{"id":15370,"date":"2021-05-27T13:35:41","date_gmt":"2021-05-27T11:35:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15370"},"modified":"2025-01-02T10:49:47","modified_gmt":"2025-01-02T09:49:47","slug":"warum-sank-die-hood-in-6-minuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/05\/27\/warum-sank-die-hood-in-6-minuten\/","title":{"rendered":"Warum sank die Hood in 6 Minuten?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15370\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15370\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute erneut ein Blog inspirier durch das Buch, das ich gerade lese, \u201e<a href=\"https:\/\/amzn.to\/2RHhA0Q\">Schlschtschif Bismarck\u201c<\/a>. Ich habe mich ja schon mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/05\/20\/buchkritik-schlachtschiff-bismarck\/\">Untergang besch&auml;ftigt<\/a>, heute geht es um das Islandgefecht, bei dem die Bismarck in wenigen Minuten die HMS Hood versenkte und die Prince of Wales in die Flucht schlug.<\/p>\n<p>Die HMS Hood war das Flagschiff der englischen Marine und es war anders als die meisten anderen englischen Kriegsschiffe ein Einzelst&uuml;ck, w&auml;hrend sonst die Schiffe in kleinen Serien, genannt \u201eKlassen\u201c gebaut wurden. Das war und ist so &uuml;blich. So hatte die Bismarck auch ein Schwesterschiff, die Tirpitz und das zweite englische Schiff der Schlacht, die Prince of Wales, geh&ouml;rte zur \u201eKing George V Klasse\u201c, von der f&uuml;nf gebaut wurden \u2013 der Namensgeber King George V als erstes Schiff, die Prince Of Wales, Duke of York, Amson und Howe.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/209393f9392a4562ab84461f7d0ce8a1\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Der Grund war, das die Gegner, f&uuml;r die die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HMS_Hood_(51)\">Hood<\/a> gebaut wurden, nach Ende des ersten Weltkriegs nicht mehr existierten und man auch zeitweise &uuml;berlegte, das w&auml;hrend des ersten Weltkriegs gebaute Schiff umzubauen. Als Deutschland dann im Dritten Reich wieder aufr&uuml;stete, baute England dann lieber neue dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Schlachtschiffe. Das es das Flagschiff der Royal Navy war und das gr&ouml;&szlig;te der Britischen Marine mit &uuml;ber 48000 t Verdr&auml;ngung (die George V Klasse hatte mit 44.000 t weniger) war wohl auch der Grund, warum in Planspielen der Admiralit&auml;t die Hood als Gegner galt. Ein anderer Grund d&uuml;rfte die &auml;hnliche Bewaffnung mit acht Gesch&uuml;tzen in vier T&uuml;rmen von je 38 cm Kaliber (genau waren es 38,2 cm, da das Kaliber in englischen Inch bemessen wurde).<\/p>\n<p>Die Hood war ein Schlachtkreuzer, kein Schlachtschiff und damit komme ich zum Wissensteil des heutigen Blogs \u2013 den damaligen Schiffstypklassen. Anfang des Jahrhunderts etablierte sich aus dem Linienschiff hervorgehend das Schlachtschiff. Gut gepanzert mit einem einheitlichen Kaliber, auch wenn sp&auml;ter Schlachtschiffe meist noch eine Mittelartillerie und Flugabwehrgesch&uuml;tze erhielten. Sie waren das R&uuml;ckgrat jeder Marine und sollten gegeneinender die Vormacht auf See ausk&auml;mpfen. Doch schon der Erste Weltkrieg zeigte das, dem nicht so war. Es gab zwischen dem hochger&uuml;steten Kaiserreich, aber eben nicht so hochger&uuml;steten wie die Royal Navy nur eine gro&szlig;e Schlacht am Skagerrak. Als man die kaiserlichen Schiffe bei abzeichnender Niederlage in ein letztes aussichtsloses Gefecht schicken, wollte l&ouml;ste das in Kiel den Matrosenaufstand aus, der dann zur Revolution und Abdankung des Kaisers f&uuml;hrte. Die kaiserliche Marine hatte auf Schlachtschiffe gesetzt, w&auml;hrend England einen neuen Schiffstyp einf&uuml;hrte \u2013 den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreuzer_(Schiffstyp)\">Kreuzer<\/a>. Der Name ist Programm. Der Kreuzer ist ein hochseetaugliches Schiff, aber bedeutend kleiner als ein Schlachtschiff. Seine Aufgabe ist auch nicht die direkte Konfrontation mit Schlachtschiffen, sondern der Handelskrieg. Er sollte gegnerische Frachtschiffe aufbringen oder zerst&ouml;ren. Sollte es tats&auml;chlich zur Konfrontation mit den Schlachtschiffen kommen, so w&uuml;rde er sich nicht dem Gefecht stellen, sondern fliehen, daf&uuml;r war er erheblich schneller als ein Schlachtschiff. Ein Kreuzer war auch bei der Bismarck dabei, die Prinz Eugen. Sie war 3 Knoten schneller als die Bismarck, die schon f&uuml;r ein Schlachtschiff schnell war, fast 5 Knoten schneller als die King George V Klasse. Das klingt nach wenig, sind nur 5 bzw. 8 km\/h bedeutet aber das ein Schiff bei H&ouml;chstgeschwindigkeit sich innerhalb weniger Minuten aus dem Bereich bringen kann, den die Gesch&uuml;tze des Gegners treffgenau abdecken, wenn es schnell genug wendet.<\/p>\n<p>Ein typischer Kreuzer hatte anfangs um die 6.000 t Wasserverdr&auml;ngung, Kanonen mit 15,2 cm Kaliber. Sp&auml;ter wurden sie trotz eines Flottenabkommen, das die Tonnage von Kreuzern auf 10.000 t beschr&auml;nkte, immer gr&ouml;&szlig;er und es etablierte sich die Klasse der schweren Kreuzer, wie die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prinz_Eugen_(Schiff,_1938)\">Prinz Eugen<\/a> mit 16.000 t Wasserverdr&auml;ngung und Kanonen mit 20,3 cm Kaliber. Trotzdem hatte ein Kreuzer in der direkten Konfrontation mit einem Schlachtschiff schlechte Chancen. Das kleiner Kaliber konnte nur geringere Panzerst&auml;rken durchschlagen, Schlachtschiffe waren aber gut gepanzert. Alliierte sprachen von \u201e5 Minute Cruisers\u201c, anspielend darauf, dass dies die typische &Uuml;berlebensdauer in einem Gefecht mit einem Schlachtschiff war.<\/p>\n<p>Die Nachteile waren schon w&auml;hrend des Baus der Hood bekannt, die ab 1916 erfolgte. So etablierten sich zwei neue Schiffsklassen, die jeweils einen Nachteil der schweren Kreuzer aufhoben. Panzerkreuzer hatten eine st&auml;rkere Panzerung, aber noch die urspr&uuml;ngliche oder nicht wesentlich bessere Bewaffnung. Ein Beispiel war die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland-Klasse_(1931)\">Deutschlandklasse<\/a>, die in der Weimarer Republik gebaut wurde. Durch den Versailler Vertrag d&uuml;rfte Deutschland keine Schiffe mit mehr als 10.000 t Wasserverdr&auml;ngung bauen, also maximal einen schweren Kreuzer. Die Deutschland Klasse hatte eine Maxime \u2013 besser bewaffnet als jedes schnellere Schiff und schneller als jedes besser bewaffnete Schiff. Durch die Panzerung waren sie nur 26 Knoten schnell, also langsamer als gleich gro&szlig;e Kreuzer, aber sie hatten anstatt acht 20,3 cm sechs 28 cm Kanonen mit mehr Durchschlagskraft und Reichweite. Sie waren aber noch deutlich unter dem Kaliber von Schlachtschiffen das bei 35,6 bis 40,6 cm lag. Die Idee dahinter war st&auml;rkeren Schlachtschiffen durch eine h&ouml;here Geschwindigkeit zu entkommen und schnellere kleinere Schiffe schon auf Distanz zu bek&auml;mpfen da ijhre Gesch&uuml;tze nicht so weitreichend waren. An und f&uuml;r sich eine gute Taktik, n&uuml;tzt allerdings nichts wenn wie beim ersten Aufeinandertreffen eines Schiffs der Klasse, der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Admiral_Graf_Spee\">Admiral Graf Spee<\/a> der Gegner gleich drei Kreuzer einsetzen kann, weil seine Flotte um ein vielfaches gr&ouml;&szlig;er ist als die Kriegsmarine.<\/p>\n<p>Die zweite Sonderform war der Schlachtkreuzer. Er war so gro&szlig; wie ein Schlachtschiff und auch so bewaffnet. Beides bedingt sich, denn die gepanzerten Gesch&uuml;tzt&uuml;rme haben ein enormes Gewicht, das vom Schiffsk&ouml;rper getragen werden muss und sie verschieben den Schwerpunkt nach oben \u2013 jeder Gesch&uuml;tzturm der Bismarck wog 1.000 t, das ist ein Drittel der &auml;quivalenten Wasserverdr&auml;ngung eines Zerst&ouml;rers. Das Gewicht der T&uuml;rme war auch ein Grund, warum die Deutschlandklasse nur zwei T&uuml;rme anstatt der damals &uuml;blichen drei bis vier hatte. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlachtkreuzer\">Schlachtkreuzer<\/a> war aber weniger stark gepanzert und daf&uuml;r schneller \u2013 die Hood erreichte 29 Knoten. Die Taktikvorstellung dahinter war, dass man durch die h&ouml;here Geschwindigkeit auf Distanz dem Gesch&uuml;tzfeuer besser ausweichen kann, daf&uuml;r muss die eigene Artillerie nat&uuml;rlich weitreichend sein. Beim Beginn der Gefechtsdistanz, die bei den Gefechten der Bismarck bei etwa 24 km lag, brauchte eine Granate eine Minute vom Abschuss bis zum Aufschlag. Gen&uuml;gend Zeit um in Schlangenlinien von der Position wegzufahren, die der Gegner bei Abschuss erwartete.<\/p>\n<p>Die Panzerung der Hood war &uuml;ber drei Decks verteilt und hatte eine St&auml;rke von (pro Deck) von minimal 25 und maximal 78 mm. Bei der Bismarck waren es zwei Decks mit minimal 50 und maximal 120 mm St&auml;rke. Die Idee dahinter ist die das eine Granate mit Aufschlagsz&uuml;nder bei Kontakt mit dem obersten leicht gepanzerten Deck explodiert und dann durch die Explosion vielleicht noch die darunterliegende Panzerung besch&auml;digt, aber nicht mehr die Dritte. Nun hatte die kaiserliche Marine aber schon damals Granaten mit Verz&ouml;gerungsz&uuml;ndern, die bei der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skagerrakschlacht\">Skagerrakschlacht<\/a> auch zur Versenkung eines Schlachtschiffs f&uuml;hrte. Daher erwog man nach Kriegsende (1918) \u2013 das Schiff war noch nicht fertiggestellt, es umzubauen. Die Mittel daf&uuml;r gab es jedoch nicht. Aus dem Schiffsrumpf h&auml;tte man z.B.. einen Flugzeugtr&auml;ger machen k&ouml;nnen. So endeten auch andere Schlachtkreuzer der britischen Marine.<\/p>\n<p>Technisch gesehen war die Hood, als sie 1941 auf die Bismarck trat zwar in Bewaffnung und Gr&ouml;&szlig;e vergleichbar, aber technisch unterlegen, denn sie war zu dem Zeitpunkt schon zwanzig Jahre alt. Unverst&auml;ndlich f&uuml;r mich ist, warum der britische Vizeadmiral Holland sie und nicht das moderne, besser gepanzerte Schiff als Flagschiff w&auml;hlte.<\/p>\n<p>Als sich die vier Schiffe am 24 Mai 1941 begegneten, sprach zuerst einmal mehr f&uuml;r die Briten. Zum einen wussten sie anders als die Deutschen, wo der Gegner war \u2013 seit Tagen wurden Bismarck und Prinz Eugen von zwei britischen Kreuzern <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HMS_Norfolk_(78)\">Norfolk<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HMS_Suffolk_(55)\">Suffolk<\/a> mit Radar beschattet und ihre Positionen laufend durchgegeben. Zum anderen waren auf beiden Seiten je ein modernes Schlachtschiff, auf britischer Seite aber noch ein Schlachtkreuzer, auf deutscher Seite der schwere Kreuzer Prinz Eugen mit einem viel kleineren Kaliber und schw&auml;cherer Panzerung.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/bismarck-schlacht-24-5-1941.png\" width=\"883\" height=\"974\" \/><\/p>\n<h3 class=\"western\">Das Gefecht<\/h3>\n<p>Ganz unvorbereitet war man auf der Bismarck allerdings nicht. Die Beobachtung durch die Kreuzer gab es seit Tagen und sie legte nahe, dass der Gegner weitere Kr&auml;fte heranf&uuml;hrte. Um 5:00 hatte man verd&auml;chtige Schiffschraubenger&auml;usche &uuml;ber das \u201eHorchger&auml;t\u201c ausgemacht. Um 5:45 tauchten in 30 km Distanz die Rauchwolken und dann zwei Mastspitzen auf. Zuerst dachte man es w&auml;ren zwei Kreuzer. Sie liefen spitz auf die beiden deutschen Schiffe zu. Das verwunderte M&uuml;llenheim, denn so konnten beide deutsche Schiffe alle ihre T&uuml;rme &uuml;ber die Breitseite einsetzen, die Briten aber nur ihre vorderen. Dahinter lag aber eine Taktik. Da Vizeadmiral Holland die Schw&auml;che der Panzerung der Hood kannte, war seine &Uuml;berlegung die Distanz schnell zu verk&uuml;rzen, sodass ab etwa 11 km Distanz die Granaten nur noch unter flachem Winkel aufschlagen w&uuml;rden. Die Distanz sank auch schnell, da die Briten mit 28 Knoten auf die deutsche Flottille zuhielten. Um 5:53 war sie schon unter 21 km gesunken, als es die erste Salve von der Hood gab \u2013 die sich auf die Prinz Eugren richtete, die vorne fuhr und als Spitzenschiff wohl f&uuml;r die Bismarck gehalten wurde. Angesichts der gro&szlig;en M&uuml;ndungsblitze war klar, dass es sich nicht um zwei Kreuzer handeln konnte, auch wenn der Schiffstyp noch nicht bekannt war.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bismarck_(Schiff,_1939)\">Bismarck<\/a> schoss aber noch nicht. Warum das hat Admiral L&uuml;tjens mit ins Grab genommen. Viele seiner Entscheidungen in dem Unternehmen Rhein&uuml;bung k&ouml;nnen im Nachhinein kritisiert werden. Dis Bismarck antwortete erst nach zwei Minuten und die Prinz Eugen, die zuerst auf das hintere Schiff, die Prince of Wales feuerte, wechselte nach 6 Salven auf Kommando von L&uuml;tjens auf die Hood. Eine f&uuml;r mich schl&uuml;ssige Erkl&auml;rung ist das er wohl wartete, bis die Schussentfernung auf die Reichweite der Prinz Eugen &#8211; rund 20 km sank. Inzwischen hatte die Hood beigedreht um auch eine Breitseite abfeuern k&ouml;nnen und in der Silhouette konnte man den Schiffstyp erkennen. Das Anvisieren eines Schiffs auf gr&ouml;&szlig;er Distanz und dabei ber&uuml;cksichtigend, dass es sich selbst und man sich bewegt, ist nicht einfach. Die Vorgehensweise war auf beiden Seiten gleich. Es gab Entfernungsmesser, optische Systeme, allerdings mit unterschiedlichem Prinzip. Anfangs legte man die Entfernungen der Salven der vier T&uuml;rme um 400 m auseinander, r&uuml;ckte sie nach den Ergebnissen eines Aufschlags n&auml;her zusammen. Wobei ein Analogrechner die Geschwindigkeit und Flugzeit ber&uuml;cksichtigte. Wie bei anderen Gefechten beobachtet, erlaubte das deutsche System ein schnelleres \u201eEinschie&szlig;en\u201c auf den Gegner. Schon nach der ersten Salve um 5:55 sah man Br&auml;nde an Bord der Hood ausbrechen, dann um 6:01 gab es eine Explosion mit einem 300 m hohen Feuerball und die Hood zerbrach in zwei Teile \u2013 Inspektionen des Wracks durch ein Tauchboot zeigten sogar drei Teile an, und sie versank praktisch sofort. Nur drei Mann der Besatzung wurden sp&auml;ter gerettet.<\/p>\n<p>Was war passiert? Genau das, was Holland vermeiden wollte. Eine 38-cm-Granate der Bismarck hatte die Panzerung durchschlagen und war in der Munitionskammer zwischen den beiden vorderen T&uuml;rmen explodiert und hatte dort die gesamte Munition zur Explosion gebracht.<\/p>\n<p>Doch das Gefecht war noch nicht zu Ende. Die Prince of Wales hatte Parallelkurs zur Hood, praktisch dieselbe Entfernung und Richtung, sodass man sich hier nicht einschie&szlig;en musste und die Bismarck und Prinz Eugen ihr Feuer nun auf die Prince of Wales konzentrierten. Als die Hood explodierte, war sie 18 km entfernt, die Prince of Wales drehte ab, doch so schnell kann man nicht wenden, sodass die Entfernung bis auf 14 km sank, dann machte sie einen Rauchvorhang, damit man die genaue Position nicht erkennen konnte und als sie 22 km weit weg war stallte L&uuml;tkens das Feuer ein.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Sch&auml;den<\/h3>\n<p>Die Prinz Eugen war nicht getroffen worden, doch Bismarck und Prince of Wales erhielten Treffer. Die Prince of Wales hatte Gl&uuml;ck gehabt. Die Bismarck landete vier Treffer. Eine Granate traf den vorderen Leitstand f&uuml;r die Mittelartillerie, der so au&szlig;er Gefecht gesetzt wurde, eine zweite Granate die Br&uuml;cke, wo mit Ausnahme des Kommandanten und eines Signalmeisters alle get&ouml;tet wurden, eine dritte Granate den Flugzeugkran. Eine vierte drang unter der Wasserlinie nahe des Dieseldynamoraums ein, detonierte aber nicht.<\/p>\n<p>Die Prinz Eugen hatte drei Treffer zu verzeichnen. Zwei Granaten trafen achtern unter der Wasserlinie, sodass 600 t Seewasser in die R&auml;ume einliefen und eine Granate drang in den Geschossbeladeraum f&uuml;r 13,3 cm Gesch&uuml;tze ein, detonierte aber nicht. Insgesamt hatte die Bismarck 93 Geschosse im Gefecht und die Prinz Eugen 179 Geschosse abgefeuert.<\/p>\n<p>Die Bismarck hatte von der Prince of Wales drei Treffer erhalten. Der erste drang oberhalb der Wasserlinie aber noch unterhalb der Bugwellenlinie im Bereich der Sektion XXI ein. Sie riss ein 1,5 m\u00b2 go&szlig;es Loch und besch&ouml;digte die Schotten zu den beiden Nachbarsektionen XX und XXII. So liefen nach und nach 3.000 t Seewasser ins Schiff. Der zweite Treffer drang in Sektion XIV unterhalb des G&uuml;rtelpanzers ein, detonierte dann am Torpedolangsschott. Betroffen war ein Kraftwek dort, das aufgegeben werden musste und wie man sp&auml;ter feststellte, auch einige Heiz&ouml;lbunker, deren Treibstoff nun nicht mehr nutzbar war. Der dritte Trffer zerst&ouml;rte ein Beiboot, was zuerst als ein kleiner Schaden erschien. Erst am Tag der Versenkung ,als man wenigstens das Kriegstagebuch mit einem der vier Bordflugzeuge ans Festland &uuml;berstellen wollte, stellte man fest, dass auch das Katapult f&uuml;r den Start besch&auml;digt war und die Flugzeuge nicht mehr gestartet werden konnten.<\/p>\n<p>Die Folgen war das die Bismarck durch das eingedrungene Wasser zuerst eine Neigung nach vorne um 3 Grad und um 9 Grad nach Backbord hatte. Sp&auml;ter flutete man andere R&auml;ume um die Schr&auml;glage auszugleichen, dadurch sank die H&ouml;chstgeschwindigkeit aber auf 28 Knoten und diese konnte, da nun Heiz&ouml;l fehlte, auch nicht dauerhaft aufrechterhalten werden. Die Heiz&ouml;lspur, die das Schiff hinter sich herzog machte, es zudem leichter von Flugzeugen aus entdeckbar.<\/p>\n<p>Was danach kommt, ist bis heute ungekl&auml;rt. Klar war das das Ziel \u201eHandelskrieg f&uuml;hren\u201c &#8211; ich schreibe es absichtlich in Anf&uuml;hrungszeichen, weil man daf&uuml;r kein Schlachtschiff und einen schweren Kreuzer braucht, nun nicht mehr durchf&uuml;hrbar war, man war ja entdeckt und alle Frachtschiffe w&uuml;rden sich von der Position entfernen. Ziel war es nur noch, in die Heimat zu gelangen. Der k&uuml;rzeste und am wenigsten gef&auml;hrliche Weg war im Nachhinein der R&uuml;ckweg wie man bisher nach Island gekommen war also an Norwegen und Schweden vorbei, wobei die Bismarck ja nur bis zum deutsch besetzten Norwegen gelangen musste. Ich vermute L&uuml;tjens dachte daran, dass die gesamte britische Flotte aus Scapa Flow (Shetland Inseln) ihm nun diesen Weg abschneiden w&uuml;rde und entschloss sich f&uuml;r den l&auml;ngeren Weg um Irland herum. Wie wir heute wissen, hatte England seien Kr&auml;fte aber im Atlantik zusammengezogen und so wurde dieser Weg zu dem gef&auml;hrlichere. Praktisch wirkte sich hier aus das England mitten im Operationsgebiet der Kriesgmarine war, mit jeder Menge Flugzeugen die Luftaufkl&auml;rung ain alle Richtungen leisten konnten, w&auml;hrend die Deutschen nur von Norwegen aus operieren konnten. Nicht umsonst betrachtete Amerika England prim&auml;r als riesigen Flugzeugtr&auml;ger.<\/p>\n<p>Der Verlust der Bismarck, drei Tage sp&auml;ter, genau heute vor 80 Jahren, f&uuml;hrte dazu das die Kriegsmarine noch weniger mit den gr&ouml;&szlig;eren Schiffen riskierte. Sie blieben aber weiterhin Ziele der USAF und wurden daher meistens aus der Luft in den H&auml;fen versenkt. Eine Ausnahme war ausgerechnet, die Prinz Eugen die den ganzen Krieg &uuml;berlebte und erst 1946 bei einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Operation_Crossroads\">Atomwaffentest<\/a> versenkt wurde.<\/p>\n<p>Die Prince of Wales &uuml;berlebte die Bismarck nur wenige Monate, sie wurde am 10.12.1941 durch japanische Tr&auml;gerflugzeuge versenkt, als sie die Force Z im Pazifik als Absicherung gegen einen japanischen Angriff verst&auml;rken sollte. Anders als bei der Hood und Bismarck gelang es aber, 1.285 von 1.612 Besatzungsmitgliedern durch Begleitzerst&ouml;rer zu retten. Es war auch das Signal, dass das Ende der &Auml;ra der Schlachtschiffe gekommen waren \u2013 wenige Tage hatte Japan schon Pearl Harbor angegriffen. Aber die Prince of Wales und der 36.800 t gro&szlig;e Schlachtkreuzer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HMS_Repulse_(1916)\">Repulse<\/a> wurden auf hoher See angegriffen und versenkt. Also ohne &Uuml;berraschungsmoment und in Bewegung. England stellte denn auch den Bau weiterer Schlachtschiffe ein, Amerika komischerweise erst 1943. Deutschland baute seit Kriegsbeginn keine neuen Gro&szlig;schiffe mehr, zu naheliegend war es, dass die Werften dann bombardiert werden w&uuml;rden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15370\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15370\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute erneut ein Blog inspirier durch das Buch, das ich gerade lese, \u201eSchlschtschif Bismarck\u201c. 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