{"id":15284,"date":"2021-04-11T12:26:31","date_gmt":"2021-04-11T10:26:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15284"},"modified":"2021-04-11T12:26:31","modified_gmt":"2021-04-11T10:26:31","slug":"wer-hat-die-groesste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/04\/11\/wer-hat-die-groesste\/","title":{"rendered":"Wer hat die Gr&ouml;&szlig;te?"},"content":{"rendered":"<p>Ja und ausnahmsweise auch mal mit dem richtigen Geschlecht versehen. Es geht nicht um den Gr&ouml;&szlig;ten, sondern es geht um die gr&ouml;&szlig;te \u2013 und zwar die gr&ouml;&szlig;te Bombe. Ich denke ja im Allgemeinen, das die Menschheit, oder zumindest Politiker, die ja auch Berater haben, Entscheidungen mehr oder weniger vern&uuml;nftig f&auml;llen. Aber bei manchen Geschichten kommen mir doch starke Zweifel. Eine davon ist der Atomwaffenwettlauf nach dem Zweiten Weltkrieg. Amerikaner und Russland &uuml;berboten sich im Bau immer gr&ouml;&szlig;erer Atomwaffen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/51b340d22d2c44d7b0a25aed88c02a46\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Zuerst einmal einige Grundlagen. Zuerst gab es nur die Atombomben, im Fachjargon Fissionswaffen, da der physikalische Prozess die Kernspaltung ist. Von den zwei noch vorhandenen Isotopen des Urans ist nur das U-235 als Isotop f&uuml;r eine Atombombe nutzbar. Beim Zerfall werden zwei bis drei Neutronen frei. Wenn eines der Neutronen auf ein weiteres U-235 Atom trifft und es spaltet, so wird eine gleichm&auml;&szlig;ige Kernreaktion erhalten, die man bei Kernreaktoren ausnutzt, Bei mehr als einem Neutron pro zerfallendem Atom kommt es zu einer Kettenreaktion. Es werden immer mehr Atome gespalten und die setzen dabei enorme Energiemengen frei.<\/p>\n<p>Wesentlich f&uuml;r den Bau einer Atombombe ist es also, in einem bestimmten Volumen gen&uuml;gend U-235 Atome zu haben. Da die U-238 Atome an der Reaktion nicht teilnehmen, muss man zuerst das Uran anreichern \u2013 f&uuml;r einen Kernreaktor auf einige Prozent, f&uuml;r Kernwaffen auf einen hohen Prozentsatz. Da man die beiden Isotope nur physikalisch trennen kann, ist dies ziemlich aufwendig und das Haupthindernis f&uuml;r den Bau einer Atombombe auf Basis von Uran. Einfacher geht es, wenn man Plutonium nimmt, dass bei Kernreaktoren aus dem Uran entsteht, denn man kann es leicht chemisch vom Uran abtrennen und es enth&auml;lt mehr spaltbare Isotope, weshalb die meisten Atombomben der Nuklearm&auml;chte heute Plutonium einsetzen. Daher versuchen diese auch den Export von Reaktortypen bei denen man Plutonium \u201eerbr&uuml;ten\u201c kann zu verhindern.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Sprengkraft einer Atombombe ben&ouml;tigt man eine Mindestmenge an spaltbarem Material, ansonsten treffen zu wenige Neutronen ein Atom sondern verlassen den Brocken spaltbares Material. Eingeb&uuml;rgert hat sich der Begriff einer \u201eKritischen Masse\u201c. Er ist aber eigentlich nur f&uuml;r die ersten Entw&uuml;rfe g&uuml;ltig, bei denen man zwei Massen, jede unterkritisch aufeinander schoss und beim Zusammentreffen die kritische Masse erreichte. Physikalisch genauer ben&ouml;tigt man keine kritische Masse, sondern eine kritische Dichte, das hei&szlig;t in einem bestimmten Volumen befindet sich eine Mindestzahl an spaltbaren Atomen. Diese Dchte wird heute erzeugt, indem man eine unterkritisiche Kugel aus spaltbarem Material durch Sprengstoff komprimiert. Die Dichte wird so nur kurze Zeit erh&ouml;ht, das reicht, weil eine Kernspaltung je nach Geschwindigkeit der Neutronen innerhalb von 10<sup>-3<\/sup> bis 10<sup>-18<\/sup> Sekunden abl&auml;uft. So kann man auch Atombomben bauen, bei denen die Materialmenge unterkritisch ist. Die Hiroshima-Atombombe hatte gerade die kritische Masse (etwa 50 kg reines U-235) und eine Sprengkraft von 10 bis 15 kt. Die kleinsten gebauten Atombomben haben ein Zehntel dieser Sprengkraft. Dies geht, weil die Kompression durch die Sprengung auch das Material l&auml;nger zusammenh&auml;lt, denn nat&uuml;rlich f&uuml;hrt die Energiefreisetzung zur Expansion der kritischen Masse. Problematischer ist es Fissionsbomben zu bauen die eine sehr hohe Sprengkraft haben, denn man kann nun auch mehrere unterirdische Massen mit Sprengstoff zusammenf&uuml;hren und so die kritische Masse leicht &uuml;berschreiten, aber je mehr Teile man hat, desto problematischer wird das. Mit einigen Tricks, wie einem Mantel aus U-238 der Neutronen reflektiert, soll man auf 500 kt Sprengkraft kommen, die gr&ouml;&szlig;te von den USA jemals gebaute reine Fissionsbombe hatte 525 kT Sprengkraft. Mehr als 200 bis 300 kt Sprengkraft erfordern einen deutlich h&ouml;heren Aufwand als kleinere Atombomben.<\/p>\n<p>Doch Physiker erkannten sehr bald, das man die enorme Temperatur im Inneren einer Atombombe nutzen konnte, um eine Kernfusion zu erm&ouml;glichen. Bezogen auf das Gewicht wird bei der Kernfusion erheblich mehr Energie frei und noch ein Vorteil: das Material ist vor der Z&uuml;ndung nicht radioaktiv. Es gibt keine kritische Masse. Eine Fusionsbombe kann prinzipiell beliebig gro&szlig; gebaut werden, in der Praxis limitiert der Umstand das das gesamte Material in einem sehr kurzen Zeitraum zur Fusion gebracht werden muss, die Gr&ouml;&szlig;e. Mit einer Atombombe als Z&uuml;nder kommt man auf maximal 10 bis 25 MT Sprengkraft, hier limitiert die Sprengkraft der Atombombe die Gr&ouml;&szlig;e der Fusionsbombe. Doch das kann man auch umgehen, indem man um die Wasserstoffbombe eine weitere Stufe hinzuf&uuml;gt, die durch die Wasserstoffbombe gez&uuml;ndet wird. Praktisch erreicht man dann jedoch bald eine so hohes Gewicht, dass die Bombe milit&auml;risch keinen Sinn macht, weil sie zu schwer ist, um sie mit Bombern oder Raketen zu bef&ouml;rdern.<\/p>\n<p>Beginnend mit der Z&uuml;ndung der ersten Wasserstoffbombe durch die USA 1952 etablierte sich ein Wettrennen um die gr&ouml;&szlig;te Sprengkraft. Bei der<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ivy_Mike\"> ersten Wasserstoffbombe<\/a> sch&auml;tzte man die Sprengkraft noch falsch ein, sie war mit 10,4 MT noch gr&ouml;&szlig;er als gedacht. Allerdings war sie die erste Wasserstoffbombe so schwer, dass sie station&auml;r getastet wurde. Das galt auch f&uuml;r die folgende Testserie \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Operation_Castle\">Bravo<\/a>\u201c, bei der mehrere Wasserstoffbomben, nun mit einem optimierten Design und erheblich leichter, getestet wurden. Beim st&auml;rksten Test \u201eBravo\u201c war eine Sprengkraft von 6 MT prognostiziert worden und erreicht wurden 15 MT. Das lies sich Russland, die bisher Sprengk&ouml;pfe getestet hatten, die weniger Sprengkraft hatten, nicht bieten und sie bauten die Bombe AN602. Saccharow begrenzte die Sprengkraft der auf 100 MT konzipierten Bombe sogar k&uuml;nstlich, um den Fallout zu reduzieren auf 50 bis 60 MT. Trotzdem war der Test eine Herausforderung denn bei der Sprengkraft gab es eigentlich zu wenig Zeit f&uuml;r das Flugzeug sich in Sicherheit zu bringen. So konstruierte man einen riesigen Fallschirm, der die Fallgeschwindigkeit reduzierte.<\/p>\n<p>Und man testete nat&uuml;rlich auch alle m&ouml;glichen Explosionsarten \u2013 am Boden, in verschiedener H&ouml;he, unter Wasser und sogar im Weltraum, wobei man entdeckte das dabei ein Elektromagnetischer Impuls induziert wird, der Elektronik besch&auml;digen kann. Selbst der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Projekt_A119\">Beschuss des Mondes<\/a> wurde von beiden Nuklearm&auml;chte erwogen. Der Test einer Bombe ist das eine. Doch baut man dann auch so gro&szlig;e Bomben?<\/p>\n<p>Es gibt auch aus milit&auml;rischer Sicht einen Nachteil von Atomwaffen mit hoher Sprengkraft, denn die zerst&ouml;rte Fl&auml;che steigt gegen&uuml;ber der Sprengkraft nicht linear an, eine achtmal h&ouml;here Spengrkaft korrespondiert mit einer vierfach gr&ouml;&szlig;eren Fl&auml;che mit derselben Zerst&ouml;rungswirkung. Bei sehr hoher Sprengkraft kann der Pilz der bei der Explosion entsteht, so gro&szlig;e H&ouml;hen erreichen, dass er bei dem dort herrschenden niedrigen Druck &uuml;berexpandiert, wodurch die Waffe einen Gro&szlig;teil der Wirkung der Druckwelle verliert. Die meiste Zerst&ouml;rungsenergie steckt in der Druckwelle, die Hitze &uuml;berwiegt nur auf einem Hundertstel der Fl&auml;che und die radioaktive Strahlung t&ouml;tet, was f&uuml;r Milit&auml;rs von Bedeutung ist, nicht sofort und wird daher meist nicht als relevant angesehen. Daher macht eine sehr gro&szlig;e Fusionsbombe dann auch milit&auml;risch wenig sinn.<\/p>\n<p>Da bei Atomwaffen die Sprengkraft von gr&ouml;&szlig;eren Sprengk&ouml;pfen linear mit dem Gewicht korrespondiert, wird eine Kernwaffe mit hoher Sprengkraft auch schwer und erfordert ein leistungsf&auml;higes Flugzeug oder eine Rakete.<\/p>\n<p>Trotzdem baute man anfangs so riesige Sprengk&ouml;pfe. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atlas.shtml\">Atlas<\/a> ICBM hatten Sprengk&ouml;pfe mit 3,75 MT Sprengkraft die 1.840 kg wogen. Die Titan schon einen 4.020 kg schweren 9 MT Sprengkopf. &Auml;hnlich war es bei der Sowjetunion, dort wurde die Proton sogar als Interkontinentalrakete konzipiert, die die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/AN602\">AN602<\/a>, also die obige 100 MT Bombe mit 27 t Gewicht transportieren sollte. Dieses Projekt wurde nach dem Sturz Chrustschows aber eingestellt und aus der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/proton.shtml\">Proton<\/a> eine Tr&auml;gerrakete. Auch bei der R-7 war ein gro&szlig;er Sprengkopf geplant. Er wurde deutlich leichter, allerdings nicht wegen der Reduktion der Sprengkraft, sondern weil eine andere Technologie leichtere Sprengk&ouml;pfe bei der gleichen Sprengkraft erlaubte. Warum sie so gro&szlig; sein mussten, ist zumindest mir ein R&auml;tsel. Wenn ich davon ausgehe, dass die Raketen sich gegen milit&auml;rische Ziele richten, dann sind diese ja selten so ausgedehnt das man hier Megatonnen an Sprengkraft ben&ouml;tigt. Das Milit&auml;r muss anders gedacht haben. So kam die Entwicklung der Rakete als Tr&auml;ger f&uuml;r Atomwaffen ja auch erst in Bewegung, als die Wasserstoffbombe entwickelt war, vorher so meinte man zumindest in den USA w&auml;re das kosten\/Nutzenverh&auml;ltnis bei Atombomben zu schlecht. Immerhin verdanken wir dem Umstand das es leistungsf&auml;hige Tr&auml;gerraketen gab. Wie die Raumfahrt wohl verlaufen w&auml;re, wenn die ICBM die Gr&ouml;&szlig;e von Minuteman gehabt h&auml;tten?<\/p>\n<p>Die USA machten schon einige Jahre sp&auml;ter eine Kehrtwende, verursacht durch die Entwicklung von Raketen mit Atomsprengk&ouml;pfen auf U-Booten. Diese mussten wesentlich kleiner sein, sonst h&auml;tte ein U-Boot die Rakete nicht transportieren k&ouml;nnen. Daf&uuml;r wurden dann auch kleinere Nuklearsprengk&ouml;pfe entwickelt. Das f&uuml;hrte dann auch zur Entwicklung kleinerer landgest&uuml;tzten Raketen wie den Minuteman. Russland blieb dagegen zumindest bei den landgest&uuml;tzten Raketen noch lange bei den relativ schweren Sprengk&ouml;pfen.<\/p>\n<p>Die Verkleinerung der Sprengkraft hat aber nichts an der nuklearen Bedrohung ge&auml;ndert. Es wurden jeweils 54 Atlas und Titan stationiert (die Titan ersetzten die Atlas), aber 1.000 Minuteman. Jeder Sprengkopf hatte zwar weniger Sprengkraft aber es waren sehr viel mehr. Ende der Sechziger Jahre wurden dann die MIRV eingef&uuml;hrt, also mehrere Sprengk&ouml;pfe pro Rakete, die separat nach Brennschluss auf verschiedene Zeile gelenkt werden k&ouml;nnen. Das vergr&ouml;&szlig;erte die Zahl der Sprengk&ouml;pfe nochmals. Russland zog nach \u2013 w&auml;hrend der ganzen Zeit war es so das Russland sowohl was Anzahl der stationierten Raketen, wie auch Sprengk&ouml;pfe angeht, den USA nachhinkte. Das hatte wirtschaftliche Gr&uuml;nde, vor allem aber technische Gr&uuml;nde. Die MIRV wurden von Russland erst deutlich sp&auml;ter eingef&uuml;hrt da sie die Technologie erst sp&auml;ter beherschten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/b\/bb\/US_and_USSR_nuclear_stockpiles.svg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/b\/bb\/US_and_USSR_nuclear_stockpiles.svg\" width=\"592\" height=\"432\" \/><\/a>Viel gelernt hat man meiner Ansicht nach nicht. Es gab ja noch den Nachr&uuml;stungsbeschluss der NATO, mit initiiert von Helmut Schmidt. Der meinte man m&uuml;sste in allen Bereichen mit der Sowjetunion gleichziehen. Russland ersetzte ihre alten Mittelstreckenraketen aus den F&uuml;nfzigern durch neue mit gr&ouml;&szlig;erer Reichweite und MIRV. Darauf m&uuml;sste man mit der \u201eNachtstationierung\u201c weiterer US-Waffen begegnen und \u201edas Gleichgewicht\u201c zu bewahren. 1975 hatten die USA &uuml;ber 27.000 Atomsprengk&ouml;pfe. Die meisten davon mit einem vielfachen der Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Mit fiel es schon damals sehr schwer zu glauben, dass man schon f&uuml;r diese vielen MIRV &uuml;berhaupt so viele Ziele finden w&uuml;rde. Ich glaube nicht das Russland so viele Milit&auml;rbasen hat, ja selbst wenn man zivile Ziele angreift \u2013 auch so viele St&auml;dte gibt es dort sicher nicht. Bei der damaligen Einwohneranzahl Russlands und des Warschauer Pakts h&auml;tte man wohl pro 10.000 Einwohner, also pro Kleinstadt einen Atomsprengkopf gehabt. Auch war f&uuml;r mich die Argumentation das Russland sonst Deutschland nuklear angreifen k&ouml;nnte und die USA in diesem Falle nicht mit einem Gegenschlag antworten w&uuml;rden nicht nachvollziehbar. In Deutschland waren mehrere Hunderttausend GI stationiert, eine Kaserne lag direkt an unserem Ortsrand. Unter denen w&uuml;rde es enorm viele tote geben. Bedenkt man das im ersten Weltkrieg die Versenkung, der Louisiana zum Kriegseintritt der USA f&uuml;hrte, erschein mir das sehr unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Viel ge&auml;ndert hat sich seitdem nicht. Gorbatschow machte Reagan den Vorschlag alle Atomsprengk&ouml;pfe bis auf 100 abzuschaffen. Es kam nicht dazu. Die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Historical_nuclear_weapons_stockpiles_and_nuclear_tests_by_country\">Projektion f&uuml;r 2022<\/a> sind f&uuml;r beide L&auml;nder zusammen 9.000 Sprengk&ouml;pfe. Mit gro&szlig;em Abstand folgt dann China mit 320. Was hat man bei mehreren Tausend Sprengk&ouml;pfen mehr an Sicherheit, als bei 320? Bedenkt man die Zerst&ouml;rungskraft jeder einzelnen Atomwaffe und vergegenw&auml;rtigt man sich Hiroshima und Nagasaki, so finde ich schon 320 Sprengk&ouml;pfe ziemlich viel. Jeder m&ouml;ge nur mal versuchen, so viele US-St&auml;dte zu finden. Nach Wikipedia gibt es 302 St&auml;dte in den USA mit mehr als 100.000 Einwohner. Hiroshima und Nagasaki hatten damals jeweils zwischen 240.000 und 260.000 Einwohner, von denen 100.000 bzw. 70.000 starben.<\/p>\n<p>Dabei fing ja alles recht klein an.1950 hatten die USA 299 Sprengk&ouml;pfe, auch schon ziemlich viele, doch im Jahr vorher hatte Russland ihre erste Atombombe gez&uuml;ndet und in der Folge wurden immer mehr Sprengk&ouml;pfe gebaut. Meiner Ansicht nach ist Verstand beim Milit&auml;r ein absolutes Einstellungshindernis. Das zeigt sich in dieser Aufr&uuml;stung wie auch zahlreichen milit&auml;rischen Projekten angefangen von der A-4 bis zu SDI. Was immer einen milit&auml;rischen Vorteil verspricht, wird finanziert, egal wie unsinnig oder ressourcenverbrauchend es ist. So auch bei den Menge an R&uuml;stungsg&uuml;tern. Welchen Sinn haben Tausende von Sprengk&ouml;pfen und welche Abschreckung bieten sie mehr als einige Hundert?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja und ausnahmsweise auch mal mit dem richtigen Geschlecht versehen. Es geht nicht um den Gr&ouml;&szlig;ten, sondern es geht um die gr&ouml;&szlig;te \u2013 und zwar die gr&ouml;&szlig;te Bombe. Ich denke ja im Allgemeinen, das die Menschheit, oder zumindest Politiker, die ja auch Berater haben, Entscheidungen mehr oder weniger vern&uuml;nftig f&auml;llen. 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