{"id":15562,"date":"2021-10-02T08:30:35","date_gmt":"2021-10-02T06:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15562"},"modified":"2022-02-12T19:12:14","modified_gmt":"2022-02-12T18:12:14","slug":"koennte-juice-mit-ionenantrieb-zum-jupiter-gelangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/10\/02\/koennte-juice-mit-ionenantrieb-zum-jupiter-gelangen\/","title":{"rendered":"K&ouml;nnte JUICE mit Ionenantrieb zum Jupiter gelangen?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15562\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15562\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich arbeite gerade an einem Artikel &uuml;ber die ESA-Raumsonde JUICE. Wie die NASA Mission zu Jupiter, Europa Clipper, gelangt sie durch zahlreiche Swing-By Man&ouml;ver, vor allem an der Erde, zu Jupiter. Der Grund ist relativ einfach: es gibt keine Tr&auml;gerrakete, die verf&uuml;gbar ist, welche die Sonde direkt zu Jupiter bef&ouml;rdern k&ouml;nnte. Die Reise dauert aber lange, mindestens 7,6 Jahre, soll zudem, wie ich einer neueren Ver&ouml;ffentlichung entnehme, der Start von Mai\/Juni 2022 auf September\/Oktober 2022 verschoben werden, so k&ouml;nnten es sogar zwei Jahre mehr sein, da man so das optimale Startfenster verpasst.<\/p>\n<p>Ich will in diesem Blog erkunden, ob es nicht auch mit meinem Lieblingsantrieb, dem Ionenantrieb ginge und wenn m&ouml;glich schneller. \u201eErkunden\u201c, weil ich den Blog parallel zum Rechnen schreibe, also jetzt am Anfang noch nicht wei&szlig;, wie es ausgeht.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/cf095a28c1d4438da23c912b103b9bd5\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Datenlage<\/h3>\n<p>Leider gibt es bei der ESA Raumsonde JUICE relativ wenige Daten vor der Mission &uuml;ber den genauen Missionsverlauf. Im Red Book, der Vorlage f&uuml;r die Mission der JUICE Sonde, geht man im Jupitersystem von einem ben&ouml;tigten \u0394v von knapp 1700 m\/s aus. Nach Informationen von Astrium ist das \u0394v Verm&ouml;gen des Antriebssystems aber 2800 m\/s. Ich vermute ein Gro&szlig;teil der Differenz wird f&uuml;r Deep Space Man&ouml;ver ben&ouml;tigt. Vereinfacht gesagt, muss jeder Swing-By die Sonde ja wieder zu einem neuen Swing-By-Ziel bringen und will man nicht lange warten, bis man einen Resonanzorbit durchlaufen hat, muss man den Kurs zwischen durch leicht &auml;ndern. Die meisten neueren Raumsonden f&uuml;hrten solche Deep Space Man&ouml;ver durch, so auch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cassini.shtml\">Cassini<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno.shtml\">Juno<\/a>, die schon so den Jupiter relativ schnell erreichten. Ich bin davon ausgegangen, dass die Sonde nur 2000 m\/s im Jupitersystem ben&ouml;tigt, der Rest von 800 m\/s f&uuml;r Deep Space Man&ouml;ver ben&ouml;tigt wird. Weiterhin offen sind die Start- und Trockenmasse von JUICE. Das Red Book nennt 1,8 t Trockenmasse und 4,8 t Startmasse. Inzwischen scheint die Sonde schwerer geworden zu sein und nun je nach Quelle zwischen 5,2 und 5,5 t beim Start wiegen. Die Trockenmasse soll inzwischen bei rund 2.000 kg liegen. Ebenso sind die genauen Massen des Antriebsmoduls nicht bekannt. Ich bin im Folgenden von einem Voll-\/Leermasseverh&auml;ltnis von 6 des reinen Antriebs ausgegangen, demselben wie beim Antriebsmodul von Galileo.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Optionen<\/h3>\n<p>Ich gehe nicht davon aus, dass man von einem LEO aus startet, vielmehr davon, dass man die Sonde mindestens auf eine Fluchtbahn mit einer Ariane 5 ECA bef&ouml;rdert. Alles andere h&auml;tte eine komplette Neuentwicklung der Raumsonde n&ouml;tig gemacht. So gehe ich aber von folgendem Ansatz aus: Damit die Sonde bei Jupiter mit rund einem Drei&szlig;igstel der Sonneneinstrahlung in Erdn&auml;he betrieben werden kann, hat sie gro&szlig;e Solarzellenfl&auml;chen mit einer Fl&auml;che von 85 m\u00b2. Da man spezielle Solarzellen braucht, die strahlenresistenter als normale Solarzellen sind und bei tiefen Temperaturen noch funktionieren, kann man nicht die Leistung von Solargeneratoren f&uuml;r gro&szlig;e Satelliten ansetzen. Ich habe mit daher mit der elektrischen Leistung von Juno verglichen. Juno hatte 45 m\u00b2 Fl&auml;che mit einer Leistung bei Missionende von 412 Watt. Bei JUICE sind zu Missionsende mit 820 Watt fast doppelt so viel und auch die Fl&auml;che ist mit 82 zu 45 Quadratmeter fast doppelt so hoch. Das l&auml;sst den Schluss zu, dass sich auch die Leistung pro Fl&auml;che nicht so unterscheidet. Und man kann von den 18 kW Leistung von Juno bei der Erde auf 34 kW bei JUICE hochrechnen. Vergleicht man mit der Raumsonde Lucy, die zwar nicht zu Jupiter gelangt, aber bis in diesselbe Entfernung zu den Trojaner-Asteroiden, dann w&auml;ren es (51 m\u00b2 Fl&auml;che, 18 kW bei der Erde) 29 kW.<\/p>\n<p>Das ist mehr als genug Strom um mehrere Ionentriebwerke der 4 bis 7 kW Klasse parallel zu betreiben. So ben&ouml;tigt man eigentlich nur noch die Triebwerke selbst und den Treibstoff. Ich bin von einem Voll-\/Leermasseverh&auml;ltnis von 10 bei dem Druckgastank ausgegangen, das entspricht dem Verh&auml;ltnis der CFK-Druckgastanks f&uuml;r Helium bei der Ariane 5, nur gef&uuml;llt mit Xenon. Dawns Tank liegt mit einem Verh&auml;ltnis von 17 noch erheblich besser, das liegt wohl daran, dass die Tanks von Ariane 5 &auml;lter sind und Helium besser abgeschirmt werden muss, da es als kleines Molek&uuml;l leichter durch die H&uuml;lle diffundieren kann.<\/p>\n<p>Zum Gewicht der Sonde mit dem chemischen Treibstoff kommt so nur noch der Ionenantrieb und die Tanks mit Treibstoff, wie viel Treibstoff und Tanks wiegen habe ich offen gelassen, da ich den Geschwindigkeitsbedarf nicht kenne, doch ben&ouml;tigt man mehr Treibstoff, so sinkt einfach die nutzbare Masse.<\/p>\n<p>Von den Bahnen her gibt es drei Optionen:<\/p>\n<ul>\n<li>Start auf eine Fluchtbahn \u2013 h&ouml;chste Nutzlast, aber auch hoher Geschwindigkeitsbedarf um Jupiter zu erreichen.<\/li>\n<li>Start auf eine Bahn mit einem h&ouml;heren Aphel, z.b. in Marsentfernung \u2013 kleinere Nutzlast aber auch um 3 bis 4 km\/s kleinere Geschwindigkeitsanforderung. Nachteil: man entfernt sich schon nach dem Start von der Erde, braucht also wegen der abnehmenden Leistung l&auml;nger um die Restgeschwindigkeit zu erreichen<\/li>\n<li>Start auf eine Bahn mit einem niedrigeren Perihel, z.B. Venusentfernung. Ebenfalls kleinere Nutzlast, sogar h&ouml;here Geschwindigkeitsanforderung als bei einer Nahn mit einem hohen Aphel, aber mehr Zeit nahe der Sonne, um mehr Triebwerke l&auml;nger zu betreiben, damit eventuell verk&uuml;rzte Reisezeit.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"western\">Basisberechnung<\/h3>\n<p>Zuerst berechne ich mal die Masse der Sonde mit einem chemischen Antriebssystem, das 2 km\/s aufbringt, nicht 2,8 km\/s wie JUICE. Das sind immer noch 300 m\/s als im Red Book. Ich komme bei einem spezifischen Impuls von 3000 m\/s f&uuml;r den Antrieb auf 1.406 kg Trockenmasse f&uuml;r JUICE ohne Antriebsmodul. Basierend auf dieser Masse errechnet man eine Startmasse von 3.377 kg, wenn nur 2 km\/s aufzubringen sind, anstatt 5.500 kg bei 2.800 m\/s wie der echten JUICE.<\/p>\n<p>Wie gro&szlig; die Masse f&uuml;r Treibstoff und Triebwerke ist, h&auml;ngt von der gew&uuml;nschten Bahn und ihreer Geschwindigkeitsanforderung ab. Mit einer Ariane 5 ECA erhalte ich f&uuml;r die drei Optionen:<\/p>\n<ul>\n<li>Fluchtbahn: 7.000 kg<\/li>\n<li>Nach au&szlig;en (<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/02\/18\/hyperbolischer-exzess\/\">c<\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/02\/18\/hyperbolischer-exzess\/\"><sub>3<\/sub><\/a> von 12 km\u00b2\/s\u00b2): 5.500 kg<\/li>\n<li>Nach innen, bis auf Venusentfernung (c<sub>3<\/sub> von 6 km\u00b2\/s\u00b2): 6.300 kg<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Europa gibt es drei Triebwerke, in der Schubklasse, die geeignet sind: T6 und T7 sind Kaufmann-Triebwerke der 5 und 7 kW Klasse. Das RIT-2X ist ein RF-Ionentriebwerk der 4 bis 5 kW Klasse. Die spezifischen Impulse sind mit rund 40 km\/s fast gleich. Bei so &auml;hnlichen Leistungsdaten reicht es, ein Triebwerk durchzurechnen. Ich habe mich f&uuml;r das RIT-2X entscheiden, weil es das leichteste, bezogen auf den Schub ist und zudem eine sehr hohe Lebensdauer von 15.000 Stunden hat. Bei einem nominellen Strombedarf von 4.685 Watt und 900 Watt Eigenverbrauch f&uuml;r JUICE kann man in Erdn&auml;he sieben Triebwerke betreiben. Bei der Option mit Sonnenn&auml;he nat&uuml;rlich mehr. Zu dem Triebwerksgewicht habe noch 100 % des Triebwerksgewichts f&uuml;r die notwendigen Spannungskonverter und Leitungen addiert.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Ergebnisse<\/h3>\n<p>Als maximale Betriebszeit habe ich 2.600 Tage angesetzt, das entspricht etwas mehr als 7 Jahren und damit fast der Reisezeit JUICE, schlechter als die Vorlage sollte die Option ja nicht sein.<\/p>\n<p>Hier die Ergebnisse, tabellarisch aufgef&uuml;hrt:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"25%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"25%\">Fluchtbahn<\/th>\n<th width=\"25%\">Hohes Aphel (247 Mill. km)<\/th>\n<th width=\"25%\">Hohes Perihel<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Gesamtdauer:<\/td>\n<td width=\"25%\">2.600 Tage<\/td>\n<td width=\"25%\">2.600 Tage<\/td>\n<td width=\"25%\">2.600 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Erreichte Endbahn:<\/td>\n<td width=\"25%\">314 x 375 Mill. km.<\/td>\n<td width=\"25%\">344 x 616 Mill. km<\/td>\n<td width=\"25%\">275 x 419 Mill. km<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Restgewicht:<\/td>\n<td width=\"25%\">5.157 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">4.574 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">4.635 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Ohne Ionenantrieb:<\/td>\n<td width=\"25%\">4.847 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">4.339 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">4,271 kg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Man sieht: in allen F&auml;llen w&auml;re der Ionenantrieb der Swing-By L&ouml;sung unterlegen. In 2600 Tagen wird keine Bahn mit einem Aphel von 778 Millionen km, der mittleren Entfernung von Jupiter von der Sonne erreicht (wenn man es genau nimmt, muss man diese Entfernung auch nicht erreichen, da Jupiters Gravitation schon 25 Millionen km vorher die der Sonne &uuml;berwiegt, also eine Sonde zu Jupiter zerren w&uuml;rde). Die Option mit dem hohen Aphel liegt aber relativ nahe der Forderung und hat nach 2.600 Tagen noch 1.000 kg mehr Masse als n&ouml;tig. Daher habe ich bei dieser Option die Startmasse auf 4,5 t abgesenkt und errechnet, welche Bahn eine solche Nutzlast mit der Ariane 5 erreichen w&uuml;rde. Das w&auml;re bei einem Aphel in 289 Mill. km Distanz von der Sonne der Fall. Es gibt dann tats&auml;chlich eine L&ouml;sung. Leider ist auch sie schlechter als die mit Swing-By, &uuml;ber 11 Jahre w&uuml;rde man ben&ouml;tigen, um zu Jupiter zu gelangen. Die anderen L&ouml;sungen sind wenn man die Startmasse auf die ben&ouml;tigte Startmasse reduziert, mit 12 bis 13 Jahren Gesamtdauer noch schlechter.<\/p>\n<p>Ich glaube aber trotzdem nicht, dass die Idee prinzipiell ganz falsch ist. Man k&ouml;nnte die Swing-Bys ja mit Ionenantrieb kombinieren, zwischen den Swing-Bys die Ionentriebwerke zur weiteren Kursver&auml;nderung einsetzen und so einen oder vielleicht einen oder zwei Vorbeifl&uuml;ge einsparen. So w&uuml;rde JUICE schneller Jupiter erreichen. In jedem Falle k&ouml;nnte man die 800 m\/s, die ich f&uuml;r Deep Space Man&ouml;ver berechnet habe durch Ionentriebwerke aufbringen, vier RIT-2X, die man alle bis in 1,37 AE Entfernung, eine einzelnes Triebwerks sogar bis in 2,74 Ae Entfernung mit voller Leistung betrieben kann, w&uuml;rden mit Xenongas f&uuml;r 1.000 m\/s Geschwindigkeits&auml;nderung nur 234 kg mehr Gewicht addieren. L&auml;sst man daf&uuml;r 234 kg chemischen Treibstoff weg, so verliert man nur 130 m\/s Korrekturf&auml;higkeit. In der Summe h&auml;tte man also ein gesamtes \u0394v Potenzial von 3.670 m\/s anstatt 2.800 m\/s, die man z.B. f&uuml;r mehr Vorbeifl&uuml;ge bei Jupiter nutzen kann \u2013 derzeit hat man wegen des knappen Treibstoffs schon die Zahl der Callisto-Vorbeifl&uuml;ge von 20 auf 12 reduziert.<\/p>\n<p>Als weiteren Vorteil heben die Ionentriebwerke das Perihel an und sie reduzieren so die Geschwindigkeit die man aufwenden muss um in den ersten Jupiterorbit zu gelangen.<\/p>\n<p>Was aufgrund des hohen Leistungsverlusts beim 5,2 AE entfernten Jupiter allerdings nicht geht, ist der Betrieb der Ionentriebwerke dort. Schon ohne den Einsatz von Ionentriebwerken ist der Betrieb aller Instrumente nur f&uuml;r kurze Zeit m&ouml;glich, sonst reicht der Strom, der in dieser Distanz noch zur Verf&uuml;gung steht, nicht aus. Ebenso ist gleichzeitiges Senden und Beobachten nicht m&ouml;glich. F&uuml;r die Zeiten mit hoher Leistungsforderung setzt JUICE eine Lithiumionenbatterie ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15562\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15562\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich arbeite gerade an einem Artikel &uuml;ber die ESA-Raumsonde JUICE. 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