{"id":15273,"date":"2021-04-03T09:09:34","date_gmt":"2021-04-03T07:09:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15273"},"modified":"2022-03-21T17:41:13","modified_gmt":"2022-03-21T16:41:13","slug":"die-zahl-fuer-heute-4500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/04\/03\/die-zahl-fuer-heute-4500\/","title":{"rendered":"Die Zahl f&uuml;r heute: 4.500"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15273\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15273\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe in der Computerzeitschrift ct einen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2021\/7\/2104415432859344536\">Beitrag &uuml;ber Kryptographie<\/a> und deren Sicherheit gelesen. Dabei ging es auch um die M&ouml;glichkeit der Entschl&uuml;sselung eines kodierten Textes. Das verbreitete RSA-Verfahren basiert auf Primzahlen. Es werden bei der Verschl&uuml;sselung zwei s e h r gro&szlig;e Primzahlen miteinander multipliziert. Das Entschl&uuml;sseln ist deswegen so schwer, weil man aus dem Produkt nur durch Ausprobieren herausfinden kann, welche Primzahlen verwendet wurden. Dazu kommt der einfache Umstand, dass dabei etliche Primzahlen, die recht gro&szlig; sind \u2013 und bei heutigen Rechnern nur mit speziellen Bibliotheken berechnet werden k&ouml;nnen, da sie viel gr&ouml;&szlig;er als die normalen Zahlen mit 64 Bit Breite sind. Das reduziert auch die Geschwindigkeit.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/036eb0c6301d491a83bef6ea2da9792c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Im Artikel der ct\u2019 kam ein Kasten aus der Originalpublikation des Verfahrens von 1970, wo eine Tabelle mit den zu erwartenden Entschl&uuml;sselungszeiten abh&auml;ngig von der Codel&auml;nge und der dazu ben&ouml;tigten Operationen mittels \u201eBrute Force\u201c, also einfaches Durchprobieren drinstand. Als Beispiel: ein RSA-100 Code mit 100 Dezimalstellen (330 bin&auml;re Stellen) langen Primzahlen ben&ouml;tigt nach der Tabelle 74 Tage zum Entschl&uuml;sseln, was angesichts der 2,3 x 10<sup>15<\/sup> Operationen auf 1 Million Operationen pro Sekunde als Basis f&uuml;r die Geschwindigkeit des Computers schlie&szlig;en l&auml;sst. Sp&auml;ter im Beitrag wurde gesagt, dass ein nicht mehr ganz taufrischer heutiger PC (Ryzen 2400G) daf&uuml;r sechs Tage braucht, wenn er nicht \u201eBrute Force\u201c nutzt sondern eine spezielle Technik, sogar \u201enur\u201c drei Stunden.<\/p>\n<p>Immerhin: 6 Tage zu 74 Jahre, das ist eine Geschwindigkeitssteigerung um den Faktor 4.500. Klingt erst mal toll, relativiert sich aber, wenn man wei&szlig;, dass seitdem &uuml;ber 50 Jahre vergangen sind.<\/p>\n<p>Gordon Moore hat das nach ihm benannte \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Moorsches-Gesetz.shtml\">Moore\u2018sche Gesetz<\/a>\u201c in den Sechzigern erstmals publiziert, dann aber noch mal korrigiert, weil die urspr&uuml;ngliche Frist der Verdopplung zu kurz gew&auml;hlt, war, anfangs 12 Monate, dann korrigiert auf 18. Das war noch optimistisch. In der Intel x86-Serie und den Speicherchips war der Verdopplungszeitraum &uuml;ber die Jahrzehnte gemittelt 24 bis 26 Monate. Nach dem Mooreschen Gesetz verdoppelt sich alle 12, 18 oder 24 Monate, je nach Gusto, die Zahl der Elemente auf einem Halbleiter. Daran gekoppelt ist dann auch ein Anwachsen der Leistung des Computers, typisch der Geschwindigkeit und des verf&uuml;gbaren Speichers. Die Korrelation war auch lange Zeit so. Es ist, da der Ausdruck ja inzwischen durch Corona allgemein bekannt ist, ein Exponentielles Wachstum.<\/p>\n<p>Der Faktor 4.500 entspricht, wenn man sie auf Zweierpotenzen umrechnet, etwas mehr als 12 Verdopplungszyklen (2<sup>12<\/sup> = 4.096, 2<sup>13<\/sup> = 8.192). Das entspricht einer Verdopplung alle 4 Jahre und dies liegt weit unter dem Moorschen Gesetz. Das Moorsche Gesetz legt selbst ergibt bei 24 Monaten f&uuml;r eine Verdopplung in den 50 Jahren insgesamt 25 Verdopplungszyklen. Diese entsprechen dem Faktor 32 Millionen. Also schaue ich mal genauer nach. Anders als die Geschwindigkeit eines Computers ist die Zahl der Transistoren genau angebbar. Wie viele es sind, h&auml;ngt von der Gr&ouml;&szlig;e eines \u201eDie\u201c, also der Chipgr&ouml;&szlig;e und der Litographiemethode ab. Die Die-Gr&ouml;&szlig;e ist variabel und die Gr&ouml;&szlig;e eines Die kann bei Serverprozessoren viel gr&ouml;&szlig;er sein als bei Prozessoren f&uuml;r ein Smartphone. Wichtigster Wert f&uuml;r das Moorsche Gesetz ist aber die minimale Strukturbreite, die man bei der Fertigung umsetzen kann. Kurz nach der Vorhersage der Entschl&uuml;sselungszeiten f&uuml;r RSA kam Intels erster Prozessor heraus. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/4004.shtml\">Intel 4004<\/a> entstand in 10 Mikrometer Technologie und hatte 2.250 Transistoren. Die Taktfrequenz betrug 0,5 bis 0,74 MHz. Der aktuelle Ryzen 5950X wird in 7 Nanometer Technologie gefertigt und erreicht 3.400 MHz im normalen Modus und 4.900 im Turbo Modus, wenn nicht alle Kerne laufen. Das f&uuml;hrt zu folgender Tabelle der Steigerungen:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"25%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"25%\">Intel 4004<\/th>\n<th width=\"25%\">Ryzen 5950X<\/th>\n<th width=\"25%\">Steigerung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Transistoren pro Die:<\/td>\n<td width=\"25%\">2.250<\/td>\n<td width=\"25%\">19.200.000.000<\/td>\n<td width=\"25%\">8.533.333<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Taktfrequenz [MHz]:<\/td>\n<td width=\"25%\">0,74<\/td>\n<td width=\"25%\">3.400 \/ 4.900<\/td>\n<td width=\"25%\">4594 \/ 6621<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Strukturbreite Lithografie:<\/td>\n<td width=\"25%\">10.000 Nanometer<\/td>\n<td width=\"25%\">7 Nanometer<\/td>\n<td width=\"25%\">1.428<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Kerne:<\/td>\n<td width=\"25%\">1<\/td>\n<td width=\"25%\">16<\/td>\n<td width=\"25%\">16<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Vergleich ist wegen der technologischen Ver&auml;nderungen nat&uuml;rlich schwierig. Heute haben Prozessoren mehrere Kerne und k&ouml;nnen f&uuml;r einzelne per Turboboost die Taktfrequenz erh&ouml;hen. So was beherrschte der Intel 4004 nat&uuml;rlich nicht. Am gr&ouml;&szlig;ten ist die Steigerung bei der Transistorenzahl, die in knapp 50 Jahren (Erscheinungsdatum des Intel 4004 war der 15.11.1971) um den Faktor 8,5 Millionen hochging, immerhin eine Verdopplung alle 25,5 Monate. Passt noch gut zum Moorschen Gesetz, das aber in den letzten Jahren deutlich abflachte.<\/p>\n<p>Warum ist ein heutiger PC aber dann beim Entschl&uuml;sseln nur 4500-mal schneller? Gut man muss ber&uuml;cksichtigen, das der Test-PC etwas &auml;lter war, ein Ryzen 2400G mit nur vier Kernen, 14 nm Technologie und maximal 3,6\/3,9 GHz. Aber es sollte trotzdem schneller als nur Faktor 4500 gehen. Daneben vergleicht man nat&uuml;rlich nicht mit dem Intel 4004 sondern einem Computer der 1 Million Operationen schafft. Das war damals eines der schnelleren Modelle der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ix\/heft\/K-ein-altes-Eisen-2172708.html\">IBM 360 Serie<\/a>. Bei der x86 Serie entspricht dies der Geschwindigkeit eines <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80286.shtml\">80286<\/a>, aber der erschien 1982, also hat man die Geschwindigkeit seit 1982 und nicht 1970 um den Faktor 4.500 gesteigert.<\/p>\n<p>Dieser Faktor passt auf den ersten Blick zur Steigerung der Taktfrequenz gegen&uuml;ber dem Intel 4004. Doch die sagt heute eigentlich nicht mehr viel &uuml;ber die Geschwindigkeit aus. Die Taktfrequenz stieg bis etwa 2003 rasant, bis Intel beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-4.shtml\">Pentium 4 Extreme<\/a> eine Spitzentaktfrequenz von 3,82 GHz erreichte, dann aber die Abw&auml;rme nicht mehr in den Griff bekam. Die Architektur auf der die heutigen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Core-Mikroarchitektur.shtml\">Core-Mikroarchitektur<\/a> basiert, setzte als Folge auf eine geringere Taktfrequenz mit weniger Abw&auml;rme. Seitdem sind die Taktfrequenzen kaum gestiegen. Spitze sind heute um die 5 GHz, was in 17 seit dem Pentium 4 Jahren nur eine geringe Zunahme ist \u2013 in den vorherigen 17 Jahren stieg sie von 16 MHz beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">80386<\/a> auf 3.830 MHz. Die 3.830 MHz Normalfrequenz, also ohne Turboboost, &uuml;bertreffen selbst heute nur die wenigsten Prozessoren. Daneben sollte die Kernanzahl eine Rolle spielen. Der Brute Force Algorithmus ist ja nichts anderes, als Ausprobieren und da kann jeder Kern separat andere Zahlen ausprobieren, man muss nur den Zahlenbereich in n Teile unterteilen. Aussagekr&auml;ftiger als Ma&szlig; der Leistungssteigerung ist dagegen die Verringerung der Strukturbreite. Halbiert man die Strukturbreite, so sollten viermal so viele Elemente auf ein Die passen. Beim Faktor 1428 in der Lithografietechnologie also 1428\u00b2 mehr. Mit der Steigerung der Elementzahl um den Faktor 8,5 Millionen ist hier sogar die Steigerung &uuml;berproportional gro&szlig; (erwartet: 1.428\u00b2 entsprechend etwa 2,04 Millionen). Das liegt an der gr&ouml;&szlig;eren Die-Gr&ouml;&szlig;e des Ryzen 5950X, die sich auch im Preis niederschl&auml;gt, der obige Ryzen-Prozessor kostete bei Einf&uuml;hrung im Handel 799 Dollar. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/4004.shtml\">Intel 4004<\/a> kostete 60 Dollar als Einzelexemplar, in gr&ouml;&szlig;eren St&uuml;ckzahlen 20 bis 30 Dollar. Der Ryzen 5950 ist &uuml;brigens durch coronabedingte Verknappung mit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/31G2ppZ\">derzeit 1317 Euro<\/a> extrem teuer.<\/p>\n<p>Ich vermute die geringe Steigerung der Dekodierungsleistung liegt an dem Algorithmus. Er basiert auf dem Rechnen mit wirklich gro&szlig;en Zahlen. Bei RSA-100 mit 330 bin&auml;ren Ziffern. Da n&uuml;tzen die Rechenwerke der heutigen Prozessoren, die zwar festverdrahtet und schnell rechnen, nichts, da muss man jede Stelle einzeln per Software berechnen, in etwa so, wie dies auch der Mensch tut. Dann geht die Zahl der Operationen aber in die Knie. Denn anstatt (wie bei 64 Bit Zahlen) so 20 Stellen in einem Rutsch zu berechnen, ist es nur eine. Man rutscht auf das Niveau zur&uuml;ck, das fr&uuml;her als Prozessoren ohne eingebaute Flie&szlig;kommarecheneinheiten hatten. Ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8080.shtml\">Intel 8080<\/a> konnte 160.000 8 Bit Ganzzahloperation pro Sekunde ausf&uuml;hren, bei der Berechnung von 32 Bit Flie&szlig;kommawerten sank er auf 700 Operationen pro Sekunde. Bei den heutigen PC liefert die Spitzenperformance die AVX-Befehle, die in einer Operation gleich vier bzw. bei den neuesten Prozessoren sogar acht 74 Bit Zahlen addieren und multiplizieren, was acht bzw. 16 Operationen pro Takt entspricht. Bei ganzen Zahlen kommen sie aber nicht &uuml;ber eine Operation\/Takt und Kern heraus.<\/p>\n<p>Die zweite Einschr&auml;nkung ist der Computer, der f&uuml;r die Absch&auml;tzung, wahrscheinlich nach einem Lauf mit einem kleinen RSA-Schl&uuml;ssel eingesetzt wurde. Denn die ct\u2018 hat mit einem PC verglichen. Einen PC gab es 1970 noch nicht. Damals gab es Minicomputer und Gro&szlig;computer. Ich vermute das f&uuml;r die Absch&auml;tzung ein Gro&szlig;computer genutzt wurde. Denn 1 Million Operationen pro Sekunde war damals viel. Der damals schnellste Rechner weltweit, eine Cyber 6600 errichte maximal 10 Millionen Operationen pro Sekunde, typisch eher 3 bis 5. So gesehen m&uuml;sste man heute auch nicht mit einem PC-Prozessor vergleichen, sondern den heute schnellsten Rechnern und die haben Zehntausende bis Hunderttausende dieser Prozessoren und nutzen noch GPUs zus&auml;tzlich. Entsprechend schneller sind sie. Auch offen ist, worauf sich die Operationenzahl bezieht \u2013 MIPS (Millionen Operationen per Second) eines Computers \u2013 dann ben&ouml;tigt aber jede Rechenoperation aufgrund der Ladebefehle mehrere elementare Maschinenbefehle \/ Operationen oder ob sich dies gar auch Operationen pro Primzahl bezieht. Ich denke es sind Nettorechenoperationen gemeint, keine MIPS, denn der obige Ryzen 2400G erreicht nach der Tabelle so 4,4 Mrd. Operationen pro Sekunde, was bei vier Kernen und 3,5 GHz Normalfrequenz drei Takte pro Operation sind.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite wird man schon damals spezielle Hardware konstruieren k&ouml;nnen, die nur der Entschl&uuml;sselung dient und gerade diese eine Problemstellung sehr schnell l&ouml;sen kann. Heute nutzen Bitcoin-Miner, die im Prinzip nichts anderes als diese Rechnungen tun, daf&uuml;r spezialisierte ASIC-Bausteine oder eben Grafikkarten die viel mehr Kerne haben. Diese sind zwar nicht sehr ausgekl&uuml;gelt, aber sie m&uuml;ssen ja eigentlich nur Zahlen in Primzahlfaktoren zerlegen.<\/p>\n<p>Kleiner Trost am Rande: F&uuml;r RSA-200, also einen doppelt so langen Schl&uuml;ssel (550 bin&auml;re Stellen) braucht man nicht doppelt so lange, sondern nach der Tabelle rund 50 Millionen mal l&auml;nger. (1,2 x 10<sup>23<\/sup> Operationen) Das d&uuml;rfte selbst heute noch ausreichend sicher sein, selbst wenn man optimierte Verfahren zur Entschl&uuml;sselung nutzt und 100.000 Prozessoren mit GPU-Beschleunigern. Eine Verl&auml;ngerung auf 300 Stellen erh&ouml;ht die Entschl&uuml;sselungsdauer nochmals um den Faktor von etwa 1 Million.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15273\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15273\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe in der Computerzeitschrift ct einen Beitrag &uuml;ber Kryptographie und deren Sicherheit gelesen. 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Jetzt schon\u2026","rel":"","context":"In &quot;Politik&quot;","block_context":{"text":"Politik","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/politik\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/98960bbbe1644c829b9337b57667bf6c","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18727,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/20\/wiederverwendung-eine-loesung-fuer-europa-2\/","url_meta":{"origin":15273,"position":5},"title":"Wiederverwendung: eine L&ouml;sung f&uuml;r Europa (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"20.06.2026","format":false,"excerpt":"Im zweiten Teil geht es erneut um eine wiederverwendbare Rakete. Der Unterschied zur ersten Version: diesmal sollen nur wie bei der Falcon 9, Elektron oder zahlreichen neuen Raketen in allen Stufen dieselben Triebwerke verwendet werden. Im ersten Teil setzte ich in der optionalen Oberstufe noch andere Triebwerke ein. Als Triebwerk\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/d438f6257d4448088c56fe3a235b09f8","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15273\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}