{"id":15515,"date":"2021-09-11T01:34:10","date_gmt":"2021-09-10T23:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15515"},"modified":"2021-09-10T21:38:11","modified_gmt":"2021-09-10T19:38:11","slug":"klimaneutralitaet-was-kostet-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/09\/11\/klimaneutralitaet-was-kostet-es\/","title":{"rendered":"Klimaneutralit&auml;t \u2013 was kostet es?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15515\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15515\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Noch sind wir nicht klimaneutral, nicht mal ann&auml;hernd, aber was kein Politiker sagt, ist was das mal kosten k&ouml;nnte. Um es klar zu sagen \u2013 ich wei&szlig; es auch nicht, aber man kann eine Prognose auf Basis der heutigen Kosten anstellen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/df8690069e6d486abff633c609792027\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nIch fange mal an mit der Definition von \u201eklimaneutral\u201c. Das bedeutet nicht das wir kein Kohlendioxid emittiert wird \u2013 zumindest nicht nach <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/headlines\/society\/20190926STO62270\/was-versteht-man-unter-klimaneutralitat\">Ansic<\/a><a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/headlines\/society\/20190926STO62270\/was-versteht-man-unter-klimaneutralitat\">ht der EU<\/a>. Klimaneutralit&auml;t hei&szlig;t es in dieser Definition, dass es ein Gleichgewicht zwischen Kohlendioxidemissionen und senken gibt. Denn ein Teil des von uns emittierten Kohlendioxids tr&auml;gt auch dazu bei das Pflanzen besser wachsen und so mehr Kohlendioxid binden. Nach einer <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/RegData\/etudes\/STUD\/2018\/626092\/IPOL_STU(2018)626092_EN.pdf\">Studie<\/a> betr&auml;gt das Potenzial dieser Kohlendioxidsenken zwischen 9,6 und 11 GT Kohlendioxid pro Jahr. Bis 2050, besser fr&uuml;her, wollen wir Klimaneutralit&auml;t erreichen, dann werden 9,74 Mrd Menschen auf der Welt leben, zumindest nach der Prognose. Das bedeutet, wenn alle Menschen gleichberechtigt bei den Emissionen sind. darf jeder rund 1 t Kohlendioxid emittieren \u2013 in Deutschland betragen die Emissionen derzeit das 11-fache. Diese 1 t Restemission werden wir auch brauchen, dazu sp&auml;ter mehr.<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Strom Strom, Strom<\/h3>\n<p>Ich gebe zu, ich habe einige Jahre gebraucht, bis ich mich mit dem Weg angefreundet habe, der der offizielle der Politik ist, n&auml;mlich das wir erneuerbare Energie prim&auml;r &uuml;ber Strom erzeugen. Als Naturwissenschaftler wei&szlig; ich, dass wenn man Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugen, das mit gro&szlig;em Verlust verbunden ist, w&auml;hrend man die chemische Energie bei der Verbrennung schon mit einer Uraltheizung zu 90 % ausnutzen kann. Aber es ist die einzige Energieform, die wir in gro&szlig;em Ma&szlig;stab erzeugen k&ouml;nnen \u2013 entweder durch Photovoltaik oder Windkraft. Beide Energieformen erg&auml;nzen sich &uuml;brigens bestens, weil Windkraft im Winter mehr Strom produziert und Photovoltaik im Sommer. Im Mix 60-70 % Windkraft und 30-40 % Photovoltaik erzeugt man (im Monatsmittel) &uuml;bers Jahr hinweg einen weitestgehend konstante Leistung, nat&uuml;rlich immer noch mit kleinen Fluktuationen durch Tageszeit oder Wetter.<\/p>\n<p>Jede andere Energieform, die wir ben&ouml;tigen, m&uuml;ssen wir dann aus Strom herstellen, und das wird umst&auml;ndlich. Das wird klar beim n&auml;chsten Punkt:<\/p>\n<h3 class=\"western\">Verwendung fossiler Energietr&auml;ger heute<\/h3>\n<p>Wof&uuml;r verwenden wir heute fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erd&ouml;l?<\/p>\n<p>Nun wir gewinnen daraus Strom, das k&ouml;nnen wir ja heute schon regenerativ. Den Strom setzt nicht nur jeder Verbraucher ein, sondern auch die Industrie f&uuml;r Maschinen, Klimaanlagen, Roboter etc. Diesen Strom vollst&auml;ndig regenerativ zu erzeugen ist relativ leicht m&ouml;glich, wenn man den politischen Willen daf&uuml;r hat. F&uuml;r die 40 Mrd., die man f&uuml;r den Kohleausstieg ausgibt, kann man wenn ich den Kosten von meinen PV-Anlagen ausgehen, k&ouml;nnte man rund 27 GW PV installieren, ziemlich genau die H&auml;lfte der 2020 installierten Leistung. Dabei ist das eine Rechnung basierend auf dem Preis einer kleinen Anlage, nicht einer PV-Farm oder einer Windkraftanlage, die beide Strom g&uuml;nstiger produzieren k&ouml;nnen. Wir werden aber erheblich mehr Strom brauchen, denn Strom ist wie schon gesagt die einzige Energieform die wir heute regenerativ direkt gewinnen k&ouml;nnen. Klar ist dies bei der Elektromobilit&auml;t, doch es muss der Strom auch alle anderen Formen der Verwendung fossiler Energie ersetzen, als da w&auml;ren:<\/p>\n<h3 class=\"western\">W&auml;rmeerzeugung<\/h3>\n<p>Wir m&uuml;ssen mit fossilen Brennstoffen heizen. In jedem Falle im Winter, f&uuml;r Warmwasser aber ganzj&auml;hrig. Wir nutzen auch fossile Brennstoffe um Prozesstemperaturen zu erzeugen. Zement oder Eisen kann man nun mal nicht bei Zimmertemperaturen erzeugen, auch Reaktionen in der chemischen Industrie laufen oft bei h&ouml;heren Temperaturen ab, um das Gleichgewicht in die Richtung der Produkte zu verschieben. Geht es nur um die W&auml;rme, so kann man die auch mit Strom erzeugen. Wir kennen das &uuml;ber Radiatoren oder IR-Strahler, die man an die Steckdose anschlie&szlig;t, wenn es mal kalt ist und man die Heizung noch nicht in Betrieb nehmen wollen. Ja es k&ouml;nnte sogar eine Renaissance geben, und zwar die der Speicher&ouml;fen. Ich schreibe diesen Artikel in meinem Ferienhaus in Nesselwang. Das wird &uuml;ber Nachtspeicher&ouml;fen geheizt. Fr&uuml;her als umweltsch&auml;dlich gebrandmarkt, sind sie mit der Umstellung des Stroms auf regenerative Energieformen heute die umweltfreundlichste Energieform. Ja Speicher&ouml;fen (nun ohne \u201eNacht\u201c) sind sogar in der kalten Jahreszeit ein m&ouml;glicher Speicher f&uuml;r eine kurzzeitig hohe Stromerzeugung durch Windkraft. Man w&uuml;rde dann, da es Speicher&ouml;fen sind, dann heizen wenn Windkraftwerke gerade viel Strom liefern. Analog kann man Warmwasser f&uuml;r den ganzen Tag erzeugen und in einem Tank lagern, sofern dies nicht schon direkt durch Solarkollektoren erfolgt. Heizen ist mit Strom m&ouml;glich, direkt oder &uuml;ber Speicherung. Aber wenn die Politik von Alternativen redet, dann meint sie meist das D&auml;mmen. Das Problem dabei: D&auml;mmen bringt viel, wenn das Haus so konzipiert ist, das es wenig Energie verbraucht. In dieser Konzeption ist es eine S&auml;ule, um den Energiebedarf zu verringern, aber nicht die einzige. Richtig effektiv ist D&auml;mmen daher bei Neubauten. Bei bestehenden H&auml;usern kann man durch D&auml;mmen zwar den Energieverbrauch reduzieren um wie viel, h&auml;ngt davon ab, wie weit man geht \u2013 es gibt die M&ouml;glichkeiten Au&szlig;enfassade zu d&auml;mmen, Fenster auszutauschen, das Dach zu d&auml;mmen und das Kellergeschoss zu d&auml;mmen. Je nach Haus ist die eine Ma&szlig;nahme sinnvoll, die andere weniger. Vor allem h&auml;ngt es aber vom Alter des Hauses und seiner Bausubstanz ab. Die Verwendung von regenerativen Stoffen f&uuml;r die Heizung, wie Pellets, oder Zumischung von \u201eBioheiz&ouml;l\u201c hat Grenzen. Ganz Deutschland kann man so niemals mit W&auml;rme versorgen und wenn, dann werden diese Stoffe durch die dann steigende Nachfrage sehr teuer.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Mobilit&auml;t<\/h3>\n<p>Alle fossilen Stoffe haben einen Vorteil: sie haben eine hohe Energiespeicherkapazit&auml;t. 1 l Benzin hat in etwa den Energiegehalt von knapp 10 kWh. Ein Akku mit derselben Kapazit&auml;t wiegt dagegen 50 kg. Elektroautos erreichen so nicht die Reichweite von normalen PKW, trotz h&ouml;herem Wirkungsgrads des Elektromotors und einer sehr gro&szlig;en und schweren Batterie. F&uuml;r Lastkraftwagen, die in der Regel viel l&auml;ngere Strecken am St&uuml;ck zur&uuml;ckgehen, Schiffe oder gar Flugzeuge ist die E-Mobilit&auml;t &uuml;berhaupt keine Alternative. Immerhin: bei den Transporten per LKW kann man wieder zur&uuml;ck auf die Schiene gehen, die zudem weniger Energie pro Tonen transportiertem Gut verbraucht, als der Stra&szlig;enverkehr und mit Lastwagen dann nur noch die letzten Meilen zur&uuml;cklegen. Aber f&uuml;r den Schiffsverkehr und Flugzeuge muss es eine andere Alternative geben.<\/p>\n<p>Bei der Berichterstattung gibt es daf&uuml;r zwei L&ouml;sungen. Zum einen gr&uuml;ner Wasserstoff. Er kann durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen werden. Schon dieser Schritt hat nur einen Wirkungsgrad von 40 bis 70 %, also rund die H&auml;lfte der Energie, die im Strom steckt, geht verloren. Der Wasserstoff selbst hat als Gas und Fl&uuml;ssigkeit eine niedrige Dichte \u2013 als Gas nur rund 0,08 kg\/m\u00b3 unter 1 bar Druck, als Fl&uuml;ssigkeit 0,068 kg\/l. So muss man den gasf&ouml;rmigen Wasserstoff stark komprimieren, was Energie kostet. Trotzdem transportiert ein Fahrzeug so wenig Wasserstoff aber viel Tankmasse. Die Verfl&uuml;ssigung ist auch nicht unproblematisch, da Wasserstoff nur bei extrem tiefen Temperaturen fl&uuml;ssig ist und das nur in einem kleinen Temperaturbereich. Auch hier braucht man viel Energie und eine extrem gute Isolation. Selbst dann wird es Verdampfungsverluste geben. Beim Einsatz im Auto kann immerhin eine Brennstoffzelle den Wasserstoff wieder in Strom umwandeln, auch wenn man ihn direkt verbrennen k&ouml;nnte. Die Brennstoffzelle mit Elektromotor ist etwas effizienter als die Verbrennung. Trotzdem landen bei den besten Verfahren nur noch 40 % der Energie, die im Strom steckt in Antriebsenergie (\u201eWell to Wheel\u201c). Gegen&uuml;ber der Nutzung eines Akkus ist das also um den Faktor 2 bis 2,5 teurer.<\/p>\n<p>Die zweite Alternative ist es synthetische Kraftstoffe zu produzieren. Das w&uuml;rde es erlauben die alten Verbrennungsmotoren weiter zu nutzen. Es gibt mehrere Verfahrenstechnologien, aber alle basieren auf Wasserstoff und Kohlendioxid. Den Wasserstoff wird man aus Elektrolyse gewinnen, das Kohlendioxid wird man aus der Luft anreichern m&uuml;ssen, denn Luft kann man nicht direkt einsetzen, dazu ist der Sauerstoff zu reaktiv. Er w&uuml;rde alleine mit dem Wasserstoff reagieren. Ein m&ouml;gliches Verfahren ist es beide Gase durch Solarthermiekraftwerke im Brennpunkt der Spiegel hoch zu erhitzen, sodass sie zu Methan und Wasser reagieren. Hat man erst Methan, so kann man dieses leicht zu h&ouml;heren Kohlenwasserstoffen weiter reagieren lassen. Das Problem ist, das Wirkungsgrad dieses Verfahrens noch geringer ist als die er Erzuegung von Wasserstoff ist. Man rechnet mit \u201eWell to Wheel\u201c <a href=\"https:\/\/www.fz-juelich.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/UK\/DE\/2019\/2019-12-16-interview-stolten-wasserstoff.html\">von 13 %<\/a>, also weniger als ein Siebtel der Energie im Strom steckt dann im synthetischen Benzin oder Diesel, \u201ereFuels\u201c genannt. F&uuml;r die Luftfahrt wird wegen der Problematik der Lagerung von fl&uuml;ssigem Wasserstoff aber es keine Alternative zu diesem Ersatz geben, f&uuml;r Schiffe w&auml;re Wasserstoff die bessere Alternative, man m&uuml;sste dann eben &ouml;fters H&auml;fen zum Auftanken anlaufen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Chemische Eigenschaften<\/h3>\n<p>Zuletzt setzen wir fossile Stoffe auch deswegen ein, weil wir sie nicht energetisch verwerten, sondern sie ben&ouml;tigen aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften. Das ist offensichtlich bei der ganzen Petrolchemie. Aus Erd&ouml;l gewinnen wir Kunststoffe, Arzneimittel, L&ouml;sungsmittel, Kunstfasern etc. und ich denke daf&uuml;r werden wir einen gro&szlig;en Teil der Kohlendioxidmenge verbrauchen die wir emittieren d&uuml;rfen, denn man wird nicht alle diese Stoffe aus regenerativen Quellen gewinnen k&ouml;nnen oder dies wird sehr teuer werden, siehe reFuels.<\/p>\n<p>Ersetzen k&ouml;nnen wir aber fossile Verbrennungstr&auml;ger in zwei der gro&szlig;en Kohlendioxidemittenten. Das sind die Stahlindustrie und die Zementindustrie. In der Stahlindustrie dient Kohle als Reduktionsmittel, die das Eisenoxid zu Eisen reduziert und dabei zu Kohlendioxid oxidiert wird. Dabei wird auch W&auml;rme frei, die ben&ouml;tigt wird um das Gestein zu schmelzen, doch dies ist nicht die Hauptfunktion der Kohle. Bei der Zementindustrie wird Kalk so hoch erhitzt das er Kohlendioxid abspaltet. Weitere Energie ben&ouml;tigt man, um die daf&uuml;r n&ouml;tige Temperaturen in den Brenn&ouml;fen zu generieren. Immerhin arbeitet man an L&ouml;sungen. Eisen kann man auch mit Wasserstoff reduzieren. Erste Pilotanlagen werden gerade gebaut. Ganz so einfach ist es aber nicht, denn ein Teil des Kohlenstoffs l&ouml;st sich auch im Eisen und dieser Kohlenstoffgehalt beeinflusst die Eigenschaften. Wenn man den Prozess aber anpasst, erzeugt man einen Eisenschwamm anstatt fl&uuml;ssigem Eisen, der dann direkt zu Stahl weiterverarbeitet werden kann. Niederwertiges, kohlenstoffhaltiges Eisen wie Gusseisen geht so nicht, aber das macht auch nur einen kleinen Teil der Produktion aus. Das Einsparpotential ist in der Stahlherstellung gr&ouml;&szlig;er als bei der Zementproduktion, da man dort auf die Kohle komplett verzichten kann, Bei der Zementherstellung wird aber Kohlendioxid aus dem Kalk freigesetzt, das ist unvermeidlich. Man kann nur die Menge reduzieren, indem man andere Ausgangsstoffe nimmt und die &Ouml;fen mit gr&uuml;nem Strom heizt. Die Zementindustrie ist alleine f&uuml;r 6 bis 9 % der menschlichen Kohlendioxidemissionen verantwortlich und anders als bei Stahl ist Beton nicht recycelbar. Da hilft nur weniger Bauen, nicht nur Geb&auml;ude sondern auch Stra&szlig;en, was dann wiederum zu der Forderung f&uuml;hrt, dass man weniger mit dem PKW unterwegs ist.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Landwirtschaft<\/h3>\n<p>Dann gibt es noch einen Sektor, der Treibhausgase emittiert, aber kein Kohlendioxid. Das ist die Landwirtschaft. Das sind vor allem der Nassreisanbau bei dem Methan frei wird und die Rinderhaltung, die ebenso Methan freisetzt. Beim Reisanbau gibt es immerhin noch den nicht ganz so ertragreichen Trockenanbau als Alternative, bei Rindern hilft nur Verzicht \u2013 nicht nur auf Rindfleisch, sondern auch auf Milchprodukte, da beides gekoppelt ist \u2013 eine Kuh gibt nur dann Milch, wenn sie ein Kalb s&auml;ugt. So m&uuml;ssen dauernd neue K&auml;lber geboren werden die dann meist in der Fleischmast enden.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Kosten<\/h3>\n<p>Davon redet die Politik nicht, das sind die Kosten. Den Strom ist eine teure Energiequelle. Bei uns kosten 10 kWh Strom, in etwa die Strommenge die in einem Liter Heiz&ouml;l, Diesel oder Benzin stecken, rund 3 Euro, mindestens doppelt so viel wie die Benzinpreise und mehr als viermal so viel wie die Heiz&ouml;lpreise. Zugegeben, ist bei uns auch der Strom sehr teuer. Der Staat kann die Koten f&uuml;r den Verbaucher wenn Strom andere Energieformen ersetzt, mindern indem er die vielen Abgaben auf den Strom senkt. Aber das alleine reicht nicht, denn ein gro&szlig;er Teil des Strompreises entf&auml;llt auch auf die Netzentgelte. Selbst Strom aus PV-Kleinanlagen, der teuerste &Ouml;kostrom, wird heute nur mit 8 ct\/kWh verg&uuml;tet, das hei&szlig;t der reine Stromgestehungspreis ist heute schon so g&uuml;nstig, dass man damit heizen k&ouml;nnte und Fahren ist damit sogar billiger als mit Benzin.<\/p>\n<p>Ich glaube, wenn man mehr Strom &ouml;kologisch erzeugt und das geschieht ja durch viele Anlagen, die &uuml;ber die ganze BRD verteilt sind, dann m&uuml;sste man die Netzentgelte deutlich senken, denn die Wege sind dann ja k&uuml;rzer. Netze zu bauen ist so lukrativ, das E-on das Gesch&auml;ft mit der Stromerzeugung ganz aufgegeben hat. Gerade f&uuml;r das Heizen denke ich w&uuml;rde man einen Boom f&uuml;r PV-Kleinanlagen ausl&ouml;sen, wenn es ein Modell g&auml;be bei der man im Winter Strom zu verg&uuml;nstigten Konditionen beziehen kann, den man im Sommer als &Uuml;berschussenergie eingespeist hat, z.B. ohne Steuern (man bezieht ja nur seine &Uuml;berschussenergie wieder) und mit reduzieren Netzkosten. Dann w&auml;re es lukrativ so gro&szlig;e Solaranlagen zu bauen, dass sie auch f&uuml;r das Heizen lohnen und nicht nur zur Absenkung des eigenen Stromverbrauchs.<\/p>\n<p>Teuer wird es, wenn man Wasserstoff oder gar synthetische Treibstoffe erzeugen will. Aufgrund des geringen Wirkungsgrades bei der Umwandlung w&uuml;rde gr&uuml;ner Wasserstoff und reFuels sehr teuer sein. Bei uns sehe ich hier nur eine M&ouml;glichkeit, die Kosten zu senken. Man k&ouml;nnte in gro&szlig;en Windparks Elektrolyseanlagen anschlie&szlig;en. So muss man weniger Strom transportieren, vor allem kann man so Ertragsspitzen, die man vorher nicht nutzen konnte, in Treibstoffe umwandeln. Der Vorteil ist das man hier mit dem Strompreis arbeiten kann, den man sonst f&uuml;r die Einspeisung bekommt oder wenn diese nicht erfolgen kann, sogar mit Kosten von 0 ct.<\/p>\n<p>Daimler Benz, die sich nicht so ganz vom Verbrenner verabschieden wollen, planen eine Pilotanlage f&uuml;r synthetisches Benzin in Chile. Da gibt es bei der Magellanstra&szlig;e bei Feuerland eine Zone, in der konstanter starker Wind weht, viel st&auml;rker als bei uns. Dort soll eine Pilotanlage entstehen die den ben&ouml;tigten Wasserstoff aus Windenergie erzeugt. Derzeit sind reFuels noch sechsmal teurer als Erd&ouml;lprodukte. Szenarien kommen unter optimalen Umst&auml;nden wie billigem Strom aus solchen Quellen zu dem Schluss, dass man sie f&uuml;r 1,10 bis 1,50 \u20ac\/l erzeugen k&ouml;nnte, aber das ist der Erzeugerpreis, nicht der Preis den man an der Tankstelle zahlt.<\/p>\n<p>Was aber in jedem Falle gelten wird, auch wenn das in der Politik niemand zugeben wird, denn das vergrault ja W&auml;hler, ist das es teurer wird. Das ist eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Es war immer teurer etwas Best&auml;ndiges, nachhaltiges zu produzieren als etwas was kurzlebig ist oder sogar nur einmal verwendbar. Jeder kennt das vom t&auml;glichen Leben beim Einkauf. Was wir jetzt machen, w&auml;re verglichen mit der Land- und Forstwirtschaft so, als w&uuml;rden wir eine Kuh von der Weide holen und Schlachten, uns aber nicht darum k&uuml;mmern, neue K&uuml;he aufzuziehen oder einen Wald abholzen, ohne ihn wieder aufzuforsten (und auch das geschieht noch &uuml;berall auf der Welt). Alleine an der Tatsache, dass heute Refuels sechsmal teurer sind als Benzin, das man aus Erd&ouml;l gewinnt, zeigt die Dimension um die es geht. Die Politik will die Einnahmen durch Kohlendioxidsteuer ja wieder an die Verbraucher zur&uuml;ckgeben. Mein Vorschlag w&auml;re, dass man zuerst die EEG-Umlage reduziert, damit auch Verbraucher gleichwertig mit der Industrie sind, die diese Umlage ja nicht zahlt. Weitere Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten kommen, wie Zusch&uuml;sse f&uuml;r W&auml;rmed&auml;mmung oder andere energetisch wirksame Ma&szlig;nahmen.<\/p>\n<p align=\"left\">Aber das Leben zu verteuern ist unbeliebt, genauso wie h&ouml;here Steuern. Das grunds&auml;tzliche Problem ist aber das man dies nicht mal positiv verkaufen kann. Wissenschaftlich abgesichert \u2013 und nach den Starkregenereignissen, f&uuml;r die gerade ein 30 Mrd. Euro Fond zum Wiederaufbau beschlossen wurde, ahnen dies auch viele \u2013 Klimaver&auml;nderungen werden f&uuml;r uns alle teuer werden. St&uuml;rme, Unwetter, D&uuml;rren bedeuten nicht nur finanzielle Einbu&szlig;en oder Ausgaben, sie kosten auch Menschenleben. Das Dumme nur \u2013 selbst wenn wir alle klimaneutral werden, wird das an der Klimaver&auml;nderung nichts &auml;ndern. Zum einen reagiert das System so langsam, das selbst bei Erreichen des Ziels, das Klima noch Jahre bis Jahrzehnte so sein wird, bis dann langsam wieder ein Umschwung eintritt. Vor allem sollten wir uns aber nichts vormachen: gemessen an den <a href=\"https:\/\/www.co2online.de\/klima-schuetzen\/klimawandel\/co2-ausstoss-der-laender\/\">Treibhausemissionen<\/a> ist der Hebel China. Wir sind f&uuml;r 2 % der globalen Emissionen verantwortlich, China f&uuml;r 29,7 %. Oder anders ausgedr&uuml;ckt, w&uuml;rde China seinen Aussto&szlig; um nur 6 % senken, dann entspricht dies genau gleich viel als wenn Deutschland Klimaneutral w&uuml;rde. Begleitend werden die fossilen Energietr&auml;ger teurer werden m&uuml;ssen. Sonst wird niemand umsteigen. Die Kohlendioxidsteuer ist meiner Ansicht nach der richtige weg. Nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CO2-Preis\">Ansicht der UN<\/a> sollte sie 2020 zwischen 40 und 80 Dollar pro Tonne freigesetztem Kohlendioxid betragen und bis 2030 auf 100 Dollar ansteigen. Das bedeutet f&uuml;r jeden Bundesb&uuml;rger im Mittel 1.000 Euro mehr pro Jahr (bei 100 $\/t CO<sub>2<\/sub>). Aber nur so werden die Alternativen konkurrenzf&auml;hig bzw. denken Menschen &uuml;ber Energiesparma&szlig;nahmen nach, die f&uuml;r sie sonst zu unwirtschaftlich w&auml;ren.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Es gibt viel zu tun<\/h3>\n<p>Man sollte sich nicht von dem erreichten Anteil von erneuerbaren Energien beim Strom blenden lassen \u2013 dort liegt er &uuml;ber 50 %. In Zukunft werden wir mit diesem Strom auch Substitute f&uuml;r fossile Energietr&auml;ger herstellen m&uuml;ssen und Zig Millionen E-Autos und nicht nur 250.000 mit Strom als Ersatz f&uuml;r Benzin\/Diesel versorgen m&uuml;ssen, wahrscheinlich auch heizen m&uuml;ssen. Am Gesamtprim&auml;renergieverbrauch haben alle erneuerbaren Energien nach dem Bundesumweltamt 2<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/energie\/primaerenergieverbrauch#primarenergieverbrauch-nach-energietragern\">020 einen Anteil von 17 %.<\/a> Das hei&szlig;t selbst wenn wir weiter Energie sparen, muss die Stromerzeugung um ein Vielfaches gegen&uuml;ber dem derzeitigen Stand ausgebaut werden. Ich glaube nicht, dass dies alleine in Deutschland geht, daf&uuml;r gibt es einfach zu wenig Fl&auml;che bzw. f&uuml;r Windkraft geeignete Standorte. Man wird, wie schon &ouml;fters vorgeschlagen, in Gegenden ausweichen m&uuml;ssen, die wenig besiedelt sind, wo es aber zuverl&auml;ssig erneuerbare Energien gibt, also entweder die Sonne meist scheint und es wenig Bew&ouml;lkung gibt, oder ein dauerhafter Wind weht, das ist bei den meisten K&uuml;sten, aufgrund des Temperaturunterschieds zwischen Land und Wasser der Fall. Sind die Transportwege zu lang f&uuml;r einen Stromtransport ohne hohe Verluste, wird man dort eben Wasserstoff oder reFuels herstellen, die man leichter transportieren kann.<\/p>\n<p>Ich gehe hier auch nicht Konsens mit den beiden prominenten Vertretern von Fridays for Future. Carla Reetsma sagte in einer Sendung, sie w&uuml;rden daf&uuml;r k&auml;mpfen das die Konzerne klimaneutral werden, da 100 Konzerne f&uuml;r 76 % der Treibhausemissionen verantwortlich w&auml;ren und die Dinge, die jeder selber tun k&ouml;nne, w&auml;ren deswegen unwichtig. Luise Neubauer meinte, sie w&uuml;rden nicht den Konsumenten Vorschriften machen, sondern k&auml;mpfen gegen Industrien, \u201eEs hat eben nicht jeder in seinem Garten eine Fabrik f&uuml;r Verbrennungsmotoren oder ein Kohlekraftwerk\u201c. Als Erstes kann man diskutieren ob die Zahl von 76 % der Emissionen f&uuml;r 100 Konzerne stimmt. Aber selbst wenn, beeinflusst alles doch unser Leben. Wenn unter den 100 Konzernen z.B. alle sind, die Erd&ouml;l oder Erdgas verarbeiten, wie BP, Shell, Gazprom\u2026 dann bedeutet es eben f&uuml;r jeden auch das es diese Ressource nicht mehr gibt und wenn es keine Fabrik f&uuml;r Verbrennungsmotoren mehr gibt, dann gibt es auch keine Autos mit diesem Antrieb. Vor allem meine ich, das jeder etwas tun kann und auch muss. Sonst k&ouml;nnte ich es mir auch schenken zur Wahl zu gehen, denn welche Bedeutung hat denn schon meine Stimme bei &uuml;ber 50 Millionen Wahlberechtigten? Aber wenn viele etwas &auml;ndern dann, kann dies eben doch so viel sein, dass es Auswirkungen auf die Gesamtheit hat. Worin ich aber mit FFF &uuml;bereingehe, ist das die Politik der Hebel ist, der am effizientesten ist und wo man mit Druck auch am meisten erreichen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15515\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15515\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Noch sind wir nicht klimaneutral, nicht mal ann&auml;hernd, aber was kein Politiker sagt, ist was das mal kosten k&ouml;nnte. Um es klar zu sagen \u2013 ich wei&szlig; es auch nicht, aber man kann eine Prognose auf Basis der heutigen Kosten anstellen. Ich fange mal an mit der Definition von \u201eklimaneutral\u201c. 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