{"id":15603,"date":"2021-11-14T00:34:16","date_gmt":"2021-11-13T23:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15603"},"modified":"2021-11-13T17:36:15","modified_gmt":"2021-11-13T16:36:15","slug":"warum-hat-sich-die-grafische-oberflaeche-so-langsam-durchgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/11\/14\/warum-hat-sich-die-grafische-oberflaeche-so-langsam-durchgesetzt\/","title":{"rendered":"Warum hat sich die grafische Oberfl&auml;che so langsam durchgesetzt?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15603\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15603\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Diese Frage dr&auml;ngt sich ,mir auf, als ich den neuesten Artikel &uuml;ber den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/macintosh.shtml\">Macintosh<\/a> gestern fertigstellte. Ich bin dabei auch &uuml;ber ein Streitgespr&auml;ch in einer Computerzeitschrift von damals gesto&szlig;en, in der diskutiert wurde ob denn die textbasierte oder grafische Oberfl&auml;che die bessere ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7f99de52586845ceab7a00a8353017e9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nExperten machen sich es einfach und verweisen auf den Begriff der \u201eKillerapplikation\u201c. Darunter versteht man \u2013 stark vereinfacht \u2013 eine Anwendung, die so n&uuml;tzlich ist, das sie den Kauf eines PC rechtfertigt. Die erste Killerapplikation war <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Visicalc<\/a> und da sie anfangs nur auf dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-ibm-pc.shtml\">Apple II<\/a> lief, verhalf sie dem Apple zum kommerziellen Erfolg. Ebenso wird der Erfolg des IBM PC gerne mit dem Erscheinen von Lotus 1-2-3 verkn&uuml;pft, ebenfalls einer Tabellenkalkulation, die nur auf dem IBM PC, aber nicht MS-DOS Kompatiblen lief und sehr schnell war, da in Assembler programmiert.<!--more--><\/p>\n<p>Das stimmt auch, aber ich will es ausf&uuml;hren. Versetzen wir uns in die Mitte der achtziger Jahre zur&uuml;ck, der Macintosh ist erschienen. Eingef&uuml;hrt seit einigen Jahren sind die MS-DOS Rechner, vor allem der IBM PC und die Kompatiblen. Im Herbst 1984 erschien das Nachfolgemodell <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibm-pc-at.shtml\">IBM PC AT<\/a> das, aber auch unter DOS lief.<\/p>\n<p>Damals waren Computer noch um einiges teurer als heute. Wer 1984 einen IBM PC Kompatiblen kaufte, musste rund 5000 DM f&uuml;r eine arbeitsf&auml;hige Konfiguration mit zwei Diskettenlaufwerken und Monochrommonitor auf den Tisch legen. Der Macintosh kostete bei Einf&uuml;hrung rund 7.500 DM, aber ohne zweites Laufwerk war er zu nichts n&uuml;tze, das hob den Preis dann auf fast 9.000 DM an. Noch teurer war IBM PC AT, der je nach Konfiguration 15.000 bis 20.000 DM kostete.<\/p>\n<p>Der PC alleine reicht nicht aus. Man ben&ouml;tigte zumindest eine Anwendung und einen Drucker \u2013 damals ein 9 Nadeldrucker oder ein Typenraddrucker, man konnte bestimmte Schreibmaschinen auch als Drucker an den Computer anschlie&szlig;en, so die popul&auml;re \u201eGabriele\u201c von Triumpf-Adler. Software kostete damals auch noch um die 1.000 Mark f&uuml;r ein Programm und Drucker lagen so bei 1.000 bis 1.500 DM. Da war man schon im g&uuml;nstigsten Fall 7.000 DM los. Das entsprach rund drei Monatsgeh&auml;ltern einer Sekret&auml;rin, heute wohl im Gegenwert von 8.000 bis 9.000 Euro.<\/p>\n<p>Eine solche Summe gibt man nicht einfach so aus, das ist eine Investition. Dann rechnet man den Kosten entgegen, was man an Nutzen hat. Der generelle Nutzen ist Zeitersparnis. Ich nehme mal Textverarbeitung als Beispiel. Es geht schneller einen Tippfehler in einem Programm zu korrigieren als mit Tipp-Ex, ein Brief ist schneller nochmals ausgedruckt, als ihn aus einem Ordner zu holen, zu kopieren und wieder den Ordner zur&uuml;ckzustellen. Vor allem aber spart man Zeit, wenn man es mit Schreiben zu tun hat die im Wesentlichen immer gleiche Textpassagen haben. Das ist z.B. bei Versicherungen so, die Erstmeldungen mit Schreiben mit Standardbausteinen beantworten. Ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/konzeption-des-ibm-pc.shtml\">Vorg&auml;ngersystem des IBM PC<\/a>, der IBM Displaywriter, war f&auml;hig, Texte aus mehreren Bausteinen zusammenzusetzen, die man dann noch um einige individuelle S&auml;tze erg&auml;nzen konnte und es war trotz des hohen Preises sehr beliebt, da man so viel Zeit spart. Ebenso kann man so leicht ein und denselben Brief an viele Kunden schicken, aber mit individueller Adresse (Serienbrieffunktion). Man kann diese erwartete Zeitersparnis den Investitionskosten gegenrechnen und erh&auml;lt dann den Zeitraum, nach dem ein PC sich finanziell lohnt.<\/p>\n<p>Klar ist das mit sinken Preises so immer mehr PC im Laufe der Zeit verkauft wurden, denn so wurde der Zeitraum immer kleiner und die L&ouml;hne stiegen ja auch an.<\/p>\n<p>Aber die Kosten f&uuml;r den PC sind eine Sache. Die andere ist zeitlicher Mehraufwand f&uuml;r die Einarbeitung, denn Computer waren damals noch neu. Und hier setzt die Diskussion an. Der zeitliche Mehraufwand h&auml;ngt vom Programm ab und ist per se nicht von dem Betriebssystem abh&auml;ngig. Ich nehme nochmals das Beispiel Textverarbeitung. Da gab es Textverarbeitungen die arbeiteten mit kryptischen Steuerkodes und in den Text eingebauten Befehlen zur Formatierung, die man alle erst mal lernen musste, wie z.B. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/programme.shtml\">Wordstar<\/a>. Es gab aber auch schon neuere Programme die benutzerfreundlicher waren. MS Word f&uuml;r DOS war mit der Maus bedienbar. Es gab so keinen Unterschied zu einer Textverarbeitung zu Windows. Ein Men&uuml; unten konnte leicht gefunden und ein Befehl selektiert werden, Text mit der Maus markiert werden. Selbst das WYSIWYG (What You See Is What You Get) versuchte Word zu imitieren, indem es zwar nicht das genaue Schriftbild des Druckers auf dem Bildschirm wiedergeben konnte, aber zumindest die Attribute (Fett, Kursiv, Unterstrichen) im Grafikmodus. Prinzipiell hat eine grafische Oberfl&auml;che die M&ouml;glichkeit einiges einfacher zu machen, das Markieren von Text geht einfacher, das Anspringen von Eingabemasken auch. Doch das liegt nicht an der grafischen Oberfl&auml;che, sondern an der Maus und die funktionierte auch unter <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/DOS-Versionen.shtml\">DOS<\/a>.<\/p>\n<p>Was blieb war die Einarbeitung in das Betriebssystem selbst. DOS und andere textbasierte Betriebssysteme bestehen zumeist aus einer Sammlung von Befehlen. Bei einer grafischen Oberfl&auml;che findet man meistens ein Men&uuml; mit den Einstellungen und f&uuml;r h&auml;ufige Dinge dann auch Programme die dasselbe wie unter DOS machen nur eben grafisch. Die Oberfl&auml;che ist mit Sicherheit einfacher zu bedienen, aber ist das f&uuml;r einen Arbeitsplatz relevant? Zur&uuml;ck zum Beispiel. Eine Sekret&auml;rin hat wahrscheinlich bl&szlig; mit ihrem Textverarbeitungsprogramm gearbeitet. Das konnte man sogar beim Booten gleich starten. Was sie von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/qdos.shtml\">DOS<\/a> noch wissen musste, war dann wie man Disketten formatiert und kopiert. Das sind zwei Kommandos, die man sich merken kann und wenn nicht dann kann man Programme kaufen, die es einem leichter machen. So die Norton Utilit&auml;res und der Norton Commander. Dann gibt es eigentlich in der Benutzung keinen Unterschied mehr.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich sieht eine grafische Oberfl&auml;che schicker aus. Doch w&uuml;rde man daf&uuml;r mehrere Tausend DM mehr ausgeben? Die meisten taten es damals nicht.<\/p>\n<p>Der Hauptvorteil der grafischen Oberfl&auml;che ist das erw&auml;hnte WYSIWYG. Es wurde damals argumentiert, dass man endlich einen Text so auf dem Bildschirm sieht, wie er gedruckt wird. Nun ja nicht ganz. Im gesch&auml;ftlichen Umfeld waren Typenraddrucker oder eben angeschlossene Schreibmaschinen die Norm, da ihr Schriftbild einwandfrei war. Mehr Flexibilit&auml;t bot der Nadeldrucker der im Grafikmodus nicht nur beliebige Grafiken ausgaben konnte, sondern eben auch den Text einer WYSIWYG-Anwendung. Nur: das dauerte deutlich l&auml;nger als die intern gespeicherten Fonts und sah schlechter aus, weil die internen Fonts nat&uuml;rlich auf die F&auml;higkeiten des Druckers abgestimmt waren. Ein 9 <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/05\/02\/in-memorian-der-nadeldrucker\/\">Nadeldrucker<\/a> hatte eine Aufl&ouml;sung von 72 dpi, das ist grob, da sieht man jeden Nadelanschlag. Ein Laserdrucker der ersten Generation schaffte 300 dpi und das gilt bis heute als Untergrenze f&uuml;r sauberes Schriftbild. Es wurde Ende der Achtziger Jahre besser, als 24 Nadeldrucker mit dreimal kleineren Nadeln dann mit 216 dpi und Fast-Letterqualit&auml;t auf den Markt kamen, aber auch sie waren im Grafikmodus deutlich langsamer als beim Drucken von Text.<\/p>\n<p>Kurz mit einem 9 Nadeldrucker n&uuml;tzt einem WYSIWYG nicht viel, ich finde, es ist kein Zufall, das Windows den ersten Boom hatte als 24 Nadeldrucker und die ersten Tintenstrahldrucker erschwinglich wurden.<\/p>\n<p>Die Daten, die damals bearbeitet wurden, waren auch Text und Zahlen \u2013 die drei gro&szlig;en Anwendungsgruppen waren Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbanken, wobei letztere meist versteckt hinter Eingabemasken waren, aber die Basis f&uuml;r jede Verwaltung von Daten, egal ob Warenwirtschaftssystem, Lohnabrechnung oder Versicherungsvertr&auml;ge. Und selbst in einer grafischen Oberfl&auml;che kommt man mit den Tasten schneller durch Texte oder Tabellen, weil man dann nicht die Hand von der Tastatur f&uuml;r die Mausbedienung nehmen muss.<\/p>\n<p>Was die grafische Oberfl&auml;che zur Durchsetzung ben&ouml;tigte war ein Alleinstellungsmerkmal, eine Anwendung, die man nur grafisch erledigen konnte. Die kamen dann. Zuerst das Desktop-Publishing, also das Setzen von B&uuml;chern, Zeitschriften Flyern am Bildschirm, auch hier gekoppelt an den Laserdrucker als Ausgabeger&auml;t, der anfangs noch teurer als der Rechner selbst war. Es folgte, als die Macs dann auch Farbe konnten, die Bildbearbeitung. Die ersten Programme daf&uuml;r sind auch die, die heute noch als Standard gelten Pagemaker und Photoshop. Weit unterhalb der Preisklasse der Macs etablierten sich der Amiga und Atari ST. Erstaunlicherweise machten sich diese Rechner zwar untereinander Konkurrenz, aber niemals dem Macintosh, obwohl sie in der Leistung mit den Macs vergleichbar waren und auch den gleichen Prozessor einsetzten. Die jeweiligen Vorz&uuml;ge f&uuml;hrten auch hier zu Anwendungen, die es auf dem PC nicht geben konnte. Der Atari ST durch seine Midi-Schnittstelle wurde ein Werkzeug f&uuml;r Musiker \u2013 man konnte grafisch die analogen Ger&auml;te leicht nachbilden und Notensatz erfordert nat&uuml;rlich eine grafische Darstellung. Der Amiga hatte Spezialbausteine, die sehr schnell Bilder berechneten, und wurde so zur Basis f&uuml;r Videobearbeitung, man konnte so Effekte wie &Uuml;berblenden berechnen.<\/p>\n<p>Auf dem PC wurde die grafische Oberfl&auml;che erst mit Windows 3.x popul&auml;r. Das verwundert mich pers&ouml;nlich nicht. Ich habe als ich vor etwa einem Jahr meinen Artikel &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Windows-Geschichte.shtml\">Entwicklung von Windows<\/a> recherchiert habe auch in einer virtuellen Maschine die alten Versionen installiert. Ab Windows 3 habe ich l&auml;ngere Zeit damit abriegeltet, an Windows 2 erinner ich mich nur noch dunkel. Die Versionen vor 3 waren f&uuml;r die Arbeit eigentlich nicht brauchbar. Nicht nur fehlen elementare Dinge der Oberfl&auml;che, nein sie teilten sich auch den Speicher mit DOS. Bei Windows 2 waren so noch 380 KByte f&uuml;r ein Programm &uuml;brig, wenig selbst f&uuml;r DOS-Anwendungen, geschweige denn Windows Anwendungen und startete man eine DOS-Anwendung, so konnte die Windows mit zum Absturz bringen. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">\u201evirtuelle\u201c DOS Modus<\/a> kam erst mit Windows 3, wie auch die Unterst&uuml;tzung von mehr als 1 MB Speicher. Selbst WYSIWYG ging erst da richtig, weil vorher alle Schriften Bitmaps waren, also feste Gr&ouml;&szlig;en und Attribute hatten und nicht frei vergr&ouml;&szlig;ert werden konnten.<\/p>\n<p>Ich habe sechs Jahre unter Windows 3.1 gearbeitet, aber anfangs nur mit der Textverarbeitung \u2013 dank Laserdrucker brachte hier WYSIWYG etwas, nachdem ich mir zum 30-sten Geburtstag einen Flachbettscanner kaufte (damals knapp 1.000 DM teuer) auch zum Bearbeiten von Photos. Die meiste Zeit war ich damals aber noch unter DOS unterwegs. Da lief meine Programmierumgebung, Spiele sowieso nur unter DOS und die ganzen Utilitys wie Norton Utilities, DCC oder VGACopy auch.<\/p>\n<p>Der Durchbruch was die Installationen angeht, war so Windows 95 vorbehalten. Daf&uuml;r gibt es meiner Ansicht nach zwei Gr&uuml;nde. Der erste ist der das die Oberfl&auml;che deutlich verbessert wurde und (Zufall oder nicht) erstmals so &auml;hnlich wie bei einem Xerox Alto aussah. Den zweiten sehe ich im Internet. Man kann ins Internet mit einem Textbrowser, aber es macht keinen Spa&szlig;. HTML in der die Webseiten entstehen, ist ja auch eine Seitenbeschreibungssprache mit Formatanweisungen und zudem kann man Grafiken einbinden. Fast zeitgleich zum Erscheinen von Windows 95 setzte in den USA der Internetboom ein, etwas sp&auml;ter dann auch bei uns.<\/p>\n<p>F&uuml;r Apple, Atari und Commodore war das verheerend. Sie verloren ihr Alleinstellungsmerkmal. Noch problematischer \u2013 bei den PC war durch die Konkurrenz von vielen Firmen und h&ouml;here St&uuml;ckzahlen von Prozessoren und Chips&auml;tzen, der Preis so gefallen, das sie auch noch g&uuml;nstiger waren, g&uuml;nstiger als Macs waren sie schon immer, nun aber auch g&uuml;nstiger als Amigas und Ataris, zumindest wenn man die Rechenleistung mit ber&uuml;cksichtigt. F&uuml;r alle drei Firmen war auch schlecht, das Motorola ihre <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/x86-mc68k.shtml\">68K Architektur<\/a> nicht mehr in der Leistung steigern konnte und eine neue Prozessorgeneration, die PowerPC entwickelte. Neue Computer konnte aber nur Apple entwickeln, Commodore und Atari hatten nicht die Mittel daf&uuml;r und beide Firmen gingen kurz hintereinander in den Konkurs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15603\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15603\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Diese Frage dr&auml;ngt sich ,mir auf, als ich den neuesten Artikel &uuml;ber den Macintosh gestern fertigstellte. 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Delta als Satellitentr\u00e4ger gibt es wenig Neues zu schreiben da habe ich schon beim\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1x, https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1.5x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15603"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15603\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}