem Aufh&auml;nger zur&uuml;ck. Die beiden interstellaren Asteroiden <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/\u02bbOumuamua\">1I\/\u02bbOumuamua<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2I\/Borisov\">2I\/Borisov<\/a> haben hyperbolische Exzessgeschwindigkeiten von 26 bzw. 32 km\/s im Unendlichen. Sprich, wenn sie das Sonnensystem verlassen haben, sind sie noch so schnell. Sie sind damit 10 bzw. 16 km\/s schneller als die schnellsten Raumsonden die wir jemals auf den Weg gebracht haben. Wie will man eine solche Geschwindigkeit erreichen?<\/p>\n<p>Nun, man kann den Spie&szlig; auch umdrehen. Anstatt den hyperbolischen Exzess zu nutzen, um weniger abzubremsen, kann man auch das Triebwerk in die andere Richtung drehen und am planetenn&auml;chsten Punkt beschleunigen. Das geht nat&uuml;rlich am besten bei einem K&ouml;rper mit m&ouml;glichst gro&szlig;er Masse. Bei den erdnahen Planeten ist das relativ sinnlos, am meisten Masse hat noch die Erde, da k&ouml;nnte man die Beschleunigung aber schon beim Start aufbringen. Den einzigen Sinn, den ich sehe, w&auml;re, wenn man schon vorher durch andere Swing-Bys beschleunigt hat, beim letzten Vorbeiflug nochmals einen Antrieb zu z&uuml;nden.<\/p>\n<p>Viel besser geht das bei Jupiter, der die 318-fache Erdmasse hat. Auch wenn er als Gasplanet dann so gro&szlig; ist, dass dies wieder etwas des Vorteils wegnimmt, da die niedrigste Passagedistanz recht gro&szlig; ist. Eine Sonde die mit 6 km\/s &Uuml;berschussgeschwindigkeit den Jupiter in 5.000 km Distanz zu den Wolken passiert, (Minimaldistanz von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno.shtml\">Juno<\/a>) erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 57.912 m\/s. Die Fluchtgeschwindigkeit betr&auml;gt an diesem Punkt nur 312 m\/s weniger. Z&uuml;ndet man nun ein Triebwerk und beschleunigt um 2 km\/s, so ist man nach Verlassen der Einflusssph&auml;re nicht 6 km\/s, sondern 16.479 m\/s schnell. Man gewinnt also 10 anstatt 2 km\/s.<\/p>\n<p>Noch mehr Masse ~ 300.000 mal die Erdmasse. hat die Sonne. Ihr kann man sich nat&uuml;rlich nicht bis auf 5.000 km n&auml;hern, da w&uuml;rde die Sonnenstrahlung jedes Material, das es gibt, verdampfen. Aber die Parker Solar Probe soll nach zahlreichen Swing-Bys an der Venus die die Bahn jedes Mal absenken sich bis auf 6,9 Millionen km dem Sonnenzentrum n&auml;hern. Ein Schutzschild soll sie vor der Hitze der Sonne sch&uuml;tzen und derzeit klappt das auch, auch wenn das Perihel bisher nur bei 13,5 Millionen km liegt. Direkt zur Sonne kommt man nicht. Dazu m&uuml;sste man einen Gro&szlig;teil der Bahngeschwindigkeit der Erde abbauen. Das ist fast so viel Energie, wie man aufwenden muss, um zu den Asteroiden zu kommen. Aber man kann \u2013 und ich denke das war im Artikel gemeint \u2013 erst zu Jupiter fliegen. Jupiter kann durch seine Gravitationskraft das Perihel auf diese Distanz absenken. Als Zusatznutzen geht die Ellipse weiter in den Raum hinaus \u2013 bis zu Jupiter anstatt bis zur Erdbahn und die Geschwindigkeit im Perihel ist so h&ouml;her. W&uuml;rde man aus einer 6,9 x 700 Mill. Km Bahn im Perihel um 2 km\/s beschleunigen, so blieben im Unendlichen 19,3 km\/s &uuml;brig, da die Spitzengeschwindigkeit in dieser Bahn bei 185,7 km\/s liegt. Ist noch nicht ganz die Geschwindigkeit um die Objekte zu erreichen, aber mit einem etwas gr&ouml;&szlig;eren Antrieb w&uuml;rde es wohl gehen. Die Planung f&uuml;r den Vorg&auml;nger der Parker Solar Probe ging sogar von einem sonnenn&auml;chsten Punkt von 3,2 Millionen km aus. Der gleiche Antrieb (2 km\/s \u0394V) dort gez&uuml;ndet h&auml;tte eine &Uuml;berschussgeschwindigkeit von 25,8 km\/s ergeben.<\/p>\n<p>Die Technik w&auml;re nat&uuml;rlich auch woanders nutzbar, z.B. bei Neutronensternen und Pulsaren. Hier gibt es nicht das Problem, das die Ann&auml;herungsdistanz von der Oberfl&auml;che begrenzt wird. Man kann sich diesen extrem dichten Objekten so stark n&auml;hern, dass die molekularen Eigenschaften des Werkstoffs die Grenze setzen, sprich der Unterschied der Gravitationskraft zwischen dem einen und anderen Ende die Sonde auseinanderrei&szlig;t. Bei einem Neutronenstern mit 1,4 Sonnenmassen und einer Zugfestigkeit von 3.000 N\/mm\u00b2 (etwas kleiner als die Belastungsgrenze von CFK-Fasern) d&uuml;rfte ein 4 m langer und 1 t schwerer K&ouml;rper bei einer Kopffl&auml;che von 1 m\u00b2 sich einem Neutronenstern auf etwa 200 km n&auml;hern. Dort hat er aber schon knapp 10% der Lichtgeschwindigkeit als Vorbeifluggeschwindigkeit. Dort 2 km\/s addiert f&uuml;hrt zu 345 km\/s mehr. Schade nur das Neutronensterne so selten im Sonnensystem sind&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich las gerade in der SuW einen Artikel &uuml;ber die ersten beiden interstellaren Asteroiden (diesmal passt der Name sogar) und wie man sie erreichen kann. Die Route daf&uuml;r ist komplex und mir nicht direkt erschlie&szlig;bar, basiert aber auf einem Ph&auml;nomen, dem hyperbolischen Exzess, ohne den Raumfahrt doch sehr viel aufwendiger w&auml;re. Ich habe ihn schon [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[4615,4614,3920],"class_list":["post-15169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-c3","tag-exzessgeschwindigkeit","tag-hyperbolischer-exzess","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":1277,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18419,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/02\/der-neue-rekordhalter-bei-der-bemannten-raumfahrt\/","url_meta":{"origin":15169,"position":0},"title":"Der neue Rekordhalter bei der bemannten Raumfahrt","author":"Bernd Leitenberger","date":"2. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"\u2026 ist unfreiwillig Oleg Popolow. Die Geschichte zeigt, wo Russland heute in der Raumfahrt steht. Sie beginnt am 22. September 2022. Russland f\u00fchrt seit rund sieben Monaten Krieg gegen die Ukraine und hat Tausende Gefallene, Verwundete und gefangene Soldaten zu beklagen. Um die Verluste auszugleichen, wurde an diesem Tag eine\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00fcnchhausens Kolumne&quot;","block_context":{"text":"M\u00fcnchhausens Kolumne","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/satire\/muenchhausen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/6566478af4c24587a85b9f439288056d","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18458,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/23\/die-agena-c-2\/","url_meta":{"origin":15169,"position":1},"title":"Die Agena C","author":"Bernd Leitenberger","date":"23. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Wie ihr sicher bemerkt habt, war es etwas ruhig hier im Blog. Der Grund ist ganz einfach, ich habe mich endlich entschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen. Nein, nicht unter dem Blog. Seit f\u00fcnf Jahren will ich Band 2 des Apolloprogramms fertigstellen und habe in den letzten Jahren eigentlich immer nur\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/d6474dec02b34cf385a0dfced0cffb64","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18406,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/23\/der-blogautor-von-der-ki-beurteilt\/","url_meta":{"origin":15169,"position":2},"title":"Der Blogautor von der KI beurteilt","author":"Bernd Leitenberger","date":"23. September 2025","format":false,"excerpt":"Ich nutze inzwischen auch eine KI. Prim\u00e4r zu Recherche, im Browser https:\/\/www.perplexity.ai die f\u00fcr Recherchen (nach Eigenauskunft) spezialisiert ist. Seit ich vor mehr als zwei Jahren die KI zum ersten Mal getestet habe, hat diese sich enorm gebessert. Sie fabuliert weniger und ist intelligenter. Damals konnte man noch die AI\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/c334c52e97b74da9b82424a9e80c6d97","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18630,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/08\/am-weitesten-von-der-erde-entfernt\/","url_meta":{"origin":15169,"position":3},"title":"Am weitesten von der Erde entfernt &#8230;","author":"Bernd Leitenberger","date":"8. April 2026","format":false,"excerpt":"Seit gestern ist die Orion wieder auf dem Weg zur\u00fcck zur Erde. Wieder kam in \"Heute\" und den Tagesthemen als gaaaaaanz wichtige Sache, das die Mission weiter weg war als bisher jede andere Mission. Rund 6000 km mehr als bei Apollo 13 oder 1,5 % der Maximaldistanz. Das die Leute\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/1e3b293e46514c4290683dcabb375461","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18488,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/16\/die-raumfahrtnachlese-2025\/","url_meta":{"origin":15169,"position":4},"title":"Die Raumfahrtnachlese 2025","author":"Bernd Leitenberger","date":"16. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich schiebe etwas sp\u00e4t eine kurze Raumfahrtnachlese f\u00fcr 2025 nach. Das auff\u00e4lligste ist nat\u00fcrlich der rasante Anstieg der Starts bzw. Startversuche, 325 waren es letztes Jahr. Eine Steigerung um 58 gegen\u00fcber letztem Jahr und damit nicht nur in der H\u00f6he ein Rekord, sondern auch im Zuwachs. Nur mal als Vergleich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/25bb1cf6b21949af835bc77482e531d6","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18480,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/12\/27\/die-umweltbilanz-der-new-shepard\/","url_meta":{"origin":15169,"position":5},"title":"Die Umweltbilanz der New Shepard","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. Dezember 2025","format":false,"excerpt":"K\u00fcrzlich ist die deutsche Michaela Benthaus mit Blue Origin auf der Mission New Shepard NS37 geflogen. Da die Dame querschnittsgel\u00e4hmt ist, war dies den Nachrichten eine Schlagzeile wert, \u00e4hnlich wie vor einigen Monaten der Flug von Kate Perry, ebenfalls mit Blue Origin auf der New Shepard. Was dabei untergegangen ist,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/99ff84c04ca842a2baa1d4552eb54bab","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15169\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}